Abschieben oder weiter dulden?

Mit einem Charterflugzeug hat die Bundespolizei ausreisepflichtige Afghanen in ihr Herkunftsland gebracht. Die Abschiebung vom Flughafen Leipzig/Halle nach Kabul begann in den frühen Morgenstunden. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa begleiteten die Beamten 23 Männer auf dem Flug in die afghanische Hauptstadt. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte nach einer Abschiebung Ende Juli erklärt, man werde sich bei den Rückführungen nach Afghanistan nicht mehr ausschließlich auf Straftäter und Gefährder beschränken. Vielmehr werde man, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, ab sofort auch andere Ausreisepflichtige dorthin abschieben. Quelle: WELT

Es geht hier offensichtlich um Deutschland. Ausgestrahlt von einem Deutschen Fernsehsender im Jahr 2026. Es geht um Mord, Totschlag und andere schwere Gewaltverbrechen. Es geht um eine zivilisierte, friedliche Bevölkerung, die sehr wohlwollend Menschen aller Weltanschauung und Kulturen Schutz vor Gewalt gewährt. Es geht jedoch darum, dass aus diesen Gruppierungen heraus Gewalt gegenüber den Schutzgewährenden erfolgt. Es geht darum, dass die Menschen in Deutschland für den Unterhalt dieser Personen Milliarden an Euro ausgeben und zum Dank dafür derart „bestraft“ werden. Wen wundert eigentlich, dass genau diese so arglistisch Getäuschten die Geduld verlieren und einen Weg suchen, sich von dieser Geisel zu befreien. Keine Frage: Ich kenne sehr viele Menschen die in unser Land gekommen sind und hier ihr Leben neu aufgebaut haben. Die möchte ich und sicher der größte Teil unserer Bevölkerung nicht mehr missen. Auf alle Straftäter und Intergrationsunwillige kann jedoch gut verzichtet werden. Jetzt sind wir beim Thema Remigration. Hier wird um Menschen bewusst zu täuschen davon gesprochen, dass alle Ausländer abgeschoben werden sollen. Das ist einfach blödsinnig, weil es niemand will. Gemeint sind jedoch Gesetzesbrecher und gesichert festgestellte Straftäter sowie Menschen, die vom Gesetzgeber zur Ausreise bestimmt wurden.

Angst und Bedrohung wirkt bis in alle gesellschaftlichen Schichten.

Wer möchte, dass die gesetzlichen Regularien wieder beachtet und die massenhaften Verbrechen in unserem zivilisierten Land zumindest eingedämmt werden kann kaum anderer Meinung sein. Was viele Bürger im Land irritiert, ist das Verhalten verschiedener politischer Parteien in dieser Frage. Völlig ungeachtet der täglichen Verbrechen, die im Schwerpunkt aus Kreisen der Migranten erfolgen, relativiert man selbst Gruppenvergewaltigungen und Mord. Selbst die Veröffentlichungen des Bundeskriminalamt werden angezweifelt. Dieses Ignorantentum mit politischen Ideologien zu begründen fällt schwer. Es muss andere Gründe geben, die unter Umständen auch auf dem Hass gegenüber unserer Republik basieren. „Suchet des Landes Bestes“ kann man leicht abgewandelt schon in der Bibel im Buch Jeremia 29,7 lesen.

Die Inschrift über dem Westportal des Berliner Reichstagsgebäudes „Dem deutschen Volke“ aus dem Jahr 1916 könnte eine Ergänzung des Bibelspruchs sein. Die Inschrift soll die Abgeordneten daran erinnern, im Dienst der Bevölkerung zu handeln. Da stellt sich doch die Frage wann und wer hat wohl das letzte Mal dort hingeschaut. Dass Betriebsschließungen, Inflation und massenhafte Konkurse dem Land nicht guttun ist anzunehmen. Obwohl die täglichen Morde, Totschlag und Massenvergewaltigungen damit sicher nicht im Zusammenhang stehen, verschärfen sie bei der Bevölkerung zusätzlich Unruhe und Angst. Der Versuch die Massen auf „den richtigen Weg“ zu bringen ist gescheitert. Die Menschen wollen keine Sprüche und Transparente um den Kopf gehauen bekommen, sondern Taten sehen. Wie das in kleinen Schritten geht, kann man bei unseren Nachbarn Dänemark und Italien sehen. Deutschland steht ganz sicher nicht vor 1933 sondern vor einer wirtschaftlich und gesellschaftlich sehr schlimmen Lage. Außerdem ist das Land gespalten wie noch nie und wer meint mit dem lateinischen divide et impara (Teile und Herrsche) besser zu fahren, in dem man Zwietracht sät oder einzelnen Gruppen Vorteile gibt und andere verunglimpft, ist garantiert auf dem Holzweg.

Wenn ich jetzt anders Tickende in Erregung versetzt habe, war das genau meine Absicht. sig

ZDF-Sommerinterview mit Alice Weidel-Kommentare

Nico Peters 

Fazit zum Sommerinterview: Ständige Unterbrechungen, kaum Raum, um Alice Weidel ausreden zu lassen, und seit Jahren immer wieder dieselben Fragen – während die tatsächlichen Probleme der Bürger viel zu kurz kommen. Auch das heutige Sommerinterview zeigt für mich erneut, warum immer mehr Menschen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk kritisch sehen. Wenn so berichtet wird, stellt sich die Frage: Warum sollen Bürger dafür noch bezahlen? GEZ abschaffen und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk grundlegend reformieren. Nico Peters

Das heutige Sommerinterview von Schniese und Alice Weidel heute im ZDF ist wohl bei vielen Menschen nicht so gut angekommen. Ich habe mir die Freiheit genommen Kommentare aus Facebook zu entnehmen. Was ich natürlich nicht feststellen konnte, ob die Kommentatoren alles AfD-Anhänger waren. Fakt ist: Lediglich mit Verachtung und Hetze wird man die „Protestpartei“ nicht kleinkriegen. Da muss ein wenig mehr kommen. sig

Klaus Grünwald

Die größte Flachzange saß Frau Weidel gegenüber !!

