Kommentar zur Wahl in Thüringen und Sachsen

Schuld oder Verhängnis

Die sogenannten etablierten Parteien versuchen verzweifelt einen Schuldigen für ihr Wahldekabel in den Bundesländern Thüringen und Sachsen zu finden. Einen brauchen sie nicht zu suchen, den haben sie schon lange in Generalschuld gesteckt. Jetzt sind dessen Wähler dran. Da versteigen sich unter anderen auch Zeitungsleute in Aussagen wie:

„Vierzig Jahre DDR-Gehirnwäsche scheinen über Generationen nachzuwirken: Über 40 Prozent wählen eine Partei, die von Neonazis, Rechtsradikalen und vergesslichen Ostzonenromantiker durchsetzt ist , und einen Putinistenclub, der weniger Mitglieder hat als der Sportverein in der nächsten Kleinstadt. Es ist nicht zu fassen“!

Es geht weiter mit dem nächsten Schreiber: „Ich bin auch fassungslos. Es zeichnete sich zwar ab, aber die Erkenntnis von deutlich über 40 Prozent Faschisten und DDR-SED-Romantikern erschreckt furchtbar.“

Damit nicht genug. Ein weiterer Facebook-Schreiber meint: „So ganz überrraschen sollte es nicht sein. Schon in den 90ern Jahren war bekannt, dass der Osten eine gewisse Braunfärbung hat. Bedauerlich ist, dass sich das nicht in den letzten 30 Jahren nicht ausgewachsen hat“.

Weiter im Text. Ein anderer Demokrat: „Die dunkelsten Flecken Deutschlands, einfach nur beschämend“ und dann hängt er noch ein entsprechendes Emoji an.

Auf meine Antwort in Sachen Hetze, schreibt der erstgenannte Journalist a.D: „Im Gegensatz zu Dir halte ich das Benennen von Faschisten, Rechtsradikalen, Neonazis und Verschwörungstheorekikern für ehrenwert“.

Das muss man nicht mehr kommentieren. Klar welche Richtung diese Herrn vertreten. In ihren Augen ist es auf jeden Fall die einzig richtige. Keine Rede davon, dass Rot und Grün Schiffbruch durch eigenes Verschulden erlitten haben. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Frage, warum es überhaupt zu einem solch starken Ergebnis für die „vom Verfassungsschutz gesichert rechtsextreme“ Partei AfD kommen konnte. Waren die Wahlmenschen in den genannten Bundesländern zu „einfach gestrickt“ (alleine diese Annahme ist schon eine Unverschämtheit) oder lag es vielleicht an der „Regierungsarbeit“ der SPD und deren Grünen Vasallen?

Es ist schon bemerkenswert wie einfach das Weltbild verschiedener Menschen ist. „Es gibt nur eine Wahrheit, alles andere ist Rechts“. Diese Denke passt in eine Zeit, die zum Glück seit 30 Jahren überwunden ist. Wenn von Ostromantikern die Rede war, müssten die Rot/Grünen Hetzer sich genau diese Schuhe anziehen.

Mir sagte ein Sachse. „Welche Partei hätte ich denn wählen sollen. Sagen sie mir eine, die meine persönlichen Interessen vertritt und ich hätte sie gewählt“.

Wie weit die Sachsen-CDU mit einer BSW und den von ihr gehassten Linken kommt, steht auf einem anderen Blatt. Die untergegangenen Liberalen sollten sich jetzt sehr schnell aus dem Regierungsbündnis Ampel in Berlin zurückziehen. Das ist ihre einzige Chance ihr Gesicht zu behalten, um nicht bundesweit in der Versenkung zu verschwinden.

Mit Dauer-Hetzkampagnen gegen die verschmähte „Alternative für Deutschland“ wird sich nichts bessern. Im Gegenteil. So macht man Märtyrer. Besser wäre jetzt endlich Politik fürs Volk zu machen und allen ideologischen Müll zu begraben. Die SPD sollte wieder in ihre angestammte Rolle als Arbeiterpartei schlüpfen und Grün hätte genug damit zu tun nachzudenken, ob vernünftige Regierungsarbeit nicht eine Nummer zu groß für sie ist.

