In osteuropäischen Hundezuchtstationen werden Rassehunde am Fließband „produziert“. Viele unter erbärmlichen Bedingungen gezeugt und auf die Welt gebrachten Welpen, überleben diese Tortur nicht. Die Mutterhündinnen in ihren dreckigen, lichtlosen Verschlägen werfen bis sie ausgebrannt sind und achtlos entsorgt werden. Die Welpen, die überlebt haben, werden den Müttern viel zu jung entrissen und in engen Käfigen nach Deutschland gekarrt. Dort werden sie teuer verkauft. Leider nicht teuer genug, so dass sie für deutsche Käufer immer noch ein vermeintliches Schnäppchen sind.
Die Stiftung „Vier Pfoten“, von dem ich Übrigens restlos überzeugt bin, macht schon seit längerer Zeit gegen diesen grausamen Handel mobil und muss unterstützt werden. Die Mafia ähnlichen Strukturen dieser gnadenlosen „Züchter“ können nur ausgetrocknet werden, wenn wir diese Hundchen nicht mehr bei denen kaufen. Wer dennoch kauft, weil er das Elend in diesen Zuchtfabriken nicht kennt oder die Augen verschließt, wird spätestens dann daran erinnert, wenn sich die „Zuchterfolge“ einstellen. Die Tierchen werden krank und es entstehen hohe Tierarztkosten, mit denen man nicht gerechnet hatte. Abgesehen von dem Tierleid können die manche Familien in ziemlich prekäre finanzielle Situationen bringen.
Aus eigenem Erleben weiß ich, dass auch in Deutschland solche Zuchtverbrecher aktiv sind. Vor ein paar Wochen wurden blutjunge Malteser-Welpen von einem Balkon, wo sie ihr junges Leben in engen Boxen fristeten, gerettet. Die abgebildeten Flyer wurden mir freundlicherweise von „Vier Pfoten“ zugesandt und ich bilde sie in meinem Blog mit freundlicher Genehmigung der Stiftung ab. sig
Der Vier Pfoten Tipp für sicheren Welpenkauf
Echte Züchter geben ihre Tiere nur in gute Hände. Darum ist verdächtig, wenn der Verkäufer ihnen den Welpen schon beim ersten Treffen verkaufen will.
Kaufen sie ausschließlich mit Vertrag. Weigert sich der Verkäufer, ist Misstrauen angesagt.
Kaufen Sie nicht aus Mitleid, egal wie schwer es Ihnen fällt.
Besonders tierfreundlich: Geben Sie einem Tierheimhund eine Chance. Der ist gesund, gepflegt und ein ebenso guter Freund fürs Leben. Dies Übrigens auch wenn er größer ist.
Erfahren Sie mehr oder melden Sie Verdachtsfälle auf www.vier-pfoten.de
Ein repräsentatives Geschäft für ausgefallene Artikel des täglichen Bedarfs für Kunden jeder Altersgruppe, hat vor kurzem in der Herborner Straße 8 (gegenüber Aldi-Einfahrt) in Sinn geöffnet. Im „Manevito“ verkaufen Maria und Thorsten Graubner all das, was für eine Kinder- oder Erwachsenen-Party oder Kindergeburtstage benötigt wird.
Maria Graubner (37) mit Kundin Samantha Schön
Ein umfangreiches Sortiment an Geschenkartikel sowie Geschenkballons in den unterschiedlichsten Preislagen komplettiert das Familien-Event-Angebot. Besonders beliebt sind personalisierte Kinder-Accessoires, wie Lätzchen, Kissen und vieles mehr. Natürlich ist auch an die Schulkinder gedacht. Bleistifte Füller, Schreibpapier und vieles mehr, kann man im „Manevito“ ebenfalls erwerben. Individuelle Textil- und Tassenbeschriftungen, bis zu 5 000 Werbeartikel mit einem individuellen Logo stehen den Kunden zur Verfügung. Selbst Freiluft-Liegestühle mit dem ganz eigenen Schriftzug oder Fotodruck, kann das Sinner Ehepaar blitzschnell realisieren. Einen großen Teil der übersichtlichen Geschäftsräume nehmen Deko-Artikel, Trockenblumen und viele andere geschmackvolle Geschenke ein. Besonders freut es die Sinner Bevölkerung, dass es auch eine vollwertige Poststelle, sowie eine Lotto-Annahmestelle im „Manevito“ gibt. Ein Fotodrucker, wie er heute fast in allen Drogerien zu finden ist, steht ebenfalls bereit. Die Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr. Samstags von 9 bis 13 Uhr. Kontakt. Phone: 02772 582 3807, mail: manevito@gmx.de. Text und Foto: Siegfried Gerdau
Es gibt mitten in dem landschaftlich einzigartig gelegenen Siegbach -Eisemroth eine Moselstraße und in der Hausnummer 7 ein Café mit Namen „Lönneberga“.
