Kinder bauen Lego-Stadt in Herborn

Vom 24. bis 29. September 2024 entsteht im Evangelischen Gemeindehaus Herborn am Kirchberg eine riesige Stadt aus Lego®-Steinen.

Zu der Aktionswoche, bei der Kinder auch Bibelgeschichten hören und gemeinsamen spielen, laden die Evangelische Jugend an der Dill und die Herborner Kirchengemeinde gemeinsam ein. Am 24. und 25. September 2024 bauen die Kinder zwischen vier und sieben Jahren (von 15.30 bis 18 Uhr), am 26. und 27. September 2024 sind die Kinder ab acht Jahren an der Reihe (von 16 bis 19 Uhr). Am 28. September 2024 bauen alle gemeinsam (von 10.30 bis 12.30 Uhr), am 29. September 2024 findet die Aktion mit einem Familiengottesdienst in der Stadtkirche ihren Abschluss. Für diese kreative Aktion werden noch Helferinnen und Helfer benötigt, die sich wie die interessierten Kinder bis zum 17. September 2024 anmelden können. Die Helferinnen und Helfer nehmen die Kinder in Empfang und unterstützen sie beim Bauen der unterschiedlichen Häuser und Straßen.

Anmeldelink siehe Homepage: kirche-herborn.ekhn.de

Holger J. Becker-von Wolff

„Von Frau zu Frau“ feiert Jubiläum

Kleiderbörse

Bei einem gemeinsamen Abendessen entstand im Herbst 2008 die Idee, eine Börse mitvorsortierter Damenbekleidung zu organisieren. Im April 2009 startete dann die erste Börse „Von Frau zu Frau“, die seitdem jährlich im Frühjahr und Herbst stattfindet. Eine Unterbrechung gab es nur durch Corona.

Zu seiner 25. Kleiderbörse lädt die Evangelische Kirchengemeinde Nanzenbach ein: Geöffnet wird das evangelische Gemeindehaus in der Hauptstrasse 19 in Nanzenbach am Freitag, 20. September 2024 von 19 bis 21.30 Uhr.

Vorsortierte, kontrollierte Markenbekleidung in den Größen 34 bis 46, Schuhe und Accessoires warten darauf, die Besitzerin zu wechseln. Anmeldungen sind noch möglich unter frauenboersenanzenbach@web.de und über barsalino.

Das Team, bestehend aus Andrea Busch, Claudia Klein, Marita Nickel, Yvonne Quandel und Conny Schäfer hatte von März 2002 bis März 2014 bereits 25 Kinderkleiderbörsen organisiert und diese Aufgabe an ein Team jüngerer Frauen abgegeben.

Idee entstand bei einem Abendessen

Die Idee, eine Börse mit Damenbekleidung zu organisieren entstand im Herbst 2008 beim gemeinsamen Abendessen. Ideengeberin war Johanna Nickel, die in Bürgeln wohnt und aus dem Raum Marburg von einer solchen Börse gehört hatte. Im April 2009 startete die erste Börse, die jährlich im Frühjahr und Herbst stattfindet. Eine Unterbrechung gab es nur durch Corona.

Zunächst wurden noch Etiketten gedruckt, verteilt oder mit der Post verschickt. Jetzt wird die Börse über die Plattform barsalino abgewickelt, bei der sich die Anbieterinnen online anmelden können und sich die Etiketten selbst ausdrucken.

Hoher Aufwand für das ehrenamtliche Team

Geblieben ist der Aufwand für das Team und viele freiwillige Helferinnen, ohne die die Börsen nicht zu stemmen wären. Aufbau von 10 Umkleidekabinen, Annahme der Bekleidung und das ordentliche Sortieren auf Tische und Kleiderständer. Nach der Börse alles wieder ordentlich in die Kisten und Körbe sortieren, am Samstagvormittag nicht verkaufte Ware und Geld ausgeben und für klar Schiff sorgen.

Die höchsten Anbieterzahl lag bei 108 Personen. Mittlerweile wurde diese auf rund 70 reduziert, damit die Tische und Ständer nicht überquellen und die Käuferinnen einen besseren Überblick erhalten. Dieser geht kurze Zeit nach Öffnen der Türen zumindest auf den Tischen etwas verloren. Wenn bis zu 150 Frauen das Gemeindehaus „stürmen“ und sich auf die nach Größen sortierten Hosen, Röcke und Oberteile stürzen fühlt man sich in die Anfangszeiten der Non-Food Angebote bei Aldi erinnert. Berge von Kleidung türmen sich auf den Tischen, wenn versucht wird, das passende Kleidungsstück zu finden.

