Braunfelser Ärztin verurteilt

In einem sogenannten „Berufsrechtsverfahren vor dem Berufsgericht für Heilberufe“ am vergangenen Mittwoch vor dem Gießener Verwaltungsgericht ist die Braunfelser Allgemein-Medizinerin Dr. Heidi Göldner zu einer Geldstrafe in Höhe von 2500 Euro und mit einem Verweis verurteilt worden. Der Standesvertreter hatte 5000 Euro gefordert. In der Anklageschrift wurden der langjährig praktizierenden Ärztin vorgeworfen, ihre Patienten nicht ausreichend über die Corona-Impfung informiert zu haben und in diesem Zusammenhang Falschinformationen verbreitet zu haben.

Mittels Schildes an ihrer Praxis hatte sie nachfolgendes mitgeteilt:
„Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, aufgrund wiederholter Nachfragen: Wegen der unverhältnismäßig hohen Anzahl an teilweise schwerwiegenden Nebenwirkungen und der im Umfeld erfahrenen inzwischen mehr als 40 (eher 50) Toten im Zusammenhang mit den Covid-19-Impfungen werde ich weiterhin keine Covid-19-Impfungen in meiner Praxis durchführen!“

Ihr Rechtsanwalt und Verteidiger Hans Jürgen Siemund sagte: „Ich glaube, dass die Richter Anweisung gehabt hatten die Angeklagte zu verurteilen, niemand kommt hier ungestraft davon“, fügte er hinzu. „Einmal gegen die Regierung, immer gegen die Regierung“, so sein Resümee.

Sachbuchautor Tom Lausen warf dem Gericht vor, überhaupt nicht recherchiert zu haben. Diese Nichtrecherche führte zu dem Glauben, dass es eine Recherche gewesen sei, so seine Meinung.

Die Frage:“ Werden sie weiterhin vor dieser Impfung warnen, beantwortete Dr.med. Heidi Göldner nach dem Verfahren vor dem Gerichtsgebäude „mit einem entschlossenen Ja“.  Ihre Begründung: „Ich habe die Nebenwirkungen gesehen und meine Aufgabe ist es, meine Patienten zu schützen“. Ungerecht findet sie, dass sich eine Ärztekammer nicht informiert und dadurch Ärzte, die sich informiert haben diffamiert und bestraft werden.

Ihr zweiter Anwalt Rechtsanwalt Frank Großenbach findet es absolut gerechtfertigt, dass ein Arzt darüber informiert welche Folgen durch eine derartige Impfung entstehen können. Die Dunkelziffer über Menschen, die durch diese Impfung zu Schaden gekommen oder sogar verstorben seien wäre deutlich höher als bisher bekannt.

Lausen kritisierte, dass Dr. Göldner vorgeworfen werde, dass sie durch das Aufhängen eines Schildes eine falsche Aufklärung betrieben habe. Tatsächlich habe sie aber gar keine Aufklärung betrieben, sondern lediglich vor den möglichen Folgen gewarnt. Er hält die Recherche durch die Kammer für Mysteriös.

RA Siemund glaubt, dass man die Leute, die sich gegen die Regierungsmeinung stellen, vor den Kadi schleppen und verurteilen will. Das völlig ungeachtet dessen was sie tun und wenn es nur ein kleiner Aushang im Fenster ist, fügte er hinzu. Auf die Frage wann die Kammer der Verbreitung von Fake News überführt wird, sagte er, „wir haben hier fähige Reporter die in der Lage sind Fake News von Unwahrheiten zu unterscheiden“. 

Lausen berichtete, dass er mit dem Vertreter der Ärztekammer am Rande des Verfahrens darüber sprechen wollte, wann denn die Corona-Vorfälle aufgearbeitet würden. Dessen Antwort: „Lassen sie mich damit in Ruhe“. Heidi Göldner richtete vor dem Gerichtsgebäude einen eindringlichen Appell an ihre Kollegen, laut zu werden. Viel mehr von uns müssen sagen, hier stimmt was nicht, es gibt massive Impfnebenwirkungen und Todesfälle. „Bitte, bitte, werdet endlich laut.“

Im Verlauf einer fast inquisitorischen Befragung der Ärztin durch einen Vertreter der katholischen Kirche wollte dieser unter anderem wissen, „in welchen Telegram-Gruppen halten sie sich auf oder sind sie vielleicht mit der „Engelsburg“ (esoterisch-völkische Akademie, die red) befreundet? Dies wies sie mit Nachdruck von sich. Die Interviewerin fragte den Pastoralreferent daraufhin, ob er erfolgreich sei, bei seiner Suche nach Nazis, sie fügte hinzu, ob er sich nicht eine gesündere Existenzgrundlage suchen könne, als Nazis zu jagen. Die Anwälte von Dr. Heidi Göldner werden in Berufung gehen. sig

Berufsgerichte (früher auch Ehrengerichte) sind Gerichte für besondere Sachgebiete im Sinne des Art. 101 Abs. 2 GG.[1][2] Als staatliche Gerichte sind sie für die Ahndung von Verstößen gegen das Berufsrecht, das Standesrecht oder die Standesregeln zuständig. Quelle: Wikipedia

Klimawandel!?

Die Sorge wegen des apostrophierten Klimawandels ist allgegenwärtig. Viele Menschen machen sich ernste Gedanken darüber, wie diese Entwicklung weitergeht und ob ihnen möglicherweise die Existenzgrundlage entzogen werden könnte. Unstrittig ist, dass die extremen Wetter-Phänomene spürbar und deutlicher als in den vergangenen Jahren sind. Fakt ist jedoch, dass zahlreiche Experten ihre Beobachtungen und Auswertungen in, gemessen am Erdzeitalter, (zu)kurzen Perioden analysieren. In Anbetracht der Tatsache, dass die Erde und mit ihr das regionale Klima in Millionen von Jahren ihr klimatisches Gesicht ständig verändert hat, greifen Aussagen über Art und Entwicklung sowie Ursachen in der Regel zu kurz.

