Fünf abgetrennte Rehköpfe erschütterten einen Informanten aus Wissenbach. Bei einem Spaziergang im Bereich des Wissenbacher Forsthauses fiel ihm wieder einmal ein großer Kühlcontainer ins Auge. Während der in der Vergangenheit offensichtlich nicht in Betrieb gewesen sei, habe sich dies nun geändert. Wozu das Teil dort mitten in dem schönen, heimischen Waldgebiet steht, konnte er nur vermuten.
Er verschaffte sich die gewünschten Informationen und erfuhr so, dass der Container als Ablage für abgeschossenes Wild dient, das dort bis zur Endverwertung (Schlachthaus) gelagert werde. Aus welchem Grund Rehe und andere Wildtiere in großer Zahl getötet werden müsse, erschließe sich ihm jedoch nicht, schrieb der Informant.
Was ihn und vermutlich auch andere Spaziergänger jetzt erschütterte, waren fünf fein aufgereihte und sauber abgeschnittene Rehköpfe. Die lagen in der Nähe des Containers und sollen nach unbestätigten Informationen sogar von trächtigen Tieren stammen.
Bereits am 02. Juli 2020 stellte BUND in einem Kommentar fest: Bejagung von Rot- und Rehwild ist Beitrag zum Waldschutz Das Hessische Umweltministerium hat die Zahlen der geschossenen Wildtiere für das Jagdjahr 2019/2020 veröffentlicht. Dabei wurde deutlich: Es gibt so viele Rehe und Hirsche in Hessen wie noch nie. Die Bejagung von Rot- und Rehwild leistet einen wichtigen Beitrag zum Waldschutz in Zeiten der Erderwärmung.
Meine Meinung: In der Tat ist das alles sehr verwunderlich, zumal landauf landab fast pausenlos der böse Wolf für zahllose „Morde“ in den heimischen Wäldern und besonders in Bereichen landwirtschaftlicher Betriebe verantwortlich gemacht wird. Mir stellt sich die Frage, warum plötzlich Rehwild in größerer Zahl abgeschossen werden muss. Das könnte man doch den Wölfen überlassen, damit die nicht in Nutztierherden wildern müssten. sig/Fotos: privat
Der XMAS-Markt von Annika und Sebastian Schleifenbaum aus Sinn fand auch 2024 wieder in ihrem großen Villen-Garten statt. In mehreren Ständen wurden von den Ausstellern ausschließlich selbst produzierte Weihnachts-Accessoires angeboten und natürlich auch verkauft. Das Wetter spielte am Sonntag mit und sogar die Sonne zeigte sich am Himmel.
Das s’kloane Stadl, wie Annika den Markt nennt, zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Umgebung an. Selbstredend gab es auch wieder einen großen Spezialitäten- Pavillon. Hier waren leckere Würste, Waffeln und sogar Fleischspieße im Angebot und gingen rasend schnell über die Theke. Der Herborner Bürgermeisterkandidat Michael Scheld ließ es sich nicht nehmen, auch bei den Sinner Nachbarn über den Zaun zu schauen. Sein Eindruck war ausgesprochen positiv. Ganz besonders beeindruckte ihn das ausschließlich private Engagement von Familie Schleifenbaum.
Hier bei Annika und Sebastian Schleifenbaum in der Sinner Rudolfstraße 4 fand wieder der XMAS-Markt s’kloane Stadl statt.Nützliches und Schönes bei Jannis mobil 0177 480 6312Svenja Göttig Anna-Lena Gabriel mobil Ganz schön fleißig der Schleifenbaum-NachwuchsAnnika Schleifenbaum, Michael Scheld und Sebastian SchleifenbaumSebastian Schleifenbaum (links) und Michael ScheldHier wurde fleißig gebruzeltJanine Kurz und Eileen Fuhrländer-Wendel mobil 0151 1135 30 29Werner Schmidt 0160 9725 4358 mit Michael Scheld (rechts)
„Weihnachtserwartung“ mit Katharina Eich-Meier erlebten die Bewohner der Wohngruppe „Wetzlar“ bei Vitos im „Haus im Park“. Die Musikerin aus Sinn lud die Anwesenden sowie die Betreuerin Ergotherapeutin Jelika Müller zu Musik, Gedichten und bekannten Weihnachtsliedern zum Mitsingen ein. In der Einrichtung auf dem Vitos-Gelände sind 48 Menschen untergebracht.
