Perfektes Zusammenspiel zwischen Tier und Mensch

Von Michael Scheld (Bürgermeisterkandidat)

Am heutigen Sonntagmorgen hatte ich die Gelegenheit, die ehrenamtlichen Mitglieder der Rettungshundeabteilung Mittelhessen von Veritas Ambulanz bei ihrem wöchentlichen Training in Herborn zu besuchen. Jeden Sonntag zwischen 10 und 14 Uhr treffen sich die engagierten Hundeführinnen und Hundeführer, um ihre Rettungshunde auf den Ernstfall vorzubereiten.

Die Ausbildung eines solchen Hundes ist anspruchsvoll und dauert zwei Jahre. Nach einer abschließenden Vollprüfung und mehreren Einsatzprüfungen, dürfen die Hunde in den Einsatz. Es folgen dann alle drei Jahre Wiederholungsprüfungen.

Bei der Vollprüfung ist ein 30.000 qm großes Flächenstück, auf welchem sich 2-3 versteckte Personen befinden, in 20 Minuten zu durchsuchen.

„Eine enorme Leistung, wie ich finde!“.

Die Einsatzzeit eines Hundes ist von der Wetterlage abhängig. Bei warmen Temperaturen liegt sie bei rund 30 Minuten bis hin zu einer Stunde an kühleren Tagen.

Derzeit umfasst die Abteilung Mittelhessen zehn aktive Mitglieder mit insgesamt 13 Hunden, die als Trümmer- oder Flächensuchhunde ausgebildet sind. Jährlich rücken die Einheiten Süd- Mittel und Nordhessen zu etwa 80 bis 100 Einsätzen aus – meist handelt es sich um die Suche nach vermissten Personen, darunter Menschen mit Demenz, vermisste Kinder oder orientierungslose Personen. Auch in Fällen von Suizidgefahr kommen die Rettungshunde zum Einsatz.

Während meines Besuchs wurde mir eindrucksvoll demonstriert, wie die Hunde in der Flächensuche arbeiten. Hierbei durchstreifen sie große Wald- oder Wiesenflächen und suchen gezielt nach menschlicher Witterung. Sobald sie eine Person gefunden haben, zeigen sie dies durch lautes Bellen an, bis ihr Hundeführer eintrifft. Besonders beeindruckend ist das Zusammenspiel zwischen Hund und Mensch – die Ausbildung basiert auf Vertrauen, Konsequenz und Geduld.

Die Trümmersuche stellt noch einmal ganz besondere Anforderungen an die Hunde. Sie müssen eigenständig Trümmerkegel absuchen, da Menschen aus Sicherheitsgründen solche Gebiete oft nicht betreten dürfen. Hier lernen die Hunde, zwischen alten und frischen Gerüchen zu unterscheiden, um möglichst schnell vermisste Personen aufzuspüren.

Die Rettungshundestaffel von Veritas Ambulanz wurde 2014 als ehrenamtliche Einheit gegründet und ist mittlerweile an mehreren Standorten in Hessen aktiv. Insgesamt stehen dort rund 40 Rettungshundeteams zur Verfügung. Die Einsätze erfordern nicht nur gut ausgebildete Hunde, sondern auch eine umfassende Ausrüstung, darunter Einsatzfahrzeuge für die Transportlogistik sowie technische Ortungsgeräte zur Unterstützung der Suchhunde.

Besonders hervorzuheben ist das große Engagement der ehrenamtlichen Mitglieder. Neben der intensiven Ausbildung der Hunde sind sie rund um die Uhr einsatzbereit, um in Notlagen Menschenleben zu retten. Veritas Ambulanz ist daher immer auf der Suche nach neuen Helfern – sowohl mit als auch ohne Hund. Interessierte können sich jederzeit über die Möglichkeiten der Mitarbeit informieren.

Mein Respekt und meine Anerkennung gelten den Mitgliedern dieser Rettungshundestaffel, die mit viel Herzblut und Ausdauer eine unverzichtbare Aufgabe für unsere Gesellschaft übernehmen. Sie leisten wertvolle Arbeit, die oft über Leben und Tod entscheidet. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für die spannende und lehrreiche Einblicke in ihre Tätigkeit.

Gut, dass es Euch und Eure tollen Hunde gibt!

Wer mehr erfahren möchte kann sich unter: veritas-ambulanz.de informieren.

