Interessen der eigenen Bevölkerung wieder in den Mittelpunkt stellen

Netzfund

Von Odo Stüttgen ·

Sehr geehrter Bundeskanzler Friedrich Merz,

ich wünsche Ihnen ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2026 und ein gutes Gelingen zum Wohle unseres Landes, seiner Wirtschaft, seiner Bürger sowie von CDU und CSU!

Es ist nicht möglich, die ziemlich schwierige Lage, in der sich unser Land befindet, innerhalb von acht Monaten spürbar zum positiven hin zu verändern, in die es in rund 20 Jahren unter der Kanzlerschaft von Angela Merkel und Olaf Scholz geraten ist. Dazu gehören u.a. eine Energiewende mit Atomausstieg, eine unkontrollierte Einwanderung von überwiegend jungen muslimischen Männern in großer Anzahl mit späterem Familiennachzug, sowie ein überzogener Klimaschutz. Hinzu kommt, dass Putins Krieg in der Ukraine immer noch nicht beendet ist.

Was wir Bürger jedoch erwarten ist, dass Sie, Markus Söder und die Union den angekündigten und notwendigen Politikwechsel konsequent angehen, den Lars Klingbeil, Bärbel Bas und die SPD seit dem Wahlabend ausbremsen, wo immer sich die Gelegenheit dazu bietet. Die Mitglieder und Wähler an der Basis von CDU und CSU, und nicht nur diese, erwarten eine vernünftige und bürgerliche Politik, bei der die Interessen der eigenen Bevölkerung wieder im Mittelpunkt stehen, und dem rot-grünen Zeitgeist mit seiner überzogenen Wokeness und dem Hype um Klima und CO2 Ausstoß etwas entgegen gesetzt wird. Dazu gehören u.a.:

1. dass die Beschränkung der illegalen Migration konsequent fortgesetzt wird, wozu Alexander Dobrindt erste Schritte eingeleitet hat, doch es sind in den nächsten Monaten noch einige weitere erforderlich, bevor man von einer signifikanten Begrenzung sprechen kann.

2. dass die Energiewende ohne Kernkraft korrigiert wird, und durch einen Energiemix aus erneuerbaren Energien und Kernkraft sowie einigen Kohle- und Gaskraftwerken ersetzt wird. Wann werden die mehrfach zugesagten Gutachten in Auftrag gegeben, die prüfen sollen, ob eine Reaktivierung bestehender Kernkraftwerke möglich ist?

Symbolfoto: AKW an der Rhone

3. dass das verpflichtende Ziel, unbedingt bis 2045 eine Klimaneutralität zu erreichen, aufgehoben wird, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft und der Wohlstand unserer Bürger massiv gefährdet wird.

4. dass das Heizungsgesetz sowie das Verbrennerverbot auf EU Ebene aufgehoben wird

5. dass die CO2 Abgaben gedeckelt oder am besten ganz abgeschafft werden.

6. dass die schnellere Einbürgerung bereits nach 5 statt frühestens nach 8 Jahren abgeschafft wird.

7. dass das Selbstbestimmungsgesetz in seiner jetzigen überzogenen Form reformiert wird

8. dass eine Wahlrechtsreform kommt, die künftig jedem Wahlkreisgewinner wieder einen Sitz im Deutschen Bundestag garantiert.

9. dass die generelle Ausgrenzung der AfD von einer argumentativen Auseinandersetzung abgelöst wird, wie es sich in einer Demokratie gehört.

10. dass die SPD in ihre Schranken verwiesen wird, und falls das nicht gelingen sollte, eine Minderheitsregierung der Union erwogen wird, die ihre Vorhaben teils mit den Stimmen von SPD und Grünen, teils mit den Stimmen der AfD umsetzt.

