1500 Impfzweifler demonstrierten friedlich in Herborn mit Video in gesamter Länge

Von Siegfried Gerdau

Wieder einmal marschierten sie, diesmal am heutigen Samstag in Herborn (15. 01. 2022) „für eine freie Impfentscheidung, Menschlichkeit & ein neues Miteinander“. Die Initiative „Herborn steht auf“ (HSA) hatte zu einer angemeldeten Demonstration unter der Leitung des in Herborn wohnenden Thomas Espey aufgerufen. Die Teilnehmer Frauen, Männer und Kinder 1500 an der Zahl (die Polizei sprach von 1400 und die Veranstalter von 2000) trafen gegen 15 Uhr auf dem Schießplatz ein und versammelten sich im Bereich der Rednertribüne.

Auch einige Krankenpflegerinnen nahmen an dem Protestmarsch teil.

Allenthalben sah man rote Luftballons in Herzform und viele Menschen trugen Transparente, mit den mittlerweile bekannten Parolen. Es war ja schließlich die dritte Demo ihrer Art in Herborn. Die Polizei unter Führung des Herborner Polizeichefs Markus Schmitt war recht zahlreich und sogar mit zwei Dienstkrädern vertreten. Allesamt zeigten sich die teils sehr jungen Kolleginnen und Kollegen ziemlich unaufgeregt und hatten die Lage von Beginn bis zum Ende voll im Griff.

Nach dem Entrée, bei dem Espey unter anderen den Veranstaltungsleiter von Wetzlar, Heiko Schuster sowie viele Teilnehmer mit Migrationshintergrund in deren jeweiligen Sprache begrüßte, ging er sachlich und unpathetisch auf den Demonstrationsanlass ein. Es gab viel Zustimmung aus den Reihen der Anwesenden, die seine Worte mit Trommeln und Tröten unterstrichen. Irgendwann setzte sich der lange Zug in Bewegung. Die Polizei sicherte die Menschenschlange ab und die Fahrzeuge auf der Haupt-und Westerwaldstraße mussten sich in Geduld üben.

Zwei Fahnen wurden während des Rundgangs eifrig geschwenkt. Das eine war die bundesdeutsche Flagge, die andere, die Stadtfahne von Wetzlar. Die wurde von den Wetzlarer Freunden der HSA, „Bürger steht auf“ mitgeführt.

Randalierer, Demagogen und politische Wirrköpfe suchte man in den Menschenpulks tatsächlich vergeblich. Zum Glück, meinte einer der Teilnehmer. Man bezeichne sie zwar allesamt als Nazis, Querdenker und Coronaleugner, aber das treffe sicher nur auf einen verschwindend kleinen Teil zu, der aber in Herborn augenscheinlich nicht anwesend war. Die Masse der Teilnehmer nähmen ihre Rechte als freie Bürger in Anspruch und demonstrierten gegen staatliche Willkür. Nach der sehr geordneten Rückkehr vom Gang durch die Herborner Altstadt gab es noch zahlreiche Redebeiträge auf dem Schießplatz.  

   

Hier ist das Video, das ich selber von der Demo erstellt habe. Da ich es in voller Länge einstelle, hatte ich ein wenig Arbeit damit. Mir ist es wichtig, dass ich all das zeige, was ich selber wahrgenommen habe. Nur so kann man sich selber ein Bild von den Geschehnissen machen.

Leider gibt es derzeit keine andere Möglichkeit das Video aufzurufen. Es geht nur wenn man bei Youtube den Namen: Corona Demo 15 01 2022 in Herborn eingibt. Viel Spaß beim anschauen

Aktuelle Corona Regeln in Hessen ab 11.01.2022

EINHEITLICHE

MASKENPFLICHT

• Im Freien: Maskenpflicht, wenn Abstände nicht eingehalten werden können.

• Drinnen: Maskenpflicht (med. Masken) auch am Sitzplatz. Ausnahme: Gastronomie.

TREFFEN

• Im öffentlichen Raum dürfen sich maximal 10 Personen treffen.

• Ist bei einem Treffen im öffentlichen Raum eine ungeimpfte Person dabei, gilt:

Nur der eigene Haushalt plus max. 2 Personen eines weiteren Haushalts.

• Diese Regeln werden auch für Treffen im privaten Raum empfohlen.

Außerdem sollte man sich davor testen lassen.

ARBEITSPLÄTZE

Geregelt durch das Bundesinfektionsschutzgesetz:

•Der Zutritt zur Arbeitsstätte ist nur Arbeitgebern und Beschäftigten mit

3G-Status erlaubt.

•Ungeimpfte müssen im Zweifel selbst für Testnachweise an allen

Arbeitstagen sorgen.

•Beschäftigten muss Homeoffice ermöglicht werden –

es sei denn, dies ist aus betrieblichen Gründen nicht möglich.

SCHULE

• Präsenzunterricht für alle Klassen. Negativnachweis: 3x pro Woche.

• Maske im Schulgebäude und auch am Sitzplatz.

