Grüße aus Tansania

Mittenaar-Offenbach. Mit Gabriele Dittmar (2.v.l.) ist eine kleine Delegation aus den evangelischen Kirchengemeinden Bicken und Offenbach mit nach Tansania gereist. Vor Ort haben sich Pfarrer Roland Friedrich und die Kirchenvorstandsmitglieder Gabriele Dittmar, Elke Thielmann und Dietmar Bremer den Patenschafts-Kindergarten besucht.



„Unsere Reise startete in Kigoma am Tanganyikasee über Kibondo, hier haben wir uns über den Stand unseres gemeindlichen Kindergarten-Projektes informiert“, schreibt Gabriele Dittmar via E-Mail, „im Anschluss sind wir auch nach BUKOBA NWD gefahren und haben den Bischof der Diözese Dr. Abednego Keshomshahara und die Bibelschule Ruhija-Ntoma besucht“.

Mit der Ausbildungsstätte in Ntoma verbindet das Evangelische Dekanat an der Dill seit vielen Jahren eine freundschaftliche Partnerschaft. Von dort sendete Gabriele Dittmar die Fotos von der Begegnung mit dem Bischof und den Absolventen der Bibelschule. Inzwischen ist die Reisegruppe wieder auf dem Weg zurück nach Deutschland.

Vor Ort haben sich Pfarrer Roland Friedrich und die Kirchenvorstandsmitglieder Gabriele Dittmar, Elke Thielmann und Dietmar Bremer den Kindergarten besucht. Die Evangelischen Kirchengemeinden Bicken und Offenbach betreuen die Schul- und Kindergartenneubauten, eine Schreinerei mit Ausbildungsplätzen und unterstützen die Schulkinder mit Patenschaften.

Die Tage waren ausgefüllt mit Begegnungen aller Art, viele alte Freunde und Gemeindeglieder galt es zu begrüßen und alle freuten sich sichtlich über den Besuch aus Deutschland. „Auch die Kindergartenkinder schreiten vor Begeisterung und wollten uns gar nicht mehr loslassen“, schreibt Gaby Dittmar.

Die Gäste aus Deutschland staunten nicht schlecht über den tierischen Zuwachs: eine Kuh, die wir Aleka getauft haben, versorgt nun alle regelmäßig mit ihrer Milch – eine gesunde, zusätzliche Versorgung auch in finanzieller Hinsicht, da die nicht gebrauchte Milch verkauft wird. Der Kindergartenbetrieb floriert, die Anmeldungen übertreffen die vorhandenen Plätze.

Aber die finanzielle Situation der Eltern ist so schlecht, dass die wenigsten für einen Platz bezahlen können. Das wiederum reißt große Lücken in das Budget des Kindergartens, die Mitarbeiter können nicht bezahlt werden und müssen sich in Geduld üben. Dazu sollte man wissen, dass es in Tansania keine Kirchensteuer gibt und sich die ELCT ( Ev. Lutherische Kirche Tanzania) überwiegend aus Kollekten und Spenden sowie darüber hinaus durch Projektzuwendungen von Kirchen des Nordens finanziert.

Die evangelischen Kirchengemeinden Bicken und Offenbach unterstützen den Kindergarten über Spenden-Patenschaften. Wer möchte, kann Kinder mit einer Patenschaft unterstützen. Die monatliche Unterstützung sollte 25 Euro betragen.


SPENDENKONTO

Ev. Kirchengemeinde Offenbach 
Sparkasse Dillenburg IBAN: DE36 5165 0045 0168 0151 70 
Verwendungszweck: Partnergemeinde Kibondo/Tansania

Spendenquittungen sind erhältlich im Gemeinsamen Kirchenbüro in Herborn.

Holger J. Becker-von Wolff

Dekanats-Orchester probt wieder

Neuer zusätzlicher Probe-Ort ist Dillenburg-Niederscheld

Dillenburg-Niederscheld/Dietzhölztal. Das Dekanats-Orchester sucht weitere Mitspielende: Es gestaltet Konzerte und Gottesdienste in den großen und kleinen Kirchen links und rechts der Dill. Das Orchester spielt ein vielfältiges Repertoire. Willkommen sind Instrumentalisten – gerne auch als Wiedereinsteiger, die mit anderen musizieren wollen.

Das Dekanats-Orchester hat einen Proberaum im Evangelischen Gemeindehaus in Ewersbach und nun zusätzlich auch im Evangelischen Gemeindehaus in Niederscheld.

Für das Dekanats-Orchester werden weitere Musikerinnen und Musiker gesucht. Das Dekanats-Orchester spielt bei Konzerten und in Gottesdiensten in den großen und kleinen Kirchen. Es hat ein vielfältiges Repertoire. Gesucht werden Instrumentalisten, die Violine, Viola, Cello, Flöte, Oboe, Klarinette, oder ähnliches spielen und Interesse an einem gemeinsamen Musizieren im Orchester haben. 