Nicht nur ein Aushängeschild, sondern auch ein Versprechen
Stephanie und Jörn Rink betreiben ein mit viel Geschmack und Liebe eingerichtetes, gastronomisches Kleinod mit mehreren Gasträumen und sogar einem eigenen Kinderspielzimmer.
Während die Gäste die Innen-oder Außengastronomie des „Lönneberga“ benutzen, können sich die Kleinen mit allerlei Spielgerät in einem eigenen Refugium austoben.
Die Chefin Stephanie Rink (41)
Die Besitzerin Stephanie Rink weiß was ihre Gäste wünschen und lässt ihre ganz eigene Philosophie in die Produktion ihrer leckeren Kuchen und Torten einfließen. Nachhaltigkeit, Transparenz, fairer Handel und das Tierwohl sind für sie unumstößliche Grundwerte. So entstehen ausschließlich Produkte in der eigenen Backstube/Küche, die all diese Anforderung streng nach Omas Rezepten erfüllen. Der hohe Qualitätsanspruch setzt sich beim Kaffee aus fairem Handel fort. Reiter, Kutschfahrer, Wanderer und natürlich auch Radfahrer sind ebenso herzlich willkommen wie auch „ganz normale“ Gäste, die das besondere Flair des „Lönneberga“ genießen möchten. Das Inhaber- Ehepaar will zusätzlich mit einer Auswahl regionaler Produkte wie Bio-Eier oder Bio-Seife seine Gäste zufriedenstellen. Sehr großen Wert legt man im Lönneberga auf den Service. Das junge Team um Steffi möchte ihren Gästen den Aufenthalt in ihrem Café mit dem familiären Ambiente so angenehm wie nur irgend möglich machen.
Ein Teil des Lönneberga-Teams. Von links: Katja Heimann (41), Stephanie Rink und Stephanie Nitschke-Lütz.
In regelmäßigen Abständen werden Workshops wie Kaffee-Seminare oder Bastelnachmittage angeboten und wer ein reichhaltiges Frühstück liebt, ist ebenfalls in dem Eisemrother Café mit dem einzigartigen Service gut aufgehoben. Die Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag von 9 bis 12 und von 14.30 bis 17 Uhr. Coffee to Go gibt es Donnerstag, Freitag und Samstag von 7 bis 8.30Uhr.Informationen und Anmeldungen telefonisch: 02778 699 0385. Text und Fotos: Siegfried Gerdau
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CATCØRE hat seine neue EP fertig und in die Streaming-Dienste gestellt, meldet David Kaliczok. Die „Katzenmusik“ der Extraklasse begeistert einfach und verlangt nach mehr. Die leidenschaftlichen, jungen Musiker werden ihre Fans sicher auch diesbezüglich nicht enttäuschen. Kim Hammann, Sängerin, Gitarristin, Percussionistin, Songwriterin, Komponistin, Producerin aus Gießen ist die Front-Katze. Sie maunzt so melodisch wie es eigentlich nur Cats können. Seit einem halben Jahr komplettiert die Frontfrau das Quartett und die Jungs scheinen nur auf sie gewartet zu haben.
CATCØRE sind einfach nur geil. Sie sind anders. Wer die Gelegenheit hat, sie Live zu erleben, wird dem Zauber ihres Sounds erliegen. CATCØRE macht sich mit Riesenschritten auf nicht nur die heimische Musikszene zu revolutionieren. Hier ist die Formation noch einmal zum anhören.
