Herborner Weihnachtsmarktplatz eröffnet

Am Montag, pünktlich kurz nach 17 Uhr, eröffneten Herborns Bürgermeisterin Katja Gronau, Stadtmarketingchef Jörg Michael Simmer und Werbering Herborn-Vorstandsmitglied Lars Heidemann den Herborner Weihnachtsmarktplatz.

Eröffnungsreden. Von links: Katja Gronau, Jörg Michael Simmer und Lars Heidemann

Im Gott-sei-Dank wieder vorhandenen Pagodenzelt drängten sich die Markplatz-Besucher und suchten Schutz vor dem fast zeitgleich einsetzenden Nieselregen. „Der Elch“ verkaufte Glühwein und am Stand des SV-Herborn gab es das heiße Getränk in Form von Apfelwein mit und ohne Schuss. Nach Jahren der unfreiwilligen Abstinenz konnten die Nicht-Glühwein-Trinker ihren Durst wieder mit einem gezapften köstlichen Bier am Stand von Pierre Archinal stillen.

Von Susies zarter Hand gezapft schmeckt ein kühles Blondes noch mal so gut.

Mit dem Alpenhäusle punktete der Weihnachtsmarkt mit einer kulinarisch bayrischen Neuerung, die sofort gut angenommen wurde. Hans Czermak mit seinem Crépes-Stand bietet schon seit 35 Jahren zur Vorweihnachtszeit und auch in diesem Jahr seine leckeren Crépes an.

Ohne Elch kein Weihnachten, möchte man meinen.

Gleich ums Rathaus-Eck spielte „2Rockyou“ auf der kleinen Bühne. Das Kinderkarussell hielt sich noch bedeckt und wird erst in den kommenden Tagen und noch bis zum 30 Dezember genug zu tun bekommen. sig/Fotos: Gerdau

Polizeikonzert in Herborn.

Zwar noch kein Jubiläum, aber immerhin schon zum 14. Mal lädt die Polizeidirektion Lahn-Dill gemeinsam mit der Evangelischen Polizeiseelsorge am 7. Dezember (Samstag) um 17 Uhr zu einem Adventskonzert in die Evangelische Stadtkirche Herborn ein.

Wie auch in den vergangenen Jahren werden die Besucher einen bunten Strauß schöner Melodien erleben. Neben den Young Voices aus Mittenaar wirken „Reine Frauensache“ aus Wetzlar, das „Oranienquartett“ Dillenburg, der „MGV Eintracht“ Altenkirchen und „Principium Canti“ Lindenholzhausen mit.

Die Moderation wird Pfarrer Dr. Armin Kistenbrügge übernehmen und der Eintritt ist wie immer frei. Einlass ist um 16.15 Uhr.  sig/Foto: Gerdau

Muss Deutschland kriegstüchtig werden?

Kommentar von Siegfried Gerdau

Das Land mit der hoffnungsvollsten demokratischen Entwicklung gerät immer mehr aus den Fugen. Wie konnte es nur passieren, dass all das, wofür in den 1968er Jahren linksgerichtete Studentenmassen auf die Straßen gingen, auf den Kopf gestellt wird.

Erbittert kämpften sie damals gegen Nachrüstungsbeschlüsse. Die Existenz der Bundewehr wurde in Frage gestellt und die, die damals die Uniformen anzogen, als potentielle Mörder beschimpft. Der Wehrdienst wurde in denselben Kreisen verweigert und der Kriegsdienst sowieso. Es gehörte zum guten politischen Ton an Ostern gegen die Nato, Atomraketen und Waffen überhaupt zu marschieren, Kasernen zu blockieren und in den linken Hochburgen zur Jagd auf Wehrpflichtige zu blasen. Die noch relativ junge Grüne Partei forderte in ihrem damaligen Parteiprogramm gar die Abschaffung der Bundeswehr.

Die Friedensmarschierer von damals („Frieden schaffen ohne Waffen“) und Schwerter zu Pflugscharen-Schreier machen heute die nieder, die sich gegen Krieg und für eine Intensivierung intelligenter Diplomatie aussprechen.

Mit hunderten Holzkreuzen protestierten stramme Sozialisten gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen, verurteilten aufs tiefste jegliche Aufrüstung und achteten streng darauf, dass ihre Kinder nicht einmal mit Holzgewehren spielen.

Die immer noch Genossen sangen gemeinsam mit ihren sowjetischen Brüdern im Geiste die Internationale, pflegten enge Verbindungen über den eisernen Vorhang hinweg und verurteilten den konservativen Teil der deutschen Bevölkerung aufs tiefste.

Mao Tse-tung und Ernesto „Che“ Guevara, die marxistischen Revolutionäre und Vordenker, waren die Ideale und wer sich vom Establishment deutlich abgrenzen wollte trug deren Buttons auf dem revolutionären Kittel.