„Lassen Sie sich eingeladen in unserem Orchester mitzuspielen“, sagt Kantorin Miyoung Jeon. Zum Repertoire zählen klassische Werke in Schulorchesterfassung, Filmmusiken, geistliche und weltliche Musik. Das Dekanats-Orchester freut sich über zusätzliche Mitglieder.

Die Probetermine finden immer samstags (nach Terminabsprache) von 10 bis 12 Uhr statt. Ausgenommen sind die Samstage in den hessischen Schulferien. Treffpunkt ist abwechselnd das Ev. Gemeindehaus in Ewersbach (Oranienstraße 13, 35716 Dietzhölztal) und das Ev. Gemeindehaus Niederscheld in Dillenburg (Neugasse 1, 35687 Dillenburg- Niederscheld).

» Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Kantorin Miyoung Jeon per E-Mail unter: organist822@gmail.com

Kluger Bürgermeister?

Muslimische Eltern „forderten“ das Verbot von Schweinefleisch an einer Schule in einer niederländischen Stadt.

Antwort des Bürgermeisters dieses Ortes:

„Muslime müssen verstehen, dass sie sich den Niederlanden, ihren Gewohnheiten, ihren Traditionen, ihrer Lebensweise anpassen müssen, denn es war das Land, in das sie auswandern wollten.

Sie müssen verstehen, dass sie diejenigen sind, die sich integrieren und lernen müssen, in den Niederlanden zu leben.

Sie müssen verstehen, dass sie diejenigen sein müssen, die ihren Lebensstil ändern, nicht die Holländer.

Man muss verstehen, dass die Niederländer weder rassistisch noch fremdenfeindlich sind.

Wir nehmen viele Einwanderer aus vielen Ländern mit unterschiedlichen Kulturen und Religionen auf, die vielen islamischen Ländern widersprechen, die nichtislamische Einwanderer aufnehmen.

Deshalb sind die Niederländer nicht bereit, ihre Identität und ihre Kultur aufzugeben.

Schließlich müssen sie verstehen, dass in den Niederlanden mit ihren jüdisch-christlichen Wurzeln, Weihnachtsbäumen, Kirchen und religiösen Parteien die Religion in den Niederlanden bleiben muss.

Für Muslime, die mit der niederländischen Kultur und Religion nicht einverstanden sind und sich in den Niederlanden nicht wohlfühlen, gibt es weltweit 57 schöne muslimische Länder, die meisten von ihnen unterbesiedelt und bereit sind, sie mit offenen Armen zu empfangen, laut Scharia

Wenn Sie Ihr Land verlassen haben, um in die Niederlande zu kommen und nicht in ein muslimisches Land, dann weil Sie das Leben in Holland besser gesehen haben als anderswo.

Frage dich: warum ist es hier in den Niederlanden besser als wo ich herkomme?

Die Holländer. „

So ist es und nicht anders!

Gilt auch für ganz Belgien!

Quelle: Ein Netzfund, der von Claudia Lächle geteilt wurde

Der Beitrag hat mir sehr gut gefallen, weil er ohne Hass oder Hetze verfasst wurde und die Dinge so nennt, wie sie jeder vernünftig denkende Mensch auch sieht. Leider hat sich in Deutschland eine Kultur der „Nichteinmischung“ etabliert und Missstände, wie sie Kanzler Merz erst kürzlich benannte, werden zwar zur Kenntnis genommen, aber stillschweigend geschluckt. Daraus entwickelt sich Unzufriedenheit und Abkapselung die unserem Land nicht gut tun. Wer offen Entwicklungen beim Namen nennt, die ihm nicht gefallen, bewegt sich auf der Ebene der grundgesetzlich verbrieften Meinungsfreiheit. Eine freie Gesellschaft kann sich nur gedeihen, wenn sie Diskussionen führt. Wer sich vor den sogenannten „Meinungsmachern“ duckt und sogar Angst entwickelt dagegen zu halten, akzeptiert, dass man ihn für dumm hält und entsprechend mit ihm verfährt. Wir brauchen Frauen und Männer die wie der genannte Bürgermeister verhindern, dass sich Menschen, die in unverschämter Art und Weise das Gastrecht missbrauchen, auch noch im Recht fühlen.

Wir müssen als Bürger eines souveränen Landes den Mut haben (leider braucht man ihn dafür) mit dem Risiko zu leben von kleinen Gruppen beschimpft zu werden, wenn wir laut sagen was wir möchten und was wir auf keinen Fall möchten. Unser Land steht vor einer Zerreißprobe ungeahnten Ausmaßes. Viele Zeitgenossen haben dies noch überhaupt nicht auf dem Schirm und meinen, dass alles sie persönlich nichts angeht. Sie werden erst wach wenn sich die Verhältnisse umgekehrt haben. Der niederländische Bürgermeister hat das erkannt, aber auch bei uns denken inzwischen Führungspersonen wie der Duisburger SPD-Oberbürgermeister Sören Link laut über gesellschaftliche Fehlentwicklungen nach.

