Anabel Cosima Platalla wechselt von Langenaubach zur Evangelischen Kirchengemeinde Großen-Buseck im Gießener Land. Am 1. März beginnt sie dort offiziell ihren Dienst im Busecker Tal. Dekan Andree Best verabschiedet die 32jährige Theologin offiziell am Sonntag (15. Februar) im Gottesdienst um 10 Uhr in der evangelischen Auferstehungskirche Langenaubach. Vor zwei Jahren Ende Januar 2024 wurde sie von Pröpstin Sabine Bertram-Schäfer zum Dienst ordiniert und war bisher als Pfarrerin für den Nachbarschaftsraum Haiger-Struth tätig. „Ich blicke freudig in die Zukunft und bin gespannt, was mich am neuen Ort erwartet“, sagt Pfarrerin Anabel Cosima Platalla im Dekanatskonvent, der am Mittwoch in Dillenburg tagte. Sie dankte den Kolleginnen und Kollegen, die ihr mit offenem Herzen begegnet seien und für die gute Zusammenarbeit im Evangelischen Dekanat an der Dill.
Die evangelische Pfarrerin Anabel Cosima Platalla wechselt nach Gießen-Großen-Buseck
Am neuen Ort der Familie etwas näher
Am neuen Ort ist sie der Familie wieder etwas näher: Gebürtig kommt Anabel Cosima Platalla aus Hungen, sie ist in der Wetterau aufgewachsen und zur Schule gegangen. Evangelische Theologie hat Platalla in Marburg studiert. Hier war Dr. Jürgen Lehwalder von der kirchlichen Studienbegleitung der EKHN für sie ein wichtiger Wegbegleiter. Ihr Vikariat hat sie in Biedenkopf und dann später in Herborn absolviert. Vor Dienstantritt in Haiger-Langenaubach war Anabel Cosima Platalla am Frankfurter Flughafen bei der Flughafenseelsorge tätig. „Dort habe ich mein halbjähriges Spezialpraktikum absolviert. Es hat mir die Möglichkeit eröffnet, über die Gemeindearbeit am Ort hinaus, in andere kirchliche Arbeitsbereiche hineinzuschauen“, erzählt sie.
Musicalprojekt „7 Worte vom Kreuz“ in der Buderus-Arena Wetzlar erleben
Die Vorbereitungen für das Passions-Musical „7 Worte vom Kreuz!“ in der Buderus-Arena in Wetzlar am 22. März 2026 laufen auf Hochtouren. Sieben Projektchöre aus der Region Mittelhessen proben seit Monaten in Friedensdorf-Dautphetal, in Eschenburg-Simmersbach, in Hallenberg, in Linden, in Rodheim, in Sinn und in Wetzlar-Hermannstein. Eine erste Hauptprobe aller Chöre ist für Samstag, 7. März in der Stadthalle Aßlar geplant. Erfreulich ist, dass für die Aufführung in der Buderus-Arena Wetzlar am 22. März 2026 um 20 Uhr schon jetzt insgesamt über 680 Sängerinnen und Sänger gemeldet sind. Die Sängerinnen und Sänger werden bei der Aufführung gemeinsam mit vier Musicalsolisten der Extraklasse und einer Big-Band auf der Bühne stehen. Die Tickets für dieses Musikereignis gibt es online im Vorverkauf.
Banjamin Gail
Musical mit orchestralen Arrangements
Kaum ein anderes Ereignis hat die Menschheit so berührt und Künstlerinnen und Künstler inspiriert wie die Passionsgeschichte. Albert Freys Neuinterpretation von ergreifenden Melodien und Chorvariationen, tiefgehenden Texten bis hin zu orchestralen Arrangements versprechen ein einmaliges und unvergessenes Erlebnis.
Das Stück erzählt von den letzten Worten von Jesus Christus am Kreuz. Die „7 Worte vom Kreuz“ erhellen nicht nur das Geheimnis des Kreuzes aus unterschiedlichen Perspektiven, sondern bringen auch das Wesen und die Botschaft Jesu auf den Punkt.
