Die Kriegstrommeln tönen landauf landab. Politiker unterschiedlichster Couleur überbieten sich mit ihren Forderungen nach Kriegstüchtigkeit. Der Russe will scheinbar den Spieß diesmal umdrehen. In der Vergangenheit hatte Deutschland die ersten Schritte getan, um das damalige Reich der Sowjets in die Knie zu zwingen. Wenn sich die einstigen Genossen nun für die 20 Millionen Kriegstoten auf russischem Boden rächen wollen, werden wir ihnen zeigen wo der Hammer hängt. Der russische Angriff auf unsere neuen Verbündeten wird nicht folgenlos bleiben. Wir brauchen aber noch ein wenig Zeit und der Russe wird hoffentlich kein Spielverderber sein und wie geplant bis 2029 warten. Schließlich müssen wir ja noch kriegstüchtig werden und vielleicht auch ein paar Bunker bauen. Da wir ja inzwischen schon groß sind, werden uns unsere Freunde jenseits des Atlantiks alleine agieren lassen und wir dürfen endlich mal zeigen was wir drauf haben. Diplomatie ist nur was für Schwachmaten und das sind wir doch sicher nicht.
Zum Glück haben sich die einstigen Wehr-und Kriegsdienstgegner besonnen und schmieden wieder Pflugscharen zu Schwertern um. So richtig mitmachen werden sie zwar auch zukünftig nicht, aber zum Scharfmachen taugen sie allemal. Unsere stillgelegten dicken Führungsbunker braucht es wohl nicht mehr. Im Falle eines Falles werden sicher ein paar Fluggeräte in der Lage sein, die wichtigsten Frauen und Männer rechtzeitig außer Landes zu fliegen.
Fakt ist: Unser Volk hatte schon zu lange in Frieden gelebt. Jetzt wird es mal wieder Zeit für einen richtigen Krieg. Wenn es unbedingt sein muss, auch nicht erst in vier Jahren. Jeder der anderer Meinung ist, kann nur ein Nazi oder Putin-Versteher sein und die Parteien, die sich dagegen stellen, sollten auf der Stelle verboten werden. Die Omas gegen Rechts müssen ihre Enkel allerdings schnellstens kriegstüchtig machen, sonst verpassen die den aufregendsten Teil. Wenn Putins Schergen die ganz harten Sachen einsetzen sollten, werden wir sie einfach ignorieren, aber keinesfalls kapitulieren. Die Rüstungsindustrie hat schließlich hohe Erwartungen an uns und was soll in einem Friedensfall denn mit den vielen produzierten Waffen geschehen. sig
Das Navi mit dem Namen Hessenpark gefüttert und noch keine Stunde später parkt man (über die A45 und A5 kommend) vor den Toren einer der bekanntesten Hessischen Sehenswürdigkeiten unweit von Neu-Anspachs. Das 1974 dort angesiedelte „Freilichtmuseums Hessenpark“ hat einen Ruf, der weit über die Hessischen Landesgrenzen geht.
Der gepflasterte Marktplatz ist der gesellschaftliche Mittelpunkt des Hessenparks
Das Eintauchen in eine Welt, die es schon lange nicht mehr gibt, hat seinen ganz besonderen Reiz und zieht nicht nur Erwachsene in seinen Bann. Wer jedoch so „leichtsinnig“ ist ausgerechnet am 4. Oktober den Park besuchen will, muss sich auf lange Schlangen und volle Parkplätze einstellen. Am Tag zuvor waren es 6 000 Besucher, erfuhren wir von einem netten alten Herrn und viel weniger waren es sicher ein Tag später auch nicht.
Im Wirtshaus zum Adler lässt sich gut tafeln
Nach dem Passieren des Haupteingangs und dem Erwerb einer Eintrittskarte (14 Euro) verliert man sich in Fachwerkbauten, die einst zur baulichen Normalität gehörten. Ein riesiger gepflasterter Marktplatz mit Brunnen ist der Ausgangspunkt für eine Besichtigungstour ohnegleichen. Neben zahlreichen Einzelhandelsgeschäften, einem Hotel und einem Restaurant mit leckerer Speisekarte, reihen sich alte Häuser, die ehemals in hessischen Kleinstädten und Dörfer standen.
Das alte Haus aus Mademühlen spiegelt die damalige Zeit wider.
Wenn man sich vorstellt mit welch großem Aufwand und Sachverstand die abgebaut, an ihren neuen Standort Hessenpark gebracht und wiederaufgebaut wurden, steigt der Respekt für diese Leistung unaufhörlich. Unter den rund 350 überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeitern gibt es Spezialisten für alle Gewerke und das ist für den substanziellen Erhalt und den originalgetreuen Aufbau der Häuser elementar wichtig.
Scheune aus Driedorf-Münchhausen.
Wer glaubt, er könne sich die gesamte Parkanlage in ein paar Stunden „reinziehen“, ist schief gewickelt. Alleine die Tatsache, dass es fast in jedem Gebäude etwas zu erleben gibt, verschlingt Zeit, die man gerne aufbringen möchte. Auch Außenveranstaltungen wie Bauernmarkt oder aktuell ein Erntefest, faszinieren durch ihre Vielfältigkeit und diverse Mitmachaktionen. Auffällig ist, dass auch Kleinkinder in den Besucherreihen zu finden sind. Viele Menschen suchen ganz gezielt nach Häusern aus ihren Kommunen, die im Hessenpark einen Platz gefunden haben. So entdeckt man zum Beispiel ein Haus aus Driedorf- Mademühlen, dass die Armut der damaligen Zeit widerspiegelt. Auch aus Driedorf-Münchhausen haben ein Haus und eine Scheune ihren Weg nach Neu-Anspach gefunden.
