Kontra und Pro Impfpflicht.

Hier ein Beitrag von Jan Schad, der aktiv in der Initiative „Herborn steht auf“ mitwirkt. Für den Inhalt des Artikels ist der Verfasser in vollem Umfang alleine verantwortlich. Er bringt damit lediglich seine Meinung zum Ausdruck, die jedoch nicht automatisch von der Redaktion gerdaus-welt.de geteilt wird.

In einem der nächsten Blogbeiträge wird eine Vertreterin oder ein Vertreter der Impfbefürworter zu Wort kommen. Die Redaktion möchte mit dieser konträren Darstellung zur sachlichen Diskussion über das Thema beitragen und hofft damit, der sich zuspitzenden „Lagerbildung“ mit teilweise erschreckendem Hass und gegenseitiger Hetze entgegenwirken zu können. sig

Von Jan Schad

Der Verfasser Jan Schad während einer Rede vor Impfzweifler. Foto: privat

Das Statistische Bundesamt meldete bereits vor 4 Wochen für den November 2021 eine Übersterblichkeit von 20 Prozent gegenüber dem Mittelwert der Vorjahre. Wegen Corona? Nein. Das Amt räumt ein, dass diese krass erhöhte Mortalität „nur zum Teil“ durch gemeldete COVID-Todesfälle zu erklären sei.

Bereits im April 2020 legte die WHO fest, wie man „Corona-Tote“ erfasst. Die WHO-Richtlinien bestimmten, dass quasi JEDER positiv-Getestete, der an akutem Lungenversagen (ARDS) verstirbt, als „Corona-Toter“ Einzug in die Statistik erlangt, dass somit (durch die Zählweise der WHO) eine Übererfassung von COVID-Toten zustande kam. Es wurden also vermutlich zu viele COVID-Tote gezählt. Quelle dafür z.B.: https://www.24hamburg.de/verbraucher/corona-tote-nicht-an-corona-gestorben-todesursache-umfrage-covid-19-tod-tot-91243179.html … Damit ist die NICHT DURCH CORONA ERKLÄRBARE Übersterblichkeit, die das Statistische Bundesamt für das letzte Quartal 2021 erfasst, sogar noch gravierender. Diese Übersterblichkeit zeigt im BESTEN Fall, dass die Impfungen nicht richtig wirken.

40 Prozent Geimpfte mit schweren COVID-Verläufen auf Intensivstation sind denn auch wahrhaftig kein Grund, die Wirksamkeit der Impfung zu feiern!

Und dass Geimpfte das Virus genauso weitergeben können, wie Ungeimpfte, ist sowieso nicht mehr abzustreiten. Der Slogan von der „Pandemie der Ungeimpften“ wurde bereits im November selbst von Prof. Christian Drosten klipp und klar als unzutreffend bezeichnet.

Im Verlauf der letzten Wochen konnte jeder Laie erleben, wie „Inzidenzen“ hoch gingen, obwohl Ungeimpfte durch flächendeckendes „2G“ quasi im Lockdown waren und man gleichzeitig hunderttausende Geimpfte „boosterte“ – bis man dann einräumen musste, dass selbst „Geboosterte“ keinen wirklichen, dauerhaften Schutz vor der Omikron-Variante genießen würden.

Besonders perfide ist es, dass positiv Getestete standardmäßig, ohne Medikamente und ohne Therapie, einfach nur nach Hause geschickt werden, bis schließlich wegen Luftnot der Rettungsdienst gerufen werden muss.

Bis dass das avisierte Extra-Omikron-„Booster“-Accessoire im Hause Pfizer die Kassen klingeln lässt, sind wir wahrscheinlich schon beim nächsten Buchstaben des griechischen Alphabets. Es wird noch viele Virusvarianten geben. So wie es seit eh und je mit der Grippe der Fall ist. Und noch eins: Mit Impfung geht die Sterblichkeit plötzlich durch die Decke, wie seit 75 Jahren nicht mehr.

Diese Sachverhalte allein setzen bereits ein dickes Fragezeichen hinter die Sinnhaftigkeit und Wirksamkeit der bisherigen Impfungen (jedenfalls bei Gesunden) und hinter die ethische Vertretbarkeit einer Impfpflicht.