Völlig inkompetent und respektlos dieser Mann !!

Michael Müller

Dieser Schniese hat sich total blamiert!

Walter Hermanns

Michael Müller Stimmt, der hat vor lauter Angst Frau DR. Weidel nicht ausreden lassen, wie alle verklemmten Menschen, die, die Wahrheit nicht vertragen können.

Aenne Bloecher

Das war kein echter Journalismus, der ließ ihr keine Chance alles zu erklären durch seine ständigen Unterbrechungen.

Walter Hermanns

Aenne Bloecher das spricht für die AfD, wenn solche Typen es nicht mit Argumenten im Griff haben, da ist was faul wie in den Parteien, die bekommen es auch nicht mehr auf die Reihe , die können nur dumm reden.

Uschi Luig

Warm kann man nicht mal in einem FS Interwiev diese Frau ausreden lassen, ohne ständig dazwischen zu labern. .Haben die R eporter alle keinen Anstand gelernt?

Walter Hermanns

der sieht seine Felle schwimmen, deshalb argumentiert er wie alle CDU und SPD Pflaumen, ohne Sinn und Verstand.

Chris Wosei

Anstand ? Was ist das❓️❓️

Alois Bude

Trotz seinem unseriösen Verhalten war Frau Weidel dem ganzen gut gewachsen, so habe ich es gesehen. Auch denke ich, solch einer Sendung sollte mehr Sendezeit zugestanden werden, da man die Erklärungen nicht richtig ausführen konnte.

Dirk Bänfer

Dieser Moderator ist einfach unerträglich ,egal welcher Politiker oder Politikerin ! Er lässt keim ausreden,egal von welcher Partei.

Bernd Rainer Wachtel

Der Typ ist ein widerlicher Dummbeutel !

Walter Hermanns

Stimmt, der hat vor lauter Angst Frau DR. Weidel nicht ausreden lassen, wie alle verklemmten Menschen, die, die Wahrheit nicht vertragen können.

Bernd Brümmer

Dieser Schniese ist wohl ein Politisches Praktikum 🤢

Stephan Wilckens

Meiner Ansicht nach war es kaum zu ertragen diese ganze ‚unterbrechen‘ von Herrn Schmiese. Gern hätten mich die Antworten von Frau Weidel interessiert, aber dazu kam es aus meiner Sicht nicht. Es ist für mich kein Wunder, dass Formate wie ‚Ben unskripted‘ an Fans gewinnen, weil dort nicht immer unterbrochen wird…..

Elisabeth Six

Der Moderator war unterste Schiene.

Martin Eutebach

Elisabeth Six war nicht anders zu erwarten

Regina Neltner

Schmiese ist widerlich. Da hat man sich beim ZDF den richtigen AfD Hasser ausgesucht👎

Ich habe 22 Jahre bei diesem Verein in Bonn gearbeitet und kann ein Lied singen.

Ich bin ständig angeeckt. Aber mit einer Festanstellung und meinem Alter im Hintergrund wäre es ihnen schwer gefallen mich loszuwerden. Ich hatte das „Glück“ nur im administrativen Bereich tätig zu sein. Ansonsten hätte man mich vom Bildschirm verbannt. Ich habe leider unschöne Dinge erlebt und war froh diesen Ort nie wieder betreten zu müssen. Nach meinem unerfreulichen Abschied vor ca. 8 Jahren war ich nie wieder dort. Der beste Mann, den ich dort kennengelernt habe… war Peter Hahne. Damals stellv. PG bei Phoenix, wo ich damals auf ZDF Seite für diesen Sender tätig war. Ein Mensch mit Weitsicht, Intelligenz und Emphatie bis heute. Ich verehre ihn sehr. 💪

Martin Berndmeyer

Das zweite Deutsche Staatsfernsehen ist einfach nur zum kotzen.

Stephan Groß

Sie spricht die Worte aus ,was das Volk auch will , Klare Worte die jeder versteht. Großartige Frau und für mich meine Kanzlerin. 🩵

Matthias Fey

Hat denn ernsthaft einer, irgendwas anderes erwartet ?

Die Medien machen das, was die Regierung möchte .

Andy Niehoff  · 

Recht hat Frau Weidel 💙👍💙

Sandi BN

Frau Weidel, hat recht mit diesen Flachzangen….Wieviel eingereiste Arbeitslosen????? Ich bin Fassungslos……Leute so kann das alles nicht mehr weitergehen!!!