Beste Grüße

Ihr Odo Stüttgen

Menschlichkeit, ein eher schwammiger Begriff

Nachdenkenswertes zum Jahreswechsel

Von Siegfried Gerdau

Höflichkeit, Respekt, Anstand und Rücksichtname waren einst die „Kopfnoten“ im Zeugnis eines guten Miteinanders. Der Wunsch für einen „guten Tag“, auch Fremden gegenüber, gehörte ebenso dazu, wie einem Anderen die Türe aufzuhalten. So lernte und lehrte man einst, dass es sich „gehört“ einem Älteren oder einer Älteren seinen Platz anzubieten und dies im Besonderen einer Person, die auf unterschiedlichste Weise gehandikapt ist.

Eine Gesellschaft in der sich nur der Schnellere und Stärkere ohne Rücksicht auf Verluste skrupellos durchsetzt, verliert den Respekt vor sich selber. Das deutsche Volk hatte ihn einst gegenüber seinen Mitmenschen verloren und wurde dafür hart bestraft. Die nachfolgende Generation begriff, dass das Grundgesetz Paragraf 1 Absatz 1 nicht ohne Grund in unserer Verfassung festgeschrieben wurde. Aus unserer schrecklichen Vergangenheit ergab sich auch die Erkenntnis, dass nur aus dem sorgsamen, respektvollen Umgang untereinander ein Gemeinwesen auch pekuniär profitieren kann.

Höflichkeit und Respekt gegenüber dem sogenannten „schwachen“ Geschlecht, ist eine männliche Tugend und wird auch von den „Betroffenen“ in der Regel so empfunden. Emanzipation ist absolut in Ordnung, denn eine Frau ist eben nicht nur Gebärmaschine oder Hausangestellte, sondern den „Herren der Schöpfung mindestens gleichgestellt. Dennoch gebietet es der Anstand und die Achtung ihr im wahrsten Sinne des Wortes den „Vortritt“ zu lassen.

Das Gleiche gilt auch im Straßenverkehr gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. Wer einmal die Vorfahrt gewährt, den Blinker rechtzeitig setzt oder auch mal auf die Bremse tritt, auch wenn das eigentlich der andere tun müsste, ist immer noch männlich (oder auch fraulich) aber in jedem Fall höflich und respektvoll. Menschen die nicht Willens oder in der Lage sind, diese einfachen Regeln des höflichen Miteinanders zu akzeptieren, erfahren früher oder später am eigenen Leib, dass sie den falschen Weg gegangen sind.

Das alles gilt im Übrigen auch für ein Unwesen des gegenseitigen „in-die-Pfanne-hauens“. Denunzieren, melden und anschwärzen gilt seit einiger Zeit als Tugend, ist aber im Grunde genommen die Belebung der niedrigsten Instinkte. Die gesellschaftlichen Folgen sind Abschottung, Angst vor offenen Gesprächen und Wegbereiter von Hass und Hetze. Melde-Menschen spielen sich zu Rechthabern und einzig Wissenden auf, um von ihren eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken.

Der Artikel 2 des Grundgesetzes spricht von der Freiheit der Person und im Artikel 5 werden klare Ansagen zu Meinungsfreiheit, genauer Meinungsäußerungsfreiheit paraphiert. Sie gewährleisten das subjektive Recht auf freie Rede sowie freie Äußerung und (öffentliche) Verbreitung einer Meinung in Wort, Schrift und Bild sowie allen weiteren verfügbaren Übertragungsmitteln. Wenn diese Meinungen keine persönlichen Beleidigungen enthalten, sind sie auch nicht „meldewürdig“.

Respekt und Anstand gebieten es, eine Meinung höchstens mit einer Gegenmeinung zu beantworten, aber sicher nicht mit anonymem Anschwärzen nach Blockwartmanier. Die sozialen Netzwerke sind vielen Menschen ein Dorn im Auge, weil sich dort nicht selten der Volkszorn entlädt. Nein, das gab es früher nicht und es wurden auch keine Häuser beschmiert, Autos angezündet, Menschen mit Gewalt bedroht oder gar wegen den unterschiedlichsten Anschauungen ums Leben gebracht. Ja, das war vor vielen Jahrzehnten einmal ganz anders. Leider treten die Erkenntnisse daraus (schon wieder) immer mehr in den Hintergrund.

