Das „Estia“ auf dem Herborner Kornmarkt wir am kommenden Freitag (Wochenmarkttag) ein Jahr alt. Die Betreiber Theofania und ihr Bruder Vasileios Chatzimanolis sind stolz auf die Tatsache, dass es ihnen gelungen ist, der Herborner Bevölkerung und den Besuchern der Stadt ein Stück griechische Lebensart und Esskultur zu bieten.
Vasileios, der sympathische gelernte Koch, verwöhnt seine Gäste täglich mit Original griechischen Speisen, die er mit ausgesuchten Zutaten aus seinem Heimatland in der Küche zubereitet. Das unnachahmliche Flair des kleinen Restaurants lädt zum gemütlichen Verweilen ein und so ganz nebenbei kann man auch viele der angebotenen Naturalien erwerben. sig/Foto: Gerdau
Putin unterschreibt neue Doktrin zum Einsatz von Atomwaffen
Vor wenigen Stunden hat Russlands Präsident Putin die erst kürzlich erneuerte Atomwaffendoktrin seines Landes bekannt gegeben. Demnach droht Moskau mit nuklearer Vergeltung und das nicht nur für den Fall eines atomaren, sondern auch eines konventionellen Angriffs auf sein Land, berichtet Korrespondent Christoph Wanner. Den Erlass unterzeichnete Wladimir Putin am 1000. Tag des Ukraine-Krieges. sig
Putin droht mit atomarer Vergeltung
Demnach droht Moskau mit nuklearer Vergeltung nicht nur für den Fall eines Atomangriffs. Eingeschlossen sei auch ein konventioneller Angriff auf Russland oder den Verbündeten Belarus. Dies sei der Fall so Putin, wenn jedweder Angriff eine kritische Bedrohung für die genannten Staaten darstellt.
Die Veröffentlichung folgt kurz auf die Entscheidung der USA, der Ukraine den Einsatz weitreichender Waffen gegen Ziele auf russischem Staatsgebiet zu erlauben. Auch der mögliche Einsatz deutscher Taurus Marschflugkörper könnte eine weitere Eskalation bedeuten.
Moskau betrachtet demnach die Aggression eines nichtnuklearen Staates, der aber von Atommächten unterstützt wird, als deren gemeinsamen Angriff auf Russland. Eine nukleare Reaktion soll auch möglich sein, wenn feindliche Flugzeuge, Marschflugkörper oder Drohnen massenhaft auf russisches Gebiet eindringen. Quelle: Welt
Die Deutsche Außenministerin Annalena Baerbock zeigt sich jedoch unbeeindruckt von den Drohungen aus dem Kreml. Auch wenn Putin seit Beginn seines Überfalls auf die Ukraine mehrfach mit dem Einsatz atomarer Mittel drohte, ist diese neue Drohung durchaus sehr ernst zu nehmen. Fakt ist, dass nicht die USA das Ziel einer solchen Apokalypse wäre. Eine weitere Verschärfung des Konfliktes könnte das europäische Zentrum und damit die Bundesrepublik unweigerlich in Richtung eines III. Weltkrieges rücken. sig
Die Arbeiten aus Pappmaschee des letzten Kurses sind nicht nur bei den Besuchern unserer Ausstellung im September gut angekommen, auch die Teilnehmerinnen hatten riesigen Spaß.
Das nächste Pappmaschee-Seminar startet im Februar 2025. Es umfasst 5 Termine: Freitag, 14.02. von 17 Uhr 30 bis 19 Uhr, Freitag, 21.02. und 28.02. von 16 bis 20 Uhr, Freitag, 07.03. von 17 Uhr 30 bis 19 Uhr und Freitag, 14.03. von 16 bis 20 Uhr in meinem Malkursatelier in Erdbach.
Vorsicht Farbexplosion!
Da das Pouring 2024 so vielen Menschen so viel Spaß gemacht hat, findet es natürlich auch 2025 wieder statt. Dieses Mal aber an drei aufeinanderfolgenden Freitagen: 21. 03., 28.03. und 04.04. jeweils von 16 bis 20 Uhr in meinem Malkursatelier in Erdbach.
Das Neue zum Schluss.
