Osterferien 2025

Kinderfreizeit: Noch Plätze frei in Hartenrod

Herborn. Eine Woche voller Abenteuer erwartet Kinder von 8 bis 13 Jahren vom 12. bis 17. April 2025 im Haus Bergfried in Hartenrod. Die Evangelische Jugend im Dekanat an der Dill hat für diese Freizeit noch ein paar Plätze frei. Anmeldungen werden bis 15. Januar 2025 erbeten. Die Kinderfreizeit im Haus Bergfried bietet tolle Aktionen für die Kinder. Das Team hat sich wieder ein cooles Programm mit Spielen, Singen, Workshops, Basteln, Abendprogramm und vielem Mehr ausgedacht. Das große Gelände am Haus lockt mit einem Spiel- und Fußballplatz, einer Feuerstelle und dem Tischtennis nach draußen. Spaß ist also garantiert. Die Teilnahme kostet 225 Euro (248 Euro für Kinder außerhalb des Lahn-Dill-Kreises). Geschwisterkinder erhalten einen Rabatt. Es wird um Anmeldung gebeten unter  barbara.maage@ekhn.de  (Holger J. Becker-von Wolff)

Jetzt wird’s dreidimensional!

Die Arbeiten aus Pappmaschee des letzten Kurses sind nicht nur bei den Besuchern unserer Ausstellung im September gut angekommen, auch die Teilnehmerinnen hatten riesigen Spaß.

Das nächste Pappmaschee-Seminar startet im Februar 2025. Es umfasst 5 Termine: Freitag, 14.02. von 17 Uhr 30 bis 19 Uhr, Freitag, 21.02. und 28.02. von 16 bis 20 Uhr, Freitag, 07.03. von 17 Uhr 30 bis 19 Uhr und Freitag, 14.03. von 16 bis 20 Uhr in meinem Malkursatelier in Erdbach.

Ausführliche Informationen findest Du unter folgendem Link

Vorsicht Farbexplosion!

 

Da das Pouring 2024 so vielen Menschen so viel Spaß gemacht hat, findet es natürlich auch 2025 wieder statt. Dieses Mal aber an drei aufeinanderfolgenden Freitagen: 21. 03., 28.03. und  04.04. jeweils von 16 bis 20 Uhr in meinem Malkursatelier in Erdbach.

Alle Informationen zu diesem Seminar und die Arbeiten, die in den Workshops 2024 entstanden sind, findest Du hier.

Der Neue

Wenn Du gerne eigenständig arbeiten möchtest, ist dieser Workshop ein guter Einstieg.
Denn warum wirken Bilder so anders, wenn man Farben leicht verändert oder Bildinhalte etwas anders anordnet? Wie arrangiert man eine Bildkomposition, wenn sie zum Beispiel Chaos oder Harmonie ausdrücken soll? Fragen, die ich des Öfteren in den Workshops und Malkursen höre. Also höchste Zeit, einen Seminar zu diesem Thema anzubieten. 

Hört sich trocken und verstaubt an, ist es aber nicht! Bildelemente anzuordnen ähnelt einem spannenden Rätsel mit tausend Facetten. Um dem annähernd gerecht zu werden, probieren wir an vier Tagen aus, was Bildkomposition alles kann. Wir starten am ersten Tag mit den Grundlagen in Theorie und Praxis. Am zweiten Tag schauen wir uns im Frankfurter Städel an, wie die Großen der Kunst ihre Leinwände bespielt haben. An den restlichen zwei Tagen experimentieren wir auf Papier und Leinwand und wenden an, was wir bis dahin entdeckt haben.


April 2025: Viertägiges Seminar von Donnerstag, den 10.04 bis Sonntag, den 13.04. jeweils von 10 bis 17 Uhr.

Ausführliche Informationen zum Seminar Komposition findest Du hier .