Jugendfreunde mit neuer Führung

Auf seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung wählte der Herborner Männergesangverein „Jugendfreunde“ einen neuen 1. Vorsitzenden. Mit Jörg Sturm übernimmt ein langjähriges aktives Vereinsmitglied den weit über die regionalen Grenzen bekannten Verein. Wie in jedem Jahr saßen die Sänger mitsamt ihren Ehefrauen anschließend zu einem fröhlichen Familienabend mit Gesang, gutem Essen und lustigen Vorträgen beisammen.

Trugen auch eine alpenländische Weise vor. Jörg Sturm, Thomas Demel und Chorleiter Thomas Jopp (von links).

Sturm begrüßte neben zahlreichen Vereinsmitgliedern auch den Herborner Bürgermeisterkandidat Michael Scheld sowie die 1. Vorsitzende des Dill-Sänger-Bundes Erika Gyhra im Herborn-Guntersdorfer Dorfgemeinschaftshaus.

Sangesbruder Wolfgang Franz aus Merkenbach trug eine alltägliche und von jedem nachvollziehbare, schmerzhaft-lustige Geschichte vor.

„Die Schlange vor der Lokus-Tür“
Ach ihr Leut wie ist das geil, nach des Konzertes erstem Teil. Kaum ist der letzte Ton verklungen, wird um den besten Platz gerungen. Gut gefüllt in dieser Phase, ist bei Mann und Frau die Blase. Die Schlange steht schon bis zum Saal, für manchen ist das eine Qual und einer der ganz hinten steht, vor Schmerz die Augen schon verdreht.
Als Frau kann man das etwas lenken, sie braucht die Beine nur verschränken und hat wenn’s länger dauern muss, den sogenannten Klemmverschluss. Die Männer sind da die Idioten, bei denen nützt nur ein Knoten. Die Frauen brauchen, kaum zu fassen, Papier sogar beim Wasserlassen. Schnell ist die Rolle leer und die ihr nachfolgt hat keins mehr.
Die guckt dann erstmal ganz verdutzt, dann wird halt’s Taschentuch benutzt. Ist Mann dann endlich bei der Schüssel, sucht er im Eingriff seinen Rüssel. Dieser ist, weil nicht sehr groß, oft schwer zu finden in der Hos. Während nach außen er ihn zwängt, wütend der Hintermann schon drängt. Was vorne los ist, will er wissen und schimpft, mir müsse auch mal pisse.
Doch gibt’s beim Vordermann Verdruss, jetzt klemmt nämlich sein Reißverschluss. Nachdem er alles hat vergossen, hat er den Latz zu früh geschlossen. Neben einem Stück vom Hemd hat er seinen Schnipsel eingeklemmt. Jeder Mann kennt diese Schmerzen, will weiter nicht darüber scherzen.
Jetzt dauert die Pause nicht mehr länger, im Flur sammeln sich die Sänger. Jeder geht auf seinen Platz, schaut kurz nochmal zum Hosenlatz, damit, wenn er zur Bühne geht, dieser nicht mehr offen steht.
Erleichtert ist man, weil entleert, Geduld hat sich auch hier bewährt. Egal ob Frau oder Mann, auch diesmal kam ein jeder dran. Mit Schmunzeln denke ich bei mir „The same procedur as every year“ sig/Fotos: Gerdau

Wolfgang Franz

Podiumsdiskussion mit den Herborner Bürgermeisterkandidaten.

Mit Markus Schlaudraff (parteilos), Amtsinhaberin Katja Gronau (parteilos) Michael Scheld (parteilos) , Mazin Zahreddin (parteilos) und Silas Koch (parteilos) sowie Lukas Winkler (CDU), Jörg Menger (SPD) und Patrick Pfeiffer (FWG)

