Talent trifft Technologie: 25 neue Nachwuchskräfte im Team „FLG“
Ihnen gehört die Zukunft: Die Friedhelm Loh Group freut sich seit Anfang Juli über die Verstärkung durch 25 neue Bachelor-Studentinnen und -Studenten im dualen StudiumPlus-Programm. Nach der Begrüßung durch die Studienverantwortlichen und Geschäftsführung in der Rittal Zentrale in Herborn lernten die Nachwuchskräfte bei Schulungen, Führungen und Teambuilding im Rahmen eines erlebnisreichen Einführungsprogramms die Unternehmensgruppe und ihre neuen Kolleginnen und Kollegen kennen. Sie starten ein aufregendes Kapitel – gefüllt mit Ausprobieren, Lernen und Wachsen im Kontext innovativer Zukunftsthemen.
„Wir brauchen jeden von Ihnen, Ihre Mitarbeit und Ideen“, begrüßte Ulrich Engenhardt, Chief Business Units Officer von Rittal, Mitte Juli gemeinsam mit den Studienverantwortlichen der Friedhelm Loh Group die 25 neuen Bachelor-Studentinnen und -Studenten der Unternehmensgruppe an ihrem ersten Arbeitstag. Die Nachwuchskräfte der Unternehmen Rittal, German Edge Cloud, Stahlo, LKH und Loh Services starten im dualen StudiumPlus-Programm in Kooperation mit der Technischen Hochschule Mittelhessen in den Studiengängen Betriebswirtschaft, Ingenieurwesen, Softwaretechnologie und Wirtschaftsingenieurwesen.
Worauf sich die jungen Einsteiger in den bevorstehenden dreieinhalb Jahren freuen können? Mit Kolleginnen und Kollegen weltweit spannende Themen zu erschließen, einen Beitrag für die Kundenlösungen von morgen zu leisten und Verantwortung zu übernehmen – sei es für eigene Projekte oder bei sozialen Aktionen. „Als Familienunternehmen stehen wir vor allem für Stabilität, Langfristigkeit und viele Türen, die sich hier für Sie öffnen werden“, erklärte der Geschäftsführer. Zugleich bilde die Arbeit der Gruppe rund um die Verknüpfung von Software und Hardware die Speerspitze der Technologie. „Dabei können Sie uns helfen!“ Der Geschäftsführer ermutigte die Studentinnen und Studenten, wissbegierig zu bleiben, die Zeit zu genießen und sich einzubringen – mit frischem Wind und dem Ehrgeiz, Dinge besser machen zu wollen. „Machen Sie mit und werden Sie Teil des Erfolgs“, so seine motivierende Botschaft am Ende.
Gewappnet für ein neues Kapitel
Für einen gelungenen Einstieg sorgten nach der Begrüßungsveranstaltung informative und abwechslungsreiche Einführungstage – von IT- und Sicherheitsschulungen über Englisch-Training bis hin zum Outdoor-Teambuilding. Hier haben die jungen Frauen und Männer nicht nur ihre Mentoren, Koordinatoren und neuen Weggefährten kennengelernt. Sie sind zugleich in die Unternehmenswelt mit Kultur, Betriebsrat und Co. eingetaucht.
Am Standort Haiger konnten die Nachwuchskräfte beim Besuch des Global Distribution Center erleben, wie die Logistik eines Global Players funktioniert, während sie im Rittal Innovation Center lernten, wie die Unternehmen der Gruppe dank gebündelter Kompetenzen Innovationen für die digitale Transformation der Industrie-Kunden vorantreiben. Die praktische Umsetzung im eigenen Unternehmen verfolgten sie gleich darauf im benachbarten Industrie 4.0-Werk von Rittal. Es ist nicht nur das weltweit modernste Werk für die Produktion von Klein- und Kompaktgehäusen, sondern zugleich ein digital integriertes Lernumfeld, in dem auch die jungen Einsteiger aktiv an den Entwicklungen von morgen mitwirken werden.
„Wir sind stolz, dass Sie sich für unsere Unternehmensgruppe entschieden haben“, freute sich auch Anke Wojtynowski-Scharf, Leiterin StudiumPlus in der Friedhelm Loh Group, und gab den jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der Begrüßung wertvolle Tipps. „Bleiben Sie mutig und begeistert, dann wird Ihnen vieles leichter fallen“, ergänzte Ausbildungsleiter Matthias Hecker. Damit sind die Nachwuchskräfte bestens gerüstet, um an neuen Herausforderungen zu wachsen, ihre Stärken weiterzuentwickeln, Freunde zu finden und ihren persönlichen Weg zu gehen. Text und Foto: Loh Group
Nur wenig Neues erfuhren gestern Abend die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der außerordentlichen Mademühlener Ortsbeiratssitung im ehemaligen DGH. Daran änderte auch die Anwesenheit des Hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Stefan Aurand (SPD) samt zusätzlicher Kreisverwaltungsmitarbeiter wenig. Das „Aufreger-Thema“, die geplante Einquartierung von rund 50 Schutzsuchende in dem ehemaligen Bürogebäude der Mademühlener Firma Günther, unweit des Mademühlener Kindergartes, hatte fast 100 Menschen aktiviert.
