Lightroom ChurchSKY&SEA: Chillen am WeiherChillen am Heisterberger Weiher – das wird schön! Für Samstag, 6. Juli 2024, lädt die Evangelische Jugend im Dekanat an den Heisterberger Weiher ein. Es gibt Strand, Wasser und viele Angebote. Der Tag klingt mit einer Party aus.Der Sommer kann kommen, alle Klausuren sind geschrieben und wer Lust hat, schon vor den Ferien den Sommer zu genießen, ist bei „Sky&Sea“ genau richtig! Am Samstag, 6. Juli 2024 startet ab 12 Uhr das „Sky&Sea“ – ein Jugendevent für alle Jugendliche ab 13 Jahre als Open Air am Heisterberger Weiher. Wer mag, kann dort ohne einen Hauch von Langeweile den ganzen Tag verbringen. Es gibt einen Open-Air-Gottesdienst, einen Menschenkicker, ein Bungee-Run, verschiedene Workshops oder auch einfach die Möglichkeit zu baden und die Zeit mit Freunden am Weiher zu genießen. Am Abend startet eine Party mit einem DJ. So lässt sich bis zum Sonnenuntergang feiern. „So ein ganzer Tag mit verschiedenen Menschen am Weiher ist schon ein wirklich cooles Erlebnis“, sagt Gemeindepädagogin Isabelle Schreiber, die diesen Tag mit dem Team der Jugendkirche „Lightroom Church“ gestaltet. „Einfach da sein und machen, worauf man Lust hat – eben unsere Idee: Dein Sommertag am See!“ Der Eintritt ist frei, es wird um eine kleine Spende gebeten, um das Event zu finanzieren.» Kontakt:Lightroom ChurchIsabelle SchreiberTelefon 0 27 72.58 34-283isabelle.schreiber@ekhn.de


Holger J. Becker-von Wolff
Öffentlichkeitsreferat für das
Evangelische Dekanat an der Dill
Am Hintersand 15
35745 Herborn
Telefon 0 27 72 / 58 34 – 220
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Susi fährt im Sausewind

Von Siegfried Gerdau

Wenn Susanne Schmidt mit ihrem roten Tandem-Fahrrad durch ihren Heimatort Tönning in Nordfriesland fährt, kommt es nicht selten vor, dass Menschen stehenbleiben und winken. Das sind in der Regel Touristen, meint die bald 60-Jährige. Die Einheimischen kennen sie und ihr Gefährt sehr gut und haben sich daran gewöhnt, das so gut wie immer jemand neben ihr sitzt.

Mit Ehemann Uwe macht Susi Sausewind schon mal einen kleinen Radausflug.

Sausewind steht in großen Lettern an der Front des „Zwischendings“ von Rikscha, Tandem-Fahrrad und E-Bike. Der Name ist sowohl Geschäftsidee, als auch Aushängeschild für das Ein-Frau-Unternehmen. Ich heiße Susi Sausewind stellt sich die Inhaberin vor.

Sausewind wurde sie einst in ihrem früheren Beruf genannt. Sie war als Hotelfachfrau in verschiedenen Positionen tätig und alles was sie anfasste erledigte Susi im Sausewind.

Susi Sausewind liebt ihren Job

Neben ihrem fördernden Beruf, pflegte sie viele Jahre ihren schwer dementen Lebensgefährten. In dieser Zeit reifte in ihr die Erkenntnis, dass Menschen wie er unbedingt Abwechslung in ihrem eintönigen Leben zwischen Schlaf und Essen brauchen. Sie ließ sich 2017 zur zertifizierten Alltagsbegleiterin für geistig und körperlich Behinderte ausbilden. Die Idee mit dem Therapiefahrrad entwickelte sich schon bald und als sie bei einem Händler ein Rad des niederländischen Herstellers „vanraam“ sah, stand ihr Entschluss fest. Sie kaufte das nicht ganz billige Hightech-Fahrzeug und hatte schon bald den Dreh raus, damit problemlos umzugehen. Uwe profitierte als erster „Kunde“ von der Anschaffung.