Veranstaltungstermin und -ort und Teilnehmer:
• Datum: 08. April 2025
• Uhrzeit: 19 Uhr
• Ort: Mehrzweckhalle Herborn-Seelbach
• Anzahl der Kandidaten: 8 Bürgermeisterkandidaten
• Moderation: Helmut Rolfes
Ablauf der Veranstaltung:
1. Begrüßung und Einführung (ca. 5 Minuten)
• Begrüßung durch einen Vertreter der Stammtische und Vorstellung des Moderators.
• Der Moderator begrüßt die Anwesenden und stellt das Format der Diskussion vor.
2. Vorstellung der Kandidaten (ca. 20 Minuten)
Jeder Kandidat hat genau 2 Minuten Zeit, um sich vorzustellen: 
• Name, Alter, Beruf, politische Zugehörigkeit
• Kurze Darstellung der persönlichen Motivation für die Kandidatur
• Wichtige Themen, die ihnen am Herzen liegen.
3. Thematische Diskussionsrunde (ca. 45 Minuten)
Der Moderator führt durch vorab festgelegte Themenblöcke, die einen direkten Bezug zur
Stadtentwicklung von Herborn haben und für die Bürger von Interesse sind:
Þ Themen werden u.a. sein: Stadtentwicklung/ Infrastruktur; Finanzen u. Haushalt;  Sicherheit;
Leben und Arbeiten in Herborn; Wirtschaft. 
Þ Helmut Rolfes wird als Moderator die Gesprächsleitung in diesem Block übernehmen und
durch Fragen die Kandidaten in die Diskussion mit einbeziehen bzw. deren Standpunkte zu
den einzelnen Themen abfragen.
4. Bürgerfragen (ca. 45 Minuten)
• Bürger haben die Möglichkeit, Fragen an die Kandidaten zu richten.
• Durch Team-Mitglieder werden Mikrofone an die Bürger verteilt. Die Bürger sollen sich vor der
Frage kurz vorstellen: Name, Alter, Beruf, Wohnort
• Der Moderator koordiniert die Fragen und sorgt dafür, dass alle Kandidaten die Möglichkeit
haben, zu antworten.
5. Abschlussplädoyers der Kandidaten (ca. 10 Minuten)
Jeder Kandidat hat genau 1 Minute Zeit, um ein Abschlussplädoyer zu halten, in dem er erklärt,
warum die Bürger ihn wählen sollten, und um persönliche Visionen und Ziele für die Stadt zu
präsentieren.
6. Abschluss und Verabschiedung (ca. 5 Minuten)
• Der Moderator fasst die wichtigsten Punkte der Diskussion zusammen.
• Dank an die Kandidaten und die Bürger für ihre Teilnahme.

Art & Fashion in der Herborner Fußgängerzone

Ein Ensemble von ausgefallenen Gemälden, schicke Mode, süffige Weine und allerlei Naschwerk dominierte Freitag-Abend die Herborner Hauptstraße. Der Galerist und Künstler Tom Fischer hatte gemeinsam mit der Eigentümerin des ConceptModeladen Susanne Reeh zu einer Freiluft-Modeschau der besonderen Art eingeladen.

Tom Fischer und Susanne Reeh

Auf einem roten Teppich präsentierten zahlreiche Models die neuste Frühjahrs- und Sommerkollektion, während Tom Fischer in seiner Galerie „Tom Fischer Art“ seine aktuellen Werke der Öffentlichkeit vorstellte. Bei herrlichem Frühlingswetter nutzten zahlreiche Passantinnen und Passanten die Gelegenheit, sich von der fast südländischen Atmosphäre einfangen zu lassen.

Einige Bürgermeisterkandidaten, darunter auch der parteifreie Michael Scheld, nahmen an dem Event teil und nutzten die Gelegenheit für Gespräche mit den Veranstaltern.  

Tom Fischer (links) und Michael Scheld

sig/Fotos: Gerdau

Lommel besingt Herborner Figurengruppe (de la Motte)

Mit der Herborner Figurengruppe an der Ecke Hauptstraße/Sandstraße, geschaffen von Christoph Oester und der Stadt geschenkt von Clemens Reif, wurden drei Herborner vor wenigen Jahren ein Denkmal gesetzt.

Katzemarie (Maria Ufer), Ernst de la Motte (Della) und s Heinzje (Heinz Fries) waren Menschen, die einst das Stadtbild prägten. Keine Großkopferten, wie man in Bayern zu sagen pflegt, sondern eher Originale wie sie nur eine Kleinstadt wie Herborn hervorbringen kann.

Der ehemalige Pfarrer Ronald Lommel, nicht nur bestens als Seelsorger, sondern auch als Herborner Stadtführer bekannt, hat ganz spontan diesem Dreiergespann mit einer musikalischen Trilogie ein weiteres Denkmal gesetzt.

Ronald Lommel

Bis auf Karl-Heinz Will-er hat den Text zum Heinzche geliefert- hat Roland Lommel alles selbst getextet und vertont. Die Intonierung seiner Werke nahm er ebenfalls eigenhändig auf seiner Gitarre vor. Heute singt er das Lied von De la Motte.

