Meinung

Von Siegfried Gerdau

Einmal angenommen ich wollte in den Bundestag und wäre langjähriges CDU-Mitglied. Wen würde ich mir dann im Wahlkampf in meinem Wahlkreis als Wahlhelfer holen? Mir fällt die Antwort nicht schwer. Es wäre sicherlich nicht mein Parteivorsitzender Laschet, auch nicht Söder von der Bayern-CSU. An die Bundeskanzlerin würde ich nicht einmal im Traum denken und, es tut mir leid, danach fallen mir nur noch Wolfgang Bosbach und wenn er sich denn freimachen könnte, der Sauerländer Friedrich Merz ein.

Der CDU-Mann und promovierte ehemalige Verfassungsschutzpräsident Hans- Georg Maaßen hat genau so gedacht. Der besonders von der Polit-Konkurrenz Vielgeschmähte hat sich Bosbach geholt und dieser wurde daraufhin kübelweise mit Dreck überhäuft.

Karl Lauterbach der selbsternannte Chef-Virologe von der SPD hat sein selbstgewähltes und mit Eifer verteidigtes Terrain verlassen und sich mit Kübeln voll Hass und Hetze aufgemacht, um es Bosbach einmal richtig zu zeigen.

Warum wohl hat Karl Lauterbach, der Mann mit dem berufsmäßigen Miesmachergesicht, so große Angst vor einem gleichaltrigen politischen Newcomer wie Maaßen und warum spricht er Bosbach das Recht ab, seinem Parteifreund zu sekundieren? Sind es vielleicht persönliche Animositäten von denen man nichts weiß?

Die von ihm ausgestoßenen Hasstiraden entsprechen kaum seinem intellektuellen Anspruch und haben selbst seine Gegner verwundert. Was ist los mit ihm.

Maaßen, der schon vor seiner Ernennung zum Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutzes in Ungnade gefallen war, wurde damals hauptsächlich zu Last gelegt, sich gegen die Wiedereinreise des in Bremen geborenen türkischen Staatsbürger Murat Kurnaz gestellt zu haben. Kurnaz war von den Amerikanern vier Jahre in Guantanamo Bay inhaftiert worden. Maaßens damaliger Chef der Innenminister Otto Schily (SPD) attestierte seinem direkten Mitarbeiter Maaßen, er habe lediglich eine Rechtsauskunft zum Thema erteilt zu haben. Die Entscheidung habe er als Innenminister selber getroffen.

Maaßens Kompromisslosigkeit, seinen Hang zu unmissverständlichen Aussagen, gepaart mit wenig Gefühl für politische Diplomatie, machte ihn in Folge immer wieder zur Zielfigur seiner Gegner. Sie attestieren ihn eine gewisse Nähe zur AfD, bezeichnen ihn als Rechtsausleger innerhalb der CDU und

Jetzt will er in den Bundestag. Er will einer von 709 Bundestagsabgeordneten und damit einer von 245 Abgeordneten der CDU werden. Der Wahlkreis 16 in Südthüringen soll im das ermöglichen.

Karl Lauterbach (58) kocht vor Zorn über dieses Ansinnen und man hat das Gefühl, dass für ihn die Demokratie zu Grabe getragen wird, sollte Maaßen dies gelingen. Auch das Spitzenduo seiner Partei, allen voran der sonst so politisch farblose Norbert Walter Borjans (SPD), geht auf die Barrikaden. Er, der gemeinsam mit der zweiten Spitze Saskia Esken durchaus mit der SED-Nachfolgeorganisation Die Linken als Koalitionspartner liebäugelt, muss scheinbar mächtig Angst vor Maaßen haben.

So jetzt einmal ernsthaft. Maaßens Auftritt in Zella-Mehlis und damit in dem Wahlkreis 16 in Süd-Thüringen fand ich nicht besonders berauschend. Den von Wolfgang Bosbach hingegen nahezu göttlich. Was für ein Politiker, was für ein Mensch, was für ein großer Deutscher. Von seinem Kaliber gibt es nicht mehr viele und das macht mich sehr mutlos.

Obwohl es mir fernliegt für irgendeine Partei oder einen Politiker Werbung zu machen, habe ich mich entschlossen das Youtube-Video von dem gemeinsamen Auftritt Bosbach- Maaßen hier zu veröffentlichen. Den Wahlkampfblock Maaßen kann man dabei ruhig überspringen, aber die Rede von Bosbach sollten sich auch seine wenigen Gegner ruhig ansehen. Es lohnt sich ganz sicherlich.

Wenn das Video ein wenig bockt, muss man an seiner Navigationsleiste ein wenig hantieren, bis man direkt bei Bosbach ist.

Viel Spaß beim Betrachten und wenn möglich, das Parteibuch dabei in der Tasche lassen.

Klartext

Artikel von:  JULIAN REICHELT. Veröffentlicht am 02.08.2021

STAAT VERBIETET QUERDENKER-DEMOS, ABER ANDERE NICHT. Diese Willkür
ist gefährlich!

Was unsere freiheitliche Gesellschaft ausmacht, ist der feine Unterschied zwischen verbieten und erlauben. In der freien Gesellschaft ist erlaubt, was nicht verboten ist.

In den Köpfen vieler Politiker hat Corona zu einem gefährlichen, aber sehr bequemen Umdenken geführt: Plötzlich ist verboten, was nicht gönnerhaft erlaubt worden ist.

Wir haben uns rasant entfernt von dem Gedanken, dass unsere Rechte nicht aberkennbar, nicht nehmbar sind, weil sie eben Rechte sind, Grundrechte. Plötzlich reden wir darüber, wem welches Recht „zurückgegeben“ wird. Und immer mehr beschleicht mich das Gefühl

Rechte hat, wer den Wünschen unserer Regierung folgt

Recht scheint immer häufiger, was den Regierenden gefällt. Zwei Wochenenden in unserer Hauptstadt, in der unser Parlament steht, sich aber zu den wichtigsten Fragen unserer Freiheit weg duckt: Vor einer Woche der Christopher Street Day (CSD), gestern die verbotene Demo der „Querdenker“.

Vor einer Woche sah ich Zehntausende Menschen auf den Straßen, dicht an dicht, ohne Maske, tanzend, singend, feiernd, Arm in Arm. Ein schöner und – nach allem, was man inzwischen weiß – pandemisch vollkommen ungefährlicher Anblick.

Am Sonntag sah ich Polizei in der ganzen Stadt. An Autobahnabfahrten und Zufahrtsstraßen. Die deutsche Hauptstadt abgeriegelt. Blaulicht, Hubschrauber, Martinshorn.

Gerichte haben die Verbote der „Querdenker“- Demo bestätigt. Das kann man rechtsstaatlich nennen, aber ich sage: In Berlin ist inzwischen zu vieles politisch. Die Justiz, die Straftäter aus politischen Gründen nicht mehr verfolgt, weil sie als „bunt“ gelten – Hausbesetzer zum Beispiel.

Oder auch die Polizei, die vor einer Woche über den CSD ernsthaft behauptete: „Das Hygienekonzept wurde grundsätzlich eingehalten (…) Auch wenn es einige anders sehen wollen.“

Nein, es wollten nicht „einige anders sehen“. Es war schlicht gelogen, öffentlich und schamlos gelogen und im Widerspruch zu allem, was jeder Mensch auf der Straße sehen konnte.