Walter Hermanns

Frau Dr. Weidel war wie immer super, der hat keine Schnitte bekommen, weil er die Altparteien vertreten muss als Moderator eines Staatssenders, sonst ist er weg vom Fenster, 😉

Corinna Kulschewski

Alles richtig gemacht

Christoph Friedrichs  · 

Das war wirklich flegelhaft, und er wurde ja immer aggressiver, weil er merkte, dass er das, was er sich zurecht gelegt hat, um Frau Weidel in möglichst schlechten Licht erscheinen zu lassen, nicht erfolgreich anbringen konnte. Frau Weidel hat sich vor diesem unfairen Hintergrund tapfer geschlagen. Aber sie hat sich dann auch tatsächlich etwas aus dem Konzept bringen lassen. Kein Wunder. Aber ich glaube: der Gesamteindruck objektiver Beobachter und Zuhörer ist so, dass hier der öffentlich-rechtliche Rundfunk wieder gezeigt hat, dass man ihn – zumindest so, wie er sich seit den letzten Jahrzehnten präsentiert, abgeschafft werden muss.

Andreas Brix

Herr Schmiese echt unterirdisch. Das war kein Interview. Es sollte eine Vorführung der AfD werden. Es ging mächtig nach hinten los. AfD wird noch stärker.

Helmut Müller

Bomben eigentor

Elke Campanella

Es ist respektlos sein Gegenüber nicht ausreden zu lassen.💙🇩🇪💙🇩🇪💙🇩🇪💙🇩🇪💙🇩🇪

Frank Büddicker

Selber austeilen und dauernd unterbrechen, aber selber reagieren wie ein Mimöschen 😂😂😂

Helmut A. D. Jungwirth

Die Menschen wissen jetzt warum der ÖRR aufgelöst werden muss. Journalisten wie Schmiese wollen ihren Vorgesetzten imponieren nicht den Zuschauern

Ingeborg Schneider

Wortschatz von AFDödelinchen . PEINLICH .

Marc Whiffen

Völlig respektlos dieser Mann.

ReliableCamel9382

Bei nachweislich schlechten Politikern der etablierten würden sie sich das gar nicht erst trauen, da kommen die samt Handschuhe auf den Tisch

Manfred Hundt

Wie cool Frau Weidel ihn dominierte!!!

Roman Brehmer

Jedes Interview zwischen ARD/ZDF und AFD-Politikern bringt der AFD 0,5 %

Christiane Greiner-Maneke

Sehr gut und total souverän, Frau Weidel!

Detlev-Joerg Emer

recht hat sie

Stefanie Blank

Ich fand Frau weidel tiefenentspannt…

Lale-Marie Moreau  · 

Er konnte ihr nicht das Wasser reichen….👌👌👌🙏🙈👏👏👏👏👏👏❣️💙💙💙💙

Walter Hermanns

Das war super was Frau Dr. Weidel da hingelegt hat, der hat nur dummes Zeug wiedergegeben aber keine Lösungen, wie die Parteien selber.

Heidemarie Just

Wenigstens ist er sich treu geblieben und hat sie genau so unterbrochen wie letzte Woche Herrn Banaszak 😉

Ma Schulze  · 

Schmiese war nur ein ZDF Sklave seines Arbeitgebers. Pfui Teufel und dafür zahlen wir GEZ Zwangsgebühren. Das war kein Interview, das war nur Blamage für das zensierte ZDF.

Eri Kaa

Sie war sehr gut!

Sieghard Reinhold

Wenn ich schon lese, dass ZDF und seine Kommentatoren, blättere ich sofort weiter.

Hermann Kruizenga

Herr Bosbach redet auch nur für seine Alten Parteien und.das ist Bosbach

Friedrich Zimmermann

Die wichtigen Themen, ABS werden wegelassen. Weil CDU und SPD und Grüne versagt haben. Zur Klärung Arbeit, Bildung, Sicherheit. Das will die AfD anpacken und das müssen WEIDEL,Chrupala und und und tun. Die Herren Schmiese und Co sassen da und ohne Fakten, nur Polemik und Schlagwörter.

Ingeborg Lamann

Diesen Moderator fand

ich < abartig >

Was für ein schlechtes

Interview, was E R

dort zustande gebracht

hat.

Diese Unart, ständig

Frau W E I D E L

zu unterbrechen,

ihr das Wort zu nehmen,

fand ich ganz mies.

Frau Weidel sprach

ruhig, mit angenehmer

Stimme, ließ sich ab

und zu unterbrechen,

hat aber auch über

seine Sprüche hinweg

gesprochen,

das Ganze war extrem

nervig.

Jedenfalls konnte ich

wieder einmal deutlich

erkennen, dass dieser

S P O R T, den div.

Moderatoren sich zu

eigen gemacht haben,

nämlich ständig versuchen

die AfD auflaufen zu lassen,

bzw. ins schlechte Licht zu

rücken, hat nicht funktioniert.

Widerlich fand ich diese blöde

Art, die scheinbar von

Herrn LANZ übernommen wurde,

in jedem 2.Satz dem Gegenüber

das Wort zu nehmen, dreiste

Machart von diesem Herrn.

Frau Weidel hat auch diesen

Moderator locker in die

Tasche gesteckt,

🔥 dumm gelaufen 🔥

Manfred Dekert

Das ZDF darf nicht mehr vom öffentlich Rechtlichen Fernsehen finanziert werden , das ist doch nur noch ein links Faschistischer Sender der sich gefälligst selbst finanzieren soll.

Gerd Tom Felde

Hoffentlich wird der Staatsvertrag in den neuen Bundesländern gekündigt.

