Der TÜV schaut ab 2026 bei älteren Fahrzeuge genauer hin

Die On‑Board‑Diagnose (OBD) wird strenger geprüft.

  • Fehler, die früher nur Hinweise waren, können jetzt relevante Mängel sein.
  • Abgaswerte werden genauer gemessen, besonders bei älteren Benzinern ohne Direkteinspritzung sowie Dieseln ohne moderne Filter

Autos mit schwachem Kat, alter Lambdasonde oder verschlissenem DPF fallen häufiger durch.

Da ältere Fahrzeuge naturgemäß mehr Verschleiß haben werden Bremsleitungen auch auf Korrosion geprüft. Achsaufhängungen, Querlenkerbuchsen, Stoßdämpfer, Lenkungsspiel und nach Rost an tragenden Teilen überprüft.

Der TÜV bewertet Rost ab 2026 strenger, besonders an Schweller, Achsaufnahmen und Unterboden.

Bei älteren Autos müssen Werkstätten genauer dokumentieren, wenn sicherheitsrelevante Teile ersetzt wurden. Der TÜV kann diese Nachweise anfordern.

Auch ältere Fahrzeuge, die bereits Assistenzsysteme haben, müssen diese voll funktionsfähig vorweisen:

  • ABS
  • ESP
  • Reifendruckkontrolle (RDKS)
  • Airbag‑Kontrollsystem

Früher wurden manche Fehler toleriert — ab 2026 nicht mehr.

„Schwitzende Motoren“ älterer Fahrzeuge werden ab 2026 häufiger als erheblicher Mangel eingestuft. Oldtimer (H‑Kennzeichen) – neue Anforderungen

Für Fahrzeuge ab 30 Jahren:

  • Strengere Prüfung der Originalität
  • Nachrüstungen müssen zeitgenössisch sein
  • Sicherheitsrelevante Umbauten werden genauer bewertet
  • Elektrische Nachrüstungen (z. B. LED‑Umbauten) werden häufiger abgelehnt

Ältere Fahrzeuge ohne Euro‑6 werden in vielen Städten zunehmend eingeschränkt. Das betrifft zwar nicht den TÜV selbst, aber die Nutzbarkeit des Fahrzeugs.

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