In der alten Schmiede scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.
Sogar drei Kirchen, eine Schmiede, eine Stellmacherei und viele alte Handwerke gilt es in Augenschein zu nehmen und es ist erstaunlich zu sehen, mit welchen, nach heutigen Maßstäben primitiven Werkzeugen gearbeitet wurde. Ein Fotogeschäft mit unzähligen Apparaten, die schon lange nicht mehr „in“ sind, fasziniert den Fotografen ebenso wie den Technik Interessierten. Mit zahlreichen Original-Exponaten wird in einem anderen Haus auf die Entwicklung des Drucks eingegangen. Unter den Spezialisten führt ein mittlerweile 91 Jahre alter Schriftsetzer sehr eloquent in die Geheimnisse des Buch- und Zeitungdrucks. Der Sachverstand der einzelnen Fachleute und die Möglichkeit sich mit ihnen ausführlich über die einstigen, teilweise bahnbrechenden Erfindungen unterhalten zu können, ist bereits das Eintrittsgeld Wert.
Der Lageplan des Parks vermittelt seine Größe sehr gut
Unbedingt muss man sich auch im „Schawellsche“ umsehen und gegebenfalls einkaufen. Dieser einzigartige Laden hat sich auf den Verkauf von Produkten aus der Holzmanufaktur „Oberurseler Werkstätten“ spezialisiert. Eine Vielzahl von Holz- und Stoffspielzeugen, traditionellen und neuen Spielen sowie hochwertigen Dekorationsartikeln werden dort von Behinderten hergestellt und nur die werden im „Schawellsche“ verkauft.
Ein Hinweis auf die Landesgartenschau 2027, in die auch der Hessenpark eingebunden ist, wirft seine Schatten voraus.
Die Menschenschlange vor der Bäckerei am Marktplatz riss stundenlang nicht ab und wer das Geheimnis des Andrangs erkunden wollte musste sich einreihen. Ein wunderschönes Haus mit Hof, der durch einen Sandsteintorbogen erreicht werden kann, liegt gegenüber einer Schule die noch von einer anderen alten Bildungseinrichtung bautechnisch getoppt wird. Wer erst zu Mittag im Park erscheint, hat bis zu Schließungszeit viel zu wenig gesehen und muss wiederkommen. Die beste Gelegenheit ist sicher der Weihnachtsmarkt 2026. Er findet im Hessenpark“ 2026 vom 28. November bis 13. Dezember jeweils samstags und sonntags von 11:00 bis 16:00 Uhr statt.
Der Hessenpark ist von März bis Oktober täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, von November bis Februar an Wochenenden und Feiertagen von 10:00 bis 17:00 Uhr. Freilichtmuseum Hessenpark,Laubweg 5, 61267 Neu-Anspach 06081 588-0* oder 06081 588-127, www.hessenpark.de, service@hessenpark.de
Attribute wie Fantasie- und Entschlusslos, gepaart mit Empathielosigkeit und Starrsinn sind nicht unbedingt die besten Vorrausetzungen für eine Führungsposition. Menschen, denen es trotz dieser negativen Eigenschaften gelingt Macht über andere auszuüben, sind leider keine Ausnahme.
In der freien Wirtschaft wird Führungsschwäche jedoch schnell erkannt und man trennt sich früh genug, bevor Schäden entstehen. Sobald es jedoch in den Bereich von Ämtern geht, ist eine schmerzlose, schnelle Trennung sehr schwer oder in der Regel fast unmöglich. Je höher das Amt und je größer die Zahl der Nutznießer, die diese Schwächen nutzen, um sich unkontrolliert die Taschen voll zu machen, desto fataler erweist sich Führungsschwäche dort, wo Stärke ein unbedingtes Muss sein sollte. Entschlusslosigkeit in Verbindung mit der Priorisierung ganz persönlicher Interessen kostet Geld, schadet dem System und letztlich allen Beteiligten. Dass in einem Vakuum von Energie- und Antriebslosigkeit „Berater“ aller Couleur leichtes Spiel haben mindestens Teile der Macht zu übernehmen, ist nicht besonders schwierig. Eingebaute Kontrollmechanismen funktionieren folglich nicht mehr oder werden weitgehend außer Betrieb gesetzt.
Menschen, die darauf angewiesen sind ordentlich und gekonnt geführt zu werden, sind die ersten, die unter den genannten Missständen zu leiden haben. Sehr rasch stellen zumindest die meisten von ihnen fest, dass nichts mehr so läuft, wie es eigentlich sollte. Führungslosigkeit macht sich besonders an den „Rändern“ bemerkbar und es bilden sich in homogenen Gesellschaften teils gefährliche Vakuen. Halbherzige Versuche dieser negativen Entwicklung Herr zu werden und ihr mit unkontrollierbaren Verboten zu begegnen, scheitern meist schon im Ansatz.