• Bei Coronafall in der Klasse: 14 Tage tägliche Tests.

• Testangebot auch für geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler

(mind. 1 x pro Woche).

KITA • Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen (konstante Gruppen).

SPORT

• Drinnen: 2G-Pflicht.

• Im Freien: Keine Einschränkungen.

KULTURSTÄTTEN

(MUSEEN, GEDENKSTÄTTEN ETC.)

VERANSTALTUNGEN,

(THEATER, KINO ETC.)

ÜBER 10 PERSONEN

• Drinnen:

Ab 11 bis 100 Personen: 2G sowie Abstands- und Hygienekonzept.

Ab 101 Personen: 2G plus sowie Abstands- und Hygienekonzept.

Maximale Veranstaltungsgröße: 250 Teilnehmende.

•Draußen:

Ab 11 bis 100 Personen: Abstands- und Hygienekonzept.

Ab 101 Personen: 2G sowie Abstands- und Hygienekonzept.

Maximale Veranstaltungsgröße: 250 Teilnehmende.

Ausnahme: Kein 3G /2G bei Volksfesten oder ähnlichen Veranstaltungen.

Örtliche Sonderregeln bleiben möglich.

Ausnahmen weiterhin bspw. für berufliche Zusammenkünfte.

Gottesdienste: 3G dringend empfohlen.

KÖRPERNAHE

DIENSTLEISTUNGEN

•2G-Pflicht, Ausnahme: 3G bei Friseuren und medizinisch und hygienisch

notwendigen Behandlungen.

•FFP2 Maskenpflicht.

EINZELHANDEL • 2G außerhalb der Grundversorgung (Grundversorgung: Supermärkte,

Apotheken, Drogerien usw.), Maskenpflicht.

GASTRONOMIE

• Drinnen: 2G-Pflicht und Maskenpflicht bis zum Platz.

• Drinnen und im Freien: Abstands- und Hygienekonzept.

CLUBS/

DISCOTHEKEN

• Der Betrieb von Tanzlokalen, Clubs und Diskotheken ist nunmehr landesweit

und unabhängig von der Infektionsinzidenz vor Ort untersagt. Ein regulärer

Gastronomiebetrieb ist dort möglich.

HOTELS UND

ÜBERNACHTUNGEN

• 2G-Pflicht für touristische Übernachtungen; ansonsten 3G mit

 täglichen Tests.

• 2G für die Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen (Speisesäle,

Schwimmbäder pp.).

ÖPNV

Geregelt durch das Bundesinfektionsschutzgesetz:

•3G-Pflicht.

•Maskenpflicht im Fahrzeug und in den Bahnhofsgebäuden.

HOCHSCHULEN

•Überwiegend Präsenz-Semester.

•3G-Pflicht und Maskenpflicht auch am Platz.

PROSTITUTIONS –

STÄTTEN • 2G plus Test-Pflicht, Hygienevorgaben und Kontaktdatenerfassung.

Regelungen für Genesene und Geimpfte

• Weiterhin Pflicht zum Maske-Tragen und Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln.

• Keine Quarantänepflicht nach Reisen oder Kontakt zu Infizierten, Ausnahme: Es bestand Kontakt zu einer in

 Deutschland noch nicht verbreiteten Virusvariante oder Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet.

• Drinnen: 2G-Pflicht.

• Im Freien: Keine Einschränkungen.

3G Genesen, geimpft oder getestet.

2G Geimpft oder genesen. Zusätzlich Personen, die sich aus

 medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (mit

 Attest) und Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mit

 Schülertestheft oder aktuellem Schnelltest.

 Maskenpflicht und Abstandsregeln bleiben bestehen.

2G plus Geimpft, genesen und tagesaktuell getestet. Menschen mit

 (dritter) Auffrischungsimpfung benötigen keinen Test.

 Maskenpflicht und Abstandsregeln bleiben bestehen

Definition von 3 G, 2G und 2 G Plus

3G Genesen, geimpft oder getestet.

2G Geimpft oder genesen. Zusätzlich Personen, die sich aus

 medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (mit

 Attest) und Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mit

 Schülertestheft oder aktuellem Schnelltest.

 Maskenpflicht und Abstandsregeln bleiben bestehen.

2G plus Geimpft, genesen und tagesaktuell getestet. Menschen mit

 (dritter) Auffrischungsimpfung benötigen keinen Test.

 Maskenpflicht und Abstandsregeln bleiben bestehen.

Stand: 11.01.2022, Quelle: Hessische Staatskanzlei

Achtung! Aktueller Zusatz

Ab Dienstag (18.01.2022) gilt im LDK Maskenpflicht in Einkaufszentren und Fußgängerzonen. Auch der Alkoholkonsum an von Publikum stark frequentierten Orten ist untersagt.

Das Tragen von medizinischen Masken gilt von 8 bis 18 Uhr in Herborn an Wochenmarkttagen auf dem Kornmarkt, Holzmarkt und der Hauptstraße von der Einmündung Ottostraße bis Sandweg.