Aus Dänemark kommen zusätzlich ganz andere Nachrichten. Der Migrationsminister Kaare Dybvad Bek, ebenso Sozialdemokrat wie seine Premierministerin Mette Frederiksen stellt klar, „auf europäischer Ebene ist das derzeitige Asylsystem unmenschlich und dysfunktional, da es das Geschäftsmodell von Menschenschmugglern unterstützt.“ Er sagte: „Die Dänen betreiben daher seit geraumer Zeit eine konsequentere „Null Asylbewerber- Politik.“ Aufenthaltsgenehmigungen für Flüchtlinge sind nur befristet und sollen nach Möglichkeit nicht verlängert werden. Zudem wurde die Leistung für Asylbewerber drastisch gekürzt. Dybvad Bek ist nicht zufrieden mit den Fortschritten die Deutschland in der Asylpolitik gemacht hat und hofft das Deutschland sein knallhartes Modell kopiert.

Forderungen an Menschen die nach Deutschland einreisen und hier leben wollen sind für die meisten hier Lebenden klar umrissen und garantiert nicht Rechts:
So erwartet man, dass SIE sich integrieren, also am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und die WERTE des Grundgesetzes achten.
Sie MÜSSEN Deutsch lernen und unsere Gesetze und Grundrechte achten. Dazu zählen mindestens Demokratie, Gleichberechtigung von Frau und Mann sowie Religionsfreiheit und Toleranz.
Wer in Deutschland leben will, soll arbeiten, eine Ausbildung machen oder sich mindestens weiterbilden. Das ZIEL ist, eigenständig zu leben und nicht dauerhaft vom Staat und den Steuergeldern seiner Bürger abhängig zu sein.
Die Bewahrung eigener kultureller Identität ist erlaubt, aber nur solange sie nicht im Widerspruch zu unseren Gesetzen steht. Daneben wird Respekt für kulturelle Unterschiede verlangt.

Eine klare Sache also und nicht anderes verlangt es der niederländische Bürgermeister. sig/Foto: Gerdau

Nicht nur Riesling

Die Mosel mit ihren Weinbergen, gutem Essen und Trinken ist für uns Entspannung pur. Es ist für uns immer wieder ein unvergleichlicher Jahresabschluss, wenn sich die Natur in ihren schönsten Farben zeigt.

Nicht Wenngleich der völkerverbindende Fluß nicht der größte ist, hat er dennoch ein Flair, welches tausende Erholungssuchende jährlich anzieht. Seine besondere Anmut entfaltet La Moselle zwischen Cochem und Traben-Trarbach mit ihren lieblichen Dörfchen und Burgen.

Die alte Mosefähre zwischen Ellenz und Beilstein, der Calmont mit seinen extremen Weinlagen, die schmucken Restaurants und Weinverkostungseinrichtungen, laden zu köstlichem Verweilen ein.


Wer meint ein Moselurlaub sei nur etwas für Menschen vorgeschriebenen Alters ist schief gewickelt. Die vielen Möglichkeiten anspruchsvoller Sportausübung beweist das Gegenteil. Bergwanderungen, die den ganzen Körper fordern und schier endlose Radwege, die man auch ohne E-Unterstützung unter die Pneus nehmen kann, sind auch für den Nachwuchs eine Herausforderung.


Die zahlreichen Camping-und Wohnmobilstellplätze reichen in der Saison oftmals nicht aus, um den Campern Platz zu gewähren. Das gilt auch an der Mosel für die Nachsaison. Dann beginnt die Weinlese mit ihren Festen in den Weindörfern. Gut sind die dran, die wie wir ihren Winzer mit einem angeschlossenen WoMo-Stellplatz haben.

Man kennt und schätzt sich, außerdem schmeckt der Wein ganz besonders. Wir wissen wie die Trauben behandelt werden und das schafft zusätzliches Vertrauen.
Bis auf die Touristen sieht man keine untätigen Menschen auf den Straßen. Jeder der zwei Hände hat ist mit Arbeit eingedeckt. Was auffällt sind die vielen Osteuropäer, bevorzugt aus unserem Nachbarland Polen. Ohne sie ging in der Gastronomie nichts mehr.
Man schätzt sie als fleißige Mitmenschen, die ihr Geld mit der sicher nicht leichten Arbeit rund um den Wein verdienen.
Wir kommen wieder, wie in jedem Jahr und bis dahin muss der mitgebrachte Weinvorrat reichen

Handgemachte Rockmusik mit deutschen Texten.

Der Herborner Weltladen lädt zum Abschluss seines Jubiläumsjahres anlässlich des  10 -jährigen Bestehens des Herborner Weltladens und des Vereins Herborner Weltladen e.V. am 8. November 2025 um 20 Uhr zu einem Konzert mit der Limburger Band “ 4ZKB in das Herborner Haus der Jugend ein.

