Bundeszustände im Klartext

Ein Netzfund, den ich meinen Lesern nicht vorenthalten möchte, weil die einschlägigen Medien dazu nicht bereit oder in der Lage sind. sig

Genauer hinschauen und selber denken ist das Gebot der Stunde.

Je irrer die Zustände, desto grandioser die Kommentierung durch all jene Stimmen, die der Sprachlosigkeit erfahrungsgemäß am besten Ausdruck verleihen könnten, es jedoch häufig nicht machen. Don Alphonso hat es in einem Artikel in der WELT getan. (Auszüge): --------------------------------------------------

„Gestern wurde eine desaströse Umfrage für die sogenannten Volksparteien veröffentlicht, und die hatte es in sich: 17,1 Prozent für die einst stolze CDU von Erhard und Adenauer, 12 Prozent für die rauchenden Reste des Erbes von Brandt und Schmidt, und 4,9 Prozent im Bund nur noch für die CSU, die ich noch als alles beherrschende Staatspartei kannte. 4,9 Prozent heißt, die Partei käme nur noch über Direktmandate in den Bundestag, aber nicht mehr über die 5-Prozent-Hürde. [Alle MdB der CSU im vergangenen und im jetzigen Bundestag sind Direktmandate. Eigentlich hätte die CSU sogar noch mehr Direktmandate, wenn es die Wahlrechtsreform der Ampelkoalition nicht gegeben hätte. Es wird im Laufe dieser Legislaturperiode eine erneute Wahlrechtsreform geben, die garantieren wird, dass künftig wieder alle Wahlkreisgewinner ihren Platz im Parlament einnehmen können. Insofern besteht bei der CSU kein Grund zur Sorge.]

Das gab es noch nie. Und das wäre vor 10 Jahren auch unvorstellbar gewesen, so unvorstellbar wie der Umstand, dass es rechts von der CSU eine Partei gibt, die sie in diesem reichen Musterstaat in manchen Stimmbezirken überflügelt. Die Söder-CSU macht es wie die bayerische SPD und vertagt die Debatte über ihr desaströses Ergebnis bei der Kommunalwahl in fernste Zukunft.

Und dann ist da noch die Reform der Krankenkassen, die deutsche Familien staatlich gewollt betrügt und den Bund von den Lasten seiner bevorzugten Kostgänger im Bürgergeld weitgehend entlastet. So entbindet man die Ministerien von der Unzumutbarkeit, das Geld, das die gesetzlich Versicherten zusätzlich ausgeben müssen, selbst einzusparen. Wie kann man so etwas beschließen, das weiten Teilen der eigenen Wählerschaft ins Gesicht spuckt, und glauben, das sei akzeptabel?

Was ich mich frage, ist: Ist das Desaster, das wir erleben, der synchrone Untergang von drei früheren Volksparteien und der Aufstieg einer einzigen Volkspartei, die vom sächsischen Automechaniker bis ins angeblich grüne Berlin die stärkste Kraft werden kann – ist dieses Desaster etwas, das man angesichts der eigenen Machterhaltung für die kommenden Jahre akzeptiert? Oder ist das etwas, das die Beteiligten hinter ihren Schranken, Mitarbeitervorzimmern und Gremienabsprachen grundsätzlich nicht mehr verstehen?

Meine Befürchtung ist, dass wir es mit der zweiten Variante zu tun haben, denn schon die FDP ist mit der Ampelregierung lieber untergegangen, als frühzeitig Grenzen zu ziehen: Sie ist heute APO, dafür ist Ferda Ataman immer noch Antidiskriminierungsbeauftragte, “ angeblich kann man das Geschlecht wechseln und sicher Haschisch konsumieren.

Wir haben ein drohendes Verbrennerverbot, den Niedergang der Autoindustrie für Klimaziele, für die uns die Welt auslacht, und all die Kaskadeneffekte vom Zulieferersterben bis zu sinkenden Hauspreisen. Die Vorstellung, in einem kollabierenden Immobilienmarkt zwangsweise energetisch sanieren zu müssen, ist etwas, das man bei der Weißwurst nicht erklären kann. Diese Politik ist für die Menschen ein persönlicher Albtraum und die Gefährdung ihrer privaten Existenz. Sie haben Angst und nicht den Eindruck, dass diese Angst verstanden wird.