Der Inzidenzwert liegt aktuell bei 415,6, also oberhalb der markanten Schwelle von 350.

Diese Verfügung läuft gemäß Kreisverwaltung vorerst bis zum 10 Februar 2022. Es sei denn der Wert unterschreitet bis dahin den 350er Pegel.

Als das Hochwasser nach Herborn kam

Von Siegfried Gerdau

Der Beginn des Jahres 1984 brachte eine Reihe von Gewittern und schweren Hochwassersituationen über das Lahn-Dill-Gebiet. Auch Herborn war betroffen. In den frühen Morgenstunden des 7. Februars stand die Altstadt von Herborn fast zwei Meter unter Wasser. Die Erdgeschosse und Keller der Häuser waren allesamt überflutet und die Menschen mussten in die höher gelegenen Stockwerke flüchten.

Der Herborner Marktplatz am 7. Februar 1984

Privat-und Geschäftsleute traf es gleichermaßen schlimm. Es fehlte fast allen der Versicherungsschutz für Fälle höherer Gewalt. Der verstorbene Fotograf und Bildberichter Franz Krämer hatte alles auf Filmmaterial gebannt. Sein Sohn, Rolf Krämer gab mir freundlicherweise die Genehmigung, ein Teil der historischen Fotos in meinem Blog zu veröffentlichen.

Hauptstraße Ecke Sandweg

Eine denkwürdige Abhandlung zum Thema, welches aktueller denn je ist, gibt es von Lorenz King und Anja Schnettler unter der Überschrift: „Hochwasserschutz gestern-heute-morgen.“ (http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2008/5562/pdf/SdF-1992-2_27-33.pdf)

Herborner Kriegsgräberstätte-ein Mahnmal gegen den Krieg.

Von Siegfried Gerdau

Tagtäglich hört und sieht man wieder die Mächtigen in Ost, Fernost, Europa und den USA mit den Säbeln rasseln. Es ist nicht zu fassen. Überall auf der Welt gibt es Krieg, sterben Mensch und Tier. Der letzte große Krieg, der Millionen Opfer forderte, ist noch gar nicht so lange her. Für die „großen“ Staatsmänner offenbar schon zu lange.

Ein Spaziergang über die Herborner Kriegsgräberstätte machte mir wieder deutlich, was für ein Verbrechen es ist, Menschen aufeinander und in den Tod zu treiben. Erinnerungsplaketten machen sie nicht wieder lebendig und doch sind die Plaketten wichtige Mahnzeichen.

Viele Kriegstote aus mehreren Ländern haben hier auf der Herborner Kriegsgräberstätte, oberhalb des Friedhofes, ihre letzte Ruhe gefunden.

Ich habe mir beim Betrachten der Namenschilder das Alter der jungen Menschen intensiv vor Augen geführt. Eine ganze Generation aus vielen Ländern wurde verheizt und in den Tod geführt. Viel gelernt haben wir offensichtlich nichts daraus. Wenn ich sage wir, dann meine ich wirklich uns alle. Wenn niemand mitmachen würde, dann müssten die Kriegstreiber den Krieg unter sich ausmachen. Aber leider kann man Menschen aufeinander hetzen wie scharf gemachte Hunde. Wer‘s nicht glaubt, braucht sich nur umzuschauen. Es wird im Kleinen gehetzt, wie auf der großen Weltbühne.

Politiker machen da keine Ausnahme. Heute vielleicht etwas subtiler als früher. Für die Einen ist der Russe das personifizierte Böse (früher war es für die Deutschen der Erbfeind Frankreich), für die Anderen sind es die Amerikaner oder der Chinese. Es wird gedroht und schon wieder Atom-Raketen gegeneinander aufgewogen.

Die, die es einst ausbaden mussten, liegen unter der Erde. Die meisten von ihnen hatten nicht mal mehr ein Grab, weil sie von Bomben und Granaten so zerfetzt wurden, dass nichts mehr von ihren Körpern übrig blieb. Sie können nichts mehr von ihrem Leid und den Entbehrungen erzählen. Hätte auch vermutlich wenig gebracht.

Wir sind wieder wer und müssen es der Welt zeigen. Ein bisschen Frieden stiften und dabei mal eben über 50 junge Deutsche in Afghanistan opfern. Für nichts. Deutschlands „Interessen“ in Mali vertreten? Gleichzeitig werden die einstigen kolonialen Großmachtallüren der Kaiserzeit von denen gegeißelt, die heute die Marschbefehle mit unterzeichnen. Ein Gang über den Kriegsgräber-Friedhof-früher hieß so etwas noch Heldenfriedhof-schafft zumindest für kurze Zeit wieder Ordnung im Hirn. Kann ich nur wärmstens empfehlen. Leider findet der für viele nur zum Volkstrauertag statt- früher war das der Heldengedenktag. Was für ein Irrsinn. Helden sind die, die nicht in Kriege ziehen und da könnten wir uns an den Schweizern orientieren. Fotos: Gerdau 

Falsche Aussage über Herborner Demo zurückgenommen

Von Siegfried Gerdau

Die sogenannten „Spaziergänge“, ob angemeldet oder nicht, beherrschen derzeit die Medien. Am vergangenen Montag fand eine angemeldete Demonstration von zirka 600 Menschen in Herborn statt, die sich, wie auch auf der vor Weihnachten, gegen Corona-Maßnahmen der Regierung richteten. Der Hessische Rundfunk berichtete darüber und mit mindestens einer Aussage waren zahlreiche Hörer überhaupt nicht einverstanden und brachten gegenüber dem Sender ihren Unmut zum Ausdruck.