Christoph Gardemann

Wenn es nur noch um „Entlarvung“ geht, fehlt die Grundbasis des Respektes. Das müssen alle AfD-Politiker wissen, die sich solche Sendungen antun. Es kann nur noch dazu dienen sich weiter abzuhärten und – und das ist völlig legitim – vor den Zuschauern eine Opferrolle einzunehmen. Wenn fast ⅓ der Wähler die AfD wählt, es aber keinen einzigen Anhänger der Partei als Redakteur im ÖRR gibt, stimmt die Repräsentanz nicht mehr.

Ulla Grotewold

Das ist jetzt schon bekannt das man die Gäste nicht ausreden läst.Ich habe abgeschaltet

Michael Walf

Ich glaube der ÖRR steht in Diensten der AfD. Die betreiben durch ihre „kritischen“ Sendungen Wahlkampf für eben diese Partei.

Jim Johannes von Felsenstein

Kartell Regierung und die Kartell Medien halt, nicht ohne Grund wurde mehrfach ein Antikuroptionsgesetz im Bundestag abgelehnt und warum kommen nie all die vielen Opfer der vielen importieren Islamisten Hass Prediger und deren Anhänger und Messerstecher und Gruppenvergewaltiger im Radio oder TV zu Wort???? 😱

Walter Hermanns

Ulrich Stolzenberg Flachpfeifen wie du mit Deinen dummen Gedankengängen sehen es so, die Realität sieht anders aus.

Margitta Wachter

Unerträglich dieses Gehetze.🤮

Axel Späth

Matthias Fey und du was die Tusse will!

Ulrich Stolzenberg

Die Einzige, die sich blamiert hat, ist die Möchtegern-Kanzlerin. Keine Frage hat sie konkret beantwortet. Was sie konnte war, zu polemisieren und Unwahrheiten in die Welt zu posaunen. Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, wie man solche „Flachpfeifen“ (Zitat:Weidel) wählen kann.

Da wird mir Angst und Bange.

Die Apotheker-Linde in Herborn wird Naturdenkmal.

Zu der Feierstunde am Freitag, den 04. September 2026 laden wir alle Bürger herzlich ein. Herborn, Hintersand – Parkplatz an der Apothekerlinde Beginn: 11.00 Uhr; Ende: ca. 12.00 Uhr

  1. Trompetensolo
    Roman Pacholek
  2. Begrüßung
    Bürgermeister Lukas Winkler
  3. Grußwort
    Jochen Decher, Vereinsbündnis Herborn
  4. Ansprache mit Anbringen des Naturdenkmalschildes
    Landrat Carsten Braun
  5. Symbolisches „Begießen“ des Baumes durch junge Bürger
    Schülerinnen und Schüler der Diesterweg-Schule
  6. Kurzvortrag zur Bedeutung der Linde aus forstlicher Sicht
    Jochen Arnold (Peter Thorn), Forstamt Herborn
  7. Kurzvortrag zur stadthistorischen Einordnung der Apotheker-Linde
    Klaus Schreiner, Vereinsbündnis Herborn
  8. Trompetensolo („Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum“)
    Wir freuen uns, wenn Sie mit uns den erfolgreichen Abschluss unseres ersten
    gemeinsamen Projekts feiern und die weiteren Projekte unterstützen.
    Ihr Vereinsbündnis Herborn
  9. Kontakt: vereinsbuendnis-herborn@web.de

Fairen Handel kennenlernen – Herborner Weltladen lädt zum Vielfaltstasting ein 

Bundesweite Aktionswoche des Fairen Handels zum Thema Vielfalt

Unter dem Motto „Fair handeln. Vielfalt erleben!“ zeigt die diesjährige Faire Woche, wie Vielfalt unser Leben bereichert und wie der Faire Handel Vielfalt stärkt. Bei rund 2.000 Veranstaltungen bundesweit haben Interessierte vom 11. bis 25. September u.a. die Möglichkeit, die Vielfalt fair gehandelter Produkte kennenzulernen. 

Der  Herborner Weltladen  lädt am 19. September ab 15 Uhr zum Fairen Vielfaltstasting in das Ladenlokal am Kornmarkt in Herborn ein. „Mit dieser Aktion wollen wir zeigen, wie vielfältig der Faire Handel ist – angefangen vom breiten Sortiment über die Vielzahl der Akteure, die den Fairen Handel mit Leben füllen bis hin zu den vielfältigen.

Herborner Weltladen am Kornmarkt

Möglichkeiten, sich für den Fairen Handel zu engagieren“, so Weltladen Vorstandsmitglied Frank Sträßer. 4 verschiedene Kaffee- und Schokoladensorten werden präsentiert und angeboten aus unterschiedlichen Ländern, mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. 

Da der Platz im Herborner Weltladen beschränkt ist können nur 20 Personen daran teilnehmen. Der Herborner Weltladen bittet deshalb um verbindliche Anmeldung bis zum

11.09.2026 unter mail@herborner-weltladen.de , Betreff : Vielfaltstasting 

Die diesjährige Aktionswoche stellt Vielfalt in all ihren Facetten in den Mittelpunkt. Bundesweit laden Weltläden, Schulen und zahlreiche weitere Initiativen dazu ein, erlebbar zu machen, wie Vielfalt unser Leben bereichert und wie der Faire Handel sie stärkt. So trägt er etwa durch den ökologischen Anbau von Kaffee, Tee und anderen Produkten zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Gleichzeitig setzen sich viele Fair-Handels-Organisationen in Deutschland für eine offene, gerechte und vielfältige Gesellschaft ein.

