Herborner Pflanzentauschbörse

Freunde der Flora Herbornensis e.V.

Information zu unserer nächsten Veranstaltung

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Wir bieten in diesem Jahr wieder eine Pflanzentauschbörse an. Getauscht und verschenkt werden können folgende Dinge:

  • Pflanzen (Zimmerpflanzen die ein neues zuhause suchen oder Stauden aus dem Garten die geteilt wurden.)
  • Samen
  • Gartenbücher
  • Gartengeräte
  • Blumenkarten

Wo: Am Wildkräuterbeet an der Dill / Johann-Daniel-Leers-Weg

Wann:  Am Samstag, 26.04.2025  zwischen 15 und 18 Uhr

Wir bringen Kaffee und Kuchen mit. 

Wer auch einen Kuchen backen möchte kann sich gerne bei Thomas, Hilde, Tim, Gabi oder mir melden und Bescheid sagen.

Kommt an unserem Beet vorbei, bringt mit was Ihr gerne los werden wollt und habt Zeit für ein kleines Gespräch unter Florafreunden. Wir freuen uns.

 Es besteht auch wieder die Gelegenheit unser neu aufgelegtes Buch: „Die neue Flora von Herborn und dem ehemaligen Dillkreis“ zu erwerben. 

Anne Krüger-Zechlin
Freunde der Flora Herbornensis e.V.
0160/99369336

TERMINKALENDER 2025 / FREUNDE DER FLORA HERBORNENSIS e.V.

DATUMTAGZEITORTARTTHEMAWER?Bemerkungen
28.02.2025Freitag19:00 UhrHohe SchuleVortrag/BuchvorstellungJoh.Daniel Leers Todestag / Neuauflage : Neue Flora HerbornensisVorstand / & Geschichtsver einBucherwerb im Anschluß möglich
21.03.2025Freitag19:00 UhrHohe SchuleMitgliederversammlung Vorstand 
29.03.2025Samstag14:00 UhrNiederscheldExkursionWaldlehrpfad + AbsackerVogelschutzgr uppe NiederscheldFeste Schuhe, Treffpunkt: Parkplatz Friedhof Niederscheld
 April Wildkräuterbeet a.d. Dillwir arbeiten am BeetNeubepflanzung linke SeiteWer mitmachen möchte, kann sich bei uns melden 
26.04.2025Samstag15:00 UhrWILDKRÄUTERBEET an der DILLStauden + SamenPflanzentauschbör se / alte GartengeräteVORSTANDStauden und Samen
24.05.2025Samstag14:00DonsbachKräuter sammeln und anschließend um 16:00 Uhr Möglichkeit der Vogelstimmenwanderung mit dem Nabu DonsbachOxymel ( Sauerhonig )A. KrügerZechlin + Simone K. Granzowkl. Korb und feste Schuhe / Treffpunkt Schützenhaus Donsbach
31.05.2025Samstag14:00 UhrHörbacher ViehweideExkursionRote Liste / gefährdete PflanzenBernhard Klementfeste Schuhe , Treffpunkt CVJM Wiese/Sportverein Hörbach
14.06.2025Samstag14:00 UhrEhringshausenExkursionQuellsümpfeG. SchwabSumpfblutauge, Orchideen
28.06.2025Samstag11:00 UhrWildkräuterbeet a.d. DillKräuterführungWildpflanzen im BeetA. KrügerZechlin 
12.07.2025Samstag14:00 UhrLehmbaue bei KölschhausenExkursionPfeifengraswiesenG. SchwabTreffpunkt: Friedhofsparkplatz Kölschhausen
26.07.2025Samstag11:00 UhrSeilhofenBesuch beim ImkerBienenSimone u. Helmutmit Grillen im alten Backhaus + evtl. Brot backen
16.08.2025Samstag14:00 UhrAmdorfer ViehweideExkursionInsektenVolkmar NixParkplatz rechts an der Hauptstr. nach Amdorf
23.08.2025Samstag8:00 UhrSchießplatz TagesfahrtMiltenberg mit Stadtführung + evtl. (Mainschifffahrt)VORSTAND 
13.09.2025Samstag11:00 UhrHerbornExkursionMauerblümchen in der StadtA. KrügerZechlinTreffpunkt: Hohe  Schule / Achtung Änderung des Datums
21.09.2025Sonntag10:00 UhrFleisbachPilzwanderungPilzeThorsten PfeifferKorb und feste Schuhe
08.11.2025Samstag11:00 UhrDGH AmdorfWorkshop Fichtealles aus Fichte: Badekugeln aus Fichte, FichtenLippenbalm, u.a.A. KrügerZechlinUnkostenbeitrag f. Material
29.11.2025Samstag15:00 UhrHohe SchuleWEIHNACHTSFEIERKaffee trinken, basteln und gemütliches Beisammen seinFreunde der Flora HerbornensisSchere u. Kleber mitbringen
        