Was ist seitdem passiert?

In den Medien sind fast täglich die neuesten Waffen zu bestaunen, die Bundeswehr soll so schnell wie möglich erstarken und das Volk kriegstüchtig gemacht werden. Es wird die Stationierung von weiteren Mittel- und am besten auch Langstreckenraketen im Herz der Republik befürwortet und sogar gefordert. Krieg als politischem Mittel wird wieder Satisfaktion erteilt.

Es gibt kaum noch genügend Pflugscharen, um den Stahlbedarf einer explodierenden Rüstungsindustrie zu stillen. Wer es wagt sich dagegen auszusprechen oder gar die Friedenstaube der einstigen Friedenskämpfer zu zeigen, wird als ewig Gestriger verdammt oder als Putin-Freund verunglimpft.

Müssen ausgerechnet wir als militärisches Bollwerk die Freiheit notfalls mit dem Einsatz unseres Lebens und der Auslöschung unseres Landes verteidigen?

Anders als ein Paradoxon lässt sich es nicht bezeichnen, dass die in der Vergangenheit nicht selten als Kriegstreiber gebrandmarkte USA heute der beste Freund Deutschlands ist. Dies hält aber Viele nicht ab fast die Hälfte der amerikanischen Bevölkerung als Idioten zu bezeichnen, weil sie einen angeblichen Idioten zu ihrem Präsidenten gewählt haben.

Der deutsche Kaiser von Gottes Gnaden Wilhelm I. übernahm einst den anmaßenden Satz, dass vom deutschen Wesen die Welt genesen sollte. Sein Sohn forcierte das Gesagte und ließ sich in einen Krieg auch gegen Russland ziehen. Von Napoleon Bonaparte dem selbsterklärten Kaiser Napoleon I. dessen Truppen 1812 in Russland ihre Vernichtung erlebten, hatte der Guten nichts gelernt. Dieser I. Weltkrieg der sowohl in Russland, den westlichen Staaten und sogar in Fernost stattfand, endete erst 1918 mit dem totalen Zusammenbruch des Kaiserdeutschlands und forderte auf allen Seiten mindestens 17 Millionen Opfer.

Diese eindrucksvolle Karte verbildlicht deutlich die Dimensionen

Die Wunden waren noch nicht gänzlich geleckt, als der nächste Größenwahnsinnige namens Adolf Hitler 1939 das Deutsche Volk in einen weiteren Krieg schickte. Er schaffte es mit lockerer Hand sich die ganze Welt zum Feind zu machen. Als die 9. Armee in Stalingrad fast völlig vernichtet wurde, wendete sich allmählich das Blatt und der II. Weltkrieg geriet auf deutscher Seite ins Stocken. Ungeachtet auch der zunehmenden Zerstörung deutscher Städte durch alliierte Bomben, schrien 1943 Tausende im Berliner Sportpalast ihr Ja zum totalen Krieg heraus. Das Ergebnis ein weiterer totaler Zusammenbruch mit vermutlich 80 Millionen Menschen, die mittel oder unmittelbar durch Kriegseinwirkungen zu Tode kamen.

„Ich weiß nicht, mit welchen Waffen der Dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber der IV. Weltkrieg wird mit Stöcken und Steinen ausgetragen“, orakelte Albert Einstein, der bereits 1955 verstarb. Der Ausnahme-Wissenschaftler hatte sehr präzise Vorstellungen davon, welche Folgen der Einsatz der bisher schrecklichsten aller Waffen auf Menschen, Tiere und Umwelt haben würde.

Haben gerade wir, die Deutschen, nichts von all dem gelernt?

Wir setzen mit aller Kraft auf Experimente in Sachen Umwelt und Klimaschutz, zerstören dabei fast die Grundlage unseres bisherigen Wohlstandes und wollen der Welt erklären was richtig und falsch ist.

Wir lassen zu, dass das deutsche Volk bis in die Familien gespalten wird und feuern die Menschen an sich gegenseitig mit aller verbaler Kraft an die Hälse zu gehen. Wir lassen zu, dass Denunziationen, und gegenseitige Verleumdungen wieder hoffähig werden. Die „Melder“ haben Hochkonjunktur. In dem Land, dass sich viele Jahrzehnte lang mit dem Eintreten für Recht, Ordnung und persönlicher Freiheit gebrüstet hat, wird wieder überwacht was das Zeug hält. Politiker aller Couleur zeigen Bürger an, wenn diese sich ihnen gegenüber im Ton vergriffen haben. Das hatte schon vor 80 und zuletzt bis vor 35 Jahren in Deutschland Konjunktur.

Wir erklären die, die eine andere Meinungen vertreten, zu Nazis oder Querdenkern und würden ihnen am liebsten eindeutige Erkennungszeichen umhängen. Wir Deutsche, die im sogenannten III. Reich Millionen Menschen ermordet haben, lassen zu oder schauen weg, wenn Menschen jüdischen Glaubens oder Abstammung beschimpft und sogar verfolgt werden.