Halten wir es einmal so unbequem fest: Wenn der Rechtsstaat lügen muss, um sich noch zu rechtfertigen, dann wackelt er. Wenn der Rechtsstaat zu glauben beginnt, er könne gönnerhaft mit Grundrechten umspringen, sie gewähren oder entziehen, wie es gerade zur Politik der Regierung passt, öffnet er allen die Tore, die ihn abschaffen wollen.

Und ich stelle mir die Frage: Kann Maskenpflicht unter freiem Himmel, an die sich so gut wie niemand mehr hält, wirklich schwerer wiegen als das Grundrecht der Versammlungsfreiheit?

In Thüringen wurden Hunderte Menschen mit einer Bratwurst zum Impfen gelockt. Aber statt diesen sanften und offenbar erfolgreichen Weg der Prämie im ganzen Land zu gehen, droht unsere Regierung mit dauerhaftem Entzug der Freiheitsrechte.

Wer Freiheitsrechte entzieht, um etwas durchzusetzen, der muss sich Zwang vorwerfen lassen. Wer Protest dagegen unterdrückt, indem er Polizei und Justiz einsetzt, greift die freiheitliche Gesellschaft an.

Mit identischen Methoden könnte eine Regierung auch den CSD verbieten. Die Möglichkeit dazu schaffen gerade all jene, die sich bei Angela Merkels Politik der Angst auf der richtigen Seite wähnen.

In einer Gesellschaft, in der jeder sich durch Impfung schützen kann, darf der Staat das Virus nicht bekämpfen, indem er Grundrechte beschneidet – schon gar nicht je nach Gesinnung. Kein Fußballspiel, kein CSD, keine Black-Lives-Matter-Demo, keine spontane Party im Freien hat bisher zu der Gefahr geführt, die man den Unerwünschten gern unterstellt.

Unser Gesundheitssystem war nie überlastet und wird es wegen der Impfung noch viel weniger sein. Demos, egal von wem, gefährden nicht unsere Lungen.

Gewalttäter mit aller gesetzlichen Härte verfolgen

Mir persönlich ist die „Querdenker“-Bewegung höchst zuwider. Die Gewalttäter unter ihnen, die Polizisten und andere Bürger angriffen, müssen mit aller gesetzlichen Härte verfolgt werden.

Ich halte viele darin für wirre Verschwörungsideologen. Aber ich habe sie am Sonntag durch Berlin ziehen sehen und ganz offenkundig geht von ihnen nicht mehr und nicht weniger gesundheitliche Bedrohung aus als von einem sonnigen, überfüllten Samstag auf dem Ku‘damm oder auf der Kö.

Der Staat sollte nicht das Gegenteil behaupten, um seine Meinung durchzusetzen. Der Staat darf nicht verbieten dürfen, weil er anderer Meinung ist. Und niemals sollte dieser Staat so leichtfertig behaupten, die Meinung der anderen bringe den Tod.

Diese furchterregende Behauptung wird immer mehr zur geistigen Pandemie in unserem Land.

Seissler läuft (wieder).

Nina-Verena Wollberg

Der Seissler bewegt Herborn- lauft wieder mit uns und sammelt Spendenkilometer❗️

Unter dem Hashtag #derseisslerläuft2021 starten wir am 01.08.2021 unsere zweite Spendenchallenge, bei der wir mit Euch viele Spendenkilometer sammeln wollen, um gemeinsam Gutes zu tun.

DAS wird Eure -und unsere- Challenge:

Lauft vom 01.08.- 31.08.2021 soviele Kilometer wie möglich und postet Eure gesammelten Kilometer tagesaktuell mit einem Foto unter dem Hashtag #derseisslerläuft auf Instagram oder Facebook.
Wir sammeln und zählen alle Eure gelaufenen Kilometer und weil auch 2021 ein ganz besonderes Jahr ist, könnt Ihr Eure KM auch walken, wandern, hullern, im Studio abreißen- und ja, natürlich auch wieder erradeln.
Unsere Rianne Rose darf ihre Spendenkilometer natürlich wieder erschwimmen 🏊🏻‍♀️.

❎ Schaffen wir es, auf 35745km (jaja, das ist die Postleitzahl Herborns 😉 )? Dann spenden wir je 500 Euro an das Haus des Lebens und das DRK Pflegezentrum in Herborn, deren Bewohner die Auswirkungen der Corona-Pandemie und besonders auch der Kontaktbeschränkungen seit 2020 besonders hart getroffen haben UND an Christoph Selbachs IRONMAN-Hilfe Kinderrheuma Ironman-Hilfe Kinderrheuma, der mit seinen Spenden alljährlich die 3D-Bewegungsanalyse der Kinder-Rheumaklinik Garmisch-Partenkirchen unterstützt und damit vielen Kindern auch aus unserer Region hilft!

❎ Schaffen wir mehr noch mehr KM? Können wir auf 71490km verdoppeln, vielleicht sogar verdreifachen und 107235 und mehr Kilometer rausholen? DANN verdoppeln bzw. verdreifachen wir unsere Spendensumme!

❎ Das limitierte Shirt zur Challenge #derseisslerläuft erhaltet Ihr zum Preis von 24,95€ ab sofort und nur solange der Vorrat reicht bei uns im Geschäft (Sporthaus Seissler, Hauptstr. 115, 35745 Herborn).
Der Erlös aus dem Shirtverkauf kommt auf die Spendensumme obendrauf!!!!
Die Teilnahme an unserer Challenge ist nicht an den Kauf des Shirts gebunden.

✳️ Und was habt Ihr noch davon?
Der fleißigste Kilometersammler wird von uns mit einem nigelnagelneuen BROOKS Laufschuh Glycerin 19 belohnt (freundlichst zur Verfügung gestellt von Brooks Running), die weiteren 5 Besten erhalten je einen von uns prall gefüllten Sportbeutel mit sportlichen Accessoires und feinen Geschenken rund um das Thema Sport- lasst Euch überraschen!

Hier die Teilnahmebedingungen:

✅ Bitte aufmerksam lesen und nur teilnehmen, wenn Ihr mit den Bedingungen einverstanden seid! Wir haben einige Bedingungen verändert und angepasst.

Teilnehmen kann auch 2021 jeder! Die Teilnahme bleibt kostenlos.

Die Laufchallenge startet am 01.08.2021, 0.00h und endet am 31.08.2021, 23.59h.

Jede Lauf- oder Bewegungseinheit ist taggenau auf Euren Instagram- bzw. Facebookaccounts öffentlich zu posten, wir bitten um ehrliche Angaben aus Euren Laufapps bzw. Bewegungstrackern, bei Verdacht auf Fudelei müssen und werden wir den Teilnehmer disqualifizieren.

✳️ Wichtig: Es können nur Feedpostings bei Facebook und Instagram bewertet werden!!! Eine Wertung über Storypostings oder andere Apps/Kanäle können wir in diesem Jahr, auch ausnahmsweise, leider nicht akzeptieren- es sprengt unsere Kapazitäten, wir sind eben ein kleines Team und auch unser Tag hat nur 24 Stunden….

✳️ Es zählen nur taggenaue, öffentliche UND mit dem Hashtag #derseisslerläuft2021 Kilometerpostings (wird nicht öffentlich, sondern nur über die Freundesliste gepostet, sehen wir Eure Postings nicht).

Es zählt dann jeder gelaufene, gewalkte, geradelte, gehullerte, im Studio erkämpfte oder erwanderte Kilometer.
Tagesschritte können nicht gewertet werden, die Kilometer müssen mit sportlichen Aktivitäten erarbeitet werden.
Ausnahme ist einzig und allein Rianne Rose, sie darf schwimmen.