Das ehemalige Bürogebäude der Mademühlener Firma Günther soll schon bald knapp 50 Flüchtlingen eine Heimat bieten.
Ortsvorsteher Sebastian Stahl, von den Mitgliedern des Ortsbeirates unterstützt, begrüßte neben Driedorfs Bürgermeister Carsten Braun (CDU) auch den Leiter der Herborner Polizeistation Markus Schmitt, der eigens erschienen war, um Sicherheits-Fragen aus dem Publikum zum Thema zu beantworten. Derzeit befänden sich rund 6 700 Asylbewerber im Lahn-Dill-Kreis erklärte Aurand und zusätzlich etwa 3600 Flüchtlinge aus der Ukraine. Da die „kreiseigenen Unterkünfte“ überlastet seien, habe man 975 von ihnen auf die Städte und Gemeinden des LDK verteilt. 43 Personen kämen jede Woche im Kreisgebiet, respektive den Ankunftszentren dazu. Diese im Quartalsdurchschnitt vom Land Hessen zugewiesenen 560 Menschen müsse man entsprechend der aktuellen Gesetzeslage unterbringen.
Volle Hütte im ehemaligen Mademühlener DGH
Driedorf mit seinen Ortsteilen beherberge aktuell 57 Schutzsuchende plus 47 Ukrainer, ergänzte Carsten Braun. Im „Ankunftszentrum“ Heisterberg werden die Neuankömmlinge aufgenommen und bereits nach einer Woche im Kreisgebiet weiterverteilt, erfuhren die Mademühlener.
Der Investor, der erst im Februar dieses Jahres die Gebäude der ehemaligen Firma Günther in Mademühlen kaufte, hatte sie kurz darauf dem Kreis zur Miete angeboten. Der schlug zu und wartet jedoch noch immer auf die Vertragsunterzeichnung. Auch ein Antrag auf Nutzungsänderung vom Fabrik-auf Wohngebäude habe der Eigentümer bisher noch nicht gestellt.
Braun berichtete auch von der Driedorfer Unterkunft im Sonnenweg (dem ehemaligen Altenheim), das derzeit mit 18 Personen belegt sei und noch zahlenmäßig erweitert werden könne.
Da die Gemeinde immer geeignete Unterkünfte für Geflüchtete suche, bat der Bürgermeister die Anwesende um entsprechende Hilfe. Angebote aus Waldaubach hätten sich zerschlagen und was mit dem ehemaligen EAM-Gebäude (Zum alten Sack) in Hohenroth aktuell geplant sei, entziehe sich seiner Kenntnis.
Ein Flyer, der seinerzeit in Driedorf kursierte und die Besorgnis der Kindergarteneltern und der Mademühlener Bevölkerung zum Ausdruck bringen sollte, kam ebenfalls zur Sprache. Da Braun Angaben über die Ersteller darauf vermisste, habe er damals die Polizei eingeschaltet, die wiederum den Staatschutz in Aktion versetzte. Das habe sie menschlich sehr enttäuscht rief eine Zuhörerin Braun zu.
Jupp Riem habe sich als Integrationshelfer der Gemeinde zur Verfügung gestellte und er habe dies Engagement sehr begrüßt, freute sich Braun. Der Wahl-Driedorfer erklärte in einem kurzen Statement in welcher Form er sich um Asylbewerber und Ukraine-Flüchtlingen kümmern wolle.
Peter Klingelhöfer, ehemaliger Polizei-Dienststellenleiter, ist mittlerweile beim Kreis für Sicherheitsfragen zuständig. Er betonte, dass es bisher in den Unterkünften Haiger und Wetzlar zu keinerlei Problemen mit Flüchtlingen gekommen sei. Auch die Nähe der Unterkunft Günther zum Mademühlener Kindergarten sehe er eher als unproblematisch an.
Das bestätigte auch Markus Schmitt. „Ich habe viel Verständnis für die Sorgen und Nöte der Betroffenen Bürgerinnen und Bürger“, sagte er. Auf den Zuruf aus dem Saal „Vergewaltigung“ reagierte er gelassen. Natürlich könne man nicht von vorneherein alles ausschließen. Er legte den Bürgern ans Herz sich im Falle eines Falles vertrauensvoll an die Polizei zu wenden.
Nur wenig erhellendes war zu erfahren. Von links: Carsten Braun, Stephan Aurand, Frau Peter-Lauf, Peter Klingelhöfer und verdeckt Markus Schmitt.
Auf die Durchmischung bei der Unterbringung geflohener Menschen werde großen Wert gelegt, erfuhren die Mademühlener Bürger. Man wolle damit verhindern, dass keine der Familien zu stark werde. Auf die Frage, wann denn die ersten Flüchtlinge in der Unterkunft Günther ankommen werden, erfuhr man, dass dies nicht vor Vertragsunterzeichnung mit dem Eigentümer der Fall sei. Wie es denn um die Sicherheit bei Pöbeleien oder gar Belästigungen bestellt sei, wollte einer der Anwesenden wissen. Klingelhöfer stellte kategorisch fest, dass es dafür bisher keine Anlässe gegeben habe. Auf diese Antwort reagierte ein Großteil der Saal-Anwesenden mit hörbarem Unmut.
