Anette Gisse sagt Tschüss

Nach 19 Jahren verabschiedet sich Anette Gisse in den Ruhestand. “Es war eine tolle erlebnisreiche Zeit für mich”, sagt Anette Gisse, die als Gemeindepädagogin in den zurückliegenden 19 Jahren in mehreren Gemeinden tätig war. “Besonders schön fand ich den Kontakt zu den Heranwachsenden und zu den ehrenamtlichen Mitarbeitenden”, sagt sie zurückblickend. Nun verabschiedet sie sich in den Ruhestand.

Die Gemeindepädagogin wird am Sonntag (1. Advent), 29. November 2026 in einem Gottesdienst um 16 Uhr in der Evangelischen Kirche Niederscheld (Neugasse 1, 35687 Dillenburg) offiziell von der stellvertretenden Dekanin Anja Vollendorf aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Die liturgische Leitung im Gottesdienst hat Dr. Matthias Wagner. Im Anschluss an den Gottesdienst wird zu einem gemütlichen Beisammensein in das benachbarte Gemeindehaus eingeladen.   

Im Mai 2007 hat Anette Gisse ihre Tätigkeit als Gemeindepädagogin im damaligen Evangelischen Dekanat Dillenburg begonnen. Sie war von 2007 bis 2008 in der evangelischen Kirchengemeinde Langenaubach, von 2008 bis 2013 in der evangelischen Kirchengemeinde Ewersbach, von 2013 bis 2018 in der evangelischen Kirchengemeinde Oberrossbach und seit 2018 in der evangelischen Kirchengemeinde Niederscheld tätig. Zudem hat sie sich im Evangelischen Dekanat für die Indonesien-Partnerschaft engagiert, sie war Beauftragte für den Kindergottesdienst und hat ehrenamtliche Mitarbeitende im Kindergottesdienst begleitet und Schulungen angeboten. 

Für das Dekanat war sie Beauftragte für den Deutschen Evangelischen Kirchentag und hat Fahrten zum Jugendkirchentag der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau begleitet. Gemeinsam mit Dekanatsjugendreferentin Astrid Slenczka hat sie von Anbeginn die Abenteuertage – die Radfreizeiten im heimischen Raum – mitorganisiert. Die gelernte Erzieherin hat 2006 an der Universität Siegen den Abschluss zur staatlich anerkannten Diplom-Sozialpädagogin und 2009 den Abschluss zur Diplom-Pädagogin an der Universität Marburg absolviert. In dieser Zeit hat sie auch die gemeindepädagogische Qualifikation an der EFH Darmstadt erworben.

Foto und Text: Holger J. Becker-von Wolff

Gute Menschen, schlechte Menschen

Heute Morgen fiel mir ein Kommentar auf, der sehr nahe einer guten Predigt angesiedelt ist. Es geht um Menschenwürde, Spaltung und und Tendenzen, die in einer Demokratie, keinen Platz haben dürfen. Dennoch werden Begriffe wie gute Menschen, schlechte Menschen mit einer beispiellosen Intensivität gepflegt und verteidigt. Das erinnert an eine Zeit in der Begriffe wie Untermenschen und unwertes Leben salonfähig waren. Ausgerechnet die Schreier gegen Rechts bedienen sich dieses Vokabulars und fühlen sich trotzdem gegenüber allen Andersdenkenden als die Hochwertigeren. Sämtliche gut gedachten und ausformulierten Grundsätze unseres Grundgesetzes werden auf den Kopf gestellt und ad Acta gelegt.

Der Beitrag von Eric Weber hat sich meiner Meinung nach sehr erfolgreich in seinem Video mit diesen Phänomenen befasst und festgestellt, dass gerade der imaginäre oder auch reale „Kampf“ gegen Faschismus zuerst im eigenen „Lager“ entschieden werden müsste.

Sein Werk (unten stehender Link) kann ich allen Menschen, die in ihrer eigenen Ideologie verhaften sind, nur wärmstens empfehlen.
https://vm.tiktok.com/ZGdXFT2dH