Originalton HR am 4. Januar 2022

In einem Brief an die Sendeleitung forderten viele aufgebrachte Hörer, diese ihrer Meinung nach wahrheitswidrigen Fakten zu korrigieren. Eine meiner Leserinnen schickte mir ihren Brief an die Sendeleitung zum Abdruck in gerdaus-welt.de.

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit äußere ich mich zu einem Bericht, den Sie gestern am 4.1.2022 gesendet haben. Es ging um
die Demos in Mittelhessen.
Ich muss schon sagen, dass ich über die Aussagen, die Sie über Herborn und Wetzlar getroffen haben,
sehr enttäuscht bin.
Auch Sie veröffentlichen Dinge, ohne diese selbst überprüft zu haben.
Ich war von Anfang bis Ende als Ordner bei der Demo in Herborn anwesend und kann Ihnen
versichern, dass diese absolut friedlich verlief und mir und den anderen Ordnern keine Menschen mit
rechtsradikalem Hintergrund, aufgefallen sind.
Am Anfang der Veranstaltung hat der Organisator auch deutlich darauf hingewiesen, dass diese
Gruppen nicht toleriert werden und uns als Ordner angewiesen, wenn uns in dieser Richtung etwas
auffällt, sofort die Polizei darüber zu informieren.
Was ist nur los mit den Journalisten und Moderatoren, der Presse? Sollten diese nicht kritisch zu
allem stehen?
Wenn Menschen einfach alles glauben und Meinungen und Lügen übernehmen, ohne selbstständig
zu denken und zu recherchieren, dann ist das wirklich schon sehr schlimm. Wenn aber Journalisten
und Presse das ebenfalls nicht tun, sondern selbst Lügen verbreiten und Lügen nicht aufdecken, dann
ist das nicht zu tolerieren, sondern absolut zu verurteilen. Das ist meiner Meinung nach, Verrat an
der Gesellschaft!
Daher bitte Sie von ganzem Herzen, für die Wahrheit einzustehen, richtig zu recherchieren und Lügen
aufzudecken.
Ich bitte Sie, Ihre negativen Aussagen bezüglich der Demo in Herborn richtig zu stellen und mir den
entsprechenden Termin mitzuteilen.
Vielen Dank!
Zum Schluß noch eine Bibelstelle, die jedem Mensch eine Warnung sein soll.
Jesaja 5, 20
Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis als Licht bezeichnen und Licht als
Finsternis.
Mit freundlichen Grüßen

Absender der Redaktion bekannt.

Zur allgemeinen Verwunderung antworteten die Verantwortlichen des HR wie folgt:

Korrektur: hr1

Falsche Aussage in Reportergespräch

Veröffentlicht am 06.01.22 um 15:01 Uhr

Am 4. Januar 2022 gab es in der Sendung „hr1 am Mittag“ ein Reportergespräch zu den „Spaziergängen“ in Mittelhessen. Dabei wurde gesagt, dass bei der angemeldeten Demonstration in Herborn (Lahn-Dill) auch Mitglieder der rechten Szene demonstriert haben. Diese Aussage ist falsch und entspricht nicht dem Stand unserer Recherchen. Die Aussage bezog sich auf andere Veranstaltungen in Mittelhessen und nicht auf Herborn.

Wir bitten für diesen Fehler um Entschuldigung.

Quelle: Hessischer Rundfunk

Kommentar zur heutigen Herborner Demo

Von Siegfried Gerdau

Es war ein Wetter, bei dem man ganz sicher keinen Hund vor die Tür schickt. Dennoch trafen sich heute am späten Montagnachmittag (3.1.2022) geschätzte 550 Demonstrantinnen und Demonstranten auf dem Großparkplatz hinter dem Burger Bürgerhaus. Auch viele Polizeibeamtinnen und Beamte, sowie Mitarbeiter vom Herborner Ordnungsamt hatten das „Vergnügen“ vor Ort zu sein und sich im Dauernieselregen, um Recht und Ordnung zu kümmern.

Der Parkplatz hinter dem Burger Bürgerhaus füllte sich.

Die Veranstalter, um ihren Hauptredner Thomas Espey, hatten 60 eigene Ordnerinnen und Ordner entlang der Strecke vom Bürgerhaus, Burger Landstraße und zurück verteilt. Nach einer relativ kurzen Ansprache von Espey, in der er sehr intensiv auf die einzuhaltenden Corona-Bestimmungen und die Abgrenzung von Rechtsextremen pochte, setzte sich der Zug in Bewegung.  

