Neues Taliban-Prügel-Gesetz – Afghanistans Männer dürfen ihre Frauen verprügeln

Artikel von Judith Görs (BILD)

Für die Taliban ist häusliche Gewalt kein Verbrechen, sondern eine Privatangelegenheit. Seit dem Wochenende gilt in Afghanistan ein neues Strafgesetz, das es Männern ausdrücklich erlaubt, ihre „Ehefrauen und Kinder“ zu schlagen – solange es durch die Misshandlungen nicht zu „sichtbaren Frakturen oder offenen Wunden“ kommt. Eine Einschränkung, die kaum zynischer sein könnte, denn Frauen und Mädchen müssen sich in der Öffentlichkeit vollverschleiern.

Wie der britische „Telegraph“ zuerst berichtete, umfasst das Gesetz mehr als 60 Seiten. Unterzeichnet hat es laut Bericht Taliban-Anführer Hibatullah Akhundzada (58) – er ist das offizielle Staatsoberhaupt des Islamischen Emirats Afghanistan. In dem Papier sei unter anderem festgelegt, dass bei schweren Verletzungen maximal 15 Tage Haft drohen. Den Opfern werde es durch die juristische Formulierung außerdem bewusst schwerer gemacht, vor Gericht die Nachweise für Verletzungen zu erbringen.

So müssen misshandelte Frauen ihre Verletzungen vor einem männlichen Richter vorzeigen. Und das in Anwesenheit eines männlichen Vormunds – häufig ist das der Ehemann, der selbst zuschlug. UND: Auch die Flucht vor häuslicher Gewalt steht unter Strafe! Frauen, die vor ihrem Ehemann in ihr Elternhaus fliehen, drohen demnach bis zu drei Monate Gefängnis – auch Angehörige, die ihnen Schutz gewähren, müssten mit einer Strafe rechnen.

Meine Meinung
Seit ihrer Machtübernahme am 15. August 2021 hat die islamische Taliban in Afghanistan die Menschenrechte, besonders der Frauen im Land, massiv eingeschränkt oder gar aufgehoben. Seitdem ruhen zwar die Waffen aber die „Schüler“ oder „Religionsstudenten“, wie die Taliban in der Paschtunischen Sprache heißen, praktizieren wieder ihren Steinzeit-Islamismus in voller Ausprägung. Ihr grausamer Umgang mit Frauen basiert weitgehend auf der Scharia und ist an zivilisatorischen Maßstäben gemessen, kaum noch zu übertreffen.
Man müsste meinen, dass daher die Frauen in Scharen aus ihrem Land flüchten. Leider haben sie so gut wie keine Möglichkeit ihre Wohnhäuser genannten Gefängnisse zu entfliehen. Männer hingegen verlassen zu tausenden das Land am Hindukusch und bitten bevorzugt in Deutschland um Asyl. Da stellt sich die vielleicht naive Frage „Vor wem fliehen die eigentlich?
In Kenntnis dieser grausamen Verhältnisse müssten doch mindestens die Medien unisono aufschreien und besonders auch einschlägige NGO sowie Frauenrechtsorganisationen.

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Sexy High Heels oder unzeitgemäße Marterinstrumente

Meine Meinung

Ob Wetterfee, Börsenmoderatorin oder einfach nur Nachrichtensprecherin, alle tragen sie seit Jahren, die unbequemen, aber offensichtlich vorgeschriebenen High Heels. Was sollen die Damen damit denn zum Ausdruck bringen und wen sollen sie damit ansprechen. Hoffentlich nicht nur die Herren unter den Fernsehzuschauern. Zugegeben sind Damen-Füße mit diesen Wunderwerken der Schuhindustrie ein Hingucker. Ursprünglich glänzten damit ihre Trägerinnen in einschlägigen Kreisen, um ihre Kundschaft zu erfreuen und zu animieren.

Also noch mal die Frage, wenn wollen oder sollen die Fernsehmoderatorinnen in unserer mehrgeschlechtlichen Zeit damit anmachen. Wenn ich auch gerne das Gesamtwerk betrachte, ist es in meinen Augen Sexismus, wenn nur damit eine Botschaft in einem seriösen Medium an den Mann zu bringen ist.