Wenn Du gerne eigenständig arbeiten möchtest, ist dieser Workshop ein guter Einstieg. Denn warum wirken Bilder so anders, wenn man Farben leicht verändert oder Bildinhalte etwas anders anordnet? Wie arrangiert man eine Bildkomposition, wenn sie zum Beispiel Chaos oder Harmonie ausdrücken soll? Fragen, die ich des Öfteren in den Workshops und Malkursen höre. Also höchste Zeit, einen Workshop zu diesem Thema anzubieten.
Hört sich trocken und verstaubt an, ist es aber nicht! Bildelemente anzuordnen ähnelt einem spannenden Rätsel mit tausend Facetten.Um dem annähernd gerecht zu werden, probieren wir an vier Tagen aus, was Bildkomposition alles kann. Wir starten am ersten Tag mit den Grundlagen in Theorie und Praxis. Am zweiten Tag schauen wir uns im Frankfurter Städel an, wie die Großen der Kunst ihre Leinwände bespielt haben. An den restlichen zwei Tagen experimentieren wir auf Papier und Leinwand und wenden an, was wir bis dahin entdeckt haben.
April 2025: Viertägiges Seminar von Donnerstag, den 10.04 bis Sonntag, den 13.04. jeweils von 10 bis 17 Uhr.
Die Kinderkantorei und die Kantorei der Evangelischen Kirchengemeinde Ewersbach präsentieren am Sonntag (3. Advent), 15. Dezember 2024 um 18 Uhr ein Adventskonzert in der Margarethenkirche in Ewersbach.
Das Adventskonzert ist in zwei Teile gegliedert: Im ersten Teil singt die Kinderkantorei der Margarethenkirche Advents- und Weihnachtslieder aus verschiedenen Ländern. Im zweiten Teil wird die Spatzenmesse in C-Dur KV 220 von W. A. Mozart und Weihnachtsmusik von John Rutter von der Kantorei der Margarethenkirche, den Solisten Hanna Kim Koo (Sopran), Sora Winkler (Alt), Hwayoung Eum (Tenor), Leo Jang (Bass) und der Organistin Jinjoo Song aufgeführt.
Als „Spatzen-Messe“ bekannt geworden, verdankt die Missa C-Dur, KV 220, ihren Namen den an Vogelgezwitscher erinnernden Violinfiguren im „Hosanna“ des „Sanctus“ und „Benedictus“. Mozart komponierte das Werk vermutlich Ende 1775 bzw. Anfang 1776.
Kurze Messe mit Vogelgezwitscher
Aufgrund eines Erlasses des Fürsterzbischofs Hieronymus Colloredo in Salzburg, in dessen Diensten Mozart stand, durfte eine Messe mit allen Teilen, Kyrie, Gloria und Credo, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei nebst Epistelsonate nicht länger als eine dreiviertel Stunde dauern.
Die Bezeichnung „brevis“ gibt an, dass es sich bei dem Werk um eine „kurze“ Messe handelt, die dem Erlass des Bischofs gerecht wird: Die Bezeichnung „solemnis“ macht deutlich, dass das Orchester neben dem klassischen Kirchentrio mit Violine 1 und 2 und Bassgruppe mit zwei Trompeten und Pauken besetzt ist.
Neben formalen Besonderheiten fällt bei der „Spatzen-Messe“ vor allem auf, dass hier der Kontrapunkt nahezu vermieden wurde. Selbst die obligaten Schlussfugen zum „Gloria“ und „Credo“ fehlen. Beim „Dona nobis pacem“ kehrt die Musik des „Kyrie“ wieder. Die Gesamtleitung hat Kantorin Miyoung Jeon.
» Der Eintritt zum Konzert ist frei, eine Spende für die kirchenmusikalische Arbeit in der Kirchengemeinde wird erbeten.
Breitscheid im Lahn-Dill-Kreis besitzt mit der „Tropfsteinhöhle Herbstlabyrinth“ zwischen Breitscheid und seinem Ortsteil Erdbach gelegen, eine weit mehr als „nur“ eine touristische Sensation. Über ihre Entdeckung wurde schon einiges geschrieben und der begehbare Teil der Anlage für die Öffentlichkeit entsprechend zugänglich gemacht.
