Sehenswerte Kunstausstellung in der alten Färberei

Das Gründungsmitglied der Herborner Künstlergilde Ernst Tropp, stellt am kommenden Wochenende (3. bis einschließlich 5. Dezember 2021) gemeinsam mit Christiane Enners seine Werke im Haus der Vereine (Alte Färberei) aus. Der 89-Jährige ist in seiner Schaffenskraft ungebrochen. Sein neustes Werk, die Trilogie „Kreuzigung, Auferstehung, Himmelfahrt“ ist ein absoluter Hingucker. Tropp malt mit Öl und Acryl, aber ausschließlich mit seinen bloßen Händen. Den Malpinsel setzt er nur dort ein, wo es unbedingt nötig ist. Interessant ist auch die Vorgehensweise bei der Entstehung seiner Bilder. So weiß er zu Beginn nie, wie es am Ende aussehen wird. Seine Werke nennt er „Imaginäre Landschaften und sonstige Fantastereien“.

Um unseren Erdtrabanten zu bemalen, ist auch der von Ernst Tropp eher selten eingesetzte Pinsel zu kurz.

Christiane (Chris) Enners ist mit Ernst Tropp seit vielen Jahren befreundet. Ihre Aluminium-Gießerei auf dem Herborner Rehberg hat sie mittlerweile geschlossen und die Hallen verkauft. Jetzt bleibt ihr die Zeit, sich ihrer heimlichen Leidenschaft, der Metallbildhauerei, zu widmen. Schon lange experimentiert die Hörbacherin mit dem Metall, welches auch in ihrer Firma verwendet wurde. Aluminium wird von ihr auf künstlerische Art zu wahren Kunstwerken geadelt. Bescheiden wie sie ist, nennt sie diesen künstlerischen Entstehungsprozess „Der Wandel“. Die Ausstellung wird unter den derzeit gängigen 2 G- Vorsichtsmaßnahmen mit Mund und Nasenschutzmasken stattfinden. Für ausreichend Desinfektionsmöglichkeiten ist gesorgt. Sie ist täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt ist frei. sig/Foto: Gerdau   

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