Es waren über 1000 Teilnehmer gemeldet, aber das ungemütliche Wetter hat sicher mit dazu beigetragen, dass gerade einmal die Hälfte zu der Veranstaltung kamen. So dominierten Regenschirme und wetterfeste Bekleidung. Die Abstandsregel wurde auch nicht immer und überall eingehalten. Auch sah man so gut wie niemand mit einer Mund-Nasen-Schutzbedeckung. Warum eigentlich nicht, mag sich manch Unbeteiligter gefragt haben.

Die Ordner hatten ebenso wie die Polizei keinen Grund einzugreifen.

Ungeachtet dieser Tatsache, muss man der Demonstration einen absolut friedfertigen Verlauf bescheinigen. So soll es sein und man bewegte sich absolut auf dem Boden des Grundgesetzes. Von durch die Straßen ziehenden braunen Horden, wie manche Kommentatorinnen in den vergangenen Tagen behaupteten, war wieder nichts zu sehen und zu hören. Zum Glück. Das mag andernorts nicht so zu sein. Herborn ist scheinbar wirklich anders.

Ihre Bedenken gegen die Impfung machten die Demonstranten auf Schildern deutlich.

Fakt ist dennoch. Ob wir das inzwischen voll in der Mutation befindliche Virus mit Ignoranz und Verneinung bekämpfen können, ist sehr fraglich. Ja sicher, man kann nein sagen und alles ablehnen, was die Verbreitung von Covid-19 oder mittlerweile Omikron stoppen oder mindestens verlangsamen könnte. Das sollte man aber mit sich selber im stillen Kämmerlein aushandeln und nicht andere Menschen in Gefahr bringen. Wer für sich diese Entscheidung trifft, verdient Respekt. Vorausgesetzt, er respektiert auch den Wunsch der „Gegenseite“ nach Unversehrtheit.

Die Spaltung der Gesellschaft in Gute und Schlechte, muss so schnell wie möglich ein Ende haben. DIE Wahrheit gibt es nicht, aber wenn sich Laien anmaßen Experten den Verstand abzusprechen, wird es einfach nur noch albern. Jeder Einzelne hat für sich gute Gründe sich so zu verhalten, wie er sich verhält. Dennoch verlieren wir das Ganze nicht aus den Augen und versuchen uns einander zu nähern. Es lohnt sich. Fotos: Gerdau

Sind Impfverweigerer Ketzer oder Hexen?

Von Siegfried Gerdau

Das Corona-Virus in all seinen Variationen bedroht nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch die gesellschaftliche Einheit. Während ein großer Teil der Bevölkerung darauf hofft, sich durch geeignete Mittel vor den aggressiven und lebensgefährlichen Erregern schützen zu können, gibt es in unserem Land Millionen Menschen, die eine Impfung aus den unterschiedlichsten Gründen ablehnen.

Das Land ist schon (zu) lange in Geimpfte und Ungeimpfte gespalten. Jede Gruppe nimmt für sich in Anspruch, sich richtig zu verhalten und verharrt in diesen beiden Haltungen unnachsichtig und oftmals feindselig.

Während die Impfüberzeugten zu den Arztpraxen oder in die Impfzentren gehen, laufen die Verweigerer auf die Straßen zum Demonstrieren.

Demonstration von Impfverweigerern in Herborn. Foto Gerdau

Eine solche Demonstration soll auch heute am späten Nachmittag im Herborner Stadtteil Burg stattfinden. Die dritte ihrer Art in dem beschaulichen Herborn innerhalb von vier Wochen. (gerdaus-welt berichtet wieder aktuell.)

Ich habe mich seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 immer wieder mit Covid-19 beschäftigt und mir aus gegebenem Anlass auch aktuelle Meinungen verschiedener Medien-Vertretern angeschaut.

Es ist richtig und wichtig, wie von Freien Medien in einer Demokratie gefordert, alle Seiten möglichst unvoreingenommen zu beleuchten. Dies wird umso deutlicher, wenn ein Mann wie Claus Kleber kurz vor seinem letzten Auftritt im „Heute Journal“ sagt: „Ideologie ist für einen Journalisten „immer der faulste Weg.“ Wer eine bestimmte Weltanschauung abonniert habe, brauche nicht mehr lange nachzudenken und zu recherchieren, da schon alle Entscheidungen gefallen seien. „Ideologie vergiftet den Journalismus“, so sein Resümee.

Wir müssen den Dialog mit Impfgegnern aufrechterhalten, meint Kolumnist Michael Herl in der FRANKFURTER RUNDSCHAU. Die innere Bedrohung unserer Demokratie durch eine Allianz von Impfgegner mit rechten Gruppierungen sei gegenwärtig. Sie müsse aber von unserer Demokratie ausgehalten werden. Denn Meinungsvielfalt sei „eines der höchsten Güter in der Geschichte der Menschheit“, schreibt der Journalist. Er wolle Impfgegner mit Fakten überzeugen und ihnen keine Vorwürfe machen.