Fakt ist aber auch, dass eine Beurteilung der Lage über politische Ländergrenzen hinaus erfolgen muss. Alles andere wäre albern und wenig glaubwürdig. Den Temperaturanstieg zu begrenzen, kann nicht Aufgabe einzelner Länder sein, sondern vielleicht nur im Verbund mit der gesamten Erdbevölkerung erfolgen. Alles andere ist anmaßend, um nicht zu sagen Wilhelmmischer Größenwahn. Über das, was man tatsächlich tun kann, um dem Klimawandel Einhalt zu gebieten, streiten die Gelehrten und vor allem die Politiker. So richtig Ahnung von dem, was da wirklich abgeht haben jedoch wohl beide Seiten nicht.

Das Lager der Befürworter eines Klimawandels, den man aufhalten oder zumindest bremsen kann, steht den Verneinern diametral gegenüber. Das geht so weit, dass man sich gegenseitig vorwirft eine Mitschuld an diesen Geschehnissen zu tragen. Die Spaltung der Gesellschaft schreitet munter voran und außer auf Teilgebieten ist nichts erreicht. Vor allem nicht im Großteil, der auf dem Globus verteilten Staaten. Die Welt wird sich nicht am Deutschen Wesen ein Beispiel nehmen, das musste schon Kaiser Wilhelm der II. erfahren. In seinem überbordenden Größenwahn sah er sich als den Nabel der Welt an und diesen „Alleinvertretungsanspruch“ wünschen sich auch heute wieder einige politische Parteien.

Die Menschen „da unten“ fangen an zu zweifeln, ob sie allen Prognosen und Expertenmeinungen glauben sollen. Auch der letzte Nicht-Naturwissenschaftler glaubt daher auch nicht, dass die Einführung der Deutschen CO2-Steuer etwas an der aktuellen Situation ändern könnte. Im Gegenteil. Er fühlt sich auf den Arm genommen und die Zweifel, um die Ernsthaftigkeit der staatlichen „Bemühungen“ um das Klima, wachsen exorbitant.

In diesem Zusammenhang fiel mir ein Artikel des Schweizer Nachrichtenmagazins „Watson“ in die Hände, den ich nachfolgend im vollen Umfang wiedergebe. Der Meinung des Meteorologen Vögeli kann man sicher folgen, zumal er sehr moderat mit dem mittlerweile höchst umstrittenen Thema umgeht. (sig)

Das Interview

«Einzelne Gewitter mit dem Klimawandel zu begründen, geht mir gegen den Strich»

Aprilwetter im Juni. Hochsommer bis im September. Verschieben sich unsere Jahreszeiten? Oder ist der Klimawandel dafür verantwortlich? Meteorologe Reto Vögeli mit Antworten.

Herr Vögeli, kann man sagen, dass sich unsere Jahreszeiten nach hinten verschieben?

Reto Vögeli: Nein.

Weshalb nicht?

Grundsätzlich werden die Jahreszeiten vom Sonnenstand bestimmt. An der Erdumlaufbahn und der Neigung der Erdachse hat sich jedoch nichts geändert. Die Erde dreht sich nach wie vor einmal pro Tag um die eigene Achse und kreist während eines Jahres einmal um die Sonne. Deswegen haben sich auch die Jahreszeiten nicht verschoben. Der Winter ist immer noch die kälteste Jahreszeit mit am wenigsten Sonne, im Sommer haben wir am meisten Sonne, deswegen ist es am wärmsten. «Hinzu kommt, dass die Luft aus dem Nordatlantik kühl ist, daher hatten wir im Juni nur 20 Grad.»

Reto Vögeli ist Meteorologe und CEO des Schweizer Wetterdienstes MeteoNews AG. Die MeteoNews AG ist ein privater Schweizer Wetterdienst mit Hauptsitz in Zürich. Er wurde 1997 von Peter Wick gegründet und hat sich seither zu einem der führenden Wetteranbieter der Schweiz entwickelt. Peter Wick leitete das Unternehmen bis 31. Dezember 2020. Seit 1. Januar 2021 ist Reto Vögeli CEO der MeteoNews AG. MeteoNews ist auch Mitglied im Verband Schweizer Meteo Anbieter SMA

Warum hat sich der Juni in diesem Jahr dann nicht wie ein Sommermonat angefühlt?

In Europa wird das Wetter hauptsächlich durch Hoch- und Tiefdruckgebiete bestimmt. Das Aprilwetter, das wir dieses Jahr bis in den Juni hinein hatten, diese unbeständigen Wetterlagen, das wurde durch Tiefdruckgebiete verursacht. Sie zogen vom Nordatlantik über die britischen Inseln bis nach Mitteleuropa. Deshalb hat es immer wieder geregnet. Hinzu kommt, dass die Luft aus dem Nordatlantik kühl ist, daher hatten wir im Juni nur 20 Grad. Das ist natürlich nicht das, was sich die Leute unter Juni vorstellen.

Dafür haben wir jetzt im August 30 Grad.

Momentan haben wir eine Lage mit ausgeprägten Hochdruckgebieten, dadurch viel Sonne und höchstens gelegentlich ein Gewitter. Allerdings kann sich das von heute auf morgen verändern. Dieses Wochenende haben wir kein Monstertief, es kommt aber wieder kühle Luft aus dem Nordatlantik, deswegen haben wir morgen Regen und 21 Grad. In der kommenden Woche erreicht uns das nächste Hoch, dann gibt’s wieder Sonne und 30 Grad.

