Der Mangel an Schutzbunkern auch in Herborn

Eine sicherheitspolitische Leerstelle im Zivilschutz

Deutschland verfügt derzeit über lediglich 579 öffentliche Schutzräume. Diese stammen überwiegend aus der Zeit des Kalten Krieges und sind laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe nicht einsatzbereit. Damit fehlt es dem Land an einer flächendeckenden Infrastruktur zum Schutz der Zivilbevölkerung im Falle eines militärischen Angriffs, einer nuklearen Bedrohung oder anderer großflächiger Katastrophen.

Ob derartige „Felsenkeller “ wie die in der Burger Landstraße in Herborn, der Bevölkerung Schutz vor einem kriegerischen Inferno böten, ist wohl kaum anzunehmen.

In Herborn, insbesondere im Ortsteil Herbornseelbach, gibt es die ehemalige Aartal-Kaserne, die einst mit einem großen Schutzbunker unterbaut war. Sie gehörte zum nahegelegenen Sondermunitionslagers Bellersdorf, das Bestandteil der NATO-Nuklearstrategie war.

Die Bunkeranlage unter der Kaserne: Diente als Schutzraum und Kommandoeinrichtung für deutsche und US-amerikanische Truppen. Die genaue Größe und Ausstattung sind nicht öffentlich detailliert, aber sie war für den Ernstfall ausgelegt. Das Sonderwaffenlager Bellersdorf: Nur wenige Kilometer entfernt, tief im Wald gelegen, war es ein hochgesichertes Depot für atomare Munition.

Die Aartal-Kaserne wurde 1993 geschlossen und das Gelände wird heute als Gewerbe- und Wohngebiet genutzt. Ob man die ehemaligen Bunker, die im Übrigen in jeder bundesdeutschen neuen Kasernenanlage installiert wurden, noch einmal aktivieren kann, bleibt fraglich.

Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde die Bedrohungslage neu bewertet. Im Jahr 2007 beschloss die Bundesregierung, das Schutzraumprogramm einzustellen. Die vorhandenen Bunker wurden entweder verkauft, umgenutzt oder dem Verfall überlassen. Die sicherheitspolitische Strategie konzentrierte sich fortan auf internationale Einsätze und asymmetrische Bedrohungen, während der Schutz der Bevölkerung im Inland zunehmend in den Hintergrund rückte.

Derzeitige sicherheitspolitische Lage

Die geopolitischen Entwicklungen seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine haben die Diskussion um den Zivilschutz neu entfacht. Deutschland gilt als logistische Drehscheibe innerhalb der NATO und könnte im Falle einer Eskalation selbst zum Ziel werden. Die Bundesregierung prüft derzeit die Einführung eines neuen „nationalen Schutzraumplans“, konkrete Maßnahmen oder Zeitpläne liegen jedoch bislang nicht vor.

Internationaler Vergleich

Ein Blick nach Finnland zeigt, wie umfassender Zivilschutz aussehen kann. Dort existieren über 50.000 Schutzräume mit einer Kapazität für rund 90 % der Bevölkerung. In Deutschland hingegen stehen lediglich rund 480.000 Schutzplätze zur Verfügung – das entspricht weniger als einem Prozent der Bevölkerung.

LandBevölkerungSchutzräumeSchutzplätzeAnteil geschützt
Deutschland84 Mio.579480.000ca. 0,5 %
Finnland5,5 Mio.50.5005 Mio.ca. 90 %

Finnland integriert Schutzräume systematisch in öffentliche Infrastruktur wie Tiefgaragen, U-Bahnstationen und Schulen. Die Anlagen sind regelmäßig gewartet und einsatzbereit.

Notwendige Maßnahmen

Um die Schutzfähigkeit der Bevölkerung zu erhöhen, wären folgende Schritte erforderlich:

  • Sanierung und Reaktivierung bestehender Schutzräume
  • Neubau moderner Schutzanlagen in urbanen Zentren
  • Integration von Schutzräumen in Neubauten und öffentliche Einrichtungen
  • Entwicklung und Kommunikation von Notfallplänen
  • Sensibilisierung und Aufklärung der Bevölkerung

Fazit

Der Mangel an Schutzbunkern stellt eine sicherheitspolitische Leerstelle dar, die angesichts aktueller Bedrohungen nicht länger ignoriert werden kann. Während militärische Fähigkeiten ausgebaut werden, bleibt der Schutz der Zivilbevölkerung bislang unzureichend berücksichtigt. Eine strategische Neuausrichtung des Zivilschutzes ist dringend geboten, um Deutschland krisenfest und widerstandsfähig zu machen.

Gibt es sichere Länder?