Auch der Vorwurf, dass mal ein Kind „abgestochen“ werden könne, sei unbegründet. Diese Antwort war für viele Menschen offensichtlich ebenfalls unbefriedigend. Eine Zuhörerin verschaffte ihrem Herzen lautstark Luft, indem sie die „unerträgliche Hetze“ gegen Flüchtlinge verurteilte.
Keine befriedigende Antwort erhielt ein Pedant auf die Frage, ob denn die Flüchtlinge nach ihrer Ankunft ganz in Mademühlen bleiben würden. Aurand: „Darauf haben wir leider keinen Einfluss.“ Ein anderer Frager wollte von ihm wissen, ob denn überwiegend Familien oder Alleinreisende kommen. Dies sei ganz unterschiedlich und könne von ihm nicht präzise beantwortet werden, so die Antwort des Sozialdezernenten.
Carsten Braun (links) mit Stephan Aurand
Den Einwand eines anderen Fragers, warum der Kreis nicht endlich sage, dass es mit dem ständigen Zustrom an Flüchtlinge genug sei und zur Kenntnis nähme, dass die Menschen die Nase so langsam voll hätten, wurde von großem Beifall begleitet. Aurand antwortete, dass es gesetzliche Vorgaben gäbe, an die man gebunden sei.
Stahl versuchte die Wogen zu glätten, indem er fragte, wer sich den in die Flüchtlingsarbeit einbringen möchte. Jupp Rem wies daraufhin, dass sich schon bald potentielle, ehrenamtliche Helfer in den Räumen der FeG in der Wiesenstraße treffen werden, um dieses Thema eingehend zu besprechen.
Warum werde denn erzählt, dass alles noch offen sei mit der Anmietung des Gebäudes, wollte ein weiterer Fragesteller wissen. Es sei doch erkennbar mit dem Ziel gekauft worden, es dem Kreis als Flüchtlingsunterkunft anzubieten.
Eine junge Frau machte deutlich, dass sie in den Ängsten und Sorgen keinerlei Hetze erkennen könne. Das träfe auch auf den genannten Flyer zu. Sie habe ungute Erlebnisse mit diversen Personen gehabt und wisse somit wovon sie spreche. Einen Generalverdacht erteilte sie aber eine klare Absage. Die Nachrichten und Bildbeiträge in den Medien über Zustände in öffentlichen Badeeinrichtungen sprächen jedoch eine klare Sprache und habe ebenfalls mit Hetze sicher nichts zu tun.
Schmitt sprach daraufhin von subjektiven Sicherheitsgefühlen und bezog sich damit auch auf den Herborner Bahnhofsvorplatz. Da reiche schon der Anblick fremder Gesichter bei manchen Menschen für Unwohlsein. Straftaten gäbe es jedoch nicht und das treffe auch auf Driedorf zu. Er räumte allerdings ein, dass es eine hundertprozentige Sicherheit nicht gebe und natürlich könne man auch „abgestochen“ werden. Auf den Einwand aus dem Saal, dass in Driedorf erst vor kurzem etwas passiert sei, antwortete Aurand, dass er vor Verallgemeinerungen warne. Es passiere außerdem so viel auf der Welt.
Karl Heinz Bellinghausen stellte in Abrede, dass das Erlernen der Deutschen Sprache ein Garant für Integration sei. Dies hätten die Unruhen, ausgelöst von französisch sprechenden Einwanderern in Paris, gezeigt. Für Deutschland bestehe auch keine Pflicht zur Selbstzerstörung. Die Flüchtlings-Kontingente bestünden zu 70 Prozent aus jungen Männern, die das Dorfleben in Mademühlen drastisch verändern würden. Seine Einlassungen honorierte der größte Teil der Anwesenden mit anhaltendem Klatschen.
Das Bürgerinteresse an der zukünftigen Entwicklung ihres Dorfes war groß
Um die mittlerweile ziemlich aufgeheizte Stimmung ein wenig herunterzubringen, wies ein anderer daraufhin, „dass die Anwesenden die Flüchtlingsproblematik der derzeitigen Bundesregierung nicht lösen würden.“ Er stellte die rhetorische Frage, ob der Brandschutz bei eingehender Prüfung das Objekt Günther vielleicht als ungeeignet einstufen könne und somit eine „klitzekleine Chance“ bestehe, die Belegung zu verhindern.
Eine junge Frau aus Münchhausen betonte, dass sie nach dem letzten Vorfall am Heisterberger Weiher, bei dem ein Asylbewerber angeblich ein junges Mädchen geküsst haben soll, ihre Tochter nicht mehr alleine dorthin zum Baden schicken werde. Auch dieser Beitrag wurde von den Zuhörern mit Beifall honoriert. Sie sagte, dass sie sich durch die jungen Männer gestört fühle und betonte gleichzeitig, dass sie gegen Familien nichts habe.