Wissenschaftsredakteur Philip Bethge warnt im SPIEGEL davor, „aus Wut die alleinige Schuld bei den Ungeimpften zu suchen. Die derzeitige Corona-Welle sei auch die Folge eines schweren Regierungsversagens. Bundesregierung, aber auch Landesregierungen und Kommunen hätten auf die Warnungen der Wissenschaft viel zu spät reagiert. Die Schließungen der Impfzentren und die wieder kostenpflichtigen Tests, hätten der Bevölkerung ein völlig danebenliegendes Sicherheitsgefühl vermittelt. Es habe lange genug die Möglichkeit gegeben die Impfquote zu erhöhen, schreibt der Journalist. Die meisten Ungeimpften seien „keine Schwurbler“. Vielmehr seien sie „verunsichert, ängstlich, uninformiert, oftmals auch nur bequem.

„Grenzt die Impfgegner aus!“, fordert Thomas Laschyk auf dem linken Onlineblog VOLKSVERPETZER. Diese Menschen argumentativ zu erreichen sei nur „naiv“. Deren Mehrheit seien laut Umfrage der Bundesregierung radikalisierte Wissenschaftsfeinde. Neun von zehn Impfgegnern sei es egal, wenn ihre Mitmenschen auf der Intensivstation landeten.

Der Journalist Henryk M. Broder hingegen kritisiert in der WELT die wütende Stimmungsmache gegen Ungeimpfte in Deutschland. Schon lange sei von den Regierungsverantwortlichen ein Ende der Pandemie in Aussicht gestellt worden. Die nun steigenden Infektionszahlen, trotz „Millionen Geimpfter, frustriere die Menschen. „Diesen Frust lassen viele nun an den Ungeimpften aus“, glaubt Broder. Mit diesem einfachen Freund-Feind-Denken – Geimpfte gegen Ungeimpfte – mache es sich die Gesellschaft zu einfach in der Pandemie. Der für seine harsche Kritik bekannte Kolumnist legte noch eine Schippe drauf: „Die Art und Weise, wie öffentlich über das Drittel der Deutschen gesprochen wird, das sich bisher gegen eine Impfung entschieden hat, weckt in mir Erinnerung an finstere Zeiten. Diese Menschen erfahren im Moment eine Aufmerksamkeit, „wie sie früher nur Ketzern, Hexen, Deserteuren, Volksschädlingen, Friedensfeinden und asozialen Elementen zuteilwurde“, findet Broder. Doch „auch für Impfgegner, Impfskeptiker und Impfkritiker“ gelte das Recht auf Selbstbestimmung und freie Meinungsäußerung, fügt er hinzu.

Herborn trauert um Rüdiger Wilhelm Störkel.

Von Siegfried Gerdau

In tiefer Trauer denke auch ich an den Mann, den ich so lange ich ihn kenne, immer verehrt habe. Rüdiger Wilhelm Störkel ist am 26. Dezember 2021 nach relativ kurzer, schwerer Krankheit von uns gegangen. Der langjährige Stadtarchivar hat in seiner 40-jährigen Amtszeit tiefe Spuren in Herborn hinterlassen. Auch nach seiner offiziellen Pensionierung war er immer für seine Stadt da. Bescheiden und nie in vorderster Reihe stehend, stellte der leidenschaftliche Historiker sein beispielloses Wissen jedem, der danach verlangte, zur Verfügung.

Rüdiger Störkel war nicht nur ein anerkannter Historiker und Buchautor, sondern auch ein brillanter Redner. Foto: Gerdau

Unzählige Male kam ich in den Genuss, davon profitieren zu können. Seine überragenden Geschichtskenntnisse konnte er wie kein anderer bildlich darstellen und man fühlte sich dabei in die jeweilige Epoche zurückversetzt.

Jeder kannte den Mann mit Hut und Rucksack. Wenn er durch die Stadt eilte, vermittelte er stets den Eindruck keine Zeit zu haben. Immer war er zu Fuß unterwegs und ob er überhaupt einen fahrbaren Untersatz hatte, wusste wohl niemand so genau. Nur einmal fragte ich ihn vor Beginn einer Laudatio, ob ich am Ende seines Vortrags sein Manuskript haben könnte. Er schaute mich mit seinem einnehmenden Lächeln an und sagte: „Manuskripte habe ich noch nie gebraucht.“ Ich fragte ihn nie wieder und hatte den Schreib-Stift aber immer schon in Bereitschaft, wenn ich mit ihm zu tun hatte. Er starb mit 73 Jahren, nur wenige Wochen nach dem Tod seines Vaters, der die Hundert überschreiten durfte.

