Postbank und Brief/Paketpost sind hier ab 18. Dezember nicht mehr zu finden.
Eben erreichte mich folgende Mail:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Redaktionsteam,
wie alle Banken beobachtet auch die Postbank, dass sich der Markt sowie das Verhalten unserer Kunden in Zeiten der Digitalisierung verändern. Hierauf stellen wir uns u.a. dadurch ein, dass wir für unsere Kunden unterschiedliche neue Filialformate mit differenzierten Produkt- und Serviceangeboten entwickeln. Zudem überprüfen wir kontinuierlich unser Filialnetz hinsichtlich seiner Wirtschaftlichkeit und Optimierungsmöglichkeiten.
In diesem Zusammenhang hat die Postbank beschlossen, die Filiale in Herborn zu schließen.
Das Angebot an Post- und Paketdienstleistungen bleibt in unmittelbarer Nähe aber auch in Zukunft bestehen und wird durch unseren Kooperationspartner Deutsche Post sichergestellt sein.
Die Postbank schließt zum 17. Dezember ihre Filiale in Herborn. Die Filiale am Bahnhofsplatz 2, in 35745 Herborn öffnet daher letztmalig am Freitag, den 17. Dezember, 2021 von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr.
Die Post- und Paketdienstleistungen können Kund*innen wie gewohnt in vollem Umfang nutzen. Dafür steht den Kund*innen ab dem 1. Dezember ganz in der Nähe die Partnerfiliale der Deutschen Post, Westerwaldstraße 4, in 35745 Herborn mit den im Einzelhandel üblichen Öffnungszeiten zur Verfügung.
Also noch einmal im Klartext:
Die Postbank schließt endgültig in Herborn ihre Pforten.
Die „normale“ Post wie Brief- und Paketpost, verlässt ebenfalls das Gebäude am Bahnhof und siedelt in die Westerwaldstraße 4 um.
Pressedienst der Deutschen Post
Neue Poststelle in der Westerwaldstraße 4 (Herborner Textilreinigung) ab 1. Dezember. Fotos: Gerdau
Mit einer neuen, revolutionären Bestattungsform will der Herborner Bestattungsunternehmer „Mörsheim Bestattung-Ihr Trauerbegleiter Herborn“, einen von vielen Menschen gehegtem Wunsch entsprechen. Dirk Mörsheim betreibt seit dem 13. März dieses Jahres sein Bestattungsunternehmen in der Herborner Turmstraße 4-6. Neben den üblichen Erd-, Feuer-und Seebestattungen, können die Angehörigen der Verstorbenen auch die Urnen-Beisetzung im Friedwald wählen. Seit neuestem hat der 30-jährige Verbandsgeprüfte Bestatter mit BaumFrieden ein Angebot in seinem Repertoire, auf das viele Menschen schon lange gewartet haben.
Dirk Mörsheim
Bei BaumFrieden wird die Asche des Verstorbenen in Kerkrade in den Niederlanden einem ausgewählten Bäumchen beigegeben. Nachdem die Asche vollständig in dessen Wurzelwerk übergegangen ist, kann der Baum an einem von den Verstorbenen oder deren Angehörigen gewünschten Ort in Deutschland eingepflanzt werden. Vielfach wird das der eigene Garten sein. Es spricht aber auch überhaupt nichts dagegen ihn an einem Lieblingsort der Verstorbenen in die Erde zu bringen. Der Wunsch, den lieben Verstorbenen auf diese Art ganz nahe zu sein, hat etwas ganz Besonderes.
An einem solchen Ort als Baum der Ewigkeit entgegen zu dämmern, ist für viele Menschen ein tröstender Gedanken.
Dirk Mörsheim, der erst kürzlich eine umfassende Ausbildung zum Verbandsgeprüften Bestatter absolviert hat, gibt über diese und alle anderen Bestattungsarten umfassend Auskunft.
Der sichtbare Lohn für die sechsmonatige, kostenintensive Ausbildung.