Die Antwort von Aurand war auch in diesem Fall wenig zufriedenstellend. „Wir erhalten wöchentliche Zuweisungen von Familien oder Einzelreisenden.“
Die Anregung aus den Zuhörerreihen für den Kindergarten einen Sicherheitsdienst zu verpflichten wurde wegen der geringen Aktualität verworfen.
Bürgermeister Carsten Braun sagte in seinem Abschluss-Statement, dass er sehr große Angst vor einer Spaltung des Ortsteils habe. Der Ortsvorsteher hingegen machte noch einmal deutlich, dass es ihm und dem gesamten Ortsbeirat darum ging, mit dieser Info-Veranstaltung den aktuellen Sachstand in Erfahrung zu bringen.
Fazit: Die Mademühlener Ortsbeiratssitzung hinterließ eine Menge offener Fragen, die vermutlich schlussendlich nicht beantwortet werden konnten. Fakt ist, dass trotz mehrerer Beschwichtigungsversuche von Seiten der Offiziellen die Besorgnis der Mademühlener Mütter und Väter geblieben ist. Das Positive an der Veranstaltung war hingegen, dass sich beide Seiten miteinander ausgetauscht haben. sig/Fotos: Gerdau
Dieser schwammige Begriff geistert durch alle Medien und ist Gegenstand von zahlreichen Diskussionen. WIR, die Verallgemeinerung schlechthin. Gehört da auch die Rentnerin zu, die mit ihren wenigen Euro krampfhaft versucht ihr Leben zu fristen. WIR, ist das die Mittelschicht oder meint man damit Menschen die über unbeschränkte Geldmengen verfügen. WIR alle müssen uns bescheiden, weniger konsumieren, kürzertreten, heißt es in Programmen, die sich wie religiöse Verlautbarungen lesen.
WIR. Foto: Gerdau
WIR essen zu viel Fleisch-stimmt. WIR konsumieren viel zu viel-ebenfalls richtig. WIR arbeiten zu viel und zu lange- ganz klar. WIR verbrauchen zu viel Ressourcen-ohne Zweifel. WIR sind viel zu Viele- unbestritten. WIR haben viel zu hohe Ansprüche? WIR benutzen mit der größten Selbstverständlichkeit Verkehrsmittel wie Flugzeuge, die einen Energieverbrauch und einen Schadstoffausstoß haben, der alles auf dem Boden topt-selbst für kurze Strecken. WIR dampfen mit unzähligen und riesigen Schiffen durch die Meere. Dabei verbrauchen wir wiederum wahnsinnig viele Ressourcen und verpesten die Luft mit Abgasen und Rußpartikeln.
WIR lassen uns mit schweren Dienstwagen durch die Lande kutschieren oder fliegen mit Regierungsfliegern zu den weitesten Zielen der Welt. WIR denken überhaupt nicht daran unsere Geschwindigkeiten gerade auf Autobahnen zu drosseln und nehmen dabei höhere Verbräuche, Schadstoffausstöße und hohe Kosten für die Sanierung von Unfallopfern in Kauf. WIR nehmen hin, dass private Rennen mit überdimensionierten PKW auf öffentlichen Straßen ausgetragen werden. WIR freuen uns, wenn auf Rennstrecken CO2 in Massen ausgestoßen wird. WIR produzieren Waffen zur Zerstörung von Mensch und Umwelt. WIR helfen großzügig der halben Welt bei der Bewältigung ihrer Probleme und beuten gleichzeitig die Ressourcen in deren Heimatländern aus, um unseren Lebensstandard zu sichern und zu erhöhen. WIR geben den Menschen Schutz, die vor dem Einsatz von auch von uns gelieferten Waffen aus ihren Ländern fliehen.
WIR leben über unsere Verhältnisse, indem wir tief in die Natur eingreifen und mittels Gen-Technik Gott spielen. WIR bauen Regierungspaläste, die in keinem Verhältnis zu ihren Ergebnissen sind. WIR leisten uns das größte Parlament der Welt, obwohl wir als Abstiegskandidaten weltweit gelten. WIR leben über unsere Verhältnisse beim Einziehen von Steuern, wie kaum wo anders auf der Welt. WIR haben die höchsten Energiekosten und eine Inflation die besonders die unteren Einkommensschichten quält. Trotz allem leben WIR unter unseren Verhältnissen was die Bildung betrifft. WIR befassen uns mit Themen, die dem Rest der Welt lediglich ein mildes Lächeln hervorzaubern. Ungeachtet dessen wollen wir WIR dieser Welt zeigen, wie sie zu leben hat und dass sich gefälligst 194 Länder mit insgesamt 7.963.000.000 Milliarden Einwohnern nach unseren Vorstellungen ausrichten.
WIR werden, wenn dieser Trend so weiter geht, bald Verhältnisse wie in den Ländern haben, die wir heute gönnerhaft unterstützen. Dann werden wir „das große Ziel“ erreichen, unter unseren Verhältnissen zu leben. WIR, aber nicht alle, versteht sich.