Das bedeutet, dass sie ein Haus kaufen wollen, heiraten, Kinder in Schulen schicken, in denen Deutsch nicht optional ist, und ihr Erspartes nicht in ein Auto stecken, das drei Nettojahresgehälter nach allen Abzügen kostet, nur damit es mit Strom fährt.

All das, was die Regierung begünstigt – illegale Einwanderung, fortgesetztes Afghanen-Einfliegen, Syrer-nicht-Heimschicken, Elendsverwaltung, Sozialbetrug, Beamtenwasserköpfe mit immensen Privilegien, aufgeblähte Ministerien und Bürokratie, die an den eigenen Vorschriften erstickt und nicht mal mehr in der Lage ist, für sicheren Nahverkehr zu sorgen – wollen sie nicht. Das wählen sie nicht. Sie sind damit nicht rechts, sie verlangen nur das, was früher in jedem Parteiprogramm der Volksparteien stand. Sie wollen in Frieden in ihrem hübschen Dorf im September ein Weinfest bei der Freiwilligen Feuerwehr abhalten. Was trägt die Politik in Berlin zum Gelingen bei?

Nichts. Nur noch mehr Schulden zum Stopfen von Löchern und Aufgaben für die Kommunen zur Lösung globaler, zu uns eingeladener Krisen. Man lädt alles bei Dörfern ab, die keinen Wohnraum für die eigenen Bewohner mehr haben.Wir haben eine Staatsquote höher als in China, wir bezahlen Entwicklungshilfe für die Raumfahrtnation Indien, wir nehmen Rekordschulden auf. Wieso glaubt diese Blase in ihren Berliner Büros, die Menschen würden sich am Weißwurststand auf dem Wochenmarkt treffen und sagen: Hurra! Endlich eine Regierung, die die richtigen Reformen anpackt und die Weichen für die Zukunft stellt.

Es mag Journalisten geben, die es als ihre Aufgabe betrachten, diesen Beutestaat weiter zu verteidigen, weil alles andere mit einer Schwefelpartei schlimmer ist. Aber ich habe aufgegeben. Ich kann das nicht. Es ist völlig unmöglich. Das Land ist in Ordnung, die Menschen sind gut – was eine umfassende Reform braucht, ist das abgekapselte System in Berlin, das glaubt, es könnte tun, was ihm passt, und es würde am Ende schon damit durchkommen. Die Leute würden sich schon beruhigen.

Was geht in diesen Politikerköpfen vor? Was haben die mit dem Land zu tun, in dem Bäckereien reihenweise an den Energiepreisen zugrunde gehen? Welche Relevanz wird Menschen jenseits von Strategiekonzepten der eingekauften Agenturen zugestanden? Ich habe den Betrieb von innen durchaus erlebt, und natürlich muss man Kompromisse machen. Aber inzwischen wird nicht mehr überzeugt, sondern auf fundamentale Zweifel mit immer mehr Selbstüberzeugung reagiert. NGOs framen klassische Lebensmodelle als Gefahr für die neue Gesellschaft. Der Bürger wird als faul und unwissend beschimpft, verbreitet schlechte Laune und muss Abstriche hinnehmen. Der Unternehmer soll 1000 Euro zahlen. Wenn es keine Wohnungen gibt, gibt es keine Wohnungen. Es wird keine Steuererhöhungen geben, aber eine Zuckersteuer wird nicht erhöht, sondern gleich neu erfunden.“

Die komplette Kolumne:
https://www.welt.de/kultur/stuetzen-der-gesellschaft/plus69f2ed98052adba8a89e5044/umfrage-desaster-pardon-aber-was-geht-in-den-koepfen-dieser-politiker-vor.html