4ZKB aus Limburg

Seit der Gründung der Formation, „4 Zimmer Küche Bad“, in 2017  machen die Rock-Pop-Punker immer wieder mit deutschsprachigen Texten und handgemachter Rockmusik auf sich aufmerksam.

4ZKB haben schon auf zahlreichen Demos gegen Rechts im Limburger Raum  und auf Festivals gespielt. In Herborn geben Sie ihr Debut.

Im Vorprogramm tritt der Herborner Rapper Kescade vor´s Mikrofon. Er hat  insgesamt acht Alben veröffentlicht und ist in der hiesigen Rap-Szene kein Unbekannter. Im Herborner Weltladen übrigens auch nicht.

Der Eintritt beträgt für Gäste unter 18 drei und für ältere fünf Euro

sig/Foto:  Jonathan Göbel

Veganes Schnitzel oder was?!

Von Nadja Steinwachs 

Wie lächerlich sich an Begrifflichkeiten fest zu beißen. Hat das Parlament sonst nichts zu bestimmen, sprich besseres zu tun? Reine Schikane. Vom Prinzip her kann und mag jeder Essen, was er möchte. Wir dürfen das Privileg genießen, eine Vielzahl an Lebensmitteln zur Verfügung zu haben um die Qual der Wahl zu haben. Dies ist nicht selbstverständlich. Ich persönlich habe mich dazu entschieden, soweit es möglich ist ohne tierische Produkte zu leben und gebe mein Bestes. Vor mir muss ich meinen Konsum verantworten und das konnte ich nun mal irgendwann nicht mehr.

Dass Elend ist mir zu abartig. Daher habe ich mich vor über 22 Jahren entschieden anders zu leben bzw anders zu konsumieren. Nicht weil es mir nicht schmeckt- sondern weil mir das Tierelend in der Seele weh tut. Als Nutztier auf die Welt zu kommen. Geboren um zu Sterben. Keiner hat wohl die größere A…Karte gezogen, als diese Tiere. Wer würde gerne als ausgebeutetes, gequältes Nutztier auf die Welt kommen müssen? Mensch redet es sich schön, wie immer.. „ Ich kaufe ja nur vom Bio Bauern, glückliche Tiere..“ Selbst die meisten davon trennen zB die Kälber von ihren Mutterkühen, nach der Geburt und diese schreien vor Kummer tagelang nacheinander. Es gibt kein humanes Töten und Sterben, von Leben das Leben will. Die aller wenigsten stehen Zeit ihres kurzen Lebens wirklich glücklich auf der Weide. Fleisch von zB der Firma „Wiesenhof“ ..wie herrlich das klingt.. Seht euch die Qual der Tiere, diesen Herstellers doch mal an..

Da findet ihr keinen idyllischen Wiesenhof, mit glücklichen Tieren, die sich auf den Schlachter freuen, der direkt auf die Weide spaziert kommt! Wie gerne glauben wir solche Maschen und Mythen um uns besser zu fühlen und unser Tun zu rechtfertigen. Auch da machen wir uns wohl etwas vor. Ich schließe mich da nicht aus. Auch ich habe viel zu lange verdrängt und wollte nicht hinsehen, obwohl es mir im Grunde bewusst war, was ein Leid an meinem Konsum dranhing. Vor einem toten Tier am Straßenrand wird sich geekelt. Aber vom Metzger fein zerteilte Leichenteile, auf dem Teller.. sind doch gleich etwas anderes.. ? Gestorben um in 15 Minuten vertilgt und um 5 Stunden später, wieder in der Toilette runter gespült zu werden. Na das hat sich ja gelohnt..

Zudem hat der Mensch weder ein Fleischfressergebiss, auch wenn er zwei kleine Eckzähnchen besitzt, noch den entsprechenden Darm zur Verdauung.

Warum ekeln sich viele Krebspatienten plötzlich vor Fleisch? Weil der kranke Körper eben den Konsum nicht mehr kompensieren kann und sich wehrt. Ist eben doch nicht ganz so bekömmlich wie viele meinen wollen. Antibiotikaverseucht, Stresshormone, Todesängste, Leichengifte. Kein Gelaber, sondern Fakten! Wohl bekomm‘s! Natürlich nehmen wir dies in uns auf.

Nun lassen wir die Grundsatzdiskussion. Wie erwähnt muss jeder selber wissen, was er tut und wie er lebt. Es gibt jedoch heutzutage eine Menge wirklich guter Ersatzprodukte! Die auch wirklich schmecken. Das sah vor 20 Jahren noch ganz anders aus. Wahnsinn, was sich am Markt getan hat. Argumente wie, diese Produkte seien durchweg ungesund interessieren mich wenig. Zum einen sind nicht alle ungesund, zum anderen kann gar nichts noch ungesünder sein, als ein mit Todesängsten und Stresshormonen durchzogenes, verseuchtes, gequältes Tier!