Die AfD wäre überhaupt nicht groß geworden wenn die CDU unter Merkel ihrem Auftrag nachgekommen wäre, dem Deutschen Volk zu dienen und Schaden von ihm abzuwenden. Sie hat einfach weitergemacht und sich damit aus der ihr zustehenden Mitte nach Links bewegt und so den Rechten Rand gestärkt. Der Dumme in diesem schlechten Spiel ist wie immer der kleine Bürger und wenn der aufmuckt bekommt er die Nazikeule solange, bis er sich wieder abduckt. sig

„Diese Herausforderung ist ein Geschenk“

Pfarrer Dr. Achim Plagentz wird neuer Professor für Religionspädagogik am Theologischen Seminar der EKHN in Herborn

Pfarrer Dr. Achim Plagentz hat den eigenen Religionsunterricht als Schüler in den 1980er Jahren ambivalent in Erinnerung. Als neuer Professor für Religionspädagogik am Theologischen Seminar in Herborn möchte er den Vikarinnen und Vikaren den Reli-Unterricht als echte Chance vermitteln, schließlich gehe es um persönliche Positionen und existenzielle Fragen des Menschseins. Die sollten in der Schule und im Konfi-Unterricht genauso Platz haben wie die sozialen Fragen eines friedlichen Zusammenlebens auch bei starken weltanschaulichen Differenzen oder der Umgang mit kultureller Vielfalt, sagt Plagentz im Interview. Als Professor am Theologischen Seminar möchte er daran mitarbeiten, dass das pädagogische Handeln im Pfarrdienst einen Stellenwert erhält.
 

Der 56jährige Pfarrer wird am Freitag, 6. September 2024 um 10.45 Uhr in einem Gottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche Herborn von der stellvertretenden Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf und Stefan Claaß, dem Direktor des Theologischen Seminars, eingeführt.


Zur Person
Achim Plagantz stammt gebürtig aus Frankfurt am Main, er ist verheiratet und hat drei Töchter im Alter von 22, 15 und 14 Jahren. Knapp zehn Jahre war er Studienleiter im Religionspädagogischen Institut der EKKW und der EKHN mit dem Schwerpunkt Konfirmandenarbeit in Marburg. Zuvor hat Dr. Achim Plagentz als Gemeindepfarrer in Gießen über 11 Jahre Religionsunterricht und Konfirmandenunterricht gehalten, er war in der Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde aktiv und in der Erwachsenenbildung. Zusätzlich hat Dr. Achim Plagentz an er Goethe-Universität in Frankfurt Religionspädagogik und Praktische Theologie Lehrveranstaltungen abgehalten. 2004 hatte der Theologe im Fach praktische Theologie / Religionspädagogik in München promoviert.

Für den neuen Professor ist die Tätigkeit wie eine Art Rückkehr: Vor zwanzig Jahren war er bereits am Theologischen Seminar als Assistent im Fach „Kirchentheorie und Kybernetik“ tätig. Wohlwissend, das sich vieles verändert hat, blickt er zuversichtlich in die Zukunft: „Mit den Vikarinnen und Vikaren kommen immer wieder neue Sichtweisen, Fragen und Haltungen der jungen Generation ins Haus – das fordert auch mein eigenes Denken, Handeln und meine Haltungen heraus. Ein Geschenk, dadurch auch selbst veränderungsoffen zu bleiben“, sagt der neue Professor.

Text und Foto: Holger Jörn Becker-von Wolff

Alle Ansprechpartner im Dekanatsbüro auf einen Blick unter https://ev-dill.de/meta/ansprechpartner.html

„Die ganze Welt lacht über diese Clowns“

Unverständnis über Habeck, Baerbock, Scholz. Börsen-Legende rechnet mit Ampel ab

Von FOCUS-online-Redakteur Markus Voss

Der Schweizer Fondsmanager Dr. Marc Faber ist geschockt über den Niedergang der deutschen Wirtschaft. In einem Interview mit dem Youtube-Kanal „René will Rendite“ äußerte „Dr. Doom“, wie Faber von seinen Fans genannt wird, vor allem Unverständnis für den Kurs der amtierenden Bundesregierung.

Der bekannte Schweizer Fondsmanager und Schwellenländer-Experte Marc Faber zeigt sich besorgt über den wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands. In einem Interview mit dem Youtube-Kanal „René will Rendite“ kritisiert Faber die aktuelle Bundesregierung scharf. Die einst starke und produktive deutsche Wirtschaft sei durch die Politik der „Grünen und der Sozialisten“ stark geschwächt worden. Faber hält Regierungspolitiker wie Robert Habeck, Annalena Baerbock und Olaf Scholz für inkompetent und meint, dass diese eine Katastrophe für das Land darstellen.