Erradelte Kilometer gelten im Verhältnis 3:1, d.h. 3 erradelte KM zählen als ein Laufkilometer, E-Bike-KM werten wir 6:1.

Weil es so viel Spaß macht: Eine Stunde Hullern bringt ähnlich viele Kalorien wie eine Stunde Laufen, darum zählt jede Hulastunde für 10km (kürzere Einheiten können wir umrechnen, einfach die Zeiten angeben)

Ebenso berechnen wir Eure Fitnesseinheiten: Eine Stunde Fitnesstraining bringt 10km auf die Uhr, ob nun Zirkeltraining oder Jumping… (auch hier gilt: Kürzere Einheiten rechnen wir um, bitte einfach die Aktivzeiten angeben).

‼️ Uuuuund:
Teilnehmer ab Jahrgang 1956 und darunter werden je  KM gleich doppelt bewertet, es gilt jeder Kilometer für 2!
Ab Jahrgang 1946 und darunter werten wir jeden Kilometer mal 5!
Ab Jahrgang 36 und darunter verzehnfachen wir Eure KM!
Hierzu bitte in der Anmeldung den Jahrgang angeben!

Team Familie:
Kinder bis 6 Jahren, die mit der Familie sporteln werden im Kilometerstand gleich verzehnfacht!
(Wir waren in 2020 restlos begeistert, wieviele Touren gerade die Minis mitgemacht haben- das wollen wir extra belohnen und werten, die kleinen Beine und solche Leistungen- WAHNSINN!)

Wir geben den aktuellen Kilometerstand zeitnah auf unseren Facebook- und Instagramseiten bekannt.

Es muß nicht jeden Tag gelaufen werden (schön und gesund wärs natürlich schon), auch könnt Ihr laufen, walken, wandern, radeln… wo und wann Ihr wollt. Beachtet aber bitte immer die jeweils geltenden örtlichen Coronabedingungen!

❌❌ Anmelden könnt Ihr Euch ab dem 15.07.2021 unter sport2000.seissler@t-online.de, Betreff #derseisslerläuft2021.
Bitte gebt in Eurer Anmeldung Euren Namen, wenn abweichend auch den Accountnamen an und auf welchem Kanal Ihr posten möchtet.
Die von uns erfassten Daten wie Name, Accountname und KM werden von uns mit Ablauf und Auswertung der Challenge zum 30.09.2021 gelöscht. Die Teilnehmer erklären sich mit der Veröffentlichung ihres Namens sowie Bildes in Print- sowie Sozialen Medien und unserer Website www.sport-seissler.de bei Gewinn am Ende der Challege einverstanden. Unsere Datenschutzerklärung findet sich ebenfalls dort.
Jeder Teilnehmer handelt auf eigene Gefahr und eigenes Risiko!

Der Seissler bewegt Herborn- lauft wieder mit uns und sammelt Spendenkilometer❗️

Unter dem Hashtag #derseisslerläuft2021 starten wir am 01.08.2021 unsere zweite Spendenchallenge, bei der wir mit Euch viele Spendenkilometer sammeln wollen, um gemeinsam Gutes zu tun.

DAS wird Eure -und unsere- Challenge:

Lauft vom 01.08.- 31.08.2021 soviele Kilometer wie möglich und postet Eure gesammelten Kilometer tagesaktuell mit einem Foto unter dem Hashtag #derseisslerläuft auf Instagram oder Facebook.
Wir sammeln und zählen alle Eure gelaufenen Kilometer und weil auch 2021 ein ganz besonderes Jahr ist, könnt Ihr Eure KM auch walken, wandern, hullern, im Studio abreißen- und ja, natürlich auch wieder erradeln.
Unsere Rianne Rose darf ihre Spendenkilometer natürlich wieder erschwimmen 🏊🏻‍♀️.

❎ Schaffen wir es, auf 35745km (jaja, das ist die Postleitzahl Herborns 😉 )? Dann spenden wir je 500 Euro an das Haus des Lebens und das DRK Pflegezentrum in Herborn, deren Bewohner die Auswirkungen der Corona-Pandemie und besonders auch der Kontaktbeschränkungen seit 2020 besonders hart getroffen haben UND an Christoph Selbachs IRONMAN-Hilfe Kinderrheuma Ironman-Hilfe Kinderrheuma, der mit seinen Spenden alljährlich die 3D-Bewegungsanalyse der Kinder-Rheumaklinik Garmisch-Partenkirchen unterstützt und damit vielen Kindern auch aus unserer Region hilft!

❎ Schaffen wir mehr noch mehr KM? Können wir auf 71490km verdoppeln, vielleicht sogar verdreifachen und 107235 und mehr Kilometer rausholen? DANN verdoppeln bzw. verdreifachen wir unsere Spendensumme!

❎ Das limitierte Shirt zur Challenge #derseisslerläuft erhaltet Ihr zum Preis von 24,95€ ab sofort und nur solange der Vorrat reicht bei uns im Geschäft (Sporthaus Seissler, Hauptstr. 115, 35745 Herborn).
Der Erlös aus dem Shirtverkauf kommt auf die Spendensumme obendrauf!!!!
Die Teilnahme an unserer Challenge ist nicht an den Kauf des Shirts gebunden.

✳️ Und was habt Ihr noch davon?
Der fleißigste Kilometersammler wird von uns mit einem nigelnagelneuen BROOKS Laufschuh Glycerin 19 belohnt (freundlichst zur Verfügung gestellt von Brooks Running), die weiteren 5 Besten erhalten je einen von uns prall gefüllten Sportbeutel mit sportlichen Accessoires und feinen Geschenken rund um das Thema Sport- lasst Euch überraschen!

Hier die Teilnahmebedingungen:

✅ Bitte aufmerksam lesen und nur teilnehmen, wenn Ihr mit den Bedingungen einverstanden seid! Wir haben einige Bedingungen verändert und angepasst.

Teilnehmen kann auch 2021 jeder! Die Teilnahme bleibt kostenlos.

Die Laufchallenge startet am 01.08.2021, 0.00h und endet am 31.08.2021, 23.59h.

Jede Lauf- oder Bewegungseinheit ist taggenau auf Euren Instagram- bzw. Facebookaccounts öffentlich zu posten, wir bitten um ehrliche Angaben aus Euren Laufapps bzw. Bewegungstrackern, bei Verdacht auf Fudelei müssen und werden wir den Teilnehmer disqualifizieren.

✳️ Wichtig: Es können nur Feedpostings bei Facebook und Instagram bewertet werden!!! Eine Wertung über Storypostings oder andere Apps/Kanäle können wir in diesem Jahr, auch ausnahmsweise, leider nicht akzeptieren- es sprengt unsere Kapazitäten, wir sind eben ein kleines Team und auch unser Tag hat nur 24 Stunden….

✳️ Es zählen nur taggenaue, öffentliche UND mit dem Hashtag #derseisslerläuft2021 Kilometerpostings (wird nicht öffentlich, sondern nur über die Freundesliste gepostet, sehen wir Eure Postings nicht).

Es zählt dann jeder gelaufene, gewalkte, geradelte, gehullerte, im Studio erkämpfte oder erwanderte Kilometer.
Tagesschritte können nicht gewertet werden, die Kilometer müssen mit sportlichen Aktivitäten erarbeitet werden.
Ausnahme ist einzig und allein Rianne Rose, sie darf schwimmen.