Marita Nickel, Yvonne Quandel, Andrea Busch, Cornelia Schäfer und Claudia Klein (v.l.n.r.)

Gute Tradition: Häppchen für die Gästinnen

Zum Glück stehen jeden Börsenabend Helferinnen parat, die das Chaos wieder sortieren, so dass auch später eintreffende Besucherinnen wieder fündig werden. Tradition ist seit der ersten Börse, dass die Gäste mit leckeren Häppchen und Getränken versorgt werden. Dies wird sehr gerne angenommen.

Die Evangelische Kirchengemeinde Nanzenbach als Veranstalter behält die Erlöse der Börse nicht nur für sich. Einige Anschaffungen für die Gemeinde sind davon finanziert worden, wie zum Beispiel Schränke und ein Kuchenkühlschrank für das Gemeindehaus, Beamer für die Kirche, Zuschüsse für die Orgelreparatur und die Neugestaltung der Kirchvorplatzes. Spenden gingen unter anderem an Personen im Dorf, die durch Schicksalsschläge finanzielle Unterstützung brauchten, den örtlichen Dorfladen der Lebenshilfe, den CVJM Nanzenbach und ukrainische Flüchtlinge, die in Nanzenbach Zuflucht gesucht und gefunden hatten. Gerne wurden die Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal und mehrfach das Kinderhospiz in Olpe durch größere Spendenbeträge bedacht.

Erlös für das Hospiz im Haus Elisabeth

Vom Erlös der Jubiläumsbörse soll die Errichtung eines stationären Hospizes im Haus Elisabeth in Dillenburg unterstützt werden. Für schwerstkranke Menschen, die sich am Ende ihres Lebens befinden soll dort ein Platz geschaffen werden, an dem sie bis zuletzt Respekt und ein Leben in Würde erfahren dürfen. Dazu möchte das Team der Frauenkleiderbörse gerne einen Beitrag leisten.

Text: Holger J. Becker-von Wolff

Gesundes Frühstück für Kinder und Eltern

Noch bis zum 16. November 2024 läuft der Finanzierungszeitraum für die Growd-Funding Aktion „Viele schaffen mehr“-Gesundes Frühstück, welches der Förderverein Lions Club Herborn-Schloss e.V. mit Betreuung der VR Bank Lahn-Dill gestartet hat.

Symbolbild Frühstück

Worum geht es: Vor dem Hintergrund der steigenden Lebensmittelpreise sollen Kinder und Eltern die Chance bekommen, kostenlos neue und nährstoffreiche Lebensmittel kennen zu lernen und sich deren Zubereitung anzueignen. Darüber hinaus soll ein gemeinsames Frühstück als Plattform für den Austausch mit anderen Familien und Sozialschaffenden dienen. Dadurch können auch Hilfestellungen bei der Meisterung von kleinen und großen Sorgen des Alltags gegeben werden. Zielgruppen sind junge Familien mit unterschiedlichem sozialem und kulturellem Hintergrund.

Geplant sind diese „Frühstück-Workshops“ für das Jahr 2025 im wöchentlichen Rhythmus. Begleitet werden die Treffs in noch festzulegenden Gemeinschaftsräumen von Freiwilligen. Die Laufzeit ist auf 50 Wochen terminiert und finanziert die Kosten für den Kauf von Lebensmitteln, Getränken. Je Frühstück gehen die Veranstalter von einem Finanzbedarf 40 Euro aus. Das unterstützende Personal arbeitet natürlich ehrenamtlich. Sollten die eingegangenen Spendengelder in der Höhe den Planungszeitraum überschreiten, wird der solange verlängert, bis die Gelder verbraucht sind.  

Das Projekt vermittelt wichtiges Wissen über die menschliche Ernährung und zeigt, wie man auch mit einem begrenzten Budget gesunde Malzeiten zubereiten kann. Dies fördert langfristig gesündere Essgewohnheiten in den Familien.