Dann täuscht auch der Eindruck, dass es im August und September vermehrt warm bis heiss ist?

Ja. Unser Wetter hat eine relativ starke Variabilität. Das heisst: Es kann in jedem Jahr anders ausfallen. Es ist nicht vergleichbar mit Ländern wie beispielsweise Algerien. Dort ist es im Sommer immer sonnig und 40 Grad heiss. Bislang ist der August drei Grad über der Norm, das ist wahnsinnig viel. Wir sind auf Kurs zum zweitwärmsten August seit Messbeginn. Es kann aber auch mal wieder einen ganzen August regnen.

«Spätsommerwetter mit stabilen Hochdruckgebieten auch noch im September und Oktober ist nichts Neues.»

Und wie steht es um den September?

Der September ist einer der stabilsten Wettermonate, ganz anders als etwa der April. Spätsommerwetter mit stabilen Hochdruckgebieten auch noch im September und Oktober ist nichts Neues. Das gab es auch in der Vergangenheit. Hinzu kommt, dass im September die Gewitter tendenziell wegfallen. Es ist dann den ganzen Tag schön und am Abend bleibt es trocken.

Die drei Grad über der Norm, die wir im August bislang haben, ist das eine Folge des Klimawandels?

Die Klimaerwärmung mit Einzelereignissen in Verbindung zu bringen, ist immer schwierig. Einen einzelnen Monat als Referenz zu nehmen und dann zu sagen, «das ist jetzt der Klimawandel», greift zu kurz. Die hohen Temperaturen im August passen aber ins Gesamtbild. Trotz Temperatureinbrüchen wird es tendenziell immer wärmer. In den letzten Jahren waren jeweils elf von zwölf Monaten zu warm.

Was heisst «zu warm»?

Wir vergleichen die aktuellen Temperaturen jeweils mit den Durchschnittstemperaturen der Jahre 1991 bis 2020. Für dieses Jahr hat sich bisher Folgendes gezeigt:

Januar: 1,3 Grad über dem Schnitt

Februar: 4,7 Grad über dem Schnitt

März: 2,2 Grad über dem Schnitt

April: 0,4 Grad über dem Schnitt

Mai und Juni: in der Norm

Juli und August: deutlich über dem Schnitt

Es gab also keinen Monat, der kälter war als der Schnitt. Nur Monate, die gleich oder überdurchschnittlich warm waren. Auffallend ist der Februar. Diese 4,7 Grad plus, das ist extrem. Der Februar 2024 war kein Wintermonat mehr, sondern ein Frühlingsmonat.

Wie meinen Sie das?

Jeder hat ein Handy, gewittert es irgendwo, schreibt irgendein Medium gleich eine Story. Nicht jedes Gewitter ist aber ein schlimmes Unwetter. Und Unwetter wiederum gab es auch schon vor 100 und 200 Jahren. Das Unwetter in Brienz ist tragisch, man darf es aber nicht direkt mit dem Klimawandel in Verbindung bringen. Einzelne Gewitter und Überschwemmungen mit dem Klimawandel zu begründen, geht mir gegen den Strich. Vor allem, wenn man sagt, dass es das Gewitter ohne den Klimawandel nicht gegeben hätte. Das Gewitter in Brienz entstand aufgrund von physikalischen Bedingungen, und nicht, weil es über das Jahr gesehen aufgrund der Klimaerwärmung ein bis zwei Grad wärmer war.

Das Interview führte Ralph Steiner, Freier Journalist für CH Regionalmedien AG watson Hardstrasse 235 CH-8005 Zürich info@watson.ch am 17.08.2024, 16:37.

Watson ist ein Schweizer Nachrichtenportal, das seit dem 22. Januar 2014 online ist.

Heimische Ärztin muss sich vor Ärztekammer rechtfertigen

Sachliche und sehr informative Redebeiträge zeichneten eine Solidaritätsbekundung am Samstag vor dem Wetzlarer Dom aus. Der Braunfelser Allgemeinmedizinerin Dr. Heidi Göldner wird schon seit Beginn der „Corona-Pandemie“ vorgeworfen, sie habe im Rahmen ihrer ärztlichen Tätigkeiten Fake News über den Sinn der staatlich empfohlenen Impfungen verbreitet.

Am kommenden Mittwoch (21.August) um 10.15 Uhr soll sie sich dafür vor der Landes-Ärztekammer im Gießener Verwaltungsgericht verantworten. Sehr viele Menschen hatten sich daher ab 16 Uhr auf dem Domplatz versammelt, um der Hausärztin ihre Solidarität zu beweisen und ihr für die bevorstehende Verhandlung den Rücken zu stärken.

Der Vorwurf sie habe Fake News über die Impfung verbreitet, sei in ihren Augen ein völlig ungerechtfertigter Vorwurf, „da sie sich lediglich ihrem Eid als Ärztin und ihrem Gewissen gegenüber verpflichtet fühlt“, rief sie den Frauen und Männer von der Bühne aus zu.

Dr. Göldner stellt sich den Fragen aus dem Publikum

Den Anfang der Vortragsreihe übernahm die selbständige Hebamme Isabel Graumann aus Bayern. Die Ausführungen der Fachfrau und Mutter von fünf Kindern über die Kindersterblichkeit belegte sie anhand vieler Zahlen und eigenem Erlebten. „Ich habe vier Söhne und die werde ich in keinem Schützengraben sitzen lassen“ und fügte hinzu, „das ist meine erste Botschaft“. Sie bezeichnete sich mit erkennbarer Ironie als „gefallener Engel“.