Deutschland war erfolgreich – bis vor kurzem

„Deutschland war ein höchst produktives und erfolgreiches wirtschaftliches Machtzentrum – bis vor kurzem,“ sagt Faber. Dann seien „die schlimmsten Beamten in hohe Positionen befördert worden“, was aus seiner Sicht das Land in den Abgrund führt. Mittlerweile spotte die internationale Gemeinschaft über die deutsche Regierung: „Die ganze Welt lacht über diese Clowns.“

Trotz dieser negativen Entwicklung schienen die Deutschen weiterhin zufrieden mit ihrer Regierung zu sein, wundert sich Faber. „Sie wählen diese erneut“, glaubt er.

Marc Faber, ein renommierter Schweizer Börsenexperte, Fondsmanager und Buchautor, wurde am 28. Februar 1946 in Zürich geboren. Er absolvierte seine Schulbildung in Zürich und Genf und schloss diese mit der Matura ab. Sein Studium in den Disziplinen Volks- und Betriebswirtschaft absolvierte er an der Züricher Universität. Weitere akademische Qualifikationen erwarb er in London an der School of Economics und in Edinburgh, wo er in Wirtschaftswissenschaften promovierte. Seine Dissertation widmete er dem Fachgebiet der Wirtschaftsgeschichte.
„Wir haben eine Klasse von Politikern, denen ist alles gleich. Besonders das Wohl des einzelnen Menschen, wenn sie Bestimmungen erlassen, dass Leute daheimbleiben müssen und ihr Geschäft schließen müssen“

Neue Tagespflege im Herborner „Haus des Lebens“ eröffnet

Nach 15 Monaten Bauphase wurde die neue Tagespflege für 16 Gäste, mit weiteren 8 vollstationären Plätzen, des DGD (Deutsche Gemeinschafts-Diakonieverband e.V.) Seniorenzentrum in der Herborner Kaiserstraße eröffnet.


Monika Rubenthal

Monika Rubenthal, die langjährige Einrichtungsleiterin, begrüßte neben Hubertus Jäger, Vorstand der DGD Stiftung, Landrat Wolfgang Schuster, Bürgermeisterin Katja Gronau, Pfarrer Eberhard Hoppe auch Bodo Assmus, ehemaliger Geschäftsführer der Einrichtungen.

Rupenthal gab in ihrer Begrüßungsrede einen Überblick über den gesamten Planungszeitraum und betonte die Wichtigkeit weiterer Plätze im Bereich Tagespflege und vollstationärer Pflege.
Thorsten Kilian und Simone Funk, die neuen Geschäftsführer, bedankten sich bei allen Akteuren für die hervorragende Zusammenarbeit und betonten auch den diakonischen Auftrag des Unternehmens.
Abgerundet wurde der feierliche Vormittag durch ein entsprechendes Buffet aus der hauseigenen Küche.

Info:
Das Netzwerk Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband (DGD) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeitenden in verschiedenen diakonischen und missionarischen Einrichtungen ein großer Arbeitgeber im Diakonischen Werk der evangelischen Kirche und Mitglied im Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband, einem Zusammenschluss von christlichen Gemeinden und Werken.

Schülerinnen von „Pinsel und Co“ präsentieren ihre Arbeiten

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Malkurse von Benita von Wendt sowie des neuen Workshops von „Pinsel und Co“, Breitscheid und Erdbach stellen auch in diesem Jahr ihre Werke in der Alten Färberei  (Haus der Vereine) in der Mühlbach-Straße 5/7, Herborn aus.

Die Motive der Ausstellung, von abstrakt bis fotorealistisch, sind so vielfältig wie die Arbeitsmaterialien von Acrylfarbe, Aquarell über Ölkreide bis Bunt- und Bleistift. Neben den langjährigen Kursbesuchern zeigen auch die Teilnehmer der neuen Workshops was sie in den meist mehrtägigen Kursen erschaffen haben. Gezeigt werden Arbeiten die mit der Technik des Pourings entstanden sind. Hier wird die Acrylfarbe auf den Untergrund gegossen, eine Technik die sich auch für Anfänger eignet. Nicht zu vergessen die Plastiken aus Pappmaschee, einem weiteren neuen Kursangebot.