Es lohnt sich darüber nachzudenken. Wer schon bei seinen Kindern einfach zu begreifende gesellschaftlichen Verhaltensregeln in die Erziehung einfließen lässt, macht garantiert nichts falsch und schafft vielleicht damit die Voraussetzung für Höflichkeit, Respekt, Anstand und Rücksichtname. Bild: KI

Orgelkonzert in der Herborner Evangelischen Stadtkirche

Kurz vor Beginn der Innenrenovierung der Herborner Evangelischen Stadtkirche, weshalb die große Orgel für längere Zeit nicht zur Verfügung stehen wird, kommt die Walcker-Orgel, Baujahr 1966, am Sonntag, 28.12. um 11 Uhr nochmal voll zur Geltung.

Drei Generationen von Organisten , die langjährige Kantorin Regina Zimmermann-Emde, der aktuelle Kantor Johann Lieberknecht und der Orgelschüler Linus Wolf aus Schönbach spielen Werke von Buxtehude, Bach, Liszt und Messiaen. Dabei werden alle Facetten und Klangfarben der Orgel zu hören sein, und zwar letztmals in genau dieser Form (im Jahr 1990 fand eine Außenreinigung der Orgel statt). Im Zuge der nun dringend notwendigen Orgelsanierung werden neben zahlreichen mechanischen und elektrischen Bauteilen auch Pfeifenreihen überarbeitet und ergänzt, sodass sich ein neues Klangbild ergibt.

Texte und Gebete liest Pfarrerin. Anja Vollendorf.  Der Eintritt ist frei.

Text: Johann Lieberknecht. Foto: Jonas Müller

Was hat Abfall mit Gehirntraining zu tun?

Kommentar von Siegfried Gerdau

Gehirnjogging hat die Abfallwirtschaft Lahn/Dill ihren Kunden mit der Herausgabe ihres Abfallkalenders 2026 fürs ganze Jahr verordnet. Unübersichtlicher geht’s nun wirklich nicht mehr, meinten viele Bürgerinnen und Bürger, als sie das „Werk“ in den vergangenen Tagen aus ihren Briefkästen holten.

Bunt und mit vielen Abkürzungen gespickt, präsentiert sich ein DIN A 4 Blatt an dem sich besonders ältere Menschen mit viel Mühe abarbeiten müssen. Damit sollen nun die Haushalte „ermitteln“ wann sie ihre Abfalleimer vor den Türen abstellen können oder nicht. He, Bu, Gu, He Am, Gu, Hi oder nur Gu. Es liest sich wie die farbig unterlegte Geheimschrift aus einem Kryptografen.

Also bitte liebe Abfallwirtschaftler, das war nichts und innovativ schon mal gar nicht. Wer das verbrochen hat, sollte darüber nachdenken, ob man wirklich alles den Praktikanten überlassen kann. Farbe ist zwar schön, muss jedoch nicht über allem ausgeschüttet werden. Es gibt Dinge die man, weil bewährt, auch mal einfach so lassen kann wie sie waren.

Besonders die Seniorinnen und Senioren, aber auch die Farbenblinden unter uns freuen sich sicher schon jetzt über einen übersichtlichen Abfallkalender 2027. Aber dann bitte, bitte wieder schwarz/weiß.

Exquisites Konzert der Herborner Kantorei mit Solisten und Instrumentalgruppe

Mit einem fantastischen Adventskonzert öffnete die Herborner Kantorei die Herzen der zahlreichen Gäste in der Herborner Evangelischen Stadtkirche. Unter der Leitung von Kantor Johann Lieberknecht und der instrumentalen Begleitung des Instrumentalensemble Wetzlar/Herborn, erklangen Werke von Georg Philipp Telemann, Henry Purcel und Georg Friedrich Händel.