Göldner liest die Bibel

Von vielen erwartet und mit großem Beifall empfangen, betrat die Hauptperson der Veranstaltung Dr. med. Heidi Göldner die „Bühne“. Fast wie bestellt begannen bei ihren ersten Worten die Glocken vom Dom laut und anhaltend zu läuten. Jetzt war erst einmal Pause angesagt. Seit Beginn der „Plandemie“ 2020 habe sie der Psalm 91 begleitet („Ich lese jeden Morgen in der Bibel“) und ihr immer wieder neue Kraft gegeben, sagte die praktizierende Hausärztin.  

Eine Kollegin, Monika Richter aus dem Siegerland, ist im Verein “Demokratischer Ärzte“ engagiert. Ihr fehle eine politische Haltung gegenüber der Bundesregierung und dem RKI wie es weitergehen soll mit der Umstrukturierung des Gesundheitswesens. Auch habe sie den Eindruck, dass es nur noch ums Profitmachen und nicht mehr um die Menschen gehe.

Göldner bestätigte die Aussage ihrer Kollegin und wies daraufhin, dass sie wie viele andere Ärzte heilen möchte und dies weit über die die Leitlinien“ der Medikamentenverschreibung hinaus. Vor allem müssten die Patienten angeschaut werden. Alternative Medikamente und Behandlungen wie die Naturheilkunde entsprächen nicht den offiziellen Vorstellungen. Sie betonte jedoch auch, dass die Schulmedizin absolute Berechtigung habe, jedoch nicht in allen Fällen.

Corona muss aufgearbeitet werden

Ein weiterer Redner aus dem Publikum verlangte endlich eine Aufarbeitung der Vorgänge während der Corona-Pandemie, die jedoch nicht in Form einer „Salamitaktik“ stattfinden dürfe. In Richtung des „Zaungastes“ Joachim Schäfer, Pastoralreferent der katholischen Kirche, der mit seiner Kamera die gesamte Veranstaltung in Wetzlar beobachtete, rief er zu, „das können sie ruhig filmen. Er erwarte auch von den regionalen Medien, dass endlich einmal die Menschen gehört werden. Es sei eine Schande für dieses Land wie mit Menschen vom Schlag Heidi Göldner umgegangen werde.  

Eine junge Frau wollte von der beschuldigten Ärztin wissen, wie man in Zukunft solche Vorgänge wie die bundesweiten Einschränkungen in der Pandemie verhindern könne. Das sei eine gute Frage meinte die Angesprochene. Sie zitierte darauf die afrikanische Weisheit, dass viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Erde verändern. Die Fragerin wies auf die, ihrer Meinung nach zweite Möglichkeit, eines bundesweiten Volksentscheids hin: „Hätten wir diese Möglichkeit damals schon gehabt, wäre es möglich gewesen, sich gegen all die Maßnahmen zur Wehr zu setzen“.

Ein großes Lob bekam Heidi Göldner von einer ihrer Patientinnen namens Ute Trendmann. Sie habe in ihrer gesamten Krankenlaufbahn keine Ärztin erlebt, die so ethisch und fachlich kompetent arbeite. Sie finde darüber hinaus, dass jeder das Recht hat, seine Meinung zu sagen und als Arzt umso mehr, fügte sie hinzu. „Du konntest gar nicht anders handeln, weil du Christin bist“ bestätigte sie eine Zuhörerin in ihrem Handeln und begründete dies mit einem Satz aus Römer 14, Vers 22: „Wovon Du persönlich überzeugt bist, ist eine Sache zwischen Dir und Gott….“. Sie fügte den Psalm 103, Vers 6 hinzu: „Der Herr vollbringt Taten des Heils, Recht verschafft er allen Bedrängten“.

Heidi Göldner (links) erfuhr auch christlichen Trost

Sicherheit wird vor der Ärztekammer verteidigt

Eine weitere Ärztin aus dem Publikum verurteilte die örtliche Presse wegen ihres aktuellen Artikels in dem ebenfalls davon gesprochen wurde, dass Göldner Fake News verbreitet habe. „Das sei eine Frechheit und fordere eine Richtigstellung“, die von den Lesern angemahnt werden müsse. Sie müssten dabei deutlich machen, „dass sie keinen Bock mehr auf diese Lügen haben.“ „Ihre Sicherheit und gesundheitliche Unversehrtheit wird am kommenden Mittwoch nicht am Hindukusch sondern in Gießen vor der Ärztekammer verteidigt“, rief sie den Menschen auf dem Domplatz zu.

Fazit:

Rechts-oder Linksextreme waren der Demonstration offensichtlich ferngeblieben. Viele Veranstaltungsteilnehmer und Redner wie Heide Göldner outeten sich jedoch als gläubige Menschen, die vermutlich mit Nazis, „Querdenkern“ und Hetzern nichts zu tun haben. Spürbar war allerdings die Sorge über die für sie unbegreiflichen Vorgänge in der Pandemie und den Wunsch dies künftig zu verhindern. Unfassbar war für die meisten Anwesenden, die Hetze und die Wut, die Dr. Heidi Göldner entgegenschlägt, nur weil sie sich ihrem Gewissen und dem „hippokratischen Eid“ verpflichtet fühlt und die in ihren Augen unangebrachte Impfaktion in Frage stellt. Dass sich die beliebte und anerkannte Hausärztin jetzt vor der Ärztekammer dafür verantworten soll, ist für sie völlig unangebracht.

Für Mittwoch von 9.30 Uhr bis um 12 Uhr wollen die Veranstalter eine weitere angemeldete Demonstration in Gießen vor dem Verwaltungsgericht abhalten. Veranstaltungsleiter  Christian Kumbier aus Wetzlar und Mitstreiter möchten Heidi Göldner bei ihrem Auftritt vor der Ärztekammer unterstützen und „viel gute Energie“ in den Gerichtssaals senden.

Auszüge aus dem ärztlichen Gelöbnis

Ich werde meinen Beruf nach bestem Wissen und Gewissen, mit Würde und im Einklang mit guter medizinischer Praxis ausüben.

