Felix Krusch stellt aus

In der Region rund um Herborn ist Felix Krusch kein Unbekannter mehr, im Gegenteil. Viele seiner außergewöhnlichen Werke schmücken schon heimische Wände. Der 45-jährige gebürtige Herbornerseebacher mit Wohnsitz in Kanada, hat eine ganz eigenen Stilrichtung entwickelt, die vielen Menschen gefällt. Akkurate, fast architektonische Hintergründe mit emotionsgeladenen Eyecatchern, sind sein Ding und fast immer ist seine alte Heimatstadt Herborn mit im Spiel. Zurzeit stellt er seine Grafiken mit dem gewissen Etwas noch bis einschließlich 16.12 (Samstag) in der Alten Färberei aus. Neben den Bildern auf Malerleinwand hat der Künstler auch Jahres-Kalender mit den schönsten Exemplaren seiner Arbeiten im Programm.

Felix Krusch vor seinem Lieblingswerk „Herborner Holzmarkt“

Die Inspirationen zu den Grafiken hätten sich in der Zeit des Herborner Hessentages entwickelt, sagt Felix Krusch. Das Herborner Motto „So bunt wie das Leben“, in Verbindung mit den herzlichen Herbornern, führte Krusch zu den minimalistischen Hintergründen, die er mit Leben, respektive mit Herzen füllte. Offensichtlich traf der gelernte Grafiker und Programmierer mit diesem Konzept ins Schwarze. Wenn man es auf den Punkt bringt bleibt festzustellen, dass man den Grafiker an den Hintergründen erkennt und den Künstler an den Herzen.

Die Herborner „Hohe Schule“ Herz-lich

Seiner gewählten Stilrichtung, der darstellenden Architekturmalerei mit einem Schuss Romantik, ist er weitgehendst treu geblieben und hat sein Portfolio um Bilder mit einem hohen Blau-Anteil erweitert. Man kann sich sehr gut vorstellen, wie diese mit einem modernen Interieur harmonieren.

Herborner Marktplatz mit Brunnen

Die ausgestellten Arbeiten drehen sich fast ausnahmslos um Herborn und seine Fachwerkhäuser. So lassen sich regelmäßig die gewählten „Locations“ seinen Motiven zuordnen. Romantische, herzförmige Elemente, die im weitesten Sinne an den Jugendstil angelehnt sind, unterbrechen die strenge Geometrie und bilden ein eigenwilliges Gesamtwerk. Alle Bilder und Kalender von Felix Krusch sind natürlich auch zu kaufen und dies zu sehr moderaten Preisen. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Kontakt: Mail: fk@felixkrusch.de. Web: www.felixkrusch.de. sige/Fotos: Gerdau

Ein sehr, sehr trauriger Netzfund

Meine Reise endet hier. Ich habe keinen Schmerz gespürt, keine Sorge. Ich war einfach nur sehr traurig. Aber ich bin daran gewöhnt, alleine zu sein. Mit niemandem neben mir zu sterben kam mir bekannt vor…

Der Hund, den du hätte adoptieren können

Ich habe so viele Jahre in diesem Zwinger verbracht, dass ich anfing, diese 4 Wände zu lieben und sie als den einzigen Ort auf der Welt an dem ich mich sicher fühle.

Ich schätze, ich hatte einfach Pech. Ich habe mich nie gefragt, warum das Leben mir all diesen Schmerz gab. Es sollte wohl so sein…

Lieber Mensch… Ich will nicht, dass du dich schlecht fühlst. Ich wünschte, du wüsstest, dass ich da war.

Als du nach einem Freund gesucht hast, wünschte ich, du hättest dich nicht entschieden, diesen pummeligen Welpen in dieser Tierhandlung auszusuchen.

Ich wünschte, jemand hätte dir den richtigen Weg gezeigt.

Ich wünschte, du hättest vor vielen Jahren meinen Zwinger besucht und mich diesem süßen reinen Welpen vorgezogen.

Als du dachtest, dass du einen Hund willst, der mit dir wedelt, als du zurückkamst, wollte ich, dass du weißt, dass ich das getan habe und noch viel

Als du nach einem Hund gesucht hast, der auf den Beinen liegt, während du dich auf der Couch ausruhen kannst, könnte ich dieser Hund gewesen sein.