Produkte aus Fairem Handel sind in 900 Weltläden, mehr als 40.000 Bioläden,
Supermärkten, Discountern und Bäckereien sowie in über 20.000 Cafés und Restaurants erhältlich. Der Faire Handel schafft Perspektiven für rund 2,5 Mio. Kleinproduzierende und ihre Familien weltweit und erzielte im Jahr 2025 einen Umsatz von gut 3 Mrd. Euro allein in Deutschland.

 Weitere Informationen: www.herborner-weltladen.de www.fairewoche.de

Kontakt:

Herborner Weltladen, Frank Sträßer

Tel.: 02772- 4765462mail@herborner-weltladen.de

„Wir steuern auf eine Katastrophe zu“

Netzfund

Deutsche Freunde Israels

2͏0͏.͏ ͏A͏u͏g͏u͏s͏t͏ ͏u͏m͏ ͏1͏3͏:͏1͏6͏ ·

Das sagt nicht irgendein anonymer Kommentator im Internet.

Das sagt Wolfgang Büscher, Sprecher des Berliner Kinder- und Jugendwerks „Die Arche“ – ein Mann, der seit Jahrzehnten täglich mit Kindern und Jugendlichen aus schwierigen sozialen Verhältnissen arbeitet.

Seine Warnung ist drastisch:

„Wir steuern auf eine Katastrophe zu, die bald nicht mehr zu händeln ist.“

Migration könne funktionieren, sagt Büscher.

Aber nur mit klaren Regeln, Sprache und wirklicher Integration.

Und genau daran fehle es zunehmend.

Die Arche betreut heute Tausende Kinder und Jugendliche in Deutschland. Ein sehr großer Teil von ihnen hat Migrationsgeschichte.

Büscher berichtet von Zuständen, die man eigentlich nicht in einem europäischen Land des Jahres 2026 erwarten möchte:

Elfjährige mit Messern.

Jugendliche, die in Einrichtungen betreut werden – und anschließend in ihren Familien oder ihrem Umfeld wieder radikalisiert werden.

Antisemitismus und islamistische Vorstellungen, die in manchen Milieus offenbar immer selbstverständlicher werden.

Und dazu eine Zahl aus einer aktuellen Berliner Untersuchung:

Rund 41 Prozent der muslimischen Neuntklässler gaben an, religiöse Regeln seien für sie wichtiger als die Regeln der Schule.

Das sollte eigentlich jede Alarmglocke zum Läuten bringen.

Denn Schule ist nicht Moschee.

Deutsches Recht ist nicht verhandelbar.

Und Integration bedeutet nicht, dass Deutschland sich irgendwann an die Regeln der Herkunftsgesellschaften anpasst.

Integration bedeutet genau das Gegenteil.

Wer hier lebt, muss lernen, dass Verfassung und Gesetz über religiösen Vorschriften stehen.

Büscher formuliert es sogar noch drastischer:

Eigentlich bräuchte man für jeden Flüchtling einen Sozialarbeiter, weil man sonst Gefahr laufe, junge Menschen irgendwann vollständig zu verlieren.

Und ja – das ist zunächst eine Geschichte aus Berlin.

Aber niemand sollte sich einreden, Berlin sei eine exotische Insel.

Ähnliche Probleme mit Gewalt, Radikalisierung und gescheiterter Integration werden seit Jahren auch aus anderen deutschen Städten berichtet.

Und für alle, die jetzt fragen, was das mit unserer Gruppe und mit Israel zu tun hat:

Sehr viel.

Wenn Antisemitismus und islamistische Ideologien bereits unter Jugendlichen zur Normalität werden, dann ist das keine abstrakte Integrationsdebatte mehr.

Dann betrifft es ganz konkret jüdische Kinder, jüdische Familien und jüdisches Leben in Berlin und in ganz Deutschland.

Wer heute in der Schule lernt, Judenhass zu akzeptieren, steht morgen vielleicht vor einer Synagoge, auf einer Demonstration oder vor einem jüdischen Restaurant.

Deshalb gehört dieses Thema genau hierher.

Und jetzt kommt der Teil, den wir inzwischen kennen:

Heute gibt es dazu einige Schlagzeilen.

Vielleicht morgen noch eine Talkshow.

Und übermorgen?

Stille.

Nicht weil das Problem verschwunden wäre.

Sondern weil das nächste Thema kommt.

Genau so haben wir uns viele Probleme in Deutschland großgezogen:

kurz berichten, kurz empören – und dann wieder wegsehen.

Wolfgang Büscher arbeitet mit diesen Kindern seit Jahrzehnten.

Wenn ein solcher Mann sagt:

„Wir verlieren langsam die Kontrolle“

– dann sollte man vielleicht einmal zuhören, bevor aus einer Warnung eine Bilanz wird.

Quelle: Ru Em, Admin

Der Verein Die Arche – Christliches Kinder- und Jugendwerk e. V. ist ein von Pastor Bernd Siggelkow 1995 in Berlin-Hellersdorf gegründetes evangelisches Hilfswerk, das sich gegen Kinderarmut in Deutschland engagiert. Die Arche betreibt Freizeiteinrichtungen und Schulbetreuung für sozial benachteiligte Kinder in verschiedenen deutschen Städten. Mit dem Ziel, Kinder starkzumachen, gestaltet die Arche Freizeitangebote und Feriencamps, Hausaufgabenbetreuung und Lernförderung. Auf diese Weise werden Kindern sinnvolle Freizeitmöglichkeiten geboten, die sonst wenig soziale und kulturelle Teilhabe erleben. Die Arche gewährt Kindern und Familien materielle Hilfen in Form von kostenlosen Mahlzeiten und Kleiderkammern Quelle: Wikipedia