Ich werde, selbst unter Bedrohung, mein medizinisches Wissen nicht zur Verletzung von Menschenrechten und bürgerlichen Freiheiten anwenden.

Ich gelobe dies feierlich, aus freien Stücken und bei meiner Ehre.

(Auszug aus der Deklaration von Genf aus dem Jahr 2017: Hippokrates und das ärztliche Gelöbnis“

 Die Fotos sind dem Filmbeitrag über die Demonstration am Samstag (17. August 2024) entnommen. Die Urheberrechte liegen bei t.me/dlivetvDokumentation. Die gesamte Veranstaltung ist unter dem Link: https://www.youtube.com/live/mRoE2rCrVcM?si=qGZbEdFWcQW2iThj. sig

Bürgermeisterkandidat schenkt Rosen

Mit Rosen erfreute am Freitag der Bürgermeisterkandidat für Herborn, Michael Scheld (parteilos), die Passantinnen auf dem Herborner Wochenmarkt in der Altstadt.

In seiner charmanten, gewinnenden Art stellte er sich und seine Ziele als künftiger Bürgermeister vor. Was dabei besonders gut ankam, war sein großes Interesse an den Sorgen und Nöten der Bürgerinnen und Bürgern.

Sie könne sich ihn, den „Hörbacher Jung“, sehr gut als Herborner Bürgermeister vorstellen, meinte eine Dame. Das mag zwar ein etwas vorschnelles Urteil und ein Einzelfall sein, aber es zeigt, dass der charismatische 47-Jährige mit seinen Vorstellungen und Ideen gut rüberkommt. Eine der Angesprochenen sagte: „Wenn ich durch die Herborner Altstadt und über den Wochenmarkt gehe, ist das für mich wie ein Urlaubstag“.

Diese Gefühle für unsere schöne Stadt an der Dill gelte es zu fördern und wenn das noch mit einer schonenden Erweiterung der Infrastruktur einhergehen könne, sei man auf dem richtigen Weg, sagte Scheld.

Auch dafür will er sich mit seiner ganzen Kraft einsetzen, wenn ihm die Herborner Bürgerinnen und Bürger aus der Kernstadt und den Stadtteilen am 4. Mai 2025 ihre Stimmen geben. sig/Fotos: Gerdau

Workshop mit Benita

Da viele Interessierte im Mai dieses Jahres großes Interesse an unserem Workshop hatten, aber zu den genannten Terminen nicht abkömmlich waren, wurde beschlossen das Upcycling auf die Samstage, des 31. August und 07. September zu verlegen. Und so heißt es erneut: Aus Alt mach kreatives Neu!

An diesen beiden Tagen können Mann und Frau mit Unterstützung der Erdbacher Künstlerin Benita von Wendt Kunstobjekte aus altem Porzellan erschaffen. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt, selbst die Schwerkraft scheint ausgehebelt. Es bleibt Jedem überlassen, ob er/sie „nur“ malen oder unbemalte Skulpturen entwerfen möchte, natürlich geht auch beides. Der Workshop findet jeweils von 10 bis 17 Uhr im Töpfer-und Häfnermuseum in Breitscheid, Kirchstraße 27, statt. Die Getränke sind im Kursbeitrag enthalten.

Wer zwar Lust hat mitzumachen, Ihm oder Ihr aber nicht wirklich etwas einfällt, was er oder sie auf die mitgebrachten Teller, Tassen oder Kaffeekannen malen könnte, der Workshop steht unter dem Thema Niki de Saint Phalle.

Die farbenfrohe Welt der Nanas ist voll inspirierend. Sollte es an altem Geschirr fehlen, das findet sich leicht in Secondhandläden der Region.

Alles was mitgebracht werden muss ist, altes Geschirr für etwa zwei Projekte ( vorzugsweise einfarbig, in Scherben oder unversehrt), Einmalhandschuhe und eine FFP2-Maske wegen des Schleifstaubs.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Breitscheid durchgeführt und vom hessischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur im Rahmen des Programms LandKulturPerlen gefördert, so kostet der Workshop nur 20 Euro. Das Arbeitsmaterial (Farben, Stifte, Kleber, Schleifapparat) wird kostenlos zur Verfügung gestellt.Es sind noch 9 Plätze frei. Die Anmeldung bitte nur über die Gemeinde Breitscheid per Mail an: veranstaltungen@gemeinde-breitscheid.de oder telefonisch unter der 02777 91 33 21.

Falls noch Fragen offen sind erreicht man Benita von Wendt unter der Handy-Nummer: 0151 20 100 344 oder per Mail: info@benita-von-wendt.de.

Herborner Bürgermeisterkandidat eröffnet Wahlkampftour

An seinem ersten Infostand vor dem Getränkemarkt Hoffmann in der Herborner Au kam Bürgermeisterkandidat Michael Scheld mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch.

Dort konnte er einige Fragen der Interessierten beantworten, aber auch neue Themen in sein Wahlprogramm aufnehmen.

Sein besonderer Dank gilt der Filialleiterin des Getränkemarkts Hoffmann, Frau Monja Zufall, für ihre Unterstützung und Genehmigung. Das Datum und den Ort des nächsten Infostandes wird Michael Scheld rechtzeitig bekanntgeben. Er freut sich schon auf die nächste Gesprächs-und Vorstellungsrunde. Fotos: Gerdau

Ist die Subventionierung der christlichen Kirchen noch zeitgemäß

Eine der Haupteinnahmequellen der Kirche ist die Kirchensteuer – im Jahr 2021 etwa sechs Milliarden Euro für die evangelische und 6,7 Milliarden Euro für die katholische Kirche. Darüber hinaus finanzieren sich die Kirchen aus diversen Quellen. Eine davon sind die sogenannten Staatsleistungen, die an die evangelische und katholische Kirche fließen: über 500 Millionen jährlich, im Jahr 2022 sogar an die 600 Millionen – direkt vom deutschen Staat.

