Weltgebetstag

Der Weltgebetstag ist eine große internationale Basisbewegung christlicher Frauen. Weltweit wird der Weltgebetstag immer am ersten Freitag im März in mehr als 150 Ländern gefeiert. Unter dem Motto „informiert beten, betend handeln“, macht er neugierig auf Leben und Glauben in anderen Ländern und Kulturen. „Kommt! Bringt eure Last.“ So lautet der offizielle deutsche Titel des Weltgebetstages 2026, der am Freitag, 6. März weltweit begangen wird. Frauen aus Nigeria haben in diesem Jahr die Liturgie vorbereitet. Das Bild zur Illustration des WGT-Themas 2026 trägt den Titel „Rest for the Weary“ – „Erholung für die Müden“ – und stammt von der jungen nigerianischen Künstlerin Gift Amarachi Ottah. Das Deutsche Weltgebetstagskomitee wird von Frauenorganisationen und -verbänden christlicher Kirchen getragen.

Angebote hier vor Ort

18 Uhr Dillenburg – Pfarrsaal der Katholischen Kirche Herz-Jesu Wilhelmsplatz

18 Uhr Dillenburg-Donsbach: Ev. Gemeindehaus (An der Bäun 2) 

18 Uhr Eschenburg – Hirzenhain: Evangelisches Gemeindehaus Hirzenhain
mit landestypischen Spezialitäten und Verkauf von Eine-Welt-Produkten.

18 Uhr Herborn: Evangelisches Gemeindehaus Kirchberg Herborn

18 Uhr Herborn-Seelbach: Kirchsaal 

18 Uhr Herborn – Merkenbach: Evangelische Kirche Merkenbach
im Anschluss landestypische Spezialitäten im Gemeindehaus gegenüber.

19 Uhr Herborn – Schönbach: Evangelische Kirche Schönbach
im Anschluss landestypische Spezialitäten im Gemeindehaus. 

19 Uhr Haiger – Sechshelden: Evangelische Kirche Sechshelden

19 Uhr Driedorf – Evangelische Kirche Driedorf 

19 Uhr Haiger – Evangelische Kirche Weidelbach

19 Uhr Breitscheid – Katholische Kirche Breitscheid

19 Uhr Mittenaar-Bicken – Evangelisches Gemeindehaus Emmaushaus

Der TÜV schaut ab 2026 bei älteren Fahrzeuge genauer hin

Die On‑Board‑Diagnose (OBD) wird strenger geprüft.

  • Fehler, die früher nur Hinweise waren, können jetzt relevante Mängel sein.
  • Abgaswerte werden genauer gemessen, besonders bei älteren Benzinern ohne Direkteinspritzung sowie Dieseln ohne moderne Filter

Autos mit schwachem Kat, alter Lambdasonde oder verschlissenem DPF fallen häufiger durch.

Da ältere Fahrzeuge naturgemäß mehr Verschleiß haben werden Bremsleitungen auch auf Korrosion geprüft. Achsaufhängungen, Querlenkerbuchsen, Stoßdämpfer, Lenkungsspiel und nach Rost an tragenden Teilen überprüft.

Der TÜV bewertet Rost ab 2026 strenger, besonders an Schweller, Achsaufnahmen und Unterboden.

Bei älteren Autos müssen Werkstätten genauer dokumentieren, wenn sicherheitsrelevante Teile ersetzt wurden. Der TÜV kann diese Nachweise anfordern.

Auch ältere Fahrzeuge, die bereits Assistenzsysteme haben, müssen diese voll funktionsfähig vorweisen:

  • ABS
  • ESP
  • Reifendruckkontrolle (RDKS)
  • Airbag‑Kontrollsystem

Früher wurden manche Fehler toleriert — ab 2026 nicht mehr.