Als du nach einem Hund gesucht hast, mit dem du die höchsten Berge besteigen kannst, hätte ich deine beste Wahl sein können.

Ich wünschte, du wüsstest, dass ich alles sein könnte, was du wolltest.

Lieber Mensch… Es ist nicht deine Schuld, ich weiß, dass es einen Vormund für mich gab und du hättest es sein sollen. Wir haben uns nur nie getroffen. Vielleicht haben wir uns nie getroffen, weil es so viele wie mich gibt und so wenige wie dich. Eltern sollten wissen, wo sie suchen müssen, aber auch Eltern können manchmal Fehler machen. Ich wünschte, du hättest keinen Fehler gemacht.

Lieber Mensch… Keine Reue. Weine nicht letzte Nacht als ich eingeschlafen bin, ich glaube ich habe von dir geträumt. Du kamst zu meinem Käfig, öffnest die Tür und hast mich spazieren genommen. Dann haben wir eine Autofahrt gemacht, du hast mich nach Hause gebracht und ich habe mich mit offenen Augen auf das Bett gelegt, um alles um mich herum zu sehen.

Ich weiß wer du bist, ich kann deinen Duft erkennen, ich kenne den Klang deiner Stimme und die Farbe deiner Haar. Du hast mich nicht gekannt, aber das ist ok. Ich bin überhaupt nicht besonders und rieche nicht gut. Ich bin nur ein Hund. Ich hätte dein Hund sein können.

Lieber Mensch… Tut mir leid, dass ich dir nie gesagt habe, wo ich wohne. Ich dachte, du wüsstest es.

Ich bin heute glücklich gestorben. Als ich versuchte, aufzuwachen, hörte ich deine Stimme, die mich rief, und es war der süßeste Klang, den ich je gehört habe.

Ich kämpfe gerade mit den Tränen

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Neu: Griechisches Geschäft auf dem Herborner Kornmarkt.

Alles Griechisch oder was? In der Tat bieten seit der vergangenen Woche Theofania und ihr Bruder Vasileios Chatzimanolis traditionelle Feinkost-Produkte aus ihrer Heimat Griechenland in ihrem neueröffneten Geschäft auf dem Herborner Kornmarkt 12 an. „Estia“ haben wir unser Ladenlokal genannt, weil dieser Name in Griechenland alles was Familie, Haus und Küche ausmacht und daher gut zu unserem Sortiment passt“, sagt die 22-Jährige.

Sympathisch und fachkundig. Theofania und Vasileios Chatzimanolis.

Während ihr 21-jähriger Bruder, der gelernte Koch, vor der Tür die Menschen zu einer von ihm selber gekochten griechischen Bohnensuppe und einem von ihm kreierten Likör einlädt, berät Theofania die zahlreichen Kundinnen und Kunden im Inneren ihres Ladens über das Angebot.

Das kaltgepresste, aus handgeernteten Oliven hergestellte Olivenöl, hat es vielen Besucherinnen direkt angetan. Theofania kennt den Olivenbauer persönlich und weiß, wie sehr er auf hohe Reinhaltung und Qualität seines Produktes achtet. „Wir wollen den Menschen die traditionelle Küche unseres Heimatlandes im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft machen“, sagt Vasileios. Er weiß wovon er spricht, wenn er erzählt, dass es diese in Griechenland kaum noch gäbe. Er sei wie die meisten Menschen in Nord-Griechenland fleischlos aufgewachsen und diese nahezu vegetarische Esskultur schlägt sich auch im gut sortierten „Estia“ nieder.

Der hohe Qualitätsanspruch an die Waren schließt deren „Bezahlbarkeit“ nicht aus. „Uns ist es wichtig, dass unsere Kunden sich den Einkauf in unserem Geschäft leisten können“, sagt die Geschäftsfrau. Koch aus Leidenschaft Vasileios zaubert täglich tolle Speisen für jeden Geschmack.

Kontakt mobil: 0176 831 561 35. Mail: tchatzimanoli@gmail.com. sig/Foto: Gerdau

Ideologische Fehlplanung

Netzfund

Der frühere Topmanager Heinrich von Pierer sorgt sich um den Wirtschaftsstandort Deutschland und stellt der aktuellen Bundesregierung ein katastrophales Zeugnis aus:

Die Regierung ist brutal aus ihren Träumen gerissen worden. Man fragt sich, warum erst das Verfassungsgericht bemüht werden musste, um diesen offensichtlichen Rechtsverstoß festzustellen.