Mehr zufällig kam ich mit einem älteren Breitscheider ins Gespräch. Dieser ist nach eigenen Angaben, einer der Entdecker dieses heute mehr als populären Höhlensystems. Manfred Thielmann Oberstleutnant a.D. und langjähriger Vorsitzender der Breitscheider Gemeindevertretung sowie ehemaliger 1. Vorsitzender des Heimat-und Geschichtsvereins Breitscheid, berichtete mir von den Ereignissen vom Mittwoch, 1. November 1993.
Während er im Gemeindearchiv im DGH tätig war, lernte er ein Pärchen kennen das wissen wollte, ob ihr Fund von einem Breitscheider Feld ein in Kalkstein eingeschlossener Bärenknochen sei. Da solche Exemplare bereits des Öfteren gefunden wurden, konnte der heute 89-Jährige dies bestätigen.
Bei seiner Nachsuche am gleichen Tag fand er am angegebenen Ort eine Menge solcher Exponate. Er nahm mit Dr. Walter Tanke vom Naturkundemuseum Dortmund Verbindung auf. Tanke war damals ehrenamtlicher Vorsitzender der Speläologischen Arbeitsgemeinschaft Hessen (SAH). Als Diplom-Biologe, betreute er auch wissenschaftlich die Erdbacher Ausstellung.
„Am Tag darauf (Allerheiligen) war der Wissenschaftler schon in Erdbach. Am Bürogebäude des Medenbacher Kalksteinbruchs trafen wir auf den Höhlenforscher Alois Krankl. Gemeinsam suchten wir das Gelände außerhalb des Steinbruches (mit Genehmigung) ab.“ Das Ergebnis: Sie sammelten zwei Mörtelwannen voller Höhlenbär-Fragmenten und die wurden alle zur näheren Untersuchung und Konservierung nach Dortmund und später zurück nach Erdach gebracht.
Wie Thielmann erklärte, wurden die Fundstücke bei einer Kalksteinwandsprengung zuvor weit verstreut und landeten auch auf der „Fundwiese“. Zur Erklärung: Die Höhlenbären lebten am Ende der letzten Eiszeit vor 10 000 Jahren in großer Zahl in Höhlen des heimischen Raums. Nach deren Tod seien die Überreste durch abfließendes Wasser in Kalksteinspalte geschwemmt worden, wo sie mit Erde vermischt eingeschlossen wurden. Die besagte Sprengung tausende Jahre später brachte sie wieder an die Erdoberfläche.
Die Entdeckung einer Höhle
Als die kleine Gruppe ihre Sammeltätigkeit eingestellt hatte, gingen sie zu der Stelle wo zuvor die Sprengung stattfand. Tanke entdeckte dabei eine Öffnung in 3 bis 4 Meter Höhe und begann sofort diese zu untersuchen. Schnell stellte er fest, dass zwar aber eine Höhle irgendwo sein musste, aber diese müsste dann erschlossen, als regelrecht freigeschaufelt werden.
Alle ahnten noch nicht, dass dieses Loch in der Steinbruchwand der spätere Zugang zum größten Höhlensystem in Hessen und zu einem der größten Höhlensysteme in Deutschland ist. Manfred Thielmann stellt fest, dass man den 1. November 1993 als den Tag der Entdeckung des Herbstlabyrinth-Adventhöhle-System bezeichnen kann.
Manfred Thielmann
Die Entdeckung sei anfangs geheim gehalten worden. In den folgenden Wochen folgten die beiden Höhlenforscher dem Höhleneingang Meter um Meter. Dabei entdeckten sie eine neue, bisher unbekannte Höhle und nannten sie wegen der Jahreszeit „Herbstlabyrinth“.
Die versuchte Geheimhaltung und die Erschließungsaktionen stießen nicht bei allen Menschen in der SAH und der Umgebung auf Gegenliebe. Irgendwie bekamen andere Höhlenforscher Wind von der Sache und inspizierten ohne Genehmigung des Steinbruchbetreibers am 11. Dezember 1993 die Höhle. Dieser Tag wurde nun allgemein und fälschlicherweise als das Datum der Entdeckung bezeichnet und die Höhlenforscher der SAH wider besseres Wissen als Entdecker benannt. Fotos: Gerdau
Fortsetzung im Teil 2 in den nächsten Tagen in gerdaus-welt.de
Die künstlerische Gestaltung von Materialien in höchster Vollendung, ist für die Wahl-Herbornseelbacherin Annette Kamping weit mehr als nur ein Handwerk. Was unter ihren gesegneten Händen entsteht ist an Ästhetik und Schönheit kaum zu übertreffen.