WIR werden auch dann nicht WIR sein, sondern wie derzeit nicht alle WIR sind und die Verhältnisse auch nicht überall die gleichen sind. sig
Wie sehr man ein Volk verführen und mit falscher Propaganda Menschen zum Hass aufstacheln kann, wird auch bei dieser historischen Postkarte deutlich. Der I. Weltkrieg begann am 28. Juni 1914 und in seiner Folge wurden die Völker in sinnlosem Morden aufeinandergehetzt.
Jede Kriegspartei war davon überzeugt das Recht dazu auf seiner Seite zu haben. Die Indoktrination gelang so perfekt, dass die jungen deutschen Soldaten mit Gesang und freudigen Gesichtern in einen Krieg zogen, bei dem es wie immer nur wenige Gewinner gab. Die Waffenindustrie und Kaiser Wilhelm der II. mit Gefolge waren einige davon.
Von 1914 bis 1918 kamen rund 17 Millionen Menschen ums Leben. Neben zehn Millionen Soldaten aus ganz Europa und Übersee starben auch etwa sieben Millionen Zivilisten. Von den mehr als 13 Millionen deutschen Soldaten verloren zwei Millionen ums Leben. Weitere Millionen erlitten schwerste Verletzungen.
Die Moltke war der ganze Stolz einer kriegslüsternen Führungselite unter dem letzten Deutschen Kaiser
Am 13. Oktober 1914 schickte Karl Neuendorf eine sogenannte Feldpostkarte an seinen Chef Fritz Hoffmann von der Herborner Pumpenfabrik. Neuendorf gehörte wahrscheinlich zu der Besatzung der S.M.S „Moltke“. Die Inschrift auf der Kartenvorderseite spricht Bände. „Mit solchen Zangen ziehen wir englische Zähne, rupfen französische Kickel und fangen russische Läuse.“ Unterschrieben war alles mit „Blaujack“.
Der Große Kreuzer (Schlachtkreuzer) der kaiserlichen deutschen Marine und Typschiff der Moltke-Klasse lief im April 1910 vom Stapel und wurde im Juni 1919 mit der restlichen deutschen Hochseeflotte von der eigenen Mannschaft in Scapa Flow versenkt.
Die Karte und die „Übersetzung“ des Textes überließ mir mein Freund Winfried Rohrbeck. sig
Reisen bildet, sagt man und wer reist lernt Menschen kennen. Diese alte Weisheit hatte nicht nur zu Zeiten Goethes ihre Berechtigung. Gleichzeitig den Leuten auf Maul zu schauen, wie es Luther in der Deftigkeit seiner Sprache sagte, eröffnet Horizonte und einen Weitblick, der weit über den eigenen Kirchturm hinweg geht.
Gerade während meines letzten, mehrwöchigen Aufenthalts in Nordfriesland, hatte ich immer wieder Gelegenheit mit den unterschiedlichsten Angehörigen vieler Gesellschaftsschichten und Herkunft zu sprechen. Auffällig war, dass immer wieder und bereits schon nach kurzer Zeit die Rede auf Deutschland kam. Es waren keine Schwurbler, Querdenker oder Mitglieder extremer Gruppen mit denen ich ins Gespräch kam, sondern ganz normale Bürger aus der Mitte unserer Gesellschaft.
Der fast einhellige Tenor war, dass Deutschland ein schönes, auch Reisens-Wertes Land sei, aber die Rahmenbedingungen sich im täglichen Leben negativ verändert hätten. Nicht wenige unter ihnen wurden sehr konkret und kamen auf die Punkte, die ihnen zu schaffen machen. An erster Stelle standen immer wieder die weltweit höchsten Strompreise. Gerade in einer Region, in der Windrad an Windrad steht, sei es nicht nachvollziehbar, dass elektrischer Strom immer teurer würde, während gleichzeitig die Elektrizitätsunternehmen exorbitante Gewinne einführen.
Die immer stärker steigenden Lebensmittelpreise in Verbindung mit ständigen Miterhöhungen, sind für viele Menschen nahezu existenzbedrohend. Diese unguten Entwicklungen würden von Regierungsparteien, die von den wenigsten Wählern gewollt waren, völlig ignoriert. „Wer kann sich denn mal eben ein E-Auto für 60 000 Euro kaufen“, hört man ein ums andere Mal. Die Erhöhung des Mindestlohns um wenige Cent, empfinden die Betroffenen als reinen Populismus und nicht selten als „Verarschung“ der arbeitenden Bevölkerung. Ebenso drastisch äußern sich Gesprächspartner über die geplanten Heizungsgesetze und CO 2- Steuern. Deutschland sei das Land mit den höchsten Abgaben und die Regierung, die von Ideologen geführt werde, überlege ständig, was man aus dem immer kleiner werdenden Anteil seiner steuerzahlenden Einwohner noch herauspressen könne.