Wenn die Ampel-Regierung jetzt nicht endlich handlungsfähig wird und ein Konzept vorlegt, das den Namen auch verdient, dann geraten wir noch tiefer in den Schlamassel.

Schon jetzt bescheinigen uns die Wirtschaftswissenschaftler eine „verfestigte Investitionskrise“. Investiert wird nur, wenn die Unternehmer auch Vertrauen haben. Das Vertrauen vieler Unternehmer in die Politik schwindet.

Nach zwei Jahren Ampel-Koalition ist die grüne Methode am Ende: Bei jedem Problem, immer wenn die Ideologie auf die Wirklichkeit traf, wurde mit Subventionen reagiert.

Die Wirklichkeit lässt sich aber nicht auf Dauer wegsubventionieren, Probleme werden so nur größer.
SPD, Grüne und FDP müssen jetzt – nach zwei Jahren in der Regierung! – beweisen, dass sie in der Lage sind, ein schlüssiges Gesamtkonzept zu erarbeiten. Bisher hatten die drei Koalitionspartner das nicht. Nicht ökonomisch, nicht wirtschaftspolitisch und nicht energiepolitisch. Es gab nur Einzelmaßnahmen, zusammengehalten mit Geld, das die Regierung nie hatte: Schulden.

Besonders der Wirtschaftsminister hat sich hinter Wort-Girlanden wie „transformatorischer Angebotspolitik“ versteckt.

Nun müssen alle, wirklich alle Subventionen überprüft werden. Wenn wir mit Milliarden Chipfabriken fördern wollen, dann muss sichergestellt sein, dass dort wirklich das Modernste vom Modernen hergestellt werden soll. Die Parteien können das Sozialsystem nicht immer weiter überdehnen. Arbeiten muss sich lohnen, nicht das Nicht-Arbeiten. Umwelt, Wirtschaft, und Soziales müssen zusammenpassen.

Besonders dramatisch ist die ideologische Fehlplanung im Energiebereich:

▶︎ Wir schalten die Kernkraft ab, haben aber keine ökonomisch sinnvolle Alternative parat.

▶︎ Zu den Plänen vom grünen Wasserstoff, auf den ganze Industriezweige und Kraftwerke umgestellt werden sollen, ist zu sagen: Grüner Wasserstoff ist sehr teuer – und schlicht nicht im nötigen Ausmaß verfügbar. Zumindest nicht innerhalb so kurzer Zeit.

▶︎ Als Puffer für die erneuerbaren Energien sollen 20 oder mehr Gaskraftwerke gebaut werden. Die sind so teuer und unwirtschaftlich, dass die Industrie diese nicht freiwillig – also nur gegen immense staatliche Subventionen – baut. Diese Gaskraftwerke laufen dann vielleicht 1000 oder 1500 Stunden im Jahr – und kommen dann auf einen Strompreis von 10 bis 12 Cent/kWh. Bei den abgeschriebenen Kernkraftwerken waren wir bei 2 Cent – und haben jährlich gut 30 Millionen Tonnen CO₂ eingespart.

▶︎ Zur lähmenden und kostenintensiven Überregulierung mag man schon gar nichts mehr sagen. Da wartet der Prüfstand schon lange.

Aber wir müssen nicht einmal vieles neu machen. Wir müssen nur vieles von dem, was die Ampel wollte, NICHT machen.

Es geht nicht um den kompletten Umbau unseres Landes. Deutschland muss nur wieder fit gemacht werden.
Die vom Kanzler ausgerufene Zeitenwende ist da: Die Ampel wird Kassensturz machen und Einschnitte vornehmen müssen, Prioritäten setzen müssen. Endlich! Und wir werden das schaffen. Mit Krisen haben wir schon immer umgehen können.

Kinderwunschbäume im Eitzenhöfer

Auch dieses Jahr haben die Mitglieder des Lions Club Herborner Schloss im Herborner „Dill-Center“ Eitzenhöfer (in der oberen Etage des Kaufhauses) wieder zwei „Kinderwunschbäume“ aufgestellt.

