Frühlingshafte Temperaturen sind nicht in Sicht

Der Winter hält noch lange ganz Deutschland in seiner Zange. Anzeichen für Frühlingswetter gibt es kaum welche. So wie es aussieht wird es auch im März keine nennenswerten Änderungen Richtung Frühling geben.

Die für unsere Breitengrade extreme Kälte bis 20 Minusgrade macht nicht nur Autofahrern zu schaffen. Wer keine Garage hat, kann sich vor dem gefrierenden Regen mit einer Plastikplane schützen. Die Tier- und Pflanzenwelt ist da weitaus mehr in Bedrängnis. Besonders jetzt gilt es den Vögeln mit geeignetem Futter zu helfen.

Bäume und Sträucher sind von einer dicken Eisschicht überzogen und damit wunderschöne Motive für Fotografen. Den Kameras machen Minusgrade nichts aus. Lediglich deren Akkus werden früher leer und man sollte Ersatz in der warmen Hosentasche dabei haben. Besonders die Landschaftsaufnahmen in den Höhen, sowie die dicht bereiften Bäumen sind jetzt eine Augenweide. Aber auch hier gilt es, die späteren Betrachter nicht mit Unmengen von Fotos davon zu überfordern. Viele ganz unterschiedliche Nahaufnahmen ziehen die Blicke viel mehr an. Ein alter Fotografischer Grundsatz-„wenn das Bild nichts geworden ist, warst du nicht dicht genug dran“– ist das (fotografische) Maß aller Dinge. Bei Rückkehr in das warme Zuhause bitte daran denken, dass die Wärme nach der extremen Kälte für Kamera und Objektiv gar nicht so gut ist. Besser man lässt die teuren Teile sich im nur schwach temperierten Treppenhaus akklimatisieren. Dann ensteht auch keine schädliche Kondens-Feuchte in deren Innerem. sig

Fotos: Siegfried Gerdau

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