Wir Deutschen lassen uns von Staatsekretären erzählen, dass wir uns darauf einstellen müssen militärisches Aufmarschgebiet zu werden. Wir Deutschen diskutieren darüber, ob uns der Einsatz taktischer Atomwaffen wirklich mehr schaden könne, als dem „Feind“.

Wo ist der gesunde Menschenverstand geblieben?

Deutschland wurde aus der Sicht unserer Nachbarn als das Land der Dichter und Denker bezeichnet. Nachdem der deutsche Größenwahn abrupt ausgeschaltet werden konnte, waren wir dennoch bis vor kurzer Zeit mit die größte Exportnation und unsere Produkte wegen Made in Germany gefragt. Fast unmerklich erwachte er wieder, der der alte Größenwahn: Wir retten die Welt vor der Klimakatastrophe. Wir weisen der Welt den Weg zur Glückseligkeit. Wir wissen alles und sind gnädig bereit unser Wissen der Welt zu schenken.

Dann marschierten Putins Truppen in das einst russische Bruderland Ukraine ein. Das ist verbrecherisch und dafür muss Russland bestraft werden. Wirtschaftliche Sanktionen erwiesen sich jedoch als kontraproduktiv. Selbst konnten und können wir mangels Masse gegen die Militärmaschinerie aus den Weiten des russischen Imperiums nicht antreten. Aber wir konnten und können die ukrainischen Soldaten mit Knowhow und vielen Waffen unterstützen.

Parallel dazu wird die Bundeswehr zahlenmäßig und rüstungstechnisch aufgerüstet. 100 Milliarden Sondervermögen auf Pump, zusätzlich zum auf über 50 Milliarden gestiegenen Vereidigungshaushalt kein Problem. Finanzminister Christian Lindner (FDP), der sich gegen weitere Kreditaufnahmen wehrte und auf die vereinbarte Schuldenbremse verwies, wird einfach aus der Regierungskoalition hinausgeschmissen und seine Partei im nachhinein als Bremser und Querschießer bezeichnet sowie an den Pranger gestellt. „Der zu erwartende Krieg fordert von Allen Opfer“ und wieder machen (fast) alle mit. Die im Februar 2025 zu wählende Regierung wird vermutlich da weiter machen, wo die alte aufgehört hat. Da einige aus der Ampel ihren Platz im Berliner Reichstag behalten werden, ist Kontinuität garantiert.

Eines ist doch gewiss. Auch wenn die russische Nomenklatura einen verbrecherischen Krieg vom Zaun gebrochen hat, werden wir militärisch noch lange nicht dagegenhalten können. Ob wir das letzten Endes überhaupt wollen, ist die Frage.  Ganz sicher wollen wir keinen totalen Krieg, zumal die Bevölkerung noch nicht einmal die Möglichkeit hat sich in Bunkern in eine vermeintliche Sicherheit zu begeben. Es gibt nämlich gar keine mehr und dafür hatte in den vergangenen Jahren auch die deutsche Friedensbewegung gesorgt. Wir waren ja ausschließlich von Freunden umgeben und das ist auf die Dauer doch sehr langweilig. Foto: Gerdau

Anmerkung: Soeben sah ich in den Nachrichten, dass öffentliche Gebäude in Deutschland als Bunker genutzt werden sollen. Alles klar?

Noch eine Anmerkung: Soeben schickte mir eine Leserin folgenden Text und ein dazu gehöriges Foto: Sehr geehrter Herr Gerdau,

Ich habe vorhin ihren o.g. Artikel gelesen. Passend dazu möchte ich Ihnen das angehängte Foto zusenden.
Ich hatte es vor drei Jahren an einer Gedenkstätte in Bremen – Blumenthal aufgenommen.

Es erschien mir irgendwie passend ..

Mit freundlichen Grüßen

Kornelia M.

Adventsausstellung für guten Zweck

Eine kleine, aber feine Adventsausstellung veranstalteten am Samstagnachmittag Beate Kordesch und Christa Görzel mit Unterstützung der Evangelischen Gemeinschaft/EC Herbornseelbach e.V. Die eigenständige Gemeinde stellte ihr Gotteshaus in der Herbornseelbacher Goethestraße 1a zur Verfügung und begleitete die gesamte Ausstellung mit schönen Stücken ihres hauseigenen Posaunenchors.

Der Posaunenchor der Evangelischen Gemeinschaft EC begleitete Besucher wie Aussteller mit beschaulichen Musikweisen

In den vergangenen Jahren fand die vorweihnachtliche Ausstellung im Burger Bürgerhaus statt, dass in diesem Jahr aus baulichen Gründen nicht erreichbar war. Die evangelische Gemeinschaft mit  EC  (Jugendverband „Entschieden für Christus“) sprang ohne zu zögern ein und dafür ist Beate Kordesch nicht zuletzt dem 2. Vorsitzenden Reiner Benner sehr dankbar.

