Der kulinarische Geheimtipp für das Weihnachts-Mahl

Ob zu Weihnachten oder zu Sylvester als Jahresabschluss-Highlight. Eine überbackene Lende ist ein Hochgenuss aus der gutbürgerlichen Küche.

Das Rezept stammt von einer leidenschaftlichen Hobby-Köchin und wurde von ihr unter der Bedingung, es nur an Feinschmecker weiterzugeben, an uns weitergereicht.

 Für 4 bis 6 Personen geplant, reichte es nicht nur für Heiligabend, sondern wurde am 1. Weihnachtstag aufgewärmt und schmeckte da sogar noch einen Tick besser. Wahrlich ein königliches Essen, das jedem Sternekoch gut zu Gesicht stehen würde.

Die Zutaten: 2-3 magere Lenden, 500 Gramm Bacon, 1 Gemüsezwiebel, Salz, Pfeffer, Paprika, Cayenne-Pfeffer, Fondor, Mondaminfix, 400 Gramm (2 Becher) Sahne und etwas Ketchup.

Die Zubereitung: Lende säubern und Silberhaut entfernen. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. In einer Pfanne mit Butterschmalz werden die Lenden von jeder Seite kurz angebraten, bis sie außen hellbraun sind. Anschließend die innen noch fast rohen Lenden in 2 bis 3 Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Leicht schräg hintereinander in eine Back-Form schichten. Den bereits in Längsstreifen geschnittene Bacon (kann ruhig geräuchert sein), sowie die sehr klein gehackten Zweibelwürfelchen auf dem Fleisch verteilen.

Die Sahne mit einer Messerspitze Cayenne-Pfeffer, einem größeren Spritzer Fondor-Pulver sowie etwas Mondamin mit Ketchup verrühren. Die Mischung über die Lenden gießen und die Back-Form in den vorgeheizten Backofen schieben. Bei 180 bis 200 Grad Celsius auf der mittleren Schiene 90 Minuten überbacken lassen.

Wenn der Bacon droht zu schwarz zu werden, etwas Backpapier über die Form legen.

Zu der Lende passen Kroketten, aber auch rundgeschälte Salzkartoffeln mit frischer Petersilie. Ein leichter Riesling aus dem Rheingau rundet das Haupt-Menü ab.

Nicht unerwähnt soll das tolle Entree bleiben, dass aus einer Pilzsuppe mit ausschließlich frischen Zutaten bestand. Den Abschluss bildete ein Dessert aus Vanilleschaum mit schichtweise Lebkuchenbrösel, Himbeeren und Krokant.  sig/Fotos: Gerdau

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