Kantorei-Chor mit Instrumentalgruppe

Das I- Tüpfelchen des Konzerts war ganz sicher der Auftritt von vier Solistinnen und Solisten. Ihr Einsatz deckte die häufigsten Stimmlagen wie Alt (Marie-Luise Reinhard), Sopran (Annette Meisner), Tenor (Michel Brauer) und mit seinem raumfüllenden Bass (Katamba Kazaku) ab. Der Bassist und Kantor Kazaku ist der Nachfolger des Herborner Kantor Lieberknecht an dessen alter Wirkungsstätte in Biedenkopf.

Unterstützt von Marie-Luise Reinhard und Annette Meisner eröffnete der Kantorei-Chor mit einer Komposition „Machet die Tore weit“ von dem 1681 geborenen Magdeburger Georg Phillipp Telemann. Kirchenmusik für die Sonn- und Festtage des Kirchenjahres waren unter anderem die Passion des barocken Multitaskers. Die Kantate wurde am 28. November 1734, dem 1. Advent, in Leipzig aufführte. Sie entwickelte sich bald zu einem der meistaufgeführten Kirchenmusikwerke Telemanns.

Annette Meisner

Während Annette Meisner die Sopran-Arie „Jesus komm in meine Seele…“intonierte, übernahm Michel Brauer den Tenor-Rezitativ, also den Sprechgesang „Ich will zu Einzug gern die Bahn bereiten…“. Volltönend folgte Katamba Kazaku mit der Bass-Arie „Ich will beten…“. Mit dem Choral „Warum willst Du draußen stehen…“ endete die eindrucksvolle Kantate.

Eigentlich eher der Profiliga zugehörig, hatte die Lehrerin und Altistin Marie-Luise Reinhard ihren Einsatz bei dem Auszug aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach „Bereite dich Zion…“. Ihre unvergleichliche, tiefe Stimme kontrastierte mit dem Erscheinungsbild der jungen Frau und hatte somit einen hohen Aufmerksamkeit-Faktor.

Ein Vorweihnachtskonzert ohne Georg Friedrich Händel geht gar nicht. Das bekannteste Werk des bedeutendsten Musikers der Geschichte der 1685 in Halle an der Saale geboren und 1759 in London starb, ist sicherlich das Oratorium „Messiah“. Lieberknecht hatte sich am Sonntag aber für „O praise the Lord with one consent“ entschieden. Das Werk gehört zu Händels „Chandos Anthems“, einer Sammlung geistlicher Kompositionen.

Händel nutzte den Lobespsalm 135 für das Werk „O Praise…“, um Chor und Solisten gemeinsam einzusetzen. So erscholl schon bald die geballte Ladung von Chor und den vier Solisten im Kirchenrund. Mit der Alt-Arie „Gelobt sei der Herr mein Gott“ von Johann Sebastian Bach bewies Marie-Luise Reinhard erneut ihr großes Talent. Bach hat in seinen Kantaten, Oratorien und Passionen zahlreiche Arien für die Stimmlage Alt komponiert. Diese gehören zu den ausdrucksstärksten und emotional tiefsten Momenten seiner Vokalmusik.

Blumen für Solisten und Dirigenten

Mit „Rejoice in the Lord alway“, von Henry Purcell, das oft auch „The Bell Anthem“ genannt wurde, endete ein Konzert wie man es nicht alle Tage hören kann. Die Kirchengäste goutierten die hohe Leistung aller Protagonisten wohl mit einem der längsten Beifalle in der Konzertgeschichte der Herborner Kantorei. sig/Fotos: Gerdau

Johann Lieberknecht

Vom 1. Januar bis zum 31. März 2026 geht Kantor Johann Lieberknecht in Elternzeit und wird sich um seine drei Kinder intensiv kümmern. Die Vakanz läuft in der Phase des Kirchenumbaus im Innern und passt seiner Meinung nach ganz gut in diese Zeit. Seine Vorgängerin im Amt Regina Zimmermann-Emde werde einiges übernehmen, sagt Lieberknecht. Die Dillenburger Kantorin Petra Denker hat den Chor für diese Phase nach Dillenburg eingeladen, um für das Haydn Oratorium „Die Schöpfung“ im Mai des kommenden Jahres zu proben.