Laurentiuskirche in Dietkirchen an der Lahn. Foto: Gerdau

Kirchen erhalten Millionen aus der Staatskasse

Im vergangenen Jahr haben die Länder den beiden Kirchen mehr als eine halbe Milliarde Euro gezahlt. Grundlage dafür ist ein Abkommen, das laut Verfassung schon seit 100 Jahren abgeschafft werden soll. (Stern)

Jedes Jahr geht in Deutschland mehr als eine halbe Milliarde Euro an die beiden großen christlichen Kirchen. Die Grundlage für diese Zahlung ist seit mehr als 100 Jahren entfallen. Ein Unding. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Der Anlass liegt über 220 Jahre zurück. Die Aufgabe, die Regelung wieder aufzuheben, steht seit mehr als 100 Jahren in zwei deutschen Verfassungen. Und doch überweist der deutsche Staat weiterhin jedes Jahr etwa 600 Millionen Euro an die beiden großen Kirchen in Deutschland. Ein Irrwitz der Geschichte, der in der Tat schleunigst beendet werden sollte. (t-Online)

In der Debatte über eine Ablösung der sogenannten Staatsleistungen an die Kirchen hat die Bevollmächtigte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anne Gidion, die konstruktive Haltung der evangelischen Kirche bekräftigt.

Die EKD-Vertreterin wies darauf hin, dass mit den Staatsleistungen, die in die Eigenhaushalte der Kirchen fließen, ein Teil der kirchlichen Arbeit finanziert werde. Dazu gehörten etwa Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Flüchtlingen, Seelsorge und Begegnungsstätten. „Es geht um die Grundfinanzierung eines Dienstes an der Gesellschaft“, sagte sie. Bei einer Ablösung der Staatsleistungen werde es zu Reduktionen kommen müssen: „Wenn die Haushalte kleiner sind, wird auch die Arbeit kleiner.“ Dies sei „keine Drohung, sondern Rechnung“.

Mit Ausnahme von Bremen und Hamburg haben die Bundesländer Zahlungen an die Kirchen zu leisten. Die Staatsleistungen, oder Pachtersatzleistung, sind nicht zu verwechseln mit den Einnahmen aus der Kirchensteuer ihrer Mitglieder. Die katholische Kirche nahm 2020 rund 6,45 Milliarden Euro aus der Kirchensteuer ein, in der evangelischen Kirche waren es 5,63 Milliarden Euro[SG1] . (Christliche Medieninitiative pro)

Die römisch-katholische Kirche sei mit 8250 km² Grundeigentum größter privater Grundbesitzer in Deutschland. Frerk führte im Jahr 2013 neue Berechnungen durch, nach denen sich das Vermögen der katholischen Kirche 2013 auf bis zu 200 Milliarden Euro belief.

Das Finanzvolumen der evangelischen Kirchen Deutschlands ist gewaltig. Rund 10 Milliarden Euro stehen den 20 evangelischen Landeskirchen und fast 16.500 Gemeinden jedes Jahr für ihre Arbeit zur Verfügung. Die Hälfte davon stammt aus den Einnahmen durch Kirchensteuern und Gemeindebeiträgen.

Was verdient ein Kardinal netto?

Das Gehalt eines Kardinals beträgt in Deutschland in der Regel rund 11.500 Euro monatlich, hinzu kommen ein Dienstwagen und eine kostenlos zur Verfügung gestellte Wohnung. Einige Erzbischöfe verdienen mit ca. 13.600 Euro im Monat noch mehr

Auch das Auskommen der deutschen Bischöfe orientiert sich an Beamten, hier aber an der höheren Besoldungsordnung B – wiederum mit regionalen Unterschieden. Somit ist die Bezahlung von Bischöfen zum Teil mit der von Staatssekretären vergleichbar. Grob gesagt bekommen Erzbischöfe etwa 12.000 Euro Grundgehalt im Monat, andere Diözesanbischöfe liegen bei etwa 9.000 bis 10.000 Euro monatlich. Im Bistum Magdeburg erhält der Bischof etwa 60 Prozent dessen, was die Besoldungsordnung vorsieht. Auch hier kommen Dienstwohnungen und –wagen dazu, inklusive Chauffeur.

Einen wichtigen Unterschied gibt es hier aber noch: woher das Geld kommt. Denn während Pfarrer, Pfarrvikare oder Kapläne aus Kirchensteuermitteln bezahlt werden, werden Bischöfe, Weihbischöfe und Domkapitulare in der Regel auch aus der Staatskasse entlohnt. Diese Konstruktion ergibt sich unter anderem aus dem noch zur Zeit Napoleons ausgehandelten Reichsdeputationshauptschluss, mit dem die Kirchen bis heute für Enteignungen aus der Zeit der Säkularisation entschädigt werden. Mehrere Konkordate haben diese Zahlungen festgeschrieben. Allerdings zahlt der Staat die Bischofsgehälter nicht direkt. Vielmehr gibt es Pauschalzahlungen der Länder an die Bistümer, die das Geld für Personal- und Sachkosten verwenden.

In Frankreich wird keine Kirchensteuer erhoben. Aufgrund der strikten Trennung von Kirche und Staat (Laizismus) finanziert sich die Kirche aus den freiwilligen Beiträgen ihrer Mitglieder. Zum Kirchenzehnt (denier d’eglise), zu dem die Diözesen jährlich aufrufen, steuert aber nur eine Minderheit der Katholiken bei. Beispielsweise spendeten 2012 rund 1,25 Mio. Menschen einen Beitrag zum Kirchenzehnt.[5]

Im Jahr 2012 nahm die katholische Kirche in Frankreich 613,4 Mio. Euro ein.