Einige Länder gelten als besonders sicher im Falle eines globalen Konflikts:

Bhutan & Chile: Friedliche Außenpolitik und stabile Ressourcenlage

Schweiz: Neutralität und zahlreiche Schutzbunker

Island & Neuseeland: Geografisch isoliert, keine militärische Bedeutung

sig/Foto: Gerdau


Jan Fleischhauer mit einem Kommentar zu dem neuen Antisemitismus

Als geborener Demokrat mit einer zwangsweise Nähe zu den schweren Verbrechen, die das Nazi-Regime nicht nur an Deutschen Juden verübt hat, beobachte ich mit Abscheu und Entsetzen, was derzeit in Deutschland passiert. Sogenannte Demonstrationen von Islamisten und ihren Sympathisanten marschieren auf den deutschen Straßen und skandieren Sprüche, die nicht weit weg von 1934 sind. Ich schäme mich fremd für die Verantwortlichen, die solch Treiben zulassen. Gleichzeitig schließe ich aber auch nicht aus, dass sie insgeheim bereits einen Offenbarungseid geleistet und Angst vor den Konsequenzen eines beherzten Vorgehens haben. Da mir der Kommentar von Jan Fleischhauer sehr gefällt, veröffentliche ich ihn hier und wünsche mir, dass er den Menschen ins Herz geht.

In Deutschland kann man Juden nicht mit Waffengewalt außer Landes treiben. Aber man kann ihnen das Leben so schwer machen, dass sie freiwillig gehen. Das ist das Ziel der Leute, die jede Woche Hassgesänge anstimmen.

Mein Sohn hat vier Jahre die Sinai-Grundschule in München besucht. Wenn Sie sich fragen, weshalb der Bub auf einer jüdischen Schule gelandet ist: Wir brauchten eine Ganztagsschule, und von denen gibt es im Umland von München nicht so viele. Dann fragte mich eine Freundin, ob ich schon mal über die Sinai-Grundschule nachgedacht hätte, die könne sie sehr empfehlen.

Wir haben die Entscheidung nie bereut. Es gibt durch die Bank großartige, den Kindern zugewandte Lehrer. Keine Klasse hat mehr als 20 Schüler. Und die Klassengemeinschaft ist so, wie man sich eine Klassengemeinschaft wünscht. Ich habe nicht nachgefragt, wie viele der Mitschüler nicht jüdischen Glaubens sind, aber es hat auch nie eine Rolle gespielt.

Es gibt ein paar Besonderheiten, das muss man wissen. Die Kinder lernen von der ersten Klasse an außer Deutsch und Englisch Hebräisch. Zweimal am Tag wird gebetet, die Jungs mit Kippa, und das Essen ist selbstverständlich koscher.

Zweimal im Jahr wird der Ernstfall geprobt

Ach so, noch eine Sache unterscheidet sich von jeder anderen Schule in Deutschland: Der Schulbesuch ist nur unter Polizeischutz möglich.

Schon vor dem 7. Oktober 2023, dem Tag, an dem die Hamas Israel den Krieg erklärte, stand immer ein Polizeiwagen in Sichtweite. Seitdem wurden die Sicherheitsvorkehrungen noch einmal deutlich erhöht. Wenn die Kinder einen Ausflug machen, und sei es nur zu einem Museumsbesuch oder einem Sportfest, sind bewaffnete Sicherheitsleute dabei. Als es im Herbst auf das Oktoberfest gehen sollte, wurde der Klassenausflug kurzfristig abgesagt: Zu gefährlich, hieß es. Zweimal im Jahr wird der Ernstfall geprobt. Dann lernen die Kinder, sich zu verstecken.

Es ist viel über die schwierige Lage der Muslime die Rede. Aber ich glaube, es gibt kein einziges muslimisches Kind in Deutschland, das die Schule nur unter Aufsicht von Polizisten mit Maschinenpistole im Arm betreten kann – und das aus einem einzigen Grund: weil es muslimisch ist.

Begeht Israel einen Völkermord in Gaza? 

Es sind übrigens auch nicht irgendwelche Glatzen, vor denen man sich vorsieht, oder die AfD. Es sind die Leute, die auf deutschen Straßen ungehindert ihren Hass auf Israel und die Juden herausplärren dürfen und von denen man nicht weiß, ob nicht der eine oder andere auf die Idee kommt, den Worten auch Taten folgen zu lassen.

Ich schildere das so genau, weil ich manchmal den Eindruck habe, dass vielen nicht klar ist, welche Folgen es hat, wenn man alles an Israelhass zulässt. Ich bin normalerweise vorsichtig, von Worten auf Taten zu schließen. 

Aber es wäre weltfremd anzunehmen, dass es keinen Einfluss hat, wenn der Vorsitzende der Linkspartei die Israelis als „Hungermörder“ bezeichnet und dem Land die Durchführung eines „Genozids“ unterstellt wird.

Carolin Blüchel und Jan Fleischhauer moderieren gemeinsam den Podcast „Der Schwarze Kanal“
Carolin Blüchel und Jan Fleischhauer moderieren gemeinsam den Podcast „Der Schwarze Kanal“Quelle: FOCUS ©FOCUS

Manche mögen einwenden, dass sich die Kritik ja gegen Israel richte und nicht gegen die hier lebenden Juden. Dummerweise wird der Unterschied im Alltag oft nicht näher beachtet.