Das imposante Werk, interpretiert von einem vierköpfigen Ensemble, großem Chor, Band und Orchester, sprengt das Format einzelner Pop-Songs und wird zum orientalisch angehauchten Film-Soundtrack einer inneren Reise der Verwandlung zu einem Hügel im Nahen Osten, wo vor 2000 Jahren Entscheidendes geschah und uns bis heute mit unseren Lebensfragen in Berührung bringt.
Wer den Rabatt-Code „m9uhjbd4“ beim Kauf eingibt, erhält einen Rabatt von 15 Prozent.
Das Musical-Projekt der Creativen Kirche wird von etlichen kirchlichen Einrichtungen mitunterstützt, auch das Evangelische Dekanat an der Dill, die evangelische Propstei Nord-Nassau, die EKHN-Stiftung und das Evangelische Dekanat Biedenkopf-Gladenbach sowie der Evangelische Kirchenkreis an Lahn und Dill zählen zu den Projektpartnern.
Die geplante Gesundheitsreform ist mittlerweile in allen Medien angekommen. Auch was das für den Einzelnen bedeutet, wird transparenter. Die Krankenhäuser (KKH) sollen bessergestellt werden, obwohl sie bereits jetzt schon mit Milliarden Euro jährlich vom Staat unterstützt werden. Warum das alles notwendig ist verschweigt man gerne. Fakt ist, die Zahl der Beitragszahler schrumpft und die Zahl derer, die keine Cent ins System einzahlen, steigt kontinuierlich.
Das fröhliche Melken der Menschen, die mit ihrer Hände Arbeit den „Laden“ aufrechterhalten, geht mit hoher Geschwindigkeit weiter. Das alles trifft selbstredend auch für viele anderen Bereiche zu.
Privatversicherte sind besser gestellt.
Man sollte annehmen, dass die Patienten von der gesetzlichen Krankenkasse für ihre eingezahlten Gelder auch die entsprechenden Leistungen erhalten. Doch davon entfernen sich die KKH immer mehr. Wer privat versichert ist hat es noch ein wenig besser.
Dem normalen Volk wird suggeriert, dass die Pflege ja fast eine karitative Segnung sei und er demzufolge sich in Bescheidenheit zu üben habe. Dass er mit seinen Kassenbeiträgen den überwiegenden Teil eines Krankenhausbetriebs garantiert, verschweigt man ihm. Davon, dass große Teile der Pflege auch denen (kostenlos) gewährt wird, die lediglich Nutznießer sind, spricht man ebenfalls nicht. Es könnte ja der „gesichert rechtsextremen Partei“ in die Hände spielen.
Die Privatisierung vieler Krankenhäuser ist für die Politik eine tolle Sache. Man kann den selber hereingelassenen schwarzen Peter einfach weitereichen. Natürlich wollen die Träger, sprich Investoren, Geld verdienen. Das geht dann auf Kosten derer, die dankbar sein müssen, dass sie für ihr „bisschen“ Geld überhaupt ein Bett bekommen.
Ein akzeptables Sonntagmittag-Menue
Es wird Seites des Krankenhausbetreibers gespart wo es nur geht. Viele Häuser haben überhaupt keine eigenen Küchen mehr. Da werden Caterer unter Vertrag genommen, denen man die Daumenschrauben anzieht. Die Folge: Die Patienten werden auf „Schonkost“ gesetzt und wenn sie meckern erfahren sie, dass sie sich schließlich nicht in einem Luxushotel befinden.
FrühstückFrühstück 2.Morgen
Wer einmal erlebt hat wie das in der Praxis aussieht, muss sich die Frühstücks- und Abendessensteller einmal anschauen. Wenn die in einem bundesdeutschen Gefängnis serviert würden, gäbe es Aufstände. Die im Artikel gezeigten Beispiele stammen aus einem renommierten Krankenhaus nahe der Ländergrenze. Logischerweise anonym. Die Patienten haben Angst vor Repressalien. Da es laut den Aussagen vieler Menschen in anderen Krankenhäusern ähnlich zugeht, ist bedenklich. Gute Pflege wie sie in allen Lehrbüchern beschrieben wird, sieht anders aus. Wenigstens ein kleiner Apfel zum Essen müsste eigentlich im Low Budget noch drin sein.