„Die zahlreichen Fahrten durch die heimatlichen Gefilde gaben ihm sehr viel Lebensfreude zurück“, erzählt Susi. Das Feine an dem Therpiefahrzeug: Der Beifahrer sitzt neben der Fahrerin und kann, wenn er möchte und sich kräftig genug fühlt, mit in seine eigenen Pedalen treten. Der starke Akku hat sie bisher noch nicht im Stich gelassen. Wenn dies einmal der Fall wäre, könnte sie unter Einsatz ihrer Muskelkraft locker weiterfahren. Die Idee alte und behinderte Menschen auf diese Art zu erfreuen, begeisterte spontan den Leiter des örtlichen Seniorenheimes. Mittlerweile ist Susi Sausewind mehrmals in der Woche mit geistig oder körperlich eingeschränkten Personen unterwegs. Die würden sich unendlich wohl neben ihr fühlen und dies auch immer wieder zum Ausdruck bringen. „Ich freue mich jedesmal wenn ich mich mit meinen Passagieren während der Fahrt unterhalten kann und ihnen Dinge zeige, die sie nicht kennen“.

Als Uwes Demenz so stark fortgeschritten war, dass er nur noch vor sich hindämmerte, lernte sie ihren heutigen Ehemann kennen, der ebenfalls Uwe heißt. Sie verliebten sich ineinander und er wollte sie unbedingt schon bald heiraten. Doch eine Ehe mit dem heute fast 80-jährigen leidenschaftlichen Golfspieler verknüpfte sie mit einer knallharten Bedingung. Uwe, ihr dementer Partner musste mit und sie wollte ihn auch weiterhin pflegen. Der „neue Uwe“ willigte ohne Zögern ein und die Hochzeit fand statt. Viele Menschen im Umfeld des Paares zweifelten, ob diese Konstellation eine Zukunft haben könnte. Diese hatte und hat immer noch Bestand. „Uwe 2“ half ihr bei ihrer aufopferungsvollen Pflege, so gut wie er konnte.

Seidem wuchs ihr kleines Unternehmen zusehends. Nach dem Tod des Dementen hat sie Zeit sich mit aller Kraft in die Arbeit zu knien. Ihr aus Kiel stammender Ehemann ist immer ihr erster Ansprechpartner und Ratgeber.

Schon seit geraumer Zeit buchen immer mehr ältere Menschen ihre Fahrdienste. Sie sind begeistert noch einmal per Fahrrad durch die Lande zu ziehen und dies, wenn sie wollen, völlig ohne jegliche Kraftanstrengung.

Riskante Fahrmanöver oder zu schnelles Fahren sind für Susi Sausewind kein Thema. Ihr ist die Verantwortung für ihre Passagiere mehr als bewusst und dem trägt sie uneingeschränkt Rechnung.

Kontakt: Susanne Schmidt, Phone: 04861 618823. Mobil: 0171 707 6757. Mail: fusch-spo@t-online.de. Fotos: Gerdau

 


Diakonie lädt zur „Hausbesichtigung“ am Mittelfeld ein


Vor einigen Jahren hat der St. Elisabeth-Verein das evangelische Gemeindehaus im Mittelfeld von der Kirchengemeinde Dillenburg übernommen. Was ist seitdem dort entstanden? Der Dekanats-Diakonieausschuss lädt ein zu einer „Hausbesichtigung“ des ehemaligen Gemeindehauses an der Freiherr-vom Stein-Straße. Am Mittwoch, 26. Juni 2024 um 19 Uhr besteht für Interessierte die Möglichkeit die neue Nutzung durch den St. Elisabeth-Verein näher kennenzulernen. Die Geschäftsführerin  Sonja Ott und die Bereichsleiterin für stationäre Hilfen Judith Jungwirth informieren über die Arbeit im Haus und über die vielfältige Angebote des St. Elisabeth-Vereins insgesamt. Zur öffentlichen Veranstaltung des Dekanats-Diakonieausschusses laden Pfarrerin Bettina Marloth, Pfarrer Friedhelm Ackva, Pfarrer i.R. Eberhard Hoppe und der Leiter der Regionalen Diakonie an der Dill Karl Müßener ein.

Text: Holger J. Becker-von Wolff

Öffentlichkeitsreferat für das

Evangelische Dekanat an der Dill

Am Hintersand 15

35745 Herborn

Telefon 0 27 72 / 58 34 – 220

Mobil/WhatsApp: 0160 / 914 82 187

Mail:  info@ev-dill.de

 

 

 

Schafskälte

Gewitter, Sturmböen und sogar Tornados sind auch derzeit in deutschen Landen möglich. Der Grund: Im Zeitraum vom 10. bis 12. Juni weht kalte Polarluft zu uns nach Deutschland. Während der sogenannten Schafskälte sinken deshalb die Temperaturen und die Regenwahrscheinlichkeit steigt. Das gab es schon immer, auch vor dem „Klimawandel“.

