
Glück

Blog eines freien Journalisten

Das kirchliche Referat für Wirtschaft, Arbeit und Soziales im Zentrum Bildung und Gesellschaft der EKHN organisiert in Zusammenarbeit mit den Evangelischen Dekanaten und regionalen Verantwortlichen jedes Jahr Betriebsbesuche, bei denen man hinter die Kulissen einer Organisation blicken und mit ihren Beschäftigten ins Gespräch kommen kann. In diesem Jahr geht es dabei um das Thema „Sicherheit“. Im Evangelischen Dekanat an der Dill ist im Rahmen der Reihe ein Besuch bei der Polizeistation Dillenburg geplant.
Dr. Uwe Seibert, der Referent für gesellschaftliche Verantwortung im Dekanat an der Dill, lädt Interessierte am Donnerstag, 21. Mai 2026 um 15 Uhr ein, die Polizeistation in der Hindenburgstraße 21 in Dillenburg näher kennenzulernen.
In der Polizeistation Dillenburg sind etwa 50 Beamte und fünf Angestellte beschäftigt, die sich überwiegend im Wechselschichtdienst und in fünf Dienstgruppen an allen Wochentagen rund um die Uhr für die Sicherheit der Menschen im nördlichen Lahn-Dill-Kreis einsetzen. Zurzeit sind in der Dillenburger Liegenschaft neben der Polizeistation auch noch der Regionale Verkehrsdienst, das Regionalkommissariat Lahn-Dill und die Führungsgruppe der Polizeidirektion Lahn-Dill untergebracht.
Aktuell verfügt die Polizeistation Dillenburg auch noch über einen Dezentralen Ermittlungsdienst. Dieser ist mit zehn Beamten besetzt und für die Bearbeitung von Verkehrsdelikten sowie von Eigentums- und Rohheitsdelikten (Körperverletzungen etc.) verantwortlich. Insgesamt sind so am Standort Dillenburg derzeit über 110 Personen für die Polizei tätig. Die gesamte Polizei in Hessen wird gerade neu organisiert, so dass sich die Organisationseinheiten vor Ort ändern.
Die Besuche sind kostenfrei! Um vorherige Anmeldung pro Person (auch bei Paaren) wird gebeten unter: https://portal-kalender.ekhn.de/V2/sl.php?id=2I9x
Wichtig: Nach der Anmeldung erhalten Sie zunächst lediglich eine Bestätigung über den Eingang Ihrer Anmeldung. Ob Sie teilnehmen können, teilt man Ihnen rechtzeitig vor dem Termin mit.
Für Rückfragen:
Zentrum Bildung und Gesellschaft
Fachfeldassistentin Wirtschaft, Arbeit, Soziales
Bianca Hahn
Telefon 06131-28744-10
bianca.hahn@ekhn.de
Zentrum Bildung und Gesellschaft
Referentin für Wirtschaft, Arbeit und Soziales
Heike Miehe
Telefon 06131-28744-45
heike.miehe@ekhn.de
Fragen zum geplanten Betriebsbesuch in Dillenburg bitte an:
Evangelisches Dekanat an der Dill
Fachstelle Geseschaftliche Verantwortung
Dr. Uwe Seibert
Telefon 02772 5834‐210
Rolf-Uwe.Seibert(at)ekhn.de
Holger J. Becker-von Wolff


Die Busfahrer waren immer fast erschrocken wenn wir ihr Gefährt mit einem fröhlichen „Guten Tag“ enterten. Wenn ich richtig beobachtet habe, sind wir die Einzigen, die sie als Menschen wahrnehmen. Schade eigentlich. Selbst Hunde begrüßen sich ausnahmslos.

Dieses Jahr hatten wir beschlossen schon im Frühjahr unseren großen Urlaub an unserer geliebten Mosel zu verbringen.


Auffallend ist, dass es viel weniger Touristen zwischen Cochem und Traben-Trarbach gibt. Würde mich nicht wundern. Der Sprit ist unglaublich teuer und die Preise in der beliebten Urlaubsregion haben naturgemäß ebenfalls angezogen.