Es tut weh, wenn ein Mensch seines Formates die Welt verlassen muss. Ich hatte so oft ich ihn traf immer eine Frage und es war klar, mit einer knappen Antwort war nie zu rechnen. Er wusste alles mit Namen, Daten und den jeweiligen Zusammenhängen. Einmal ritt mich der Schalk und ich bot ihm an sein Wissen per USB-Stick abzuzapfen. Wir haben beide herzlich bei dieser Vorstellung gelacht. Seine Herzlichkeit und fröhlich-gewinnende Art war es, die es ihm leicht machte, die Herzen der Menschen zu gewinnen. Wenn er jedoch fest von einer Sache und dem geschichtlichen Hintergrund überzeugt war, konnte Rüdiger Störkel auch sehr hartnäckig sein. Das löste nicht selten lange Dispute im Kreis seiner Freunde und Mitstreiter aus. Der Herborner Geschichtsverein, wird sein langjähriges Wirken noch schmerzlich vermissen.

Rüdiger Wilhelm Störkel, ich verneige mich vor diesem großen Menschen. Mit sehr viel Mitgefühl denke ich an seine Lieben und kann ihren Schmerz so gut nachvollziehen. Mein herzliches Beileid.

Auszüge aus dem Dillenburger Wochenblatt von 1859

Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk machte mir heute Wolfgang Leichthammer mit einer kompletten Sammlung des Dillenburger Wochenblattes aus dem Jahr 1859. Das „Amtliche Organ für den Bezirk Dillenburg“ erschien jeden Dienstag und Freitag zu einem halbjährlichen Pränumerationspreis von 54 Kreuzer (kr). Der Botenlohn zu dem Im-Voraus-zu-bezahlenden-Preis kam extra dazu. Wenn auch die Terminologie eine andere als heute war, die Aussagen, Anordnungen und viele „wichtige“ Dinge, die von der Administration an die Frau beziehungsweise den Mann gebracht werden mussten, deckt sich mit ähnlichen heutigen Verlautbarungen. Die Lektüre gehörte zum Leben dazu und war trotz knapper Familienkassen in den meisten Haushalten zu finden- der durchschnittliche Tages-Verdienst eines Arbeiters betrug rund 55 Kreuzer. Ich möchte gerne in loser Folge aus diesem reichhaltigen Fundus, einer doch noch gar nicht so lange zurückliegenden Zeit, zitieren.

Am 4. Januar 1859 las der geneigte Leser (Gendern war damals noch nicht gebräuchlich) unter Bekanntmachungen folgendes:

(Oberscheld.) Samstag den 29. Januar dieses Jahres, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Gemeindestube zu Oberscheld die dem Thomas Ridge Hacket, dermalen unbekannt, wo ? abwesend, an der Eisenerzgrube „Augustzeche“ bei Oberscheld zustehenden, zu 665 Gulden taxierten 64 Kuxen zwangsweise versteigert. Dillenburg, den 27. December 1858. Herzogl. Nass. Landoberschultheißerei. Roth.

Die Kuxe war ein Wertpapier über den Anteil an einer bergrechtlichen Gewerkschaft, ähnlich einer Aktie (d.red).

Dem 90. Geburtstag von Ernst Moritz Arndt am 26. Dezember 1858 widmete das Dillenburger Wochenblatt am 4. Januar 1859 eine halbe Seite. Arndt (* 26. Dezember 1769 in Groß Schoritz; † 29. Januar 1860 in Bonn) war ein deutscher nationalistischer und demokratischer Schriftsteller, Historiker und Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung. Als Publizist und Dichter widmete er sich hauptsächlich der Mobilisierung gegen die Herrschaft Napoleon Bonapartes in Deutschland. Daher wird er auch als Freiheitskämpfer bezeichnet. Er gilt als bedeutender Lyriker der Epoche der Befreiungskriege.

Auf der gleichen Seite berichtet das von E. Weidenbachs Witwe in Dillenburg gedruckte Blatt: Oberitalien. Es wurden wieder mehrere Cigarrenraucher misshandelt, aber nur durch die Schlechtigkeit ihrer Cigarren selber.

Auch das war dieser Ausgabe ein paar Zeilen Wert: „Der Fürst von Porcia, Edler von Görz, welcher die Erzherzogin mit der Cigarre grüßte, ist ausgewiesen worden. Unter dem Namen Graf von Lümmellowsky nach Genua gereist und im Hotel zum goldenen Flegel abgestiegen.“ Wie zu lesen ist, hatten die Redakteure auch damals schon Sinn für Humor.

Am 5. Januar 1859 verkündet Dillenburgs Bürgermeister Gail: „In der gestrigen Sitzung des Gemeinderathes wurden zu Armenpfleger erwählt. (Es folgten sechs Namen für sechs Bezirke). Es wird dieß hiermit veröffentlicht, damit die Armen wissen, an wen sie sich zur Abhilfe bei eintretender Noth zunächst zu wenden haben. Gleichzeitig wird milden Gebern die Gelegenheit geboten, ihre desfallsigen Gaben durch die genannten Herren Armenpfleger den Hülfsbedürftigen zukommen zu lassen.