Erradelte Kilometer gelten im Verhältnis 3:1, d.h. 3 erradelte KM zählen als ein Laufkilometer, E-Bike-KM werten wir 6:1.

Weil es so viel Spaß macht: Eine Stunde Hullern bringt ähnlich viele Kalorien wie eine Stunde Laufen, darum zählt jede Hulastunde für 10km (kürzere Einheiten können wir umrechnen, einfach die Zeiten angeben)

Ebenso berechnen wir Eure Fitnesseinheiten: Eine Stunde Fitnesstraining bringt 10km auf die Uhr, ob nun Zirkeltraining oder Jumping… (auch hier gilt: Kürzere Einheiten rechnen wir um, bitte einfach die Aktivzeiten angeben).

‼️ Uuuuund:
Teilnehmer ab Jahrgang 1956 und darunter werden je  KM gleich doppelt bewertet, es gilt jeder Kilometer für 2!
Ab Jahrgang 1946 und darunter werten wir jeden Kilometer mal 5!
Ab Jahrgang 36 und darunter verzehnfachen wir Eure KM!
Hierzu bitte in der Anmeldung den Jahrgang angeben!

Team Familie:
Kinder bis 6 Jahren, die mit der Familie sporteln werden im Kilometerstand gleich verzehnfacht!
(Wir waren in 2020 restlos begeistert, wieviele Touren gerade die Minis mitgemacht haben- das wollen wir extra belohnen und werten, die kleinen Beine und solche Leistungen- WAHNSINN!)

Wir geben den aktuellen Kilometerstand zeitnah auf unseren Facebook- und Instagramseiten bekannt.

Es muß nicht jeden Tag gelaufen werden (schön und gesund wärs natürlich schon), auch könnt Ihr laufen, walken, wandern, radeln… wo und wann Ihr wollt. Beachtet aber bitte immer die jeweils geltenden örtlichen Coronabedingungen!

❌❌ Anmelden könnt Ihr Euch ab dem 15.07.2021 unter sport2000.seissler@t-online.de, Betreff #derseisslerläuft2021.
Bitte gebt in Eurer Anmeldung Euren Namen, wenn abweichend auch den Accountnamen an und auf welchem Kanal Ihr posten möchtet.
Die von uns erfassten Daten wie Name, Accountname und KM werden von uns mit Ablauf und Auswertung der Challenge zum 30.09.2021 gelöscht. Die Teilnehmer erklären sich mit der Veröffentlichung ihres Namens sowie Bildes in Print- sowie Sozialen Medien und unserer Website www.sport-seissler.de bei Gewinn am Ende der Challege einverstanden. Unsere Datenschutzerklärung findet sich ebenfalls dort.
Jeder Teilnehmer handelt auf eigene Gefahr und eigenes Risiko!

Monatsgedicht

Foto: Siegfried Gerdau

Von Kurt Reihl

Der August

Hundstagswetter, Hitzequalen

sind ein Merkmal des August;

wenn des Schweißes Tropfen fallen

und  Du Schatten suchen musst.

Bauern aber rackern schwitzend.

Bringen ihre Ernte ein.

Diese Sonnentage nützend,

wird für sie von Vorteil sein.

Andere hingegen stöhnen,

flüchten in das kühle Nass.

Sich dem Nichtstun widmend, dehnen

sie sich in dem Ufergras.

„Wetten, dass es wird gelingen?“

wirft ein Mann ’nen Kieselstein.

Lässt ihn plätschernd dreimal springen

eh er taucht im Wasser ein.

Die entstandenen Wasserringe

ziehen ruhig ihre Bahn.

Welch ein Glück, dass viele Dinge

kreisend sich dem Ufer nah’n.

Gleicht nicht dieses Steines Reise

unserer eigenen Lebensbahn?

Auch von uns beschwingte Kreise

kommen mal am Ufer an.

KiKuZ macht Musical

Was ergeben ein hinreißendes Kinderbuch von dem Autor Marc-Uwe Kling, ein Haufen talentierter Kinder, eine Künstlerin, ein Theatermacher und eine Musik- und Bewegungspädagogin? Richtig. Ein Musical.

Arbeitskreis auf der grünen Wiese

Mehr als 20 Kinder des KinderKulturZentrums KiKuZ e.V. führen es am kommenden Freitag, 6. August, ab 15 Uhr in der Ulmtalhalle in Greifenstein-Allendorf auf. Jeder, der das bockige Neinhorn schon kennt oder es kennen lernen möchte, ist herzlich eingeladen, sich das Ergebnis von drei Wochen harter Arbeit anzuschauen. So lange proben die Kinder zwischen 4 und 12 Jahren im Torhaus und im evangelischen Gemeindehaus von Greifenstein.

Im Zentrum der Geschichte steht das Neinhorn, das den rosa-roten Herzwald verlässt und im Nirgends Freunde findet.

Als Theatermacher hat sich KiKuZ einen erfahrenen Profi geholt: Chris Großmann leitet seit einigen Jahren die KuKis, die Kinder- und Jugendtheatergruppe der Herborner Kulturscheune. Die Musik komponierte Eva Schorndanner, die erst vor wenigen Tagen aus Berlin in den Waldhof Elgershausen zog. Von ihr stammen auch die Liedtexte. Das trickeiche Bühnenbild schließlich gestaltete die Erdbacher Künstlerin Benita von Wendt mit den Kindern.

Benita von Wendt gestaltet gemeinsam mit den jungen Protagonisten das Bühnenbild

Das Projekt wird durch das Bundesprogramm „Kultur macht stark“ gefördert.

Es gelten die Hygieneregeln. Bitte kommen Sie geimpft, genesen oder frisch getestet zu der Aufführung.

Der Eintritt ist frei.

Text und Fotos: Christine Kraußkopf

Stadtrundgang mit Gronau

Von Siegfried Gerdau

Die Herborner Bürgermeisterin Katja Gronau (parteilos) lud mich am vorletzten Julitag (Freitag) 2021 zu einem Rundgang durch „ihre Stadt“ ein, um mit den Gastronomen über deren Situation in dieser nicht ganz einfachen Zeit zu reden. Dass man nicht alle an einem Tag erreichen würde, war klar und deshalb soll diesem „Spaziergang“ schon bald der nächste folgen. Auch die Herborner Geschäftsleute werden in der Kernstadt, wie auch in den Stadtteilen, dann die Möglichkeit haben, sich mit ihrem Stadtoberhaupt vor Ort austauschen zu können.

Die Stadt war so belebt wie an jedem Freitag vor Corona und die Wirtsleute, Caféhausbesitzer und Restaurantbetreiber hatten alle Hände voll zu tun. Fast alle waren jedoch sehr froh, dass ihre Bürgermeisterin sich Zeit genommen hatte- „dafür opfere ich gerne einen meiner Urlaubstage“-, um sie zu besuchen.

Wir wollten uns um 11 Uhr im neuen Bistro von Anja Reuter am Leonardsturm in der Herborner Bahnhofstraße treffen. Sie machte den Fehler zu dicht an ihrem Arbeitsplatz Rathaus vorbei zu gehen und schwupps hatte man sie für einen kurzen Verwaltungsakt einkassiert. Aber nur kurz und wir konnten in Anjas Bistro den ersten Espresso schlürfen.