Deshalb sind die antisemitischen Straftaten auf einem Rekordhoch. Und deshalb findet die Besatzung eines spanischen Ferienfliegers auch nichts dabei, die Teilnehmer eines jüdischen Ferienlagers als Repräsentanten eines Terrorstaates zu identifizieren und aus dem Flugzeug zu werfen. Dass die Kinder französische Staatsangehörige sind, spielt keine Rolle, nicht für das Bordpersonal und nicht für den zuständigen Transportminister, der sie umstandslos als „israelische Gören“ bezeichnet.

Wo wir schon dabei sind: Begeht Israel einen Völkermord in Gaza? Der amerikanische Journalist Bret Stephens hat dazu in einem sehr lesenswerten Kommentar in der „New York Times“ das Nötige gesagt.

Links der Mitte ist man versessen auf das Wort Genozid 

Gesetzt den Fall, Israel wollte das palästinensische Volk vernichten – und das ist die UN-Definition eines Genozids: die Auslöschung einer Volksgruppe aufgrund ihrer religiösen oder ethnischen Zusammensetzung –, warum ist die Zahl der Toten nicht höher, fragt Stephens. Die Möglichkeit, Gaza dem Erdboden gleichzumachen, hätten die Israelis. Wer wollte sie hindern? Aber statt alles Leben zu beseitigen, halten sie sich mit Verhandlungen über Hilfslieferungen auf.

Dass man links der Mitte so versessen darauf ist, das Wort Genozid zu benutzen, hat einen einfachen Grund. Man will endlich gleichziehen. Es ist eine irre Pointe, dass die linken Enkel vollenden, wovon ihr Wehrmachtsopa immer geträumt hat, die Befreiung Deutschlands vom „Schuldkult“. Darum geht es ja in Wahrheit: Israel und Nazideutschland auf eine Stufe stellen, um endlich wieder fröhlich heraus sagen zu können, was man von den Juden hält.

Im Augenblick wird darüber gestritten, ob die Bundesregierung eine Erklärung unterschreiben soll, in der Israel als Aggressor markiert wird. Im Prinzip kann uns das egal sein. Wenn der Kanzler seine Ohnmacht demonstrieren will, indem er seinen Namen unter einen Appell setzt, der völlig folgenlos bleiben wird – soll er es tun. Ich bin dennoch dagegen, weil die Unterschrift eine Auswirkung hätte: Sie würde das Leben der hier lebenden Juden weiter verschlechtern.

Es war so gut wie nie von den Geiseln die Rede

Die Unterschrift ist eine Trophäe. Sie wird von den Leuten als Bestätigung gesehen werden, die Israel als Terrorstaat bezeichnen. Deshalb sind sie so dahinter her, dass auch der Name von Friedrich Merz unter der Erklärung steht.

Ich glaube, den meisten Bundesbürgern ist nicht bewusst, dass sich nach wie vor sechs deutsche Geiseln in den Händen der Hamas befinden. Wer wollte es ihnen verdenken? Es ist ja auch so gut wie nie von den Geiseln die Rede. Sie kommen weder in den Ansprachen des Bundeskanzlers vor noch in Berichten aus dem Kriegsgebiet.

Sie heißen Alon Ohel, Itay Chen, Gali und Ziv Berman, Rom Braslavski, Tamir Nimrodi. Kennt Herr Wadephul ihre Nahmen? Sind sie den Diplomaten im Auswärtigen Amt bekannt, von denen es heißt, sie wollten eine entschiedenere Verurteilung Israels?

Niemand ist sicher, nicht mal am Münchner Sankt-Jakobs-Platz

Vor zwei Wochen haben sie vor der Schule meines Sohnes demonstriert. Weil die Stadt nicht aufgepasst hatte, führte der Weg des Bündnisses „Palästina Spricht“ an der Synagoge vorbei, die neben der Schule liegt. Auf der Demo trat ein Genosse Aboud auf, der erst alle Synagogenbesucher als „Faschistenfreunde“ bezeichnete und dann die Berichte über das Leid der Geiseln als „Lüge“. Selbstverständlich war die Route von den Demonstranten nicht zufällig gewählt, so wie es auch kein Zufall war, dass die Demo pünktlich zum Freitagsgebet stattfand.

Weil wir in München sind und nicht in Berlin, fanden sich sofort Münchner Bürger ein, um sich schützend vor das Gebetshaus zu stellen. Aber die Botschaft der Demonstranten war klar. Seht euch vor! Niemand ist sicher, nicht mal am Münchner Sankt-Jakobs-Platz.

Es geht um Einschüchterung, das ist das Ziel. In Deutschland kann man Juden nicht mit Waffen außer Landes treiben. Aber man kann ihnen das Leben so schwer machen, dass sie freiwillig gehen.

Beim Existenzrecht der Juden bin ich nicht unbefangen

Manche Menschen werfen mir vor, nicht unbefangen zu sein. Das stimmt. Was das Existenzrecht der Juden in Deutschland angeht, bin ich nicht unbefangen. Ich glaube allerdings, das hat weniger mit der Tatsache zu tun, dass mein Sohn eine jüdische Schule besucht, sondern eher mit meiner sozialdemokratischen Erziehung.

Wenn es etwas gab, was mir von klein auf beigebracht wurde, dann, dass Deutschland dafür Sorge zu tragen hat, dass jüdische Menschen bei uns nie wieder Angst um ihr Leben haben müssen. Nennen Sie mich einen unverbesserlichen Linken, aber das gilt für mich bis heute.