Die Deutschen Autobahnen sind nach wie vor von LKW verstopft, nur deutsche Fahrer findet man immer weniger. Symbolfoto: Gerdau
Auch die Rente ein Dauer-Gesprächsthema. Mit lockerer Hand treibe man das Renteneintrittsalter immer höher und den Rentensatz durch Steuern immer mehr nach unten. Es habe in Deutschland mal eine Partei gegeben, die sich um den arbeitenden Teil der Bevölkerung bemüht habe, um gemeinsam mit den Gewerkschaften deren Los zu verbessern. Heute gehe es der, gemeinsam mit den Grünen, im Schwerpunkt um die Verbesserung des Weltklimas.
Ebenfalls hört man: „Deutschland hat seine Vorreiterrolle bei der Industrialisierung abgegeben. In der Bildungspolitik hinkt das Land erheblich hinter her.“ Da ist sehr viel Wahres dran. Laut der letzten PISA-Studie (22.11.2022) belegt Deutschland mit einer Quote von 23,8 Prozent Platz 30 – hinter Großbritannien (19,0 Prozent), Schweden (19,2 Prozent), den Niederlanden (19,4 Prozent), Frankreich (22,2 Prozent), Portugal (22,7 Prozent) und Russland (23,7), gleichauf mit Spanien, vor den USA (24,7 Prozent) und der Türkei (34,2 Prozent). Sicher kein Ruhmesblatt für das einstige Land der Dichter und Denker.
Während im Land große Bauprojekte wie der Flughafen Schöneberg völlig in die Hose gehen, findet man in Berlin geradezu ein Beispiel politischer Gigantomanie. Obwohl sich Deutschland in der größten Energiekrise seit Jahrzehnten befindet, lässt es sich die politische Führung in Berlin nicht nehmen, für eine monströse Summe von mindestens 777 Millionen Euro einen neuen Prachtbau ins Berliner Regierungsviertel zu stellen. Olaf Scholz (SPD) verteidigt den Bau wie folgt: „Es handelt sich um ein antifaschistisches Symbol.“ Mit dem geplanten „Burg-Graben“ vor dem größten Parlament der Welt, sollen dann die Parlamentarier vor Angriffen aus ihrem Volk geschützt werden.
Dies war offensichtlich bereits im ausgehenden Mittelalter schon so.
Beschwichtigungen seien völlig fehl am Platze, höre ich ebenfalls öfter. Die Menschen die ich erlebt habe sind verärgert, fühlen sich ausgenutzt und alleine gelassen. Wen wundert das noch. Auch die oppositionelle CDU mit Friedrich Merz an der Spitze bekommt ihr Fett ab. „Warum lassen die diesen Irrsinn eigentlich zu?“, fragt mich ein Ehepaar. Die Beiden erwarten eine schärfere Herangehensweise. Die Frau hat außerdem große Sorgen, dass sich Deutschland blauäugig in einen III. Weltkrieg hineinziehen lasse, der dann im Zentrum Europas ausgetragen werde. Diese Befürchtung habe ich wiederholt gehört und mir meist eine Antwort verkniffen. Ein Gesprächsteilnehmer forderte hingegen den Einsatz von Atomsprengkörpern gegen Russland. Dazu fiel mir dann überhaupt nichts ein.
Was ich aus den vielen Gesprächen mitnahm, indem ich den „Menschen aufs Maul schaute“, ist die Tatsache, dass die meisten Bürger durchaus einen Riecher dafür haben, was nicht besonders gut läuft. Schlafschafe, wie gerne behauptet wird, sind sicher die Wenigsten. Eines wird sehr deutlich, „die da unten“ wollen keine Politiker, die lediglich ihre eigenen Interessen und Ideologien verfolgen. Der bei den Inthronisationen geschworene Eid: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widme, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfülle und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde“, sollte oberste Maxime sein.
Politiker die demnach handeln, brauchen keine Angst vor extremen Parteien zu haben. Das Volk, ihr Volk wird dies mit Treue und ihrer Wiederwahl honorieren. sig
Liebhaber von herzhaftem Wildfleisch kommen bei dem Wetzlarer Andreas Liebold voll auf ihre Kosten. Der Chef des EU-zertifizierten Wildverarbeitungsbetriebs Liebold liefert feinstes Fleisch vom Reh, Wildschwein und CO aus eigener Produktion. Als Caterer und Partyservices hat er sich darüber hinaus schon seit über 20 Jahren einen Namen gemacht.
Metzger Andreas Liebold in seinem Element
Galileo Food schreibt in einem Artikel über den Verzehr von Wildbret:
5 Gründe, warum du öfter Wildfleisch essen solltest
Wildfleisch ist besser als Bio! Denn die Tiere leben wild und von Natur aus artgerecht. Viel Bewegung an der frischen Luft, dazu eine vielfältige Ernährung – da kommen wir zu Punkt zwei.
Wildfleisch ist extrem gesund. Rehfleisch etwa hat kaum Fett, dafür aber viel Omega-3, Kalium, Kupfer, Phosphor, Zink und mehr Eisen als Rindfleisch.
Wildfleisch ist das Gegenteil von Massentierhaltung – und enthält keinerlei Antibiotika oder Hormone. Ein Schuss und das Tier ist sofort tot – ohne langes Leiden oder Stress.
