Meine Meinung
Immer öfter tauchen die hässlichen Fratzen von Kommunisten, Maoisten und Trotzkisten hinter den roten Fahnen von Antifaschisten, Linksextremisten und Linken auf. Manches mal mit Hammer und Sichel geschmückt, machen sie deutlich, worum es ihren Trägern geht. Der Staat und seine Repräsentanten sowie die vom Grundgesetz verbriefte Grundordnung, sind das Ziel. Unter dem Vorwand die Demokratie schützen zu wollen machen linke Organisationen mittlerweile auch verbal deutlich, worum es ihnen wirklich geht. Der Kampf gegen die verhasste AfD ist ein willkommener Deckmantel unter dem tausende milchbärtige Mitläufer und ebenso viele ahnungslose Mitläuferinnen geködert werden.

1968 waren es der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS) und die Außerparlamentarische Opposition (APO) die auf den Straßen der Großstädte gegen das System kämpften. Auslöser war das Attentat auf Rudi Dutschke im April 1968. Die Springer‑Presse‑Kampagnen mobilisierten darüber hinaus Zehntausende.
Die Vorwände, sich heute mit den staatlichen Sicherheitskräften anzulegen, sind banaler und deutlich einfacher gestrickt. Eine Partei, die von 20 Millionen „Idioten“ demokratisch gewählt wurde, muss als Auslösegrund für „höhere“ Ziele herhalten. Parteigänger von CDU und SPD merken überhaupt nicht was da in Wirklichkeit abgeht. Das gilt auch für Gewerkschaften wie den DGB und die christlichen Kirchen.
Hand in Hand gehen die mit den eigentlichen Staatsfeinden von links auf die Straßen und die „Omas gegen rechts“ skandieren „Nazis raus, Nazis raus.“ Der bunten Schar der Mitläufer unter Regenbogenfahnen und Regenschirmen fehlt oft jedes geschichtliche oder politische Verständnis. Sie erinnern an eine laut blökende Schafherde, die von Hirtenhunden (Ordnern) in die geplante Richtung getrieben wird.
Während die Zielobjekte unter Polizeischutz in aller Ruhe in Erfurt ihren gesetzlich vorgeschrieben Parteitag abhalten, klebten die „Aktivisten“ an den Gleisen der innerstädtischen Bahnen, die an besagtem Wochenende sowieso nicht fuhr. Auch eine Autobahn in der Nähe der Veranstaltungsstadt (A71) besetzten sie, obwohl diese von den Polizeikräften schon lange vorher für den Verkehr gesperrt wurde. Nur Brüllen und Pfeifen reicht halt nicht ganz. Ein wenig Denken gehört auch zum Demonstrationsgeschäft.
Was sagen eigentlich die unbeteiligten Zeitgenossen zu alldem? Sie halten sich raus und knurren leise bei den Gedanken was auf sie zukommen könnte. Sie könnten klare Zeichen nach rechts, links oder der Mitte setzen, wenn sie denn nur alle von ihrem verbrieften Recht der freien Wahl Gebrauch machen würden. Viele gehen ja und wählen wie schon ihre Väter und Großväter. Manche lassen sich auch schon mal von anderen Parteien überzeugen, aber die große Masse bleibt auf den Sofas sitzen und meckert.
Besonders junge Familien und alte Menschen spüren direkt an ihren Geldbeuteln, dass so einiges im Land nicht stimmt. Es wird alles teurer, die Regeln auch Reformen genannt werden zu ihren Ungunsten geändert und wer das laut sagt, schaut gleichzeitig über seine Schulter, ob jemand mithört. Der Druck im Land wächst parallel mit einer latenten Unfreiheit, behaupten Zeitgenossen immer öfter.
Von alldem profitieren die politischen Ränder mehr oder weniger stark. Die Durchhalteparolen aus dem politischen Spektrum werden immer lauter, erreichen aber lediglich die Gutgläubigen. Wer einen Hammer auf den Kopf, ein Messer in den Bauch bekommt oder einfach nur sein Hab und Gut verliert, verliert auch das Vertrauen in den Staat und dessen Schutz. Wenn es, wie man den täglichen Nachrichten entnehmen kann, täglich mehrfach passiert, werden Zweifel erzeugt, ob das alles seine Richtigkeit hat.
Der Ruf nach Arbeitsplatzsicherheit, bezahlbare Wohnungsgarantie und bezahlbaren Nahrungsmitteln wird lauter und immer unüberhörbarer. Das gilt auch für Infrastrukturen aller Couleur. Die Schulden, wie auch die geplanten neuen, sind zu einem unübersehbaren Berg angestiegen und keiner der Verantwortlichen macht sich Gedanken wer und wie die abgebaut werden können. Während die Bundesrepublik in der gesamten Welt immer noch den großen Onkel mit den Taschen voller Geld spielt, geht das Land sukzessive den Bach runter. Deutschland braucht verantwortungsvolle Politiker und keine Ideologen.
Fazit:
Nur Parteien, wie die AfD, mit aller Kraft zu verteufeln, ist der falsche Weg. Ursachenforschung, warum es den einstigen Außenseitern gelungen ist sich an die Spitze aller Parteien zu setzen, wäre sinnvoller. Der eingeschlagene Weg von Denunziation, Hetze und Ausgrenzung hat noch nie zum Ziel geführt, sondern die Betroffenen immer stärker gemacht. Um das zu begreifen muss man aber auch ein wenig nachdenken, sonst läuft das am Ende wie an den Erfurter Straßenbahngleisen. sig/Foto: KI