Wir lieben die Konstanten. Beilstein, das Dornröschen an der Mosel, für uns zum greifen nah und der gar nicht knorzige Fährmann, der mit seiner seilgebundenen Fähre so oft über die Mosel fährt, wie Menschen auf sie warten, ist für vier Wochen unsere Welt.
Während ich diese Zeilen schreibe, genieße ich einen Dornfelelder Rotwein von unserer Winzerfamilie Claudia und Udo Loosen. Was gibt es besseres als einen Wein direkt vom Erzeuger zu trinken.
Gestern haben wir es uns bei Schweinemedaillons und Kroketten im Restaurant “ Kleine Bäckerei“ die von den gleichen Besitzern wie die „Klapperburg“ direkt daneben, betrieben wird, gut gehen lassen. Das Essen war göttlich wie immer. Kein Wunder, der Chef persönlich ist der Zauberer in der Küche.

Im kleinen Café Dehren in Ellenz trafen wir die bezaubernden Damen mit ihrem leckeren Kuchenangebot. Es ist jedes Mal ein Hochgenuss hier ungezügelt dem Genuss frönen zu können.

Das Wetter kann man nur als perfektes Moselwetter bezeichnen. Blauer Himmel, Sonne pur und angenehme Temperaturen. Wir vermissen die See nicht und Angesichts der unsicheren, teuren Treibstoffsituation ist es auch besser so.
Ach so Zell-Barl. Das muss auf jedem Moselurlaub angefahren werden. Der Globus-Markt ist unser kleines Paradies. Shoppen was das Zeug hält, heißt die Devise und es macht einfach Spaß. Unser Wohnmobilstellplatz beim Weingut Loosen war,als wir ankamen praktisch leer. Jetzt füllt er sich langsam, aber wir haben unseren Exclusiv-Platz und genießen ihn in vollen Zügen.
Wir stellen uns mit zunehmendem Alter öfter die Frage, „warum muss es denn immer noch das Wohnmobil sein. Muss es nicht, aber die Freiheit alles dabei zu haben “ was wichtig ist“ und die Freiheit zu jeder Zeit Ort und Platz wechseln zu können ist unbezahlbar.
Morgen kommen die E-Bikes in Aktion. Bewegung tut Not und bei dem Wetter ist Radeln fast Pflicht. Auch Cochem steht diese Woche noch auf dem Programm. Wir müssen unbedingt unseren Freunde im Café“ Filou“ einen Besuch abstatten und überprüfen ob die Sacher-Torte noch so gut schmeckt wie im vergangenen Jahr.

sig/Fotos: Gerdau


Meine Meinung
Deutschland hat ein neues Feindbild. Nach Putin kommt jetzt Trump dran und wir reden wieder über Autarkie. Wir brauchen die USA nicht mehr, heißt es nur müssten wir schnell aufrüsten, um Russland die Stirn zu zeigen. Zum Glück wartet der Feind aus dem Osten noch bis wir so weit sind. 1929 will er dann kommen, um sich uns einzuverleiben. Dass mit dem Aufleben der Wehrpflicht, will nicht so recht klappen. Um das besser in den Griff zu bekommen werden Männer bis 45 Jahre erst einmal an die Kette gelegt. Die Jüngeren äußern sich zunehmend bockiger. Die traditionellen Ostermärsche- natürlich ohne das damalige Grün/Rote Klientel- werden zwar nicht mehr so gut besucht wie zu Zeiten des „Kalten Krieges“, aber die Rufe nach Frieden durch Diplomatie sind nicht zu überhören.
Derzeit beschäftigen uns aber ganz andere Probleme. Dem so genannten kleinen Mann oder besser der Low Budget-Familie, um beim Neudeutschen zu bleiben, sitzt das Messer am Hals. Der Spritpreis steigt immer weiter, die Kosten für Lebensmittel und Energie ebenfalls. Der Rat an die so gebeutelten: „Kauft euch doch ein E-Auto.“ Weniger und langsamer fahren, sind ebenfalls heiße Tipps zur Linderung.