„Schwitzende Motoren“ älterer Fahrzeuge werden ab 2026 häufiger als erheblicher Mangel eingestuft. Oldtimer (H‑Kennzeichen) – neue Anforderungen

Für Fahrzeuge ab 30 Jahren:

  • Strengere Prüfung der Originalität
  • Nachrüstungen müssen zeitgenössisch sein
  • Sicherheitsrelevante Umbauten werden genauer bewertet
  • Elektrische Nachrüstungen (z. B. LED‑Umbauten) werden häufiger abgelehnt

Ältere Fahrzeuge ohne Euro‑6 werden in vielen Städten zunehmend eingeschränkt. Das betrifft zwar nicht den TÜV selbst, aber die Nutzbarkeit des Fahrzeugs.

Was ändert sich im März 2026 beim TÜV

Im Frühjahr 2026 laufen beim TÜV bereits die neuen Prüfstandards an, die im Laufe des Jahres verbindlich werden. Dazu gehören:

modernisierte digitale Prüfverfahren

strengere Dokumentation von Mängeln

neue Vorgaben für Assistenzsysteme (z. B. Notbremsassistent)

erweiterte Abgas‑ und On‑Board‑Diagnose‑Kontrollen

Diese Änderungen betreffen alle Fahrzeuge, die ab 2026 zur HU müssen.

Euro-Abgasnorm verschärft sich

Im März 2026 beginnt die Übergangsphase für die neue Euro‑7‑Abgasnorm, die später im Jahr in Kraft tritt. Das bedeutet:

  • Hersteller müssen neue Prüfverfahren anwenden
  • strengere Grenzwerte für Feinstaub und NOx
  • neue Anforderungen an Bremsen‑ und Reifenabrieb

Für Privatbesitzer ändert sich im März selbst noch nichts, aber die Fahrzeuge, die ab 2026 neu zugelassen werden, müssen diese Norm erfüllen.

Gebrauchtwagenverkauf (seit 2026 aktiv)

Seit Anfang 2026 gilt:

  • Wer ein Auto online verkaufen will, muss einen Nachweis der Verkehrssicherheit vorlegen.
  • Das betrifft besonders Fahrzeuge ohne gültige HU.

Im März 2026 ist diese Regel bereits voll wirksam. Foto: Gerdau

„Irgendwann bin ich nicht mehr da“

Von Christian Heun

Ich sitze still.

Nicht, weil ich Ruhe habe.
Sondern weil mein Kopf lauter ist als jeder Raum.

Es ist dieser eine Gedanke, der sich nicht ankündigt.
Er kommt nicht dramatisch.
Er kommt sachlich.

Irgendwann bin ich nicht mehr da.

Kein Bild.
Kein Licht.
Kein Übergang.

Nur: Ende.

Und genau das ist das Unheimliche.
Nicht der Tod als Ereignis –
sondern das Verschwinden als Zustand.

Ich habe Maschinen verstanden.
Prozesse.
Kunststoffe, Parameter, Temperaturen, Toleranzen.
Ich habe gelernt, dass alles eine Ursache hat.
Dass jede Abweichung erklärbar ist, wenn man nur genau genug hinsieht.

Aber für das eigene Nicht-Mehr-Sein gibt es keine Kennlinie.

Ich kann mir mein Leben vorstellen.
Ich kann mir mein Alter vorstellen.
Ich kann mir Krankheit vorstellen.
Ich kann mir sogar meinen letzten Tag vorstellen.

Aber nicht den Zustand danach.

Nicht zu denken.
Nicht zu fühlen.
Nicht zu erinnern.

Nicht mehr ich zu sein.

Das ist kein Schrecken wie in Filmen.
Es ist viel stiller.
Viel nüchterner.

Es ist die nüchterne Erkenntnis:

Alles, was ich bin, ist an dieses eine Bewusstsein gebunden.
Und dieses Bewusstsein ist nicht garantiert.

Unendlichkeit. Foto: Gerdau

Manchmal kommt der Gedanke nicht aus mir selbst.
Er kommt über Adriano.