Anja Reuter: „Mein Konzept baut sich immer mehr auf und soll schon bald schlüssig werden. Gerne möchte ich meine Freiluftangebot noch ein wenig erweitern.“ Katja Gronau: „Wir geben unseren Gastronomen in der Stadt viele Möglichkeiten sich zu entfalten, da sollten hier auch noch drei Tische hinpassen. Die letzte Entscheidung hat darüber aber die Leiterin des Ordnungsamtes Kathrin Daum.“

Im Hotel „Zum Löwen“ mit Restaurant 1577 in der Herborner Turmstraße bedankt sich Betreiber Achim Betz bei der Bürgermeisterin für die Umwidmung der beiden Parkplätze vor dem Hotel. Dort dürfen ab sofort nur noch Kurzzeit-Parker zum Be-und Entladen ihre Fahrzeuge abstellen. Das ist auf dem entsprechenden Verkehrsschild erkennbar und bekanntlich schützt Unwissenheit oder ein „Übersehen-Haben“ nicht vor einem Bußgeld.

 Lindita Brahimi mit seinem Eiscafé „De Luca“ am Herborner Obertorkreisel, bedauert, dass in Herborn wegen der Corona-Auflagen derzeit keine Feste stattfinden können. Die hätten immer viel Menschen in die Stadt gebracht. Er wolle aber nicht klagen und mache mit seinem Team das Beste daraus.

Ein Paar, Gerda Lewandowsky und Peter Roth aus Oberkirch in Baden- Württemberg, nur 22 Kilometer von Straßburg entfernt, verbrachte seinen Urlaub in Herborn. Gerda Lewandowsky: „Wir finden die Stadt mit seinen wunderschönen Fachwerkhäusern richtig toll und wir haben uns hier sehr wohl gefühlt.“

Auch bei Markus Pöpperl Besitzer des „Franz Ferdinand“ in der Oberen Hauptstraße, läuft es fast wieder so, wie vor Corona. Er freut sich, dass er die „Außenterrasse“ vom ehemaligen Café Köppe noch mitbenutzen darf. „Dieser Antrag war die unbürokratischste Sache, die ich jemals erlebt habe.“  Die Stadt habe nur gesagt: „Wenn sie sich mit Köppe einig werden, können sie das gerne machen.“

Guido Schmidt, „La Momenta“, gleich gegenüber dem Rathaus in der Bahnhofstraße, hatte sich zwei Knöllchen gefangen. Kein ernsthaftes Problem, berichtete er der Bürgermeisterin. Er könne sich eigentlich nicht beschweren. Alles ist ein Geben und Nehmen und er versuche mit jedem gut auszukommen. „Wenn man mit dieser Devise durchs Leben geht, kommt man immer weiter.“ Katja Gronau ergänzt: „Redet mit euren Nachbarn und erklärt dem Ordnungsamt, was ihr vorhabt. Wir werden dann immer einen Weg finden.“

„Holz- Kretz“ am Rande des Herborner Markplatzes. Maximilian Kretz, Sohn der Inhaber: „Wir sind ja noch nicht so lange hier, fühlen uns aber schon sehr wohl in der Stadt. Wir hoffen, dass wir noch ein paar Ideen verwirklichen können. Wenn wir einmal wünschen dürften, sähen wir es gerne, wenn alle Geschäfte in der Stadt samstags bis 16 Uhr geöffnet hätten. Sehr viele Kunden sagen oft, „es ist doch so schön hier, warum haben denn die meisten Geschäfte zu.“ Gronau antwortet: „Ja, ich könnte mir das auch gut vorstellen.“

Michael Mehl von der Bitburger-Braugruppe: „Die Gastronomie läuft schleppend wieder an. Wenn ich hier in Herborn über den Marktplatz gehe und sehe wie er wieder gefüllt ist, freue ich mich sehr. Das Flair der Stadt ist ja auch Super. Dennoch, die Wirte haben schwer zu kämpfen. Das Hauptproblem ist der Personalmangel. Auch die Fest-Veranstalter leiden darunter, weil die Mitarbeiter nicht mehr zurückkommen. Sie wissen nicht wie die Zukunft in ihrem Gewerbe wird. Über die amtliche Unterstützung können die Gastronomen gerade in Herborn nicht klagen. Hier wurden die Außensitzflächen großzügig und sehr unbürokratisch erweitert. Das unterscheidet die Stadt von anderen Kommunen.“

Bürgerin Erika Nickel hat ganz andere Sorgen und ärgert sich über manch wenig rücksichtsvolle Verkehrsteilnehmer: „Viele Radfahrer ignorieren einfach die Fußgängerzone mitten in der Stadt und brettern oft mit viel Speed mitten durch die Pulks von Kindern, Senioren oder einkaufenden Bürger. Ich verstehe nicht, dass diese Radfahrer nicht lesen können. Auf den Schildern steht deutlich, dass es verboten ist.“ Die Bürgermeisterin gibt ihr unumwunden Recht. „Die Fußgängerzone ist für Fußgänger da. Radfahrer müssen absteigen und schieben. Kinder bis acht Jahre müssen den Gehweg benutzen, bis zehn Jahre dürfen sie es. Die Herborner Fußgängerzone hat aber keine Bürgersteige, somit ist diese Einschränkung unwirksam. Besonders mit den E-Bikern verschärft sich das Thema. Wir versuchen es aber mit dem Ordnungsamt in den Griff zu bekommen. So ganz nebenbei sind bei Zuwiderhandlung zwischen 15 und 30 Euro fällig.“

Der Chef vom Herborner Markcafé Marco Schmidt: „Froh macht mich nach wie vor, dass Herborn eine sehr lebendige Stadt ist. Das sucht seinesgleichen. Es kommt aber nicht von ungefähr, sondern liegt an der Zusammenarbeit von Gewerbetreibenden und natürlich auch uns Gastronomen mit der Stadt. Mich begeistert die tolle und enge Zusammenarbeit mit dem Herborner Ordnungsamt. Das sind kurze Wege, die meinen Job erleichtern.“ Einen Verbesserungsvorschlag habe ich aber dennoch, fügt er hinzu. „Zum Beispiel das Weinfest. Das ist immer eine tolle Geschichte für Herborn, weil es einfach eine Besonderheit für die Stadt darstellt. Mein Wunsch ist jedoch, uns Gastronomen damit einzubeziehen. Beispielsweise hätten wir das diesjährige Fest sehr schön Woche für Woche an jeweils anderen Plätzen durchführen können. Dabei hätte man die jeweils anliegenden Gastbetriebe mit einbinden können. Wenn wir dies hinbekommen würden, hätten wir eine Win-Win-Situation geschaffen, die jeden zufriedenstellen würde.“  

Inge Lauel von der gleichnamigen Kaffeerösterei am Herborner Kornmarkt: „Ich finde es toll, wenn ich so über den Platz schaue, dass Herborn auch in Corona-Zeiten sehr beliebt und vor allem ein touristischer Magnet ist. Gut fände ich, wenn man mal was gegen die vielen Tauben unternehmen würde. Wenn die Leute draußen sitzen und es fällt etwas von oben herunter, ist das nicht so prickelnd.“ Gronau: „Das sehe ich ähnlich und wir müssen nach mehr Lösungen suchen. Die vielen Zacken überall reichen offensichtlich nicht aus. Viele Menschen füttern auch die Tauben und das ist nicht nur kontraproduktiv, sondern auch verboten.“

Das Speiselokal „Gusto e Fantasia“ auf dem Herborner Kornmarkt von Maria und Giancarlo Pino: Wir müssen jeden Donnerstag unsere Tische und Stühle vor dem Lokal umstellen, damit die Marktbetreiber ihre Stellplätze am Freitag einnehmen können. Das ist sehr aufwändig, aber wir sind mit der Stadt und den Marktleuten im Gespräch, so dass wir eine, für alle Seiten zufriedenstellende, Lösung finden werden. Gronau: „Die müssen jedes Mal alles in die Schulstraße räumen und es ist derzeit noch gut, dass die gesperrt ist. Wir werden aber sicher den Wochenmarkt noch einmal neu aufbauen müssen und dessen Struktur völlig neu durchdenken. Dabei dürfen wir auch Sicherheitsaspekte nicht aus den Augen verlieren.