Fantastische Torten-großes Herz

Mit seinem Café „Weiße Rose“ in der Dillenburger Hauptstraße 92 hat Bernd Richter eine große Lücke in der Caféhauswelt der Oranierstadt geschlossen. Seine beeindruckende Lebensphilosophie „Ich möchte allen Menschen, ungeachtet ihrer Einkommensverhältnisse, ermöglichen, eine schöne Zeit bei Kaffee und Kuchen zu verbringen“, trifft genau den richtigen Nerv.  

Die Voraussetzungen dazu sind erschwingliche Preise, eine gemütliche Atmosphäre und persönliche Zuwendung. Seine garantiert von ihm selbst gebacken Torten sind eine Offenbarung und stellen alles in den Schatten, was sich sonst noch Torte nennt.

Richter, der in der Dillenburger Gastronomie-Szene kein Unbekannter ist, hat sich mit der Verwirklichung seines „Cafés für Jedermann“ selber aus einer persönlichen Talsohle befreit. Der plötzliche Tod seiner Ehefrau hatte den 62-Jährigen derart getroffen, so dass er lange Zeit förmlich paralysiert und zu nichts mehr in der Lage war.

Wer den aktiven Mann heute erlebt kann sich kaum vorstellen, dass es für ihn einmal andere Zeiten gab. Neben seiner Leidenschaft fürs Tortenbacken und Kaffeezubereiten, hält er auch kleine Gerichte und leckere Frühstückskompositionen bereit.

„Da ich Konditor, Koch und Servicekraft in Personalunion bin, kann ich es mir leisten die Preise in der „Weißen Rose“ sehr moderat zu gestalten.“  Seine Kundschaft, an der es nicht mangelt, ist begeistert. Besonders die fantastischen Tortenkreationen haben es auch einem kleinen Damen-Kreis direkt vor dem Café angetan.

Wer die ehemalige Kreisstadt kennt weiß, dass besonders die Hauptstraße von einer solchen Lokalität nur profitieren kann. Besonders Touristen, die die gleich nebenan liegende Treppe zum ehemaligen Schloss hochgehen wollen, können sich vor dem Aufstieg zum Beispiel mit einem Strammen Max stärken.

Das Café Weiße Rose sorgt damit in perfekter Weise für die Verknüpfung von Kultur, Gemütlichkeit und Kulinarik in Dillenburgs Altstadt. sig/Fotos: Gerdau   

Broschüre für Kinder mit Nahrungsmittelallergien

Im Rahmen des Projekts „Außerhäusliche Verköstigung – Verbesserung der Situation von Kindern und Erwachsenen” hat sich die Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind (AAK)  e. V.  intensiv mit der Frage beschäftigt, wie Kinder und Jugendliche mit Nahrungsmittel- Allergien und Unverträglichkeiten sicher und gleichberechtigt an der Gemeinschaftsverpflegung teilhaben können. Das Projekt wurde im Rahmen der gesetzlichen Selbsthilfeförderung gemäß § 20h SGB V durch die AOK – Die Gesundheitskasse unterstützt.

Zentrales Ergebnis ist eine 48-seitige Broschüre, mit Lösungsansätzen für Schulen, Kitas und andere Bildungseinrichtungen sowie Best-Practice-Beispiele aus ganz Deutschland vorgestellt werden. Zahlreiche engagierte Personen aus Schule, Gesundheitswesen, Verwaltung und Gastronomie berichten aus der Praxis – konkret, offen und mit vielen Impulsen für den Alltag.

Die Broschüre richtet sich an Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte, Schulleitende, Caterer und alle, die sich für eine gesunde, inklusive und sichere Verpflegung engagieren. Sie enthält praxisnahe Anregungen für die Umsetzung im eigenen Umfeld und möchte Mut machen, gemeinsam neue Wege zu gehen – im Sinne der Teilhabe, Gesundheit und Chancengleichheit.

Sie steht auf der Website: https://www.kinder-aak.de kostenfrei als PDF zur Verfügung. Auf Wunsch kann auch ein gedrucktes Exemplar zugesandt werden (solange der Vorrat reicht). 

Text: Katrin Schäfer, Foto: Gerdau

Eher nutzlos und umweltschädigend? Windkraft-und Solaranlagen polarisieren.

Meine Meinung

Es ist gut, wenn über dieses Thema öffentlich und fundiert diskutiert wird. Zu lange haben geldgierige und ideologisch verblendete Menschen alle andere Meinungen dazu niedergemacht und unterdrückt. Die Einbildung, dass wir, besonders in Deutschland, Wetter und Klimaveränderungen verhindern könnten, ist Grün/Roter Größenwahn. Die Einzigen die davon profitieren sind Grund-und Boden Besitzer, Windkraftanlagen (WKA)-Hersteller, sowie die Fraktion der Angst und Panikverbreiter.