Der „Kommentator Don Alfonso“, heißt mit „bürgerlichem Namen“ Rainer Meyer.
Er ist ein deutscher Journalist und Blogger, der unter dem Pseudonym Don Alphonso (oft auch scherzhaft „Don Alfonso“ geschrieben) bekannt wurde.
Kurz zu ihm:
Schreibt seit vielen Jahren Kolumnen, u. a. für die Zeitung Die Welt
Früher auch aktiv bei Frankfurter Allgemeine Zeitung
Bekannt für seine meinungsstarken, oft polemischen Kommentare zu Politik, Gesellschaft und Internetkultur
Hat eine eher konservativ-bürgerliche Perspektive und tritt häufig kritisch gegenüber linken Positionen und Social Media auf
Sein Stil ist bewusst provokant, manchmal ironisch oder sarkastisch – deshalb polarisiert er stark: Einige schätzen ihn für klare Worte, andere kritisieren ihn für Zuspitzung.

Freie Meinung ist ein Garant der Demokratie.

Ein Vorfall bei dem eine ganze Horde illegaler Griller Polizisten angegriffen hat, veranlasste eine Kommentarschreiberin sich mit gutem Recht darüber zu echauffieren. 

Leider versucht man immer noch Menschen, die schlimme Zustände im Land anprangern, in die „Rechte Ecke“ zu schieben. Das funktioniert aber zum Glück immer weniger. Wer Meinungsfreiheit mit den üblichen Totschlagargumenten unterdrücken will, ist entweder wenig Intelligent oder, was noch schlimmer ist, ein Demokratiefeind. sig

Polizisten sind der verlängerte Arm des Gesetzes und keine Prügelknaben für irgendwelches Gesindel

Hier der Kommentar aus dem Netz:

Ob Migranten oder Flüchtlinge welchen Grund haben die sich so hier zu verhalten? Ihnen steht teilweise mehr zu und es wird von Ihnen mit Füßen getreten.
Sie nennen uns Schweinefresser, Kartoffeln und Ungläubige.
Warum? Da man diese hier aufgenommen hat, um ihnen ein Leben in Frieden zu geben. Die Dankbarkeit dann so aussieht, dass so viele unserer Mitmenschen geschändigt oder getötet wurden und werden. Sie den Frieden in unserem Land zerstören!
Wann finden die Menschen mal in ihre Stärke und vor allem in ihren Mut. Das ist keine Hetze, dass ist auch nicht Rechts. Eine Schneise der Gewalt zieht durch unser Land und wir schauen zu wie unsere Mitmenschen sterben oder geschändigt werden. Was hier passiert hat mit Respektlosigkeit zutun und Verachtung dem deutschen Volk gegenüber.

Die treuesten Begleiter der Menschen sind Hetze und Hass

Der Teuffel hat verlassen die Weld, dieweil er weiß, die Menschen sich auch on ihn hassen und machen sich die Helle heiß.

Spruch an einem Haus in Ellenz-Poltersdorf/Mosel.

Auch hier wird wieder die Unfertigkeit der Menschen deutlich. Sebst die Erkenntnis darüber hält sie nicht davon ab, sich immer wieder nach altem Muster zu hassen und zu bekriegen. Der eigentliche Widerspruch zwischen Intelligenz und Idiotie ist in Wirklichkeit gar nicht widersprüchlich, sondern gehört leider zur etwas verunglückten Schöpfung Gottes dazu. sig/Foto:Gerdau

Wir müssen kriegstüchtig werden!?

„Wir müssen Kriegstüchtig werden“, sagt der Verteidigungsminister und redet davon, dass der Russe 2029 Deutschland angreift. Seine Generäle stimmen ihm zu. Rheinmetall die Waffenschmiede Deutschlands steht auf dem Gaspedal. Das 100  Milliarden Sondervermögen muss schnell ausgeschöpft werden, damit es nicht allzusehr in anderen Kanälen versickert.

Der Russe muss dennoch ein wenig warten, bis die Bundeswehr genügend Kämpfer zusammen hat. Die Zeit wird er uns noch geben. Wird er nicht sagt aktuell ein anderer General. „Er könnte Morgen schon angreifen“ glaubt der hochdekorierte Soldat und wippt unruhig mit den Fußspitzen.