Am 6. Dezember, dem Nikolaustag will Mörsheim den von der Corona-Pandemie besonders belasteten Kindern eine Freude machen. Als Nikolaus verkleidet wird er von 9 bis 16 Uhr im Rewe-Markt an der Herborner Austraße stehen und ihnen mit einem kleinen Nikolausgeschenk ein Lächeln ins Gesicht zaubern. sig/Fotos: Gerdau
Bekamen die Karnevalistinnen und Karnevalisten des Herborner Karnevalverein (HKV) am 11.11. zum Beginn der närrischen Saison „nur“ den Schlüssel für den Hintereingang des Herborner Rathauses, so überreichte ihnen Bürgermeisterin Katja Gronau am Nachmittag darauf den für den Haupteingang. Zum Dank für die widerstandslose Überlassung des mächtigen Teils, ließ Sitzungspräsident Bernd Willi Walther alle drei HKV-Garden auf dem Marktplatz tanzen. Von den Elferratsmitgliedern und vielen Zuschauern flankiert, gaben die jungen Damen einen Vorgeschmack von dem, was die Besucher auf den Karnevalsveranstaltungen 2022 in Herborn erwartet.
Walther betonte: In seiner bis zum Aschermittwoch des kommenden Jahres währenden „Amtszeit“ im Rathaus, werden es zwar keine Gehaltserhöhung für die Bediensteten geben, aber der Humor, den er schon seit langem dort vermisse, werde wieder Einzug halten. Schon seit geraumer Zeit beobachte er und seine Narrenschar die Obrigkeit. So gehe es unter dem Dach des Rathauses alles andere als humorvoll, sondern im Gegenteil oft verletzend zu. „Das wollen weder wir, noch die Bevölkerung“, sagte Walther und empfahl wieder mehr Sachlichkeit und so oft wie möglich auch eine Prise Humor im Plenarsaal.
Walther schrieb den Herborner Politikern deutliche Worte ins Gebetbuch.
Das Gute an meinem Blog ist, dass ich zu jeder Zeit korrigierend eingreifen kann, wenn ich etwas geschrieben habe, das meine Leser als sachlich falsch einstufen.
Im vorliegenden Fall, wurde ich darauf hingewiesen, dass der HKV kein 10-sondern das 11-jährige Jubiläum feiere. Ich nehme an, dass dies so ist und habe mich (im Zweifelsfall) dazu entschieden, den fraglichen Satz zu entfernen.
Das gilt auch für die genannten Trainerinnen der Gardetänzerinnen. Auch hier habe ich scheinbar die falschen Infos bekommen und dementsprechend war wohl auch das Ergebnis nicht korrekt.
Vielen Dank für den Hinweis aus erster Hand. Ich habe das Foto und den offensichtlich strittigen Text dazu entfernt.
Früher als bei vielen anderen hat die Weihnachtssaison für Alexandra Müller aus Driedorf Münchhausen jetzt schon begonnen. In vielen Räumen ihres schönen Einfamilienhauses mit Blick über den Westerwald, stapeln sich leere und bereits gefüllte Schuhkartons, weihnachtlich beklebt oder noch nicht. Die 50-jährige Büroangestellte ist eine von vielen Weihnachtsengeln, die sich zur Aufgabe gemacht haben osteuropäischen Kindern das Weihnachtsfest zu versüßen. In diesem Jahr werden es bei ihr 40 Päckchen sein, die sie bis spätestens 15. November zu der Annahmestelle von Daniela Peter in Haiger gebracht haben muss.
„Schon meine Mutter Roswitha denkt jedes Jahr aktiv an die Kinder in der Welt, deren Weihnachtsfeste eher traurig und sehr arm verlaufen“, erzählt Alexandra. Diese Initiativen hat sie auch für sich übernommen und das gute Gefühl etwas für Kinder getan zu haben, die von der Welt vergessen worden sind, ist ihr Antrieb und Berufung zugleich.