Schön und umweltfreundlich ist anders. Einer von bundesweit zahlreichen Windkraftanlagen-„Parks“

Während ein paar Einfaltspinsel hinter „Klimaprognostiger“ herlaufen und ihre wirren Vorstellungen von einer Grünen Welt nachbeten, bleibt unsere, in der Welt bisher fast sehr anerkannte, Infrastruktur auf der Strecke. Es wird Zeit, dass die Menschen in unserem Land selber anfangen zu denken, mögliche Fehlentwicklungen einschätzen und versuchen sie zu verhindern. Wie „aussagekräftig“ Expertenmeinungen sind, hat man nicht zuletzt in der „Corona-Ära“ gesehen, erlebt sie fast täglich mit unzutreffenden Wettervorhersagen wie „Hitzekatastrophe“, alles platt machende „Kälteperioden“ und vieles mehr.

Solarfelder, wie dieses, sprießen mittlerweile wie Unkraut in der bundesdeutschen Landschaft.

Durch all diesen Irrsinn wird in unserem Land immer größerer materieller-und immaterieller Schaden angerichtet. Die mehr als lächerlichen und ehrabschneidenden Vorwürfe gegenüber vernünftigen Bedenkenträger, sie seien Nazis, Querdenker oder Schwurbler, sind abgenutzt und sollten auch niemanden am Hinterfragen von angeblich alternativlosen Meinungen hindern. Wir haben immer noch genügend grundgesetzlich verbriefte Freiheiten unsere eigene Sicht der Dinge laut und deutlich zu sagen.

Genauso sieht es aus. Nix mit Umwelt oder Klimaschutz. Es geht wie immer nur um den eigenen Vorteil und noch mehr Geld schachern.
Die Betonung liegt auf „Nachhaltig“

Ein ganzes Volk darf sich nicht von ein paar selbsternannten „Alleswisser“ ins Verderben reißen lassen. Windräder die nur elektrischen Strom produzieren wenn der Wind bläst und Solarfelder die ohne Sonne lediglich Landschaftszerstörer sind, dienen letzten Endes nur der Vervollständigung von Hirngespinsten weniger Tagträumer und natürlich ihren Investoren. sig/Fotos: Gerdau

Estia lockt mit kulinarischen Highlights

Vasileios Chatzimanolis, der Betreiber des „Estia“ auf dem Herborner Kornmarkt ist nicht nur ein gelernter Koch, sondern auch ein Liebhaber der griechischen Küche. Neben der Zubereitung vieler wohlschmeckender Gerichte, die in seiner Heimat hoch im Kurs stehen, liebt er es immer wieder seine Gäste mit Besonderheiten aus seinem reichhaltigen Repertoire zu überraschen. Wir durften heute ein kulinarisches Highlight erster Güte probieren und waren hin und weg.

Kleftiko mit allem was dazugehört und natürlich noch mit Schafskäse

„Kleftiko“ ist ein traditionelles griechisches Gericht, das aus langsam geschmortem Lammfleisch aber  auch aus Schweinefleisch besteht. Oft mit Kartoffeln, Knoblauch, Zitronensaft, Olivenöl und Kräutern wie Oregano oder Rosmarin verfeinert.

Vasileios Chatzimanolis hat es einfach drauf

Der Name „Kleftiko“ stammt von den „Klepthen“, griechischen Freiheitskämpfern und Rebellen während der osmanischen Besatzung. Kleftiko bedeutet wörtlich „nach Art der Klephten“ oder nach „Diebesart“. Die Klephten waren eben nicht nur Guerillakämpfer sondern auch ganz profane Viehdiebe….man musste ja auch von irgendetwas leben, berichtete die Schwester von Vasileios, Theofania Chatzimanolis.  Die griechischen Kämpfer lebten versteckt in den Bergen und bereiteten das Fleisch heimlich in unterirdischen Gruben zu. Diese wurden mit Erde abgedeckt, damit weder Rauch noch der unwiderstehliche Duft sie verraten würde.

Die typischen Merkmale der Zubereitung

Als Fleisch kam hauptsächlich Lamm, aber auch Ziegenfleisch in Betracht. Zubereitet wird alles durch langsames Schmoren, traditionell in Pergamentpapier oder in einem Tontopf. Heute wird es oft im Ofen gegart.

Als Gewürze kommen Knoblauch, Zitronensaft, Oregano und manchmal auch Zimt oder Lorbeerblätter dazu Beilagen, (wie auch dem Foto gut zu erkennen) sind Kartoffeln, gelegentlich Gemüse, Tomaten oder Paprika.

Die Besonderheit

Das Fleisch wird so lange gegart, bis es butterweich ist und sich praktisch von den Knochen löst. Der Geschmack des auf der Zunge zergehenden Fleisches ist intensiv, aromatisch und typisch mediterran.

Ein toller griechischer Wein in dem Ambiente des Herborner Kornmarktes gehört auch dazu

Da die Zubereitung dieses wunderbaren Gerichts eine lange Vorlaufzeit hat, empfiehlt es sich mit Vasileios zeitig Kontakt aufzunehmen. (Mobil: 0176 831 561 35). Eine reichhaltige Portion „Kleftiko“ aus Schweinefleisch kostet 14 Euro und mit Lammfleisch zubereitet 16 Euro.