Die Einzelspende beträgt 20 Euro wird er von der Volks-und Raiffeisen-Bank Lahn-Dill entsprechend aufgestockt. Auf der Homepage www.viele-schaffen-mehr.de gibt es einen Überblick über alle derzeit laufenden Projekte sowie dass des Lions Club Herborn Schloss e.V. Dort können auch die Einzelspenden direkt bei der VR-Bank getätigt werden. sig/Foto: Gerdau

Zum Lions Club Herborn Schloss e.V.
Der Lions Club international ist eine weltweite Vereinigung, die unter dem Motto „we serve“ (wir dienen) soziale Ziele und kulturelle Projekte fördert. Jeder Club setzt dabei innerhalb dieses Rahmens eigene Prioritäten und Ziele. „Steckenpferd“ der Lions Herborn Schloss ist unter anderem die direkte und indirekte Unterstützung bedürftiger Familien in der Region Herborn. Projekte wie beispielsweise „Kinderwunschbaum“ und das kinderkultureck fallen in das Engagement der vergangenen Jahre.

3. Herborn Schloss-Rallye wirft ihre Schatten voraus.

Bereits zweimal in Folge war die Herborn Schloss Rallye sehr erfolgreich und wurde nicht nur von Oldtimer-Begeisterten und Fotografen sehr gut angenommen.

Nun gibt es eine Wiederholung im Rahmen des Old- und Youngtimer-Treffens des Lions Club Herborn-Schloss am 22.September 2024 (Sonntag) von 11 bis 18 Uhr. Der Ablauf: Nachdem die über 50 Piloten mit ihren alten Schätzchen schon ab 9 Uhr rund 80 Kilometer über den Westerwald gegurkt sind, werden sie gegen 11 Uhr bei der Einfahrt auf den Herborner Marktplatz begrüßt und einzeln vorgestellt.

Achtung: Wer Zeit und Muse hat, kann die wunderschönen Boliden möglicherweise zwischen 9 und 11 Uhr an den Schwimmbädern Schönbach, Oberscheld und Sinn im Vorbeifahren bestaunen.

Die eigentliche Ausstellung der Teilnehmerfahrzeuge findet dann auf dem Marktplatz, Kornmarkt, Schuhmarkt und Holzmarkt statt. Neben vielen anderen Modellen finden sich dort beispielsweise die großen Marken wie Opel Kapitän Baujahr 1953, BMW 25/3 mit Steib 350 (Beiwagenmaschine), Glas Goggomobil TS 300 Coupé, Porsche 356 aus dem Jahr 1961 oder zwei Jaguar E-Type S1 Coupé (Jerry Cottons Lieblingswagen).

An den Nachwuchs haben die Organisatoren um den Sinner Dieter Jung ebenfalls gedacht. Neben dem beliebten Malen auf Leinwänden, können sich die Kleinen auf Fahrten mit Mini-Traktoren vergnügen. Musikalisch wird die gesamte Veranstaltung vom Jugendorchester der Herborner Comeniusschule unter der Leitung von Schulleiter Micha Gabriel begleitet. Wer von den kleinen Besuchern möchte, kann selber die Bühne entern und an einem Schlagzeug die eigenen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Ein Besuch der Oldtimer-Schau am Sonntag (22.September) macht ganz sicher Durst und Hunger. Die Gäste haben daher die Möglichkeit sich leckeres Essen und Getränke aussuchen, um sich für ihre weiteren Fachgespräche mit den Oldtimer-Eigner stärken. Das Wetter (Herborner Wetter) soll auf jeden Fall gut sein, so war es zumindest hinter vorgehaltener Hand zu erfahren.

Anmeldungen für Schau und Fahrt unter www.herborn-schloss-rallye sind sehr erwünscht und wer die verpasst hat, wird dennoch am Veranstaltungstag mit offenen Armen empfangen. Je mehr Teilnehmer mit ihrem Startgeld die Benefiz-Veranstaltung unterstützen, desto größer sind auch die Beträge die nach der Rallye an den Hospiz-Förder-Verein, das Kindernest des Vereins „Auszeit e.V.“ Herborn, die Herborner Tafel „Brotkorb“ und noch an andere regionale Institutionen übergeben werden können.