Ein Richtwert für das, was sie in die Päckchen packt, gibt die Samaritan`s Purse, die barmherzigen Samariter, mit Sitz in Berlin. Die Empfehlungen sind nach Altersgruppen und Geschlecht der Kinder geordnet. Auch die Zollbestimmungen der unterschiedlichen Länder fließen da mit ein. Die Münchhäuserin hat das alles schon seit vielen Jahren ihrer Tätigkeit verinnerlicht und Ehemann Klaus unterstützt sie, wo er gebraucht wird. Er weiß, dass sein häuslicher Bewegungsbereich in der Vorweihnachtszeit durch Süßigkeiten, Mützchen, Schals, Handschuhe und Spielzeug drastisch beschnitten ist und akzeptiert die Aktionen seiner Frau voll und ganz.
Die leeren Schuhkartons bekommt Alexandra von einem Haigerer Schuh-Discounter. Die muss sie alle weihnachtlich bekleben und mit einem Hinweis auf Alter und Geschlecht außen versehen. Der Einkauf für den Inhalt der Schuhkartons ist abgeschlossen, wie man an den teilweise meterlangen Einkaufs-Bons leicht erkennen kann. „Die Kassiererinnen müssen bei mir schon Geduld haben und die Kunden hinter mir an der Kasse auch“, lächelt sie. Dann beginnt die Füllarbeit. Es gibt für alle eine sogenannte Grundausstattung. Das sind auf jeden Fall zwei Schulhefte, zwei Tafeln Vollmilchschokolade, Bonbons (nicht gefüllt), Kaugummistangen, Zahnpasta und je eine Zahnbürste. Den Rest füllt sie nach eigenen Vorstellungen und Erfahrung auf. Immer dabei ist jedoch ein kleines Kuscheltier.
Die Bekleidungsartikel müssen neu und ungewaschen sein, erklärt sie. Das habe einen ganz logischen Hintergrund. Man wolle so vermeiden, dass jemand seine ausgesonderten Textilien einfach in die Päckchen stopft. Auch Kriegs-oder Horrorartikel haben in den Weihnachtspäckchen nichts verloren. Die Vorstellung von den leuchtenden Kinderaugen beim Auspacken der Geschenke, ist ihr jeder Aufwand Wert. Bereits Anfang Januar schaut sie sich in den einschlägigen Geschäften der Region um, damit ihr ganz privates „Warenlager“ sich wieder füllt. Lediglich die verderblichen Waren wie Schokolade und CO kauft sie im letzten Moment ein.
Angst davor, dass ihre Päckchen nicht die richtigen Empfänger erreichen, hat sie nicht. Mein Gottvertrauen und auch das Vertrauen in die Arbeit der Samaritan`s Purse- Leute ist groß und außerdem will ich auch an das Gute glauben. Wenn schon bald die Kartons auf die Reise nach Berlin und dann nach Osteuropa gehen, ist „Weihnachten im Schuhkarton“ nicht mehr weit und ein klein wenig fiebert Alexandra Müller schon jetzt mit den kleinen Empfängerinnen oder Empfänger mit. Weitere Informationen bei Samaritan’s Purse e. V. Haynauer Straße 72 a, 12249 Berlin. Phone: +49 (0)30 76 883 883. Mail: Kontakt@die-samariter.org. Fotos: Gerdau
„Weihnachten im Schuhkarton“ ist nach eigenen Angaben eine internationale Aktion, die von Samaritan’s Purse getragen wird. Mehr als 186 Millionen Kinder wurden seit 1993 erreicht, davon 9.123.202 im Jahr 2020.