Fazit: Kleftiko ist ein absoluter Geheimtipp und wer einmal so richtig in die griechische Küche eintauchen will, muss es einfach probiert haben. Vorsicht „Suchtfaktor“, es kommt Urlaubsfeeling auf. sig/Fotos: Gerdau

Exkursion mit Flora Herbornensis

Am Samstag den 2.August 2025 findet die nächste Exkursion gemeinsam
mit Günter Schwab von der Landschaftspflegevereinigung Lahn-Dill e.V.
statt. Günter Schwab betreut seit vielen Jahren in der Region
schützenswerte Flächen mit einer Artenvielfalt an Insekten und Pflanzen.
Dazu gehören unter anderem auch die Flussauenlandschaften. In diesem
Jahr geht es gemeinsam an die „Lemp“ bei Kölschhausen.
Die Vegetation in einer Flussauenlandschaft ist eine andere, als die
Vegetation auf trockenen Magerrasen. Warum diese Landschaften so wichtig
für die Menschen ist, wird Günter Schwab sehr eingehend erläutern.

Es wird auch noch einmal an die Tagesfahrt, am Samstag
den 23. August 2025, nach Miltenberg a. Main erinnert . Es sind noch Plätze frei.
Der Preis pro Person beträgt 38 € ( Busfahrt u. Stadtführung ) für
Mitglieder, Nichtmitglieder zahlen 40 €.
Anne Krüger-Zechlin
f.d. Vorstand
Freunde der Flora Herbornensis e.V.
0160/99369336

Information zu Veranstaltungen im August 2025

Auenlandschaften 
Wir gehen in die „Lempaue“ bei Kölschhausen. Dort schauen wir uns die
Pfeiffengraswiesen und den Borstgrasrasen an, ein vom Land Hessen ausgewiesenes
FFH Gebiet von 53,93 ha. Günter Schwab von der Landschaftspflegevereinigung Lahn-
Dill e.V. wird uns auch diesmal begleiten und erklären welche Bedeutung diese
Auenlandschaften für unsere Region haben. Hier ist es wie immer wichtig, dass keine
„Überweidung“ stattfindet. Eine intensive Landwirtschaft bedeutet meist den Tod der Artenvielfalt durch Überdüngung.
Wo:Treffpunkt Friedhofsparkplatz Kölschhausen
Wann: Samstag 02.08.202 um 14 Uhr
Fahrgemeinschaft:   Treffpunkt 13:30 Uhr auf dem Schießplatz

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Den Insekten auf der Spur

Immer wieder gerne machen wir mit unserem Insektenexperten Volkmar Nix eine Exkursion in die heimischen Wiesen. Diesmal geht es ins Naturschutzgebiet „Amdorfer Viehweide“. Jeder Teilnehmer wird mit einem „Fangglas“ ausgerüstet und geht auf Insektensuche in der Wiese. Die erbeuteten Insekten werden dann vom Experten bestimmt. Hier kann jeder mitmachen und versuchen in der Wiese einen Schmetterling, Käfer, Raupe, Fliege, Wanze oder Grashüpfer zu fangen. Wir freuen uns wenn Kinder mitkommen. 
Wo:                              Treffpunkt: Parkplatz rechts an der Hauptstr. nach Amdorf 
Wann:                                                 Samstag, 16.08.2025
                                    um 14 Uhr
Fahrgemeinschaft:      Treffpunkt: 13:45 Uhr auf dem Schießplatz

„Ich will einmal im Leben auf das Matterhorn“

Von Artur Schmidt

Schon seit geraumer Zeit trug sich der 60-jährige Herborner Peter Hartung mit dem Gedanken, einmal in seinem Leben auf dem Gipfel eines Viertausenders zu stehen. Das neunundfünfzigsten Lebensjahr hinter sich gelassen, begann er konkret sich mit dieser Herausforderung zu beschäftigen.

Seit einigen Jahren, nach einer erfolgreichen Krebsbehandlung, achtete der Schreiner besonders auf seine Gesundheit. Hierzu gehört viel Bewegung in Form von Laufen, Wandern und Biken. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung und ein mäßiger Alkoholkonsum sind die Faktoren einer guten Fitness.

Einmal im Leben auf das Matterhorn

Mit diesen Grundlagen ausgestattet, ging er an die „Challenge Viertausender“ heran. Gewissenhaft recherchierte er den geeigneten Ort seines Vorhabens. Den so leger geäußerten Spruch zu seiner Ehefrau Sonja „ ich will einmal im Leben auf das Matterhorn“, war wohl nicht ganz ernst zu nehmen und eher als „Motivationsgedanke“ zu verstehen. Als Realist kam er zu dem Entschluss, sich im Matterhorngebiet einen Berg auszusuchen, der mehr als 4000 Meter hoch ist, um seinen Traum zu realisieren.

Der Berg der Begierde

Letztendlich entschied er sich für die Besteigung des Breithorns. Von erfahrenen Bergsteigern als leicht bezeichnet, stellt er für Anfänger eine besondere Herausforderung dar. Das Breithorn, welches in der Gebirgsgruppe der Walliser Alpen an der Grenze zwischen Schweiz und Italien liegt, ist ein Teil des Monte-Rosa-Massives, wobei der Westgipfel mit einer Höhe von 4164 m die höchste Erhebung ist.