Das Dillenburger Ehepaar Christel und Norbert Trapp besucht schon seit Jahren jeden Freitag den Herborner Wochenmarkt. Christel: „Die wunderschöne Altstadt, der schöne Platz, das muntere Treiben darauf und das leckere italienische Essen bei Maria, machen mich immer wieder glücklich.“

Den Besitzer des Eiscafé Rialto Herborn Hauptstraße 52-54 freut es, dass die Stadt so wunderschön mit Blumen geschmückt ist. Auch die große Kompromissfähigkeit der Stadtverwaltung, besonders bei der Möglichkeit die Außenbestuhlung vor den Lokalen zu erweitern, findet bei ihm besonderen Anklang. Mit seinem Nachbarn, dem Modegeschäft „wünschdirwas“, habe er diesbezüglich eine Vereinbarung getroffen und ist der Besitzerin Cornelia Theiss unendlich dankbar für ihr Entgegenkommen. Katja Gronau: „Diese gegenseitige Rücksichtnahme ist genau im Interesse der Stadt und findet auch meine Unterstützung.“

Niko Mylonakis vom Café am Kornmarkt: „Die Stadt Herborn kommt ihren gastronomischen Unternehmen in einer geradezu vorbildlichen Form entgegen. Ich kann die anderen Anwohner des Kornmarktes gut verstehen, wenn sie ihre Einkäufe und anderes an den Wochenenden weiter als sonst schleppen müssen. Da ich ja fast immer da bin, macht es mir auch nichts aus, die Barrieren mal zur Seite zu räumen, jemand rein fahren zu lassen und anschließend, wenn er wieder wegfährt, die Absperrung zu schließen. Es ist doch immer ein Geben und Nehmen. Gronau: „Die Sperrung des Kornmarktes an den Wochenenden ist ja erst einmal ein Test. Wenn das bleiben soll, braucht man einen politischen Beschluss. Da kommen dann alle mit an den Tisch, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Alles steht und fällt natürlich mit den sich ständig ändernden Corona-Regeln. Aber darauf hat die Stadt wenig Einfluss. Eine temporäre, also zeitlich begrenzte Absperrung für bestimmte Aktionen, lässt sich aber sicherlich dennoch einbauen.“ Fotos: Gerdau

Anm.: Alle Beteiligten sind zweimal geimpft, nahmen die Maske jeweils für das Foto ab und verringerten wenn notwendig den Abstand zueinander immer nur wenige Sekunden für das Foto.

gerdaus-welt lebt

Ein wenig Werbung in eigener Sache wird man mir verzeihen. Ich bin sehr froh, dass mein Blog von Euch allen so angenommen wird. Herzlichen Dank dafür.

Der Zählerstand von heute übertrifft meine kühnsten Erwartungen.

Ich grüße alle Freunde und Bekannte, sowie Leser, die durch Zufall oder Hörensagen auf gerdaus-welt gestoßen sind. Es ist nicht schwer neue Themen zu öffnen. Die Welt ist voll davon. Viel schwerer ist es jedoch die Themen zu treffen, die Euch wichtig sind. Da ich als „Einzelkämpfer“ keine Möglichkeit habe mich in einem Redaktionskreis auszutauschen, bin ich auf Eure Meinung sehr angewiesen.

Bitte schreibt mir oder ruft mich an und sagt mir was Euch bewegt und ich werde mich damit befassen.

Liebe Grüße Euer Siggi Gerdau

Urteil gegen Driedorfer Landwirt

Kommentar von Siegfried Gerdau

Der Driedorf-Rother Landwirt Bernd W. ist (wieder einmal) verurteilt worden. 4 900 Euro wegen mehrerer Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und mehrmaligem Fahren ohne Führerschein. Die Dillenburger Amtsrichterin Kathrin Schmidt (ich habe nur eine 50-Prozent-Stelle und drei Kinder) brauchte zwar am 1. Prozesstag neun Stunden zur Urteilsfindung, aber das Urteil fiel dann sicher ganz im Sinne seines Verteidigers José Tortell aus Frankfurt („mein Mandant ist ein mustergültiger Landwirt.

Foto: privat (liegt beim Veterinäramt Herborn vor)

Ich kenne keinen, der sich besser für seine Tiere einsetzt“) aus. Sein Kollege Mario F. Galvano verstieg sich sogar in der Behauptung die Zeugen hätten sich auf dem Gerichtsflur miteinander abgesprochen und das fand er doch gar nicht so nett. Im Prozess drohte er deswegen sogar einem der Zeugen mit einer „Unter-Eid-Aussage.

Die erbärmlichen Zustände rund um das Anwesen des Angeklagten und teilweise auch auf den Wiesen, waren im gesamten Prozess keine Silbe Wert. Kein Wort wurde über die langzeit-abgestellten Schrottautos in der Ortsmitte des Driedorfer Ortsteils verloren und auch die ständige Fremdbenutzung der Weiden anderer Dorfbewohner stand zu keiner Zeit zur Diskussion.

Im Gegenteil. Die einfühlsame Richterin sprach sehr verklausuliert von einem Belastungseifer der Zeugen. Ihr juristischer Kollege von der Gegenseite sogar von gezielter Stimmungsmache gegen seinen Mandanten. Auch die Presse bezog er damit ein, indem er von negativer Berichterstattung fabulierte.

Keine Rede war auch davon, dass die Rinder von W. fast täglich ausbrechen und die Kälber ständig den einlitzigen Elektrozaun unterlaufen. Auch dass die zuständige Polizeistation fast 200 Mal pro Jahr ausrücken muss, um die Verkehrssicherheit rund um Driedorf wieder herzustellen, blieb unerwähnt.

Das Thema Stimmungsmache oder neudeutsch Mobbing gegen den Angeklagten, stand bereits unausgesprochen während des Prozesses im Verhandlungsraum. Tortell: „Irgendjemand muss Stimmung gegen den Angeklagten gemacht haben“. Wen er genau meinte, blieb im Dunkeln.  

Der Staatsanwalt Berndt Stahl hatte zwar fast das doppelte (9 800 Euro) gefordert, konnte aber mit dem tatsächlichen Strafmaß offensichtlich gut leben.

Die Zeugen und Betroffenen fühlten sich ganz sicher wieder einmal verarscht. Wie so oft in den vergangenen Jahrzehnten wurde ihnen deutlich gemacht, dass man nur ein dickes Fell und die „passenden“ Rechtsanwälte braucht, um seine ureigenen Interessen durchzusetzen.

Der Prozess wäre sicher anders verlaufen, wenn sich die Juristen vor Ort von den malerischen Verhältnissen selber ein Bild gemacht hätten. Hätte, hätte Fahrradkette!