Wer in den vergangenen Jahren gut zugehört hat weiß, dass die derzeitigen und zukünftigen Entwicklungen diversen ideologischen Kräften im Land entgegenkommen. Der CO2-Ausstoß sei das Übel, dass die Erde an den Rand ihrer Existenz bringt. Deutschland müsse Vorreiter sein, um die Welt zu retten. Die Straßen leerer zu bekommen ist ein erster Schritt und das geht, wie man noch erleben wird, ganz ohne Zwang. Einfach die Preise erhöhen und notfalls die Menge des „tödlichen“ Treibstoffs verknappen. Als Sündenböcke bieten sich die Öl-Multis geradezu an. Gas und Strom zu verteuern hilft ebenfalls und bei den Preisen für elektrische Energie sind wir ohnehin Weltmeister. Da lässt sich doch fast unmerklich noch eine Schippe drauflegen. Ob das dann auch die E-Autofahrer spüren werden?
Mit der so „umweltschädlichen“ Industrie machen wir ebenfalls Fortschritte. Die Betriebe schließen reihenweise-durch Managementfehler hört man aus Linken Kreisen. Die anderen geldgierigen Unternehmer müssen halt kürzertreten oder einfach ihre Läden dicht machen. Dass die dann aber abwandern ist schon eine Sauerei. Das gilt auch für die vielen hochqualifizierten Fachleute und Ärzte. Das wiederum ist jedoch überhaupt kein Problem. Es gibt in Deutschland ja genug davon und wenn das Geld nicht reicht, gibt es eben noch mal eine Sondervermögens-Auflage. Es gibt auf jeden Fall genügend freigesetzte-früher sagte man arbeitslose Menschen. Da sind sie wieder die in der militärischen Terminologie als Kollateralschäden bezeichnet werden. Jetzt machen sich plötzlich auch die Gedanken, die einst antraten um für Arbeiter da zu sein. Dabei geht es weniger um die breite Masse. Die Angst vor DER Oppositionspartei ist einfach zu groß.
Die Gesundheitsreform- welch abgefeimter Name- muss kommen sagen die Rot/Schwarzen Brüder. Warum die Kosten für die Krankenkassen ins uferlose steigen, erfahren die Beitragszahler nur auf Umwegen. Die immer älter werdenden Alten sind schuld, hört man hier und da. Von dem Heer der nicht einzahlenden Nutznießer dieses 1883 von Otto von Bismarck eingeführte „Gesetz betreffend die Krankenversicherung der Arbeiter“ war damals und heute erst recht nicht, die Rede. Dabei ist die Rechnung auch für Menschen mit Dyskalkulie sofort begreifbar. Je größer die Masse der Nutznießer bei gleichbleibender Einzahler-Zahl, desto weniger Leistung für alle.
Die Mehrwertsteuer bei den Grundnahrungsmittel-sie müssten jedoch Bio sein- könnten gesenkt oder gestrichen werden, sagen Politik-Experten. Der einfachere und wirkungsvollere Weg- der Verzicht auf Mehrwert- und CO2- Steuern beim Treibstoff- ist jedoch ein absolutes Tabuthema. Man will ja schließlich die Grüne 15 Prozent-Partei nicht ihrer Ideologie berauben. Auch die gleichstarke SPD macht keinerlei Anstalten, um ihren Wählern den Rücken zu stärken. Man darf sich schon auf den 1. Mai freuen, wenn die Arbeiter vom DGB und den Genossen gefeiert werden. Ihre hartgesottenen Anhänger glauben das tatsächlich noch und suchen händeringend die Schuldigen im rechten Lager.
Alles wäre so einfach, wenn die sogenannten Etablierten endlich Politik für den Souverän im Lande machen würden. Mit der Verbohrtheit die Welt retten zu wollen und Millionen oder gar Milliarden Euro ins Ausland zu schaffen, machen sie alles kaputt. Deutschland braucht keine Feindbilder, sondern Frauen und Männer die ab und zu den Spruch am Reichstag beherzigen: „Dem Deutschen Volke“. sig/Foto: KI: Gerdau