Wo bleiben denn die Frauen unter den Fernsehzuschauerinnen. Sollten da die Herren Moderatoren nicht auch mit entsprechenden Accessoires vor die Kameras treten. Wie wäre denn Krawatte plus String-Tanga oder ganz oben oben ohne mit behaarter Gorilla-Brust. Jetzt mal Spaß beiseite. Für die High Heel- Trägerinnen ist ein solch beschuhter Auftritt im Nachrichtenstudio sicher keine Freude und ich denke mir, dass danach die Marter-Instrumente sofort in die Ecke geschleudert werden.

Also was soll. Diese Mordwerkzeuge, genannt Damenschuhe, sollten dort getragen werden, wo sie hin- und dazugehören. sig

Mit den Bergmännern feiern

Die Hessen-Nassauische Kirchenpräsidentin Christiane Tietz kommt zum Bergmannsgottesdienst nach Siegbach

Die Veranstaltung hat Tradition: Seit 1897 feiert die evangelische Kirchengemeinde Siegbach einmal im Jahr einen Bergmannsgottesdienst. Es erinnert an die Zeit des Bergbaus. In diesem Jahr predigt Kirchenpräsidentin Christiane Tietz (Foto) im Gottesdienst.

Kirchenpräsidentin Prof. Dr. Christiane Tietz
FOTO: PETER BONGARD



Bergmannsgottesdienste haben in Siegbach eine lange Tradition. Am Sonntag, 1. März, 10.30 Uhr, wird der 129. Bergmannsgottesdienst in Siegbach gefeiert. Der Bergmanns-Gottesdienst, der seit 1897 jedes Jahr am Sonntag Invokavit in Siegbach gefeiert wird, wurde ursprünglich gefeiert als Bittgottesdienst um den Segen Gottes für die Bergleute bei ihrer gefährlichen Arbeit unter Tage.

Auch nach der Schließung der letzten Grube 1972 hält der Gottesdienst die Erinnerung an die Zeit des Bergbaus in der Region wach, an deren Glanz und an deren Niedergang. Er spiegelt damit auch die wirtschaftlichen Umbrüche und Veränderungen und deren Bedeutung für die Menschen dieser Region wieder.

In diesem Jahr predigt die Kirchenpräsidentin

Die evangelische Kirchengemeinde Siegbach lädt für Sonntag, 1. März 2023, um 10.30 Uhr zum 129. Bergmannsgottesdienst in die Eisemrother Kirche ein. Die Predigt hält die Hessen-Nassauische Kirchenpräsidentin Christiane Tietz. Pfarrerin Jelena Wegner und Vikarin Nele Fornoff gestalten die Liturgie, der Gesangverein 1851 „Einigkeit“ Eisemroth gestaltet den Gottesdienst musikalisch mit. Anschließend werden in der und um die Kirche Getränke und ein Imbiss (es gibt Bergmannswurst) angeboten.

Text: Holger J. Becker-von Wolff

Martin Schauss liest Rilke

Rainer Maria Rilke (1875 – 1926) ist einer der Dichter, an dem man nicht vorbeikommt, wenn man gerne Gedichte liest. Rilke ist ein Sprachmagier, ein Klangkünstler, der die Sprachmusik in seinen Gedichten immer betont und zum Leuchten bringt. Rainer Maria Rilke beflügelt mit seiner Bildsprache weitere Lyrikerinnen und Lyriker bis heute.

Unter dem Titel “Ich bin zu Hause zwischen Tag und Traum …“ findet in der Kapelle des Herborner Schlosses eine Konzert-Lesung zu Ehren von Rainer Maria Rilke statt. Es werden Texte vor allem aus Rilkes ‚Stundenbuch‘ vorgetragen, begleitet von Musikstücken verschiedener Stilrichtungen und Epochen, welche die Stimmungen und die Atmosphäre der Gedichte aufgreifen und kommentieren. So entsteht eine eindrucksvolle Hommage an einen der bedeutendsten deutschsprachigen Lyriker.