Es gibt tolle Alternativen. Ich kenne mittlerweile sehr viele Menschen, die noch Fleisch essen, aber mittlerweile einen Ekel vor Kuhmilch entwickelt haben und sich zB an Hafermilch und Mandelmilch gewöhnt und diese ihnen als Ersatz sehr gut schmeckt. Ob im Kaffee, zum Müsli, in Soßen, Kuchen, Pfannkuchen-ein wunderbarer Ersatz. Abgesehen vom ethischen Standpunkt, ist die Kuhmilch für den Menschen sowieso sehr unverträglich.

„Es war immer so. So ist das halt.“ Ich kann‘s nicht mehr hören. Nur weil etwas immer so war, muss es doch nicht richtig sein? Langfristig zumindest nicht. Können wir uns denn nicht weiterentwickeln?  Nur weil sich vor vielen Jahren der Allerwerteste mit Blättern abgewischt wurde, müssen wir das immer noch so machen? Nein. Na also!

„Wir können die Welt nicht rettet, sagt der Engherzige und hilft deshalb keinem.“

Daher meinen Viele sie können nichts bewegen und müssen nichts verändern und laufen damit als Rechtfertigung lieber weiter mit Scheuklappen durch das Elend, was wir den Tieren, die uns anvertraut wurden zufügen. Blos nicht aus der Komfortzone austreten. Das jeder Einzelne etwas ändern kann und in Summe sowieso, sieht man doch nun deutlich an diesem Beispiel! Um zurück zum eigentlichen Thema zu kehren, zur Knackwurst. Ein veganes Schnitzel oder vegane Wurst soll nicht mehr Schnitzel oder Wurst genannt werden dürfen. Ein Zeichen dafür, das die Menschen umdenken, weniger Fleisch konsumieren und die Fleischindustrie das mittlerweile spürt und zu solch lächerlichen Schikanen greift und die Politik mit so einem Firlefanz zu beschäftigen und diese da auch noch mitmacht. Da kann ich nur fassungslos mit dem Kopf schütteln. Aber es wundert mich im Grunde nicht. Es musste so kommen.. Ja, ich esse gelegentlich Ersatzprodukte. Und warum? Weil ich einen Ersatz möchte, für ein Schnitzel. Geschmacklich. Daher muss es doch draufstehen! Woher soll ich wissen, wofür mein Ersatzprodukt dann Ersatz ist, bitteschön!? Völlig in Ordnung das so zu nennen. Warum denn nicht?! Zudem steht doch vegan davor!

Leben und Leben lassen. Vor allem LASSEN..

Ich habe mich nicht gegen den Konsum entschieden, weil mir Fleisch nicht schmeckt, sondern weil ich es mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbaren kann und will. Ich vermisse es manchmal, daher stehe ich zu den Ersatzprodukten und jaaa-die dürfen meines Erachtens und müssen natürlich auch so heißen!!!

Synode: Die Kirche ist im Umbruch

Das Baugerüst vor dem Evangelischen Gemeindehaus in Sinn mag den Eindruck noch verstärken: Die Evangelische Kirche in der Region steht vor großen Umbrüchen und Umbauten. Die Herbst-Synode verabschiedete am Samstag den zukünftigen Gebäudebedarfs- und Entwicklungsplan.

Schwere Kost also an diesem zunächst trüben Herbsttag in Sinn: Nach Bildung der neuen Nachbarschaftsräume und der Verkündigungsteams in fünf Regionen des Evangelischen Dekanats an der Dill hat die Dekanatssynode mit 55 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und einer Enthaltung mehrheitlich dem vorgelegten Gebäudebedarfs- und Entwicklungsplan zugestimmt. Das ist ein weiterer Meilenstein im Rahmen des EKHN2030-Veränderungsprozesses

Es gab auch Mutmachendes: Ein Team von jungen Erwachsenen führt nach dem Ausscheiden von Dekanatsjugendreferenten Hartmut Heuser in den Ruhestand die Jugendarbeit in der Alten Schmiede in Herborn-Uckersdorf weiter. Für die Arbeit in der Schmiede ist auch die Kollekte in Höhe von 586,03 Euro bestimmt. Das Team war Gast der Synode. Präses Dr. Wolfgang Wörner stellte Jacqueline Wabnik vor, die das Team der Gemeindepädagogen im Dekanat verstärkt und seit August im Nachbarschaftsraum Westerwald-Sinn tätig ist.

Und am Sonntag, 13. September 2026, feiert das Evangelische Dekanat an der Dill mit „Das Fest!“ nach 25 Jahren wieder einen evangelischen Kirchentag an der Dill.    

Weniger Mitglieder, weniger Gebäude

Der von der stellvertretenden Dekanin Anja Vollendorf präsentierte Plan basiert auch auf Empfehlungen der Nachbarschaftsräume. Am Prozess waren neben den Fachleuten für Finanzen, Bau und Liegenschaften der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) auch Baubeauftragte der jeweiligen Gemeinden und Nachbarschaftsräume beteiligt. 

