Teil III: Reise in Deutschlands Norden

Tönning kulinarisch.

Wer nichts arbeitet, soll wenigstens gut essen. Ein ironischer Grundsatz. Dem zu folgen, ist in dem gemütlichen Tönning nicht schwer.

Die Alte Werft, ein wahrhaft historisches Gebäude. Hier wurden einst stabile Holzschiffe gebaut und überall sind die Spuren aus dieser Epoche noch zu entdecken.

Der Tönninger Michael Lass hat in dem hohen Schuppen ein kleines Bistro installiert. Ehefrau Insa betreibt mit Schwägerin Simone und vielen Helferinnen das gemütliche Kleinod mit dem Sandboden und zahlreichen alten Holzbearbeitungsmaschinen. Mitten in der Corona-Pandemie war die Eröffnung. Ein großes Wagnis, aber es hat geklappt. Die Menschen schätzen nicht nur den Kaffee, sondern auch die besonders leckeren Fish&Chips und dazu ein leckeres Flensburger Pils. Verzehren kann man die unterschiedlichsten Köstlichkeiten da, wo einst der Stapellauf stattfand und man auch heute noch den schönsten Blick in den historischen Hafen hat. Fast hätte ich den selbst gebackenen Kuchen vergessen. Besonders die Torten wie Eierlikör-und Trümmertorte. Die gibt es mit Stachelbeeren oder auch Rhabarber.

Wer lange reist, dem wachsen auch die Haare. In Tönning gibt es vier Friseurgeschäfte und wir haben das mit dem schnellsten Termin favorisiert.

Petra in Arbeit

„Hair Land“ war nicht nur nach unserem Bauchgefühl der richtige Entschluss. Nett, kompetent und gemütlich. Wir kommen gerne wieder.

….und das Ergebnis.

Mittlerweile haben wir unsere Buchung auf dem WoMo-Platz verlängert. Tönning entschleunigt uns. Die gute Seeluft und die allgegenwärtige Ruhe tut ein Übriges.

Wir sitzen vor dem Eiscafe in der Sonne und haben einen schönen Überblick über den alten Marktplatz. Ein Ordnungsamtsmitarbeiter dreht seine Runden und kontrolliert die Parkscheine.  Offensichtlich sind alle Parker brav. Es gibt nichts zu beanstanden. Tönning hat keine autofreien Zonen. Es herrscht eine friedliche Koexistenz zwischen Fußgängern, Rad-und Autofahrern.

Annalena Thiemann, von der Tourist-Information auf dem Marktplatz, empfiehlt unbedingt am Wochenende das kleine Museum im Packhaus zu besuchen. Das machen wir und werden natürlich im nächsten Teil darüber berichten. sig/Fotos: Gerdau

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