Samaritan’s Purse e. V. – Die Barmherzigen Samariter (bis 2018 Geschenke der Hoffnung e. V.) ist ein überkonfessionell tätiges Hilfswerk mit evangelikalem Hintergrund, das Menschen in gegenwärtig 16 Ländern unterstützt. Arbeitsschwerpunkte sind internationale humanitäre Hilfe sowie Entwicklungszusammenarbeit durch Unterstützung von bedürftigen Kindern und Familien im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit. Bekannt geworden ist es durch die Aktion Weihnachten im Schuhkarton. Diese ist Teil der weltweiten Aktion Operation Christmas Child, welche von der amerikanischen Organisation Samaritan’s Purse getragen wird.
Um die Diskussion um die Klimaerneuerung und ihre politischen Absichten besser zu verstehen, möchte ich einen weiteren Beitrag aus „unverdächtiger“, unpolitischer Quelle hinzufügen. Mir ist durchaus bewusst, dass ich meinen Lesern schwere Kost serviere. Im Grunde weist Professor Kobe in sehr diplomatischer Form auf die Tatsache hin, dass die Ziele des Klimaschutzes nicht bis zum Ende durchdacht sind und entscheidende Faktoren einfach nicht angesprochen werden. Da er seine Thesen eingegrenzt und auf das Bundesland Sachsen fokussiert hat, könnte man auf den Gedanken kommen, dass dies für das restliche Bundesgebiet nicht relevant sei. Ich warne vor diesem Trugschluss.
Prof.em.Dr.rer.nat.habil. Sigismund Kobe schrieb mir gestern folgendes:
Hallo Herr Gerdau,
ein Kollege wies mich auf Ihre Seite hin, der ein „REVIVAL“ unseres Beitrags von Anfang 2020 enthält.
Herzlichen Dank.
Ich hänge ein Positionspapier an.
Beste Grüße aus Dresden
Sigismund Kobe
POSITIONSPAPIER
Zum aktuellen Stand der Energiewende in Sachsen:
Herausforderungen und Probleme
Mit dem Kohleausstieg steht Sachsen vor Herausforderungen in einer bisher nicht bekannten Größenordnung von Veränderungen in strukturellen, ökonomischen und sozialen Dimensionen. Der Wegfall von gesicherter Erzeugerleistung der Braunkohle-Kraftwerke soll perspektivisch durch erneuerbare Energiequellen – vorrangig Windturbinen und Photovoltaik-Anlagen – kompensiert werden. Bei der Stromerzeugung werden in Deutschland jahreskumuliert bereits 46 Prozent der Elektroenergie durch erneuerbare Quellen bereitgestellt (Sachsen: ca. 30 Prozent). Auf politischer Ebene wird davon ausgegangen, dass sich dieser Anteil in historisch kurzer Zeit auf 100 Prozent erhöhen lässt. Darüber hinaus wird Energie für Verkehr und Wärme benötigt. Die Energiemenge für diese beiden Bereiche zusammen ist noch einmal um den um den Faktor 4 bis 5 größer als die für Elektroenergie (Strom) allein und wird bis heute vorwiegend durch fossile Energiequellen erbracht. In Zukunft soll zusätzlich auch dieser Bedarf vorrangig durch Windturbinen und Photovoltaik-Anlagen gedeckt werden. Es wird davon ausgegangen, dass dies der einzige Weg sei, das Ziel der Klimaneutralität im Energiesektor zu erreichen. Die Fragen der technologischen Umsetzung dieser Transformation des Energiesystems wurden bisher weder qualitativ noch quantitativ analysiert. Stattdessen wird erwartet, dass derzeit noch bestehende Probleme durch technologischen Fortschritt, z.B. durch eine Wasserstoff-Strategie, gelöst werden können. Elektroenergie wird durch Stromnetze übertragen. Ein fundamentales physikalisches Gesetz, der Knotensatz der Elektrotechnik, erfordert einen sekundengenauen Ausgleich zwischen Einspeisung und Verbrauch. Wird diese Balance nach der einen oder anderen Seite verletzt und kann nicht rechtzeitig gegengesteuert werden, droht innerhalb von wenigen Minuten ein Zusammenbruch des Stromsystems (blackout). Seit Beginn dieses Jahres gab es bereits drei Ereignisse im europäischen Verbundnetz, die zur automatischen Abtrennung von Teilnetzen geführt haben. Damit verbundene teilweise erhebliche Abweichungen von der Normfrequenz 50 Hz stellen eine Gefahr für die Versorgungssicherheit dar. Überschreitet der Anteil der Erneuerbaren am Strommix wegen