Aus Alt mach neu!

Die Idee vom Recyclen hat mich immer schon begeistert und dann habe ich die Tasse zerdeppert. Ich hab sie mir angeschaut und gedacht: „Genau!“ und sie aufgehoben um irgendwann, irgendetwas aus ihr zu machen, zum wegwerfen fand ich sie einfach zu schade. Lange Zeit später… Jetzt hat sie endlich ihre neue Bestimmung und ich ein neues Medium gefunden, um mich kreativ auszutoben. Ob das alte Geschirr „nur“ bemalt, oder zu skurrilen Objekten zusammengefügt wird, es macht riesigen Spaß!

Der Workshop:

Der Workshop findet an drei aufeinanderfolgenden Freitagnachmittagen statt. So haben wir die Zeit 2-3 Projekte zu erschaffen.

Am ersten Freitag entwerfen Sie ein Design, oder aber eine Skulptur aus Porzellan und bemalen sie.

Am zweiten Freitag tragen Sie die letzten Schichten Farbe auf. Nach 24 Stunden können sie die Gegenstände zuhause im Ofen brennen, damit die Farbe Spülmaschinenfest wird.

Am letzten Termin schleifen Sie das Geschirr und bereiten so das Kleben der Skulpturen vor, oder aber Sie setzen neue Ideen um. Nach diesen 3 Terminen sind Sie in der Lage, nach Lust und Laune eigene Projekte allein zuhause zu erschaffen.

Kosten: 130€ + 40€ Materialkosten (Darin enthalten sind: 3 Pinsel, eine 6er Box Porzellanfarben, ein Porzellanmalstift zum schreiben und eine Tube Konturfarbe, die Sie nach dem Kurs mit nach Hause nehmen können). Das alte Geschirr steuern Sie bei. Dabei wäre zu beachten, dass Porzellan stabiler zu verkleben ist, als Steingut. Sie sollten so viele alte Teller, Tassen und Unterteller mitbringen, das sie an 2-3 Projekten gleichzeitig arbeiten können, denn die Farbe muss trocknen, bevor man sie wieder übermalen kann. Nachdem das Geschirr im Backofen „gebrannt“ worden Ist, sind die Farben spülmaschinenfest.

Die Termine:

Februar 2026: Freitag 06.02. / 13.02. / 20.02. jeweils von 16 bis 20 Uhr.

Die Teilnehmerzahl des Seminars ist auf 6 Personen beschränkt, damit ich für jeden genug Zeit habe.

Sie haben an den festen Terminen keine Zeit, möchten aber sehr gerne mitmachen, dann können Sie einen Individuellen Termin buchen. Zu diesen Terminen können bis zu 10 Personen teilnehmen.

Grundsätzlich finden die Termine nur ab einer Mindestteilnehmerzahl von 3 Personen statt.

Wenn Sie sich vorab einen Platz sichern möchten, oder gerne den Newsletter abonnieren möchten, reicht eine kurze Mail.

Kontakt: Benita von Wendt / Malerei – Fotografie – GrafikDesign – Workshops / Mobil : 0151 20 100 344 / www.benita-von-wendt.de

Ich schwöre.

Kommentar von Siegfried Gerdau

„Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe.“ Das war mein Schwur, nicht auf die damalige Regierung, irgendeine Partei oder Menschen die so etwas gerne hätten.