Obwohl die Spielregeln in demokratischen Systemen grundsätzlich auf Volkssouveränität, Gewaltenteilung und Chancengleichheit für alle Parteien basieren, kommt es hier besonders durch Machtaneignung und Negierung von Gesetzesvorlagen zu Entgleisungen, die dramatische Folgen haben können. Wenn ideologische Exzesse zum Maß der Dinge erhoben werden, verschiebt sich der Fokus ins Negative.
Gehorchen leitet sich von dem Verb „horchen“ ab. Im Mitteldeutschen war mit gehorchen „aufmerksam zuhören“ gemeint und daran hapert es im Allgemeinen wie auch im speziellen bei den sogenannten Führungskräften. Aufmerksam zuhören empfiehlt sich ganz besonders für „Führer“ in einem demokratischen System. Schließlich gilt es die Souveränität des Volkes zu beherzigen und daher ist es Pflicht zu hören, was die Volksmeinung ist.
Führen heißt Dienen oder wie mein Vater oft sagte: Wer führen will, muss dienen lernen.“ Das ist nicht nur ein humanistischer Ansatz, sondern auch eine Philosophie, die den langfristigen Erfolg der Gesellschaft fördert. Indem politische Führungskräfte sich auf das Wohl der ihnen anvertrauten Menschen konzentrieren, schaffen sie ein Umfeld, welches von Vertrauen, Respekt und Zusammenarbeit geprägt ist.
Wie geht ein Volk von Geführten mit einer schwachen Führung um. Ganz einfach. Es nimmt sie mit Masse hin und fügt sich in die scheinbare Alternativlosigkeit. Das kann sich jedoch mit kontinuierlicher Abnahme des sozialen Gleichgewichts ändern. Wenn die Lebensumstände sich drastisch verschlechtern und der individuelle Spielraum für „Leben“ sich immer mehr verkleinert, kommen Fragen auf. Die werden dringlicher und je mehr sie unbeantwortet bleiben, desto größer wird der Unfrieden.
Das äußert sich anfänglich durch individuelle Vergrößerung der Ellenbogenfreiheit, gesellschaftliche Spaltungstendenzen und nicht zuletzt durch die Suche nach Alternativen. Jetzt wird es für Führungspersonen höchste Zeit ganz genau hinzuhören, also „dem Volk aufs Maul zu sehen“, wie einst Martin Luther empfahl.
Die Führungskraft, die jetzt aber lediglich den Machterhalt im Blick hat wird scheitern. Sie selbst muss Fehler bei sich suchen und je nach Fähigkeit korrigieren. Da sie aber genau diese Fähigkeit nicht besitzt, ist eine Trennung unumgänglich.
Tragisch ist, wenn sich die Dinge so weit verschlechtern, dass sogar kriminelle Strukturen „hoffähig“ werden und gemeinsam mit sogenannten „etablierten“ politischen Organisationen nach Macht streben, dann ist der Kollaps vorprogrammiert.
Traurig ist, dass dies auch einem Land wie Deutschland widerfahren kann und durch anhaltende Führungsschwäche auch wird.
„Am Ende bin ich geflogen“, sagte der Greifensteiner Leonard Bartsch. Mit zwei Schlägen Vorsprung gewinnt der 14-Jährige vom Frankfurter Golf Club in Bremen die Deutsche Meisterschaft der Altersklasse (AK) 16.
Von Arne Bensiek
Start-Ziel-Sieg: Leonard Bartsch ist Deutscher Meister 2026 bin der AK 16. Foto: privat
Für Leonard Bartsch war es ein Start-Ziel-Sieg. Er begann die Deutsche Meisterschaft der AK 16 im Club zur Vahr mit einer fulminanten 69er-Runde-fünf Schläge unter Par. Damit erspielte er sich gleich am ersten Tag einen Vorsprung von drei Schlägen. Mit zwei weiteren 71er-Runden besiegelte der Spieler des Frankfurter Golf Club seinen bisher größten Erfolg. Dabei lieferte sich der 14-Jährige am Finaltag ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Bjarne Murr vom Golf Club St. Leon-Rot. Der übernahm zwischenzeitlich sogar die Führung. „Auf den ersten neun Löchern war ich in Gedanken zu sehr beim Publikum und beim Gegner“, gesteht Bartsch. Ihm sei es aber dann gelungen, sich besser zu fokussieren
„Auf den Back Nine bin ich geflogen.“
Mit zwei Schlägen Vorsprung auf Murr krönte sich Bartsch selbst zum Deutschen Meister der AK 16. Der Schüler aus dem Mittelhessischen Greifenstein, der zur Saison 2026 vom Licher Golf Club in den Frankfurter Golf Club wechselte, zählte bei der Deutschen Meisterschaft der Jugend zu den Favoriten. Schließlich hatte Bartsch bereits den Vorausscheid gewonnen. Dabei hatte er schon einmal viele der 29 Konkurrenten hinter sich gelassen, die auch bei der DM im Club zu Vahr bei Bremen angetreten waren.