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA warnte aktuell ganz plötzlich davor, dass weitere „Booster“ das Immunsystem gravierend schwächen und somit „zu viel“ sein könnten. (https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-booster-impfungen-warnung-ema-100.html). Dass die neuartigen mRNA-Impfstoffe quasi überschießend und ungehemmt zur körpereigenen Produktion von Spike-Proteinen führen würden, die sich dann irgendwann sehr schädlich auf das eigene Immunsystem auswirken könnten.

Auf diese Weise ist es scheinbar im Herbst/Winter (mitten in der Massen-„Booster“-Kampagne) zu einer beträchtlichen Zahl von plötzlichen und unerwarteten Todesfällen gekommen. Das ist die wahrscheinlichste Erklärung für die enorme Übersterblichkeit der letzten Monate.

Der oben beschriebene Negativ-Effekt der Impfungen (Immunsystem-Schwächung und Schädigung körpereigener Zellen durch Entzündungsprozesse via überschießender Spike-Proteine) schlägt sich wohl auch in Herzmuskelentzündungen nieder. Selbst Blätter wie die „Frankfurter Rundschau“ mussten die letzten Wochen einräumen, dass laut Studien das Risiko für solche Herzprobleme im Zusammenhang mit den bisher eingesetzten Impfstoffen wohl „höher als erwartet“ ist. (https://www.fr.de/wissen/corona-impfung-herzmuskelentzuendung-risiko-impfstoff-nebenwirkungen-gesundheit-news-91045646.html)

Jedoch: Welcher Arzt wird schon Impfnebenwirkungen dokumentieren oder bei einem mutmaßlichen Impftoten durch das entsprechende Kreuzchen auf dem Totenschein die Obduktion einleiten, wenn er selber Impfungen durchführt wie ein Weltmeister. Außerdem wurde das Geld, das Ärzte pro verabreichte COVID-Impfung abrechnen, so drastisch erhöht, dass sich einige kleine Hausärzte nicht nur „gesundstoßen“, sondern – wenn es gut läuft – ein Millionengeschäft machen während einer Massen-Impf/“Booster“-Kampagne. (siehe ARD-„MONITOR“-Bericht vom 20.01.2022).

 Mit der DAUER-IMPFUNG/“BOOSTERUNG“ von Millionen Menschen (auch der Gesunden, inklusive der Kinder) ist eben mehr Geld zu machen, als mit längst auf dem Markt befindlichen Medikamenten für die wenigen wirklich Kranken.

Ständiges Impfen/“Boostern“ einer Millionenbevölkerung führt zu Impfzentren im Dauerbetrieb. Diese wiederum bilden somit einen dauerhaften, staatlich geförderten Konkurrenz-Sektor im Gesundheitswesen, der den Kliniken zusätzliches Personal wegnimmt. Und auch die Impfpflicht im medizinischen Bereich wird für den Wegfall gut ausgebildeter und engagierter Fachkräfte sorgen. Dass z.B. mittelhessen.de berichtet, es sehe bisher nicht nach einer Kündigungswelle aus, ist eine Farce! Diese Fachkräfte werden nicht kündigen!!! Sie wären ja doof. Sie können nicht rausgeschmissen werden, lediglich ein Beschäftigungsverbot erhalten – mit Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Dieser Personalverlust im Gesundheitswesen setzt dem jahrelangen ABBAU von Klinik-Kapazitäten zum Zwecke der Privatisierung (auch mit Personalabbau) noch die Krone auf. (Quelle z.B. ARD-Panorama: https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/sr/Sendung-vom-17-02-2021-Kliniksterben-in-der-Pandemie-100.html) Diese Entwicklung ist gerade auch in der Region Mittelhessen, am inzwischen nahezu voll privatisierten Uniklinikum Gießen-Marburg, ein großes Thema.