Handschuhe mit und ohne Fingerlinge waren bei Beate Kordesch gefragt

An mehreren Ständen boten die Aussteller ihre handgearbeiteten Produkte an und natürlich gab es auch leckeren Kuchen und Kaffee. Die Einnahmen aus deren Verkauf kommen dem Bau des Dillenburger Elisabeth-Hospiz zugute.

„Wie läuft das denn in der heimischen Wirtschaft“, wollte Michael Scheld (links) von Steffen Ströhmann unter anderem wissen.

Auch der Herborner Bürgermeisterkandidat Michael Scheld (parteilos) schaute sich die Ausstellung an und war erstaunt über die Fingerfertigkeit der Anbieter. Neben guten Gesprächen mit dem 2. Vorsitzenden Reiner Benner tauschte er sich auch mit dem Glasbläser Steffen Ströhmann von der Glastechnik Klaus Ströhmann aus. Das Unternehmen ist seit 1949 in Herborn in der Glasverarbeitung tätig. sig/Fotos: Gerdau

Kinderwunschbaum im Eitzenhöfer

Zum 4. Mal in Folge wartet der Weihnachtsmann mit der Kinderwunschbaum-Aktion im Obergeschoss des Herborner Kaufhauses Eitzenhöfer auf mildtätige Menschen. Die Mitglieder des Lions Club Herborn Schloss wollen auch in diesem Jahr bedürftigen Kindern eine Freude machen.

An den schön geschmückten Weihnachtsbäumen hängen runde Schilder, die Weihnachtskugeln symbolisieren sollen. Wer möchte, kann eine (oder mehrere) der „Kugeln“ seiner Wahl abnehmen, das beschriebene Genschenk aussuchen und an der Spielzeugkasse gleich nebenan bezahlen.

Lions Club Herborn Schloss. Von links: Karin Thomas, Ricarda Bonnert, Sabine Schmitt, Dieter Jung, Sina Albert und Carlotta Albert.

Eitzenhöfer erstattet den Käufern zusätzlich 10 Prozent Rabatt auf die gewählten Artikel. Am Samstagmorgen schmückten viele Hände mit Feuereifer die Bäume und beschrifteten die „Kugeln“. Kaum war die Arbeit getan und schon kamen die ersten Kundinnen, um sich das geschäftige Treiben anzuschauen. Hanni Köckert „pflückte“ spontan eine Kugel von einem der Bäume, ging zur Kasse und kam noch einmal zurück, um weiter zwei abzuhängen.

Hanni Köckert (rechts)

Die Einnahmen aus der Kinderwunschbaum-Aktion werden vom Lions Club Herborn Schloss an die Dillenburger Erziehungshilfe, das DRK und den Elisabeth-Verein gespendet. Die Aktion läuft noch bis einschließlich 14. Dezember 2024. sig/Fotos: Gerdau

„Estia“ feiert Geburtstag

Mit zahlreichen gut gelaunten Gästen feierten gestern die Betreiber des Estia auf dem Herborner Kornmarkt 12 den Geburtstag ihres griechischen Feinkostgeschäftes. Vor genau einem Jahr eröffneten Theofania und ihr Bruder Vasileios Chatzimanolis das kleine Unternehmen. Es wurde in kurzer Zeit von der Herborner Bevölkerung sehr gut angenommen.

Vasileios, Michael Scheld und Theofania (von links)

Zu den viele Gratulanten gehörte auch der Herborner Bürgermeisterkandidat Michael Scheld (parteilos), der Beiden viel Glück für die Zukunft und immer volle Geschäftsräume wünschte.

Neben vielen weiteren Spezialitäten aus ihrer griechischen Heimat sind seit neustem auch hausgemachte Produkte mit dem Namen bezeichnenden Namen Estia dazu gekommen. Diese eignen sich sehr gut als feine, gutschmeckende Weihnachtspräsente. sig/Fotos: Gerdau

Weihnachtsbäckerei im Seehof-Hotel

Kommenden Donnerstag (28. November) veranstaltet das Seehof-Team am Aartalsee bei Bischoffen für Kinder ein besonderes Highlight. Eine echte Weihnachtsbäckerei, bei der Mädchen und Jungen ihre Talente rund um die Produktion von Weihnachtsplätzchen zeigen können. Das Seehof-Betreiber- Ehepaar Kalliopi Konstantinidou und Ioannis Arabatzis stellen dafür die Naturalien und natürlich den nötigen Platz in ihrem Aura Restaurant zur Verfügung.

Während die jungen Plätzchenbäcker von 14 bis 17 Uhr backen, Tütchen basteln und dabei Weihnachtsgeschichten hören, können es sich Eltern und Großeltern bei Kaffee und einem Stück Kuchen gut gehen lassen.