Ich sehe ihn nicht einmal konkret vor mir.
Ich höre kein Lachen.
Ich sehe kein Gesicht.

Ich sehe nur die Linie der Zeit.

Und auf dieser Linie ist ein Punkt, an dem ich nicht mehr vorkomme.

Nicht, weil ich ihn verlassen will.
Sondern weil mein Dasein irgendwann endet.

Ich werde nicht mehr sehen, wie er älter wird.
Nicht wissen, was aus ihm geworden ist.
Nicht erleben, wie seine Stimme sich verändert.
Nicht hören, wie er über sein Leben spricht.

Nicht, weil ich gleichgültig wäre.
Sondern weil Gleichgültigkeit nach dem Tod keine Option ist –
sondern der einzige mögliche Zustand.

Diese Vorstellung trifft mich härter als jede Angst vor Schmerz.

Ich habe keine besondere Angst vor dem Sterben.
Vor dem Prozess.

Ich habe Angst vor dem Abbruch meiner Beziehung zur Welt.

Vor dem vollständigen Verlust aller Verbindungen.

Zu ihm.
Zu den Menschen, die ich liebe.
Zu den Gedanken, die mich heute noch beschäftigen.
Zu dem, was ich über mich gelernt habe.

Ich habe Angst davor, dass mein Platz in der Welt nicht nur neu besetzt wird –
sondern vergessen.

Und dann kommt diese andere, unbequeme Frage.

Was ist eigentlich der Sinn meines Lebens?

Nicht im großen, philosophischen, gut klingenden Sinn.

Nicht „Spuren hinterlassen“.
Nicht „etwas bewegen“.
Nicht „anderen helfen“.

Sondern brutal konkret:

Was rechtfertigt all diese Jahre?

Ich habe gearbeitet.
Ich habe Verantwortung getragen.
Ich habe Entscheidungen getroffen, die nicht leicht waren.
Ich habe Dinge ausgehalten, über die ich selten spreche.

Ich habe mein Leben strukturiert.
Ich habe Ordnung geschaffen.
Ich habe mich verbessert.
Ich habe analysiert, optimiert, stabilisiert.

So wie man es lernt, wenn man in Prozessen denkt.

Aber irgendwann stellt sich die Frage, die kein Audit stellt:

War das Leben nur ein sauber geführter Ablauf –
oder war es ein bewusst gelebtes Dasein?

Ich merke, wie sehr ich mich daran gewöhnt habe, nützlich zu sein.

Verlässlich.
Sachlich.
Belastbar.

Ich weiß, was von mir erwartet wird.

Ich weiß, wie man Probleme löst.
Ich weiß, wie man ruhig bleibt.
Ich weiß, wie man Verantwortung trägt, ohne darüber zu klagen.

Aber ich weiß nicht, wie man sich auf das eigene Ende vorbereitet.

Nicht organisatorisch.
Nicht rechtlich.

Innerlich.

Denn da hilft kein Plan.

Es gibt einen Moment, der mich immer wieder trifft.

Er ist klein.

Ich sitze irgendwo – egal wo –
und plötzlich denke ich:

Das hier ist gerade mein Leben.

Nicht mein Job.
Nicht mein Projekt.
Nicht mein Ziel.

Dieses hier.
Dieser Moment.
Dieses Sitzen.
Dieses Atmen.

Und gleichzeitig weiß ich:

Dieser Moment wird nie wiederkommen.
Nicht einmal in meiner eigenen Erinnerung in dieser Form.

Er ist nur jetzt real.

Und genau deshalb fühlt er sich plötzlich kostbar an.

Nicht romantisch.
Nicht verklärt.

Kostbar, weil er begrenzt ist.

Ich habe oft geglaubt, dass Sinn etwas ist, das man findet.

So wie eine Lösung.
So wie einen Fehler in einer Prozesskette.

Man sucht lange genug –
und irgendwann liegt er offen vor einem.