„Flamingos“, Acryl auf Leinwand, 2024 von Beate Thomas „Pferd in Blau“ Acryl auf Leinwand, 2023 von Sonja Reinschmidt

Die Ausstellung beginnt am Freitag 13. September um 19 Uhr im Rahmen einer Vernissage für Jedermann und ist dann bei freiem Eintritt bis zum 18. September 2024 täglich von 13 bis 19 Uhr geöffnet.

Zu den Kursen allgemein:
Im vergangenen Jahr hat Benita von Wendt damit begonnen das Kursangebot um Wochenendkurse zu erweitern. Damit will sie auch andere Techniken, wie zum Beispiel Pouring, Alcohol Ink oder Pappmaschee aufgreifen. Zum Thema Pouring und Pappmaché werden einige bemerkenswerte Arbeiten in der aktuellen Ausstellung zu sehen sein.
In den regulären Kursen wird überwiegend mit Acrylfarben gearbeitet, aber auch Mischtechniken und Zeichnen mit Bunt- und Bleistift, Filzstiften, Ölpastell und Aquarell werden auf Wunsch unterrichtet.  Willkommen ist jeder farb- und malbegeisterte Mensch, Anfänger oder langjähriger Malkursbesucher, von der Schülerin bis zum Akademiker. Die Themenwahl ist es jedem Schüler frei überlassen, so dass er seine Motive frei wählen kann, um seine eigene, persönliche Handschrift weiter zu entwickeln. Da die Gruppen nicht mehr als fünf Teilnehmer umfasst, bleibt immer Zeit auf die individuellen Bedürfnisse Einzelner einzugehen.
Wer sich über Benita von Wendt eingehender informieren möchte, kann dies auf der Webseite www.benita-von-wendt.de gerne tun. Informationen zu den neuen Workshops findet man unter https://www.benita-von-wendt.de/seminare.Einige der älteren Arbeiten ihrer Schüler werden auf dieser Website im unteren Teil dargestellt: https://www.benita-von-wendt.de/malkurse-im-atelier. Weitere Informationen gibt es telefonisch: 02777-811 674 oder 0151 20 100 344 und per Mail: info@benita-von-wendt.de.

Amdorfer Geranien sind eine Augenweide

Die Brücke über die Ambach im Herborner Ortsteil Amdorf in der Amdorfer-Straße versinkt förmlich in einem Meer von Geranien. Ein Blumenkasten reiht sich an den nächsten und aus jedem von ihnen lachen einem die wunderschönen Blüten zu. Der darunter fließende Bach ist sowohl ein Naturparadies wie auch Spender des lebenerhaltenden Nasses.

Die bei guter Pflege üppig wachsenden Blumen, lieben die Sonnenstrahlen. Starken Wind mögen sie jedoch ebensowenig wie dauernde Staunässe. Daher sind Abflusslöcher in den Pflanzkästen wichtig.

Seit vielen Jahren kümmern sich die Nachbarsfrauen Agnes Arnold (69) und bis Ende des vergangenen Jahres die 82-jährige Helga Helfert um die Freude verbreitenden Pelargonien, wie die ursprünglich Südafrikanische Blumen eigentlich heißen. Was die Menschen erfreut ist Gift für Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster. Für diese Tiere sind sie giftig und hautschädigend.

Unter den Pelargonien findet man auch Heilpflanzen. Ein Sud aus den Arten Pelargonium sidoides und Pelargonium reniforme wird von den Zulus in Lesotho als wirksames Mittel gegen Atemwegserkrankungen eingesetzt. Die Pharma-Industrie vertreibt mittlerweile einen Alkoholauszug aus den Wurzeln der Pflanzen unter dem Zulu-Namen „Umkaloabo“ (schwerer Husten). sig/Fotos: Gerdau

Messermord in Solingen wirft mehr Fragen als Antworten auf.

Laut «Spiegel»-Angaben handelt es sich bei dem Dreifachmord in Solingen um einen 26-jährigen Syrer. Er kam demnach Ende Dezember 2022 nach Deutschland und stellte einen Antrag auf Asyl. Den Sicherheitsbehörden war er nach «Spiegel»-Informationen bislang nicht als islamistischer Extremist bekannt. Diese Informationen wurden der Deutschen Presse-Agentur bestätigt.

Gestern, 25. August [SG1] titelt der Spiegel um 14 Uhr bei X:

Rund 300 Menschen haben bei einer Gedenkfeier in Solingen der Opfer gedacht. Mitgefühl und Bestürzung dominierten. Doch die Angst vor einer politischen Instrumentalisierung des Anschlags wächst.