Symbolfoto KI

Pfarrer Martin Schauß trägt die Texte vor, die vor allem aus Rilkes „Stundenbuch“ stammen. Für die musikalische Gestaltung sorgen der Alzeyer Kantor Hartmut Müller am Klavier und die Konzertsopranistin Marianne Steinmetz. Die von der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Herborn-Mittenaar-Siegbach ausgerichtete Veranstaltung findet statt am Sonntag, 1. März, ab 17 Uhr in der Herborner Schlosskapelle. 

Der Eintritt zur musikalischen Lesung in der Schlosskapelle ist frei. 

Holger J. Becker-von Wolff

Population versus Klimaschutz

Meine Meinung

Von Siegfried Gerdau

Ja natürlich wandelt sich das Klima. Dies steht außer Frage, aber wir müssen lernen damit umzugehen. Da hilft kein Jammern, keine zusätzlichen Steuern und vor allem keine Großmachtfantasien a la Kaiser Wilhelm I., der glaubte die Welt und deren Lauf bestimmen zu können.

Vulkanausbruch (KI-Bild)

„Panta rhei“ – alles fließt. Die Formel des griechischen Philosophen Heraklit bringt den beständigen Wandel des Lebens auf den Punkt und das gilt wie vor rund 500 Jahre vor Christi auch heute noch. Alles ist im Wandel – nichts bleibt, wie es ist. „Panta Rhei“ bedeutet, mit dem Fluss des Lebens zu gehen, statt dagegen anzukämpfen. Das galt schon seit dem Erscheinen der Menschen vor 300 000 Jahren und noch 4,45 Milliarden Jahren vorher.

Mit dem Fluss des Lebens gehen

Kontinente verändern sich, drifteten auseinander und kommen zusammen. Vulkane eruptierten in unvorstellbarem Maße und machten große Teile der Welt für lange Zeit unbewohnbar. Die kognitiv eigenschränkten Möglichkeiten des „modernen“ Menschen sind kaum in der Lage diese Tatsachen emotional zu erfassen. 50, 100 oder vielleicht 200 Jahre decken sein Universum ab und alles was davor, aber auch dahinter ist, entzieht sich einer echten Beurteilung.

Wer heute über Klimaveränderungen fabuliert, ist nicht in der Lage diese Phänomene aufs Erdzeitalter zu übertragen. Alles fließt und wie Platon erweiternd feststellte „Alles bewegt sich fort und nichts bleibt.“ Den Lauf der Erde anzuhalten oder in eine andere Richtung zu bewegen passt eher in eine Märchenstunde, als in eine ernsthafte Überlegung. Sogenannte Klimaaktivisten die glauben sie könnten durch Steuerung des CO2-Ausstoßes die Klimaveränderungen aufhalten oder gar umkehren, stehen in einer Reihe mit Zeugen Jehovas, die wissen wollen wann die Erde endgültig untergeht.

Kann die Steuerung des CO2-Ausstoßes den Untergang verhindern.

Kernbohrungen in der Arktis haben Sand und sogar Pflanzen wie Palmen zutage gefördert. Es ist zu vermuten, dass es nicht nur einmal in den Milliarden von Jahren gewaltige Erdverschiebungen und damit auch klimatische Veränderungen auf unserem Planeten gab. Ob der alte Holzofen einer Oma oder der CO2-Ausstoß eines Euro-Norm 1 PKW das Erdklima zusammenbrechen lässt, ist eher nicht anzunehmen. Sehr wohl aber lässt sich partiell das Klima verbessern, indem der Mensch sich beim Erzeugen von schädlichen Abgasen zurückhält. Weltweit wird das wohl nichts werden. Die rasant wachsende menschliche Population wird jede Bemühung in diese Richtung zunichtemachen.

Bis vor 40 000 Jahren lebten auf der Erde nur wenige Millionen Menschen. Vielleicht waren es nur soviel wie heute in Berlin. Die Zahl der Aufrechtgehenden hat mittlerweile nahezu 7,5 Milliarden weltweit erreicht. Alle wollen gut Leben, elektrische Energie und die Möglichkeit der bequemen Fortbewegung haben. Alles sehr verständlich aber im Kontext mit der Umweltbelastung eine Katastrophe. Ob diese Entwicklung Auswirkungen auf das Erdklima hat oder ob Klimaveränderungen logische Folgen der Erdentwicklung sind, ist die Gretchenfrage.