ACHTUNG:Unsere Termin sind oft abhängig von Wetter/Klima u.a. Gegebenheiten der Natur und können sich deshalb ändern. Wir informieren aber immer per eMail Rundschreiben unsere Mitglieder!e-Mail Kontakt: anne@floraherborn-fotoclub.de Änderungen vorbehalten
WICHTIGder Fotoclub trifft sich jetzt wieder regelmäßig jeden 2. Dienstag im Monat um 18 Uhr im Clubraum des VITOS Geländes. Interessierte und Fotofreunde sind herzlich willkommen   

Waschen, schneiden, kleben – neue Wege bei Haarausfall

Ein Besuch bei Friseurmeisterin Jenny Ebert in Herborn-Seelbach

Von Michael Scheld

Im Rahmen meiner Gespräche mit den heimischen Unternehmen hatte ich die besondere Gelegenheit, mit Friseurmeisterin Jenny Ebert in ihrem Salon „Dirty Hairy“ in Herborn-Seelbach zu sprechen, den sie seit über 20 Jahren mit viel Herzblut führt.

Die Meisterin bei der Arbeit

Ich habe dabei nicht nur einen Einblick in ihre Arbeit bekommen, sondern auch in das Leben einer engagierten Unternehmerin, die sich trotz aller Herausforderungen nicht unterkriegen lässt.

Jenny Ebert betreibt ihren Salon allein – ein echtes Einzelunternehmen mit viel persönlichem Einsatz. Die Öffnungszeiten sind flexibel und richten sich nach Terminabsprache. Neben klassischen Friseurleistungen wie schneiden, und färben, bietet sie seit Februar 2025 auch eine ganz besondere Dienstleistung an: Als zertifizierte Zweithaarexpertin versorgt sie Männer, die unter kreisrundem oder erblich bedingtem Haarausfall leiden, mit maßgefertigten Haarsystemen – keine Toupets, sondern passgenau zugeschnittene Lösungen aus Echthaar oder Synthetik. Diese Systeme werden individuell angepasst – in Farbe, Schnitt und Form. Vor der Behandlung findet ein aufklärendes Gespräch statt, denn Vertrauen und Diskretion sind hier entscheidend. Jenny Ebert ist damit im weiten Umkreis die einzige Anbieterin dieses Services – ein Alleinstellungsmerkmal, das ihre Fachkompetenz unterstreicht.

Ihr Kundenstamm reicht weit über Herborn hinaus – aus Haiger, Dillenburg, Wissenbach und dem gesamten Lahn-Dill-Kreis kommen Menschen zu ihr. Sie schätzen nicht nur ihre fachliche Kompetenz, sondern auch die persönliche Atmosphäre. Der Salon ist mehr als nur ein Ort für Haarschnitt und Pflege – er ist ein Ort des Austauschs, des Vertrauens und der Begegnung.

Natürlich haben auch die Corona-Jahre ihre Spuren hinterlassen. Wie viele Selbstständige musste Jenny Ebert wirtschaftliche Einbußen verkraften, Ersparnisse wurden aufgebraucht, um die Exitenz ihres Salons zu sichern. Auch heute sind die Nachwirkungen aus dieser Zeit spürbar. Die Bürokratie und die hohe Abgabenlast machen es nicht leicht, ein kleines Unternehmen zu führen. Die Gedanken an ein Angestelltenverhältnis sind da – aber: Sie gibt nicht auf. Und genau das verdient höchste Anerkennung.