Heute glaube ich etwas Unbequemeres:

Sinn ist nichts, was entdeckt wird.
Sinn ist etwas, das man aushält.

Aushält in der Unsicherheit.
In der Endlichkeit.
In der Tatsache, dass es keine objektive Begründung dafür gibt, warum gerade ich existiere –
und andere nicht.

Warum ich Adriano sehen darf –
und irgendwann nicht mehr.

Manchmal frage ich mich, ob meine Angst vor dem Tod wirklich Angst vor dem Tod ist.

Oder ob sie Angst davor ist,
dass mein Leben rückblickend zu leise war.

Zu funktional.
Zu korrekt.
Zu sehr angepasst an Erwartungen.

Nicht falsch.
Aber vielleicht zu wenig mutig.

Ich habe selten radikal gelebt.
Ich habe selten Dinge getan, die nicht zumindest innerlich geprüft, kalkuliert, bewertet waren.

Ich habe mein Leben wie einen Prozess geführt.

Stabil.

Aber war es lebendig?

Und dann kommt wieder Adriano in meinen Gedanken.

Nicht als Symbol.
Nicht als Projekt Zukunft.

Sondern als stiller Beweis, dass meine Existenz nicht nur mir gehört.

Dass es Menschen gibt, für die mein Dasein mehr ist als ein Name.

Vielleicht ist das der erste ehrliche Ansatz von Sinn:

Nicht, dass mein Leben bedeutend ist.
Sondern dass es für jemanden bedeutungsvoll ist.

Und vielleicht ist das der Unterschied.

Ich weiß nicht, ob ich an etwas glaube, das nach dem Tod kommt.

Ich habe keinen festen Glauben, der mich beruhigt.
Kein klares Bild.
Kein Versprechen.

Aber ich merke, dass meine Angst leiser wird, wenn ich mir eine andere Frage stelle:

Nicht
Was kommt nach mir?

Sondern

Was bin ich gewesen, während ich da war?

Nicht im Lebenslauf.
Nicht im beruflichen Werdegang.
Nicht in Erfolgen.

Sondern in der Art, wie ich Menschen begegnet bin.
Wie ich zugehört habe.
Wie ich Verantwortung getragen habe.
Wie ich mit meiner eigenen Unsicherheit umgegangen bin.

Vielleicht ist das die härteste Erkenntnis:

Der Sinn meines Lebens wird nicht von mir selbst beurteilt.

Er entsteht in den stillen Wirkungen, die ich gar nicht kontrollieren kann.

In Gesprächen, an die ich mich später nicht mehr erinnere.
In Momenten, die für mich klein waren –
und für andere groß.

In der Tatsache, dass Adriano eines Tages vielleicht nicht weiß, wie oft ich an ihn gedacht habe –
aber vielleicht spürt, dass er nie gleichgültig war.

Und trotzdem bleibt sie.

Diese nackte Angst:

Eines Tages werde ich diese Gedanken nicht mehr denken können.

Ich werde mich nicht mehr fragen können, was mein Leben bedeutet hat.

Ich werde mich nicht mehr sorgen können.

Und genau das ist der eigentliche Bruch:

Dass Bewusstsein nicht nur Leid erzeugt –
sondern überhaupt erst Bedeutung.

Ohne Bewusstsein kein Sinn.
Ohne Bewusstsein keine Angst.
Aber auch keine Liebe.
Kein Staunen.
Kein inneres Wachstum.

Vielleicht ist das Paradoxon meines Lebens:

Ich habe Angst vor dem Ende meines Bewusstseins –
und vergesse manchmal, wie außergewöhnlich es ist, es überhaupt zu haben.

Jetzt.

Gerade jetzt.

Wenn ich ehrlich bin, dann suche ich keinen Trost.

Ich suche eine Haltung.

Eine Haltung zur Endlichkeit.