… und farbenfroh geht es weiter …

Du suchst Entspannung? Dann ist Alcohol Ink das Richtige für Dich, denn Du arbeitest intuitiv. Du brauchst keinerlei Vorkenntnisse, nur Spaß an Farben solltest Du mitbringen.

Mai 2025, an drei aufeinanderfolgenden Freitagen: 09.05., 16.05 und 23.05. jeweils von 16 bis 20 Uhr in meinem Malkursatelier in Erdbach.

Mehr Details zu Alcohol Ink findest Du hier.

Wer noch nicht genug vom 3-Dimensionalen hat

Du erschaffst mit meiner Unterstützung Kunstobjekte aus altem Porzellan. Deiner Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt, selbst die Schwerkraft scheint ausgehebelt! : ) Es bleibt Dir überlassen, ob Du „nur“ malen oder unbemalte Skulpturen entwerfen möchtest, natürlich geht auch beides.

Juni 2025, an drei aufeinanderfolgenden Freitagen: 13. 06., 20.06. und  27.06. jeweils von 16 bis 20 Uhr in meinem Malkursatelier in Erdbach.

Mehr Informationen zum Upcycling findest Du hier.

Wenn ich Dich neugierig auf die Workshops gemacht habe, freue ich mich auf eine Rückmeldung. Mindestteilnehmerzahl der Workshops sind 3 Personen. Falls Du Menschen kennst, die an dem Angebot Interesse haben, kannst Du die Mail gerne weiterleiten.

Liebe Grüße

Benita


Benita von Wendt / Malerei - Fotografie - GrafikDesign - Workshops / Mobil : 0151 20 100 344 / www.benita-von-wendt.de

Wäschewaschen verschieben. Menschen im Südwesten sollten von 8 bis 11 Uhr Strom sparen

Stromknappheit in Baden-Württemberg.

Um Kosten und CO2-Emissionen zu senken, sollten die Menschen im Südwesten am Freitag von 8 Uhr bis 11 Uhr möglichst wenig Strom verbrauchen.

Der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW informierte in Stuttgart über die App „StromGedacht“, dass die Transportkapazitäten der Stromleitungen aus dem Norden Deutschlands in den Südwesten zu stark ausgelastet seien.

Große Strommengen aus konventionellen Kraftwerken und dem Ausland würden gebraucht, um das Netz zu stabilisieren, so TransnetBW weiter.

Quelle: Focus

Ahmadiyya Muslime kehren in Herborn

Die Stadt lag um 7.30 Uhr noch in tiefem Schlummer. Es waren erst wenige Stunden vergangen, als es aus allen Ecken und Kanten knallte und die Menschen das neue Jahr mit Raketen und Böllern begrüßten. Im Gebetszentrum der Ahmadiyya im Herborner Stadtteil Burg hatten sich die Mitglieder dieser islamischen Reformgemeinde zum Gebet eingefunden und bereiten anschließend ihre jährliche Putzaktion in der Herborner Innenstadt vor.

Nach dem Gebet und einem Frühstück sammeln für die Sauberkeits-Aktion.

Etwa 30 überwiegend junge Männer hatten sich unter der Führung von Samar Ahmad in drei Gruppen aufgeteilt, um die Hinterlassenschaften der Neujahrsnacht zu entfernen. In der Bahnhofstraße sah es besonders wüst aus, aber auch vor dem Bahnhof oder dem Markt- und Schießplatz war es nicht viel besser. Besen und Schippen ebenso wie große Müllbeutel hatten sie aus ihrem Gebetszentrum geholt und füllten mit Feuereifer die Müllsäcke.

Die Überbleibsel einer lauten Nacht blieben einfach liegen

 Der für die Herborner Gemeinde zuständige Imam und Theologe Arslan Ahmad Sindhu war in diesem Jahr nicht vor Ort. Schließlich gibt es in seinem Wirkungsbereich noch andere Orte wo die Ahmadiyya ihr segensreiches Werk verrichteten. Mit dabei war jedoch der Herborner Bürgermeisterkandidat Michael Scheld (parteilos). Er wollte den ehrenamtlichen Einsatz der „Saubermänner“ persönlich und vor Ort erleben und hatte auch mehrere Thermoskannen Tee für sie im Gepäck.