Wildfleisch stammt aus der Region und hat daher kurze Transportwege. Mit dem Kauf tust du also etwas für die Umwelt und unterstützt den regionalen Handel.
Wildfleisch schmeckt einfach gut. Weiter unten findest du ein Rezept für ein saftiges Hirschgulasch. Wölfe sehen das übrigens genauso. Wildfleisch zählt zu ihren Leibspeisen.
Tierisch gut und lecker – Hirsch-Gulasch ist ein feines Festmahl! Und das längst nicht mehr nur unter Jägern.
Das braucht man für 4 Portionen:
1 kg Hirschgulasch
3 EL Butterschmalz
200 g Zwiebeln, klein gewürfelt
1 Möhre, klein gewürfelt
1 Knollensellerie, klein gewürfelt
1 Handvoll Steinpilze, getrocknet + 100 ml Wasser zum Einweichen
1 EL Tomatenmark
Salz und Pfeffer
6 Wacholderbeeren, etwas zerdrückt
3 Nelken, etwas zerdrückt
etwas Thymian
200 ml Rotwein, trocken
400 ml Wildfond
1 EL Rotweinessig oder Aceto Balsamico
4 EL Preiselbeerkompott
eventuell: Zucker und Sahne
Und so geht’s:
Die getrockneten Steinpilze eine Stunde in kaltem Wasser einweichen lassen. Dann auspressen und in kleine Stücke schneiden.
Das Gulasch abtropfen lassen und trocken tupfen. Butterschmalz im Bräter erhitzen, die Gulaschstücke portionsweise darin scharf anbraten und wieder herausnehmen.
Zwiebeln, Möhre, Sellerie und Steinpilze im Bräter anbraten. Tomatenmark anschwitzen und nach und nach mit der jeweiligen Hälfte vom Rotwein, Wildfond und Pilzwasser ablöschen. Fleisch hinzugeben, salzen und pfeffern.
Anschließend den restlichen Rotwein, Einweichwasser, Gewürze, Rotweinessig und zwei Esslöffel von den Preiselbeeren hinzugeben. Wer mag, auch noch eine Prise Zucker.
Bei geschlossenem Deckel circa zwei einhalb bis drei Stunden schmoren, bis das Fleisch zart ist. Gelegentlich umrühren. Die letzte halbe Stunde ohne Deckel schmoren, damit die Sauce besser eindicken kann.
Zum Schluss die restlichen Preiselbeeren hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer, Rotwein abschmecken. Wer mag, gibt einen Schuss süße Sahne dazu. Fertig ist das leckere Hirsch-Gulasch.
Galileo
Am vergangenen Samstag durfte ich mich davon überzeugen, wie gut Fleisch vom heimischen Wild schmeckt.
Andreas Liebold, ein ausgewiesener Fachmann in Sachen Wildverarbeitung, versorgte eine große Party-Gesellschaft mit leckerem Fleisch aus eigener Herstellung. Die Menschen waren begeistert und besonders seine Würste aus Fleisch vom Wildschwein waren der Renner.
Corona ist scheinbar Geschichte und dennoch beschäftigt die einstige Pandemie immer noch viele Menschen. Die Rede ist von Long-Covid und immer mehr „ehemalige Patienten“ gehen mit einem nicht einheitlichen Krankheitsbild zum Arzt.
Die Beschwerden sind ganz unterschiedlich und dazu zählen Müdigkeit, Erschöpfung, eingeschränkte Belastbarkeit und Kurzatmigkeit. Viele klagen auch über Husten, Konzentrations-und Gedächtnisprobleme, Schlafstörungen, Muskelschwäche und Schmerzen sowie Kopfschmerzen.
Keine leichte Aufgabe für den Arzt, sich in diesem Wust von Symptomen ein klares Bild zu machen. Das sogenannt Post-Covid-Syndrom bezeichnet Beschwerden, die nach mehr als 12 Wochen nach Beginn einer SARS-Cov-2-Infektion vorhanden sind und nicht anderweitig geklärt werden können.
Betroffen können alle Genesenden, aber auch Geimpfte (Post-Vac-Syndrom sein.
Die Dunkelziffer ist sehr hoch, da Infizierte, die einen milden Krankheitsverlauf hatten und eventuell keine Kenntnis von einer zurückliegenden Erkrankung haben, ebenfalls an Long-Covid erkrankt sein und diese dann nicht „einordnen“ können.
Christine (Tine) Brauns-Jung (55) die lizensierte und zertifizierte Rehabilitationssport- Leiterin hat sich neben ihren Schwerpunktthemen Orthopädie und Herzsport auch mit dem Thema Covid befasst und wird schon bald entsprechende Kurse anbieten.
Christine Brauns-Jung
Bereits seit mehreren Jahren ist sie als Fitness-Sport (Pilates-Lehrerin), Yoga-Trainerin, Mobility-Trainerin und Entspannungstrainerin aktiv. Ihre Präventionskurse im Bereich „Haltung, Bewegung und Ausdauer“ liegen von der Thematik gar nicht so weit von den Erfordernissen einer Post-Long-Covid- Kursarbeit weg und so lag es nahe, dass Tine Brauns-Jung dieses Angebot macht.