Steht die Übervölkerung mit der Klimaveränderung im Zusammenhang

Fakt ist in diesem Zusammenhang, das Deutschland inzwischen- aber hoffentlich nicht dauerhaft- in zwei Lager gespalten ist, die sich gegenseitig den Verstand absprechen. Die Einen auch Klimaveränderungsleugner oder einfach Nazis genannt und gegenüber die aufgeklärten Idealisten, Antifaschisten und Retter der Menschheit. Da gibt es die sogenannten Klimaexperten studiert oder selbsternannt, die genau wissen, dass nur Deutschland den Bestand des Planeten sichern kann. Es gibt die Fatalisten, die sich dem Unveränderbaren ergeben und die Extremisten die dem Rest der Welt ihre Überzeugung notfalls mit Gewalt ins Hirn hämmern wollen.

Ist die Spaltung durch Hass und Hetze umkehrbar

Früher gaben die christlichen Kirchen für solche Fälle die entscheidenden Ratschläge. Leider sind die aber auch nicht mehr zu orten. Wer in Ruhe leben will, schafft seinen fahrbaren Untersatz ab, verbietet seinen Kühen das furzen und schließt sich nach Möglichkeit einer Partei an, die in der Lage ist die Welt zu retten. Fakt ist, wir brauchen nicht auf den nächsten Krieg zu warten, der sowieso alle Bemühungen um den Klimaschutz beenden würde. Wir bekämpfen uns schon heute im Inneren der Republik, zwar nicht mit Waffen, aber mit Hass und Hetze, die wir jeweils der Gegenseite vorwerfen. Die nächste Stufe käme dann frei nach dem Motto „willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein.“ Dafür hat die „Hammerbande“ den Anfang schon gemacht.       

Leserbrief in Sachen Windradpark

Mich erreichte ein Leserbrief in der Kommentarfunktion von gerdaus-welt.de, den ich hier einstelle, weil er sicher auch einem größeren Interessentenkreis in Herborn und Umgebung zugänglich gemacht werden sollte.

Stadt Herborn
Seelbach, 27.01.26
z.Hd. Bürgermeister

35745 Herborn

Anfrage:Projekt Windrad

Herr Bürgermeister,

Als Mensch werden Sie „eventuell“ nachvollziehen können das ich spätestens nach 2020 auf die bis dahin Üblichen Höflichkeitsfloskeln verzichte!
Umso genauer schaue ich Heute auf die „Arbeit“ unserer „Volksvertreter“ hin.

Windradpark. Symbolfoto von Siegfried Gerdau

Wie steht es also um das Projekt „Windradpark“ Herborn-Seelbach?
Wie sieht dessen „Gestaltung“ aus im Hinblick auf Gutachten von:
Grundwassereinfluss,
Bodenverdichtung,
Tierwelt wie Fledermäuse, Vogelwelt, Insekten, Rehwild, Schwarzwild,usw.
Planzenwelt/Wachstum,
Einfluss durch Innfraschall,
Gutachten auf Trinkwasser,-brunnen,-gewinnung,-versorgung,-qualität,
Brandschutz,
Bau der Anlagen,
Verwendete Materialien (Mikro-Plastick) Kohlefaser, Holz usw.
Zuwegung,
Betriebsdauer,
Rückbau und deren Kosten
Entsorgung anfallender Rückstände und deren Kosten
Aufbau / Konstruktion des Anlagen Types
Wer erstellt Gutachten und auf Welcher Grundlage,
– 2 –

Wer hat die Idee eines „Seelbacher Windparks“ ins Spiel gebracht?
Auf welcher Grundlage wurde dieses Thema aufgebracht?
usw, usw,…..

Ich weiß lediglich aus der TZ das ein solches Vorhaben eines „Windparks“ besteht doch weitere Informationen habe ich nicht. Einem „Qulitätsmedium“ kann, darf und will ich nicht vertrauen!
Durch eben den „Vorkommnissen in und um 2020“ habe ich im Vorfeld der letzten Bürgermeisterwahl genauer hingeschaut und Kontakt zu einigen Kandidaten aufgebaut, einer davon (Mitglied Stadtrad) habe ich dann nach veröffentlichung Persönlich auf das Thema angesprochen, was lediglich mangels Antwort zu der Erkenntnis führte wie im Großen so im Kleinen,
Die Vorgänge wie in Braunfels (wie Bundesweit) werden sich doch in Herborn nicht wiederholen?