Der gesamte Erlös der Veranstaltung wird für einen guten Zweck in der Region gespendet. Jetzt gilt es mit der Anmeldung schnell zu sein, damit sich die Akteure auf den Ansturm des Nachwuchses gut vorbereiten können. Kontakt: Phone: 06444/926-0  Fax: 06444/926-101 sowie E-Mail: info@seehof-aartalsee.de. sig

Weihnachtstraum am Aartalsee

Mit einem „Weihnachtstraum“, veranstaltet das Seehof-Hotel-Team am Aartalsee in Bischoffen zum dritten Mal in Folge ein Weihnachtsmarkt-Event, wie er im Bilderbuch steht. Das Betreiberehepaar, Kalliopi Konstantinidou und Ioannis Arabatzis, verspricht auch in diesem Jahr am 30.11. und 01.12.2024, die mehr als gelungene Veranstaltung des vergangenen Jahres zu toppen.

Das Betreiberpaar Kalliopi Konstantinidou und Ioannis Arabatzis,

Sie beginnt am Samstag (30.11.) um 16 Uhr und am darauffolgenden Sonntag (1. Advent) bereits um 12 Uhr. Dann wird auch der Weihnachtsmann die Kinder, die dann hoffentlich in großer Zahl sein werden, beschenken.

Kalliopi Konstantinidou hat mit ihrem Ehemann dem 42-jährigen Ionannis Arabatzi drei gemeinsame Kinder. Nicht zuletzt deshalb weiß die gleichaltrige Ehefrau, was Kinderherzen wünschen. Das bezieht sich auch auf das großzügig geschnittene Aura-Restaurant sowie die Gästezimmer.

Sehr gefragt sind die anspruchsvolle Gastronomie und Hotellerie bei Brautpaaren. In der traumhaften Umgebung des Aartalsees und den Terrassenanlagen des Seehofs können frisch Getraute selbst eine große Gästeschar willkommen heißen. In der wärmeren Jahreszeit lädt der Biergarten des Hotels zum Verweilen ein und die Gäste können ihre Kinder auf dem nahe gelegenen Spielplatz im Auge behalten.

Ein Teil des Seehof-Teams mit dem Koch (rechts oben).

Immer öfter entdecken viele Menschen das gepflegte Haus für ihre Events. Bei der Planung von Hochzeits- oder Familienfeiern und vielen anderen Vorhaben, steht die kreative Hausherrin mit Rat und Tat schon in der Vorbereitungsphase zur Verfügung. Die passenden Räumlichkeiten für Seminare und Vorträge sind ebenso vorhanden wie eine moderne Küche, in der sowohl griechische als auch internationale Gerichte kreiert werden.

Besonders stolz sind die Seehof-Betreiber auf den ausgezeichneten Service ihres Hotel-Restaurants. Ein angeschlossener Wellness- Bereich, in dem sich die Gäste entspannen können, rundet damit den Aufenthalt in Perfektion ab.

Zu dem bevorstehenden „Weihnachtstraum“ sollte noch erwähnt werden, dass dort ausnahmslos heimische Anbieter ihre in der Regel selbst gefertigten Produkte anbieten. Kalliopi Konstantinidou legt Wert darauf, dass der Weihnachtsmarkt mehr als eine „Trinkstation“ ist. „Ich möchte mit meinen Gästen über einen Weihnachts-Markt schlendern, der wie ganz früher diesen Namen auch verdient“, betont sie mit Nachdruck. Selbstredend wird es für die kleinen Gäste auch eine Spielecke mit Büchsenwerfen und ähnlichem geben.

Natürlich steht auch während des „Weihnachtstraums“ das Seehof-Restaurant Aura, sowie die sich anschließenden Gesellschafträume, zur Verfügung. Die Küche bereitet sich auf weihnachtliche Spezialitäten vor und an heißen Getränken aller Couleur wird kein Mangel herrschen.

Öffnungszeiten mit warmer Küche: Dienstag bis einschließlich Samstag von 12 bis 14 Uhr und von 17.30 bis 22 Uhr. An Sonn- und Feiertagen 12 bis 21 Uhr (Montag Ruhetag). Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten per Phone: 06444/926-0  Fax: 06444/926-101 sowie E-Mail: info@seehof-aartalsee.de. Über die Homepage: www.seehof-aartalsee.de gibt es weitere Informationen und auch natürlich die Speisekarte. sig/Fotos: Gerdau sowie hauseigene Fotos.    

