ABBA-Mania im Merkenbacher Bürgerhaus

Einen virtuosen Rausch der Sinne erlebten die Konzertgäste im voll besetzten Herborn-Merkenbacher Bürgerhaus. Der Herborner CremFrech- Projektchor gastierte gemeinsam mit dem befreundeten Gastchor „ChoRespondenz“ aus Fehl-Ritzhausen sowie einer unterstützenden Band mit dem Musical „ABBA and friends“. Der professionelle Chorleiter Marcin Murawski aus Wissen an der Sieg, der neben zahlreichen Chören auch „CremFrech“ und „ChoRespondenz“ unter seinen Fittichen hat, probte acht Monate lang mit der Stammbesetzung von CremFrech und zahlreichen Newcomerinnen bis hin zur Perfektion. Das Ergebnis, die Uraufführung am Samstagabend (29.August 2026) stellte diese Fleißarbeit deutlich unter Beweis. Unter den Gästen in der ausverkauften Halle befanden sich auch die Vorsitzende des Dill-Sängerbund Erika Gyra, ihrem Vorgänger Ralf Zobus und dem Ehrenchorleiter von CremFrech Leuthold Ortelbach.

Der Herborner Projektchor CremFrech in Action

Mit dem ABBA-Song „Gimme! Gimme! Gimme!“ eröffneten die Gastgeberinnen und dann ging es Schlag auf Schlag mit Stücken wie „Chiquitita“ dem bekanntesten ABBA‑Song einer 1979 veröffentlichten emotionalen Ballade über Trost, Hoffnung und Freundschaft. „Waterloo“ ihr berühmtester Song, verhalf der Kultband zum internationalen Durchbruch. Nach „Does your mother know“ übernahm der gemischte Chor „Chorespondenz“ (vier Männerstimmen) mit „Beat it“, einem der bekanntesten Songs von Michael Jackson. Er mischt Hard Rock, Dance‑Rock und Funk‑Rock und passt damit zum Label der Fehl-Ritzhäuser Gruppe. „Crocodile rock“, „Boogie Wonderland“ und „Crazy little thing called love“. Der Rockabilly‑Song von Queen, geschrieben von Freddie Mercury leitete über in…die Pause.

Die weitgehende Unterscheidung der beiden Chöre machte einen großen Teil des Zaubers der Aufführung aus. Entsprechend waren beider Darbietungen von den Konzertbesuchern heftig beklatscht worden. Jetzt galt es sich erst einmal für den zweiten Konzertteil zu stärken und das hatte besonders auch der Dirigent dringend nötig. Die Sängerinnen und Sänger mischten sich unter das Publikum und so hatte das die Gelegenheit die fantasievollen Kostüme von „CremFrech“ einmal aus der Nähe zu betrachten. Mit Moderatorin Jana Weirich trafen die Veranstalter eine tolle Wahl. Mutter Iris, die ebenso wie ihre Tochter aktives Mitglied bei CremFrech ist, meinte lachend: „Jana war schon immer eine richtige „Rampensau“.

Singende Herren sind auch für ChoRespondenz ein Hauptgewinn

Die Band mit dem Flammersfelder Volker Born (Bass), Gitarrist Hendrik Kreuel aus Siegen und dem Drummer Simon Weber aus Betzdorf passte perfekt in das Ensemble und obwohl sie für das Musical nicht einmal gemeinsam geübt hatten, stimmte alles bis einschließlich des i-Tüpfelchens. So etwas nennt man Professionalität und das können sich alle Protagonisten auf die Fahnen schreiben.

Nach „Don‘t stop bellevi’n“ und „I‘m still standing“, der Hymne der Selbstbehauptung von Elton John und Bernie Taupin, kam „ ChoRespondenz“ mit „Don’t stop me now“, dem energiegeladenen und spitzenmäßig vorgetragenen Pop‑Rock‑Song von Queen, zu ihrem letzten Auftritt des Abends.

Chorleiter Marcin Murawski mit der Konzert begleitenden Band

Der ABBA Disco‑Klassiker, vorgetragen von „CremFrech“ „Dancing Queen“, (er wurde in 16 Ländern Platz 1) und ist ABBAs einzige US‑Billboard‑Nr. 1. Auch in Merkenbach hielt es kaum jemand auf seinem Platz und die Leute tobten vor Begeisterung. Nach „Knowing me, knowing you“ dem Thema Trennung und Abschied von ABBA, ging es leider so langsam dem Veranstaltungsende zu. Mit „One of us“ ihrem letzten großen internationalen Hit, thematisiert ABBA eine zerbrochene Beziehung. Mit der gemeinsamen Darbietung beider Chöre und der Pop-Ballade „Thank you for the music“, die heute noch zu den beliebtesten ABBA-Liedern gehört, ging ein musikalischer Abend zu Ende, der in Herborn Musikgeschichte schreiben wird. „CremFrech“ hat durch die intensive Probezeit viele neue Mitglieder dazu gewonnen und vor allem an Selbstbewusstsein ordentlich zugelegt. Ganz oft hörte man an dem Abend, dass eine solche Veranstaltung bitte, bitte nicht die letzte sein möge. Thank you for the music, CremFrech. Ihr wart wunderbar. sig/Fotos: Gerdau

Ein Gedanke zu „ABBA-Mania im Merkenbacher Bürgerhaus

  • 30. August 2026 um 17:06 Uhr
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    Hey Siggi, Deiner Beschreibung ist nichts hinzuzufügen. Es war ein tolles Konzert und ein schöner Abend!!!

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