Suße kleine Huendin wartet immer noch auf ein Zuhause

Die zauberhafte, kleine, aktive Anka (ist viel kleiner und niedlicher als sie auf den Fotos wirkt) ca 1-2Jahre und nur 40cm Schulterhöhe ca 9-10kg. Sie ist verträglich, verspielt, gechippt, geimpft, kastriert und sehr sensibel. Bei der ersten Begegnung ist Anka etwas unsicher, taut aber bald auf. Sie sucht liebevolle, einfühlsame , sichere und aktive Rudelführer, die ein wenig Zeit und etwas Erfahrung haben. Wer bereits einen fitten, souveränem Ersthund besitzt, kann Anka völlig problemlos dazu geben.

Die Kleine kann in 35745 Herborn-Hessen-Deutschland in ihrer Pflegestelle besucht und kennen gelernt werden.Von dort aus kann man sie auch gerne adoptieren. Vermittlung nach positivem Vorbesuch und mit Schutzvertrag. Kontakt: Nadja Steinwachs

Fotos: privat

Carsten Braun (CDU) und Frank Inderthal (SPD) treten zur Stichwahl um das Landratsamt im Lahn-Dill-Kreis an.

Carsten Braun holte 44,6 Prozent der Stimmen, 39,4 Prozent fielen auf Frank Inderthal. Drittplatziert und damit ausgeschieden ist Christopher Ray-Lenz (Die Partei) mit 8,5 Prozent, Heimat-Kandidat Thassilo Hantusch erreichte 7,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,2 Prozent.

Die Stichwahl findet am 30. Juni statt. Ob dann die Entscheidung fällt bleibt abzuwarten, wahrscheinlich ist das aber nicht.

Der amtierende Bürgermeister von Driedorf hatte bei der gestrigen Landratswahl die Nase vorn. Aber leider (noch) keine Mehrheit. Ob sich das ändert, entscheiden die Bürger am 30. Juni. sig/Foto: Gerdau

Merkenbach hat eine Boulebahn

An der Kirche in Herborn-Merkenbach wurde am Freitag (7.Juni) mit einem Turnier eine Boulebahn eingeweiht. Die Anlage, für die der Merkenbacher Männertreff verantwortlich zeichnet, ist ein gelungener Treffpunkt, der auch für Menschen im fortgeschrittenen Alter gerne genutzt wird. Die Sponsoren Klaus Dietrich und Manfred Schäfer sind davon überzeugt, dass von der Anlage regen Gebrauch gemacht wird.

Neben Gemeindepfarrerin Dorothee Schaf sprach auch die Herborner Bürgermeisterin Katja Gronau Grußworte und bedankte sich bei den Initiatoren. Die Vorsitzende des CVJM Merkenbach Monika Tropp sowie Ortsvorsteher Dieter Freitag und Herr Laumann vom Männerkreis betonten, dass der neue Treffpunkt in der Merkenbacher Ortsmitte für Jedermann frei zugänglich sei.

Das in Frankreich auf öffentlichen Plätzen ausgetragene Freizeit-Kugel-Spiel wird in Deutschland gerne als Boule bezeichnet. Der richtige Name lautet jedoch Pétanque. Die dazu benötigten Spielkugeln müssen gleiche Bauart und Gewicht aufweisen. Ein Satz Kugeln ist absolut erschwinglich und somit das einzige Sportgerät was zum „Boulen“ benötigt wird.
Boulespiele sind Präzisionsspiele bei denen entweder die Spielkugeln so dicht wie möglich an die Zielkugel (kleines Bällchen) gerollt oder kraftvoll in den Zielbereich geworfen werden. Es ist in er Regel erlaubt die eigene oder die gegnerische Kugel wegzuschießen. sig/Fotos:pivat

Inbsektenfreundliche Blumenwiese?

Antrag der Fraktion BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN zur Sitzung der Stadtverordnetenversammlung Herborn am 28.05.2015 Berichterstattung Blumenwiesen Sehr geehrter Herr Müller, c/o Dorothea Garotti Im Höfchen 4 35745 Herborn Telefon  02777.7442 Telefax  02777.6065 email  thea.garotti@gruene-herborn.de Herborn, den 12.05.2015 die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Sie, folgenden Antrag in die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung einzubringen: Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, im Ausschuss für Bauen, Umwelt, Energie und Verkehr zu berichten, an welchen Standorten bisher Blumenwiesen angelegt wurden und welche weiteren Standorte geplant sind. Begründung: In der Stadtverordnetensitzung am 30.08.2012, hat die Stadtverordnetenversammlung einstimmig beschlossen, dass – nach Anhörung der Ortsbeirate – geeignete städtische Flächen in insektenfreundliche Blumenwiesen umgewandelt werden, um für Bienen und Kleinstlebewesen ein ausreichendes Nahrungsangebot zu schaffen. Wir würden gerne über den aktuellen Stand des Projektes informiert. Mit freundlichen Grüßen Dorothea Garotti Fraktionsvorsitzende.