Die Frage nach dem Warum der Russischen Angriffgelüsten stellt hingegen niemand. Egal meinen Viele und weisen daraufhin, dass er es in der Ukraine auch gemacht hat. Eigentlich war es unser Spezialgebiet. Wir standen 1943 vor Stalingrad. Leider oder Gottseidank war das der Anfang vom Ende. Diesmal werden wir Russland den Vortritt lassen.

Nicht wenige stellen sich die Frage, „Was will er denn eigentlich von Deutschland?“ Er möchte seine Großmachtgelüste befriedigen, meinen andere. Wir werden es erfahren. Da sind unsere Strategen einig. Bei all den Horrorvorstellungen, frage ich mich, wie gehe ich mit diesen „Prophezeiungen um. Ein Bunker hab ich nicht und es ist in weitem Umkreis auch keiner zu sehen. Abhauen kann ich nicht, weil das ja 82 Millionen Bundesbürger ebenfalls möchten. Den einzigen Trost, den ich habe ist, dass ich alles hautnah mitbekommen werde. Wie sagte ein Staatssekretär im BMVg: „Wir werden Aufmarschgebiet für die Bundeswehr und die benachbarten Armeen.“

Wenn ich mich recht an meine militärischen Kenntnisse aus 30-Jähriger Bundeswehrzeit erinnere, könnte der Aufmarsch ein perfektes Ziel für Angreifende sein. Dann wäre der Käse schnell gegessen. Bleibt nur die Hoffnung, dass der General mit seiner Prognose „der Russe könnte schon Morgen angreifen“, falsch liegt. 

Die Geschwindigkeit mit der sich aktuell Dinge entwickeln und wieder in anderen Richtungen verwickeln, gibt Anlass zu hoffen, das alles auch ganz anders kommen könnte. sig/Foto:Gerdau

Ode an die Mosel

Ja ich liebe ihn, den alten Fluß, der Deutschland und Frankreich verbindet. Ich mag seine Höhen und Tiefen. Seine Beschaulichkeit, wenn er zwischen Weinbergen und Dörfer ruhig dahinfließt.

Beilstein am Moselkrampen

Ich liebe das sanfte Klima welches Wein wachsen lässt und die starken Menschen, die die Trauben ernten um daraus den süffigen Moselwein keltern.

Udo und Sohn Christian Loosen vom Weingut Loosen

Ich liebe die schönen kleinen Restaurants mit ihrem herzhaften Speiseangebot und den Menschen oft fremder Herkunft, die mit großem Fleiß und Freundlichkeit die Gäste umsorgen.

Röstis mit Lacks und Quark in der „Alten Bäckerei“ Beilstein

Ich liebe es beim Wandern per Rad oder zu Fuß meinen Blick frei ins Land gleiten zu lassen ohne von hässlichen WKA gestört zu werden. Keine Schmiereien, Grafitti genannt, an den Wänden zu sehen. Unvermüllte Straßen und so gut wie keine finsteren Gestalten bei Nacht.

Unverstellter Blick in die Landschaft

Es scheint, als wenn die Welt in der Moselregion noch ein wenig in Ordnung sei. Nicht ohne Grund kommen ältere Semester sehr gerne nach Cochem, Traben-Trarbach und Co. Aber auch junge Menschen entdecken vermehrt eine der schönsten Ecken Deutschlands und das sicher nicht nur wegen des guten Rieslings.

Mosel-Gäste lieben die Beschaulichkeit

Wer seinen Winzer oder Hauswirt gefunden hat, hält ihm eine unverbrüchliche Treue, die nicht selten auch Kinder und Kindeskinder einschließt. Sich ohne Rad an der Mosel aufzuhalten ist fast ein faux pas. Der Moselradweg nimmt es in seiner Schönheit locker mit dem Donauradweg  auf.

Mit dem Rad an der Mosel entlang

Wenn der Rhein mit seinen Burgen wirbt, muss sich die Mosel nicht verstecken. Weniger zahlreich und alles ein wenig kleiner, dafür aber selten protziger, grüßen Reichsburg Cochem und andere alten Baulichkeiten von den Höhen.