Am 28. Juni traf er am Ausgangsort Zermatt (Schweiz) ein. Am nächsten Tag führte ihn sein Weg sofort zur „Matterhorn Touristik“ . Hier buchte er eine geführte Tour mit einem erfahrenen ortskundigen Bergführer. Nach einer etwas unruhigen Nacht, in der ihm Zweifel an der Durchführung seines Vorhabens aufkamen, traf sich die „Crew“, bestehend aus einem erfahrenen österreichischen Ehepaar und einem ebenso „bergerprobten Sachsen“ und dem heimischen Bergführer an der Matterhorn Glacier Zahnradbahn, zum Start der Bergbesteigung.

Ausgerüstet mit Pickel, Seil und Steigeisen bestieg die Gruppe die Seilbahnkabine.

Beim kurzen Kennenlernen während der Fahrt , kamen dem Herborner erneut Bedenken auf, ob sein Ehrgeiz für ein solche Unternehmen zu groß sei. Seine Tour- Kameraden erzählten von früheren erfolgreichen Bergbesteigungen. Der Herborner konnte als höchsten Punkt in seinem Leben lediglich den Feldberg (818 m) im Taunus dagegensetzen. Aber was soll es, er hatte sich für diesen Weg entschieden und wurde vom Bergführer als gut trainierte Person für das Vorhaben ermutigt, die Sache durchzuziehen.

Nach gut 45 Minuten hatten sie die höchst gelegene Bergbahnstation Europas auf 3821 m. ü.M. dem „Matterhorn Glacier Paradies“ erreicht. Nach einer Sicherheitseinweisung formierte sich die Gruppe, ausgerüstet mit Pickel und Steigeisen, zum Abmarsch über das vergletscherte Breithorn. Hier achtete der Bergführer besonders auf die Umgehung der zahlreichen, oftmals verdeckten, Gletscherspalten.

Bereits nach einigen Minuten begann der Kampf mit der extrem dünnen Luft auf über 3500 m ü.M.

Der Wechsel von seinem Wohnort Herborn ( auf ca. 250 m ü.M) in lediglich zwei Tagen auf über 3000 m ü.M, setzte seinem Körper erheblich zu. Schnell litt er unter extremen Atembeschwerden. Jeder Schritt wurde zur Qual. Hartung, der an vorletzter Stelle der angeseilten Gruppe ging, wurde zum Hemmschuh des Quintetts. Gruppen, die vor ihnen gingen, motivierten ihn und forderten zum stetigen Gehen auf . Besonders hart wurde es dann auf dem 35 prozentigen Anstieg zum Westgipfel des Breithornes. Dazwischen fielen Sprüche wie „der Berg wird dir nicht geschenkt, den musst du dir erkämpfen“ oder „wer stehen bleibt, der stirbt“. Wahre Worte, die der Hesse wohl verstand, dessen Ausführung jedoch von Meter zu Meter schwerer wurde. Seine Pulsuhr zeigte kurz vor dem Gipfelkreuz 169 Herzschläge.

Geschafft erreichte er nach rund zweieinhalb Stunden den Gipfel. Der Ausblick über 37 „Viertausender“ entschädigte ihn für die unterschätzten Anstrengungen. Natürlich wollte Peter Hartung die Einmaligkeit der Bergbesteigung mit Bild festhalten. Vergeblich suchte er nach seinem Handy. Die sofortige Suche war erfolglos. Ohne Handy ging es dann wieder ab ins wunderschöne Zermatt. Hier konnte er es orten. Mittlerweile hatte es ein italienischer Bergsteiger gefunden und auf einer Berghütte im angrenzenden Aostagebiet (Italien) abgegeben.

Ein unvergesslicher Ausblick

Erleichtert kam der Herborner dann spät in der Nacht in sein Hotelbett. Er blickte zufrieden auf einen außergewöhnlichen Tag in seinem Leben zurück. Nach wohlverdientem Schlaf holte er dann sein Handy am nächsten Tag in Italien ab. Erleichtert, es wieder zu besitzen und glücklich, über die erfolgreiche Bergtour, genoss er die restlichen Tage in der herrlichen Schweizer Alpenregion um Matterhorn, Eiger und Jungfrau.

Für den Herborner eine tolle Erfahrung, die er im Wiederholungsfall anders angehen würde.

„ Wenn ich eine solche Tour nochmals machen sollte, werde ich mich im Vorfeld einige Tage an die Höhe gewöhnen, damit mein Körper mehr rote Blutkörperchen bilden kann. Ich hatte die Höhe einfach unterschätzt. Der Kampf um Sauerstoff, hat das Erlebnis erschwerte. Die Eindrücke, die ich erleben und mitbringen durfte, sind jedoch bleibend und unbeschreiblich. Ich würde es wieder tun“ so Peter Hartung, der seine nächste Tour schon plant.