Dieser letzte Satz karikiert alle anderen Beteuerungen als bloße Scheinheiligkeit.

Die Frau Innenminister, schreibt Phoenix am gleichen Tag um 17 Uhr. „Diese Gesellschaft muss jetzt gerade in solch schweren Stunden zusammenstehen“, so der Appell der SPD-Frau Nancy Faeser vom Tatort in Solingen. „Die Menschen dürften sich von den Kommentaren des Hasses, der Spaltung, nicht beeindrucken lassen“. Wörtlich geht es weiter. „Lassen sie sich nicht von dem jetzt gesäten Hass beeindrucken“.

Diese Besorgnis im Angesicht des gewaltsamen Todes dreier Menschen und mehreren Schwerverletzten verhöhnt geradezu die Opfer und deren Angehörigen. Frage: Sollen die Menschen im Land etwa Freude empfinden, weil es sie nicht selber getroffen hat?

Messerangriffe in Deutschland 2023

Veröffentlicht von Statista Research Department, 04.06.2024

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland rund 8.950 Messerangriffe im Bereich gefährliche und schwere Körperverletzung registriert, sowie circa 4.890 im Bereich Raub. Damit stieg ihre Zahl jeweils gegenüber dem Vorjahr.

Alexander Hoffmann (49), Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU im Bundestag: „Messerangriffe gehören in unserem Land inzwischen zur traurigen Realität. Von Innenministerin Faeser kommt hierzu außer Betroffenheit nichts.“ Es brauche endlich ein knallhartes Vorgehen gegen Islamismus in Deutschland – „Multi-Kulti-Beschwichtigungen der Ampel müssen ein Ende haben!“

Migrationsforscher Stefan Luft: Messerkriminalität nach 2015 war absehbar

Es sei „kein Zufall“, dass Ausländer und Personen mit Migrationshintergrund in der Statistik überrepräsentiert sind, erklärt er. Zum einen gingen größere Migrationsbewegungen immer mit einer höheren Gewaltbelastung einher. Zum anderen hätten Studien des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) zu Beginn der 2000er-Jahre klar belegt, dass kulturelle Faktoren bei Kriminalität durchaus eine Rolle spielten.

Damals hatten die Forscher unter Leitung des inzwischen emeritierten Professors Christian Pfeiffer verschiedene Gruppen hinsichtlich ihrer Gewaltbelastung untersucht. Sie stellten fest: Bei muslimischen Gruppen war die Gewaltbelastung deutlich höher – selbst dann, wenn man den sozialen Hintergrund gleichstellte. „Es bleibt ein unerklärbarer Rest, wenn man das Problem ausschließlich über soziale Faktoren erklären möchte“, so Luft gegenüber der Berliner Zeitung. „Es ist belegt, dass die Bereitschaft in muslimischen Familien deutlich höher ist, Konflikte mit Gewalt zu lösen.“ Als Erklärung wurden „gewaltlegitimierende Männlichkeitsnormen“ benannt.

Häufigkeit von Straftaten in Deutschland bis 2023

Veröffentlicht von Statista Research Department, 18.04.2024

 Im Jahr 2023 wurden in Deutschland pro 100.000 Einwohner rund 7.040 Straftaten polizeilich erfasst. Damit stieg die sog. Häufigkeitszahl bzw. die Kriminalitätsrate das zweite Jahr in Folge und auf den höchsten Stand seit 2016.

Die Messerangriffe der vergangenen Wochen können ein Gefühl der Unsicherheit erzeugen. Doch häufen sich diese Attacken wirklich? Und kann man sich im Ernstfall verteidigen? Ein Professor für Kampfsport antwortet (titelte der Stern im Juni 2024)

Ich glaube nicht, dass sich das Mitführen von Messern verbieten lässt. Erhöhte Polizeipräsenz ist eine Maßnahme, die abschrecken kann – aber es kann sie nur punktuell geben.Von rechten Gruppen wird behauptet, dass vor allem muslimische Jugendliche für den Anstieg der Messergewalt verantwortlich sind. Trifft das zu?

„Nach aktuellen Daten, nein“. Es gibt keinen kausalen Zusammenhang zwischen Staatsangehörigkeit, Ethnie und Messergewalt. Das zeigt eine Studie der Kriminologischen Zentralstelle. Dafür wurden Daten von rechtskräftig verurteilten aus Rheinland-Pfalz ausgewertet.