Burgruine Metternich in Beilstein

Traumhafte Dörfchen wie Beilstein,  das“Dornröschen“ an der Mosel, dass auch über eine hübsche, betagte Seilfähre, von Fährmann Norbert gesteuert, zu erreichen ist und ebenso  gerne von Ausflugsschiffen angefahren wird, laden zu sich ein. Mittelalterliche Städte wie Bernkastel-Kues, glänzen mit wunderschönen Bauten und ihrem bürgerlichen Reichtum.

Beilstein, das Dornröschen an der Mosel

Wer mit erhöhtem Fluglärm durch den naheliegenden Militärflughafen Büchel leben kann, muss sich aber darüber im klaren sein, dass  Supermärkte nicht an jeder Ecke zu finden sind. Ebenfalls sind die Zeiten von Bäckereien und Fleischerfachgeschäften in jedem Dorf schon lange Geschichte. Wer auf seine morgendlichen Brötchen nicht verzichten kann oder will, muss  meist einige Kilometer zurücklegen.

Selbstversorger haben es auch in Gegenden mit schwachen Einkaufsmöglichkeiten leichter

Den Wohnmobilisten, die die Mosel schon seit langen für sich entdeckt haben, ist es schnuppe und den Ferien-und Hotelgästen  ebenso. Ob es um einen Arzt oder eine Apotheke , geht, ist schon etwas schwieriger. Den zusätzlichen,  täglichen  Bedarf an Lebensmitteln, kann man schon in Supermärkten decken, aber man muss immer bereit sein zu fahren 

Apropos fahren. Das öffentliche Verkehrsnetz ist einfach Spitze. Im Stundentakt fahren Busse fast überall hin und machen den PKW-Einsatz meist entbehrlich. Das ist Umweltschonend und Nachhaltig, wie es nicht nur die Grünen lieben.

Partikulierer auf der Mosel

Das Frühjahr in seiner Blütenpracht hat an der Mosel einen ganz besonderen Reiz. Dazu kommen das geringere Aufkommen an Touristen und die gut erholten Restaurant-und Hotelbetreiber die auf Gäste warten. Wer jedoch Wein, Weib und Gesang und ein besonders mildes Klima liebt, kommt im September, in der Zeit von Weinlese und Straßenfesten.

Mosel im Blütenrausch

Ich liebe die Mosel und das geht nicht nur mir alleine so. Die Menschen suchen Frieden in einer friedlosen Zeit und wo lässt sich der besser als an der Mosel finden. sig/Fotos: Gerdau

Herborner ArtHaus mit neuer Ausstellung

Zwei Künstler mit jeweils völlig anderer Zielrichtung präsentieren am 8. Mai (Freitag) 2026 ab 18.30 Uhr im Herborner ArtHaus von Tom Fischer in der Hauptstraße 16-18 ihre neusten Kreationen.

Während die gebürtige Haigerer Kunstmalerin Jutta Ehe ihre gemalten Werke vorstellt, kommt der namhafte Holzkünstler und Obermeister des Schreinerhandwerks Reinhold Merte mit seinen neusten Ideen in Massivholz. Die Ausstellung geht bis zum 30. Mai, so dass genügend Gelegenheit besteht die herausragenden Werke der Künstler zu bewundern. sig

  

„Käfer“ haben Sinn im Griff

Am kommenden Sonntag ist es wieder soweit.

3. Maikäfertreffen – Käferplage 2026 –
                             am Sonntag, den 03.05.2026
                             Sinn, Storchenweg 6 – ab 10 Uhr.

Selbstverständlich können neben den Hauptprotagonisten auch alle anderen Old- und Youngtimer- Fahrzeuge kommen und teilnehmen.

Für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt.
Auf einem „Feuerwehrgrill-Anhänger“  werden leckere „Schrauberwürstchen'“ gegrillt.

Die Bewohner des „Altenheim Mayer, Sinn“ gegenüber des Veranstaltungsplatzes freuen sich ebenfalls auf die „alten Schätzchen“.