Solche Geschäfte sind für unsere Stadtteile unverzichtbar. Sie sind Anlaufstellen für Menschen, insbesondere für diejenigen, die nicht mobil sind. Sie stärken die Identität eines Ortsteils, schaffen Gemeinschaft und leisten einen wichtigen Beitrag zum sozialen Miteinander. Dieses Engagement verdient nicht nur Respekt, sondern auch konkrete Unterstützung durch Politik und Verwaltung.

Jenny mit Tochter Leni und Bürgermeisterkandidat Michael Scheld

Das Gespräch führte ich nicht nur mit Jenny Ebert, sondern auch mit ihrem Ehemann Thomas sowie mit Tochter Leni. Besonders beeindruckt hat mich, wie engagiert und interessiert die Familie mit diskutierte. Leni fragte mich gezielt nach der Situation am Herborner Bahnhof und nach mehr Sicherheit – eine Frage, die zeigt, wie wichtig dieses Thema für junge Menschen ist.
Ihr Ehemann Thomas wiederum interessierte sich für Freizeitangebote für Kinder in den Stadtteilen. Auch das ist ein wichtiges Thema: Wir brauchen Räume für Kinder und Jugendliche – Jugendtreffs, nutzbare Bürgerhäuser, Treffpunkte mit Sitzgelegenheiten, Sport-und Spielmöglichkeiten Geräte auch für Jugendliche in den Stadtteilen. Es ist wichtig, jungen Menschen Gelegenheiten zu geben, sich auszuleben, sich zu treffen und gemeinsam Zeit zu verbringen – wohnortnah, sicher und unkompliziert.
Ich danke Familie Ebert herzlich für das offene, lange und sehr persönliche Gespräch. Es war inspirierend, mit Menschen zu sprechen, die mit Herz und Hand unsere Stadtteile lebendig halten – und die zeigen, was wir gemeinsam schaffen können. Fotos: privat

Kann Deutschland das Weltklima retten?

Seit drei Jahren tobt der Krieg, den Russland begonnen hat, in unserem Nachbarland Ukraine. Angesichts der neuen Ideen der zukünftigen Bunderegierung bezüglich noch höherer CO 2-Bepreisung und der parallel dazu noch intensiveren Waffenlieferung in das Kriegsgebiet, fragte ich die emotionsfreie KI nach der Auswirkung auf das Weltklima.

Der Ukrainekrieg hat erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima. Laut Berichten wurden bisher etwa 150 bis 200 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente durch den Krieg freigesetzt. Diese Emissionen stammen aus verschiedenen Quellen, darunter militärische Aktivitäten, zerstörte Infrastruktur und Brände. Allein der Wiederaufbau von Gebäuden und Infrastruktur könnte weitere Millionen Tonnen CO₂-Emissionen verursachen.
Die genauen täglichen Schadstoffmengen variieren, aber die Gesamtauswirkungen sind enorm und vergleichbar mit den jährlichen Emissionen eines Landes wie Belgien. Es ist ein oft übersehener Aspekt des Krieges, der zeigt, wie weitreichend die Folgen solcher Konflikte sind.

Kann man dem mit einer höheren CO2-Steuer begegnen?

Eine höhere CO₂-Steuer könnte theoretisch dazu beitragen, die durch den Krieg entstehenden Emissionen teilweise auszugleichen. Allerdings gibt es mehrere Herausforderungen:
Kriegsemissionen sind schwer zu regulieren: Die meisten CO₂-Steuern gelten für Unternehmen oder Privatpersonen in friedlichen Ländern. Militärische Aktivitäten und kriegsbedingte Zerstörung werden in der Regel nicht besteuert.
Effektivität hängt von der Umsetzung ab: Eine CO₂-Steuer wäre nur dann wirksam, wenn sie global durchgesetzt wird und die Einnahmen für Klimaschutzmaßnahmen genutzt werden, wie Aufforstung oder technologische Entwicklungen zur Emissionsreduktion.
Alternative Ansätze: Statt einer Steuer könnte auch ein verstärkter Fokus auf internationale Umweltabkommen oder gezielte Wiederaufbaumaßnahmen helfen, die Klimaschäden zu begrenzen.
Langfristig wäre eine politische Lösung für den Konflikt wohl die wirkungsvollste Maßnahme, um die umweltbelastenden Folgen des Krieges zu beenden.