Was kann die eigene Sicherheit erhöhen:

Besonders in Räumen und an Orten, wo das Risiko für Gewalt erhöht ist. Dazu gehören Bahnhöfe, Fußballstadien, große Menschenansammlungen sehr aufmerksam sein, rät der Experte für Kampfsport Professor Swen Körner. „Verschanzen Sie sich. Schließen Sie sich in der nächsten Toilette ein, nehmen Sie Ihre Reisetasche vor den Körper, rufen Sie die Polizei, bitten Sie andere um Hilfe“, ist sein Tipp für gefährliche Situationen in der Bahn.

Zusammenfassung
Zusammenfassend lässt sich folgendes feststellen: Die Zahl der Gewaltdelikte in Deutschland steigt und steigt. Wer von einem „Messermann“ schwer verletzt oder sogar zu Tode gekommen ist, wird sich sicher keine Gedanken darüber machen aus welcher Weltecke der Täter gekommen ist. Fakt ist jedoch, dass diese Entwicklung sehr große Unsicherheit beim Bürger erzeugt und seine Schlussfolgerungen über die Täterkreise brauchen nicht vom Rechten Rand der Gesellschaft befeuert zu werden. Fakt ist jedoch auch, dass ungeachtet der fast täglichen Gewalttaten-Meldungen in den Medien diese Fragen immer im Raum stehen. Über einen Mord wird nur noch selten ein größeres Aufsehen gemacht. Bei drei Morden wie in Solingen kommen schon mal die wichtigsten Minister auf den Plan und deren größte Sorge gilt den „Steilvorlagen“ für gewisse politische Kreise.
Wenn der Kanzler mit blinzelnden Augen davon spricht, dass die Justiz jetzt mit voller Härte des Gesetzes zuschlagen müsse, ist das mit Verlaub gesagt „dummes Zeug“. Die Justiz agiert (in der Regel) völlig unabhängig von der Politik und das tut sie gemäß Grundgesetz. Die Gewaltenteilung von Exekutive, Legislative und Judikative gilt noch immer im Land.
In der Tat braucht Deutschland diese „drei Gewalten“ und die müssen effektiv funktionieren. Man kann nicht die Polizei in ihrer Personalnot alleine lassen, die Richter im Lande mit Kleinkram überschwemmen und die Politiker vor sich hin wursteln lassen und dann erwarten, dass alles so wie immer oder früher läuft. Man kann aber auch nicht glauben, dass die „Überschwemmung“ unseres Landes mit Menschen aus uns teilweise fremden Kulturen problemlos funktioniert. Man muss einfach einmal zur Kenntnis nehmen, dass in vielen Ländern der Erde ein Menschenleben wenig gilt oder ein Mensch sein Recht auf Dasein aufgrund „ehrverletzender Aktionen“ verloren hat.
Auch muss man begreifen, dass viele Probleme die diese Menschen in ihren Herkunftsländern hatten einfach im Reise-Gepäck mit nach Deutschland genommen werden und die Aufarbeitung dann hier stattfindet.
Weiche und wenig begreifbare Bewährungs-Urteile werden von Straftätern als Schwäche von Justiz und Aufnahmeland eingestuft und das ist auch offensichtlich so. In den Jahren der „Regentschaft“ von Gerd Schröder kam der Spruch für Sozialhilfeempfänger „fordern und fördern“ auf. Das sollte für eine normale Gesellschaft und damit auch für Schutzsuchende immer noch gelten.
Straftätern muss klargemacht werden, dass sie das Recht auf Förderung durch ihr Gastland verwirkt haben. Jeder andere Zugereiste, der sein Broterwerb selber sichert und sich an unsere Gesetze hält und nicht mit der Scharia liebäugelt, muss gefördert werden. Wenn jedoch Abschiebung aus gewichtigen Gründen durch einzelne Länder wie derzeit Niedersachsen persifliert wird, braucht man sich nicht über solche Gewalttaten wie in Solingen zu wundern. Der vermutliche Täter kam 2022 aus Syrien und wurde als Asylbewerber abgelehnt. Danach war er jedoch nicht mehr auffindbar. Warum er jetzt nach seinem Morden von der Polizei gefunden wurde, ist jedoch kaum zu verstehen. sig/Foto: Gerdau