Simone Ferger, Marion Krege und Christiane Becker (von links) vom Lions Club Herborner Schloss hoffen auf viele großherzige Spender

Von einem stattlichen Weihnachtsmann geschützt, hängen an deren Zweigen kugelähnlichen Pappscheiben, auf denen Kinderwünsche verzeichnet sind. Wer sich an dieser, mittlerweile dritten Aktion in Folge, beteiligen möchte, kann eine oder mehrere dieser „Kugeln“ abhängen und in der Eitzenhöfer-Spielwarenabteilung ein paar Schritte weiter einlösen. Die Lions Club Herborner Schloss-Präsidentin Marion Krege erklärt, dass mit den Geschenken Wünsche von Kindern aus bedürftigen Familien erfüllt werden. Die Übergabe der Geschenke erfolge mit Unterstützung von vier heimischen Einrichtungen. Krege, die bei der Aktion aktiv von Simone Ferger und Christiane Becker unterstützt wird, betont, dass diese beliebte Benefiz-Veranstaltung dankenswerter Weise von Eitzenhöfer intensiv gefördert werde und ohne die vielen spendenbereiten Menschen gar nicht erst möglich wäre. Die Aktion sei beendet, sobald die letzte „Kugel“ die Bäume verlassen hat, fügte sie hinzu. sig/Foto: Gerdau

40 Pflegekräfte feiern erfolgreichen Studienabschluss

Vitos Mitarbeiter/-innen nehmen in Gießen ihre Bachelor-Zeugnisse entgegen

Nach drei Jahren berufsbegleitendem Studium haben sie es geschafft: 40 Pflegekräfte – so viele wie noch nie – haben erfolgreich ein Bachelor-Studium absolviert. Bei der Abschlussfeier in Gießen erhielten sie nun ihre Zeugnisse. Überreicht wurden sie von Marie-Luise Koch, Institutsdirektorin des Steinbeis Transfer-Instituts Marburg der Steinbeis-Hochschule, und Reinhard Belling, Vorsitzender der Vitos Konzerngeschäftsführung. Unter den Absolventinnen und Absolventen sind alleine 28 Vitos Mitarbeitende. Weitere Absolventinnen und Absolventen kommen von den Lahn-Dill-Kliniken in Wetzlar und Braunfels, dem Kreiskrankenhaus Weilburg, dem Senioren Centrum Katzenelnbogen und der Asklepios Klinik für psychische Gesundheit in Langen.

Auf die akademisierten Pflegekräfte warten nun nicht zwangsläufig Führungspositionen, wohl aber anspruchsvolle Aufgaben. „Neue, wissenschaftlich belegte Erkenntnisse für die Pflege zu bewerten – das haben Sie in ihrem Studium gelernt. Damit sind Sie ein wichtiger Motor für die Weiterentwicklung der Pflege bei Vitos“, sagte Reinhard Belling. Er verwies in diesem Zusammenhang auch auf neue Behandlungsmodelle, in denen die Pflege sehr viel stärker als bisher therapeutisch tätig wird. „Sie können einen wertvollen Beitrag dazu leisten, die Behandlung weiter zu verbessern und an sich verändernde Anforderungen anzupassen“, sagte Belling. Die Pflegedirektorin des Vitos Klinikums Herborn, Ursel Basener-Roszak, ermutigte die Absolventinnen und Absolventen dazu, die pflegerische Tätigkeit im klinischen Alltag neu zu denken. Sie stellte in ihrem Vortrag die Methode „Interprofessionelle Lehre und Lernen“ vor, bei der unterschiedliche Berufsgruppen voneinander und miteinander lernen. „Eine bessere interprofessionelle Zusammenarbeit, in der sich die Kompetenzen ergänzen, führt letztlich zu einer besseren Versorgung unserer Patientinnen und Patienten“, sagte Basener-Roszak.

Prämierte Abschlussarbeiten

Die drei Bachelor-Arbeiten mit dem höchsten Praxisnutzen für Vitos wurden bei der Feier in Gießen prämiert. Die Absolventen Lukas Sturm (Vitos Hochtaunus), Joyelene Knispel (Vitos Gießen-Marburg) und Alina Pfeifer (Vitos Herborn) hatten sich mit ihren Arbeiten Themenfeldern gewidmet, die eine besonders hohe Praxisrelevanz haben.