Fakt ist und bleibt: „Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand“.

Bleibt nur zu hoffen, dass der milde Verurteilte in sich geht und doch einmal versucht, sein Wirken ohne Beeinträchtigung der Dorfbewohner zu gestalten.   

Herbornerin berät die Mächtigen der Welt Teil 2

Von Siegfried Gerdau

Hatice Kücük (31) ist Chief Executive Officer (CEO) in einem britischen Unternehmen und berät in dieser Eigenschaft weltweit Politiker und Großunternehmen. So ganz nebenbei gründet sie schon in den nächsten Tagen ihr eigenes Familienunternehmen. Sie heiratet den Australier Eren Beton im Herborner Standesamt.

Hatice Kücük

In den vergangenen fünf Jahren hat ihr britisches Politik-Beratungsunternehmen das Ressort Gesundheit und Infektion aufgebaut. Sie als CEO berät mit ihren Mitarbeitern zum Beispiel die G 20-Länder. Die G 20 setzt jedes Jahr eine neue Schwerpunkt-Agenda. Ihr Unternehmen ist im Bereich Gesundheit die Aktive. „Wir vertreten zurzeit die Interessen von 25 globalen Gesundheitsorganisationen, aber dies nicht ausschließlich“, betont Kücük. Mit diesen zusammen eruieren sie „was sind die gemeinsamen Probleme im Bereich Gesundheit.“ Die Ergebnisse sollen dann in die G20-Agenden einfließen.

Das Pandemie-Management sei bereits 2017 durch Deutschland, auf dem damaligen G20- Gipfel sehr stark in den Vordergrund gerückt worden. Damals gab es die Ebola-Krise und Deutschland hatte eine Krisensimulation in den Gipfel eingebracht, erinnert sich Hatice. Das alles interessierte damals bei uns kaum jemand, weil es ja „lediglich“ in Afrika ein Problem war. „Seit 2017 unterstützen wir die Gesundheitsthemen in der G20 und legen den Staaten immer die Themen und Gefahrenbereiche vor, auf die sie sich fokussieren können.“

Antibiotika-Resistente bedrohen die Weltgesundheit

„Wenn man bis spätestens 2030 beziehungsweise 2050 keine Vorkehrungen trifft, werden viel mehr Menschen an Antibiotika-Resistenten sterben als durch Krebserkrankungen“, warnt die Wissenschaftlerin. Dies sei vielen Menschen überhaupt noch nicht bewusst. Diese Pandemien könne man durchaus als Schleichende und Unsichtbare bezeichnen. Die WHO habe bereits 2012 vor der aktuellen Pandemie gewarnt und prognostiziert, dass diese die Weltwirtschaft viel mehr attackieren werde, als die Weltwirtschaftskrise 2008. Genau dies sei nun eingetreten. Die Welt-Wirtschaft werde bis 2020 mit 22 Billionen Euro belastet. Bereits schon jetzt haben die Länder 11 Billionen in die Bekämpfung gesteckt.

Gesundheit sei bis 2017 immer das Ressort der Gesundheitsminister gewesen. Den Finanzministern sei es salopp gesagt egal. Unser Unternehmen hat seitdem immer wieder den Finanzministern der einzelnen Staaten versucht klarzumachen, dass Gesundheit eine Investition ist. Die Türen seinen ihnen damals noch zugeschlagen worden, weil es ja nicht ihr Ressort sei. Als dann die Pandemie kam, änderte sich alles. Dieser „Weckruf“ habe alle erreicht, sagte Hatice Kücük. Jetzt ging es plötzlich ums Geld, dass nicht in ausreichender Menge bereitgestellt wurde oder einfach nicht verfügbar war. Wo die Gelder vorhanden waren, verursachte oft das Management, das Problem.

Pathogene bedrohen die gesamte Welt

Genau das ist jetzt ihr Themenbereich. Sie will und muss nach ihrem Verständnis die Finanzminister erreichen, damit die deutlich besser kooperieren. Auf meine Frage, warum die grassierenden Pandemien plötzlich und gerade jetzt so massiv ausbrechen, meinte sie: „Diese Pathogene betreffen uns jetzt global und treten nicht mehr „nur“ in Afrika und Asien auf. „Das ist auch auf die Globalisierung zurückzuführen.“ Wenn wir aus dieser Corona-Pandemie vielleicht im kommenden Jahr herauskommen, haben die Menschen sie schon wieder vergessen. Es sei wichtig, dass die Politiker sie nicht vergessen, fügt sie hinzu. Wenn man jetzt nicht vorsorge, werde es beim nächsten Mal noch viel schlimmer.

Die Regierungen müssen zur Rechenschaft gezogen werden

Die WHO will zusammen mit den G20-Ländern einen Rat gründen, und von dort aus soll jährlich die Finanzsituation der einzelnen Staaten betrachtet werden. Genauer: Es soll ein Budget- Überblick erstellt werden, wieviel die Länder jedes Jahr in Pandemievorsorge investiert haben. Der Effekt: „Nur die Gelder in einen Pott zu werfen und nicht zu schauen wo es dann hingeht, kann die Lösung nicht sein“, glaubt Kücük. Es sei also eine Form von Return-on-Investment (ROI) nötig. Die Parlamentarier sollen dadurch die Möglichkeiten haben, ihre Regierungen jährlich zur Rechenschaft ziehen zu können. In der aktuellen Pandemie wurden auch in unserem Land von der Regierung die Gelder bereitgestellt, aber es war meist nicht erkennbar, wo diese tatsächlich hingingen. Sie frage sich schon geraume Zeit, warum der Gesundheitsminister nicht ebenso wie die Verteidigungsministerin dem Parlament regelmäßig einen Rechenschaftsbericht vorlegen müsse. Das gäbe den Politikern die Möglichkeit rechtzeitig agieren und nicht nur reagieren zu können. Genau dieses Thema möchte ihr Unternehmen in den G20 Teilnehmer-Ländern durchpuschen. Die Menschen sollen einfach wissen was jetzt wirklich passiert.

Eine Denkfabrik vertritt globale Interessen

Frau Kücük machte noch einmal deutlich, dass ihre politische Beratungsfirma, für viele spezifische Zielgruppen durchaus gewinnorientiert arbeitet. Davon abgetrennt ist die eigentliche Denkfabrik der sie vorsteht. Hier werden ausschließlich globale Interessen vertreten. Deren Vertreter werden von ihrem Unternehmen in einem Vakuum zusammengeführt und man schaut, wie man die unterschiedlichen Interessen miteinander verbinden kann. „Diese „Non-Profit-Organisation“ innerhalb unseres Unternehmens hat nichts mit ihrer täglichen Arbeit zu tun.“

„Die WHO war in der Krise immer der Prügelknabe und hatte keine Chancen sich dagegen zur Wehr zu setzen. Somit fiel uns die Rolle der Mediatoren zu“, machte die Politikberaterin deutlich.   

Herbornerin berät die Mächtigen der Welt Teil 1

Von Siegfried Gerdau

Hatice Kücük ist eine leidenschaftliche Europäerin. Sie hat seit fünf Jahren ihren Lebensmittelpunkt in London und hält die Verbindung zu ihrer Familie aufrecht, so oft es nur geht. Die sehr sympathische Global-Playerin machte mit ihren 31 Jahren eine beispielhafte Karriere. Sie ist Chief Executive Officer (CEO) in einem britischen Unternehmen und hat bereits die halbe Welt bereist. Bedingt durch die Corona-Pandemie verbrachte sie jetzt längere Zeit in ihrer Heimatstadt Herborn. Durch die Vermittlung ihrer guten Freundin Gülcan Kaynak, die für ihre Partei (Grüne) einen Sitz im Herborner Magistrat hat, war es mir möglich mit der vielbeschäftigten jungen Frau ein Gespräch zu führen.