Abendessen
Die Erhöhung der Kassenbeiträge lässt hoffen. Wenn sie auch den Ein-Zahlern ein wenig während ihres Krankenhausaufenthaltes zugutekäme, bestünde noch Hoffnung. sig/Fotos: Gerdau
Der Weltgebetstag ist eine große internationale Basisbewegung christlicher Frauen. Weltweit wird der Weltgebetstag immer am ersten Freitag im März in mehr als 150 Ländern gefeiert. Unter dem Motto „informiert beten, betend handeln“, macht er neugierig auf Leben und Glauben in anderen Ländern und Kulturen. „Kommt! Bringt eure Last.“ So lautet der offizielle deutsche Titel des Weltgebetstages 2026, der am Freitag, 6. März weltweit begangen wird. Frauen aus Nigeria haben in diesem Jahr die Liturgie vorbereitet. Das Bild zur Illustration des WGT-Themas 2026 trägt den Titel „Rest for the Weary“ – „Erholung für die Müden“ – und stammt von der jungen nigerianischen Künstlerin Gift Amarachi Ottah. Das Deutsche Weltgebetstagskomitee wird von Frauenorganisationen und -verbänden christlicher Kirchen getragen.
Angebote hier vor Ort
18 Uhr Dillenburg – Pfarrsaal der Katholischen Kirche Herz-Jesu Wilhelmsplatz
18 Uhr Dillenburg-Donsbach: Ev. Gemeindehaus (An der Bäun 2)
18 Uhr Eschenburg – Hirzenhain: Evangelisches Gemeindehaus Hirzenhain mit landestypischen Spezialitäten und Verkauf von Eine-Welt-Produkten.
Die On‑Board‑Diagnose (OBD) wird strenger geprüft.
Fehler, die früher nur Hinweise waren, können jetzt relevante Mängel sein.
Abgaswerte werden genauer gemessen, besonders bei älteren Benzinern ohne Direkteinspritzung sowie Dieseln ohne moderne Filter
Autos mit schwachem Kat, alter Lambdasonde oder verschlissenem DPF fallen häufiger durch.
Da ältere Fahrzeuge naturgemäß mehr Verschleiß haben werden Bremsleitungen auch auf Korrosion geprüft. Achsaufhängungen, Querlenkerbuchsen, Stoßdämpfer, Lenkungsspiel und nach Rost an tragenden Teilen überprüft.
Der TÜV bewertet Rost ab 2026 strenger, besonders an Schweller, Achsaufnahmen und Unterboden.
Bei älteren Autos müssen Werkstätten genauer dokumentieren, wenn sicherheitsrelevante Teile ersetzt wurden. Der TÜV kann diese Nachweise anfordern.
Auch ältere Fahrzeuge, die bereits Assistenzsysteme haben, müssen diese voll funktionsfähig vorweisen:
ABS
ESP
Reifendruckkontrolle (RDKS)
Airbag‑Kontrollsystem
Früher wurden manche Fehler toleriert — ab 2026 nicht mehr.
„Schwitzende Motoren“ älterer Fahrzeuge werden ab 2026 häufiger als erheblicher Mangel eingestuft. Oldtimer (H‑Kennzeichen) – neue Anforderungen
Für Fahrzeuge ab 30 Jahren:
Strengere Prüfung der Originalität
Nachrüstungen müssen zeitgenössisch sein
Sicherheitsrelevante Umbauten werden genauer bewertet
Elektrische Nachrüstungen (z. B. LED‑Umbauten) werden häufiger abgelehnt
Ältere Fahrzeuge ohne Euro‑6 werden in vielen Städten zunehmend eingeschränkt. Das betrifft zwar nicht den TÜV selbst, aber die Nutzbarkeit des Fahrzeugs.
Nicht, weil ich Ruhe habe. Sondern weil mein Kopf lauter ist als jeder Raum.
