Verregnete Montagsdemo in Herborn

Unter dem Motto „Runter vom Sofa, raus auf die Straße“ fand heute Abend wieder eine angemeldete und genehmigte Demonstration von „Herborn steht auf“ auf dem Herborner Marktplatz statt. Annähernd 100 Frauen und Männer zogen mit Schildern, begleitet von Trommlern, durch die Stadt, um sich anschließend auf dem Marktplatz zu einer friedlichen Kundgebung unter dem Namen „Bürgeraustausch“ zu versammeln.

Repro: sig

An aktuellen Themen mangelte es den Demonstranten nicht. So standen neben der Preisexplosion bei Gas, Strom, Sprit und Lebensmittel, der angebliche Ausverkauf Deutschlands und die „Kriegstreiberei“ auf deren Agenda. Auch den „Corona-Terror“, sowie die, in ihren Augen, korrupten und unfähigen Politiker, hatten die Veranstalter auf die Demo-Themen gesetzt. Nein zu GEZ & Rundfunkgebühren hieß es weiter und auch das „Framing der Presse“ stand zur Diskussion.

Gegendemonstranten, wie bei anderen, ähnlichen Veranstaltungen in der Vergangenheit, waren keine auszumachen. Man war also völlig unter sich. Der Nieselregen hatte wohl die Bereitschaft zum Demonstrieren etwas verwässert.

Text und Fotos: sig

6 Gedanken zu „Verregnete Montagsdemo in Herborn

  • 26. September 2022 um 23:30
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    Gegendemonstrationen finden schon seit Ende März nicht mehr statt. Das hat nichts mit dem Wetter zu tun.

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    • 27. September 2022 um 10:03
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      Mir macht Regen nichts aus.
      Ein neutraler Bericht über eine, wieder mal, friedliche Demo in Herborn. Die Teilnehmerzahl lag aber doch deutlich höher, offiziell bei 220. Ja, leider hat es geregnet und genieselt und das könnte ein Grund gewesen sein, dass nicht mehr Menschen an der Demo teilgenommen haben. Ich kann in dem Artikel aber nicht erkennen, dass wegen dem Wetter keine Gegendemonstration stattgefunden hat, wie Frau K. es auslegt. Aber so ist das eben, man kann in alles etwas hineininterpretieren. Ich jedenfalls danke für die Neutralität in diesem Bericht.

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      • 27. September 2022 um 18:59
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        Herr oder Frau Teilnehmer:in (nicht mutig oder willens genug, unter einem Namen zu posten, daher diese Anrede), ich wüsste nicht, wo im letzten Absatz des relativ neutralen Artikels was rein zu interpretieren wäre. Dort steht „Gegendemonstranten …. waren keine auszumachen …. Der Nieselregen hatte wohl die Bereitschaft zum Demonstrieren verwässert“ . In EINEM zusammenhängenden Absatz, daher gehört der letzte Satz zum ersten in diesem Absatz dazu. Ganz einfach. Mein Kommentar hat diese journalistische Vermutung richtig gestellt. Sie z. B. haben es auf die Demonstranten von HSA bezogen und auch richtig gestellt, also alles easy.
        Ach btw: Gegendemonstrationen haben nie stattgefunden, sondern Mahnwachen. Die dann gerne von den HSA Demonstranten mit Gegendemos besucht wurden. Aber das ist ja gottlob Geschichte.

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        • 28. September 2022 um 8:26
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          Frau Klingelhöfer,

          ich zitiere:“Gegendemonstranten…Mann war also völlig unter sich. Der Nieselregen hatte wohl die Bereitschaft….“
          Durch den Satz, „Mann war wohl völlig unter sich“ ist meines Erachtens der Bezug zu den Gegendemonstranten aufgehoben. Alleine, dass sie in ihrem Kommentar diesen Satz einfach weglassen, zeugt davon , dass es sich um ihre persönliche Interpretation handelt. Da Sie aber bekanntermaßen zu den lauten Gegnern dieser Demos zählen, ist es nur verständlich dies falsch zu interpretieren.

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  • 28. September 2022 um 15:44
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    Herr oder Frau Teilnehmer:in,
    die Pünktchen wurden lediglich als Platzhalter gesetzt, um Zeit und Text im Zitat zu sparen. Wird in der Regel so gehandhabt. Den Bezug zu den „Gegendemonstranten“ (nämlich in EINEM Absatz) habe ich schon erklärt.
    Im Übrigen ist das Verwenden der Worte „meines Erachtens“ da schon eher ein Hinweis auf eine persönliche Interpretation.
    Ich beglückwünsche Sie aber zu einem fast fehlerfreien, dennoch sinnlosen Kommentar und verabschiede mich mal aus der Diskussion. Ich muss meinen implantierten Chip aufladen und weiter schlafen *mäh
    (Übrigens stünde manch einem eine kleine Portion Humor auch mal gut, diese wöchentliche Verbitterung ruft schon fast Mitleid hervor)

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    • 28. September 2022 um 19:21
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      Frau Klingelhöfer,
      ihr letzter Kommentar spricht mal wieder für sich. Sie offenbaren sich immer wieder selbst.
      Grüße der Teilnehmer

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