Stets den ganzen Menschen im Blick

Evangelisches Dekanat an der Dill verabschiedet Pfarrer Jörg Moxter in den Ruhestand


Am Freitag, 6. Dezember 2024 wird in einem Gottesdienst um 18 Uhr in der Evangelischen Kirche Merkenbach Pfarrer Jörg Moxter, der langjährige Leiter und Mitarbeiter der Evangelischen Beratungsstelle Herborn, in den Ruhestand verabschiedet. Als Mitarbeiter kam Pfarrer Jörg Moxter 2002 ins Dekanat zur Evangelischen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche, Eltern und Paare nach Herborn. Präses Dr. Wolfgang Wörner vom Evangelischen Dekanat an der Dill würdigt Pfarrer Jörg Moxter, er habe stets den ganzen Menschen im Blick. Wörner kündigte an, die Stelle der Leitung werde im kommenden Jahr wieder besetzt.

Pfarrer Jörg Moxter

Pfarrer Jörg Moxter wurde 1988 ordiniert und war als Seelsorger sieben Jahre in der Gemeindearbeit und neun Jahre als Klinikseelsorger in der Psychiatrie in Bad Homburg, Frankfurt und Gießen tätig. Bereits dort hat er zahlreiche therapeutische Gruppenangebote geleitet.

Im Jahre 2002 erhielt er einen Dienstauftrag in der psychologischen Beratungsstelle des damaligen Dekanats Herborn. Schon bald wurde die Beratung von Erwachsenen und Paaren zu einem Schwerpunkt seiner Tätigkeit. Daneben übernahm er zeitweilig auch wieder einen Dienstauftrag als Gemeindepfarrer sowie in der Profilstelle Bildung des Dekanats.

2011 zog die Beratungsstelle aus ihren beengten Verhältnissen in der Herborner Hauptstraße in die großzügigen Räumlichkeiten im neuerbauten Haus der Kirche und Diakonie in der Straße Am Hintersand. Nach dem Ausscheiden von Dirk Crone, dem langjährigen Leiter der Beratungsstelle im Jahre 2013, wurde Jörg Moxter zu dessen Nachfolger ernannt.

In der Zeit seitdem hat sich die Arbeit in der Beratungsstelle tiefgreifend gewandelt, ausgehend von einer klassischen Familienberatung hin zu einer Beratung von immer komplexer werdenden Familiensystemen, wie Alleinerziehenden, Trennungs- und Scheidungsfamilien, sowie von Patchworkfamilien.

Eine besondere Herausforderung war es für Jörg Moxter und sein Team, die Betreuung der Ratsuchenden in den schwierigen Jahren der Corona-Pandemie von 2020 bis 2023 aufrecht zu erhalten. Auch als zeitweilig die Türen der Beratungsstelle geschlossen werden mussten, und persönliche Gespräche nicht möglich waren, wurde der Kontakt zwischen den Mitarbeitenden und ihren Klienten über Telefon oder auch Internet weitergeführt. Gleichwohl ist nach fester Überzeugung von Jörg Moxter die persönliche Beratung trotz guter technischer Hilfsmittel unersetzlich, da nur so der „ganze Mensch“ wahrgenommen wird.

Den ganzen Menschen im Blick

Neben dieser persönlichen Beratung, die stets an erster Stelle steht, ist ihm auch die Durchführung von Projekten „vor Ort“ stets ein großes Anliegen gewesen. So ist es gerade für Kinder und Jugendliche in der Zeit nach der Corona-Pandemie nicht einfach gewesen, wieder im Alltag anzukommen. Unter dem Motto „Runter vom Sofa – wieder rein ins Leben“ konnte im Juni dieses Jahres in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit an der Comenius-Schule Herborn und der Evangelischen Jugend im Dekanat ein sehr gelungenes Projekt für Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen stattfinden.

Besonders wichtig war für Jörg Moxter stets auch der Kontakt zu den Menschen in den Kirchengemeinden der Region. Immer wieder hat er sonntags auf den Kanzeln im Dekanat gepredigt, Gottesdienste mitgestaltet und Vorträge zu relevanten Themen angeboten.

Eine Leidenschaft für die Musik

„Seine besondere Begabung, die alltäglichen Herausforderungen und Probleme der psychologischen Beratung für seine Zuhörerschaft anschaulich und plastisch darzustellen, hat mich dabei immer wieder tief beeindruckt“, sagt Präses Dr. Wolfgang Wörner vom Evangelischen Dekanat an der Dill. Er weiß, eine große Leidenschaft von Pfarrer Jörg Moxter außerhalb seines Dienstes ist das Musikmachen. Ein besonderes nostalgisches Erlebnis ist es vor allem dann, wenn er zusammen mit seinem Bruder und weiteren Akteuren bei Gemeindenachmittagen oder anderen geselligen Treffen die Gäste mit musikalischen Darbietungen unvergessener Melodien und Evergreens erfreuen und begeistern kann. „Für mich verbindet Jörg Moxter in seiner Person theologische und therapeutische Kompetenz in besonderer Weise“, so der Präses, „Nahe bei den Menschen zu sein, ihre Sorgen und Bedürfnisse aufzunehmen und in belastenden Situationen Hilfe anzubieten, war und ist für ihn Auftrag und Herzensanliegen zugleich“. Text: Holger J. Becker-von Wolff. Foto: Jan Simon Schäfer