Es ist dieser eine Gedanke, der sich nicht ankündigt. Er kommt nicht dramatisch. Er kommt sachlich.
Irgendwann bin ich nicht mehr da.
Kein Bild. Kein Licht. Kein Übergang.
Nur: Ende.
Und genau das ist das Unheimliche. Nicht der Tod als Ereignis – sondern das Verschwinden als Zustand.
Ich habe Maschinen verstanden. Prozesse. Kunststoffe, Parameter, Temperaturen, Toleranzen. Ich habe gelernt, dass alles eine Ursache hat. Dass jede Abweichung erklärbar ist, wenn man nur genau genug hinsieht.
Aber für das eigene Nicht-Mehr-Sein gibt es keine Kennlinie.
Ich kann mir mein Leben vorstellen. Ich kann mir mein Alter vorstellen. Ich kann mir Krankheit vorstellen. Ich kann mir sogar meinen letzten Tag vorstellen.
Aber nicht den Zustand danach.
Nicht zu denken. Nicht zu fühlen. Nicht zu erinnern.
Nicht mehr ich zu sein.
Das ist kein Schrecken wie in Filmen. Es ist viel stiller. Viel nüchterner.
Es ist die nüchterne Erkenntnis:
Alles, was ich bin, ist an dieses eine Bewusstsein gebunden. Und dieses Bewusstsein ist nicht garantiert.
Unendlichkeit. Foto: Gerdau
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Manchmal kommt der Gedanke nicht aus mir selbst. Er kommt über Adriano.
Ich sehe ihn nicht einmal konkret vor mir. Ich höre kein Lachen. Ich sehe kein Gesicht.
Ich sehe nur die Linie der Zeit.
Und auf dieser Linie ist ein Punkt, an dem ich nicht mehr vorkomme.
Nicht, weil ich ihn verlassen will. Sondern weil mein Dasein irgendwann endet.
Ich werde nicht mehr sehen, wie er älter wird. Nicht wissen, was aus ihm geworden ist. Nicht erleben, wie seine Stimme sich verändert. Nicht hören, wie er über sein Leben spricht.
Nicht, weil ich gleichgültig wäre. Sondern weil Gleichgültigkeit nach dem Tod keine Option ist – sondern der einzige mögliche Zustand.
Diese Vorstellung trifft mich härter als jede Angst vor Schmerz.
Ich habe keine besondere Angst vor dem Sterben. Vor dem Prozess.
Ich habe Angst vor dem Abbruch meiner Beziehung zur Welt.
Vor dem vollständigen Verlust aller Verbindungen.
Zu ihm. Zu den Menschen, die ich liebe. Zu den Gedanken, die mich heute noch beschäftigen. Zu dem, was ich über mich gelernt habe.
Ich habe Angst davor, dass mein Platz in der Welt nicht nur neu besetzt wird – sondern vergessen.
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Und dann kommt diese andere, unbequeme Frage.
Was ist eigentlich der Sinn meines Lebens?
Nicht im großen, philosophischen, gut klingenden Sinn.
Nicht „Spuren hinterlassen“. Nicht „etwas bewegen“. Nicht „anderen helfen“.
Sondern brutal konkret:
Was rechtfertigt all diese Jahre?
Ich habe gearbeitet. Ich habe Verantwortung getragen. Ich habe Entscheidungen getroffen, die nicht leicht waren. Ich habe Dinge ausgehalten, über die ich selten spreche.
Ich habe mein Leben strukturiert. Ich habe Ordnung geschaffen. Ich habe mich verbessert. Ich habe analysiert, optimiert, stabilisiert.
So wie man es lernt, wenn man in Prozessen denkt.
Aber irgendwann stellt sich die Frage, die kein Audit stellt:
War das Leben nur ein sauber geführter Ablauf – oder war es ein bewusst gelebtes Dasein?
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Ich merke, wie sehr ich mich daran gewöhnt habe, nützlich zu sein.
Verlässlich. Sachlich. Belastbar.
Ich weiß, was von mir erwartet wird.