Hatice Kücük

Direkt nach dem Abitur im Herborner Johanneum-Gymnasium, begann sie ein Studium in Mannheim an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät in den Disziplinen Politikwissenschaften, Englisch und Betriebswirtschaft auf Bachelor. Sie war und ist politisch sehr interessiert und ganz besonders faszinierten sie die Strategien hinter den politischen „Kulissen“. Während eines Auslandstudiums in Miami und kam sie mit der amerikanischen Politik in Berührung. 2012 war sie sogar in die Obama-Wahl-Kampagne mit eingebunden und konnte sich ein persönliches Bild davon machen, wie Wahlkampf außerhalb Deutschlands geht. In London machte sie ihren Master in Politikwirtschaft. Kurz vorher jedoch arbeitete sie fast ein halbes Jahr an der Deutschen Botschaft in New York und bei den Vereinten Nationen (UN) in der Presseabteilung, sowie den Abteilungen Libyen und Ukraine. Besonders die UN-Generalversammlung hautnah zu erleben, erweiterte ihren Horizont derart, dass sich ihr Entschluss festigte in die Außenpolitik zu gehen. Ihr wurde klar, dass sie aus Deutschland weggeht, aber aktiv die Interessen Deutschlands in der Welt vertreten möchte. So schnupperte sie in die Hessische Landesregierung in Wiesbaden hinein und ging für sechs Monate in die hessische Landesvertretung der EU in Brüssel. Hier betrieb sie Lobbyarbeit für Hessen im Schwerpunkt Politik, Landwirtschaft und Umweltschutz. Das Masterstudium dauerte ein Jahr an der Universität an der auch Anna-Lena Baerbock studiert hat. Dort habe sie zahlreiche Politiker aus verschiedenen Ländern kennengelernt und auch erleben können, erinnert sich Hatice. Einer davon sei auch Gauland gewesen, aber der sei während eines Vortrags ziemlich fertig gemacht worden. Danach führte sie ihr Weg wieder zur EU nach Brüssel. „Mit meinen Kenntnissen wollte ich EU-Politik weiter betreiben.“ Es habe nicht lange gedauert bis sie von der Deutschen Botschaft an eine britische Politik-Beratungs-Firma vermittelt wurde. „20 000 politische Berater gibt es in Brüssel und der Begriff Lobbyist ist dort, aber auch in anderen Ländern der Welt, nicht so negativ besetzt wie in Deutschland“, fügt sie hinzu. Auf einmal sei sie auch eine davon gewesen.

Den Terror erlebte sie hautnah

Ein Schockerlebnis war der Terroranschlag am Morgen des 22. März 2016. Es sprengten sich zwei Terroristen am Flughafen Brüssel-Zaventem und ein weiterer in der Brüsseler Innenstadt im U-Bahnhof Maalbeek/Maelbeek in die Luft. Letzterer liegt in unmittelbarer Nähe zu Gebäuden einiger EU-Behörden, darunter der Europäischen Kommission. Auch das Büro ihres Unternehmens befand sich unmittelbar über dem Bahnhof. Es war ihr erster Arbeitstag und sie war alleine dort als es ganz fürchterlich knallte. Dieser Tag sollte für die nächsten drei Wochen auch ihr letzter sein. Sie entschied sich zu bleiben und daraus wurden dann eineinhalb Jahre.

„Politische Berater sind die Strippenzieher im Hintergrund“, erfuhr ich bei dieser Gelegenheit. Es seien Berater von Politikern und Großkonzernen. „Wir beraten oder schreiben die Reden von Politikern, beraten die Politiker in ihren Strategien bezüglich bestimmter Projekte und den dazu passenden Verhandlungsschritten.“ An Parteien oder bestimmte Richtungen sind wir absolut nicht gebunden“, wehrt Frau Kücük energisch ab. Im Gegenteil. Sie orientieren sich an bestimmten etischen Standards. So würde ihre Firma auch die AfD nie beraten. Auch die Tabakindustrie erhält keine Beratung. All dies sei auch ein Grund dafür gewesen, dass sie überhaupt in das Unternehmen eintrat. „Wir haben uns dafür entschieden keine Unternehmen zu unterstützen, die der Umwelt schaden und Rechte Parteien lassen wir grundsätzlich abblitzen.“ Ihr Chef sei selber vor langer Zeit EU-Abgeordneter für die Labour-Party gewesen und daher sei es auch kein Problem andere Parteien zu beraten, aber was in die extreme Ecke geht, ist für uns Tabu. Der pro-europäische Gedanke stehe immer im Vordergrund ihrer Arbeit. Lobbyismus stecke in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Das sei in den USA und England völlig anders. Es gehe im Idealfall doch darum den Politikern zu helfen, aber gleichzeitig auch das Allgemeinwohl zu berücksichtigen, hofft die Politikberaterin. Einen Grund den Lobbyismus, wie in Deutschland üblich, in Bausch und Bogen zu verpönen, gäbe es in ihren Augen nicht.

Querdenken ist kein Schimpfwort

Querdenken sei in Großbritannien kein Schimpfwort, wie seit einiger Zeit in Deutschland. Der Politiker, der Journalist, der CEO, alle sind in ihrer eigenen Blase und alle möchten ihre Zahlen steigern. Wir denken quer dazwischen und alles mit dem Ziel bestimmte Menschen miteinander verknüpfen, um Projekte voranzubringen. Auch weltweit agierende Unternehmen, die in Europa agieren möchten, rechtzeitig als mögliche Umweltbelaster erkennen und entsprechend den EU-Kommissaren die notwendigen Informationen zukommen lassen, damit solche Aktivitäten gestoppt werden, ist eine unserer Aufgaben.

Der spezielle Aufgabenbereich und die augenblickliche Zuständigkeit von Hatice Küncük ist das Ressort Gesundheit und Infektion. An dieser Stelle möchte ich den ersten Teil meines Blogs über die junge Frau beenden und mit Teil 2 in gerdaus-welt fortfahren.

Was ist ein CEO?

Die Bezeichnung Chief-Executive-Officer kommt aus dem angelsächsischen Raum, wo die Bezeichnung den alleinigen Vorstandsvorsitzenden eines Unternehmens meint. Der Begriff Chief-Executive-Officer wird abgekürzt mit CEO. Im Angelsächsischen ist der Begriff rechtskräftig, ähnlich der Bezeichnung „Geschäftsführer“ in Deutschland. Im Zuge der Globalisierung wird der Titel CEO nun auch immer öfter im deutschsprachigen Raum verwendet. Hier meint Chief-Executive-Officer die Geschäftsleitung. Anders als im englischsprachigen Raum kann es jedoch mehrere Geschäftsführer, aber nur einen CEO pro Unternehmen geben. Rechtlich gesehen hat der Titel CEO in Deutschland, im Gegensatz zum Titel des Geschäftsführers, keine Bedeutung. Die Bezeichnung Chief-Executive-Officer stellt in deutschen Unternehmen eine Art Zusatz dar und beschreibt vielmehr die Tätigkeit beziehungsweise Funktion einer Person innerhalb des Unternehmens.

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