Ein Gesicht zum „Wort zum Sonntag“

Seit 70 Jahren gibt es „Das Wort zum Sonntag“ im Ersten – Pfarrer Stefan Claaß war als Sprecher acht Jahre dabei

Seit über 70 Jahren gibt es die kirchliche Verkündigungssendung „Das Wort zum Sonntag“ im „Ersten“. Nach der 1952 erstmals ausgestrahlten Tagesschau ist „Das Wort“ die zweitälteste Sendung im deutschen Fernsehen. Unter den mehr als 320 Sprecherinnen und Sprecher war mit Stefan Claaß auch eine Persönlichkeit aus unserer Region und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) mit dabei. Ein Rückblick.

Stefan Claaß im Hochhaus über der Reeperbahn: Hier hat er zum Eurovision Song Contest 2013 das Wort zum Sonntag gesprochen. Mit Gestik und Körperhaltung spielte Stefan Claaß in einem Beitrag im Sommer 2015: „Lebe lang und in Frieden“. FOTO: STEFAN CLAAß/Privat

Zu den prominentesten Autoren beim „Wort zum Sonntag“ gehörten die evangelischen Pfarrer Jörg Zink, Heinrich Albertz, Bischöfe Otto Dibelius (Berlin Brandenburg) und Hanns Lilje (Hannover) sowie auf katholischer Seite die Ordensschwester Isa Vermehren, Pfarrer Lothar Zenetti, Pater Klemens Jockwig oder Pater Johannes Leppich. In der Regel sind die Sprecherinnen und Sprecher drei Jahre dabei. Pfarrer Stefan Claaß war es von 2007 bis 2015. Seine Sprechertätigkeit wurde mehrfach verlängert. Erst war er als evangelischer Gemeindepfarrer beim SWR in Mainz und mit seinem Umzug nach Herborn später auch als Professor am Theologischen Seminar für den HR in Frankfurt tätig. Gerne erinnert er sich an die verschiedenen Beiträge für „Das Erste“ – und die Reaktionen darauf.



Mit Sarg mit Studio

Das „Wort zum Sonntag“ erreicht knapp zwei Millionen Zuschauer pro Sendung und gehört damit zu den quotenstärksten kirchlichen Sendungen in Deutschland, so steht es auf der Internetseite der ARD. Seit der ersten Ausstrahlung im Jahr 1954 hat sich einiges geändert: Markierte die Sendung früher das Ende des Fernsehprogramms, so steht es heute mittendrin – zwischen Tagesthemen und dem Spätfilm. Als 1970 das „Wort zum Sonntag“ von Samstagabend auf den späten Sonntagabend verschoben werden sollte, hagelte es Proteste von den Zuschauern – der Sendeplatz blieb bis heute erhalten. Allerdings wurden aus den zehn Minuten Sendezeit zunächst fünf, heute sind es vier Minuten. „Einen direkten Einfluss auf das Format der Sendung hatten wir nicht“, sagt Pfarrer Stefan Claaß, „die Rahmenbedingungen werden zwischen der EKD und der ARD ausgehandelt“. Der heutige Theologieprofessor für Predigtlehre und Gottesdienstgestaltung am Theologischen Seminar der EKHN war gerne mit dabei: „Für das Thema und die Gestaltung der vier Minuten waren wir die Hauptverantwortlichen“, sagt er, „im November 2012 habe ich zum Thema Tod gesprochen und mir einen Sarg ins Studio stellen lassen“, erzählt Stefan Claaß, „die Diskussion im Nachgang zur Sendung waren immer sehr interessant: manchmal entwickelte sich die zunächst geäußerte Ablehnung von Zuschauern in ein echtes Interesse. So erinnere ich mich an einen Austausch mit einem 16Jährigen. Er schrieb mir, weil er mit seinen Eltern nicht über das Thema Tod reden konnte.“  

Mit seinen Beiträgen hat er gerne auch Kirchenferne ansprechen wollen und wollte für sie auch verständlich sein. Für den Theologieprofessor spielt „das Evangelium mitten in der Welt“, daher freuen ihn besonders Drehorte außerhalb des Studios: „Ich erinnere ich mich gerne an die Evangelischen Kirchentage in Bremen und Dresden, die ich bewusst dafür wählte“.  Mehrmals hat er das „Wort zum Sonntag“ am Abend des Eurovision Song Contest gesprochen. So war er zur Fernsehaufzeichnung in Hamburg in einem Hochhaus mit Blick auf die Reeperbahn.“2010 war ich für das Wort zum Sonntag live in Oslo und habe den Sieg von Lena vorausgesehen und im Beitrag angedeutet“, sagt Stefan Claaß verschmitzt. In einer Sendung zur Olympia wollte er das Logo mit den fünf bunten Reifen einblenden lassen: „aber das war dann aus Kostengründen nicht möglich, wir hätten eine Lizenz dafür kaufen müssen. Also ging ich in einen Spielzeugladen und kaufte mir fünf farbähnliche Ringe, mit denen ich dann im Studio jonglierte“, erinnert sich Stefan Claaß lächelnd.   