Ich weiß, wie man Probleme löst. Ich weiß, wie man ruhig bleibt. Ich weiß, wie man Verantwortung trägt, ohne darüber zu klagen.
Aber ich weiß nicht, wie man sich auf das eigene Ende vorbereitet.
Nicht organisatorisch. Nicht rechtlich.
Innerlich.
Denn da hilft kein Plan.
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Es gibt einen Moment, der mich immer wieder trifft.
Er ist klein.
Ich sitze irgendwo – egal wo – und plötzlich denke ich:
Das hier ist gerade mein Leben.
Nicht mein Job. Nicht mein Projekt. Nicht mein Ziel.
Dieses hier. Dieser Moment. Dieses Sitzen. Dieses Atmen.
Und gleichzeitig weiß ich:
Dieser Moment wird nie wiederkommen. Nicht einmal in meiner eigenen Erinnerung in dieser Form.
Er ist nur jetzt real.
Und genau deshalb fühlt er sich plötzlich kostbar an.
Nicht romantisch. Nicht verklärt.
Kostbar, weil er begrenzt ist.
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Ich habe oft geglaubt, dass Sinn etwas ist, das man findet.
So wie eine Lösung. So wie einen Fehler in einer Prozesskette.
Man sucht lange genug – und irgendwann liegt er offen vor einem.
Heute glaube ich etwas Unbequemeres:
Sinn ist nichts, was entdeckt wird. Sinn ist etwas, das man aushält.
Aushält in der Unsicherheit. In der Endlichkeit. In der Tatsache, dass es keine objektive Begründung dafür gibt, warum gerade ich existiere – und andere nicht.
Warum ich Adriano sehen darf – und irgendwann nicht mehr.
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Manchmal frage ich mich, ob meine Angst vor dem Tod wirklich Angst vor dem Tod ist.
Oder ob sie Angst davor ist, dass mein Leben rückblickend zu leise war.
Zu funktional. Zu korrekt. Zu sehr angepasst an Erwartungen.
Nicht falsch. Aber vielleicht zu wenig mutig.
Ich habe selten radikal gelebt. Ich habe selten Dinge getan, die nicht zumindest innerlich geprüft, kalkuliert, bewertet waren.
Ich habe mein Leben wie einen Prozess geführt.
Stabil.
Aber war es lebendig?
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Und dann kommt wieder Adriano in meinen Gedanken.
Nicht als Symbol. Nicht als Projekt Zukunft.
Sondern als stiller Beweis, dass meine Existenz nicht nur mir gehört.
Dass es Menschen gibt, für die mein Dasein mehr ist als ein Name.
Vielleicht ist das der erste ehrliche Ansatz von Sinn:
Nicht, dass mein Leben bedeutend ist. Sondern dass es für jemanden bedeutungsvoll ist.
Und vielleicht ist das der Unterschied.
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Ich weiß nicht, ob ich an etwas glaube, das nach dem Tod kommt.
Ich habe keinen festen Glauben, der mich beruhigt. Kein klares Bild. Kein Versprechen.
Aber ich merke, dass meine Angst leiser wird, wenn ich mir eine andere Frage stelle:
Nicht Was kommt nach mir?
Sondern
Was bin ich gewesen, während ich da war?
Nicht im Lebenslauf. Nicht im beruflichen Werdegang. Nicht in Erfolgen.
Sondern in der Art, wie ich Menschen begegnet bin. Wie ich zugehört habe. Wie ich Verantwortung getragen habe. Wie ich mit meiner eigenen Unsicherheit umgegangen bin.
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Vielleicht ist das die härteste Erkenntnis:
Der Sinn meines Lebens wird nicht von mir selbst beurteilt.
Er entsteht in den stillen Wirkungen, die ich gar nicht kontrollieren kann.
In Gesprächen, an die ich mich später nicht mehr erinnere. In Momenten, die für mich klein waren – und für andere groß.
In der Tatsache, dass Adriano eines Tages vielleicht nicht weiß, wie oft ich an ihn gedacht habe – aber vielleicht spürt, dass er nie gleichgültig war.