Viele Sponsoren aus der heimischen Wirtschaft sowie von Organisationen und Institutionen haben bereits ihre Unterstützung zugesagt. Diese sind auf der Homerpage des Lions-Club Herborn-Schloss zu finden. Die Veranstalter der Schloss-Rallye bedanken sich bereits jetzt schon für dieses große Engagement. sig/Foto: Gerdau

Bürgermeisterkandidat Michael Scheld (parteilos) berichtet

Gespräch mit dem Geschäftsführer der Herborner Pumpentechnik GmbH & Co KG, Herrn Wolfram Kuhn

Im Gespräch mit dem Geschäftsführer der Herborner Pumpentechnik GmbH & Co KG, Herrn Wolfram Kuhn
Michael Scheld (links) mit Wolfram Kuhn

Für mein erstes Gespräch mit den Unternehmern Herborns, hatte ich mir ganz bewusst das traditionsreiche Unternehmen Herborner Pumpentechnik GmbH & Co KG ausgewählt und war umso mehr erfreut, dass sich der Geschäftsführer Herr Wolfram Kuhn persönlich und ausgiebig Zeit für ein Gespräch mit mir nahm.

Schon beim Betreten des Betriebsgeländes fiel mir die harmonische Kombination aus traditioneller Unternehmensgeschichte und hochmoderner Fertigungstechnik auf. Herr Kuhn empfing mich persönlich und gab mir zunächst einen überaus interessanten und informativen Einblick in die Geschichte des Unternehmens: angefangen mit der Gründung durch seinen Ururgroßvater Johann Heinrich Hoffmann im Jahr 1874, bis hin zu der Entwicklung der hochwertigsten und innovativsten Pumpen der Welt heute. Anschaulich stellte er mir die unterschiedlichen Anwendungsbereiche der in Herborn gefertigten Pumpen dar. Die rund 140 Mitarbeiter fertigen Pumpen, welche in Schiffen, Schwimmbädern, der Industrie oder als Abwasserpumpen in der ganzen Welt zu Einsatz kommen. Dabei stehe die Gestaltung eines umweltfreundlichen, effizienten und somit profitablen Wasserbetriebs immer im Vordergrund, erklärte mir Herr Kuhn.

Während des Gesprächs stellte ich dem erfolgreichen Unternehmer außerdem ein paar Fragen rund um den Betriebsstandort Herborn. Zunächst erkundigte ich mich, welche Infrastrukturmaßnahmen für seinen Unternehmensstandort und eine mögliche Expansion dessen wichtig wären. Er führte aus, dass weitere Expansion am Standort Herborn durchaus möglich, nötig und gewollt sei und genügend Fläche hierfür zur Verfügung stünde. Verhandlungen hierzu wären aber durch unterschiedliche bürokratische Hürden ins Stocken geraten. Zudem sollte der Umzug für neue Fachkräfte nach Herborn und Umgebung attraktiver gestaltet werden.  Es sei derzeit kaum möglich, einer Fachkraft aus einer anderen Region den Umzug nach Herborn zu bewerben, obwohl die Region und die Stadt viele Möglichkeiten bereithalten, gerade auch für junge Menschen. Es gehöre in erster Linie bezahlbarer Wohnraum, ausreichend Kinderbetreuungsplätze und eine gute Infrastruktur dazu, die das Leben in der Stadt und ihren Stadtteilen lebenswert machen.

Danach erkundigte ich mich über die derzeitigen Ausbildungsplätze in seinem Unternehmen: Hierzu erklärte mir Herr Kuhn, dass im Durchschnitt ca. 10 % der Beschäftigten Auszubildene seien. Schon bei meinen vorherigen Recherchen über das Unternehmen fand ich heraus, dass die Herborner Pumpentechnik GmbH ein vielfältiges Ausbildungsangebot bietet. Daraus entstehen vielseitige Entwicklungsmöglichkeiten für junge Menschen in ihrem weiteren beruflichen Werdegang.

In puncto Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist das Unternehmen ebenfalls hervorragend aufgestellt. Neben der bereits 20-jährigen Entwicklung energiesparender Pumpen und strikter Mülltrennung, wird auch die Fahrzeugflotte nach und nach auf Elektrofahrzeuge umgestellt. Zudem betreibt das Unternehmen eine eigene PV Anlage und gibt den überschüssig produzierten Strom kostenlos an die Stadtwerke ab.

Bei einem anschließenden Firmenrundgang wurden mir von Herrn Kuhn die einzelnen Produktionsschritte bis zur Endmontage der unterschiedlichen Pumpen an den jeweiligen Fertigungsplätzen erläutert.