Gegenseitig im Dienst vor der Kamera bestärkt

In seiner Zeit als aktiver Sprecher für die ARD hat er gerne mit Annette Behnken, Alfred Buß, Dr. Wolfgang Beck, Gereon Alter, Verena Maria Kitz, Nora Steen und Michael Broch zusammen gearbeitet. Zweimal im Jahr haben sich die insgesamt acht Sprecherinnen und Sprecher der evangelischen und der katholischen Kirche gemeinsam mit den kirchlichen Rundfunkbeauftragten und einem Media-Trainer zu einem mehrtägigen Austausch getroffen. Eines dieser Treffen hat auch im Schloss Herborn, dem Theologischen Seminar der EKHN, stattgefunden. Es war mehr als nur Manöverkritik und Kamera-Training. „Es war ein guter Austausch unter Kolleginnen und Kollegen“, sagt Pfarrer i.R. Alfred Buß, der damals auch in Herborn war, „wir haben uns mit den katholischen Kollegen in dieser kleinen Runde getroffen, um uns gegenseitig im Dienst vor der Kamera zu schulen. Wir sind wertschätzend miteinander umgegangen und haben uns so gegenseitig bestärkt“.

Das ökumenische Team für das „Wort zum Sonntag“ beim Training in Herborn: Annette Behnken (von links), Alfred Buß, Dr. Wolfgang Beck sowie rechts neben dem Monitor stehen Gereon Alter, Stefan Claaß und Verena Maria Kitz. Es fehlen Nora Steen und Michael Broch. FOTO: BECKER-VON WOLFF

„Die Herausforderung besteht darin in wenigen Minuten den Menschen etwas Wesentliches vom Glauben zu sagen, dabei stets auf die eigene Körpersprache zu achten und an einem Stück zu sprechen“, sagt Alfred Buß. Der ehemalige Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen war wie Pastorin Annette Behnken seit 2013 mit dabei. Beide wissen, „die ersten 12 Sekunden sind entscheidend, ob die Menschen dran bleiben oder wegzappen“. Es sei eine besondere Gemeinde, die am späten Samstagabend das „Wort zum Sonntag“ sehe: „Ich kann damit leben, dass manche mich ausschalten. Spannend finde ich, wie die Zuschauer das Gehörte mit ihrem Leben verbinden“, sagte Annette Behnken, die ebenfalls am Treffen 2012 im Herborner Schloss teilgenommen hat.

Einzelne formale Experimente gab es beim „Wort zum Sonntag“ immer wieder: Es wurden auch schon mal Live-Sendungen aus einem Bahnhof, einem Kreißsaal oder von einer Autobahnbrücke ausgestrahlt. Pfarrer Heiko Rohrbach brachte seinen Hund Jenny mit ins Studio und setzte ihn neben sich auf die Couch. In Erinnerung bleiben den Zuschauern vor allem Sendungen, die aktuell auf Ereignisse eingehen. So ließ der evangelische Pfarrer Jörg Zink nach der Flugzeugentführung in Mogadischu am 15. Oktober 1977 seinen geplanten Text kurzerhand fallen und formulierte ein neues „Wort“ im Studio, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Bischof Martin Kruse, sprach am 11. November 1989 zum Fall der Mauer.

Auch Stefan Claaß hat es schon erlebt, dass zuvor aufgenommene Beiträge neu aufgenommen werden mussten, weil es die Nachrichtenlage erforderte. Der Alt-Präses Alfred Buß musste im August 2014 sein Wort zu Krieg und Frieden neu sprechen, nachdem Obama die ISIS aus der Luft angriff. Für Stefan Claaß war die Nuklear-Katastrophe in Fukushima ein Grund, einen neuen Beitrag aufzunehmen. Nervös sei sie beim ersten Mal vor der Kamera nicht gewesen, sagt Annette Behnken. „Da die Beiträge in der Regel vorher aufgezeichnet werden, kann da nichts schief gehen“ , sagt die Pastorin, die auch im NDR-Hörfunk die Radioandachten spricht. „Wenn etwas mal nicht klappt, wird es neu aufgenommen“. Im Studio stehe sie meist allein vor einer ferngesteuerten Kamera. „Viel aufregender ist für mich, wie der Beitrag bei den Menschen ankommt“, sagt die Pastorin aus Niedersachsen, die noch zum aktuellen Team zählt. 

Holger J. Becker-von Wolff