Vom Sektglas bis zur Bratpfanne. Heute ging in der Herborner Au Hausrat en masse über die Tapeziertische. Der Flohmarkt auf dem Parkplatz des Herborner REWE war gefüllt mit Waren der unterschiedlichster Anbieter. Schon um 9 Uhr, dem eigentlichen Eröffnungstermin, stauten sich die Parkplatzsuchenden rund um das Einkaufszentrum. Viele „Sehleute“ aber auch Kaufwillige schauten sich schon früh nach den Objekten ihrer Begierde um. Neben den Privatanbietern hatten auch professionelle Händler die Gunst der Stunde genutzt, um ihre Angebote unters Volk zu bringen.

Echte Antiquitäten suchte man vergeblich, dafür gab es aber nette „Nixelchen“ und auch getragene Bekleidung. Man konnte sich jedoch bei den angebotenen Textilien des Verdachts nicht erwehren, dass die teilweise schon mal das Innere von Altkleidercontainern gesehen hatten. Egal, auch davon ging so manches brauchbare Stück über die improvisierten Ladentheken.



Ein Paar aus dem heimischen Raum verkaufte eine komplette Haushaltsauflösung und an einem andern Stand gab es Modeschmuck jeglicher Stilrichtung. Wer wollte konnte sich für die kommende Weihnachtszeit mit manchen teils sehr gut erhaltenen Brettspielen für kleines Geld eindecken. Bei dem Rundgang trafen sich nicht selten alte Bekannte und hielten ein Schwätzchen. Andere nutzten die Gelegenheit sich beim REWE-Bäcker Schäfer die Sonntagsbrötchen zu kaufen. Das Wetter war ideal für Besucher ebenso wie für die Händler. Nicht zu warm, trocken und sonnig-bewölkt.


Fazit: Flohmärkte gehen immer und der Heutige (23. August) in Herborn lief ganz besonders gut. sig/Fotos: Gerdau