Große Angebote für kleines Geld

Vom Sektglas bis zur Bratpfanne. Heute ging in der Herborner Au Hausrat en masse über die Tapeziertische. Der Flohmarkt auf dem Parkplatz des Herborner REWE war gefüllt mit Waren der unterschiedlichster Anbieter. Schon um 9 Uhr, dem eigentlichen Eröffnungstermin, stauten sich die Parkplatzsuchenden rund um das Einkaufszentrum. Viele „Sehleute“ aber auch Kaufwillige schauten sich schon früh nach den Objekten ihrer Begierde um. Neben den Privatanbietern hatten auch professionelle Händler die Gunst der Stunde genutzt, um ihre Angebote unters Volk zu bringen.

Die nicht verkauften Waren müssen am Ende alle wieder eingepackt werden.

Echte Antiquitäten suchte man vergeblich, dafür gab es aber nette „Nixelchen“ und auch getragene Bekleidung. Man konnte sich jedoch bei den angebotenen Textilien des Verdachts nicht erwehren, dass die teilweise schon mal das Innere von Altkleidercontainern gesehen hatten. Egal, auch davon ging so manches brauchbare Stück über die improvisierten Ladentheken.

Ein Paar aus dem heimischen Raum verkaufte eine komplette Haushaltsauflösung und an einem andern Stand gab es Modeschmuck jeglicher Stilrichtung. Wer wollte konnte sich für die kommende Weihnachtszeit mit manchen teils sehr gut erhaltenen Brettspielen für kleines Geld eindecken. Bei dem Rundgang trafen sich nicht selten alte Bekannte und hielten ein Schwätzchen. Andere nutzten die Gelegenheit sich beim REWE-Bäcker Schäfer die Sonntagsbrötchen zu kaufen. Das Wetter war ideal für Besucher ebenso wie für die Händler. Nicht zu warm, trocken und sonnig-bewölkt.

Fazit: Flohmärkte gehen immer und der Heutige (23. August) in Herborn lief ganz besonders gut. sig/Fotos: Gerdau

Das Volk ist der Souverän

Von Siegfried Gerdau

Pädagogen für politische Bildung können sich freuen. Noch mehr Anschauungsmaterial für negative demokratische Auswüchse gab es eher selten. Machtspiele und Kämpfe beherrschen die Szene in den politischen Zentren auf den verschiedensten Ebenen. Es wird beschimpft, verunglimpft und ausgebremst was das Zeug hält. Es wird mit harten Bandagen gekämpft bis dass die Fetzen fliegen.

Der vor Wahlen oft zitierte Souverän, steht angesichts dieser ständig steigenden Entwicklung buchstäblich auf dem Schlauch. „Sag mir bitte welche Partei ich wählen soll“, ist schon lange kein Spruch mehr, sondern brutale Wirklichkeit. Sogenannte Fakes und Desinformationen beherrschen die Internet-Foren und sorgen für weitere Unsicherheit. Wer sich an den Publikationen der verschiedenen Medien ausrichtet, erhält Informationen die eher das „eigene Lager“ stärken und kaum Leitlinien für neutrale Berichterstattung sind.

Der Souverän ist das Volk und alles andere drum herum arbeitet ihm zu. Foto: Ki-generiert

Sachlichkeit und Respekt trotz unterschiedlicher Weltanschauung gehören mittlerweile in das Reich der Fabeln. Es gibt die Guten und die Bösen, eine schreiende Minderheit und eine ermattete Mehrheit. „Gute Demokraten“ erkennt man daran wie stark sie ihre „Gegner“ bloßzustellen versuchen und verbal niederknüppeln.

Das Grundgesetz dient den jeweiligen Richtungen dazu, sich die passenden Paragrafen um die Ohren zu hauen. Mitten drin stehen hilflos die Wähler und nur wenige begreifen, dass sie in diesem traurigen Spiel lediglich das „Wahlvolk“ sind.

Gnadenlos greift ihnen die Administration in die Taschen und bittet sie dabei ruhig zu bleiben. Während die einen das nur peripher interessiert, weil genügend Schotter vorhanden ist, wächst die Verzweiflung der Masse. Hier an dieser Stelle sollten die echten Demokraten unruhig werden. Während die Machthaber im alten Rom ihr Volk mit Brot und Spielen zufrieden stellten, klappt das aktuell mit dem Brot immer weniger gut.

Demokratische Politik geht im Idealfall immer vom Volk aus. Praktischerweise wählt das Volk seine Repräsentanten, um die eigenen Interessen durchzusetzen. Grundsätzlich eine gute Einrichtung. Wenn die Gewählten jedoch nach der Wahl einen völlig anderen Kurs als den versprochenen fahren, nennt man das Wählertäuschung. Die Masse nimmt es hin, nach dem Motto: „Da kann man nichts ändern, die machen doch sowieso was sie wollen.“

Falsch! Die können nur das machen, was der Souverän zulässt. Er bestimmt über Krieg und Frieden. Über Wohlstand und Armut und über den Kurs der Bundesrepublik. Wie das geht? Ganz einfach über die Wahlen und indem man vorher genau hinschaut und vor allem geschlossen an die Wahlurnen geht.