Unser allseits geschätzt und geliebter ehemaliger Herborner Pfarrer Ronald Lommel ist nicht nur als Stadtführer ein gefragter Mann, sondern auch noch ein Fernsehstar. Das stellte er wieder einmal in einer TV-Sendung von SAT 1 über die Hessischen Mundarten unter Beweis. Auch seine treue, vierbeinige Begleiterin Cora musste als Statistin herhalten, obwohl sie eigentlich im ersten Teil des Streifens die Hauptrolle spielt.
Aber halt. Der Pärrner ist ja gar kein gebürtiger Herborner und schwätzt jo eigentlich nur Aubäjer Platt. Egal, das merken wirklich nur Plattschwätz-Experten. Hört es euch selber an und freut euch, dass es noch Zeitgenossen gibt, die unseren schönen Dialekt am Leben halten.
Jetzt, wo die Deutschen aus Afghanistan abgezogen sind, kommen die Stimmen derer aus der Deckung, die dies nicht für richtig halten. Wir sollen helfen, dass das Land nicht völlig in die Hände der Taliban fällt. Ich frage mich, was haben wir denn in den vergangenen zehn Jahren dort getan? Die Bevölkerung, besonders die Frauen seien jetzt noch ärmer dran. Das ist sicherlich richtig und andererseits doch nicht so ganz. Wir reden hier von einem autarken Land mit einer Regierung und bewaffneten Kräften, die jahrelang von der Bundeswehr ausgebildet wurden.
Frauen und Kinder sind die Leidtragenden
Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der nicht in diesem Land auf die Welt gekommen ist, weiß, was dort wirklich gespielt wird. Schon bei der Frage, wer denn die Taliban-früher waren es die Mudschaheddin- wirklich sind, scheiden sich die Geister. Ganz davon abgesehen, ist Afghanistan der weltgrößte Heroin-Produzent und wir tun sehr viel für die Menschen dort, indem wir sie zu Zehntausenden in Deutschland aufnehmen. Wenn wir Deutsche- „am Deutschen Wesen soll die Welt genesen“-in alle Länder der Welt unsere Nasen stecken, weil es dort nicht so ist wie bei uns, werden wir immer erleben, dass diese Menschen dort der Meinung sind, dass es uns nichts angeht, was sie machen. Unsere Sicherheit müssen wir erst einmal in unserem eigenen Land verteidigen. Da haben wir eine Menge zu tun. Am Hindukusch, in Mali oder sonst wo auf der Welt, sollte wir uns heraushalten. Wir haben bis 1945 genug Tod und Elend in weite Teile der Welt getragen. Das sollte für die nächsten 300 Jahre genügen. Etwas mehr Bescheidenheit in allen Fragen, die uns höchstens philosophisch tangieren, stünde gerade uns Deutschen sehr gut. Das betrifft Übrigens auch unsere Waffenlieferungen.
Die ehemalige Sowjetunion hat sich im Kampf gegen die damaligen Aufständigen, die von den USA mit Waffen und „Militärberatern“ unterstützt wurden, die Zähne ausgebissen. Als die Russen gingen, wendete sich das Blatt. Aus den einstigen Protegierten wurden Gegner. Amerika schickte Truppen und wollte den Spuk beenden. Deutschland ließ sich nicht lange bitten und beteiligte sich daran. Die Bundesrepublik müsse ihre Sicherheit am Hindukusch verteidigen, erzählte man dem Volk. Die Armee marschierte, von allen Parteien, bis auf die Linke, in Marsch gesetzt.
Man wolle die afghanischen Frauen von der Burka befreien, den Mädchen den Schulbesuch ermöglichen und dem Land endlich eine demokratische Struktur verpassen. Was schon seit Jahrhunderten bekannt ist, wurde auch von den westlichen Staaten einfach ignoriert. Ein Volk, wie die Afghanen, lässt sich keinen Willen von außerhalb aufzwingen. Ja, sie leben teilweise am Existenzminimum. Die Frauen sind so unfrei, wie man es sich hier bei uns kaum vorstellen kann. Dennoch. Die Potentaten, auch Warlords genannt, beherrschen die einzelnen Landstriche und sorgen dafür, dass alles so wie im Mittelalter bleibt. In diesen Kreisen lebt sich hervorragend von den üppigen Mohnfeldern und vom Verkauf des Heroins an die Jugend der Länder, die ihnen mit modernem Kriegsgerät Störenfriede vom Leib halten sollen.