Der Herborner Bürgermeisterkandidat Michael Scheld (parteilos)ist fasziniert von Annette Kampings Fingerfertigkeit.
Blumenwerk Annette Kamping heißt ihr kleines Unternehmen in der ehemaligen Bundeswehr-Kaserne oberhalb des Herborner Stadtteils Seelbach. Hinter diesem Namen verbirgt sich eine Produktionsstätte die Kreativität förmlich atmet und besonders Frauen jeden Alters wie ein Magnet anzieht.
Traumhafte Arrangements lassen die Freude aufs Weihnachtsfest wachsen.
Zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen werden hier Blumenfiguren in den außergewöhnlichsten Formen und Materialien gefertigt, wachsen aus Silber-oder Golddrat- Knäuel engelsgleiche Figuren heran oder jetzt in der Vorweihnachtszeit die wunderschönsten Weihnachtskränze.
In mehreren Ausstellungsräumen gleich nebenan, lassen sich die einzigartigen Werke bewundern und man sieht, dass jedes Teil davon einzigartig ist. Menschen aus der gesamten Bundesrepublik lassen sich von dieser geballten schöpferischen Kraft in ihren Bann ziehen.
Handwerkskunst so weit man schauen kann
Da die Immobilie nur ein Teil des „Blumenwerks“ ist und der sich anschließende Zaubergarten besonders in Frühling und Herbst eine Verführung aller Sinne ist, sollte man für einen Besuch etwas Zeit einplanen.
Sehr gefragt sind regelmäßig die Online-Kurse mit Annette, in denen sie ihre Kunst preisgibt. Aktuell: Die Adventsausstellung 2024 Blumenwerk Annette Kamping Öffnungszeiten / Verkauf: 02. – 29. November 2024 dienstags bis sonntags: täglich von 11 – 17 Uhr (montags Ruhetag)
Nur noch zwölf Tage – dann startet er: der Herborner Weihnachtsmarktplatz.
Wir freuen uns auf die Rückkehr von „Elch & Co“ und haben so einiges für euch vorbereitet.
Was geschieht also beim Weihnachtsmarktplatz, der am 25. November startet, bis zum 30. Dezember dauert und der erstmals von den Stadtwerken Herborn unterstützt wird?
Als fester Bestandteil der Herborner Vorweihnachtszeit ist natürlich der „Lustige Elch“ wieder dabei. „Herbie“ und die Familie Kalbfleisch freuen sich ebenso auf die Stadt wie Hans Czermak mit seinem Crépes-Stand, die Familie Weisbrod mit Imbiss und Süßem, Familie Ried und ihr Karussell sowie der SV Herborn, der traditionell heißen Apfelwein im Angebot hat. Neu ist das „Alpenhäusle“, in dem es allerlei Spezialitäten aus dem Süden gibt.
Neu ist aber auch die stärkere Einbeziehung der Bahnhofstraße, in der es zudem überdachte Sitzgelegenheiten und die Rückkehr von Pierre Archinal mit seinem Getränkestand geben wird. Überdacht werden soll auch ein Teil des Marktplatzes, wo das im Vorjahr schmerzlich vermisste Pagoden-Zelt zurückkehren wird.
Das war Weihnachten 2018
Nach Dillenburg und Haiger setzt nun auch Herborn im Rahmen des Weihnachtsmarktes auf ein musikalisches Programm. Dafür wird erstmals eine Bühne am Rathaus aufgebaut. Dort spielen freitags und samstags Bands, ebenso wie zur Eröffnung am Montag, 25. November. Immer freitags (18 bis 20 Uhr) und samstags (19 bis 21 Uhr) sorgen Bands für Musik. Dazu kommt die Eröffnung am Montag, 25. November, die ebenfalls von 18 bis 20 Uhr läuft. Zu hören ist an diesem Abend „2Rockyou“.
Auf der Bühne stehen außerdem „Soulmash“ (29. November), „Off Day“ (30. November), „Plan D“ (6. Dezember), „Hörgerät-chen“ (7. Dezember), „Tonic“ (13. Dezember), „Klamotte“ (14. Dezember), das „JoJo Weber Trio“ (20. Dezember) und zum Abschluss „EVE“ (21. Dezember). An den vier Mittwoch-Abenden (27. November, 4., 11. und 18. Dezember) gibt es Weihnachts-Musik zum Feierabend mit Peter Kaiser.