Herr Bürgermeister, das „Herr“gestehe ich Ihnen zu, mir fällt das Schreiben schwer. Ich würde auch gerne bei Ihnen vorsprechen, wenn es Ihre Zeit erlaubt. Jedoch glaube ich das dieses Thema für alle Bürger Herborns und die nächsten Generationen
letztlich auch für sie so wichtig ist dass Sie sich damit befassen „müssen“!
Es sei denn auch Sie wollen sich ein Denkmal schaffen!
Aus Seelbach

 Michael Hilpisch
SV. AS. a.D. NFS a.D.

AfD-Verbot. Schaden für die Demokratie?

Meine Meinung

Am vergangenen Wochenende inszenierte der Schweizer Regisseur und Theatermacher Milo Rau im Thalia-Theater Hamburg eine mehrtägige Bühnenproduktion unter dem Titel „Prozess gegen Deutschland“. Über drei Tage hinweg wurde dort eine fiktive Gerichtsverhandlung aufgeführt, in deren Mittelpunkt die Frage stand, ob ein Verbot der AfD gerechtfertigt wäre. Der Journalist und Schriftsteller Harald Martenstein trat dabei mit einem leidenschaftlichen Plädoyer gegen ein solches Verbot auf.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Harald Martenstein in den 1970er Jahren Mitglied der DKP war. Was den Sozialismus betrifft ist er sozusagen Insider. Man kann also davon ausgehen, dass er sehr genau wusste, was er mit seiner Rede anrichtet. Buhrufe von Links über Grün bis Linksextrem und Beifall von der konservativen bis zur rechten Seite. Die Theatergäste, die wohl alle eher dem Linken Spektrum zuzuordnen waren, zeigten sich überrascht bis empört. Was macht der Mann da am Rednerpult. Eigentlich gar nichts aufregendes. Er erklärte unmissverständlich die Spielregeln der Demokratie. Sein Fehler war, dass er die AfD und ihre 20 Millionen Wähler nicht als Unmenschen brandmarkte. Genau das aber hatten die Thalia-Theater-Besucher wohl erwartet. Er sprach sich eben nicht für ein AfD-Verbot aus. Im Gegenteil. Er warnte vor dem Schaden, den die Demokratie erleide, wenn sich die Befürworter des undemokratischen Weges durchsetzen. Andersdenkenden die Meinungen verbieten oder sie gar bestrafen, ist halt nicht besonders Demokratisch, sondern entspricht eher kommunistischer, sozialistischer oder gar Nationalsozialistischer Denkweise. Wessen einzige Argumente sich in Verboten erschöpfen hat Probleme mit der Tatsache, dass viele Parteien, freie Medien und unterschiedliche Meinungen in einer freien Demokratie ausdrücklich erwünscht sind. Martenstein, ein exzellenter Journalist, wird den linken Shitstorm, wie auch die rechten Beifallsbezeugungen sicher aushalten. Wer sich jedoch hinsetzt und seine mittlerweile weit verbreitete Rede in Ruhe und ohne „Roten Schaum“ vor dem Mund anschaut, kann vielleicht noch ein wenig in Sachen Demokratie dazulernen. sig

Mehr als nur Mahlzeiten-die Ernährung in evangelischen Kindertagesstätten ist ausgezeichnet

Die Evangelischen Kindertagesstätten in Bicken, Ewersbach, Fleisbach, Herborn, Hörbach, Rittershausen und Sinn sind nach den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zertifiziert worden. Jochen Schüler, Geschäftsführer der evangelischen Kindertagesstätten im Dekanat an der Dill, freute sich über die Auszeichnung und dankte den Mitarbeitenden der teilnehmenden Einrichtungen für ihr Engagement.   