Und vielleicht ist diese Haltung nüchterner, als ich lange wollte:

Ich werde sterben.
Und ich werde nicht wissen, dass ich gestorben bin.

Aber ich weiß, dass ich jetzt da bin.

Und ich weiß, dass ich jetzt Verantwortung für die Tiefe meines eigenen Lebens trage.

Nicht für seine Länge.
Nicht für seine Spuren.

Für seine Wahrhaftigkeit.

Und vielleicht – nur vielleicht –
ist der Sinn meines Lebens nicht, eine Antwort auf den Tod zu finden.

Sondern den Mut zu haben,
mein Leben so zu führen,
dass die Frage nach dem Sinn mich nicht lähmt –
sondern schärft.

Für meine Zeit.
Für meine Beziehungen.
Für Adriano.

Für das bewusste, endliche, unersetzliche Jetzt.

Neuer Skandal bei REWE

Rewe zeigt sich gern als moralischer Leuchtturm im Supermarkt: Pride-Flaggen, CSD-Paraden, Diversity-Kampagnen, Hauptsponsor mit Vielfalt beim 1. FC Köln. Und jetzt das: Kauft nicht bei Juden!

Rewe-Händler haben israelische Weine aus dem Sortiment genommen – als Akt politischer Panik. Sie reagieren auf eine Reportage über die Weinkunst Israels, auch mit Reben aus den Siedlungsgebieten. Damit – so die antisemitische Propaganda – vergäre Wein zu Essig. Igittigitt, der Weinstock wächst auf befleckter Erde. Also schnell weg damit. Unsichtbar machen. Da hört Vielfalt auf. Wir sind für Fair Trade überall auf der Welt, aber doch nicht mit Juden. Quelle/Kommentar: Rudolf Porsch, NIUS

Die Vögel des Glücks kehren zurück.

„Das Glück“ ist fünf bis sieben Kilogramm schwer und erreicht eine Höhe von 110 bis 130 Zentimeter. Die Flügelspannweite beträgt etwa 220 bis 245 Zentimeter. Seit gestern hört man wieder die Trompetenrufe der Kraniche auch über Herborn. Die Zugvögel fliegen zu ihren Brutplätzen zurück. Etwas früh sollte man meinen. Eigentlich wäre erst Ende Februar mit ihnen zu rechnen, aber die bereits im Altertum hochverehrten Tiere wissen in der Regel was sie tun.

Kraniche über Herborn am 6. Februar 2026

Wir Menschen freuen uns jedes mal, wenn wir sie in Richtung Norden ziehen sehen. Sie künden den kommenden Frühling, so zumindest behauptet es der Volksmund. Man soll sich jedoch nicht täuschen lassen. Kraniche sind hart im Nehmen und stecken auch einen weiteren Wintereinbruch locker weg. Die Hoffnung auf baldige wärmere Tage stirbt bekanntlich zuletzt.


Fakten
Kraniche sind ausdauernde Flieger und können bis zu 2000 Kilometer am Stück zurücklegen, wobei kürzere Tagesetappen von 10 bis 100 km eher die Regel sind. Im Flug erreichen sie eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 45 bis 65 km/h. Ganz schön beachtlich, aber noch bewundernswerter ist ihr Orientierungsverhalten. Kraniche nutzen den Stand der Sonne zur Orientierung. Sie erkennen aber auch auch das Muster des polarisierten Lichts, das durch die Atmosphäre gestreut wird – selbst bei Bewölkung. Sie besitzen magnetische Rezeptoren, vermutlich im Schnabel oder Gehirn. Damit können sie sich am Magnetfeld der Erde orientieren – ähnlich wie ein Kompass. Flüsse, Gebirge, Küstenlinien dienen ebenfalls als Orientierungshilfen, dies ist besonders bei Tagesflügen wichtig. Der Zug der stolzen Vögeln folgt traditionellen Routen, die über Generationen weitergegeben werden. Jungvögel lernen die Route von erfahrenen Altvögeln.


