„Caffè sospeso“ – Der Kaffee der Nächstenliebe

Caffè Sospeso kommt aus dem italienischen und heißt auf Deutsch suspendierter oder anhängig Kaffee. Es ist eine im Voraus bezahlte Tasse Kaffee als anonyme Wohltätigkeitsaktion. Der soziale Trend entwickelte sich um die Jahrhundertwende in Arbeitercafés von Neapel und kommt Menschen zugute, die sich nicht mal eben einen Kaffee außer Haus leisten können.

Das könnte ein Caffè Sospeso aus dem Bistro von Anja Reuter sein.

Mittlerweile gibt es auf der ganzen Welt Cafés, die sich daran beteiligen. In Herborn war Anja Reuter, Betreiberin von Anjas Bistro in der Bahnhofstraße am Leonardsturm, von der Idee so begeistert, dass sie sich entschloss, ebenfalls bei Caffè Sospeso mitzumachen.

Wie geht das? Ganz einfach. Gäste die mitmachen wollen, bestellen und trinken einen Kaffee und bezahlen zwei. Anja Reuter schreibt den zweiten Kaffee auf und schenkt ihn an eine oder einen Bedürftigen aus.

Ist das überhaupt notwendig? Ja, ganz sicher!Es gibt viele Menschen unter uns, die sich diese Tasse Kaffee in einem gemütlichen Café wie in Anjas Bistro nicht leisten können. Oftmals sieht man ihnen nicht an, dass es bei ihnen finanziell nicht zum Besten steht und es werden immer mehr.

Caffè Sospeso wird ausgesprochen [kafˈfɛ ssoˈspeːso; -eːzo] ; Italienisch für ‚“suspendierter Kaffee“ oder anhängig Kaffee.

sig/Foto: Gerdau

Ein Gedanke zu „„Caffè sospeso“ – Der Kaffee der Nächstenliebe

  • 3. Februar 2022 um 16:44
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    Finde diese Idee gut aber habe etwas Bedenken dabei ob Leute die sich keinen Kaffee leisten können überhaupt zu Anjas Bistro gehen und um einen Kaffee fragen

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