Sonderstatus von Elsass-Lothringen

Die katholische Kirche in den Départements Bas-Rhin, Haut-Rhin und Moselle, also in den Gebieten, die 1871–1918 als Reichsland Elsass-Lothringen zum Deutschen Reich gehörten, genießt gewisse Vorrechte. Dies rührt daher, dass diese Territorien von der Trennung von Kirche und Staat nicht betroffen waren. Auch nach der Wiederangliederung an Frankreich übertrug man das Gesetz nicht auf diese Gebiete, sondern beließ es beim schon vor 1871 gültigen Recht, das auf dem napoleonischen Konkordat aus dem Jahr 1801 beruhte. Daher werden in diesem Gebiet katholische Priester, protestantische Pfarrer und Rabbiner vom Staat bezahlt, an öffentlichen Schulen wird katholischer und protestantischer Religionsunterricht erteilt.

Einmalzahlung oder Raten

Damit die Kirche auf die Staatsleistungen verzichtet, muss ihr erst ein lukratives Angebot gemacht werden: sozusagen die Entschädigung für die Entschädigung – die Ablösesumme. „Es führt verfassungsrechtlich an einer Entschädigung der Kirchen für diese Ablösung kein Weg vorbei“, sagt der Jurist Hans Hofmann.

Wie diese Ablösung aussehen könnte, da gebe es verschiedene Modelle, sagt Hofmann: „Dafür kommt zum Beispiel das Äquivalenzprinzip infrage, das im Bewertungsgesetz bestimmte Berechnungen zugrunde legt.“ Das Äquivalenzprinzip – also das Prinzip der Angemessenheit – sieht vor, dass die Kirchen durch die Ablösung finanziell nicht schlechter gestellt werden. Der Gesetzesvorschlag von den Linken, Grünen und der FDP von 2020 orientiert sich beispielsweise daran.

Entscheidend seien aber die Ablösungsmodalitäten, so Hofmann. „Da kommen drei Instrumente infrage: Einmalzahlungen, Ratenzahlungen, aber auch die Ausgabe von Wertpapieren oder gehandelten Staatsanleihen, und zu diesem Zweck gibt es zurzeit Gespräche zwischen der Bundesregierung, den Ländern und auch den betroffenen Kirchen.“ Quellen: Rainer Brandes, Liane von Billerbeck, Deutschlandradio, KNA, epd, statista, Humanistische Union, EKD, lkn


Die „Krombach“ hat als Naherholungsgebiet eine große Bedeutung

Die Krombachtalsperre wurde von 1946 bis 1949 gebaut wurde. Der Rehbach, ein Zufluss der Dill, musste sein Wasser zur Verfügung stellen. Zum Namensgeber reichte es aber nicht. Die kleine Krombach, die zwischen dem Ort Rehe und dem Campingplatz Rehe einst in den Rehbach mündete, erschien den Erbauern romantischer. Seitdem wird die Krombachtalsperre oft mit dem Krombacher-Bier in einem Atemzug genannt. Das ist natürlich falsch. Die Stromerzeugung und der Hochwasserschutz war der Grund für den Bau der Talsperre. Der nördliche Teil des Sees ist ein Naturschutzgebiet. Während der Staudamm in Hessen liegt, befindet sich der größte Teil des Stausees in Rheinland-Pfalz.

Bei schönem Wetter ist ein Badetag an der Krombachtalsperre ein Genuss.

Unweit der Staumauer verläuft die Landesgrenze. Die Talsperre ist die Höchstgelegenste in einer Kette von fünf Wasserkraftwerken, welche die EAM betreibt. Als Stromerzeuger hat die Wasserkraftanlage heute keine Bedeutung mehr. Ein einziges der großen Windräder liefert mehr Strom als alle fünf Anlagen zusammen. Im Bereich des Stausees soll um 1330 eine Ansiedlung gestanden haben. Ob es vielleicht aber nur eine Mühle war, die 1431 erwähnt wurde, lässt sich heute nicht mehr sagen. Zwei Campingplätze liegen an dem künstlichen See, der sehr gerne von Seglern befahren wird. Motorgetriebene Schiffe haben dort keine Chance. Einzig der DLRG, der am Südufer eine Depandance betreibt, darf logischerweise mit seinem schnellen Rettungsboot auf dem Wasser kreuzen. Text und Foto: Gerdau

Pressestimmen

Die Herausgeberin der „Stattzeitung.org, freie presse bodensee“ Stef Manzini, hat den nachfolgenden Artikel zu dem Pressesymposium mit „Axion Resist“ heute in der „Stattzeitung.org“ veröffentlicht.

(gerdaus-welt.de berichtete bereits über die genannte Veranstaltung)