Eine Kursstunde Long-/Post-Covid-Reha ist gefüllt mit körperlichem Training für Kraft, Ausdauer, Haltung und Koordination. Austausch mit anderen Kursteilnehmern über Erfahrungen mit Langzeitfolgen und Long-Covid-Symptome. Neurologische Maßnahmen wie Hirnleistungs-und Riechtraining.
Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt, um individuell auf jeden Betroffenen eingehen zu können.
Die Teilnahme kann durch einen Arzt oder Facharzt verordnet werden. Auf der Reha-Verordnung muss lediglich eine Post-oder Long-Covid-Diagnose eingetragen sein.
Der Kurs findet in Sinn (100% In Form GmbH) Herborner Straße 23 statt.
Eine undichte Spülmaschine ist der Grund für die bevorstehende, wochenlange Schließung des Gemeinschaftsprojektes „Zweierlei“ der Metzgerei Reuther und der Bäckerei Hartmann & Luckenbach, am Potsdamer Platz in Driedorf.
Das „Zweierlei“ am Potsdamer Platz in Driedorf hat sich in der kurzen Zeit seines Bestehens zu einem Anlaufpunkt für Feinschmecker entwickelt.
Schon ab Samstag (15.Juli) soll der Betrieb in dem erst im Februar dieses Jahres eröffneten Genusstempels vor den Toren Driedorfs vorerst eingestellt werden. Der Umfang des Wasserschadens ist noch überhaupt nicht absehbar, sagte Metzgermeister Martin Reuther. Daher möchten er und sein Mitbetreiber Bäckermeister Jan Luckenbach auch keine Prognose abgeben. Vorsichtige Schätzungen lassen jedoch vermuten, dass die Arbeiten sechs bis acht Wochen dauern könnten.
Sie lassen sich ihren Frust nicht anmerken. Martin Reuther (links) und Jan Luckenbach informieren über die unerfreuliche Situation.
Nicht nur die Kunden und Café-Besucher des „Zweierlei“ sind über diese Situation alles andere als glücklich. Auch die 30 Mitarbeiterinnen müssen mit dieser Zwangspause leben.
Bei einem kleinen Unternehmerfrühstück. Von links: Nils-Christian Pfaff, Raimund Würz, Martin Reuther, Jan Luckenbach und Carsten Braun.
Bürgermeister Carsten Braun (CDU) informierte sich während eines Unternehmer-Frühstücks vor Ort über die unerfreuliche, aktuelle Situation, in dem von der Bevölkerung im weiten Umkreis gut angenommenen kulinarischen Treffpunkt.
So eine Rückreise nach sechswöchigem Aufenthalt an einem Urlaubsort ist in der Regel unspektakulär. Wir haben da eine andere Vorgehensweise, die weitgehend schmerzlos ist.
Büsumer Hafen
Nach einer Übernachtung in Büsum führte der nächste Weg in die Käserei Sarzbüttel bei Heide.
Käse bis zum abwinken
Wir mussten uns beherrschen, nicht das gesamte Sortiment des einmaligen Käses zu kaufen.
Die Überfahrt mit der Fähre von Glückstadt nach Wischhafen ging relativ flott vonstatten und wir landeten in Holdorf am Heidesee.
Der schöne kleine Camping gefiel uns auf Anhieb und im Platz-Restaurant konnte man gut essen.
In Holdorf am Heidesee kann man schön und ruhig stehen.
Wie jedes Mal, wenn wir im Norden waren, ist der Camping Münster ein wichtiger Anlaufpunkt für uns. Es wäre sicher übertrieben den Grund dafür in dem Super-Restaurant Werse-Tiger zu suchen. Der Gourmet-Tempel direkt nach dem Eingang glänzt mit einer Spitzen-Gastronomie, so dass hier ohne rechtzeitige Reservierung überhaupt nichts geht.
Sybille und Peter, die wir in Tönning kennenlernten, besuchten uns im Wersetiger zu einem gemeinsamen Essen
Über den Platz kann man ebenfalls nur in der Superlative schwelgen.
Camping Münster eine Klasse für sich
Nach einem Verwandschaftsstopp in Hagen, umfuhren wir die „Jahrhundertbaustelle“ Lüdenscheid und wollten am gleichen Tag noch in Plettenberg übernachten.
Stellplatz in Plettenberg ist nicht dass, was wir uns vorstellen.
Dies unterließen wir jedoch wegen der wenig einladenden Lage und fuhren stattdessen weiter ins Sauerland nach Attendorn. Der Camping Hof Biggen war ein Volltreffer und auf dem tollen, terasseförmigen WoMo-Stellplatz verbrachten wir eine sehr schöne Nacht.
Camping Hof Biggen ist mehr als einen Besuch Wert.
Dieses Idyll werden wir garantiert wieder genießen.
Fazit: Der Urlaub ist vorbei und war wunderschön, wie er nur sein kann. Ist es vermessen, schon jetzt vom nächsten Mal zu träumen?