Informationen auch bei
Dieter Jung
Old- und Youngtimer IG – Alter Dillkreis 2002 –
sowie  S. Gül – Altenheim Mayer.

Allergie auf dem Vormarsch.

Die Allergieproblematik ist für immer mehr Kinder, aber auch Erwachsene ein Thema, mit dem sie alleine meist nicht fertig werden. Die Frage steht offen, wie kann die Gesellschaft dieser stillen Geisel gegenübertreten, diese annehmen und handeln. Welche entsprechenden Schritte kann man auf den Weg bringen?

Kann sich unsere Schleimhaut durch unsere Lebensgewohnheiten ruinieren – und wir meinen nichts tun zu können?

Marianne Stock und Professor Dr. Schweisfurth

Herr Professor Dr. Schweisfurth, ein international anerkannter Experte auch in Sachen Fein- und Feinststaubbelastung, wird am Montag, 04.05.2026 zwischen 10:00 Uhr und 14:00 Uhr in Herborn für Fragen auch zu diesem Themen zur Verfügung stehen.

„Der Allergieexperte ist auf der Durchreise und wir haben geplant die Gelegenheit wieder zu nutzen aus dem „Zeitfenster“ etwas aktuelles, spontan und der AAK angemessen, offenen Begegnungsraum zu schaffen“, sagte Marianne Stock von der Selbsthilfegruppe „Allergiekrankes Kind“ (AKK). Das Treffen ist in der Hohen Schule geplant.

Im vergangenen Jahr, am 02.06.2025 fand eine Veranstaltung zum Thema „Mikroplastik“ ebenfalls  in der Hohen Schule statt, welches wir aufarbeiten werden und in das Jahr 2026 transformieren– in Aktivitäten, die in Herborn geplant sind – z. B. der 20.06.2026 – den Tag der offenen Gesellschaft an dem sich die AAK beteiligt. ms/sig

Weitere Informationen bei Marianne Stock: 0175 1117659.

 

 

 

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Kinder- und Familien-Selbsthilfe

Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind

Hilfen für Kinder mit Asthma, Ekzem oder Heuschnupfen (AAK) e.V. – gemeinnütziger Verein

Telefon: 02772 9287-0 |  Telefax: 02772 9287-9

 

AAK e.V. | Augustastraße 20 | 35745 Herborn | 

www.aak.de | www.kinder-aak.de | https://forum.aak.de/ | www.facebook.com/AAKHerborn

 

Vorstand | Gemeinnützigkeit gem. Steuer-Nr. 0925057341

Vereinsregister: Nr. 3335 beim Amtsgericht 35521 Wetzlar

Bankverbindung: VR Bank Lahn-Dill eG | IBAN DE81 5176 2434 0061 8565 10 | GENODE51BIK

 

Kunstmeile am Hintersand

Das Haus der Kirche und Diakonie in Herborn ist Ausstellungsort.

Mit der Eröffnung einer Ausstellung von Kunstwerken ist am Mittwoch (22. April 2026) im Herborner Haus der Kirche und Diakonie die 24. Woche der Arbeit gestartet worden. In zurückliegenden Jahren wurden die Bilder der Kunst-AG des Johanneum-Gymnasiums in einzelnen Herborner Geschäften in der Innenstadt ausgestellt. In diesem Jahr ist die Ausstellung erstmals an einem Ort im Rahmen der “Woche der Arbeit” zu sehen und zwar noch bis zum 5. Mai 2026 am Haus der Kirche und Diakonie in den Fenstern der Begegnungsstätte im Erdgeschoss. 

Die Schülerinnen und Schüler des Herborner Johanneum-Gymnasiums haben sich künstlerisch mit Käthe Kollwitz beschäftigt – und sie als Vorbild genutzt für die Erschaffung ihrer Motive und teils zeitgemäßer Ikonen: Die Lithographie ist ein Flachdruck und zählt als Vorläufer eines anderen, bekannteren Flachdruckverfahrens: dem Offsetdruck. Die Schülerinnen und Schüler haben die Motive zuvor als Negativ in eine Druckplatte geritzt, erklärt Kunstlehrerin Sariye Uhr. Alle Motive sind dann mit einer Walzenrolle in Serie auf das Papier gedruckt worden. “Das kostet sehr viel Kraft”, sagt Kunsterlehrerin Anke Eißmann, “das war dann mein Workout des Tages”. 