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Und trotzdem bleibt sie.
Diese nackte Angst:
Eines Tages werde ich diese Gedanken nicht mehr denken können.
Ich werde mich nicht mehr fragen können, was mein Leben bedeutet hat.
Ich werde mich nicht mehr sorgen können.
Und genau das ist der eigentliche Bruch:
Dass Bewusstsein nicht nur Leid erzeugt – sondern überhaupt erst Bedeutung.
Ohne Bewusstsein kein Sinn. Ohne Bewusstsein keine Angst. Aber auch keine Liebe. Kein Staunen. Kein inneres Wachstum.
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Vielleicht ist das Paradoxon meines Lebens:
Ich habe Angst vor dem Ende meines Bewusstseins – und vergesse manchmal, wie außergewöhnlich es ist, es überhaupt zu haben.
Jetzt.
Gerade jetzt.
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Wenn ich ehrlich bin, dann suche ich keinen Trost.
Ich suche eine Haltung.
Eine Haltung zur Endlichkeit.
Und vielleicht ist diese Haltung nüchterner, als ich lange wollte:
Ich werde sterben. Und ich werde nicht wissen, dass ich gestorben bin.
Aber ich weiß, dass ich jetzt da bin.
Und ich weiß, dass ich jetzt Verantwortung für die Tiefe meines eigenen Lebens trage.
Nicht für seine Länge. Nicht für seine Spuren.
Für seine Wahrhaftigkeit.
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Und vielleicht – nur vielleicht – ist der Sinn meines Lebens nicht, eine Antwort auf den Tod zu finden.
Sondern den Mut zu haben, mein Leben so zu führen, dass die Frage nach dem Sinn mich nicht lähmt – sondern schärft.
Für meine Zeit. Für meine Beziehungen. Für Adriano.
Rewe zeigt sich gern als moralischer Leuchtturm im Supermarkt: Pride-Flaggen, CSD-Paraden, Diversity-Kampagnen, Hauptsponsor mit Vielfalt beim 1. FC Köln. Und jetzt das: Kauft nicht bei Juden!
Rewe-Händler haben israelische Weine aus dem Sortiment genommen – als Akt politischer Panik. Sie reagieren auf eine Reportage über die Weinkunst Israels, auch mit Reben aus den Siedlungsgebieten. Damit – so die antisemitische Propaganda – vergäre Wein zu Essig. Igittigitt, der Weinstock wächst auf befleckter Erde. Also schnell weg damit. Unsichtbar machen. Da hört Vielfalt auf. Wir sind für Fair Trade überall auf der Welt, aber doch nicht mit Juden. Quelle/Kommentar: Rudolf Porsch, NIUS
„Das Glück“ ist fünf bis sieben Kilogramm schwer und erreicht eine Höhe von 110 bis 130 Zentimeter. Die Flügelspannweite beträgt etwa 220 bis 245 Zentimeter. Seit gestern hört man wieder die Trompetenrufe der Kraniche auch über Herborn. Die Zugvögel fliegen zu ihren Brutplätzen zurück. Etwas früh sollte man meinen. Eigentlich wäre erst Ende Februar mit ihnen zu rechnen, aber die bereits im Altertum hochverehrten Tiere wissen in der Regel was sie tun.
Kraniche über Herborn am 6. Februar 2026
Wir Menschen freuen uns jedes mal, wenn wir sie in Richtung Norden ziehen sehen. Sie künden den kommenden Frühling, so zumindest behauptet es der Volksmund. Man soll sich jedoch nicht täuschen lassen. Kraniche sind hart im Nehmen und stecken auch einen weiteren Wintereinbruch locker weg. Die Hoffnung auf baldige wärmere Tage stirbt bekanntlich zuletzt.