Quelle: KI

Langfristig wäre es sicher auch sinnvoll die natürliche durch den vermehrten Einsatz der künstlichen Intelligenz im Zaum zu halten. sig/Symbol-Foto: Gerdau

Wen soll ich denn nun wählen?

Die Herborner Bürgermeisterwahl rückt mit Riesenschritten näher. Am Sonntag (4. Mai 2025) fällt die Entscheidung darüber, wem die Bürger am meisten Vertrauen schenken. Sieben Kandidaten sowie die Amtsinhaberin stehen zur Wahl und das macht die Auswahl sicher nicht leichter.

Von einer Stichwahl unter den beiden Kandidaten mit der höchsten Stimmenzahl kann man bei dieser großen Bewerberzahl fast sicher ausgehen. Noch ist es nicht soweit und die Einwohner von Herborn in Kernstadt und Stadteilen können und konnten sich über jeden Einzelnen sehr umfassend informieren.

Dennoch: Immer wieder werde ich von Bürgerinnen und Bürgern gefragt, wen sie denn nun wählen sollen. Meine Wahl steht fest, aber die gebe ich nicht preis. Ich empfehle lediglich genau hinzuschauen und das meine ich nicht im übertragenen Sinne. Denn wenn es nach der hohen Anzahl und Größe einzelner Wahlplakate ginge, würde der Wahlausgang bereits jetzt schon feststehen. Funktioniert aber meist nicht.

Jeder Wähler muss für sich alleine festlegen, welche Kriterien und welche Faktoren für ihn bei der Beurteilung der Kandidaten entscheidend sind. Will ich eine Person in das sicher fordernde Amt   wählen, die Führungsqualität und Teamfähigkeit mitbringt. Lege ich den Schwerpunkt auf Lebens -und Berufserfahrung und wie wichtig sind für mich Entscheidungsfreudigkeit sowie Charisma. Hat für mich oberste Priorität ob der Kandidat in der Lage ist, die Arbeit eines jeden Sachbearbeiters oder Fachdienstleiters selbst übernehmen zu können oder muss erkennbar sein, dass er/sie vertrauensvoll mit den ihm/ihr unterstehenden Fach-Mitarbeitenden umgeht.

Ist mir Bürgernähe, also ein Bürgermeister zum Anfassen wichtig. Erwarte ich von ihm, dass er Willens und in der Lage ist sich in die komplexe Materie einer Stadtverwaltung einzuarbeiten. Muss mein Kandidat auch für mich immer da sein und mir Antworten geben können. Soll er sich über den ihm sicher eng gesteckten Rahmen kraftvoll für seine Stadt einsetzen können und muss er die Finanzen stehts fest im Blick haben.

Welche Bedeutung hat für mich das repräsentative Auftreten des Kandidaten und der Wille sowie die Fähigkeit die Stadt entsprechend auch nach außen darzustellen. Muss er oder sie in der Lage sein, Innovationen einzubringen und sie gemeinsam mit den politischen Gremien der Stadt zu entwickeln.

 Muss mein Kandidat einer Partei angehören oder vertraue ich auch einem Parteilosen, dass er immer der Stadt Bestes suchen wird. 

Letztendlich entscheidet aber auch noch ein klein wenig der Sympathiefaktor. Schließlich geht es immer um Menschen und da ist der Beste für Herborn gerade gut genug. sig/Foto: Gerdau

hr4-Gottesdienstübertragungen an Ostern aus Dillenburg

Aus der Pfarrkirche Herz Jesu in Dillenburg überträgt hr4 den katholischen Feiertagsgottesdienst live am Ostermontag, 21. April, ab 10.05 Uhr. Pfarrer Christian Fahl wird die Eucharistiefeier leiten und predigen. Verantwortlich für die Musik ist Regionalkantor Joachim Dreher, der auch die Orgel spielt.