Insgesamt haben über 100 Hauswirtschaftskräfte aus rund 30 Kindertageseinrichtungen in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) den Zertifizierungskurs im Bereich Ernährung, Gemeinschaftsverpflegung und Hygienemanagement erfolgreich abgeschlossen. Die kirchlichen Einrichtungen wurden bei diesem Kurs vom Institut für Gesundheitsförderung im Bildungsbereich begleitet. Der Abschluss fand im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung Ende Januar 2026 in Darmstadt statt.

Über die Zertifizierung freuen sich Svenja Müller aus Ewersbach, Lena Rödel und Thayna Tilentziedes aus Herborn, Anna Heis aus Bicken (hinten), Kerstin Winkel aus Rittershausen (vorne), Tina Jungbecker und Carmen Pfeifer (vorne) aus Fleisbach, Jacqueline Welker aus Hörbach (hinten) und Beate Seelhof aus Sinn.

Bei der Zertifikatsverleihung würdigten Laudator Prof. Günter Eissing, Professor für Gesundheitsförderung und Verbraucherbildung an der TU Dortmund, sowie Sabine Herrenbrück, die Leiterin des Fachbereichs Kindertagesstätten in der EKHN, in ihren Ansprachen das Engagement, die Fachlichkeit und die große Verantwortung, die Hauswirtschaftskräfte tagtäglich für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kinder übernehmen. Ihr Dienst stehe heute im Mittelpunkt, der im Alltag häufig in den Hintergrund trete, aber für eine Kita von großer Bedeutung sei. In den Küchen der Einrichtungen werde täglich weit mehr geleistet als reine Essenszubereitung: Mit den Mahlzeiten entstehen Orte der Beziehung, der Fürsorge und der Gemeinschaft – insbesondere für Kinder. Das Essen spiele eine zentrale Rolle für Gesundheit, Wohlbefinden und frühkindliche Bildung. Gemeinsame Mahlzeiten fördern soziale Beziehungen, vermitteln kulturelle Vielfalt und geben Kindern Sicherheit und Orientierung. Die zertifizierten Hauswirtschaftskräfte tragen damit unmittelbar zu positiven Bildungserfahrungen bei, die Kinder oft ein Leben lang prägen.

„Mein Dank gilt den engagierten Hauswirtschaftskräften, die täglich dafür sorgen, dass Kinder eine gesunde Ernährung in unseren Kindertagesstätten erhalten. Ich gratuliere den sieben Einrichtungen hier an der Dill zum erfolgreich durchgeführten Audit und zum verdienten Zertifikat“, sagte Jochen Schüler, Geschäftsführer der Kindertagesstätten im Evangelischen Dekanat an der Dill.

Im Rahmen des Zertifizierungskurses setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit ernährungswissenschaftlichen Grundlagen, Qualitätsstandards in der Gemeinschaftsverpflegung sowie mit Hygienemanagement auseinander. Dabei ging es nicht nur um Fachwissen, sondern auch um Reflexion, Verantwortungsübernahme und den professionellen Blick auf die eigene Arbeit.

Die Veranstaltung in Darmstadt klang bei einem gemeinsamen Beisammensein mit kulinarischer Begleitung aus und bot Raum für Austausch und Anerkennung. Mit der erfolgreichen Zertifizierung wurde zugleich ein deutliches Zeichen gesetzt: Hauswirtschaft in der Kindertagesstätte ist keine Nebentätigkeit, sondern ein professioneller und unverzichtbarer Bestandteil pädagogischer Qualität.

FOTO: GÜT / Ev. Dekanat an der Dill. Text: Holger J. Becker-von Wolff

Neu in Herborn-nicht nur Partyservice, sondern auch die passenden Räume dazu

Buffetvarianten für die verschiedensten Anlässe sowie Zubereitung von Geschäftsessen, Frühstücksbuffet, Kaffeetafeln und Bankette gehören zum umfangreichen Angebot des Herborner Partyservice Holger Lehr. Besonders stolz sind der 58-jährige Metzgermeister und sein junges Team darauf, dass alle Zutaten für Festmenüs oder Buffets ausschließlich aus eigener Fertigung stammen.

Das Holger Lehr-Partyservice-Team feiert Eröffnung in den neuen Räumen.