Der Lebensraumverlust durch Landwirtschaft und Urbanisierung ist eine der größten Bedrohungen für Kraniche.
Auch der Klimawandel beeinflusst die Verfügbarkeit von Nahrungsquellen und Brutgebieten.
Illegale Jagd und Wilderei stellen in einigen Regionen eine ernsthafte Gefahr dar.
Auch die Verschmutzung von Gewässern kann die Gesundheit und Fortpflanzung von Kranichen beeinträchtigen.
Die Kollisionsgefahr mit Stromleitungen und Windkraftanlagen sind ein ständig wachsendes Problem.



Kraniche haben viele einzigartige Eigenschaften, die sie von anderen Vogelarten unterscheiden. Die außergewöhnlichen Vögel können bis zu 25 Jahre alt werden, einige sogar noch älter.
Der Höhenflugrekord eines Kranichs liegt bei über 10.000 Metern, was sie zu den höchsten fliegenden Vögeln macht.









Mindestens 10.000 Kraniche seien schon unterwegs, sagt ein Nabu-Sprecher. Wer in den kommenden Tagen gut aufpasst und vielleicht sogar ein gutes Objektiv hat, wird sicher viele Kranichzüge in ihrer charakteristischen Keilform am Himmel erleben und auf die Platte bannen können. sig/Foto: Gerdau

Krankenkassen sollen abrüsten

Meine Meinung

Immer öfter wünsche ich mir, ich wäre ein Hai. Seine verlorenen Zähne wachsen einfach nach und das bis zu 30 000 Mal in einem Hai-Leben. Da können wir Zweibeiner nur von träumen. Wir brauchen und bezahlen Dentisten und wenn es nach dem CDU-Wirtschaftsrat ginge, sollen die Krankenkassen in Zukunft ihren Versicherten überhaupt keine derartigen Leistungen mehr erstatten.

Das heißt: Die Krankenversicherten, die bisher per se nur einen kleinen Teil ihrer Zahnersatzkosten erstattet bekamen, gehen dann leer aus. Ihre Krankenkassenbeiträge zahlen sie natürlich weiter. Diese Entscheidungen werden von Menschen getroffen, die im Übermaß von Steuergeldern alimentiert werden. Die große Masse der Unprivilegierten muss sehen wie sie damit zurecht kommt.

Besonders perfide ist, dass man den Zwang zur Umstrukturierung der Kassen genau denen in die Schuhe schiebt. „Die werden zu alt, pflegen ihr Gebiss zu wenig gehen einfach zu oft zum Zahnarzt.“ Von den Hunderttausenden die sich ihre Zähne zu einhundert Prozent von Steuergeldern sanieren lassen, ohne jemals einen Cent Sozialbeiträge gezahlt haben, redet niemand. Die versicherungspflichtigen Michelinen und Micheln könnten unruhig werden und man würde den „Unmenschen“ von der AfD in die Hände spielen.

Bleibt also nur eins: Wer nicht privatversichert ist und auch nicht auf das nötige Kleingeld zurückgreifen kann, muss in Zukunft mit ein paar Zahnlücken oder ganz ohne Hauer leben. In der dritten Welt geht das ja auch. Ich bin sicher nicht der Einzige der sich fragt, was denn in Deutschland eigentlich los ist. sig/ Foto: KI-microsoft co-pilot

Nepper, Schlepper, Bauerfänger

Achtung nicht auf diesen Trick hereinfallen.

Pakete bekommt heutzutage fast jeder Haushalt und oft genug wartet man auch darauf. Diese Tatsache haben sich Betrüger zunutze gemacht, um Informationen und mehr zu bekommen.