„Ich habe mir vorher keine Gedanken darüber gemacht, wie es sich anfühlen könnte, Deutscher Meister zu sein.“
„Erst jetzt kann ich sagen, dass ich total glücklich und erleichtert bin, dass es vorbei ist und mir niemand mehr diesen Titel nehmen kann.“ Bartschs große Stärke sind das Putten und das kurze Spiel. Man könnte sagen, er mache aus der Not eine Tugend. „Gefühlt bin ich der Kleinste“, sagte er. Auch diesmal wurde der 1,65 Meter große Frankfurter Spieler von seinen größten Widersachern Bjarne Murr und Luis Brinkmann (München) körperlich deutlich überragt. und bei den Abschlaglängen übertrumpft. Doch auf den Grüns fanden sie in Leonard ihren Meister.
Mit dabei im Club zur Vahr war als Unterstützer Hessens Landestrainer Thorsten Walter. Der trainiert Bartsch schon seit Jahren. Sein Schützling dürfte erst recht nach seinem jüngsten Erfolg bald in den Herrenkader des Frankfurter Clubs aufsteigen. Mit seinen Leistungen beeindruckte Bartsch den FGC-Coach Jan Pelz schon vor den nationalen Titelkämpfen. „Aus Frankfurt habe ich mehr Glückwünsche bekommen als an einem normalen Geburtstag“, sagte der strahlende Sieger lachend.
Mitte September ist der neue Deutsche Meister der AK 16 auch zur Sichtung für den Nationalkader nach St. Leon-Rot eingeladen. Im Oktober möchte Leonard Bartsch dann gerne noch einmal Deutscher Meister werden. Diesmal mit dem Team des Frankfurter Golf Club bei der Deutschen Meisterschaft der AK 16 im Golfresort Semlin am See.
Ob per pedes, mit einem fahrbaren Untersatz oder auf dem Rad. Ständig wird man im Südtiroler Vinschgau mit Gaststätten, Restaurants oder Hotels konfrontiert. Deren Speisekarten kann man folglich kaum ausweichen und das sollte man auch nicht tun. Schließlich ist man in der genussreichsten Region Südtirols und hier hat Essen und Trinken einen besonderen Stellenwert. Ob Gutbürgerlich oder etwas Gehobener, nicht nur Gourmets kommen immer auf ihre Kosten. Kurzum: Der Vinschgau ist eine kulinarische Hochregion mit Roggenbrot, Almkäse, Marillen, Äpfeln, Wild, Kräuter, Bergprodukte und nicht zu vergessen den heimischen Wein— alles ist geprägt von Sonne, Trockenheit und einer ausgeprägten alpinen Tradition.
Nicht ohne Grund hat in Forst (Gemeinde Algund) im Vinschgau die größte Privatbrauerei gleichen Namens ihren Stammsitz. Die alte Brauerei mit Kultcharakter ist das Herzstück der Südtiroler Bierkultur. Mit ihrem „Bräustüberl“ betreibt die Brauerei eines der beliebtesten Lokale im Raum Meran/Algund. Nicht nur durch eine traditionelle Küche besitzt das Stüberl mit seiner rustikalen, authentischen Atmosphäre eine große Anziehungskraft.
In der Pension Residences Blumenthalerhof in Algund ticken die Uhren küchentechnisch ein wenig anders. Hier kocht die Chefin Maria Haller ausnahmslos selber und was abends serviert wird, erfährt der Gast erst wenn das dreigängige Menü aufgetragen wird. Auch der tägliche Kuchen, der zum Frühstücks Büfett gehört, ist ihre ganz persönliche Schöpfung. Diese etwas ungewöhnliche, aber sehr reizvolle Form der Verköstigung, kommt bei ihren Gästen sehr gut an. Auch den Gebrannten oder ein Likörchen zum Abschluss muss man erraten.
Wer noch nie im „Café Molkerei Milchbar“ in Tirolo (Dorf Tirol) eines der köstlichen Eisangebote oder einen leckeren Kaiserschmarrn genossen hat, dem ist nicht zu helfen. Besonders die einzigartige Schlagsahne, wie es sie heute nirgendwo mehr gibt, ist der Hammer. Ob Kaiserin Sissi schon hier ihr Eis gegessen hat ist eher unwahrscheinlich. Aber die leckere Sahne hätte auch sie genossen.
Die kleine Aufzählung der Möglichkeiten die Gaumenfreuden zu genießen sowie die Fotos sollen lediglich beispielhaft den genussreichen Südtiroler Vinschgau charakterisieren. sig/Fotos: Gerdau
Der Garten Eden kann kaum schöner gewesen sein. Eine blühende Landschaft, von Bergen umrahmt, mit einem Klima, das selbst im Monat September keine Wünsche offenlässt, verleiht der Alpenregion Südtirol ein unbeschreibliches Flair. Fleißige Menschen haben der Gegend im Norden von Italien im Verlauf von vielen Jahrhunderten eine ganz eigene Prägung verschafft.
Romantik pur
Südtirol. Allein schon der Name weckt geheime Sehnsüchte nach südlicher Sonne und Lebensfreude. Man spricht in dem Land an der Etsch Deutsch oder Italienisch, baut Äpfel in unvorstellbaren Mengen an und versucht den zunehmenden touristischen Zuwachs irgendwie zu händeln. Die feine Welt trifft sich zwischen Bozen und Meran, aber auch die weniger Betuchten fühlen sich hier sauwohl. Einen billigen Urlaub sucht man jedoch vergebens. Die Preise sind absolut mit denen in Deutschland vergleichbar und besonders im Beherbergungsgewerbe nach oben offen.