Eine mehr als bedenkliche Entwicklung ist die gespaltene Gesellschaft. Nicht nur dass es teils grundverschiedene politische Anschauungen gibt, sondern Menschen klassifizieren sich in Gut und Böse, Wert und Unwert. Anstatt dem entgegenzuwirken, mischen viele Medien, aber leider auch die christlichen Kirchen kräftig mit. Dass diese Spaltung bis in die Familien reicht ist besonders bemerkenswert.

Union und Grüne bilden neue Pole
Besonders bitter: Menschen lehnen Anhänger anderer Parteien zunehmend nicht wegen einzelner Positionen ab, sondern als Personen. Es gibt Misstrauen, Skepsis, Rückzug. Mittlerweile spiegelt sich die neue politische Realität auch in den Wahlprogrammen der Parteien wider, sagt der Freiburger Politikwissenschaftler Prof. Dr. Uwe Wagschal (60) im Gespräch mit BILD.
Für die Entscheidungshilfe „WahlSwiper“ hatte er die Parteien zur Berliner Abgeordnetenhauswahl mit einem umfangreichen Fragenkatalog konfrontiert. Das Ergebnis: CDU und Grüne stimmen nur in 16 Prozent der Positionen überein, Linke und Grüne dagegen in fast 90 Prozent der Fälle. Wagschal weiter: „Das eigentliche Überraschende ist: Nicht die AfD treibt den jüngsten Anstieg der emotionalen Polarisierung, sondern der Konflikt in der politischen Mitte.“ Die AfD habe bereits seit ihrer Gründung 2013 stark polarisiert. Quelle: BILD

Kein Wunder, dass viele Beobachter von einer Wiedergeburt der Weimarer Verhältnisse sprechen. Der Hass kultiviert sich und wird fast ausnahmslos als Triebfeder einer selbstzerstörerischen Realität benutzt. Die fast täglich irgendwo in der Republik stattfindenden Demonstrationen stehen kurz vor gewaltsamen Auseinandersetzungen. Heute noch verbal, Morgen vielleicht schon mit Waffengewalt verbreiten extremistische Verbindungen ihre „einzig wahren“ Weltanschauungen.

Die staatliche Exekutive steht dem mehr oder weniger hilflos gegenüber. Trotz hervorragender Ausbildung und Bewaffnung sind die Polizeibeamten angehalten ausnahmslos deeskalierend einzugreifen. Die grundsätzlich ideell gegensätzlichen Zusammenrottungen der „befeindeten Lager“ unterscheiden sich von einem Mob hauptsächlich durch die erkennbare Führung. Dessen radikale Äußerungen sind der Aufruhr und weniger der Inhalt.

Der Ausdruck Mob (englisch mob „aufgewiegelte Volksmenge“, von lateinisch mobile vulgus „reizbare Volksmenge“ bezeichnet meist pejorativ, also abwertend oder abfällig eine Masse aus Personen des einfachen Volkes bzw. eine sich zusammenrottende Menschenmenge mit überwiegend niedrigem Bildungs- und Sozialniveau (abwertend auch gemeines Volk, Pöbel, Plebs, Gesindel, Pulk, Schar genannt). Quelle: Wikipedia

Wohin das alles führen kann, hat Deutschland 1933 schon einmal erlebt. Beide extremen Seiten werfen sich vor, dafür erneut die Auslöser sein zu können. Man kann nur hoffen, dass nicht. Eine schwache Regierung, die den Geschehnissen mehr oder weniger hilflos gegenübersteht, muss sich Staatsversagen vorwerfen lassen und macht damit den Weg für andere Regierungsformen frei.

Noch schlimmer ist, wenn bestimmte politische Kräfte mit dem Gedanken spielen, ein Krieg könne die Lösung aller Probleme sein und das Volk wieder zusammenführen. Offenbar sind die beiden Weltkriege schon zu lange her und die Erinnerung an die schreckliche Zeiten weitgehend verblasst.  Aber: Krieg ist unsäglich schrecklich und alleine schon der Gedanke daran es doch wieder einmal zu versuchen, pervers.

„Wer Gewalt sät, wird Gewalt ernten“ ist sicher nicht grundlos ein deutsches Sprichwort, welches die Konsequenzen von Gewalt und Aggression thematisiert. Wenn sich die Menschen des 21.Jahrhundert nicht auf menschliche Werte besinnen und wieder miteinander reden statt sich gegenseitig mit Dreck zu beschmeißen, gewinnen die urmenschlichen Verhaltensweisen die Oberhand und stellen alle demokratischen Errungenschaften unserer Zeit ad absurdum.

Tansania zu Gast in Herborn

Evangelisches Dekanat an der Dill begrüßt Delegation aus Ruhija zum Dekanatskirchentag

Das Evangelische Dekanat an der Dill erhält Besuch aus Tansania: „Vom 8. bis 16. September 2026 werden vier Besucher aus Ruhija/Ntoma in unserer Region zu Gast sein“, teilt Uwe Seibert vom Tansania-Arbeitskreis mit. Die Gäste werden in Privatquartieren untergebracht.

Von der Bibelschule Ruhija/Ntoma sind wieder Phenias Lwakatare und Oliva Loving mit dabei und bringen zwei Studenten der Bibelschule mit: Amos Byebazo und Jeniva Edwine. Hintergrund ist das besondere Jubiläum: Seit 40 Jahren besteht die Partnerschaft mit der Ausbildungsstätte. Hier werden Evangelisten für den Gemeindedienst ausgebildet.