Fotos: privat

Schutzmantelkapelle „Maria auf dem Buchholz“ in Winkels

Am Abend ihres Goldenen Hochzeitstages entschlossen sich die Eheleute Christel und Wilhelm Ferdinand Schüßler aus Dankbarkeit für ein erfülltes und glückliches Leben der Gottesmutter Maria eine Kapelle zu bauen. Wilhelm Ferdinand Schüßler wurde am 23. August 1928 in Mengerskirchen-Winkels geboren.

Dazu gründeten sie am 12. Dezember 2007 die Stiftung „Schutzmantelkapelle Maria auf dem Buchholz.“ Der Zweck der Stiftung war zunächst die Errichtung einer Kapelle in Mengerskirchen-Winkels. Nach nur viermonatiger Bauzeit wurde die Kapelle am 7. September 2009 feierlich der Öffentlichkeit übergeben.

Unter der Leitidee der Einheit von Form und Funktion einstand ein einmaliges Bauwerk. Sieben gewölbte, im Grundriss spiralförmig angeordnete Betonschalen, bilden als kegelförmiger Mantel die äußere Hülle der Kapelle. Gehalten wird der Mantel durch eine goldene Krone. Darauf stehend leuchtet ein weißes Kreuz als weithin sichtbares Zeichen des Glaubens.

Im Überschneidungsbereich der Betonschale ergeben sich aufgrund der Geometrie ebenso sieben raumhohe Öffnungen. Als sogenannte Faltenfenster schließen sie mit kunstvoll gestalteten Gläsern den Mantel. Die Primärfarbe des Glases ist blau, die Farbe der Gottesmutter Maria. Die Zahl sieben ist eine mystische Zahl, der man sowohl in den Mythen der Antike als auch in der Bibel begegnet.

Die Schutzmantelkapelle versteht sich als Ort der inneren Einkehr, des Gebetes und des Friedens. Mit Vollendung des Bauwerks fördert die Stiftung die Marienverehrung und das kirchliche Leben der in der Region. (Inschrift auf einer Tafel am Fuße der Kapelle). Fotos: Gerdau  

Wer war Wilhelm Ferdinand (Willi) Schüßler?

Willi Schüßler war ein beeindruckender Bauunternehmer und Ingenieur mit tiefen Wurzeln in Winkels im Westerwald. Geboren am 23. August 1928, begann er seine Karriere mit einer Maurerlehre in Düsseldorf und studierte später Bauingenieurwesen an der RWTH Aachen. 1958 gründete er sein eigenes Ingenieurbüro „Schüßler-Plan“ – zunächst am Küchentisch seines Wohnhauses in Düsseldorf.

  • Er plante bedeutende Infrastrukturprojekte wie die U-Bahn-Unterfahrung am Düsseldorfer Hauptbahnhof und die City-Trasse Offenbach.
  • Sein Unternehmen wuchs zu einer bundesweit tätigen Ingenieurgesellschaft mit mehreren Standorten.
  • Er war bekannt für seine unerschütterliche Zuversicht, seinen Charme und seine Fähigkeit, Menschen zu begeistern.
  • Seine Liebe zu Winkels zeigte sich besonders in der Errichtung der Schutzmantelkapelle „Maria auf dem Buchholz“, die er 2008 stiftete.
  • Die Kapelle wurde nach einem Brand 2016 liebevoll restauriert und mit einer neuen Marienstatue ausgestattet.
  • Für Schüßler war die Herkunft aus dem Westerwald eine Art Gütesiegel – Bewerber aus der Region hatten bei ihm beste Chancen.
  • Er war Vater von vier Kindern und pflegte enge familiäre Bindungen.
  • Die Nachfolge im Unternehmen regelte er frühzeitig und übergab Verantwortung an die nächste Generation.
  • Der leidenschaftlicher Bauingenieur, der 1958 in Düsseldorf das Ingenieurbüro Schüßler-Plan gründete, starb 2016.
  • Bekannt für seine uneitle, unbeirrbare Art und seinen Optimismus – ein klassischer Patriarch mit Charisma
  • Sein Unternehmen entwickelte sich vom Ein-Mann-Büro zu einer international tätigen Ingenieurgruppe mit über 1.200 Mitarbeitenden

Die Wirklichkeit in Afghanistan aus der Sicht eines unabhängigen Bloggers

Warum und auf wessen Veranlassung dieser Bericht in Deutschland zensiert wurde, kann ich nicht nachvollziehen. Ich denke er zeichnet ein ziemlich klares Bild vom Leben in dem geschundenen Land unter dem Regime der Taliban. Der Blogger scheint mir kein Nazi oder Querdenker zu sein, sondern ein Mann der mit ziemlich viel Mut und Entschlossenheit den Dingen auf den Grund geht.

Ich bin dankbar, dass es Menschen wie ihn gibt, der aus eigenem Erleben ohne Bevormundung über Länder und Völker berichtet, auch wenn dies dem einen oder anderen nicht in die Weltvorstellung passt.

Wer sich diesen sehr aufschlussreichen Streifen anschauen will, muss den Link in die Kopfleiste kopieren. Viel Spaß beim anschauen und dem Ersteller herzlichen Dank für seine erfrischend ehrliche Berichterstattung. Auch weiterhin viel Glück und Gesundheit.

https://fb.watch/AVG2lepWly/