Ich habe auf das Grundgesetz geschworen. Darauf wurden wir Soldatinnen und Soldaten bei jedem öffentlichen Gelöbnis immer wieder hingewiesen. Das Deutsche Volk war und ist der Primat und seine „Erfüllungsgehilfen“ sind die Regierenden.

Ich habe geschworen die Freiheit unseres Volkes tapfer zu verteidigen und damit beeidet voll hinter dem Artikel 87 a des Grundgesetzes zu stehen. Ob der Zusatz 1a hier wirklich notwendig war, obliegt nicht meiner Entscheidung. 87a, 2 war jedoch immer meine Maxime sowie die meiner Kameraden.

 „Außer zur Verteidigung dürfen die Streikkräfte nur eingesetzt werden, soweit dieses Grundgesetz es ausdrücklich zulässt.“ 

In meinen mehr als 30 Dienstjahren und auch heute immer noch, war mir bewusst, dass die Bundeswehr eine sogenannte Verteidigungsarmee ist. Von Systemen, die Armeen einsetzten, um andere Länder zu überfallen, hatten und haben wir immer noch die Nase voll. In allen Übungen ob mit Nato-Armeen oder alleine als Bundeswehr, war unser Feindbild-welches wir eigentlich nicht haben sollten- klar. Der Angreifer hieß „Orange“ und diese Terminologie war diplomatisch sehr gut gelöst. Es gab daher auch keinen Hass oder Hetze gegen ein anders Volk.

Wir damaligen W 18er wussten wofür wir unsere Wehrpflicht ableisteten.

Wir „Parlamentssoldaten“ wurden gebraucht, aber wir fühlten uns Jahrzehnte lang ständig abgelehnt. Wir wurden beschimpft und oft mit Häme übergossen. Man demontierte über viele Jahre hinweg eine stattliche Armee, wie es sie zwischenzeitlich nicht mehr gibt. Wenn es nach der Grünen Partei gegangen wäre, hätte man sie sogar total abgeschafft. Es sollte „Frieden ohne Waffen“ geschaffen und Schwerter zu Pflugscharen umgeformt werden.

Das ist jetzt alles anders. Mit Entsetzen stellen die sinnes-gewandelten-Verantwortlichen fest, dass Deutschland sich nicht mehr verteidigen kann. Es fehlen Soldaten, Munition und Gerät. Im reichsten Land der Erde fehlt es an vielem und inzwischen auch an Geld. Vor allem braucht Deutschland junge Menschen, die Willens sind sich für einen Kriegseinsatz ausbilden zu lassen. Weil auch der letzte Abgeordnete weiß, dass das mit der Freiwilligkeit nicht klappen wird, steht die Wiederbelebung der Wehrpflicht vor der Tür.

Schon jetzt ist jedoch absehbar, dass viele junge Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen den Kriegsdienst-früher sagte man Wehrdienst- verweigern werden. Mit Zivildienstleistenden kann man jedoch keinen Krieg gewinnen. Hier werden pekuniäre Anreize geschaffen werden müssen. Dies lief auf eine Söldner-Armee, wie die französische „Légion étrangère“, hinaus und die wollten und wollen? wir in Deutschland nie haben. Um bei Friedrich Schillers Gedicht „Die Teilung der Erde“ zu bleiben, möchte man sagen „Was tun sprach Zeus“. Der Göttervater empfiehlt Verantwortung zu übernehmen und aktiv zu handeln und dazu gehört ganz sicher aber auch nach dem Abgeordneteneid vorzugehen:

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfülle…….“.

Ob sich jeder Abgeordnete darüber im Klaren ist, dass er einen Eid mit all seinen Konsequenzen geleistet hat, müsste man höchstens hinterfragen. Unser Volk, dessen Väter, Groß- und Urgroßväter die Welt mit Krieg und Verheerung mit zig Millionen Toten überzogen hatten, braucht sicher eine Verteidigungsarmee, um sich gegen Übergriffe aus anderen Ländern wehren zu können. Grundsätzlich aber braucht es besonnene Politiker und gute Diplomaten damit es gar nicht erst so weit kommt.