Seit 1986 pflegt das Dekanat Herborn den Austausch mit der „Ruhija Evangelical Academy“. Das 40jährige Jubiläum wird auch aucf dem Dekanatskirchentag „DAS FEST!“ gefeiert. FOTOS: DEKANAT AN DER DILL

Zu den öffentlichen Terminen zählt der Eröffnungs-Gottesdienst zum Dekanatskirchentag „Das Fest!“ auf dem Schulgelände des Johanneum-Gymnasium am Sonntag, 13. September 2026 um 10.30 Uhr: die Delegation aus Tansania wird den Dekanatskirchentag miterleben und zwei Trommel-Workshops „So klingt Afrika“ um 12 Uhr und um 15 Uhr mitgestalten.

Die Gäste aus Tansania werden zudem die Vereinte Evangelische Mission (VEM) in Wuppertal und das ERF-Medienhaus in Wetzlar besuchen und im Schloss Herborn die theologische Ausbildungsstätte der EKHN kennenlernen.

Seit 1986 pflegt das Dekanat Herborn den Austausch mit der „Ruhija Evangelical Academy“. Neben der regelmäßigen finanziellen Unterstützung beispielsweise in Form von Stipendien für Studenten und Fahrrädern als Geschenk an die Absolventen der Bibelschule kommt dem regelmäßigen Austausch eine wichtige Rolle zu.

Konzerte zum Dekanatsfest

Nach über 25 Jahren feiert das Evangelische Dekanat an der Dill mit „Das Fest!“ wieder einen Dekanats-Kirchentag. Zur Großveranstaltung auf dem Schulgelände des Johanneum-Gymnasiums in Herborn kommen die Kirchenpräsidentin Prof. Dr. Christiane Tietz, Pfarrerin Annette Kurschus hält die Bibelarbeit und Landrat Carsten Braun ist als Gast einer Podiums-Diskussion mit dabei. Es werden Gäste aus Tansania erwartet, denn das Evangelische Dekanat an der Dill feiert 40 Jahre Partnerschaft mit einer Bibelschule in Tansania.

Fotos: privat

Nicht fehlen darf beim Dekanatskirchentag die Kirchenmusik der Region: Die drei evangelischen Kantoreien des Evangelischen Dekanats an der Dill präsentieren am Sonntag, 13. September 2026 bei „DAS FEST!“, dem Kirchentag an der Dill, ein besonderes Konzert: Um 13.30 Uhr wird in der Aula des Johanneum-Gymnasiums in Herborn (Otto-Wels-Straße) die „Misa a Buenos Aires“ des argentinischen Komponisten Martín Palmeri aufgeführt.

In diesem Werk verbinden sich die altbekannten Texte von Kyrie bis Agnus Dei auf reizvolle Weise mit einer modernen Tonsprache. Leidenschaftliche Klänge und lateinamerikanische Rhythmen kennzeichnen das Werk, das auch als „Tangomesse“ bekannt ist. Die Johanniskantorei aus Dillenburg, die Kantorei der Margarethenkirche Ewersbach und die Herborner Kantorei singen unter Leitung von Miyoung Jeon und Petra Denker. Die instrumentale Begleitung übernehmen Streicher der Camerata Instrumentale Siegen, Ulrich Kögel am Flügel und Karin Eckstein am Bandoneon. Das Bandoneon ist die argentinischen Version des Akkordeons, welches wie kein anderes Instrument die Seele des Tangos verkörpert. Die Sopranistin Manuela Meyer ergänzt die Besetzung. Das Konzert dauert etwa 45 Minuten. Der Eintritt ist frei, die Sitzplätze sind auf 200 Personen beschränkt.

Mit über 25 Programmpunkten bietet „Das Fest!“ am Sonntag, 13. September 2026 von 10.30 bis 16 Uhr ein Feuerwerk von ganz unterschiedlichen Angeboten für Jung und Alt. Für Essen und Getränke ist gesorgt. Zudem gibt es etliche Mitmach-Angebote auf dem Sportplatz wie eine Gladiator-Arena und ein Turmbau-Projekt.
Bereits am Samstag, 12. September 2026 gestalten Jonny vom Dahl, Katharina Stahl und Lea Weigand einen Abend voller Poesie und Musik. Karten für das Doppelkonzert in der Aula des Johanneum-Gymnasiums kosten im Vorverkauf 15 Euro und an der Abendkasse 20 Euro.

Der Link zum Ticket-Vorverkauf: https://ticketree.de/event/kathi-leah-jonny-vom-dahl/      
Alle Angebote sind auf der Webseite https://www.dill-kirchentag.de/ zu finden.


Kammermusik in der evangelischen Kirche

Am kommenden Sonntag (23.8.) musizieren Instrumentalisten aus Herborn und Umgebung um 18Uhr barocke Kammermusik auf verschiedenen Instrumenten im Chorraum der Stadtkirche Herborn. Der Flötist Torsten Greis, Katharina Eich-Meier (Flöte und Geige) sowie Christine Vogel (Viola da Gamba) werden dabei von Kantor Johann Lieberknecht auf der Orgel und dem Cembalo begleitet. 

Chorraum der Herborner evangelischen Kirche

Im Zentrum stehen Werke der drei prominentesten deutschen Barockkomponisten Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel. Aber auch Kompositionen unbekannterer Meister wie Joseph Bodin de Boismortier (1691-1755) und Giovanni Benedetto Platti (1697-1763) werden zu hören sein. Die musikalische Spannweite reicht dabei von nachdenklichen Triosätzen bis zu fröhlich-ausgelassenen Tänzen. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.