Fakten Kraniche sind ausdauernde Flieger und können bis zu 2000 Kilometer am Stück zurücklegen, wobei kürzere Tagesetappen von 10 bis 100 km eher die Regel sind. Im Flug erreichen sie eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 45 bis 65 km/h. Ganz schön beachtlich, aber noch bewundernswerter ist ihr Orientierungsverhalten. Kraniche nutzen den Stand der Sonne zur Orientierung. Sie erkennen aber auch auch das Muster des polarisierten Lichts, das durch die Atmosphäre gestreut wird – selbst bei Bewölkung. Sie besitzen magnetische Rezeptoren, vermutlich im Schnabel oder Gehirn. Damit können sie sich am Magnetfeld der Erde orientieren – ähnlich wie ein Kompass. Flüsse, Gebirge, Küstenlinien dienen ebenfalls als Orientierungshilfen, dies ist besonders bei Tagesflügen wichtig. Der Zug der stolzen Vögeln folgt traditionellen Routen, die über Generationen weitergegeben werden. Jungvögel lernen die Route von erfahrenen Altvögeln.
Der Lebensraumverlust durch Landwirtschaft und Urbanisierung ist eine der größten Bedrohungen für Kraniche. Auch der Klimawandel beeinflusst die Verfügbarkeit von Nahrungsquellen und Brutgebieten. Illegale Jagd und Wilderei stellen in einigen Regionen eine ernsthafte Gefahr dar. Auch die Verschmutzung von Gewässern kann die Gesundheit und Fortpflanzung von Kranichen beeinträchtigen. Die Kollisionsgefahr mit Stromleitungen und Windkraftanlagen sind ein ständig wachsendes Problem.
Kraniche haben viele einzigartige Eigenschaften, die sie von anderen Vogelarten unterscheiden. Die außergewöhnlichen Vögel können bis zu 25 Jahre alt werden, einige sogar noch älter. Der Höhenflugrekord eines Kranichs liegt bei über 10.000 Metern, was sie zu den höchsten fliegenden Vögeln macht.
Mindestens 10.000 Kraniche seien schon unterwegs, sagt ein Nabu-Sprecher. Wer in den kommenden Tagen gut aufpasst und vielleicht sogar ein gutes Objektiv hat, wird sicher viele Kranichzüge in ihrer charakteristischen Keilform am Himmel erleben und auf die Platte bannen können. sig/Foto: Gerdau
Immer öfter wünsche ich mir, ich wäre ein Hai. Seine verlorenen Zähne wachsen einfach nach und das bis zu 30 000 Mal in einem Hai-Leben. Da können wir Zweibeiner nur von träumen. Wir brauchen und bezahlen Dentisten und wenn es nach dem CDU-Wirtschaftsrat ginge, sollen die Krankenkassen in Zukunft ihren Versicherten überhaupt keine derartigen Leistungen mehr erstatten.
Das heißt: Die Krankenversicherten, die bisher per se nur einen kleinen Teil ihrer Zahnersatzkosten erstattet bekamen, gehen dann leer aus. Ihre Krankenkassenbeiträge zahlen sie natürlich weiter. Diese Entscheidungen werden von Menschen getroffen, die im Übermaß von Steuergeldern alimentiert werden. Die große Masse der Unprivilegierten muss sehen wie sie damit zurecht kommt.
Besonders perfide ist, dass man den Zwang zur Umstrukturierung der Kassen genau denen in die Schuhe schiebt. „Die werden zu alt, pflegen ihr Gebiss zu wenig gehen einfach zu oft zum Zahnarzt.“ Von den Hunderttausenden die sich ihre Zähne zu einhundert Prozent von Steuergeldern sanieren lassen, ohne jemals einen Cent Sozialbeiträge gezahlt haben, redet niemand. Die versicherungspflichtigen Michelinen und Micheln könnten unruhig werden und man würde den „Unmenschen“ von der AfD in die Hände spielen.
Bleibt also nur eins: Wer nicht privatversichert ist und auch nicht auf das nötige Kleingeld zurückgreifen kann, muss in Zukunft mit ein paar Zahnlücken oder ganz ohne Hauer leben. In der dritten Welt geht das ja auch. Ich bin sicher nicht der Einzige der sich fragt, was denn in Deutschland eigentlich los ist. sig/ Foto: KI-microsoft co-pilot
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