Zahlreiche Apfelplantagen bedecken die Tallagen im Vinschgau
Wer über die Brenner-Autobahn oder über die Alpenpässe Reschen, Mendel oder Gampen kommt, taucht sofort in eine Welt ein, die an Einzigartigkeit kaum zu überbieten ist. Was sofort auffällt sind die großen und schier unübersehbaren Apfelplantagen, die sich teils bis in die Bergregionen erstrecken. „Daraus wird doch sicher ausschließlich Apfelsaft gemacht“, fragen wir Christian Haller, der inmitten seiner niedrigen Obstbäume fleißig Äpfel erntet. Keineswegs, sagte der Sohn des Hotelier und Plantagenbesitzers. „Unsere „Golden Delicious“ oder auch „Granny Smith“ und Co gehen als Essäpfel in die ganze Welt.“
Durch Weinreben ein Blick auf eine Apfelplantage
Der Vinschgau mit seinem idealen Klima schafft die besten Vorrausetzungen für den Apfelanbau. (Schon vor 6000 Jahren nutzten die Menschen diese kultivierte Obstsorte, so dass Äpfel nicht nur im Garten Eden, sondern auch in der Archäologie, Mythologie, Medizin und Landwirtschaft immer wieder auftaucht.)
Die höheren Wohnlagen sind besonders bei gut Betuchten beliebt
Der Vinschgau ist außerdem eine kleine, aber extrem hochwertige Weinregion, deren Produkte ideal zum „Vinschger Almkäse“, „Vinschger Speck“ oder dem „Südtiroler Trockenfleisch“ passen. Naturgemäß ist das Tal nicht zuletzt auch eine der spannendsten Genussregionen Südtirols. Alpin, mediterran, bäuerlich aber auch modern und das alles auf relativ engem Raum.
Bibliothek und Schreibzimmer von Reinhold Messner in Burg Juval
Wer Wandern und sich dabei auch schon mal etwas abverlangen möchte, ist in dieser traumhaften Gegend genau richtig. Der „Algunder Waalweg“ genießt bereits Kultcharakter und lockt nicht nur deshalb die Besucher in das wohl vielseitigste Dorf Südtirols. Schloss Trautmannsdorff mit seiner K&K- Geschichte rund um die legendäre Sissi oder Reinhold Messners Burg „Juval“ in Kastelbell‑Tschars, sind ein Muss für Besichtigungstouren. Meran liegt nur vier Kilometer von Algund entfernt und ist mit Auto oder Fahrrad spielend leicht zu erreichen. Busse fahren im Stundentakt und Haltestellen gibt es genug.
Schloss Trautmannsdorff
Die alte Stadt Bozen mit seinem modernen Flair, pulsiert im Takt der Zeit und kaum woanders treffen Geschichte und Zeitgenössisches so perfekt wie in der Landeshauptstadt aufeinander. Der Schicksalsstrom, die Etsch, fließt mitten hindurch. Der mit 409 Kilometern längste Strom Italiens bildete die kulturelle aber auch sprachliche Grenze zwischen der deutschsprachigen Bevölkerung (Tiroler) und der romanisch-italienisch geprägten Bevölkerung (Trientiner).
Die Etsch in Bozen
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben textete 1841 das Deutschlandlied. Man einigte sich Jahrzehnte später darauf das Lied, ohne die umstrittene 1. Strophe, zur offiziellen Hymne zu erklären. Diese enthielt nämlich den nicht mehr zeitgemäßen Satz (…„von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt“…
In Meran hingegen wird im Gegensatz zu Bozen überwiegend Deutsch gesprochen. Die Straßenbeschilderung ist wie überall in Südtirol grundsätzlich zweisprachig. Die 550-jährige Südtiroler Zugehörigkeit zu Österreich ist in vielen Bereichen spür- und unübersehbar. Die Trennung von Österreich (Tirol) und die Zuschlagung zu Italien war die Folge des I. Weltkrieges und wurde nie rückgängig gemacht. Aber: Die Alpenregion schaffte es die Autonomie zu erreichen. Das machte Südtirol zu einer der autonomsten Regionen Europas.
Diese Blumenreiter in Bozen erinnern an die Pferderennbahn
Wer ein paar Millionen investiert, bekommt ein schickes Häuschen in renommierten Lagen wie Naturns (Sonnenberg), Algund (Oberplars), Partschins (Hanglagen), Schlanders Sonnenhang, Latsch St. Martin, Laas Marmorviertel. Das sind die Top‑Premiumlagen, die im Vinschgau als „Gebiete für Reiche“ gelten. Dass die nördlichste italienische Region zugleich ihre Wohlhabendste ist, spürt auch der Algunder Gast an allen Ecken und Kanten. Freundliche Gastlichkeit, ein großes Angebot an Hotels und Gaststätten sowie eine Infrastruktur die beispielhaft ist, zeichnen den „Vorort“ von Meran aus.