Jan Schad (42), verheiratet, eine Tochter. Er wohnt im Lahn-Dill-Kreis und arbeitet hier seit vielen Jahren im Rettungsdienst als Notfallsanitäter. Er ist Betriebsratsvorsitzender und war gewähltes Mitglied einer Tarifkommission der ver.di. Er sagt über sich: „Früher galt so jemand wie ich als typischer ‚Sozi‘. Er legt Wert auf die Feststellung, für die zahlreichen Pflege- und Gesundheitskräfte zu sprechen, die momentan im Rahmen der Initiative „Herborn steht auf“ demonstrieren. Fachkräfte, die bei ihrer Arbeit Menschen halfen, Menschen retteten – und noch nie den Vorwurf hörten, „unsolidarisch“ zu sein. Leute, die bislang keine Stimme in der lokalen Politik und den hiesigen Medien haben.

2 Gedanken zu „Kontra und Pro Impfpflicht.

  • 27. Januar 2022 um 14:21
    Permalink

    Sehr sachlicher und überzeugender Artikel, gut recherchiert und belegt mit Quellenangaben. Das wünsche ich mir auch von öffentlichen Stellen. Danke Herr Schad.

    Antwort
  • 29. Januar 2022 um 11:54
    Permalink

    Die Ausage von Jan Schade

    „40 Prozent Geimpfte mit schweren COVID-Verläufen auf Intensivstation sind denn auch wahrhaftig kein Grund, die Wirksamkeit der Impfung zu feiern!“

    ist schon absolut irreführend.

    Diese Aussage scheint mathematischen Defiziten geschuldet zu sein.

    Hier muss berücksichtigt werden, dass die geimpften Patienten auf der Intensivstation aus einer wesentlich größeren Gruppe der Bevölkerung kommen. (Darauf wird auch ausdrücklich im Wochenbericht des RKI hingewiesen)

    Vereinfachtes Beispiel:

    72,6 % der Bevölkerung sind vollständig geimpft.
    8.912 Einlieferung auf Intensiv in einem bestimmten Zeitraum (siehe DIVI.Register/RKI).
    Davon 40% geimpft (vollständig oder teilweise mal außen vor!).

    Frage: Wenn alle geimpft wären, wie viele wären dann auf Intensiv eingeliefert worden?
    Antwort: Es sind 4.910 Patienten (ca. 4.000 weniger)

    Umgekehrt: Wenn keiner geimpft wäre, wieviel wären dann eingeliefert worden?
    Antwort: Es sind 18.696 Patienten. (ca. 9.700 mehr)
    Man stelle sich hier mal die Belastung/Überlastung der Krankenhäuser vor! Hier ist ein Notfallsanitäter ja bestens informiert.

    Ähnlich sieht es bei den Todesfällen aus. Einfacher Dreisatz genügt. Werden dann noch die Altersgruppen ab 50 oder 60 einzeln betrachtet, wird es noch eindeutiger! Die Impfung ist wirksam!

    Weiter Aussage:

    „Und dass Geimpfte das Virus genauso weitergeben können, wie Ungeimpfte, ist sowieso nicht mehr abzustreiten.“

    Fakt ist: Die Viruslast bei Geimpften reduziert sich wesentlich schneller als bei Ungeimpften.
    https://www.geo.de/…/corona–wie-ansteckend-sind-geimpfte–30947868.html

    Zur Aussage über die Herzmuskelentzündung wird verkannt, dass diese auch nach der Infektion durch das Virus auftreten kann. Siehe https://www.herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/coronavirus/corona-impfung-myokarditis.

    Wenn ich die Impfung mit einem Verweis auf das zu hohe Risiko ablehne, dann dürfte ich eigentlich auch nicht mehr autofahren. Denn dort ist das Risko eine Schädigung meines Körpers auch nicht zu unterschätzen.

    Um die weiteren Aussagen sollte sich eventuell die Kassenärztliche Vereinigung kümmern.

    Ich finde es nur schade, dass mit solchen Aussagen gegen eine Impfung plädiert wird.

    Auch die Behauptung vieler Impfgegner, die besseren Info-Quellen zu haben (z.B. aus einer Sendungen ARTE/NDR aus 2009 etc.) ist schon bemerkenswert.
    Viele Impfgegner sind der Meinung, die Folgen einer Covid-Impfung sind nicht genügend bekannt, verkennen aber, dass auch die Folgen einer Covid-Infektion nicht ausreichend bekannt sind. Oder haben sie auch hier bessere Informationsquellen?

    Antwort

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