Abschied von „dienenden Hüllen“

Die Zielvorgabe lautet: Der gesamtkirchliche Baubestand soll im Evangelischen Dekanat an der Dill bis 2030 um mindestens 20 Prozent reduziert werden. Dieses Ziel, der Abschied von „dienenden Hüllen, werde mit dem vorliegenden „Gebäudebedarfs- und Entwicklungsplan“ erreicht, sagte Anja Vollendorf. 

Seit Frühjahr 2024 wurden alle kirchlichen Gebäude (Kirchen, Gemeindehäuser und Pfarrhäuser) im Dekanatsgebiet begutachtet und nach Kategorien A, B und C katalogisiert. „Von diesen Kürzungen sind wir alle ohne Ausnahme betroffen“, sagte Anja Vollendorf, „wir sind damit nicht alleine“. 

Um die größtenteils historischen Kirchen langfristig zu erhalten, werden vor allem Gemeindehäuser und Pfarrhäuser in Zukunft nicht mehr im vollen Umfang von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) bezuschusst. Mit der Kategorie B werden Gebäude nur noch in Dach und Fach – der äußeren Hülle – bezuschusst, Gebäude mit der Kategorie C erhalten gar keine Gelder mehr aus Darmstadt. Die Pfarrhäuser wurden entsprechend des Dekanatssollstellenplans 2030 kategorisiert, damit auch künftig Dienstwohnungen für Pfarrpersonen zur Verfügung stehen. 

Weniger Gemeindemitglieder, weniger Fläche 

Hintergrund sind die sinkenden Mitgliedszahlen. Seit Mitte der 1960er Jahren lässt sich ein zunächst leichter aber stetiger Rückgang der Kirchenmitglieder links und rechts der Dill verzeichnen, gebaut wurde mancherorts aber trotzdem. Seit Mitte der 1970er Jahre bis heute besteht zur Gemeindegliederentwicklung ein deutlicher Überhang bei den Versammlungsflächen, so Anja Vollendorf. Mit der vorliegenden Kategorisierung steht es Gemeinden zukünftig frei sich von Gebäuden der Kategorie C als „dienende Hülle“ zu trennen oder die Gebäude zukünftig anders zu nutzen oder selbst zu finanzieren.

Lebendige Debatte zu den Gebäuden

Vorausgegangen war eine lebhafte Diskussion zum Stellenwert von Kirchgebäuden und Gemeindehäusern für das Gemeindeleben am Ort. Besonders kritisiert wurde von etlichen Synodalen die Verwendung des Begriffs „Profane Versammlungsstätte“ im Plan für Gemeindehäuser. Ein erster Antrag von Synodalen den Begriff „profane Versammlungsflächen“ gegen „gemeindliche Versammlungsfläche“ auszutauschen, konnte sich aber nicht durchsetzen.

Als Antrag an die Kirchenverwaltung und die Kirchensynode schlug Dekan Andree Best vor, „profane und sakrale Versammlungsflächen gemeinsam zu denken und einander austauschbar zu machen“. Damit werde das gemeindliche Leben am Ort im Prozess stärker berücksichtigt. Den Gemeinden obliegt es nun, wie sie mit der Kategorisierung der Gebäude umgehen werden. Pfarrerin Anja Vollendorf kündigte für November einen weiteren Workshop an, diesmal zum Umgang mit „C-Gebäuden“.  

Waschkapsel als Zeichen der Hoffnung      

Pfarrerin Bettina Marloth sprach in ihrer Andacht zu Beginn der Synode vom Gefühl der Trauer und des Abschieds. Wir werden manches aufgeben und manches neu dazu gewinnen. Als ein Hoffnungszeichen sprach sie vom Wunder des sich Findens und eines neuen Miteinanders. Als Beispiel zog sie eine Waschkapsel hervor, deren Schraubverschlüsse sich beim Waschgang passend zueinander gefunden und wieder zugeschraubt hätten. Für die Pfarrerin ein Symbol, das Wunder durchaus möglich sind. 

Die Evangelische Kirche in der Region verändert sich

In seinem Bericht dankte Dekan Andree Best allen, die den Prozess zum Gebäudebedarf- und Entwicklungsplan begleitet und unterstützt haben. Er selbst blicke in Dankbarkeit auf die zurückliegende Zeit. Die Kirche in der Region werde sich verändern: Schon zum Jahreswechsel 2025/2026 werden drei Gesamtkirchengemeinden in Dietzhölztal-Eschenburg, in Dillenburg und in Herborn-Mittenaar-Siegbach an den Start gehen, im Nachbarschaftsraum Haiger-Struth entsteht eine Arbeitsgemeinschaft der Gemeinden. Der Nachbarschaftsraum Westerwald-Sinn werde am 1. Januar 2027 voraussichtlich eine Gesamtkirchengemeinde.

Verwaltung wandelt sich Ende 2026

Veränderungen stehen nächstes Jahr auch im Bereich der Verwaltung an: Der Regionalverwaltungsverband werde sich zum Jahresende 2016 auflösen, die Regionalverwaltungen werden in die landeskirchliche Verwaltung überführt und sollen sich zu Dienstleistungszentren umstrukturieren.