Herbergen wie die „Pension Residence Blumenthalerhof“ am Leiterweg Vellau 3 sind eine sichere Garantie für einen mehr als erholsamen Urlaub. Der moderne Gebäudekomplex mit einem kleinen Pool liegt am Ortsrand verschafft einen wunderschönen Blick auf die Bergwelt und ins Tal der Etsch bis nach Meran. Die Betreiberfamilie Haller mit Vater Alois, Mutter Maria sowie den beiden Söhnen und Schwiegertöchtern, verschafft ihren Gästen eine familiäre Atmosphäre, die man in dieser Form nur selten findet.
Maria und Alois Haller
Der Einstieg in den „Waalweg“, nur 100 Meter unterhalb des Anwesens, eröffnet Wanderwilligen ein Paradies für Augen, Ohren und natürlich den Waden. Die „Waale“ sind ein fast 1000-jähriges künstliches Bewässerungssystem, mit dem die Fruchtbarkeit des Vinschgau erst ermöglicht wurde. Die heutige wasserwirtschaftliche Bedeutungslosigkeit kommt allerdings den Wanderern zugute. Nur wenige hundert Meter entfernt verläuft eine Kleinbuslinie die den Blumenthalerhof unter anderem mit Algund und Meran verbindet. Die jedem Gast ausgehändigte Gästekarte ermöglich darüber hinaus mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln kostenlos durchs Land zu touren.
Die Pension Blumenthalerhof in sonniger Panoramalage, liegt oberhalb von Algund.
Apropos fahren. PKW mit italienischen Nummernschildern sind oft sportlich unterwegs, aber die Deutschen nicht weniger. Man fühlt sich eigentlich verkehrstechnisch ganz zu Hause. Da die italienische Regierung schon seit Beginn der Treibstoffkrise etwas für ihre Bürger tut, kostet der Sprit deutlich weniger als in Deutschland. Ob Italien allerdings eigene Ölquellen hat, ist mir allerdings nicht bekannt. Mieter von Ferienwohnungen haben keinerlei Schwierigkeiten sich in Algund mit dem Nötigsten einzudecken. Zahlreiche Geschäfte und ein Einkaufszentrum, dass jeder Großstadt zur Ehre gereichen würde, schaffen die Voraussetzungen dafür. Auch die Sauberkeit entlang der Straßen in den Städten und Dörfern ist bemerkenswert. Graffitis an Wänden sind ebenfalls die Ausnahme.
An Arbeitskräften allgemein und Servicekräften im Besonderen mangelt es auch in „Gottes Paradies“. Gerade während der Apfelerntezeit, die genau abgestimmt ist, wird dies besonders schmerzhaft deutlich. Es fehlen allenthalben Pflücker und die stehen höchstens als kraftstrotzende junge Männer vor den heimischen Supermärkten und betteln die Menschen an.
Das Paradies hat am Blumenthalerhof Gestalt angenommen
In acht bis neun Stunden schafft man die Strecke Herborn auf der A45 – A3 – A9 – A8 – B17 – Fernpass – Landeck – Reschenpass – Vinschgau mit einer Gesamtentfernung von rund 520–540 km recht leicht. Fest steht, dass wir im nächsten Jahr wieder nach Algund in Südtirol fahren werden und auch dann nicht mit unserem Wohnmobil, sondern mit dem PKW. Wir haben im Altmühltal im „Blauen Hecht“ in Kipfenberg übernachtet und das aufs Feinste.
Die Südtiroler Alpenregion mit ihren oft schmalen Straßen ist keine Gegend für WoMo‘s. Man tut sich und den Einheimischen, keinen Gefallen, wenn man mit Gefährten in dieser Größenordnung die engen Verkehrswege benutzt und dabei den fließenden Verkehr behindert. Die Provinzregierung geht mittlerweile auch energisch gegen sogenannte „Freisteher“ vor und das ist gut so. Der ohnehin in Südtirol knapp bemessene Parkraum darf nicht noch mehr eingeschränkt werden und die unkontrollierten, menschlichen Hinterlassenschaften sind nicht nur in diesem schönen Land ein Ärgernis. Fotos: Gerdau
Einen virtuosen Rausch der Sinne erlebten die Konzertgäste im voll besetzten Herborn-Merkenbacher Bürgerhaus. Der Herborner CremFrech- Projektchor gastierte gemeinsam mit dem befreundeten Gastchor „ChoRespondenz“ aus Fehl-Ritzhausen sowie einer unterstützenden Band mit dem Musical „ABBA and friends“. Der professionelle Chorleiter Marcin Murawski aus Wissen an der Sieg, der neben zahlreichen Chören auch „CremFrech“ und „ChoRespondenz“ unter seinen Fittichen hat, probte acht Monate lang mit der Stammbesetzung von CremFrech und zahlreichen Newcomerinnen bis hin zur Perfektion. Das Ergebnis, die Uraufführung am Samstagabend (29.August 2026) stellte diese Fleißarbeit deutlich unter Beweis. Unter den Gästen in der ausverkauften Halle befanden sich auch die Vorsitzende des Dill-Sängerbund Erika Gyra, ihrem Vorgänger Ralf Zobus und dem Ehrenchorleiter von CremFrech Leuthold Ortelbach.