Zwei Sorten heißer Tee von Michael Scheld kamen gut an

Kaum zu glauben welche Mengen von abgeschossenen Feuerwerks-Batterien und Umverpackungen herumlagen. Einer der jungen Männer meinte: „Was man alles Gute mit diesem „verschossen Geld“ hätte machen können.“  

Die Frage, die den Ahmadiyya jedes Jahr neu gestellt wird, „warum macht ihr den Dreck anderer Leute überhaupt weg“, beantwortete Samar Ahmad so überzeugend wie schlüssig. „Wir sahen und sehen immer noch diese deutschlandweit stattfindenden Neujahrs-Putzaktionen als ein Zeichen der Dankbarkeit“, sagte er und fügte hinzu, dass man damit auch jungen Menschen dem bürgerlichen Ehrenamt nahebringen wolle.

Halbzeit bei der Putzaktion. Die „Ausbeute“ konnte sich bereits sehen lassen.

200 Ahmadiyya-Gemeinden nehmen alljährlich in Deutschland an dieser Putzaktion teil. Frauen und Mädchen, die bei der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde absolut gleichwertig sind, will man mit dieser Arbeit jedoch nicht belasten.

Wer sind die Ahmadiyya ?
Die Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) wurde 1889 in Indien gegründet, und ist mittlerweile mit zehn Millionen Mitgliedern in über 220 Ländern weltweit die größte Gemeinschaft unter den organisierten Muslimen. In den einzelnen islamischen Staaten ist sie dennoch eine Minderheit. Ihr Hauptsitz befindet sich aktuell in Tilford, Großbritannien.
Nach eigenen Angaben ist sie die einzige islamische Bewegung, die mittlerweile seit mehr als 100 Jahren von einem rein spirituellen Khilafat geleitet wird. Der Kalif der AMJ ist Seine Heiligkeit Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba). Die Ahmadiyya wollen für die ursprünglichen Werte des Islam eintreten. Diese sind nach ihrer Überzeugung Barmherzigkeit gegenüber allen Menschen, absolute Gerechtigkeit, Gleichwertigkeit von Frau und Mann, Trennung von Religion und Staat, Beendigung gewalttätiger Aktionen im Namen der Religion sowie die Menschenrechte, wie sie im Koran festgelegt worden sind. Ihr Grundsatz: „Es soll kein Zwang sein im Glauben!“ (2:257), so stehe es im Koran, und dazu passt auch ihr Wahlspruch „Liebe für alle, Hass für keinen.“
Die AMJ ist seit 2013 die erste islamische Körperschaft des öffentlichen Rechts und damit den großen Kirchen rechtlich gleichgestellt. Seit dem gleichen Jahr bietet sie als Partner des Landes Hessen den bekenntnisorientierten Islamunterricht an Grundschulen an.
Die ihrer Meinung nach zeitgemäße Interpretation des Islam, wird von vielen orthodoxen Muslimen als häretisch gebrandmarkt und in fast allen islamischen Ländern verfolgt, so dass die AMJ heute die am meisten verfolgte islamische Gemeinde der Welt ist. Einer der Gründe dafür sind, dass die AMJ die einzige islamische Bewegung ist die daran glaubt, dass der von allen Muslimen erwartete Reformer und Messias in der Person Seiner Heiligkeit Hadhrat Mirza Ghulam Ahmadas (1835-1908) von Qadian (Indien) bereits erschienen ist. Alle anderen Muslime warten nach wie vor auf diese Person. sig/Fotos: Gerdau

Herwescher Silvesterwürfeln

Die schöne Tradition des Herborner Silvesterwürfelns stirbt nicht aus und das ist gut so. Mehrere Herborner Gastronomen hatten auch am letzten Tag des Jahres 2024 dafür gesorgt, dass die potentiellen Würflerinnen und Würfler ungehindert ihrer Leidenschaft frönen konnten.