des hohen Beitrags von Wind- und Sonnenstrom im Jahresmittel die 50-Prozent-Marke, werden zunehmend neue Großspeicher für Elektroenergie benötigt. Die Pumpspeicherwerke (PSW) in Deutschland mit einer Spitzenleistung von 9000 MW im Zusammenspiel mit dem Kompensationsvermögen konventioneller Kraftwerke reichen dann zu bestimmten Zeiten nicht mehr aus, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Quantitative Analyse: Die Einspeiseleistung aller Windturbinen in Sachsen schwankt zeitlich zwischen Null und ca. 800 MW. Die jahresgemittelte Einspeiseleistung beträgt etwa 250 MW. Das entspricht der Hälfte der Spitzenleistung des kleinsten der vier Blöcke des Kraftwerkes Boxberg (Abschaltung dieses Blockes: 2029). Das Kraftwerk Boxberg mit einer Spitzenleistung von 2400 MW (2021) kann bei hohem Angebot von Windstrom flexibel mit einer Absenkung der Leistung um bis zu 1800 MW reagieren und auch im umgekehrten Fall des Mangels für Ausgleich sorgen. Nach dem Kohleausstieg entfällt diese Option. Perspektivisch muss der Ausgleich volatiler Einspeisung durch erneuerbare Energiequellen zum überwiegenden Anteil über Speicher realisiert werden. Alternativen: Unter dem Stichwort „smart grid“ wird gelegentlich auf die Möglichkeit verwiesen, den Verbrauch flexibel an die volatile Erzeugung anzupassen. Allerdings sind bisher keine Konzepte bekannt, die dies in dem geforderten Leistungsbereich von einigen 100 MW realisieren können. Die derzeit schon gängige Praxis, bei Energiemangel Großverbraucher (z.B. Aluminium-Werke) abzuschalten und diese für die entstehenden Verluste zu entschädigen, ist auf Dauer keine Lösung. Auch Import (bei Dunkelflaute) und Export (bei Überproduktion) sind perspektivisch keine Optionen, da die Kapazitäten unserer Nachbarn in beiden Richtungen auch unter dem Aspekt eines europäischen „Green Deal“ begrenzt sind. Die Errichtung von Gaskraftwerken wäre denkbar, verstößt aber gegen die Forderung nach Klimaneutralität. Längerfristig könnte die chemische Speicherung von Energie über Elektrolyse Entspannung bringen. Gegenwärtig orientieren sich die meisten Projekte dazu jedoch auf die Verwendung von Strom aus dem Netz, benutzen also den dort vorhandenen Strommix. Dieser enthält im Mittel einen nicht zu vernachlässigenden Anteil von Strom aus konventioneller Erzeugung. Das eigentliche Problem, „grünen Wasserstoff“ direkt aus erneuerbaren Energiequellen bereitzustellen, ist noch nicht gelöst. Im kleinen Maßstab widmen sich Reallabore wie in Bad Lauchstädt (Ziel: 30 MW als installierte Leistung des Windparks im Jahr 2026) und Schwarze Pumpe (Ziel: 10 MW im Jahr 2024) dieser Aufgabenstellung. Für die Realisierung der oben angegeben Ziele ist allerdings das Hundert- bis Tausend-fache dieser Leistung erforderlich. Batteriespeicher sind keine Großspeicher. Schlussfolgerung: Ein weiterer Zubau von Windenergie- und PV-Anlagen (insbesondere als Freiflächen-Anlagen) ist an das Vorhandensein von Speichern mit einer dem geplanten Zubau adäquaten Speicherkapazität gebunden und hat die Existenz derselben als Vorbedingung. Sofortmaßnahmen: Für Sachsen ist die Ertüchtigung des PSW Niederwartha mit hoher Flexibilität und einer Spitzenleistung bis zu 120 MW unverzichtbar. Damit stünde etwa die Hälfte der jährlichen mittleren Einspeiseleistung aller Windturbinen in Sachsen zumindest zur Abdeckung der Bedarfsspitzen als Speicherreserve zur Verfügung. Weiterhin kann – falls notwendig – Regelenergie zur Stabilisierung der Netzfrequenz bei Abweichungen bis zu 10 mHz von der Norm 50 Hz bereitgestellt werden. Alleinstellungsmerkmal von PSW: Sie erfüllen eine der wichtigsten Anforderungen an ein modernen Stromsystems bei einem hohem Anteil volatiler Erzeuger, nämlich die Möglichkeit der schnellen Zuschaltung von Lasten. Und sie sind Schwarzstart-fähig. Aktuelle Ereignisse erinnern daran, dass dem Management im Katastrophenfall höchste Priorität zukommen muss.