Pflegestudiengänge

Vitos fördert die Akademisierung in der Pflege inzwischen seit zehn Jahren – und damit lange bevor der Gesetzgeber die Möglichkeit zum Studium 2020 im Pflegeberufe-Gesetz verankert hat. 2013 initiierte Vitos in Zusammenarbeit mit dem Steinbeis-Transfer-Institut Marburg der Steinbeis-Hochschule zwei Pflegestudiengänge. Zum einen das Bachelor Studium in Pflege- und Gesundheitswissenschaften mit Vertiefungsschwerpunkt „Psychiatric Nursing“, dass eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem pflegerischen Beruf sowie entsprechende Berufserfahrung voraussetzt. Zum anderen das Bachelor Studium in Pflege- und Gesundheitswissenschaften mit Vertiefungsschwerpunkt „Advanced Nursing Practice“. Es richtet sich an angehende Pflegekräfte. Sie können diesen Studiengang im Rahmen einer vierjährigen dualen Ausbildung absolvieren. Die Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann wird dabei durch das Studium der Pflege ergänzt.

20 Absolventinnen und Absolventen des diesjährigen Jahrgangs haben das Studium mit dem Schwerpunkt „Psychiatric Nursing“ absolviert. 16 mit dem Schwerpunkt „Advanced Nursing Practice“. Außerdem wählten jeweils zwei Pflegekräfte den Schwerpunkt „Leitung und Organisation“ und „Berufspädagogik“.

Bildunterschrift: Freuen sich gemeinsam mit den Pflegekräften über das erfolgreich abgeschlossene Studium (4. v. l.): Reinhard Belling (Vorsitzender der Vitos Konzerngeschäftsführung) und (vorne, Mitte) Marie-Luise Koch (Institutsdirektorin der Steinbeis-Hochschule). Fotos: Dennis Möbus

Die Pflegekräfte, die das Studium der Pflege erfolgreich absolviert und ihr Einverständnis zur Weitergabe ihrer Daten gegeben haben, sind:

Jaqueline Brunnermeier, Vitos Gießen-Marburg

Jonah Dietrich, Vitos Haina

Rene Döller, Vitos Kurhessen Bad Emstal

Roland Findeisen, Vitos Haina

Ramona Günther, Vitos Kurhessen, Kassel

Kodjo Joel Hounkpe, Vitos Hochtaunus, Bad Homburg

Selina Jung, Vitos Weil-Lahn, Hadamar

Melanie Kesting, Vitos Haina, Haina

Joyelene Knispel, Vitos Gießen-Marburg, Gießen

Karin Kosina, Vitos Gießen-Marburg, Marburg

Alina Pfeifer, Vitos Herborn

Irina Porst, Vitos Haina

Franziska Rodenbeck, Vitos Südhessen, Riedstadt

Anna-Lena Sagel, Vitos Haina

Aylin Sayin, Vitos Weil-Lahn, Hadamar

Kyra Schäfer, Vitos Südhessen, Riedstadt

Neele Schmidt, Vitos Kurhessen, Merxhausen

Raphael Schmidt, Vitos Rheingau, Eltville a. Rhein

Steffen Schulz, Vitos Weil-Lahn, Hadamar

Marie-Luise Steinert, Vitos Südhessen, Riedstadt

Lukas Sturm, Vitos Hochtaunus, Bad Homburg

Kevin-Alexander Treibert, Vitos Südhessen, Heppenheim

Maria-Ana Godean, Senioren Centrum Katzenelnbogen

Raphaela Goldau, Lahn-Dill-Kliniken, Wetzlar

Eva-Maria Kauß, Kreiskrankenhaus Weilburg

Franziska Rühl, Lahn-Dill-Kliniken, Braunfels

Quelle: Martina Garg, Vitos Kassel

Weihnachtszeit-Knöllchenzeit

Besonders in der Vorweihnachtszeit ist die Gefahr groß, sich ein Knöllchen einzufangen. Besonders die Nicht-im-Internet-Käufer sind da besonders gefährdet.

Zu lange an der richtigen Stelle geparkt, kann teuer werden.