An Wurstpaketen und Törtchen, die von den jeweiligen Würfelrunden käuflich zu erwerben waren, herrschte denn auch kein Mangel. Immer wieder konnte man vernehmen, dass das Spiel mit den drei Würfeln nur eine Seite der Medaille sei. Viel wichtiger wäre doch das Zusammentreffen von Menschen, die sich bis dahin teilweise völlig fremd waren.

Man sitzt zusammen, macht sich ein wenig bekannt, redet über dies und das und gewinnt so ganz nebenbei ein paar schmackhafte Erzeugnisse aus heimischen Betrieben. Nicht selten werden dabei lange anhaltenden Freundschaften geknüpft.

Neu hinzugekommen war diesmal die Herborner Gewürzküche von Britta und Steffen Nies am Leonardsturm. In dem gemütlichen Verkaufsgeschäft mit Bistro-Charakter saß man um den großen ovalen Tisch zusammen und ließ den ledernen Würfelbecher kreisen. Das Ganze hatte eine gemütliche Wohnzimmer-Atmosphäre und der einzige Unterschied zu allen anderen „Zockertreffen“ waren die zu erwürfelnden Waren. Klare Sache, dass es hier um Gewürze in den unterschiedlichsten Formaten ging.

Im Omega-Grill bei Stavros in der oberen Hauptstraße, waren hingegen Würste in allen Varianten die Renner. Da Würfeln bekanntermaßen durstig macht, glühte bei dem griechischen Wirt förmlich der Zapfhahn. Besonders zehn junge Männer hielten Stavros beim Bierzapfen auf Trab.  

Im Café Zeitlos an der Ecke Holzmarkt/ Hauptstraße gab es zeitweise keinen Sitzplatz mehr und die Stimmung war kaum zu toppen. Mitten in einer fröhlichen Runde hatte es sich Stadtoberhaupt Katja Gronau mit ihrem Lebensgefährten Tassilo Reger gemütlich eingerichtet. Zum Leidwesen vieler Stammgäste blieb jedoch derArme Icke,die älteste Gaststätte Herborns, geschlossen. Auch das Café Zarnitz am Bahnhof, hatte sich diesmal nicht am Würfelspiel beteiligt.

Dafür ging es im Café am Kornmarkt so richtig rund. Bereits zu einem frühen Zeitpunkt seien alle Kuchen und Torten verkauft gewesen, berichtete Moni, die Lebensgefährtin von Wirt Niko Mylonakis. Seit der Erweiterung des Cafés im Erdgeschoss können auch Rolli-Fahrer dort bequem einkehren.

Ohne die Pilsstube „Stop“ in der Herborner Mühlgasse, ist schon seit langem ein Silvesterwürfeln kaum vorstellbar. Hier saßen auch diesmal die, die immer (31.Dezember) hier sitzen und auch viele „Nichtdazugehörige“ hatten sich unters ausgelassene Volk gemischt. Für den Inhaber Georgios Mourouzidis war der Abend fast so etwas wie eine Abschiedsvorstellung. Er übergibt den Thekenbereich an eine Nachfolgerin und widmet sich ab sofort „nur“ noch seiner Pension „Altstadt“.

Keine Frage auch, dass es im ehemaligen Hörsaal (Aula) der Hohen Schule ebenfalls hoch her ging. Hier würfelt der Herborner SPD-Stadtverband schon seit vielen Jahren um Würste und Torten und das ist immer alles andere als eine geschlossene Gesellschaft.