Darüber hinaus ist an vier Samstagen (30. November sowie 7., 14. und 21. Dezember) ein Familienprogramm mit Ballon-Modelage und Seifenblasenshow geplant, jeweils zwischen 14 bis 16 Uhr.
Was in Herborn natürlich nicht fehlen darf: Am Sonntag, 15. Dezember, startet um 17 Uhr das traditionelle offene Singen. Mit dabei sind der neue Kantor Johann Lieberknecht sowie die Posaunenchöre Hörbach und Schönbach unter der Leitung von Christoph Henrich.
Und auch Radiosender HR3 ist wieder am Start. Am 1. Dezember kann man im Rahmen eines Promo-Tages den Grundstein für Reisen zu Euro-Disney.
Geöffnet ist der Weihnachtsmarktplatz montags bis samstags zwischen 12 und maximal 22 Uhr (wetterabhängig), sonntags von 12 bis 21 Uhr.
Am Freitagabend stieg der Herborner Max Geier im Zoo Gesellschaftshausin den Ring, um im Supermittelgewicht (bis 76 kg), seinen am 4. Mai 2024 in Ludwigshafen erkämpften Weltmeisterschaftstitel der WBC (World Boxing Counsil), gegen seinen Herausforderer Mirco König ( Heidmühle), zu verteidigen.Mit dem Herborner waren rund siebzig heimische Fans zu seiner Unterstützung nach Frankfurt gereist. Die äußeren Vorzeichen waren für den 24- jährigen Ausnahmeboxer aus der Boxerfamilie „Menne“ und Björn Geier, nahezu optimal.
Nach einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss als Elektroniker , konnte sich Max voll auf den Boxsport konzentrieren. Er wechselte seinen Wohnort von Herborn zu seinem Trainer Daniel Tischer nach Mainz-Kostheim und konnte sich hier mit bis zu zwölf Trainingseinheiten in der Woche auf das Rematch gegen seinen norddeutschen Herausforderer vorbereiten.
In der voll besetzten Halle mit zirka 1500 Boxfreunden, erlebte dann der hessische Boxsport einen stimmungsvollen und begeisternden Boxabend.
Das Team B3 um Christian Bugge und Ralph Bunn holte ein wenig den Glanz der denkwürdigen Frankfurter Boxevents der 1990-ziger Jahre zurück in die Mainmetropole, als damals die Klitschkos, Willi de Ox Fischer, Regina Halmich und andere ein großer Anziehungsmagnet für Boxsportfreunde aus aller Welt war.
Pünktlich um 18 Uhr kündigte der Ringsprecher die erste Paarung des Abends von insgesamt zehn Fights an. Die „Fightcard“ war so konzipiert, dass am Ende des Kampfabends der Max Geier auf seinen Herausforderer traf. Max lag mit einem Wettkampfgewicht von 75,2 kg klar unter der geforderten Gewichtsmarke von 76 kg. Sein Gegner brachte knapp 500 Gramm mehr auf die Waage.
Daniel Tischer (Wiesbaden), der Max seit zwei Jahren trainiert, hatte seinen Schützling auf einen aggressiven Beginn des Herausforderers eingestellt. Nach den ersten Kampfminuten, des über acht Runden von jeweils 3 Minuten führenden Fights, bot sich dem Publikum jedoch ein anderes Bild. Nicht der Herausforderer, wie in einem Rückkampf sonst üblich machte Druck, sondern der Herborner, der leichtfüßig mit guten Kombinationen von der ersten Runde das Kommando im Ring übernahm und seinem Gegner damit „den Schneid“ rechtzeitig abkaufte.
Klarer Sieg nach Punkten
Die Taktik des Herausforderers war, Max in den ersten Runden müde zu machen, um danach in der zweiten Kampfhälfte den Titelverteidiger besiegen zu können. Es sei vorweggenommen: hier hatte König die Rechnung ohne ihn gemacht. Der Herborner Jung zeigte sowohl im konditionellen, als auch im taktischen Bereich, seine Überlegenheit. Von Runde zu Runde vergrößerte Geier seinen klaren Punktvorsprung, was letztendlich zu einem klaren Punktsieg, der von allen drei Punktrichtern (80 zu 72) bestätigt wurde.