Schnell mal in die Stadt gefahren und ein Halteverbot übersehen oder gar die eingeschränkte Parkzeit überschritten, kann teuer werden. Das Ordnungsamt, hat besonders in der Kernstadt, alles im Griff. Nicht umsonst spricht man auch vom Auge des Gesetzes. Rad-und Lastenradfahrer, die man zu Hauf in der Stadt unterwegs sieht, sind da auf der sicheren Seite. Ob es regnet, stürmt oder schneit sie trotzen allen Anfechtungen. Der Autofahrer hingegen, der vielleicht noch mit einem schnöden Verbrenner unterwegs ist, um sich dann auf den innerstädtischen Plätzen breit zu machen, bekommt seine Lektion schneller als er denken kann. Man erkennt ihn außerhalb seines Boliden am ständigen gehetzten Blick auf seinen Zeitmesser am Handgelenk. „Oh, tut mir leid, ich muss weiter, sonst bekomme ich ein Knöllchen.“ Nur wenige Minuten später, war die Eile vergebens. Der zweite Scheibenwischer hat bereits die Funktion eines Briefkastens übernommen. Oh du fröhliche, oh du selige, gnadenlose Weihnachtszeit, kommt ihm vielleicht da spontan in den Sinn. sig/Foto: Gerdau

Denk ich an Deutschland

Kommentar

„Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf“, jubelte einst Katrin Göring-Eckardt (Die Grünen). Ihre Weissagungen sind eingetroffen, aber nur wenige Menschen freuen sich mit ihr darüber. Besonders die nicht, die trotz ihrer täglichen Arbeitsleistung immer weniger im Geldbeutel haben. Es wird ungemütlich in Deutschland, gerade für ärmere Haushalte, die sich ihre Strom- und Gasrechnungen nicht mehr leisten können. (Das Durchschnittseinkommen aller Arbeitnehmer betrug in Deutschland monatlich 2.165 Euro netto.) Bei den Rentnern sieht das alles noch einmal bedeutend schlechter aus. Die Durchschnittsrente in deutschen Landen beträgt 1212 Euro (Frauen nur 737 Euro).

Ab 2024 steigt die CO2-Steuer drastisch. Diese ansteigende CO2-Steuer verteuert ab 2024 Heizöl, Diesel und Gas. Die Maut für LKW über 3,5 Tonnen steigt um fast das Doppelte und diese Kosten werden natürlich auf den Endverbrauer umgelegt. Die Versicherungssteuer steigt 2024, dazu kommen Mieterhöhungen, die Kosten-Explosion bei den Baukosten und natürlich der exorbitante Anstieg bei den Lebensmittelpreisen.

All das zehrt am verfügbaren Einkommen und lässt es noch einmal deutlich mehr schrumpfen. Was den sogenannten kleinen Mann an den Rand seiner Existenz bringt, regt Gutverdiener kaum auf. Dazu gehören auch die Regierenden. Die Vertreter der Legislative, also diejenigen, die das Land intelligent lenken sollen, sind gut von den Steuergeldern alimentiert, die Menschen von ihrem Durschnitts-Brutto-Einkommen berappen müssen.

Wer gut versorgt ist, kann von seinen Wählern auch was verlangen

Jeder der 736 Bundestagsabgeordneten erhält 10.083,47 Euro brutto im Monat Abgeordnetenentschädigung (Stand Juni 2021). Dies müssen sie versteuern.

Dazu kommt eine Aufwandspauschale von 4.560,69 Euro pro Monat (Stand Juni 2021). Die ist steuerfrei und für die Aufwendungen im Rahmen des Bundestagsmandats gedacht. Dabei hat jeder Abgeordnete viel Spielraum und muss sich nicht für seine Ausgaben rechtfertigen. Häufig wird das Geld für eine zweite Wohnung in Berlin und ein Büro im Wahlkreis ausgegeben.

Für die Ausstattung des Büros und der Geschäftsräume kann ein Abgeordneter noch einmal weitere 12.000 Euro ausgeben. Oft wird das Geld auch für private Dinge ausgegeben, kritisiert der Bund der Steuerzahler. Denn selbst eine luxuriöse Kaffeemaschine, Digitalkameras, Smartphones, Fernseher und andere Dinge können von den 12.000 Euro (Stand Juni 2021) gekauft werden. Diese Pauschale heißt „Internet und Kommunikations-Pauschale/‌Büromittel-Pauschale“.

Da ein Bundestagsabgeordneter auch mehrere Mitarbeiter hat, müssen auch die bezahlt werden. Bis zu 22.795 Euro (Stand Juni 2021) kann er monatlich für sie ausgeben und bekommt dies erstattet – allerdings gegen Nachweis.