Besonders auffällig war dieses Mal, dass vermehrt junge Leute an den Würfeltischen saßen. Angesichts dessen muss es einem nicht um die Fortsetzung dieser Ur-Herwesche Tradition bange sein. sig/Fotos: Gerdau

Leos Keller rockt

In der Gewölbe-Bar (ehemals Leos Keller) im Hotel Zum Löwen in der Herborner Turmstraße 2 wird es am Samstag (04.Januar 2025) rockig zugehen. Einfachmukke – Sound Circus 1.0 Meets gibt es ab 22 Uhr bis zum Abwinken. Neben Techhouse und House stehen auch Minimal auf dem Programm. Zum Eintritt musst Du an der Abendkasse 5 Euro abdrücken.

Die Gewölbe-Bar im Hotel Zum Löwen ist freitags und samstags von 19 bis 01 Uhr geöffnet. Von 19 bis 21 Uhr ist Happy Hour.

Generationswechsel im Herborner Marktcafé

Mit seinen erlesenen Torten hat sich das Herborner Marktcafé schon seit langem einen hervorragenden Ruf erschaffen. Konditormeistern Meike, eine selbständige Konditorin die exklusiv seit Eröffnung für das Marktcafé backt, zeichnet dafür verantwortlich. Da die Meisterin in den Ruhestand gehen möchte, brauchte das Café, aber auch das Restaurant 1577 im Hotel zum Löwen in der Herborner Turmstraße, einen adäquaten Ersatz.

Der ist nun da. Konditorgesellin Linda Klein (19) startet mit ihrer Arbeit im neuen Jahr und wird die Markt-Café- Besucherinnen und Besucher, aber auch die Gäste des „Löwen“ von ihren hohen fachlichen Qualitäten überzeugen. Vorerst werden die schmackhaften Erzeugnisse für den Eigenbedarf hergestellt, sagt Marktcafé und Hotelrestaurant Zum Löwen-Betreiber Marco Schmidt. Dazu kämen Torten für Hochzeiten und Gesellschaften. Ein Tortenverkauf außer Haus in der Sommerzeit, könne er sich jedoch auch noch gut vorstellen.

Linda Klein

Linda Klein hatte nicht zu viel versprochen. Von der Qualität ihrer Torten durfte ich mich als einer der Ersten überzeugen. Meine Wunschtorte, eine Schwarzwälder-Kirsch-Herrlichkeit in ihrer ganzen Pracht, versprach schon beim Ansehen einen Hochgenuss. Meine Augen hatten mich nicht getäuscht. Es war ein kulinarisches Erlebnis, dieses Wunderwerk der Konditorkunst genießen zu dürfen.

Schwarzwälder Kirsch

Für beide Gastronomie-Betriebe, das „Marktcafé mit Bistro“, wie auch für das Hotelrestaurant „Zum Löwen“, sucht Chef Marco Schmidt zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Servicebereich und den Küchen. Die Arbeit in den jungen Teams bietet viele Entfaltungsmöglichkeiten und Eigeninitiativen. Dazu kommen verschiedene Zeitmodelle wie eine 5-Tage-Woche. sig/Fotos: Gerdau

Abschieben aber wie?

Die CDU will im Fall ihres Wahlsiegs bei der Bundestagswahl deutlich härter gegen straffällige Asylbewerber vorgehen. Es sei „unerträglich, dass es Menschen gibt, die zigfach vorbestraft sind – dies aber keinerlei Auswirkungen darauf hat, ob sie das Land verlassen müssen oder nicht“, sagte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann der „Bild“-Zeitung (Montagsausgabe). Nach einem „Warnschuss“ müsse daher künftig „bei der zweiten vorsätzlichen Straftat das Aufenthaltsrecht zwingend erlöschen“.

Bei den vorsätzlichen Straftaten, die zur Ausweisung führen sollten, nannte Linnemann dem Bericht zufolge auch Delikte wie Diebstahl und Einbruch. In Zukunft müsse „klar sein, wer hier Straftaten begeht, hat das Gastrecht verwirkt und muss das Land verlassen“, betonte der CDU-Politiker. Die bisherige Regelung, die den Verwaltungsrichtern einen Ermessensspielraum einräume, werde „damit geändert“, sagte Linnemann mit Blick auf die Paragrafen 53 und 54 im Aufenthaltsgesetz.