Prof.em.Dr.rer.nat.habil. Sigismund Kobe, TU Dresden, 29. September 2021
Sigismund Kobe. Foto: privat
Sigismund Kobe
1940 geboren in Zella-Mehlis
1959-1965 Studium Kernphysik und Physik (TH/TU Dresden)
1965-1992 Assistent, Lehrer im Hochschuldienst und Oberassistent (Sektion Physik, TU Dresden)
1971 Dr. rer. nat. (TU Dresden)
1988 Dr. sc. nat. (TU Dresden)
1991 Dr. rer. nat. habil. (TU Dresden)
1992 Professor für Theorie ungeordneter Festkörper am Institut für Theoretische Physik, TU Dresden
Mit Hochdruck bereitete sich die Big Band des Herbornseelbacher Musikvereins auf die kommende Weihnachtszeit vor. Bereits für den 27.November ist der erste Auftritt der Band im Ruhrpark in Bochum zusammen mit dem heimischen Sänger und Entertainer Dirk Daniels geplant. Jetzt heißt es üben, dass die Backen glühen.
Bandleader Erwin Gabriel will es mit seiner Big Band wieder einmal wissen.
Am 5. Dezember um 17 Uhr geht es mit einem traditionell heimischen Weihnachtskonzert der Big Band weiter. Das findet diesmal nicht in der Herborner Konferenzhalle, sondern in der neuen Versammlungs-Stätte der Comeniusschule in Herborn statt. Mit dem Konzert werden gleichzeitig die neuen Räumlichkeiten eingeweiht. Nicht nur das Programm ist komplett überarbeitet. Die Band kommt dazu mit gesanglicher Unterstützung von Carsten Wenzel aus Biedenkopf. Der promovierte Zahnarzt mit langjähriger Erfahrung als Sänger und Instrumentalist, wird als Solist, aber auch im Duett gemeinsam mit der bekannten Franziska Immel auftreten. Karten dafür gibt es ausschließlich online über die Homepage des Musikvereins http://mvhbs.de oder telefonisch unter 02772/6776.
Franzi Immel und Carsten Wenzel bereiten sich auf ihren gemeinsamen Auftritt vor.
Den Schlusspunkt der musikalischen Vor-Weihnachtszeit bildet schließlich das Konzert „Weihnachten in Wetzlar“ am 11.Dezember um 20 Uhr in der Stadthalle Wetzlar. Hierbei musiziert die Big Band Herbornseelbach unter ihrem Bandleader Erwin Gabriel als Begleitband von Dirk Daniels. Karten hierfür gibt es unter http://www.dirkdaniels.de.