Der Herborner Projektchor CremFrech in Action
Mit dem ABBA-Song „Gimme! Gimme! Gimme!“ eröffneten die Gastgeberinnen und dann ging es Schlag auf Schlag mit Stücken wie „Chiquitita“ dem bekanntesten ABBA‑Song einer 1979 veröffentlichten emotionalen Ballade über Trost, Hoffnung und Freundschaft. „Waterloo“ ihr berühmtester Song, verhalf der Kultband zum internationalen Durchbruch. Nach „Does your mother know“ übernahm der gemischte Chor „Chorespondenz“ (vier Männerstimmen) mit „Beat it“, einem der bekanntesten Songs von Michael Jackson. Er mischt Hard Rock, Dance‑Rock und Funk‑Rock und passt damit zum Label der Fehl-Ritzhäuser Gruppe. „Crocodile rock“, „Boogie Wonderland“ und „Crazy little thing called love“. Der Rockabilly‑Song von Queen, geschrieben von Freddie Mercury leitete über in…die Pause.
Der Gastchor ChoRespondenz aus Fehl-Ritzhausen
Die weitgehende Unterscheidung der beiden Chöre machte einen großen Teil des Zaubers der Aufführung aus. Entsprechend waren beider Darbietungen von den Konzertbesuchern heftig beklatscht worden. Jetzt galt es sich erst einmal für den zweiten Konzertteil zu stärken und das hatte besonders auch der Dirigent dringend nötig. Die Sängerinnen und Sänger mischten sich unter das Publikum und so hatte das die Gelegenheit die fantasievollen Kostüme von „CremFrech“ einmal aus der Nähe zu betrachten. Mit Moderatorin Jana Weirich trafen die Veranstalter eine tolle Wahl. Mutter Iris, die ebenso wie ihre Tochter aktives Mitglied bei CremFrech ist, meinte lachend: „Jana war schon immer eine richtige „Rampensau“.
Singende Herren sind auch für ChoRespondenz ein Hauptgewinn
Die Band mit dem Flammersfelder Volker Born (Bass), Gitarrist Hendrik Kreuel aus Siegen und dem Drummer Simon Weber aus Betzdorf passte perfekt in das Ensemble und obwohl sie für das Musical nicht einmal gemeinsam geübt hatten, stimmte alles bis einschließlich des i-Tüpfelchens. So etwas nennt man Professionalität und das können sich alle Protagonisten auf die Fahnen schreiben.
Nach „Don‘t stop bellevi’n“ und „I‘m still standing“, der Hymne der Selbstbehauptung von Elton John und Bernie Taupin, kam „ ChoRespondenz“ mit „Don’t stop me now“, dem energiegeladenen und spitzenmäßig vorgetragenen Pop‑Rock‑Song von Queen, zu ihrem letzten Auftritt des Abends.
Chorleiter Marcin Murawski mit der Konzert begleitenden Band
Der ABBA Disco‑Klassiker, vorgetragen von „CremFrech“ „Dancing Queen“, (er wurde in 16 Ländern Platz 1) und ist ABBAs einzige US‑Billboard‑Nr. 1. Auch in Merkenbach hielt es kaum jemand auf seinem Platz und die Leute tobten vor Begeisterung. Nach „Knowing me, knowing you“ dem Thema Trennung und Abschied von ABBA, ging es leider so langsam dem Veranstaltungsende zu. Mit „One of us“ ihrem letzten großen internationalen Hit, thematisiert ABBA eine zerbrochene Beziehung. Mit der gemeinsamen Darbietung beider Chöre und der Pop-Ballade „Thank you for the music“, die heute noch zu den beliebtesten ABBA-Liedern gehört, ging ein musikalischer Abend zu Ende, der in Herborn Musikgeschichte schreiben wird. „CremFrech“ hat durch die intensive Probezeit viele neue Mitglieder dazu gewonnen und vor allem an Selbstbewusstsein ordentlich zugelegt. Ganz oft hörte man an dem Abend, dass eine solche Veranstaltung bitte, bitte nicht die letzte sein möge. Thank you for the music, CremFrech. Ihr wart wunderbar. sig/Fotos: Gerdau
Seit ein paar Tagen kursiert eine Info im Netz die teils kontrovers diskutiert wird. Es geht um den Waldbrand im Hürtgenwald, der erst vor kurzem gelöscht wurde. Dabei ist weniger der Brand Gegenstand der Spekulationen, sondern eine mögliche Nachnutzung der Fläche zum Bau eines Windparks.
Während einige User vehement behaupten der mögliche Zusammenhang von Brand und Bauvorhaben sei ein Fake, ergeben sich bei näherer Recherche durchaus einige andere Aspekte. Fakt ist, dass die Gemeinde Hürtgen bereits seit seit Jahren plant, einen „WKA „Windpark Rennweg“ im Bereich der nahegelegenen Fläche am „Rennweg“ zu projektieren. Dagegen laufen parallel einschlägige Bürgerinitiativen Sturm.
Dass das ins Auge gefasste WKA-Vorhaben nicht unbedingt mit der abgebrannten Waldfläche übereinstimmt, wird auch wahrscheinlich so sein. Es liegt aber zumindest nahe dran. Für den Bereich Hürtgenwald / Vossenack wurde 2026 eine WEA des Typs Nordex N163/6.x genehmigt (245,5 m Gesamthöhe). Das zeigt, dass im Gemeindegebiet konkret weitere neue Anlagen genehmigt werden sollen. Auch wenn diese Genehmigungen nicht exakt „Windpark Rennweg“ heißen, sie liegen zumindest in unmittelbarer Nähe.