Den Link musste ich noch anhängen. Er passt, so denke ich, ganz gut zum Thema

https://www.facebook.com/reel/1160128319648184

Gegen die freie Welt wird Krieg geführt

Kommentar aus der WELT.

„Der Islamismus ist die mit Abstand tödlichste Ideologie des 21. Jahrhunderts. Der Schutz gegen seine Akteure – ob sie mit oder ohne Waffen agieren – muss Teil einer europäischen Verteidigungsstrategie sein.

Wieder wurden Jüdinnen und Juden ermordet, wieder hat ein antisemitisches Attentat Entsetzen ausgelöst – zumindest in der jüdischen Welt. Denn die Beileidsbekundungen wirken zunehmend einstudiert und gleichen von Anschlag zu Anschlag einem floskelhaften Ritual. Der Terrorangriff am Bondi Beach vom vergangenen Sonntag ist längst kein Einzelfall. Er steht in einer Reihe blutiger Angriffe, die sich weltweit gegen Jüdinnen und Juden richten. Und erneut wählten die Täter einen jüdischen Feiertag für ihre Tat: wie an Simchat Torah in Israel am 7. Oktober 2023, an Yom Kippur in Manchester am 2. Oktober 2025 und nun an Chanukka in Australien.

Ja, die Beileidsbekundungen nach solchen Taten sehen die Juden – doch ihnen folgen zu selten Konsequenzen.

Bundeskanzler Merz hat gesagt: Wir leben nicht mehr im Frieden. Er meinte damit die militärische und hybride Bedrohung. Doch die Realität ist der Rhetorik voraus: Gegen die freien Gesellschaften wird bereits Krieg geführt. Er ist nicht konventionell, sondern ideologisch und asymmetrisch. Frei nach dem Motto „Stell dir vor, es ist Krieg – und keiner will es wahrhaben“ verweigert sich unsere Gesellschaft dieser Realität. Dieser Krieg heißt Islamismus. Und wir müssen endlich anerkennen, was das bedeutet.

Islamismus ist keine strenge Auslegung einer Religion, und er ist ganz sicher keine legitime Haltung unter vielen. Er ist eine totalitäre Ideologie und die mit Abstand tödlichste des 21. Jahrhunderts. Islamismus – bisweilen vermischt mit arabischem Faschismus – ist die treibende Kraft hinter einer steigenden Zahl von Angriffen. Er verwandelt Weihnachtsmärkte, die Räume für friedliches Beisammensein sein sollten, in Hochsicherheitszonen. Er hinterlässt eine Blutspur, zuletzt in Bondi Beach, wo 16 Menschen seinem Judenhass zum Opfer fielen.

Filmabend: „Es begab sich aber zu der Zeit….“

Die Evangelische Kirchengemeinde Sinn lädt zu einem adventlich-weihnachtlichen Filmabend ein: „Es begab sich aber zu der Zeit…“ (Originaltitel The Nativity Story).

Repro: Sandmalerei von Conny Klement

Der Film wird am Freitag, 19. Dezember 2025, in der Evangelischen Kirche Sinn (Ballersbacher Weg 1, 35764 Sinn) gezeigt. Los geht es um 18.18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

In der Filmpause gibt es einen Imbiss und Getränke. Für warme und gemütliche Atmosphäre ist gesorgt. Der Film dauert 101 Minuten und ist freigegeben ab 6 Jahren FSK.

Stefan Gerth und Carsten Heß sowie das Vorbereitungsteam laden dazu herzlich ein. In der Vorankündigung heißt es: „Der Film ‚Es begab sich aber zu der Zeit…‘ ist einer der besten, spannendsten und wohl authentischsten Filme über die Geburt Jesu. So genial, dass er im Erscheinungsjahr 2006 sogar im Vatikan uraufgeführt wurde.“ 

Holger J. Becker-von Wolff