Bescheuert kann ich da nur sagen. Mir fällt eine Fernsehsendung von vor vielen Jahren ein, als eine Journalistin einen Oberstleutnant der Bundeswehr im Einsatzland Afghanistan fragte: „Was sagen sie denn zu den riesigen Mohnfeldern hinter ihnen?“ Der Gefragte: „Ich sehe keine.“ Die Reporterin daraufhin: „Sie müssen sich umdrehen!“ Er daraufhin: „Wie ich schon sagte, ich sehe keine.“ Die Kamera schwenkte zum Themenwechsel.
Das war für mich ein Schlüsselerlebnis und ein Symbol für den gesamten Einsatz in diesem archaischen Land. 52 deutsche Soldaten mussten dort ihr Leben lassen. Die westliche Allianz hat insgesamt 3 600 ihrer besten Männer und Frauen verloren. Sie sind bei kriegerischem Einsätzen gefallen. Dieses Wort galt lange Zeit als Unwort und erst der damalige CDU-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (2009 bis 2011) hob dieses Tabu auf und machte damit aus dem bisher angeblichen Friedenseinsatz einen Kampfeinsatz.
Als jetzt die letzten Bundeswehrsoldaten zurückkamen, vermittelten sie den Eindruck einer geschlagenen Armee, die mit hängenden Ohren heimkehrt. Niemand von denen, die sie in den Krieg geschickt hatten, empfing sie zu Hause. Meine ehemaligen Kameraden haben mir einfach nur Leid getan. Als dann auch noch der befehlshabende General Ansgar Meyer die Regierung in Schutz nahm, wurde mir leicht übel.
„Herr General sie führen Soldaten einer Parlamentsarmee und keine Söldnertruppe, die man klammheimlich hin und her kommandieren kann.“
Fazit: Wir und auch kein anderes westliches Land werden es schaffen in dieser, durch und durch korrupten islamischen Republik, etwas zu verändern. Im Gegenteil. Wir und die Kriegsteilnehmer der anderer Länder, haben dort getötet und sind damit potentielle Ziele der Blutrache geworden.
Deutschland: Hierzulande wird das gesetzliche Rentenalter schrittweise von 65 auf 67 angepasst, der Beitragssatz in Deutschland beträgt derzeit 18,6 Prozent (teilen sich Arbeitgeber und -nehmer jeweils zur Hälfte). Dafür gibt es ein Rentenniveau in Höhe von 51,9 Prozent des Nettoeinkommens, wie eine Auswertung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) 2019 ergab. Die durchschnittliche gesamte Arbeitszeit der Bevölkerung liege bei 39,1 Jahren, ehe der Ruhestand eintritt.
Rentensysteme in Italien, Frankreich und Co.: Ruhestand in anderen EU-Ländern
Italien: Über die prozentual höchste Rentenauszahlung aller EU-Bürger dürfen sich Italiener freuen. 91,8 Prozent vom letzten Nettoeinkommen bekommen Rentner überwiesen, während das Eintrittsalter vergleichsweise niedrig liegt: Bereits nach 35 Arbeitsjahren habe die Bevölkerung Anspruch auf die volle Rente. Die durchschnittliche Arbeitszeit liege angeblich bei 32,0 Jahren. Dazu gehören jedoch Kehrseiten: Der Verdienst im Berufsleben ist im Schnitt niedriger, außerdem zahlen Italiener Rentenbeiträge in Höhe von 33 Prozent des Gehalts, wie die Bild ausführt. Zwei Drittel davon übernimmt der Arbeitnehmer.
Österreich: Im südlichen Nachbarland gehen Menschen mit 65 in Rente, dafür bekommen sie jedoch wesentlich mehr Geld: durchschnittlich offenbar 89,9 Prozent vom letzten Arbeitseinkommen. Ein Grund ist, dass Österreich seinen Rentnern ein 100-prozentiges Urlaubs- und ein 100-prozentiges Weihnachtsgeld spendiert. Das Rentensystem gilt aus weiteren Gründen als deutsches Vorbild – erhört wurden diese Rufe seitens Bundesregierung bislang nicht. Allerdings ist der Beitragssatz in der Alpenrepublik höher, den größeren Teil übernimmt der Arbeitgeber.