Dem Zukunftsprojekt steht dem Vernehmen nach noch eine seismologische Station zur Messung der unterirdischen Erdaktivitäten in dem vulkanisch noch inaktiven Gebiet im Weg. Solange die Gemeinde bzw. die genehmigungspflichtigen Behörden sehr sparsam mit exakten Informationen umgehen, bleibt ein „Geschmäckle“ wie der Schwabe sagen würde.
Fakt ist, dass der Brand im Hürtgenwald viele Fragen aufwirft. Nicht wenige Experten sprechen davon, dass der größte Teil aller Waldbrände nicht von alleine entstanden ist. Ob menschliche Dummheit oder Leichtsinn wird wohl nie restlos geklärt werden. Dass der Hürtgenwald von Rehen oder Hasen angesteckt wurde, ist kaum anzunehmen. Die lapidare Erklärung es sei der Klimawandel gewesen ist nicht besonders erfinderisch. Er hat aber mit Sicherheit durch langanhaltende Trockenheit den Großbrand begünstigt.
Fakt ist aber auch, dass im Bereich der Gemeinde Hürtgen und damit zumindest in der Nähe des abgebrannten Waldes Windräder erstellt werden sollen. Einen Zusammenhang der Bauvorhaben und der durch Brand vernichteten Waldfläche muss man aber nicht zwangsläufig sehen. Spekulationen werden dadurch aber nicht aus dem Weg geräumt. sig/Foto: KI
Gemeinsam für eine bessere gesundheitliche Versorgung und Prävention von Kindern und Familien
Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist das Anliegen der „Arbeitsgemeinschaft Hilfen für Kinder mit Asthma, Ekzem oder Heuschnupfen (AAK)“ Foto: Gerdau
Dieses wird Thema innerhalb eines Wochenend-Workshop am 5. September 2026 um 10:00 Uhr in der historischen Aula der Hohen Schule in Herborn bei einer öffentlichen Veranstaltung sein. Fachliche Impulse zur Bedeutung der Verhältnisprävention bei Kindern und Jugendlichen, der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in den sozialen Medien stehen vormittags auf dem Programm, sowie ob Allergien und Unverträglichkeiten eine Entwicklung durchlaufen und welche Auswirkungen sie auf das Leben haben. Alle Teilnehmer können mitreden, bei der Diskussion und in den nachmittäglichen Workshops zwischen 14:00 Uhr und 17:00 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Näheres unter www.aak.de und Anmeldung unter 02772 92870 oder mitmachnetz@aak.de Marianne Stock
AAK-MITMACHNetz Melden Sie sich telefonisch 02772 9287-0 oder E-Mail: mitmachnetz@aak.de. Auf unkompliziertem Weg können Sie so direkt miteinander ins Gespräch kommen und Ihre Gedanken und Ideen persönlich austauschen (auch hybrid oder online). Eigeninitiative und Engagement von Kindern koordinieren wir in Netzwerken! Pressekontakt: Arbeitsgemeinschaft Hilfen für Kinder mit Asthma, Ekzem oder Heuschnupfen (AAK) e.V. – gemeinnütziger Verein, Bundesverband · Augustastr. 20, I. Etage · 35745 Herborn · Tel. 02772 9287-0 · Fax 02772 9287-9 · koordination@aak.de · www.aak.de · www.kinder-aak.de Über die AAK: Die Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind – Hilfen für Kinder mit Asthma, Ekzem oder Heuschupfen (AAK) e.V., steht für regionale und überregionale Austauschmöglichkeiten durch Kinder-Allergie-Foren, persönlich und im Internet. Sie tritt für die Rechte der Kinder im gesundheits-umwelt-politischen Bereich ein. Selbsthilfe gibt einzigartig die Möglichkeit zu einem wertvollen krankheitsrelevanten Erfahrungsaustausch und breiter unabhängiger Information. Die Erfahrungen unterschiedlicher Krankheitsverläufe, Alltagsfragen und -tipps sowie unabhängige Informationen tragen erfahrungsgemäß zu einer positiveren Bewältigung des täglichen Lebens bei. Im gemeinnützigen Verein Mitglied werden: Jahresbeitrag 12,00 Euro (bei Bedarf wird der Beitrag ermäßigt)
Am Samstag, 5. September 2026 lädt ADFC-Tourguide Bruno Hoin gemeinsam mit Stefanie Schlosser vom Tansania-Arbeitskreis zu einer rund 40 km langen Radtour zu den Evangelischen Kirchen der Stadt Herborn ein.
Start ist um 14 Uhr auf dem Marktplatz in Herborn, von dort führt die Tour zu den Evangelischen Kirchen in Herborn und seinen Ortsteilen. Jede Kirche hat ihre eigene Geschichte, von der die Teilnehmenden einiges erfahren werden.
Zum Abschluss wird die Herbornseelbacher Kirche besichtigt, verbunden mit einem kleinen Imbiss. Es wird auch eine Spendensammlung geben, um weitere Stipendiaten der tansanischen Bibelschule unterstützen zu können.
Zwecks besserer Planung werden Interessierte gebeten sich anzumelden bei Stefanie Schlosser, per E-Mail an sschlosser@t-online.de
Holger J. Becker-von Wolff
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