Zugleich betonte er: „Wer zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wird, egal wie lange oder ob auf Bewährung, muss in Zukunft zwingend sein Aufenthaltsrecht verlieren.“

Linnemann kündigte überdies an, auch die Ausweisungen für Asylbewerber ohne Aufenthaltstitel müssten künftig „konsequenter und schneller erfolgen“. Außerdem müsse es mehr Abschiebeabkommen mit anderen Staaten geben, um die Straftäter auszuweisen, „wenn nötig auch in Drittstaaten“.

Syrer über den Assad-Sturz“Ich habe immer noch Adrenalin in meinem Blut“

Merz fordert weiterhin Abschiebungen syrischer Straftäter

Gleichzeitig betont CDU-Chef Friedrich Merz, er halte trotz der unklaren politischen Entwicklung in Syrien nach dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad an der Forderung nach Abschiebungen syrischer Straftäter fest. „Das Land ist nach wie vor sehr instabil, das wissen wir“, sagte der Kanzlerkandidat von CDU und CSU der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Aber wir sind in der Union ja schon seit längerer Zeit der Auffassung, dass man nach Afghanistan und nach Syrien grundsätzlich abschieben kann und sollte. Das würden wir machen.“

Zugleich müsse genau darauf geachtet werden, wer derzeit noch aus Syrien nach Deutschland und Europa komme, verlangte Merz. „Ich möchte jedenfalls die Mitglieder der Assad-Milizen, die in Syrien schlimme Verbrechen begangen haben, hier in Deutschland nicht sehen.“ Das seien Mittäter des Assad-Regimes, die in Syrien nun möglicherweise Strafverfahren vor sich hätten, sich aber stattdessen lieber auf die Flucht begeben würden. „Die klare Botschaft muss sein: Wir werden euch hier an den Grenzen sofort zurückweisen.“

Meine Meinung:

Alles wunderbar, aber was macht man mit Straftätern, denen man großzügigerweise die Deutsche Staatsbürgerschaft schenkte. Oder die, von denen man gar nicht weiß wo sie herkommen.  Oder die, die kein Land aufnehmen will-auch ihr Herkunftsland nicht. Oder die, die eine Deutsche geheiratet haben. Oder die, denen im Herkunftsland ein Verfahren droht. Oder die, die ein „Härtefall“ sind? Also alles populistische Sprachhülsen, wie sie vor Wahlen immer unters Volk geschmissen werden.

Vortrag von Gabriele Krone-Schmalz

Der Krieg in der Ukraine fordert täglich auf beiden Seiten immense Opfer von Mensch und Infrastruktur. Anstatt dass Politiker diese riskante Entwicklung einzudämmen versuchen, schütten sie ständig neues Öl ins Feuer. Gewinner dieser Auseinandersetzung ist wie immer die Rüstungsindustrie. Professorin Gabriele Krone-Schmalz, eine langjährige Russland-Korrespondentin macht sich durch ihre dezidierten Meinungsäußerungen schon seit langer Zeit bei ihren ehemaligen Auftraggebern, den Öffentlich-Rechtlichen Medien unbeliebt und man wirft ihr Putin-Interessenvertretung vor.

In einem sehr engagierten, geistig anspruchsvollen Vortrag macht sie ihre Standpunkte deutlich und warnt zugleich vor den Risiken, besonders für die Bundesrepublik Deutschland. Es lohnt sich den Link zu öffnen und die Thesen dieser sehr intelligenten Frau zu erleben. Dass Krone- Schmalz bei der allgemeinen und kräftig geschürten Kriegshysterie eine „Ruferin in der Wüste“ bleiben wird, ist die Tragik unserer Zeit.