Je nach Amt gibt es weitere Möglichkeiten, mehr zu verdienen: Der Fraktionsvorsitzende, der parlamentarische Geschäftsführer eine Fraktion, die Vorsitzenden der Ausschüsse und die Bundeskanzlerin erhalten noch einmal einen Aufschlag von bis zu mehreren tausend Euro im Monat.

Neben dem Gehalt sind auch die Rentenansprüche nicht zu unterschätzen: Pro Jahr erwirbt ein Bundestagsabgeordneter Rentenansprüche in Höhe von 239 Euro (Stand Juni 2021).

Weitere Benefits sind: Gratis-Fahrten mit der Bahn, Erstattung von Dienstreisen in der höchsten Klasse (auch Flug).

Beim Addieren dieser Summen wird einem schwarz vor Augen. Das liest sich etwas anders, als wenn Abgeordnete „nur“ etwas mehr als 10 000 Euro im Monat nach Hause bringen würden.

Das Heer der Ministerialbeamten steht sich natürlich bei den Einkommen auch nicht wesentlich schlechter.

Wenn dies die einzigen Ausgaben wären, die den Steuerzahler belasten, stünden wir wahrlich gut da. Horrende Kosten sind völlig anderer Art und steigen unaufhörlich. Der Steuerzahler (wer denn auch sonst) muss mit seinem Durchschnitts-Brutto auch für den vollständigen Unterhalt aller „Ankommenden“ sorgen. Da dem Staat als Geldverteiler dabei so langsam die Luft ausgeht und er zusätzlich nur noch mit immer neuen Krediten (deren Zinsen müssen auch bedient werden) seinen „Verpflichtungen“ nachkommen kann, muss sich „Otto Normalverbraucher“ entsprechend strecken.

Auch die Ideen von einer besseren, weil klimaneutraleren Welt kosten Geld und das nicht zu knapp. Wer bei diesen, immer unbezahlbareren „Planungen“ nicht mehr mitmachen möchte und seinem Arbeitsplatz den Rücken kehrt, dem kann man noch nicht einmal böse sein. Das neue Bürgergeld macht es möglich. Das Fatale daran ist nur, dass auch dieses Geld von denen aufgebracht werden muss, die dem Staat treu und brav als Arbeitnehmer oder als Selbständige und damit als Steuerzahler erhalten bleiben. Und die werden immer weniger, sagt die Statistik.

„Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch“, hoffte Göring-Eckhardt und ihre Vorstellungen von einem „besseren Deutschland“ sind auf einem guten Weg. sig

Weihnachtskonzert mit der Big Band

„Melodien zur Weihnachtszeit“ lassen die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Herborn-Seelbach (Rote Teufel) unter der Leitung ihres bekannten Bandleaders Erwin Gabriel am 10.Dezember (Sonntag) ab 16 Uhr im Rahmen eines Schulkonzerts in der Mehrzweckhalle der Herborner Comenius-Schule erklingen. Neben „Withe Christmas“ sind „Amazing Grace“, „O Holy Nigth“, „Jingle Bells“ und weitere 17 Stücke geplant. Der Schulchor intoniert gemeinsam mit dem singenden Zahnarzt und Entertainer Carsten Wenzel bekannte Weihnachtslieder und natürlich dürfen sich die Konzertgäste wieder auf die wunderschöne Stimme von Franziska (Franzi) Immel freuen.

Erwin Gabriel mit seiner Big Band und Solisten

Als musikalischer Special Guest wird der 13-jährige ukrainische Klaviervirtuose Illia Pototskiy erwartet. Der Eintrittspreis beträgt 10 Euro pro Person (für Kinder bis 12 Jahre die Hälfte). Mittels Barcodes kann man auf der sich öffnenden App einen noch freien Wunsch-Platz buchen und per PayPal oder Sepa Lastschrift zahlen.

Barcodes zum buchen und bezahlen verwenden

Fertig ausgedruckte Karten können auch beim Herborner Blumenhaus Kuhlmann oder in der Herbornseelbacher Tankstelle Berns gekauft werden. Da das Platzangebot begrenzt ist, wird um rechtzeitige Vorausbuchung gebeten. Der Förderverein der Comeniusschule übernimmt am Konzertabend die Bewirtung der Konzertgäste. Einlass ist um 15 Uhr. Weitere Informationen bei Kathi Gabriel 02772 6776. sig/ Fotos: Gerdau