Frankreich: In unserem südwestlichen Nachbarland gibt es Grund zur Zufriedenheit – in der Rente winken 73,6 Prozent vom letzten Einkommen. Dabei arbeiten Franzosen in der Regel 35,4 Jahre, ehe es in den Ruhestand geht. Das Rentensystem in Frankreich gilt als großzügig – und Präsident Emmanuel Macron weiß um diesen Zustand. Jedoch erzeugt das Staatsoberhaupt in der Bevölkerung schon länger Widerstand wenn es darum geht, Anpassungen vorzunehmen.
Armin Laschets (CDU) Gunst bei den Wählerinnen und Wählern befindet sich in stetigem Sinkflug. Beim SPD-Konkurrenten Olaf Scholz sieht es nicht viel besser aus. Das Wahlvolk wird unruhig. Für viele, die glauben in der Grünen Partei eine Alternative zu finden, wächst die Erkenntnis, dass man mit unausgegorenen Ideen kein Land regieren kann. Vereinzelt haben sich die Menschen schon mal mit deren Wahlprogramm befasst, aber der Erkenntnisgewinn ist nicht besonders ergiebig.
Jetzt hat sich eine junge Journalistin und Schriftstellerin dieses Themas angenommen und versucht, das Ideenknäuel der Grünen Partei zu entwirren. Interessant ist, dass die Schriftstellerin von Berufsbild und Lebensalter aus betrachtet, eigentlich genau das Klischee der Grünenwählerin bedienen müsste.
Nena Schink hat jedoch weder eine Affinität zur AfD, noch zum Grün-Linken-Spektrum. Es fällt also schwer sie in eine Kiste zu stecken. Auch die gängigen Attribute wie Nazi, Querdenker oder Antifaschistin würden an der jungen Journalistin abprallen. Man kann jedoch davon ausgehen, dass ihr der Sturm der Grünen Entrüstung noch bevorsteht.
Die Spiegel- Bestseller-Autorin ist jedoch intelligent genug, diesen politischen Wetterunbilden zu trotzen. Inwieweit sie sich im Laufe ihrer schriftstellerischen Karriere noch mit anderen Parteien befassen wird, bleibt abzuwarten.
Ich kann das nachfolgend abgebildete Werk „Ich bin nicht Grün-Ein Plädoyer für Freiheit“ von Nena Schink mit gutem Gewissen und sehr nachdrücklich empfehlen. Das Buch ist im Finanzbuchverlag (FBV) erschienen und die knapp 20 Euro sind gut angelegt. ISBN 978-3-95972-519-4.
Wenn es dann auch noch auf dem Nachttisch von Funktionären und Anhängern der Grünen liegen darf, habe ich für unser demokratisches Miteinander berechtigte Hoffnung. sig
Wenn auch ignorante Politiker die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt ignorieren, der nachfolgende Spiegel-Artikel hat es auf den Punkt gebracht. Es gibt eben nicht nur Millionäre in dem Deutschland, dem Land „wo Milch und Honig fließt“. Viele, allzu viele Menschen haben Monats-Einkommen mit denen andere nicht einmal einen Tag lang auskommen würden und nicht jeder kann Abgeordneter, Rechtsanwalt oder Arzt sein. Dennoch sorgt ein Heer von Arbeitern in den unteren Einkommensgruppen für das hohe deutsche Bruttosozialprodukt und kann trotzdem nicht so leben, wie es ihnen gebühren würde. Von 2 200 Euro Netto Durchschnittseinkommen kann niemand 1200 Euro Kalt-Miete zahlen, Kinder ernähren und großziehen und dann auch noch die abgefacktesten Ideen Grüner Traumtänzer finanzieren helfen. sig
Dem Ruf nach Wohnraum folgen viele Investoren. Wenn er auch für Niedriglöhner bezahlbar ist, brauchte man nicht zu meckern. Foto: privat
Immobilienstudie
Hohe Mieten bringen 2,1 Millionen Menschen ans Existenzminimum
In deutschen Großstädten gerät fast jeder achte Mieterhaushalt wegen hoher Wohnkosten in eine prekäre wirtschaftliche Lage. Besonders betroffen sind Alleinerziehende.