Links im Bild: Katharina Eich-Meier, Michael Scheld (5.von links)
Der Herborner Bürgermeisterkandidat Michael Scheld (parteilos) nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil und fand sie nach eigener Aussage sehr entspannend. sig/Foto: Gerdau
Wie sehr das jährliche „Polizeikonzert“ der Polizeidirektion Lahn-Dill gemeinsam mit der Evangelischen Polizeiseelsorge in Herborn verankert ist, konnte man am Samstagnachmittag wieder sehr anschaulich erleben.
Schon lange vor dem eigentlichen Beginn strömten die Konzertgäste in Scharen in die Evangelische Stadtkirche, so dass die sich sehr schnell bis unter das Kirchendach füllte. Dabei wussten Insider, dass nicht die Polizei konzertiert, sondern lediglich als Gastgeber wieder einmal die unterschiedlichsten Gesangsgruppierungen eingeladen hatte.
Simon Schepp aus Bischoffen begrüßte die erwartungsvollen Besucher mit seinem brillanten Orgelspiel. Der Student der Musikwissenschaft beherrscht seit 12 Jahren die verschiedensten Orgeln und stellte dies anschaulich unter Beweis.
Simon Schepp an der Herborner Kirchenorgel
Kriminaldirektor Joachim Bernard strich in seiner Begrüßungsrede die besondere Atmosphäre des um 1200 Jahre alten, frisch renovierten mittelalterlichen Gotteshauses hervor. Unter anderem betonte er wie wichtig die Rückendeckung der Bevölkerung für die Polizei besonders in dieser schweren Zeit sei.
Kriminaldirektor Joachim BernardPolizei-Pfarrer Dr. Armin Kistenbrügge
Dass ein Seelsorger auch ein guter Moderator sein kann, stellte Polizeipfarrer Dr. Armin Kistenbrügge deutlich unter Beweis. In seiner teils launigen Vorstellung der einzelnen Protagonisten entlockte er den Gästen mehr als einmal verhaltene Lacher. Ihn, den noch sehr aktiven Pfarrer, freute ganz besonders, dass die Kirche bis hinauf in die 2. Empore besetzt war.
„Reine Frauensache“
Jochen Stankewitz, den man sicher als Stardirigent bezeichnen darf, eröffnete den Reigen des gehobenen Chorgesangs mit der Formation „Reine Frauensache“ aus Wetzlar. Sie brillierten mit vier Stücken, darunter auch den Klassiker „Nun kommt der Heiden Heiland“ teils mit Flöten und Klavierbegleitung.
MGV Altenkirchen
Einen starken Kontrast zu den Sängerinnen bildete der Auftritt des 30 Herren starken Männerchors MGV „Eintracht“ Altenkirchen unter der Stabführung von Thorsten Schön. Besondere Aufmerksamkeit erregten sie mit ihrem dritten Lied „Des deutschen Seemanns Weihnachten“. Der Chor, der im weitesten Sinne aus Mitgliedern rund um den Aartalsee besteht, bestach durch seine klassischen Darbietungen.
Hausherrin und Pfarrerin Claudia Sattler betonte in ihrer Adventslesung, dass sie auf Frieden in Deutschland und der Welt warte und das sei nicht einfach. Sie glaubt, dass es mit einer Änderung der Blickrichtung gelingen könnte wieder besser zu werden. Kistenbrügge, der neben seiner Polizeiseelsorge auch die Orte Edingen und Greifenstein betreut, empfahl den Besuchern sich in dieser dunklen, nebligen Zeit mit Weihnachtsmusik und Plätzchen eine gemütliche Stimmung einzufangen.
Weihnachtsplätzchen hatte der Herborner Bürgermeisterkandidat Michael Scheld am gleichen Tag mit Bewohnerinnen und Bewohnern der Vitos Teilhabe gebacken. Die werden am Sonntagnachmittag als Plätzchenspende für die Hörbacher Konfirmanden beim „Hörbacher Advent“ verkauft. Scheld wollte sich logischerweise auch das Adventskonzert in der Herborner Stadtkirche nicht entgehen lassen und nahm mit Partnerin Melanie sowie Tochter Carlotta als Zuhörer daran teil.
„Oranien Quartett“
Mit „Jingle Bells“, „O Holy Night“ und dem schwedischen“ Stilla Natt“ , sang sich das Dillenburger Oranien-Quartett gemeinsam mit der Solistin Victoria Künstler unter seinem Dirigenten Matthias Fischer in die Herzen der Besucher. Dieser war gesundheitsbedingt länger ausgefallen und ist mit seinen Sängern dabei sich wieder einzusingen.