Insgesamt war dies für mich ein hochinteressanter Einblick in ein heimisches Unternehmen, welches den Weltmarkt der Pumpentechnik nicht nur anführt, sondern mit nachhaltiger Spitzentechnologie prägt und bestimmt.

Mein ganz besonderer Dank für diesen informativen Vormittag und den Einblick in das Unternehmen gilt Herrn Kuhn und seinen Mitarbeitern. Aufgrund ihrer Leistungen, der nachhaltigen Unternehmensführung, intensiven Digitalisierungsbemühungen und der starken Finanzstruktur, wurde die Herborner Pumpentechnik GmbH & Co KG jüngst zum krisensichersten Unternehmens Deutschlands ausgezeichnet.

Der Herborner Bürgermeisterkandidat Michael Scheld

Kommentar zur Wahl in Thüringen und Sachsen

Schuld oder Verhängnis

Die sogenannten etablierten Parteien versuchen verzweifelt einen Schuldigen für ihr Wahldekabel in den Bundesländern Thüringen und Sachsen zu finden. Einen brauchen sie nicht zu suchen, den haben sie schon lange in Generalschuld gesteckt. Jetzt sind dessen Wähler dran. Da versteigen sich unter anderen auch Zeitungsleute in Aussagen wie:

„Vierzig Jahre DDR-Gehirnwäsche scheinen über Generationen nachzuwirken: Über 40 Prozent wählen eine Partei, die von Neonazis, Rechtsradikalen und vergesslichen Ostzonenromantiker durchsetzt ist , und einen Putinistenclub, der weniger Mitglieder hat als der Sportverein in der nächsten Kleinstadt. Es ist nicht zu fassen“!

Es geht weiter mit dem nächsten Schreiber: „Ich bin auch fassungslos. Es zeichnete sich zwar ab, aber die Erkenntnis von deutlich über 40 Prozent Faschisten und DDR-SED-Romantikern erschreckt furchtbar.“

Damit nicht genug. Ein weiterer Facebook-Schreiber meint: „So ganz überrraschen sollte es nicht sein. Schon in den 90ern Jahren war bekannt, dass der Osten eine gewisse Braunfärbung hat. Bedauerlich ist, dass sich das nicht in den letzten 30 Jahren nicht ausgewachsen hat“.

Weiter im Text. Ein anderer Demokrat: „Die dunkelsten Flecken Deutschlands, einfach nur beschämend“ und dann hängt er noch ein entsprechendes Emoji an.

Auf meine Antwort in Sachen Hetze, schreibt der erstgenannte Journalist a.D: „Im Gegensatz zu Dir halte ich das Benennen von Faschisten, Rechtsradikalen, Neonazis und Verschwörungstheorekikern für ehrenwert“.

Das muss man nicht mehr kommentieren. Klar welche Richtung diese Herrn vertreten. In ihren Augen ist es auf jeden Fall die einzig richtige. Keine Rede davon, dass Rot und Grün Schiffbruch durch eigenes Verschulden erlitten haben. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Frage, warum es überhaupt zu einem solch starken Ergebnis für die „vom Verfassungsschutz gesichert rechtsextreme“ Partei AfD kommen konnte. Waren die Wahlmenschen in den genannten Bundesländern zu „einfach gestrickt“ (alleine diese Annahme ist schon eine Unverschämtheit) oder lag es vielleicht an der „Regierungsarbeit“ der SPD und deren Grünen Vasallen?

Es ist schon bemerkenswert wie einfach das Weltbild verschiedener Menschen ist. „Es gibt nur eine Wahrheit, alles andere ist Rechts“. Diese Denke passt in eine Zeit, die zum Glück seit 30 Jahren überwunden ist. Wenn von Ostromantikern die Rede war, müssten die Rot/Grünen Hetzer sich genau diese Schuhe anziehen.

Mir sagte ein Sachse. „Welche Partei hätte ich denn wählen sollen. Sagen sie mir eine, die meine persönlichen Interessen vertritt und ich hätte sie gewählt“.