Spiegel-Artikel 04.08.2021, 10.50 Uhr
Fast 1,1 Millionen Haushalten in Deutschland bleibt einer Studie zufolge nach Abzug der Miete weniger als das Existenzminimum zum Leben übrig.
Damit seien beinahe 13 Prozent der Mieterhaushalte in deutschen Großstädten in einer prekären wirtschaftlichen Lagen, heißt es in einer Untersuchung der Berliner Humboldt-Universität, die von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung gefördert wurde. Insgesamt leben in den betroffenen Haushalten rund 2,1 Millionen Menschen.
Besonders betroffen sind demnach Alleinerziehende: Jedes vierte alleinerziehende Elternteil hatte nach Zahlung der Mietkosten weniger Geld zur Verfügung als im Arbeitslosengesetz als Regelbedarf festgelegt.
Die hohen Wohnkosten verstärken laut Böckler-Stiftung die wirtschaftliche Ungleichheit immer weiter: Vor Abzug von Warmmiete und Nebenkosten verfügten die reichsten Haushalte laut Studie zuletzt über das 4,4-fache monatliche Nettoeinkommen eines Haushalts aus der niedrigsten Einkommensklasse. Nach Abzug von Warmmiete und Nebenkosten stieg dieser Faktor auf 6,7.
Grund ist laut Böckler-Stiftung, dass ärmere Haushalte einen bedeutend größeren Anteil ihres Einkommens für die Miete ausgeben müssen. Trotzdem lebten sie durchschnittlich auf deutlich weniger Wohnraum und in schlechter ausgestatteten Wohnungen. »Die Wohnverhältnisse sind nicht nur Ausdruck, sondern selbst Faktor der sozialen Ungleichheit in unseren Städten«, schreiben die Autoren der Studie. »Die ohnehin schon bestehende Einkommenspolarisierung wird durch die Mietzahlung verstärkt«.
Für die Studie werteten Forscher um den Stadtsoziologen Andrej Holm Wohndaten aus dem Mikrozensus 2018 aus. Die amtliche Haushaltsbefragung erfasst alle vier Jahre Daten zur Wohnsituation von Haushalten in Deutschland.
Auch das Statistische Bundesamt hatte die Belastung der Haushalte mit den Wohnkosten analysiert. Nach diesen Daten lebten im Jahr 2019 knapp 14 Prozent der Bevölkerung (rund 11,4 Millionen Personen) in Haushalten, die von hohen Wohnkosten finanziell überlastet waren.
Eine Überbelastung bei Wohnkosten sieht die Statistikbehörde, wenn ein Haushalt mehr als 40 Prozent des verfügbaren Einkommens für das Wohnen ausgibt – unabhängig davon, ob die Betroffenen zur Miete oder in den eigenen vier Wänden leben und etwa einen Kredit abzahlen.
Wenn es nicht so traurig wäre, hätte ich herzlich über diesen Netzfund lachen müssen.
Leider wird, von Ausnahmen abgesehen, die Realität in unseren Altenheimen sehr gut widergespiegelt.
Geduscht werden die Alten, wenn alles planmäßig läuft, einmal in der Woche.
Videoüberwachung verstößt gegen den Datenschutz und entfällt daher komplett. Wird aber leider auch nur sehr sporadisch, durch persönliche Kontaktaufnahme ersetzt.
Die Mahlzeiten sind „Einheitsbrei“ und werden ohne Rücksicht auf individuelle Vorlieben und Gepflogenheiten verteilt.
Tatsächlich werden um 19 Uhr die Jalousien heruntergelassen.
Die Räume sind klein und wer nicht mehr zahlen kann, wohnt zu zweit.
Wer noch einigermaßen beweglich ist, zahlt bis zu 4 000 Euro im Monat, Tendenz steigend.
Von einer guten, ärztlichen Betreuung der Alten wollen wir an dieser Stelle nicht reden.
Wenn man bedenkt, dass unsere Senioren -ich nenne sie lieber Alte, weil der Begriff Senioren eine bessere Welt simuliert- nur ein Verbrechen auf dem Kerbholz haben. Sie sind alt geworden. Ganz schön ungerecht. Oder?
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