Symbolfoto: Gerdau


Gesprächsmöglichkeit am Telefon nach dem Gottesdienst am Ostermontag

Nach dem Gottesdienst können Hörerinnen und Hörer mit Pfarrer Christian Fahl und einem weiteren Mitglied der Pfarrgemeinde in Kontakt treten: Sie sind bis 12.30 Uhr erreichbar unter der Telefonnummer 02771 / 263760.

Nachlesen und Nachhören
Mehr Informationen, die Predigten zum Lesen und die Audios zum Hören finden Interessierte auf www.hr4.de und www.kirche-im-hr.de.

Ein verlässlicher Partner auf Augenhöhe

Maßarbeit, Kundenservice und kommunale Partnerschaft – im ältesten Unternehmen Herborns

Von Michael Scheld

Im Rahmen meiner Gespräche mit der heimischen Wirtschaft durfte ich als Bürgermeisterkandidat die Firma Ernst Apparatebau GmbH im Gewerbegebiet Herborn-Littau besuchen – ein traditionsreiches Familienunternehmen, das seit über 150 Jahren für Qualität, Präzision und Verlässlichkeit steht.

Michael Scheld (links) mit dem Eigentümer-Ehepaar Wolfgang und Ute Klieber

Seit Oktober 1994 führen Ute und Wolfgang Klieber das älteste Unternehmen Herborns mit großem Engagement und unternehmerischem Geschick. Sie haben das Unternehmen nicht nur übernommen, sondern mit viel Herzblut weiterentwickelt: Das Firmengebäude wurde umfassend saniert, der Fuhrpark modernisiert und die Weichen für eine zukunftsfähige Produktion gestellt. Anfangs standen die beiden vor großen Herausforderungen, die sie als Team eindrucksvoll gemeistert haben.

Die Ernst Apparatebau GmbH ist spezialisiert auf die Fertigung von Apparaten, Maschinenverkleidungen sowie auf die präzise Verarbeitung von Stahlblech, Edelstahl, Messing und Kupfer. Das Unternehmen überzeugt durch seine maßgeschneiderten Lösungen – ob für die heimische Industrie, den Abwasserverband, die Stadt Herborn, die Autobahn GmbH, die Gastronomie oder sogar den Vogelpark Uckersdorf.

Ein herausragendes Beispiel dieser erfolgreichen Zusammenarbeit ist die von Ernst maßgefertigte Brunnenabdeckung des Herborner Stadtbrunnens – ein funktionales wie ästhetisches Element, das mittlerweile auch mit anderen Gemeinden Abnehmer gefunden hat.

Zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zwei Auszubildende zum Konstruktionsmechaniker Fachrichtung Feinblechbautechnik bilden das Team, das für höchste Qualität und Flexibilität. Die Kunden schätzen vor allem die schnelle Umsetzung individueller Anfertigungen und die hohe handwerkliche Präzision.

Besonders hervorheben möchte ich die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Herborn und den städtischen Betrieben, die von gegenseitigem Vertrauen und kurzen Wegen geprägt ist. Die Firma Ernst ist ein verlässlicher Partner auf Augenhöhe – ein echtes Vorbild für kommunalwirtschaftliche Kooperationen.

Maßarbeit: Neue Brunnenabdeckung auf dem Herborner Marktplatz

Der Besuch bei Ute und Wolfgang Klieber hat mir erneut gezeigt, wie wertvoll der Herborner Mittelstand für unsere Stadt ist. Als Bürgermeister werde ich mich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass solche Betriebe auch künftig optimale Rahmenbedingungen für ihre Arbeit finden.