Dekan Andree Best dankte René Fünders, dem Leiter der Regionalverwaltung Nassau Nord, dass es ihm gelungen sei, eine Verwaltungs-Projektstelle in das Dekanat an der Dill zu holen:“Es freut mich, dass wir in einem unserer Nachbarschaftsräume, nämlich in Herborn-Mittenaar-Siegbach, einer von EKHN-weit insgesamt sechs Erprobungsräumen sind, die bis zum 31. März des kommenden Jahres einen Verwaltungsleiter bekommen. Wir dürfen gespannt sein, wie sich das anfühlt und anlässt. Bitte unterstützen sie alle beteiligten mit ihrem Gebet. Seien Sie neugierig auf das, was dort schon erprobt wird“, sagte Dekan Andree Best vor der Synode. Die Stelle tritt Jens Becker aus Haiger-Sechshelden am 1. Oktober 2025 an. In all den Veränderungen sieht Dekan Andre Best eine große Chance: Er wünsche sich nach Abschluss aller Prozesse einen missionarischen Aufbruch, Kirche neu zu denken. 

 

Blick aus dem Gemeindehaus: Das Baugerüst vor dem Evangelischen Gemeindehaus in Sinn mag den Eindruck noch verstärken, die Evangelische Kirche in der Region steht vor großen Umbrüchen und Umbauten.

Text und Foto: Holger J. Becker-von Wolff

 

 

Saftige Gehaltserhöhung für Kanzler und Bundespräsident –Merz erhält rund 32.860 Euro, Steinmeier ca. 30.800 Euro pro Monat!

Während Millionen Bürger in Deutschland unter steigenden Preisen und hoher Inflation leiden, gönnen sich Kanzler, Präsident und Minister eine satte Gehaltserhöhung – und das sogar rückwirkend ab April. Grundlage ist der Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst, der eine zweistufige Anhebung vorsieht: zunächst 3 Prozent ab April, weitere 2,8 Prozent ab Mai 2026.

Besonders profitieren die Spitzenpolitiker. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bekommt zunächst knapp 700 Euro mehr im Monat, ab Mai 2026 weitere 650 Euro. Sein Amtsgehalt steigt so auf 24.300 Euro monatlich, zuzüglich eines jährlichen Aufwandsgeldes von 78.000 Euro. Kanzler Friedrich Merz erhält rückwirkend 620 Euro mehr, ab Mai 2026 kommen 600 Euro dazu. Sein Amtsgehalt liegt dann bei rund 21.900 Euro – inklusive Abgeordnetengehalt und Kostenpauschale sogar bei rund 32.860 Euro monatlich.

Für jene, die als Rechtfertigung anzuführen meinen, die Sache würde dadurch besser werden, dass die Gehaltserhöhung keine direkte Entscheidung der Regierung ist, folgender Hinweis: Die Gehaltserhöhung für Kanzler, Bundespräsident und Minister ist tatsächlich keine direkte Entscheidung der aktuellen Regierung, sondern ergibt sich automatisch aus der gesetzlichen Koppelung an die Beamtenbesoldung. Sobald die Gehälter im öffentlichen Dienst steigen, erhöhen sich auch die Bezüge der höchsten Staatsämter. Allerdings hätte die Bundesregierung – wie in den Jahren 2010/2011 und 2021/2022 geschehen – per Gesetz beschließen können, die Anpassung auszusetzen. Dass sie davon diesmal keinen Gebrauch macht, sorgt angesichts der wirtschaftlichen Lage und der Belastungen für die Bevölkerung für zusätzliche Kritik.

Auch die Minister profitieren kräftig: Ihre Bezüge klettern zunächst um rund 500 Euro, anschließend um weitere 480 Euro auf 17.600 Euro im Monat. Kritiker sprechen von Selbstbedienung, zumal die Erhöhung automatisch erfolgt, da sie an die Beamtenbesoldung gekoppelt ist – ohne dass darüber abgestimmt werden muss.

Für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst fallen die Pluspunkte deutlich bescheidener aus. Ein Erzieher mit 3.900 Euro brutto erhält bis 2026 insgesamt 221 Euro mehr pro Monat. Eine Verwaltungsangestellte mit 3.600 Euro bekommt zunächst 110 Euro und später nochmals 100 Euro zusätzlich.

Viele Bürger empfinden das als blanke Ungerechtigkeit: Während der Mittelstand und Rentner um jeden Euro kämpfen, steigen die Gehälter der politischen Elite um Beträge, die für normale Arbeitnehmer unerreichbar sind. Dass Führungspositionen, die mit viel Verantwortung einhergehen, gut vergütet sind, ist hierbei weniger das Problem als vielmehr der Automatismus der Erhöhungen – unabhängig vom Handeln. Hätte die Bundesrepublik Persönlichkeiten an der Spitze, welche den Wohlstand und die Stabilität unseres Landes mehren und zum Wohl der Bürger agieren würden, stießen auch Gehälter, die ein Vielfaches derer normaler Arbeitnehmer betragen, nicht auf massive Kritik.