Wie weit die Sachsen-CDU mit einer BSW und den von ihr gehassten Linken kommt, steht auf einem anderen Blatt. Die untergegangenen Liberalen sollten sich jetzt sehr schnell aus dem Regierungsbündnis Ampel in Berlin zurückziehen. Das ist ihre einzige Chance ihr Gesicht zu behalten, um nicht bundesweit in der Versenkung zu verschwinden.

Mit Dauer-Hetzkampagnen gegen die verschmähte „Alternative für Deutschland“ wird sich nichts bessern. Im Gegenteil. So macht man Märtyrer. Besser wäre jetzt endlich Politik fürs Volk zu machen und allen ideologischen Müll zu begraben. Die SPD sollte wieder in ihre angestammte Rolle als Arbeiterpartei schlüpfen und Grün hätte genug damit zu tun nachzudenken, ob vernünftige Regierungsarbeit nicht eine Nummer zu groß für sie ist.

Die AfD wäre überhaupt nicht groß geworden wenn die CDU unter Merkel ihrem Auftrag nachgekommen wäre, dem Deutschen Volk zu dienen und Schaden von ihm abzuwenden. Sie hat einfach weitergemacht und sich damit aus der ihr zustehenden Mitte nach Links bewegt und so den Rechten Rand gestärkt. Der Dumme in diesem schlechten Spiel ist wie immer der kleine Bürger und wenn der aufmuckt bekommt er die Nazikeule solange, bis er sich wieder abduckt. sig

„Diese Herausforderung ist ein Geschenk“

Pfarrer Dr. Achim Plagentz wird neuer Professor für Religionspädagogik am Theologischen Seminar der EKHN in Herborn

Pfarrer Dr. Achim Plagentz hat den eigenen Religionsunterricht als Schüler in den 1980er Jahren ambivalent in Erinnerung. Als neuer Professor für Religionspädagogik am Theologischen Seminar in Herborn möchte er den Vikarinnen und Vikaren den Reli-Unterricht als echte Chance vermitteln, schließlich gehe es um persönliche Positionen und existenzielle Fragen des Menschseins. Die sollten in der Schule und im Konfi-Unterricht genauso Platz haben wie die sozialen Fragen eines friedlichen Zusammenlebens auch bei starken weltanschaulichen Differenzen oder der Umgang mit kultureller Vielfalt, sagt Plagentz im Interview. Als Professor am Theologischen Seminar möchte er daran mitarbeiten, dass das pädagogische Handeln im Pfarrdienst einen Stellenwert erhält.
 

Der 56jährige Pfarrer wird am Freitag, 6. September 2024 um 10.45 Uhr in einem Gottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche Herborn von der stellvertretenden Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf und Stefan Claaß, dem Direktor des Theologischen Seminars, eingeführt.


Zur Person
Achim Plagantz stammt gebürtig aus Frankfurt am Main, er ist verheiratet und hat drei Töchter im Alter von 22, 15 und 14 Jahren. Knapp zehn Jahre war er Studienleiter im Religionspädagogischen Institut der EKKW und der EKHN mit dem Schwerpunkt Konfirmandenarbeit in Marburg. Zuvor hat Dr. Achim Plagentz als Gemeindepfarrer in Gießen über 11 Jahre Religionsunterricht und Konfirmandenunterricht gehalten, er war in der Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde aktiv und in der Erwachsenenbildung. Zusätzlich hat Dr. Achim Plagentz an er Goethe-Universität in Frankfurt Religionspädagogik und Praktische Theologie Lehrveranstaltungen abgehalten. 2004 hatte der Theologe im Fach praktische Theologie / Religionspädagogik in München promoviert.

Für den neuen Professor ist die Tätigkeit wie eine Art Rückkehr: Vor zwanzig Jahren war er bereits am Theologischen Seminar als Assistent im Fach „Kirchentheorie und Kybernetik“ tätig. Wohlwissend, das sich vieles verändert hat, blickt er zuversichtlich in die Zukunft: „Mit den Vikarinnen und Vikaren kommen immer wieder neue Sichtweisen, Fragen und Haltungen der jungen Generation ins Haus – das fordert auch mein eigenes Denken, Handeln und meine Haltungen heraus. Ein Geschenk, dadurch auch selbst veränderungsoffen zu bleiben“, sagt der neue Professor.