Gut gedacht und umgesetzt. Ein paar Jahre haben die unterschiedlichsten bunten Blumen auch vor dem Herborner Friedhof Bienen und Menschen erfreut. Das ist aber leider Geschichte. Jetzt kommt beim Anblick der einstigen insektenfreundlichen Blumenwiese keine Freude mehr auf. sig/Fotos: Gerdau

Verleihung des Umweltpreis 2023 der Stadt Herborn

Drei Preisträger für Einsatz im Umweltschutz geehrt

Am 5.Juni, dem „Internationalen Tag der Umwelt“, hat die Stadt Herborn den Umweltpreis 2023 an drei Initiativen verliehen. Die Preisträger engagieren sich als private Initiative, Sportvereinigung und Schul-AG, um die (Um-)Welt in und um Herborn mit kleinen Taten positiv zu verändern. Das Engagement reicht, entsprechend der Devise „Große Veränderungen fangen klein an“, von Umweltbildung über Müllvermeidung, Umstellung auf organische Dünger auf einem Sportplatz bis zum Erhalt der Biodiversität in einer parkähnlichen Gartenanlage.

Bürgermeisterin Katja Gronau hob in ihrer Laudation hervor: „Mit dem Umweltpreis der Stadt Herborn werden seit 1992 Menschen und Organisationen geehrt, die sich mit Leidenschaft und Engagement für den Schutz unserer Umwelt einsetzen. Ihr Einsatz, liebe Preisträger des Herborner Umweltpreises 2023, ist beispielhaft und inspirierend, er zeigt, dass jeder Einzelne einen Beitrag zum Erhalt unserer Lebensgrundlage leisten kann.“

Die Umwelt und Fairtrade AG der Rehbergschule Herborn erhält den Umweltpreis 2023, sowie ein Preisgeld von 1.000 Euro, für Ihre seit 2020 durchgeführten Aktionen zum Umwelt- und Naturschutz in der Stadt. Dabei haben sich die Heranwachsenden fächerübergreifend mit globalen Herausforderungen im Umwelt- und Klimaschutz sowie Handlungsansätzen auseinandergesetzt. Außerdem haben die Jugendlichen unter Anleitung der Lehrkräfte Josefin Klinke und Jonathan Göbel eine neue Projektidee formuliert: die nachhaltige Gestaltung des Basketballfeldes mit Beschattung des Spielfeldes sowie einem öffentlichen Trinkbrunnen im Walkmühlenweg. Für Realisierung der Projektidee wollen sie ihr Preisgeld einsetzen und haben bereits Fördergelder eingeworben.

Der Fußballverein SSC Juno Burg hat die Düngung seines Sportplatzes umgestellt. Der Verzicht auf chemische Dünger bewirkt, dass insgesamt weniger Dünger eingesetzt werden muss. Durch die Wirkungsweise der organischen Dünger werden weniger Nährstoffe in Oberflächengewässer eingetragen. Der Verein erhält ein Preisgeld von 250 Euro. Ebenfalls ein Preisgeld von 250 Euro erhält die Eigentümergemeinschaft der Nassausstraße 38 zum Erhalt der parkähnliche 3.000 Quadratmeter großen Gartenanlage. Die Gartenanlage mit alten und jüngeren Bäumen, Sträuchern, Blumen, Wildkräutern und Rasenflächen trägt zum Erhalt der Artenvielfalt, für ein ausgewogenes Kleinklima und zur Speicherung von CO2 bei.

Stadtverordnetenvorsteher Jörg Michael Müller unterstrich bei der Preisverleihung im Comeniussaal des Rathauses: „Ihre Projekte führen uns vor Augen, welchen „Schatz” wir in der Naturlandschaft unserer Region haben. Mit Ihrem Handeln sind Sie anderen ein gutes Vorbild und animieren diese es Ihnen gleich zu tun. Ihre Initiativen tragen auch dazu bei, das Umweltbewusstsein zu fördern sowie Mitbürgerinnen und -Bürger für eine aktive Unterstützung des Naturschutzes zu gewinnen.“

Die stolzen Preisträger mit Jörg Michael Müller(links) Josefin Klinke (3.v.l. und Jonathan Göbelsowie Katja Gronau (rechts). Text und Fotos: Diana Göbel