„Young Voices“
Aus Mittenaar war eine Gruppe angereist, die bereits seit längerem von sich reden macht. „Young Voices“ ebenfalls von Jochen Stankewitz dirigiert, faszinierte mit Stücken wie „Leise rieselt der Schnee“ oder dem Knaller „Hail holy Queen“, sehr bekannt aus dem Film Sister Act mit Whoopy Goldberg. Das sehr peppig vorgetragene Stück kontrastierte einzigartig mit den Liedern „Freu dich
A Erd und Sternenzelt“ und „When a Child Is Born“. Armin Kistenbrügge ging in seinen Worten zum Advent augenzwinkernd auf die vielen künstlichen Lichter in den Gärten ein. „Dafür braucht man eigentlich eigene Kraftwerke“, so sein Resümee. Er glaubt, dass das vorherrschende Dunkel nur von innen heraus heller werden kann.
„Principium Canti“
Ein besonders Highlight war sicher auch der Auftritt von „Principium Canti“ aus dem Sängerdorf Lindenholzhausen. Die jungen Männer kommen bei ihren Liedvorträgen ganz ohne einen externen Dirigenten aus. Der erst 2015 gegründete so gar nicht klassische Männerchor geht nach eigenen Regeln vor und bestach auch in der Herborner Kirche mit seinen verschiedenen Stimmlagen. „Macht hoch die Tür“ oder „O Heiland reiß den Himmel auf“ erfuhr durch die Stimmen der 12 Sänger eine ganz besondere Qualität.
Die Kriminalhauptkommissare Diana Seelhof und Seimen Coppola kamen wie auch in der Vergangenheit gemeinsam mit dem Polizeipfarrer mit ihren Fürbitten. Den Segen spendeten danach Pfarrerin Claudia Sattler und Pfarrer Armin Kistenbrügge. Das gemeinsame „O du fröhliche“ der Anwesenden und den vortragenden Chören beendete das Konzert, das diesen Namen mehr als verdient.
Ehrungen für die Macher um 1. Hauptkommissar Thorsten Liebig (6. von links)
Die Kollekte am Ausgang ist für die Sanierung der Kirchenorgel bestimmt und wie zum Trotze, als wollte sie ihre Tüchtigkeit noch einmal unter Beweis stellen, entlockte ihr Simon Schepp zum Ausgang wunderschöne Weihnachtsmusik. Fotos: Gerdau
Avon Products Inc. ist ein ursprünglich in New York und heute in London ansässiges Unternehmen. Klassisch vertreibt Avon seine Produkte über „Avon-Ladies“ (Verkaufsberaterinnen), in Deutschland „Avon-Beraterin“ genannt.
Ein Netzwerk von Beauty-Beratern bietet Millionen von Kunden weltweit eine vertrauenswürdige, persönliche Schönheitsberatung sowie hochwertige Produkte an. Diese helfen, die weibliche Individualität zum Ausdruck zu bringen. Die Berater sind ihre eigenen Chefs und flexibel in Bezug auf die Zeitpläne ihrer Kunden.
Zwei davon sind die Herbornerinnen Vinny Cruz (links) und Luciene Fölsing. Die jungen Frauen stehen mit viel Herzblut hinter ihrer Aufgabe, die weltweit bekannten Pflege- und Schönheitsprodukte zu verkaufen und ihre Kundinnen in allen Belangen zu beraten.
Angesichts der zunehmenden Spannungen zwischen den Atommächten der Welt wird die Gefahr von Explosionen immer denkbarer. Die US-Regierung hat sogar ihre Leitlinien für einen nuklearen Angriff aktualisiert, seit Wladimir Putin die russischen Atomstreitkräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzt hat. Natürlich möchte niemand wirklich glauben, dass es tatsächlich zu einer nuklearen Explosion kommt, aber es ist immer besser, mit dem nötigen Wissen ausgestattet zu sein, für den Fall, dass ein unberechenbarer Weltführer mit zu viel Macht einen Schritt in die falsche Richtung macht und sich auf diesen schrecklichen, alptraumhaften Weg begibt.
Katastrophenexperten verteilen bereits ihre Ratschläge für den Fall einer Bombenexplosion, zumal sie sagen, dass die Minuten und Stunden nach einer Explosion für das Überleben äußerst wichtig sind.
So weit sind wir wieder, dass die Medien Ratschläge erteilen, was man im Falle eines Atomschlags tun soll. Sind wir alle wahnsinnig geworden?