Der Herborner Bürgermeister Lukas Winkler erinnerte an die Anfänge der “Woche der Arbeit”: Als 2002 mit der drohenden Schließung der Burger Hütte bei Juno und Electrolux hunderte Arbeitsplätze auf dem Spiel standen, wurde die Veranstaltungsreihe vom Aktionsbündnis geboren. Unter dem Motto „Menschen gehen vor“ wurde am „Tag der Arbeit“ am 1. Mai vor 24 Jahren gegen die damals drohende Schließung des Electrolux-Werkes in Burg demonstriert. Seitdem hat die „Woche der Arbeit“ jedes Jahr stattgefunden und recht früh war der Kunstkurs des Johanneum-Gymnasiums mitbeteiligt. ”Wir haben die Kunst der jungen Leute bewusst an den Anfang der Woche der Arbeit gestellt“, sagte Oliver Scheld von der IG Metall Herborn-Betzdorf bei der Vernissage. Er dankte den Schülerinnen und Schülern für die Kunst-Ausstellung und ermutigte sie, sich als mündige Menschen für ihre Bedürfnisse und das Gemeinwohl einzusetzen.

Weitere Programmpunkte zur “Woche der Arbeit”  

Weiter geht es am Sonntag, 26.4. um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst zum Thema „Aufstehen für Frieden und Gerechtigkeit“ in der Evangelischen Kirche in Langenaubach. Der Gottesdienst wird gestaltet von Klaus Breunig-Schüller (kath.) und Uwe Seibert (ev.). Die Predigt hält Dekan Andree Best (ev.). Zu Wort kommt auch der 1. Bevollmächtigte der IG-Metall Herborn-Betzdorf, Oliver Scheld, mit einem „Weltlichen Einwurf“.

Der „Tag der Arbeit“ am Freitag, 1. Mai beginnt mit einem Demonstrationszug. Dieser startet um 10.30 Uhr bei der Geschäftsstelle der IG Metall in der Walther-Rathenau-Str. 55 und führt von dort in den Herborner Stadtpark, wo um 11 Uhr die Kundgebung beginnt. Als Redner sprechen dort: Kaweh Mansoori (Hessischer Wirtschaftsminister), Michael Rudolph (DGB-Vorsitzender Hessen-Thüringen) und Oliver Scheld (1. Bevollmächtigter IG Metall Herborn-Betzdorf). Im Anschluss folgt ein Familienfest, bei dem wieder die heimische Coverband „Eve“ spielt. Außerdem gibt es dort auch Informationsstände, Speisen und Getränke und ein Kinderprogramm.

Am Sonntag3. Mai gibt es einen Rundgang zu Orten der Verfolgung und des Widerstands in Herborn während der NS-Zeit. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr am Holocaust-Mahnmal in der Walther-Rathenau-Straße.

Die Woche der Arbeit 2026 endet am Dienstag, 5. Mai um 18 Uhr im Mehrgenerationenhaus der AWO im Walkmühlenweg 5 in Herborn mit der Veranstaltung „AWO – Austausch. Wiedersehen. Ofenkartoffeln.“ Prof. Dr. Dr. Helge Peukert gibt dort einen Impulsbeitrag zum Thema „Rechtspopulismus. Warum?“

Zu allen Veranstaltungen im Rahmen der Woche der Arbeit 2026 sind Interessierte herzlich eingeladen.  Zur Programm-Übersicht

Die Gewerkschaften DGB, GEW, IG Metall und Ver.di haben zusammen mit dem Evangelischen Dekanat an der Dill, der Regionalen Diakonie Dillenburg-Limburg, der Katholischen Kirche, der Arbeiterwohlfahrt (AWO), dem Johanneum Gymnasium und der Stadt Herborn diese Veranstaltungsreihe vorbereitet, die seit 2002 jedes Jahr in Herborn stattfindet.

 Holger J. Becker-von Wolff