De la Motte

sig/Fotos: Gerdau  

Abend-Spaziergang zu den Bibliotheken

Erste bundesweite Nacht der Bibliotheken am 4. April 2025: In Herborn beteiligen sich die Bibliothek des Theologisches Seminars, die Stadtbücherei und die Katholische Öffentliche Bücherei mit einem geführten Spaziergang zu den drei Einrichtungen an der bundesweiten Aktion.

Wenn es dämmert, geht es los zu den Herborner Bibliotheken zur Blauen Stunde: An der ersten bundesweiten Nacht der Bibliotheken am Freitag, 4. April 2025 beteiligen sich mehr als 1.400 Bibliotheken in 16 Bundesländern und über 350 Städten und Gemeinden. Unter dem Motto „Wissen. Teilen. Entdecken.“ öffnen sie an diesem Abend ihre Türen. Auch Herborns Bibliotheken sind dabei.

Alte und neue Schätzchen lassen sich in der Bibliothek des Theologischen Seminars der EKHN entdecken: Meike Lauer (l.), Bianca Pfeifer und Isabella Hanstein stellen im Herborner Schloss die öffentliche Bibliothek vor.   FOTO: BECKER-VON WOLFF

Unter dem Motto „Wenn´s dämmert – Herborner Bibliotheken zur Blauen Stunde“ gestalten die Stadtbücherei, die Bibliothek des Theologisches Seminars und die Katholische Öffentliche Bücherei in der Dämmerung zusammen einen Spaziergang zu den drei Einrichtungen.

Während des geführten Rundgangs gibt es die Gelegenheit, die wertvollen, historischen Bücher in der Alten Bibliothek des Theologischen Seminars zu besichtigen und die moderne Studienbibliothek im besonderen Ambiente des Herborner Schlosses kennenzulernen.

In der Katholischen Öffentlichen Bücherei wird die große Auswahl an entleihbaren Gesellschaftsspielen besonders präsentiert. Den Abschluss dieses inspirierenden Spaziergangs zur Blauen Stunde wird der Gitarrist Andre Schmidt mit guter Live-Musik gestalten. Ein Glas Wein und kleine Snacks runden den Abend ab. Treffpunkt ist am Freitag, 4. April 2025 um 19 Uhr die Stadtbücherei Herborn (Mühlgasse 7-15 in 35745 Herborn). 

» Anmeldungen werden bis zum 28. März 2025 erbeten unter der E-Mail-Adresse  buecherei@herborn.de  oder unter der Telefonnummer 0 27 72 / 70 84 50.



Lommel besingt Herborner Figurengruppe (Katzenmarie)

Mit der Herborner Figurengruppe an der Ecke Hauptstraße/Sandstraße, geschaffen von Christoph Oester und der Stadt geschenkt von Clemens Reif, wurde drei Herborner vor wenigen Jahren ein Denkmal gesetzt.

Katzemarie (Maria Ufer), Ernst de la Motte (Della) und s Heinzje (Heinz Fries) waren Menschen, die einst das Stadtbild prägten. Keine Großkopferten, wie man in Bayern zu sagen pflegt, sondern eher Originale wie sie nur eine Kleinstadt wie Herborn hervorbringen kann.

Figurengruppe mit Heinzche (Besen), Katzemarie (sitzend) und De la Motte.

Der ehemalige evangelische Pfarrer Ronald Lommel, nicht nur bestens als Seelsorger, sondern auch als Herborner Stadtführer bekannt, hat ganz spontan diesem Dreiergespann mit einer musikalischen Trilogie ein weiteres Denkmal gesetzt.

Ronald Lommel

Bis auf Karl-Heinz Will-er hat den Text zum Heinzche geliefert- hat Roland Lommel alles selbst getextet und vertont. Die Intonierung seiner Werke nahm er ebenfalls eigenhändig auf seiner Gitarre vor. Heute besingt er die Katzenmarie.

Katzenmarie

Lommel besingt Herborner Figurengruppe (Heinzche)

Mit der Herborner Figurengruppe an der Ecke Hauptstraße/Sandstraße, geschaffen von Christoph Oester und der Stadt geschenkt von Clemens Reif, wurden drei Herborner vor wenigen Jahren ein Denkmal gesetzt.