Orgel + Saxophon in der Schlosskirche

Nach vielen Jahren der Abstinenz organisiert die bekannte Beilsteiner Chorleiterin Martha Schmidt am 3. Mai 2025 um 18 Uhr wieder ein Konzert in der Beilsteiner Schlosskirche. Über persönliche Beziehungen konnte sie Christian Segmehl für ein Programm mit Saxophon und Orgel gewinnen. „Dass dieser Künstler nach Beilstein kommt, ist wirklich eine besondere Ehre. Meinem Mann Axel ist es zudem gelungen, von den Besitzern der Burg Beilstein die Erlaubnis zu bekommen, im Schlossgarten in der Pause Sekt und Snacks zu servieren. Bei hoffentlich schönem Wetter, ein zusätzliches Bonbon für die Konzertbesucher.“ Ihr Anliegen sei, einen so besonderen Ort wie die Beilsteiner Schlosskirche mit Leben zu füllen und kulturelle Höhepunkte ins Dorf-Leben zu setzen.

Der Reiz der Kammermusikformation „Sax & Orgel“ liegt in seiner Seltenheit. Das Holzblasinstrument Saxophon existiert erst seit ca. 17Jahren und ist somit das jüngste Instrument überhaupt. Dagegen ist die Königin der Instrumente – die Orgel – eines der ältesten Instrumente der Musikgeschichte.

Christian Segmehl ist einer der gefragtesten Saxophonisten Deutschlands und ständiger Gast bei vielen renommierten Symphonieorchestern im In- und Ausland.

Johannes Mayr zählt zu den innovativsten Organisten seiner Zeit. Er ist ein preisgekrönter Meister der Orgelimprovisation und bezaubert die Zuhörer mit seinem unnachahmlichen Gespür, einer Orgel noch nie gehörte Klänge zu entlocken.

Um den musikalischen Hochgenuss noch zu erhöhen gibt es in der Pause Sekt & Häppchen im Schlossgarten. Der Eintritt ist frei – für Spenden zur Finanzierung des Konzerts danken wir herzlich! sig

Kitzrettung der Dillkreisjäger

Von Michael Scheld

Besuch des 1. Kitzrettungstages der Dillkreisjäger e. V. an der Hirschberger Grillhütte

Am gestrigen Abend war ich zu Gast beim 1. Kitzrettungstag der Dillkreisjäger e. V. an der Grillhütte Hirschberg – eine Veranstaltung die mich tief beeindruckt hat und die ich gerne zum Anlass nehme, die wichtige Arbeit des Vereins in den Fokus zu rücken.

Die Initiative zur Kitzrettung startete bereits 2021 mit intensiver Planung, umfassender Vorbereitung, beachtlichen Investitionen und der Schulung von Drohnenpiloten. Bereits 2022 ging das Projekt in seine erste Saison – mit großem Erfolg. In den Jahren 2022 bis 2024 entwickelte sich daraus ein etabliertes und hocheffektives Netzwerk:

Rund 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer haben sich in den vergangenen drei Jahren beteiligt, um das Leben junger Wildtiere zu retten. Gemeinsam legten sie dabei über 5.000 Kilometer Fahrtstrecke zurück und sammelten mehr als 300 Flugstunden.
Insgesamt wurden über 1.000 Hektar Fläche beflogen – das Ergebnis spricht für sich:
312 Rehkitze konnten vor dem Mähtod bewahrt werden, dazu kamen noch zahlreiche Junghasen und am Boden brütende Vögel mit ihren Gelegen.
Derzeit stehen dem Verein drei moderne Drohnensets im Wert von jeweils rund 8.000 Euro, fünf ausgebildete Drohnenpiloten, etwa 15 feste Helferinnen und Helfer sowie viele freiwillige Unterstützerinnen und Unterstützer direkt vor Ort zur Verfügung.


Träger dieser beispiellosen Naturschutzaktion ist der Verein der Jäger des Dillkreises e. V. – die Dillkreisjäger, der als gemeinnütziger Kreisjagdverband für den Altkreis Dill bereits auf eine fast 80-jährige Geschichte zurückblicken kann. Mit derzeit rund 500 Mitgliedern vertritt der Verein nicht nur die Belange der Jägerschaft, sondern engagiert sich auf vielfältige Weise im Bereich Natur- und Tierschutz sowie Brauchtumspflege.
Weitere Informationen zur Arbeit der Dillkreisjäger finden Sie unter: www.dillkreisjaeger.com.