Es ist #EineMinutevorZwölf: Noch nie seit dem Ende des 2. Weltkriegs war die Gefahr eines Nuklearkriegs in Europa so groß wie jetzt.
Die Last-Minute-Entscheidung des US-Präsidenten Biden, Angriffe auf Russland mit von den USA gelieferten Raketen zu genehmigen, hat eine neue Eskalationsstufe eingeleitet. Inzwischen haben auch Großbritannien und Frankreich nachgezogen. Damit steigt das Risiko für ganz Europa extrem. Deutschland könnte das neue Schlachtfeld werden. Statt Taurus-Raketen braucht es jetzt Deeskalation und einen Waffenstillstand, um eine Katastrophe abzuwenden. Bitte verbreitet diesen dringenden Appell, den Kulturschaffende, Wissenschaftler, Politiker, Sportler und Unternehmer gemeinsam verfasst haben – darunter Juli Zeh, Otto Schily, Katarina Witt, Alice Schwarzer, Henry Hübchen, Wolfgang Grupp, Uwe Kockisch, Günter Verheugen, Peter Gauweiler und Gabriele Krone-Schmalz. Text: Sarah Wagenknecht Foto: unbekannt
Herr MERZ enttäuscht zusehends mehr CDU WÄHLER!!! Bisher waren wir in der Familie alle CDU WÄHLER, aber mit Ihren jetzigen Standpunkten sind Sie für uns nicht mehr wählbar!! Ihren großen TRAUM: KANZLER zu werden, werden Sie begraben müssen: die meisten DEUTSCHEN wollen keinen KRIEG mehr und keine Regierung mit Beteiligung der GRÜNEN!!!! HÖREN Sie auf die Stimmen der MENSCHEN und beziehen Sie die AFD mit ein, denn der winzigste Teil der AFD WÄHLER ist rechts. Die Wähler wollen einfach eine Regierung, die für unser Volk da ist, den “ echten“ Flüchtlingen eine bessere Integration bieten und vor allem weniger Illegale und KRIMINELLE in unserem Land. Dafür eine gut ausgerüstete BUNDESWEHR, bessere BILDUNG und eine intakte WIRTSCHAFT!
Unfassbar, diese Realitätsferne! Träumt durch den Tag, während die Ukraine immer mehr an Boden verliert. Er war mal mein Hoffnungsträger, jetzt kann ich nur wünschen, dass er nicht Kanzler wird, denn dann wird Europa in Rauch aufgehen! Momentan geht die politische Rhetorik stärker in Richtung Friedensbemühungen, auch von der NATO. Nur ein Friedrich Merz erkennt nicht die Zeichen der Zeit, träumt unbeirrt von einem nicht mehr möglichen Sieg der Ukraine. Altersstarrsinn???
Frieden wird derjenige haben, der bis an die Zähne bewaffnet ist, und ein gutes Herz hat.
Wir haben in Europa eine Bedrohungslage, die wir seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr hatten. Und deshalb wird es Zeit, dass Deutschland auch mal auf sich
…Wir dürfen keine Kriegspartei werden… darum unterstützen wir mit Waffen nach Kräften eine Kriegführende Nation? Was ist denn das für eine Logik??Diplomatie wäre angesagt!! Deutschland hätte gut daran getan sich komplett aus diesem Konflikt raus zu halten. Es ist nach wie vor ein Russisch-russischer Krieg…. Und wir lassen uns da immer tiefer mit reinziehen…das ist einfach nur dämlich.
Wenn es um politische Fehlleistungen auch außerhalb der Stadt grenzen Tübingens geht, meldet sich der Oberbürgermeister der Studentenstadt regelmäßig zu Wort. Das ist gut und beispielhaft. Obwohl er dafür sehr oft scharf angegriffen wird, lässt sich der Sohn des Rebellen vom Remstal das „Maul“, wie der Schwabe sagt, nicht verbieten.
In der aktuellen MoMa-Sendung in ARD und ZDF nimmt er diesmal die ungeheure finanzielle Belastung der Kommunen aufs Korn und Insider werden sicher seinen Ausführungen zustimmen.
Mut hat der Mann und gradlinig ist er auch. Die Attribute Wendehals, Opportunist oder Nachplapperer treffen auf den Schwaben sicher nicht zu. Man fragt sich deshalb nicht ohne Grund, warum hat der kein Amt in einer Bundesregierung?
Vermutlich will man dort keine Querdenker seines Schlages haben. Für Deutschland wäre der ehemalige Grüne jedoch ein Hauptgewinn.