Johanneum-Bläserklassen brillieren in Kusch

Mit einem beeindruckenden Auftritt konzertieren die Bläserklassen des Herborner Johanneum-Gymnasium in der Kulturscheune (KuSch) an zwei Abenden hintereinander. Vor fast vollem Haus zeigen die Novizen aus der 5a was sie in fast einem Jahr bei ihren Ausbildern und ihren Pädagoginnen Dr. Barbara Kordes-Kögel und Damar Thesen gelernt haben. Viel Publikumsbeifall gab es für teils anspruchsvolle Stücke und die jungen Damen und Herren waren dafür, dass sie zum ersten Mal einer solch geballten Öffentlichkeit gegenüberstanden, erstaunlich selbstsicher.

Neben Blechblasinstrumenten kamen auch eine Geige, Querflöte und ein Perkussionsinstrument zum Einsatz. Man sah und hörte den ganzen Stolz der Protagonisten förmlich von der KuSch-Bühne herunterschallen. Neben zahlreichen Eltern und Geschwistern ließ sich auch Landrat Carsten Braun nebst Ehefrau Isabell- sie unterrichtet auch am Johanneum- von der Darbietung überzeugen. Schulleiter Christian Betz, der voll hinter dem Auftritt seiner Schüler steht, zeigte sich besonders darüber erfreut, dass der KuSch-Chef Jörg Michael Simmer spontan Herborns gute Stube für diesen Zweck zur Verfügung stellte.

Zum Glück war der Veranstaltungsraum angenehm temperiert. Dennoch standen drei junge Sanitäterinnen für den Fall der Fälle „Gewehr bei Fuß“. Nach einer wohltuenden Trinkpause im Foyer ertönte der große Gong dreimal und die Fortgeschrittenen aus der 6a erklommen die Bretter, die auch für sie die Welt bedeuteten. Ihr Vortrag mehrerer Konzertstücke war ein absoluter Knaller und die Konzertgäste kamen aus dem Staunen und Klatschen kaum noch heraus. Besonders der „Fluch der Karibik“ der nach der Ursprungsmelodie von Klaus Badelt & Hans Zimmer umgeschrieben wurde, ließ keinen Zweifel an der Semi-Professionalität der jungen Menschen.

Einen ganz besonderen Dank erhielten die beiden Leiterinnen und Dirigentinnen der Konzertveranstaltung Barbara Kordes-Kögel und Dagmar Thesen in Form von Blumensträußen sowie von Anas Minouche (10. Klasse) dem frischgebackenen „Musikmentor für Hessen“, ein kleines Schokoladengeschenk.

 sig/Fotos: Gerdau   

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