Ich bin beeindruckt von der Professionalität, dem ehrenamtlichen Einsatz und dem tiefen Verantwortungsgefühl gegenüber Natur und Tierwelt, das der Verein lebt. Solche Projekte verdienen unsere volle Unterstützung – sie zeigen, wie moderne Technik und engagiertes Ehrenamt gemeinsam Großes leisten können.
Ich möchte auch diesen Verein als Bürgermeister unterstützen. Vorstellbar wäre, schon den nächsten 2. Tag der Kitzrettung im nächsten Jahr im Wildgehege Herborn auszurichten und diesen von Seiten der Stadt zu bewerben.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten für den offenen Austausch, die Einblicke und die wertvolle Arbeit!
Ein weiteres Dankeschön auch an die Hirschberger, für die kostenlose Bereitstellung der Grillhütte. So kann Unterstützung der Vereine auch aussehen!

Michael Scheld ist hier: Herbornseelbach

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Starker Zusammenhalt in Seelbach – Podiumsdiskussion zeigt gelebte Demokratie

Am vergangenen Abend luden die acht Seelbacher Stammtische zur Podiumsdiskussion ein – ein starkes Zeichen für gelebte Demokratie und bürgerschaftliches Engagement. Der größte Herborner Stadtteil zeigte eindrucksvoll, wie gute Organisation und ein starkes Miteinander ein Format auf die Beine stellen, das sowohl inhaltlich als auch atmosphärisch überzeugt.

Von links: Die Bürgermeisterkandidaten Silas Koch, Jörg Menger, Michael Scheld, Lukas Winkler, Katja Gronau und Patrick Pfeiffer

Die Diskussion war lebendig, fair und sachlich. Zahlreiche Fragen aus dem Publikum spiegelten das große Interesse an kommunalpolitischen Themen wider. Besonders hervorgehoben wurde die Kritik an der teils ausbaufähigen und überwiegend einseitigen Kommunikation von den Fraktionen zur Stadtverwaltung – ein Punkt, der zur Sprache gebracht wurde, ohne dabei den respektvollen Rahmen zu verlassen. Hieran muss dringend gearbeitet werden. Es funktioniert nur im ständigen Austausch und Dialog.

Die Mehrzweckhalle in Herbornseelbach war mit rund 350 Besuchern gut gefüllt

Ein herzlicher Dank gilt den Organisatoren der Stammtische, die mit viel Einsatz und Liebe zum Detail einen wertvollen Beitrag zur politischen Kultur unserer Stadt geleistet haben. Seelbach macht’s vor.

#demokratie#miteinander#zukunft

#scheldfürherborn#meineparteisinddiemenschen#seelbach

Bickener Kirche ist Baustelle

Die Kirche in Bicken bleibt bis zum Herbst zu
Dach und Turm der Kirche werden saniert / Gottesdienste finden im Emmaushaus statt  

Es wirkt wie ein Raumschiff – das Gerüst am Kirchturm in Bicken. Die evangelische Kirche an der Hauptstraße ist Baustelle und damit für die öffentliche Nutzung gesperrt. Das Gebäude erhält ein neues Ziegel-Dach und auch die Fassade soll saniert werden. Geplant ist auch, dass die Fenster und die Turmuhr überarbeitet werden. Daher schweigt das Geläut. Ein Stundenschlag ist nicht mehr zu vernehmen. Die Gottesdienste finden – auch zu Ostern – wenige hundert Meter entfernt im Emmaushaus, dem evangelischen Gemeindehaus, am Emmausweg 1 in Bicken statt. Die Sanierung der Kirche erfolgt in zwei Schritten: Erst kommt der Turm dran und dann das Kirchendach. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich bis zum Herbst andauern, wenn nicht noch etwas Unvorhergesehenes dazwischen kommt. Mit der evangelischen Kirche in Niederweidbach ist eine weitere historische Kirche am Turm eingerüstet und sieht im Moment der „Bicker Kirche“ sehr ähnlich.

Foto: BECKER-VON WOLFF