Die Masche geht so: Im Briefkasten finden die Postkunden Flyer, mit einem QR-Code. Damit sollen sie sich über den Verbleib ihrer Sendungen informieren. können. Genau das sollte man tunlichst vermeiden. Durch das Scannen des QR-Codes wird man auf gefälschte Webseiten geleitet. Ziel der Betrüger ist, persönliche Daten, Zugangsdaten oder Zahlungsinformationen abzugreifen oder Schadsoftware auf dem Endgerät zu installieren. Das kann soweit gehen, dass die Betrüger damit die PC manipulieren können, um an sensible Daten zu gelangen.

Das Gemeine an diesen angeblichen Benachrichtigungs-Flyern, sie sehen täuschend echt aus. Wer ein solches Teil im Briefkasten hat, sollte die örtliche Polizeistation informieren oder sich direkt an DHL Express Germany GmbH wenden.

Solche Karten haben Hausbesitzer und Mieter in ihren Briefkästen gefunden.

Meine Recherchen bei der Pressestelle der DHL ergaben folgendes: Derartige Flyer werden von DHL nicht verschickt und mit einem aufgedruckten QR-Code schon gar nicht. Auch der Kopf mit „DHL Express“ weist schon daraufhin, dass die Karte ein betrügerischer Fake ist. DHL empfiehlt den Flyer sofort zu entsorgen und auf gar keinen Fall den QR-Code scannen.

Im Übrigen sollte man schon stutzig werden, wenn eine solche Karte im Kasten liegt, obwohl man überhaupt kein Paket erwartet.

+49 228 182-0
www.dhl.de
DHL Express Germany GmbH
Heinrich-Brüning-Str. 5
53113 Bonn

Wenn noch weiterer Informationsbedarf besteht, kann man sich an DHL Express in Bonn wenden. sig/Repro:Gerdau

Wildschweine verwüsten Garten

Seit der Wolf sich in deutschen Wäldern angesiedelt hat, beherrscht das Thema Medien, Förster und Jäger sowie die Landwirte. Derweilen verwüsten die Wildschweine fast ungehindert Kulturflächen wie Gärten, Fußballplätze und Friedhöfe. Ganz besonders schlimm hat das Borstenvieh es in dem einst gepflegten Garten der Herborn-Seelbacherin Sieglinde Weidl getrieben. Die alleinstehende 83-Jährige war entsetzt, als sie vor ein paar Tagen morgens aus Fenster schaute und sah, dass ihr recht großer Garten fast total umgepflügt war.

Siglinde Weidl kann es immer noch nicht fassen, was mit ihrem Garten geschehen ist.

Nicht nur, dass ihre sorgfältige Gartenpflege für die Katz ist, sondern sie dachte auch sofort daran, wie sie das alles wieder richten sollte. So schnell sie konnte ging sie aus dem Haus und aus der Nähe betrachtet, sah alles so wüst aus, dass ihr die Tränen in die Augen schossen. In ihrer Not wandte sie sich an den zuständigen Jagdpächter. Von dem erfuhr sie, dass sie auf keinerlei Unterstützung hoffen kann, da nur der landwirtschaftliche Flur-Schaden ersetzt werde. Der private Garten wäre da ausgeklammert.

Sieglinde Weidl ist entsetzt, weil sie die umfangreichen Schäden auf keinen Fall selbst beseitigen kann und sich daher fachliche Hilfe holen muss. Was das kostet kann sie nur erahnen. Seitens des Forstes riet man ihr, doch einen fachgerechten Zaun um ihr Grundstück ziehen zu lassen. Da auch viele andere Hausbesitzer teilweise schwer durch Wildschweine geschädigt worden seien, hofft sie nun doch noch auf irgendeine Entschädigung. Die Chancen dazu stehen in der Tat gar nicht so schlecht.