Zum Vergleich: Wie aktuelle Zahlen zeigen, lebt in Deutschland jeder fünfte Rentner knapp an der Armutsgrenze und muss mit 1.400 Euro oder weniger im Monat auskommen. 1,46 Millionen Rentner gingen Ende 2023 einer Beschäftigung nach, wie aktuelle Zahlen der Deutschen Rentenversicherung zeigen – mit steigender Tendenz.

Quellen:
https://www.bild.de/politik/inland/gehalts-plus-fuer-die-staatsspitze-so-steigen-die-bezuege-fuer-kanzler-co-68df996b89973cba61e804ca
https://www.kettner-edelmetalle.de/news/fette-gehaltserhohung-fur-die-staatsspitze-wahrend-deutschland-ächzt-kassieren-politiker-kraftig-ab-04-10-2025
https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/jeder-fuenfte-ruhestaendler-lebt-knapp-an-der-armutsgrenze. Von Robert Farle.

Spannungsfall schränkt Grundrechte ein

Wenn man derzeit die Medien verfolgt, ist der Himmel über Nordeuropa übersät mit Drohnen. 99 Luftballons sind es wahrscheinlich nicht, aber Schaden haben sie bisher auch noch nicht angerichtet. Woher sie kommen ist ungewiss, aber im Zweifelsfall aus Russland. Sie testen die Verteidigungsfähigkeit der Nato, so die Veteidigungsexperten und ob sie bewaffnet sind weiß man ebenfalls nicht.

Russland greift weiter die Ukraine,  ihren einstigen Bruderstaat, an und verschleißt dabei Mensch und Material in unvorstellbaren Mengen. Der Bundeswehrinspekteur General Breuer geht dennoch davon aus, dass Putin in einem nahen Zeitraum auch die Nato und somit nach den Baltischen Staaten auch die Bundesrepublik angreifen lässt. Die Bundewehr muss kriegstüchtig werden, fordert der Verteidigungsminister daher. Ein erster Schritt wäre die Ausrufung des Spannungsfalls. So ganz nebenbei könnte man auch die Wehrpflicht völlig problemlos aktivieren.

Die große Masse im Land weiß mit diesen Vorgängen wenig anzufangen. Dass es sie unmittelbar betreffen könnte, können sich nur wenige vorstellen. sig

Was bedeutet denn⁷ ein Spannungsfall?

Im Spannungsfall nach dem Grundgesetz (Art. 115a–115l GG) sind Maßnahmen vorgesehen, die präventiv die Sicherheit Deutschlands stärken, bevor es zu einem bewaffneten Angriff kommt. Sie betreffen Bundeswehr, Verwaltung, Bürgerrechte und zivile Infrastruktur.

Hier eine Übersicht der wichtigsten Maßnahmen:

1️⃣ Mobilisierung der Streitkräfte

  • Teil- oder Vollmobilmachung der Bundeswehr möglich.
  • Bereitstellung von Truppen zur Verteidigung, Unterstützung der Polizei oder Schutz kritischer Infrastruktur.
  • Vorrangige Nutzung von Material und Personal für Sicherheitsaufgaben.

2️⃣ Einschränkung bestimmter Grundrechte

  • Unter gesetzlich festgelegten Bedingungen können Grundrechte vorübergehend eingeschränkt werden, z. B.:
    • Versammlungsfreiheit
    • Vereinigungsfreiheit
    • Freiheit der Person (Einschränkungen durch Kontrolle oder Verpflichtungen)
  • Einschränkungen müssen verhältnismäßig sein und dienen der Gefahrenabwehr.

3️⃣ Zivile Verteidigungsmaßnahmen

  • Schutz der Bevölkerung (Katastrophenschutz, Notfallversorgung, Evakuierungen).
  • Sicherstellung von Energieversorgung, Wasser, Transport und Kommunikation.
  • Vorrang für staatliche oder staatlich koordinierte Versorgung von Infrastruktur und Bevölkerung.

4️⃣ Koordination von Behörden

  • Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr, Polizei, Bundes- und Landesbehörden.
  • Bundeswehr kann Aufgaben übernehmen, die normalerweise zivil sind (z. B. Logistik, Transport, Bewachung).

5️⃣ Weitere präventive Maßnahmen

  • Sicherstellung der Funktionsfähigkeit kritischer Infrastruktur.
  • Einschränkungen im Straßen- oder Luftverkehr zur Unterstützung der Sicherheitslage.
  • Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Schutz vor Sabotage oder Angriffen.

Kurz gesagt:
Der Spannungsfall ist eine präventive Stufe, die es erlaubt, Streitkräfte zu mobilisieren, Grundrechte eingeschränkt auszuüben, und zivile Infrastruktur zu sichern, bevor ein bewaffneter Angriff erfolgt. KI