Und wenn er nicht gestorben ist, wiehert er noch heute……

Es war einmal eine kleine, idyllische Stadt, in der alles nach rechten Dingen lief. Zwei junge Leute dachten sich „hier geht noch was“ und machten ein Geschäft auf. Die Menschen in der kleinen idyllischen Stadt freuten sich als sie sahen, dass ihre kleine idyllische Stadt noch lebte. Zu sehr klagten die Medien aus anderen Ecken ihres Landes über das Sterben der Innenstädte. Auch bei ihnen stand das eine oder andere Einzelhandelsgeschäft leer und die toten Schaufensterscheiben schauten traurig auf die dahingehenden Passanten. Die Menschen hatten schon befürchtet, dass in ihrer kleinen idyllischen Stadt sich noch ein weiterer Dönerladen oder sogar eine Shisha-Bar etablieren würde.

Da kann sich dieser Esel noch so sehr anstrengen. Gegen einen wiehernden Amtsschimmel kommt er einfach nicht an.

Die Herrschaft der kleinen idyllischen Stadt nahm die Bemühungen der jungen Leute mit „nicht erkennbarem Wohlwollen“ zur Kenntnis. Schließlich existierte die Herrschaft ja letztendlich monetär und damit existenziell von ihnen und ihresgleichen. Die Bewohner er kleinen idyllischen Stadt freuten sich zudem über das nicht uniforme Warenangebot der zwei jungen Leute und kauften gerne dort ein. Als diese dann ihr Warenangebot lecker zubereitet erweiterten, sprach sich schnell herum wie köstlich das alles sei.

Alles schien gut zu werden und auch die Sonne freute sich über diese positive Entwicklung. Was gut ist lockt Menschen und die brauchten logischerweise Platz und weil die Sonne mehr als nur einen Tag die schöne Kulisse beleuchtete. Die jungen Leute beschlossen, dass sie sich auch vor ihrem Geschäft etwas ausbreiten könnten. Sie fragten die Oberen der kleinen idyllischen Stadt und wurden auf später vertröstet. Eine solche schwerwiegende Entscheidung kann man schließlich nicht aus dem Stegreif fällen. Die jungen Leute waren traurig, weil absehbar war, dass die Sonne ihre kräftigen Strahlen nicht unbegrenzt zur Verfügung stellen würde.

Sie wollten die Kundengunst nutzen und dachten dabei auch an ihre Pacht und all die vielen Nebenkosten, die sie auch an die Entscheidungsgremien der kleinen idyllischen Stadt zu entrichten hatten. Sie lagen leider falsch, als sie die nicht so ganz konkreten Aussagen der Stadt-Oberen zu ihren Gunsten auslegten und dies war der entscheidende Fehler. Die vorsichtige Erweiterung ihres Open Air-Platzangebots vor ihrem prosperierenden Geschäft zog den Unmut des Amtsschimmels auf sich. Noch vor einem Jahr wollte der zwar den gesamten Bereich Autofrei gestalten, aber diese Eigenmächtigkeit der jungen Leute, die dazu noch den Touch der „Zugereisten“ hatten, ging zu weit.

Der Amtsschimmel schickte seine Knechte an die „Front“ und die sprachen mächtige Warnungen aus und drohten letztlich sogar mit entsprechenden Maßnahmen von Amtswegen. In ihrer Not schauten sich die jungen Leute um und entdeckten, dass ihren Nachbarn offensichtlich ausgeweitete Platzangebote zugestanden wurden. Der Amtsschimmel schüttelte ungeachtet dessen sein gewaltiges Haupt und verwies auf die Tatsache, dass nur er solche Freiheiten genehmigen könne. Die Gesetzeslage, die er und seine Herrschaften selber verfügt hatte, sei schließlich unmissverständlich und gelte für (fast) Jeden.

Die jungen Leute waren ratlos, frustriert und nahezu verzweifelt. Sie schienen alles richtig gemacht zu haben, ihre Kunden lobten ihr tollen Waren sowie das schmackhafte Speisenangebot und das Gesicht der kleinen idyllischen Stadt hatte ein „zusätzliches Highlight“ erhalten. Einzig der Amtsschimmel, der sein Heu auch durch die Arbeit der fleißigen Hände der jungen Leute bekam, sah das etwas anders. Sein wiehern tönte durch die Ställe seines Herrschaftsgebäudes und wenn er nicht gestorben ist wiehert er noch heute. sig/Foto: Gerdau