Vertuschung. Vernetzung. Vorverurteilung.“ Das war der Titel des Pressesymposiums von „Axion Resist“ am 2. August 2024 in Wetzlar. Dr. Andrea Christidis, Gründerin von „Axion Resist“, Systemische Familientherapeutin und Gutachterin in forensischer Psychologie (MWGFD-Mitglied) sieht sich selbst seit Jahren als Opfer von Behördenwillkür. Staatliche Institutionen in ihrem Umfeld stellten ihren Doktorgrad infrage, zitierten sie vor Gericht, und schalteten auch schon einmal Interpol ein, so Christidis- um der „Schutzpatronin für echtes Kindeswohl“, wie sich Christidis selbst bezeichnet, mannigfaltig zu schaden- und sie zu diskreditieren. Die politisch motivierte Verfolgung von Aufklären war das Thema, zu dem Christidis selbst, Prof. Dr. Martin Schwab, RAin Katja Wörmer, RA Manfred Müller (er ließ sich vertreten), Dr. Heinrich Fiechtner (Arzt und Politiker), RA Edgar Siemund und Stef Manzini von der stattzeitung.org auf das Podium geladen waren. Der sogenannte „Reichsbürger-Prozess“ um Johanna Findeisen, und Dr. Reiner Füllmich waren „Fallbeispiele“ einer beispiellosen Hetzjagd auf Aufklärer, zu denen Strafverteidigung und Journalistin viel zu sagen hatten. In der rund fünfstündigen Veranstaltung wurden, moderiert durch Prof. Dr. Aris Christidis (Naturwissenschaftler), auch Publikumsfragen beantwortet. Ein großes Thema der Pressekonferenz waren die unverhältnismäßig harten und schikanösen Haftbedingungen, der bisher „unbescholtenen“ Bürger, die sich allesamt in der „Corona-Plandemie“ weit aus dem Fenster gelehnt hatten. Eine unschöne Randnotiz gab es ihn Form eines „Störers“, namentlich Joachim Schäfer von „Hessencam“, der sich weigerte angefertigtes Bild- und Tonmaterial von Zuschauern wieder zu löschen. Schäfer hatte mit ununterbrochenem „Streamen“ auch die Tonfrequenz der Pressekonferenz gestört. Edgar Siemund, Anwalt von „Axion Resist“ rief die Polizei zur Klärung. Der „Störer“ wurde erstmal vom Anwalt bis zum Eintreffen der Polizei festgesetzt, und beschwerte sich seinerseits über „Freiheitsberaubung“. Andrea Christidis hat als Veranstalterin Hausrecht. Es wurden nun wechselseitige Anzeigen gestellt. (Text: Stef Manzini)

Bürgermeisterkandidat für Herborn, Michael Scheld, besucht Behinderteneinrichtung

Mit Einrichtungen für Behinderte ist die Dill-Region gut aufgestellt. Eine davon, die Wohnstätte Herborn der Vitos Teilhabe gGmbH, schaute sich der Bürgermeisterkandidat Michael Scheld (parteilos) an und zeigte sich sehr überzeugt von der Leistung, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Wohnstätten in der näheren Umgebung von Herborn für Menschen mit Behinderungen erbracht werden.

Michael Scheld(parteilos) Foto: Gerdau

Im Verlauf seines Besuchs der Wohnstätte, konnte Michael Scheld sehr viel über die Organisationsstrukturen sowie die Tagesabläufe in dieser Einrichtung erfahren.

Pro Schicht betreuen 2-3 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den unterschiedlichsten Ausbildungsgraden des Sozial-und Gesundheitswesens die Menschen.

Die Krankheitsbilder der Menschen die dort betreut werden sind unterschiedlich. Der überwiegende Teil von ihnen kam mit einem körperlichen und/oder geistigen Defizit zur Welt. Hinzu kommen bei einigen psychische Erkrankungen und Intelligenzminderungen. (sig)

Michael Scheld (47) schilderte seine Erfahrungen bei seinem Besuch wie folgt: „Ich war ein wenig aufgeregt und unsicher darüber, was mich an diesem Tag erwarten sollte. Viele Fragen gingen mir durch den Kopf:

Würde ich von den Menschen akzeptiert?

Kann ich deren Erwartungen an mich erfüllen?

Habe ich Berührungsängste?

Wie würde ich insgesamt mit dieser für mich völlig neuen Situation zurechtkommen?

Mit einer positiven Anspannung und vielen Gedanken im Kopf ging ich zu Bett, denn ich sollte am nächsten Morgen um 08.30 Uhr meinen „Dienst“ im Haus 12 in der

Vitos Behindertenhilfe Region Herborn

Foto: privat

Austraße 40

35745 Herborn

beginnen. Ausgeruht und noch angespannter als am Vorabend, erschien ich pünktlich und mit frisch gebackenem Kuchen vor Ort.

Die Begrüßung durch das Team war ausgesprochen herzlich und der Empfang ließ meine Anspannung sofort abfallen. Nach wenigen Minuten hatte ich das Gefühl, dazu zu gehören. Nachdem mir bei einer Tasse Kaffee der Plan des Tages vorgestellt wurde, lernte ich die ersten Bewohner und Bewohnerinnen kennen. Schnell stellte ich dabei fest, dass die Neugier scheinbar auf beiden Seiten lag. Meine anfänglichen Bedenken, ob ich als Mensch Akzeptanz finde, ob ich Berührungsängste haben würde oder ich die Erwartungen und bevorstehenden Aufgaben erfüllen kann, waren innerhalb kürzester Zeit ausgeräumt. Schon die ersten Minuten überwältigten mich emotional völlig. Diese freundliche Herzlichkeit und unvoreingenommene Sensibilität die mir als „Fremden“ entgegengebracht wurde war unbeschreiblich. Ich wurde ohne jegliche Vorbehalte und Vorurteile aufgenommen und in die Gruppe integriert.

Michael Scheld wurde vom Team freudig empfangen. Foto: privat

Dies sollte für das Miteinander aller Menschen ein Vorbild sein!

Nach einem erlebnisreichen und spannenden Tag, bei dem vor allem viel gelacht wurde, nehme ich für mich folgendes mit:

Hier leistet ein tolles Team, fürsorgliche, respekt- und liebevolle Arbeit. Bei dem jede/jeder einzelne Mitarbeitende mit seinen Fähigkeiten auf die Bedürfnisse der Menschen eingeht.

Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen gehören in unsere gesellschaftliche Mitte und leisten dort einen großen Beitrag für den respektvollen Umgang und sind Vorbild für das Miteinander ohne Vorurteile.

Für mich steht fest, ich komme wieder und helfe dort mit, wo Hilfe gebraucht wird.