Das Unternehmen ging aus der 130 Jahre alten Herborner Metzgerdynastie Lehr hervor. Holger, der nicht nur Innungsobermeister war, sondern auch das Kochen gelernt hat, gründete vor 14 Jahren seinen Partyservice. Der ist aus dem lukullischen Angebot von Herborn nicht mehr wegzudenken und weit über die Stadtgrenzen hinaus für Qualität, Geschmack und Zuverlässigkeit bekannt.

Mit neuen Räumlichkeiten für Tagungen, Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art oder ganz einfach nur Familienfeierlichkeiten rundet der innovative Unternehmer nun sein Serviceangebot ab. Selbst für weniger erfreulichen Anlässen, wie Beerdigungen, können die Räumlichkeiten ideal genutzt werden. Nachdem die Deutsche Bank in der Herborner Hauptstraße 5 b (vor der Metzgerei Reuter links abbiegen), dann das Eckhaus) ihre Geschäftsräume aufgegeben hat, beschloss Lehr diese zu Veranstaltungsräume umzubauen.

Der Umbau ist mit kompletter Ausstattung für bis zu 50 Personen perfekt gelungen. Die Wirtschafträume des Holger Lehr- Partyservice befinden sich direkt nebenan und somit könnten die Wege für die schmackhaftesten Menüs nicht kürzer sein. Wer sich für eine Veranstaltung bei Lehr entscheidet, kann unter einer Vielzahl von lukullischen Köstlichkeiten von Fingerfood über Canapés und belegten Brötchen, Schnitzel und Co, Vorspeisen, Suppen oder Buffets in zahlreichen Variationen und Ausstattung wählen. Auch eigene Zusammenstellungen oder Wahl der Speisen sind möglich. So kommen auch Vegetarier zu ihrem Recht. Noch nicht einmal um Getränke müssen sich die Nutzer kümmern. Es ist einfach alles da und fachgerecht hergerichtet. Servicekräfte des Hauses stehen auch während der Veranstaltung für das Wohl der Gäste bereit.

Selbst der Eingangsbereich kann beispielsweise für eine „Foto-Box“ genutzt werden oder einfach nur zum Empfang der Gäste. Die Sanitärräume sind modern und großzügig, so dass auch hier keine Wünsche offenbleiben.

Mit Herzblut und viel Können entstehen beim Partyservice Lehr die leckersten Kreationen

Die „Feuertaufe“ für die geschmackvollen Räumlichkeiten fand bereits Ende Januar statt und die war nach Aussage des Chefs mehr als gelungen. Lehr kann sich gut vorstellen, dass bei ihm auch Firmen eine perfekte Location für Konferenzen und Präsentationen vorfinden. Dazu stellt er eigens ein multimediales Büro zur Verfügung. Besonders reizvoll ist jedoch immer die Möglichkeit die Speisen aus dem umfangreichen Exposé des Party Service auszuwählen. Gastlichkeit steht ebenfalls für Holger Lehr und seine ausgesuchten Mitarbeiter an oberster Stelle und man kann sagen, dass Herborn genau eine solch eindrucksvolle Lokalität brauchte und jetzt bekommen hat. Informationen und Buchungen über Mobil: 0171 77 10 618 und per Mail: info@partyservice-lehr.de. sig/Fotos: Gerdau

Kochkurse für Kinder bei Lehr Partysevice
Am 11. April 2026 finden in der Küche des Herborner Partyservice Holger Lehr der erste „Kinder-Kochkurs“ statt. Die Teilnehmerzahl ist auf acht Personen beschränkt. Die Kinder bekommen die Grundprinzipien des Kochens beigebracht. Sie sollen vor allem eine gewisse kulinarische Intelligenzentwicklung durchlaufen, sagt der Meister. Wichtig ist ihm, dass sie selber etwas ausprobieren. Einfach nur Gerichte nach zukochen sei eben nicht das Ziel. „Man wird nur zum Koch, indem man probiert und dabei auch schon mal etwas falsch macht. Man macht den Kühlschrank auf, schaut nach was vorhanden ist und zaubert daraus etwas Schmackhaftes.“

Holger Lehr, Metzgermeister und Koch