Wir schützen unsere Umwelt-ein Nachmittag an der Herborner Dill

(Vorsicht Sarkasmus)

Wir lieben unsere Natur, achten aufs Klima durch immer saubere Autos, schaffen die Plastiktüten ab und trennen unseren Müll. Irgend jemand scheint uns jedoch immer wieder ein Strich durch die Rechnung zu machen. Allen Beschwörungen und Plakatierungen zum Trotz fließt Plastikmüll Tag für Tag den Bach herunter. Offenbar frönen Weidetiere dem Alkoholkonsum und lassen die leeren Flaschen gleich auf ihren Weiden liegen. Vielleicht sind es aber auch die Waschbären. Die gehören sowieso nicht hierher. Müssen stärker bejagt werden, dann hört das auf mit dem Müll. Hoffentlich ist Corona bald vorbei. Dann springen wir wieder um die Brunnen.. für eine saubere Umwelt. Gemeinsam für eine bessere Zukunft.

Drei Stunden war ich mit dem Fotoapparat auf der Stadtseite des Herborner Dillufers zwischen AWO und unterer Au unterwegs. Erschreckend, was dort trotz der mannigfachen Lippenbekenntnisse in Sachen Umweltschutz dort zu finden ist.

Beim nächsten Hochwasser nimmt die Dill alles wieder mit….ins Meer. Was für ein Glück. Dann ist es vor unserer Haustür wieder sauber.

Fotos: Siegfried Gerdau

4 Gedanken zu „Wir schützen unsere Umwelt-ein Nachmittag an der Herborner Dill

  • 24. Februar 2021 um 7:53
    Permalink

    Ich finde es erschreckend, wie gleichgültig, ignorant und respektlos manche Zeitgenossen mit unserer Landschaft und Natur umgehen.
    Es macht mich schon wütend, wird mich aber nicht daran hindern, beim nächsten Cleanup mit Dillkind wieder fleißig Müll einzusammeln.

    Antwort
  • 24. Februar 2021 um 10:22
    Permalink

    Traurige,aber wahre Worte.Realität.Die Doppelmoral mancher Menschen ist unantastbar.
    Im Auslandstierschutz bekommt man oft globales Denken vorgehalten, ‚..man müsse erstmal hier in Deutschland was tun!‘ Wer überhaupt denn bitte ‚man‘?..diese Äußerungen kommen dann von Menschen, die gar nichts tun! Generell nicht mal vor ihrer eigenen Tür kehren..
    Sich in die Sonne, der Natur fletzen wollen..die aktuell leider überläuft an spazierwütigen Spaziergängern und Radfahrern,weil sich so viele zu Corona langweilen.. und im selben Atemzug die Natur vermüllen. Wird schon jemand wegräumen! Jemand? Warum denn eigentlich immer die anderen? Der Reiher, der dann verendet umschnürt mit Plastikmüll am Flussufer liegt. .Der muss dann aber bitte entsorgt werden! Ist ja kein Anblick so ein totes Tier. Stört ja unsere Freizeitgestaltung. Warum musste es denn überhaupt sterben?! Wegen unserer ignoranten Freizeitgestaltung! Weil wir uns für nichts zuständig und verantwortlich fühlen und immer nur nehmen!Der Mensch wird es nie verstehen..lernen schon gar nicht..
    Danke für deinen Bericht darüber Siggi!

    Antwort
  • 24. Februar 2021 um 10:42
    Permalink

    Auch ich finde es erschreckend, wie viel Müll aus Autofenstern entsorgt wird. Aber auch im Wald und auf den Radwegen nimmt der Müll zu. Auch ich werde beim nächsten Müllsammeln wieder dabei sein- katastrophal-welche Mengen bei diesen Clean-ups zusammenkommen.

    Antwort
  • 28. Februar 2021 um 10:50
    Permalink

    Viel zu „ENTDECKEN“ gibt es auch entlang der Parallelstraße (Rehberg) zur A45.
    Vom Rehberg kommend im letzten Drittel – kurz vor einer Pferdekoppel (rechte Seite) vor der Einmündung in die L 3046-Austraße.
    Wenn es gut läuft, kann man sich hier mit Hausrat aller Art, Elektroschrott, Bauschutt , Farben und Öle in großer Anzahl „eindecken“. Jeder dieser Funde auf meiner Gassirunde wurde bei der entsprechenden Dienststelle der Polizei in Dillenburg gemeldet.

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.