Auch in dem beschaulichen Mittelalterstädtchen Herborn machten die „Omas gegen Rechts“ deutlich: „Nie wieder ist jetzt“. An einem Infostand am Rande des Herborner Marktplatzes ließen die zahlreichen Aktivistinnen keinen Zweifel daran, dass „Diskriminierung keine Meinung“ ist und verkündeten per Plakat, „Nicht Morgen, nicht irgendwann-wir fangen an. Mit Herz und Mut und klarem Blick-Omas gehen keinen Schritt zurück.“ Während die meisten Passanten unbeeindruckt vorbei gingen, kam es mindestens zu einer verbalen Auseinandersetzungen zwischen den Omas und einem ebenfalls grauhaarigen Mann. Ob die Veranstaltung im Vorfeld der für Morgen geplanten bundesweiten Großdemonstrationen stattfand, konnte man allerdings nicht erkennen.

OMAS GEGEN RECHTS soll eine parteiunabhängige gesellschaftliche Initiative sein, die sich nach eigenen Angaben für Demokratie, Menschenwürde, Vielfalt sowie gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Frauenfeindlichkeit engagiert. Nicht selten treten sie gemeinsam mit Linken Gruppierungen auf. Mit laut und öffentlich vorgetragenen Gesängen und Texten wie „Scheiß AfD“ haben sie einen gewissen Bekanntheitsgrad erworben, der für viele Demokraten nicht selten die demokratischen Spielregeln in Frage stellt. sig/Foto: Gerdau
Ich danke für die klare Definition unserer Initiative, nur hätte man das „soll“ weglassen sollten. Nebenbei muss noch erwähnt werden, dass wir parteiunabhängig agieren und auch nicht mir anderen Organisationen, außer denen, die unsere Demokratie erhalten wollen, zusammenarbeiten.
Die subtilen Anmerkungen des Herrn Gerdau wurden verstanden!