Katzemarie (Maria Ufer), Ernst de la Motte (Della) und s Heinzje (Heinz Fries) waren Menschen, die einst das Stadtbild prägten. Keine Großkopferten, wie man in Bayern zu sagen pflegt, sondern eher Originale wie sie nur eine Kleinstadt wie Herborn hervorbringen kann.

Figurengruppe mit Heinzche (Besen), Katzemarie (sitzend) und De la Motte.

Der ehemalige evangelische Pfarrer Ronald Lommel, nicht nur bestens als Seelsorger, sondern auch als Herborner Stadtführer bekannt, hat ganz spontan diesem Dreiergespann mit einer musikalischen Trilogie ein weiteres Denkmal gesetzt.

Ronald Lommel

Bis auf Karl-Heinz Will-er hat den Text zum Heinzche geliefert- hat Roland Lommel alles selbst getextet und vertont. Die Intonierung seiner Werke nahm er ebenfalls eigenhändig auf seiner Gitarre vor. Heute steht das Lied vom Heinzche auf dem Plan.

s Heinzche

sig/Fotos: Gerdau

Besuch bei der Firma Teamwork in Herborn – Fachkräftevermittlung als wichtiger Bestandteil der regionalen Wirtschaft

Von Michael Scheld

Im Rahmen meiner Bürgermeisterkandidatur habe ich die Firma HR Teamwork in Herborn besucht, die seit 2018 in der Hauptstraße ansässig ist. Das Unternehmen, geführt von Herrn Ozan Pektas und Herrn Christian Horne hat sich auf die Vermittlung von Fachkräften in verschiedenen Handwerks- und Industriebereichen spezialisiert und ist mit einer Vielzahl an vermittelbaren Mitarbeitern einem großen Stab an Verwaltungsangestellten ein bedeutender Akteur in der Region.

Ozan Pektas (links) und Michael Scheld


Zudem verfügt das Unternehmen über einen weiteren Standort in Wetzlar.
Besonders beeindruckend ist das Wachstum des Unternehmens, das hauptsächlich durch Weiterempfehlungen vorangetrieben wird. Zu den Kunden zählen große heimische Unternehmen, die von der Möglichkeit profitieren, kurzfristig auf qualifizierte Fachkräfte zugreifen zu können. In Zeiten des Fachkräftemangels spielt Teamwork eine wichtige Rolle für die regionale Wirtschaft.

Das Team von Team Work

Allerdings gibt es auch Herausforderungen: Die Mitarbeitergewinnung gestaltet sich zunehmend schwierig, da die Wettbewerb um Fachkräfte groß ist. Zudem ist die Nachfrage nach den vermittelten Arbeitskräften stark von der Konjunktur abhängig. Trotz dieser Herausforderungen blickt das Unternehmen optimistisch in die Zukunft. Ziel ist es, noch mehr Fachkräfte zu vermitteln und den Bereich der Direktvermittlung weiter auszubauen.

Mein Besuch hat mir interessante Einblicke in eine Branche gegeben, die oft im Hintergrund agiert, aber für viele Unternehmen in Herborn von großer Bedeutung ist. Die Arbeit von Teamwork zeigt, wie wichtig flexible Personalstrukturen für die Wirtschaft sind – ein Vorteil, den es weiter zu stärken gilt.

Ich wünsche den beiden jungen Unternehmern alles Gute für die Zukunft und danke für Engagement in unserer Region und für unsere Wirtschaft.

Blechbläser spielen Spirituals zur Passionszeit

Am Sonntag, 23.3. findet um 17.00 Uhr in der Stadtkirche Herborn ein Konzert eines Blechbläserensembles aus der Region Dillenburg statt, das besondere Musik zur Passionszeit präsentiert.

Wie passen Spirituals und Passion zusammen? Spirituals sind während der Zeit der Unterdrückung und des Leids der Sklaven in Nordamerika während der zweiten Hälfte des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden. Sie erzählen bis heute eindrucksvoll von der eigenen Not und der Hoffnung auf ein besseres Leben. Diese Zuversicht basierte für die Sklaven auf ein Leben im Glauben an Gott sowie an seinen Sohn, dessen Leiden und die Auferstehung an Ostern.

Musikalisch spielen wir mit einer kleinen Gruppe speziell für Blechbläser arrangierte Sätze. Dazwischen werden Passionstexte gelesen. Die Leitung hat Johannes Weg. Der Eintritt ist frei.