So sehen Sieger aus
In seinem 9. Profikampf, in denen Max Geier fünfmal durch KO und viermal nach Punkten, überzeugen konnte, bestätigte er sein großes boxerisches Können mit der Titelverteidigung des WBC Youth Silver Championship im Super Mittelgewicht.
„Er hatte hat innerhalb kürzester Zeit gezeigt, dass er das Zeug zu einem guten intern
In seinem 9. Profikampf, in denen Max Geier fünfmal durch KO und viermal nach Punkten, überzeugen konnte, bestätigte er sein großes boxerisches Können mit der Titelverteidigung des WBC Youth Silver Championship im Super Mittelgewicht.
„Er hatte hat innerhalb kürzester Zeit gezeigt, dass er das Zeug zu einem guten internationalen Profiboxer besitzt. Die erhöhten Trainingseinheiten führten zu einer deutlichen Leistungssteigerung, wobei sein boxerisches Potential noch lange nicht ausgeschöpft ist“, sagte der stolze Vater Björn Geier nach dem Kampf. Sein Lob galt auch dem Trainer und Manager.
Die „Kampfmaschine“ hat sich wieder in einen sympathischen jungen Mann verwandelt.
„Den Sieg habe ich meinem Opa „Menne“ gewidmet. Es hat uns das Box Gen vererbt“, war die erste Aussage des Herborners nach dem Fight.
Der Kampfabend in der Mainmetropole war ein wichtiger Karriereschritt des jungen Herborners.Nach einigen Tagen der Erholung beginnt in Mainz-Kostheim der weitere Aufbau des Jungprofis. Fünf bis sechs Ranglistenkämpfe gegen starke Gegner sind geplant, um dann mit guten Resultaten im Ausland, um einen großen internationalen Titel kämpfen zu dürfen. „Uns liegt schon ein Angebot eines bekannten englischen Promotors vor. Es besteht Interesse an Geier. Aber dies muss wohl überlegt und gut vorbereitet sein.“ so der umsichtige Plan seines Betreuerteams. Text: Arthur Schmidt. Fotos: Silas Koch
Herbornseelbach. Geistliche und weltliche Lieder aus der Ukraine und Russland präsentiert das Ensemble „Harmonie“ am Freitag, 29. November um 19.30 Uhr in der Kirche in Herbornseelbach. Der Eintritt zum Konzert ist frei, es wird um eine Spende gebeten.
Das Konzert für den Frieden mit dem Vokalensemble „Harmonie“ aus St. Petersburg präsentiert geistliche Gesänge und weltliche Lieder aus der russischen und ukrainischen Volksmusik. „Harmonie“ wurde 1995 in St. Petersburg von seinem Dirigenten Alexander Andrianov gegründet. Alle Mitglieder des Ensembles sind professionelle Sänger und Absolventen oder Dozenten des dortigen Konservatoriums.
Zweimal im Jahr während seiner Tourneen gibt das Ensemble Konzerte in ganz Deutschland, Schweiz und in den Niederlanden. 2020 konnte Harmonie aufgrund der CoronaPandemie seine Jubiläumstournee zum 25 jährigen Bestehen nicht mehr zu Ende führen. Das Ensemble hatte dafür extra eine CD aufgenommen. Seit März 2022 findet inzwischen schon die fünfte Tournee unter dem Motto „Und Friede auf Erden“ statt.
„Harmonie“ begeistert durch seine Klangschönheit und sein überwältigendes Klangspektrum vom hohen Tenor bis zum tiefen Bass, sowohl im Gesamtklang des Ensembles, als auch bei seinen zahlreichen solistischen Vorträgen. Denn die Stärke und Besonderheit des Ensembles liegt darin, dass jeder der Sänger auch als Solist auftreten kann.
Das Repertoire umfasst geistliche Werke vom 14. Jahrhundert bis zur Moderne, weltliche Musik und russische und ukrainische Volkslieder. „Harmonie“ möchte diese Musik authentisch einem möglichst großen Zuhörerkreis nahe bringen. Dieses Konzert möchte bewusst ein Zeichen des Friedens und der Völkerverständigung setzen gegen Krieg, Hass und Polarisierung.
Mit einem Teil ihrer Einnahmen unterstützen die Sänger ukrainische Flüchtlingskinder.