Text und Foto: Holger Jörn Becker-von Wolff

Alle Ansprechpartner im Dekanatsbüro auf einen Blick unter https://ev-dill.de/meta/ansprechpartner.html

„Die ganze Welt lacht über diese Clowns“

Unverständnis über Habeck, Baerbock, Scholz. Börsen-Legende rechnet mit Ampel ab

Von FOCUS-online-Redakteur Markus Voss

Der Schweizer Fondsmanager Dr. Marc Faber ist geschockt über den Niedergang der deutschen Wirtschaft. In einem Interview mit dem Youtube-Kanal „René will Rendite“ äußerte „Dr. Doom“, wie Faber von seinen Fans genannt wird, vor allem Unverständnis für den Kurs der amtierenden Bundesregierung.

Der bekannte Schweizer Fondsmanager und Schwellenländer-Experte Marc Faber zeigt sich besorgt über den wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands. In einem Interview mit dem Youtube-Kanal „René will Rendite“ kritisiert Faber die aktuelle Bundesregierung scharf. Die einst starke und produktive deutsche Wirtschaft sei durch die Politik der „Grünen und der Sozialisten“ stark geschwächt worden. Faber hält Regierungspolitiker wie Robert Habeck, Annalena Baerbock und Olaf Scholz für inkompetent und meint, dass diese eine Katastrophe für das Land darstellen.

Deutschland war erfolgreich – bis vor kurzem

„Deutschland war ein höchst produktives und erfolgreiches wirtschaftliches Machtzentrum – bis vor kurzem,“ sagt Faber. Dann seien „die schlimmsten Beamten in hohe Positionen befördert worden“, was aus seiner Sicht das Land in den Abgrund führt. Mittlerweile spotte die internationale Gemeinschaft über die deutsche Regierung: „Die ganze Welt lacht über diese Clowns.“

Trotz dieser negativen Entwicklung schienen die Deutschen weiterhin zufrieden mit ihrer Regierung zu sein, wundert sich Faber. „Sie wählen diese erneut“, glaubt er.

Marc Faber, ein renommierter Schweizer Börsenexperte, Fondsmanager und Buchautor, wurde am 28. Februar 1946 in Zürich geboren. Er absolvierte seine Schulbildung in Zürich und Genf und schloss diese mit der Matura ab. Sein Studium in den Disziplinen Volks- und Betriebswirtschaft absolvierte er an der Züricher Universität. Weitere akademische Qualifikationen erwarb er in London an der School of Economics und in Edinburgh, wo er in Wirtschaftswissenschaften promovierte. Seine Dissertation widmete er dem Fachgebiet der Wirtschaftsgeschichte.
„Wir haben eine Klasse von Politikern, denen ist alles gleich. Besonders das Wohl des einzelnen Menschen, wenn sie Bestimmungen erlassen, dass Leute daheimbleiben müssen und ihr Geschäft schließen müssen“

Neue Tagespflege im Herborner „Haus des Lebens“ eröffnet

Nach 15 Monaten Bauphase wurde die neue Tagespflege für 16 Gäste, mit weiteren 8 vollstationären Plätzen, des DGD (Deutsche Gemeinschafts-Diakonieverband e.V.) Seniorenzentrum in der Herborner Kaiserstraße eröffnet.


Monika Rubenthal

Monika Rubenthal, die langjährige Einrichtungsleiterin, begrüßte neben Hubertus Jäger, Vorstand der DGD Stiftung, Landrat Wolfgang Schuster, Bürgermeisterin Katja Gronau, Pfarrer Eberhard Hoppe auch Bodo Assmus, ehemaliger Geschäftsführer der Einrichtungen.

Rupenthal gab in ihrer Begrüßungsrede einen Überblick über den gesamten Planungszeitraum und betonte die Wichtigkeit weiterer Plätze im Bereich Tagespflege und vollstationärer Pflege.
Thorsten Kilian und Simone Funk, die neuen Geschäftsführer, bedankten sich bei allen Akteuren für die hervorragende Zusammenarbeit und betonten auch den diakonischen Auftrag des Unternehmens.
Abgerundet wurde der feierliche Vormittag durch ein entsprechendes Buffet aus der hauseigenen Küche.

Info:
Das Netzwerk Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband (DGD) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeitenden in verschiedenen diakonischen und missionarischen Einrichtungen ein großer Arbeitgeber im Diakonischen Werk der evangelischen Kirche und Mitglied im Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband, einem Zusammenschluss von christlichen Gemeinden und Werken.