Auch für Privatanzeigen war Platz und so suchte ein im Schreibfach geübter junger Mann, welcher bereits auf einigen Bureaux zur Zufriedenheit seiner Vorgesetzten fungierte, eine Stelle als Schreiber. Näheres in der Redaction d.Bl.

Bei Gutbrod, wohl in der Stadt bestens bekannt, war 1858r Aepfelwein, in größerer und kleinerer Quantität, billigst zu haben.  sig

Gedanken zu Weihnachten

Von Frank Loh

Weihnachten 2021

Zu meiner Kindheit kam der Weihnachtsmann, heute kommt der völlig überlastete Paketdienst!

Blick ins Weihnachtsschaufenster der Herborner Schloss-Buchhandlung. Foto: Gerdau

Wir wünschten uns Fußball ⚽️ Schuhe,

unsere Kinder wünschen sich eine Playstation!

Kinder werden heute gemoppt wenn Sie kein IPhone haben!

Das nennt man „Wandel“

Früher war alles besser , stimmt das?

Es war anders , und es wird anders , vieles wird sich dramatisch ändern!

Die bittere Wahrheit ist eine Frage :

Bist Du bereit, für diese Veränderung?

Bist Du bereit, zu lernen?

Bist Du bereit, neu anzufangen?

Bist Du bereit, den Wandel als Chance zu begreifen?

Diese Welt 🌍 steht vor dramatischen Veränderungen, die einzige Frage ist, bist Du dabei oder nicht?

Gibt es deinen Job in 5 Jahren noch?

Was ist dein eigentliches Talent, was machst Du gerne , was liebst Du ?

Wer hätte vor 10 Jahren an Facebook, Google, Apple, Amazon und Tesla gedacht? Wer hätte gedacht, dass wir Bankgeschäfte mehr oder weniger nur noch online machen! Werden neue Bankfilialen eröffnet oder werden Sie zugemacht? Was passiert mit unserem Einzelhandel, die schönen kleinen inhabergeführten Läden, werden Sie bestehen gegen Amazon?

Raten Sie Ihren Kindern heute noch zu einer Banklehre oder ist es vielleicht eine Überlegung wert , Handwerkliche Berufe wieder in Betracht zu nehmen?

In unseren kleinen Stadt entscheiden wir jeden Tag, wem wir unser Geld geben! Delivery Heroes oder den kleinen, feinen Restaurants !

Esszimmer, Franco , Martin Theis,

Schloß Hotel, Holzmarkt Küche, Anjas Bistro, 1577 ect .

Unterstützen wir Herrn Eitzenhöfer und das Ehepaar Pfeiffer , Frau Kanakaris und Frau Magnus, Susanne Reh , Rita Weigel !

Unterstützen wir Familie Gockel und Tafelski oder die großen Filialen!

Buchen wir unsere Reise online oder sichern wir Arbeitsplätze wie den von Beate Böhm !

Gehen wir zu unseren heimischen Metzgern, oder geben wir Rewe unser Geld?

Es wird an uns liegen, wie Herborn in 10 Jahren aussieht, wir haben es selbst in der Hand!!

Ich werde weiter versuchen meinen Teil dazu beizutragen, meine Leute und ich werden auch zukünftig versuchen die alte Substanz zu erhalten und nicht abzureißen! An dieser Stelle bedanke ich mich bei der Familie Rometsch , bei der Familie Fuhrländer , bei der Familie Klapper , bei der Familie Chavdarla ,

bei der Familie Merte, bei der Familie Weber und bei der Familie Klös ! Kaufen ist das eine , Sanieren ist das andere !

Ich möchte unbedingt, dass Handwerker aus unserer Region die Sanierungen machen, sie zahlen hier Ihre Gewerbe-Steuer, unsere Kinder können dort eine Ausbildung machen!

Was mir sehr am Herzen liegt, sind unsere Sportvereine, Fußball, Reitsport, Tennis, Turnen !

Die Kinder unserer Stadt brauchen besonders heute diese Aktivitäten als Ausgleich, ich habe hier in der Vergangenheit geholfen und werde das sehr gerne auch weiterhin machen!

Ich finde unsere Stadt braucht unbedingt ein Kinder Orchester, die Kleinen können dort spielerisch herangeführt werden, wenn es an der Finanzierung der Instrumente scheitern sollte, helfe ich gerne!

Wir als Stadt mit den Ortsteilen müssen unser Glück 🍀 selbst in die Hand nehmen, Talente entdecken und fördern, Mut zu sprechen und gemeinsam nach vorne gehen!

Den Wind des Wandels, werden wir nicht aufhalten, aber wir können die Segel richtig setzen!!

Seien wir dankbar für unsere Perle an der Dill, die wunderschöne Hauptstraße, die netten Geschäfte und Boutiquen, die Kaffees und Bistros, den Zeitungsladen !

Es ist an uns, dieses zu erhalten!

In diesem Sinne, frohe Weihnachten und Herborn „Glück auf“