Zwar kann sie grundsätzlich keinen Ersatzanspruch gegen den Jagdpächter geltend machen. Allerdings haben mehrere Gerichte diese Einschränkung relativiert und unter bestimmten Umständen dennoch Ersatzansprüche zugesprochen – etwa, wenn der Jagdausübungsberechtigte (Jagdpächter etc.) es pflichtwidrig unterlassen hat, den Wildbestand im angrenzenden Jagdbezirk angemessen zu regulieren. sig/Fotos: Gerdau

ABBA in Herborn

Alle Abba-Fans und Anhänger guten Chorgesangs sollten sich den 29. August 2026 gut merken. CremFrech-seit über 30 Jahren DER Frauenchor in Herborn-wird mit einem Abba-Revival- Konzert im Merkenbacher Bürgerhaus begeistern. Dazu haben die umtriebigen Damen des Vorstandes einen eigenen Frauen-Projektchor gegründet. Gemeinsam mit Freunden, die noch 8 bis 10 Lieder beisteuern wollen, werden sie dann unter dem Namen „Frauen Projektchor ABBA & Friends“ im Herborn-Merkenbacher Bürgerhaus gastieren.

Bis dahin müssen sie noch eine lange Wegstrecke zurückzulegen. Lang ist jedoch relativ. Wenn man bedenkt, dass an dem Premiere-Abend 10 bis 12 ABBA-Songs intoniert werden sollen, wird die Zeit bis August wie im Fluge vergehen. Geprobt wird jeden Montagabend ab 19.30 Uhr in Uckersdorf und Anfang Mai im ehemaligen Hörsaal der Herborner Hohen Schule. „Die einzigen Ausnahmen sind echte Feiertage, wenn sie auf einen Montag fallen“, betont Vorstandsmitglied Jana Weirich. Auch ein Proben-Wochenende ist in der Planung.

Die Idee zu diesem, bisher einzigartigem, Projektes der Formation, stammt von Sarina Hagner Gros, Iris Stanelle und Chorleiter Marcin Murawski. Der 44-Jährige Profi spielt Keyboards, Klavier, Fagott und Akkordeon. Dazu hat er einen Master Abschluss in Musik sowie Musikpädagogik und ist seit elf Jahren Chorleiter in Deutschland. Mittlerweile leitet er sieben Chöre im weiten Umkreis. Im Oktober 2024 übernahm er Crem Frech von dem bekannt und beliebten Chorleiter Leuthold Ortelbach. Einen reinen Frauenchor hat Marcin in seiner bisherigen Laufbahn noch nicht geleitet. Er habe jedoch keine Angst vor Frauen, erklärte er schmunzelnd. Gemeinsam mit ihm wollen die Herborner Sängerinnen einen neuen Weg im Chorgesang gehen und wenn man die erste Probe erlebt hat, weiß man, dass er sehr erfolgversprechend ist.

31 Frauen aller Altersgruppen und gesanglicher Ausprägung versammelten sich am vergangenen Montag um die „Kerntruppe“ von CremFrech im kleinen Saal des Uckersdorfer DGH. Iris Stanelle und ihre Mitsängerinnen hatten fleißig die Werbetrommel gerührt und viele Frauen, auch welche die noch nie in einem Chor gesungen haben, nahmen das Wagnis auf sich an dem Projekt mitzuarbeiten. Marcin Murawski ging gleich in medias res und trimmte die Anwesenden stimmlich mit Hilfe der Tonleiter aufeinander ein. Bereits nach kurzer Zeit ertönten ABBA-Weisen in den verschiedenen Stimmlagen und das so gut, als wenn die Gruppe schon immer zusammen gesungen hätte. Der Chorleiter zeigte sichtlich zufrieden.

Wenn die Gesangsproben weiter so gut laufen wie am ersten Abend, wird auch die Premiere ein voller Erfolg

Jana Weirich hofft, dass sich noch mehr Frauen für den Projektchor finden und vielleicht sogar Spaß daran haben, später in Crem Frech mitzusingen. Wer am 29. August 2026 den Weg ins Merkenbacher Bürgerhaus findet, wird garantiert mit einem wunderschönen Gesangsabend belohnt. sig/Fotos: Gerdau

Bildergalerie vom 1. Probeabend in Uckersdorf.