Die Motivation nach der langen Corona-Pause ist bei den Musikerinnen und Musikern sehr hoch. Wie sehr sie darauf fiebern, wieder „richtig“ Auftreten zu dürfen, wird schon bei den intensiven Probestunden mehr als deutlich. sig/Fotos: Gerdau
134.842 Aufrufe vor 1 Jahr WDR DokuSind E-Autos DIE Lösung gegen schlechte Luft und Klimawandel? Unsere Doku „Kann das Elektroauto die Umwelt retten?
Dieser WDR-Beitrag erschien mir derart interessant, dass ich ihn bei Facebook teilte. Er steht immer noch bei YouTube aber….
Heute bekam ich folgendes Schreiben von Facebook/Correctiv:
Correktiv hat sich des WDR-Beitrags angenommen, MIR diesen Vorwurf gemacht und ihn gleich mit einer Drohung verknüpft.
Es geht aber noch weiter:
Wohlgemerkt, ich war nicht in Südamerika, noch habe ich den WDR-Beitrag erstellt, ich habe ihn nur im Netz weitergereicht.
Und dann dieses noch:
Aha, immerhin. Die Bedrohung ist dennoch gegen mich gerichtet.
Zum Schluss:
Was lerne ich daraus? Laut den Fakten-Checkern von Correctiv hat der WDR, zumindest in diesem Beitrag, Unwahres von sich gegeben. Das betrübt mich sehr. Immer wieder bekomme ich doch vorgehalten, mich seriöser Quellen für meine Beiträge zu bedienen. Bisher habe ich immer vernommen, dass die ÖR dies in hohem Maße und eigentlich die Einzigen seien.
Falsch gedacht. Die Fakten-Checker von Correctiv sind die Einzigen, die die Wahrheit kennen und ihre Aussagen sind Richtwert für viele Medien und fast alle Meinungsverbreiter.
Vielleicht sollte man dennoch ein wenig nachforschen, wie es dieser Leser auf der Homepage von Correctiv tat.
Lesermeinung auf der Correctiv-Seite. Serpent 1989 schreibt am 12. September 2021 bei Correctiv (am Ende wegen Überlänge gekürzt )
Liebe Leser dieser Bewertung, von meiner Seite nur so viel:
CORRECTIV wird von folgenden Geldgebern finanziert:
1. Open Society Foundations – Inhaber: Multimilliardär George Soros
2. Bundeszentrale für politische Bildung – Inhaber: Die deutsche Bundesregierung
3. Rudolf Augstein Stiftung – Inhaber: Der Spiegel
Dies nur mal so als kleiner Denkansatz, wer alles bei CORRECTIV dahintersteht. Es geht hier also nicht darum, sogenannte Fake-News zu entlarven, sondern vor allem darum, die Meinung von einigen wenigen einflussreichen Personen, Regierungen und weltweit agierenden Konzernen mit Interesse an noch mehr Macht und Einfluss in den Vordergrund zu rücken sowie als einzig wahre Wahrheit hinzustellen, um die Bevölkerung weiterhin für dumm verkaufen und sie dadurch auch leichter beherrschen zu können. Also, ehe man irgendjemandem etwas glaubt, sollte man zuerst immer recherchieren, wer eigentlich hinter der ganzen Sache steckt und wer die Geldgeber sind, die ihre Finanzen schließlich nicht zum Spaß schmälern, um solche Webseiten zu unterstützen.
Die Leserin Monika Hillebrand dagegen schreibt am 2. September 2021: „Ich liebe Correctiv und auch sein österreichisches Pendant Mimikama.at. Wer nach der Lektüre der gut recherchierten und klar formulierten Artikel Sachzusammenhänge immer noch nicht versteht, dem ist nicht mehr zu helfen.
Wohlgemerkt, das sind Meinung von Bürgerinnen und Bürgers, die sich die Freiheit genommen haben diese kundzutun.
Na dann ist ja alles hoffentlich correct.
Wenn das nächste Mal wieder ein Betrag vom WDR gesendet wird, erst Correctiv anrufen und bis zu deren Freigabe das Gehirn ausschalten.