Ergotherapie-Praxis in Breitscheid

Das Breitscheider Gesundheitsnetz hat eine sehr willkommene Erweiterung erfahren. Mit der Eröffnung ihrer Ergotherapie-Praxis Breitscheid, Schönbacherstraße 15 haben Nicole Dietermann (51) und Lena Boss (31) eine weitere Lücke in der Patientenversorgung auf dem Westerwald geschlossen. Die examinierte Ergotherapeutin, psychologische Beraterin und Seelsorgerin Nicole Dietermann lernte ihre examinierte Partnerin und Bachelor-Absolventin Lena Boss während der umfangreichen und langjährigen Ausbildung kennen. Beide blicken darüber hinaus auf eine umfangreiche Erfahrung in verschiedenen Tätigkeitsbereichen zurück. Dazu gehörten unter anderem Einsätze in Seniorenpflege-Einrichtungen als Ergotherapeutinnen. Sie beschlossen ihre sehr breit gefächerte Ausbildung als existenzgründende, selbständige Therapeutinnen in den Dienst ihrer Patientinnen und Patienten zu stellen. Deren Altersspektrum reicht vom Kleinkind bis hin zu Seniorinnen und Senioren. Auf die Frage, was Ergo-Therapie bedeutet, erklärte Lena Boss folgendes: „Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist, sie bei der Durchführung für sie bedeutungsvoller Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken.“ Dazu gehören die Bereiche Handtherapie, Narbenbehandlung, Wahrnehmungsstörungen, motorisch-funktionelle Behandlung, Hilfsmittelberatung und sogar die Herstellungen von Hand- oder Fingerschienen und psychisch-funktionelle Behandlung. In den modernen lichtdurchfluteten Räumen der Praxis Schönbacherstraße/Ecke Poststraße stehen vielfältige Arbeitsgeräte für die Arbeit mit den Patienten bereit. Die meisten Therapieangebote werden von den Krankenkassen bezahlt. Ein sehr attraktives Angebot mit dem die beiden Therapeutinnen Jugendliche beim Homeschooling unterstützen, rundet das umfangreiche Repertoire der Ergotherapie-Praxis GbR Dietermann und Boss in Breitscheid ab. Terminvergabe und weitere Informationen per mobil-Telefon 0176 97830864 und 0151 42869325 und per Mail: info@ergo-lahn-dill.de. sig/Foto: Gerdau

Nicole Dietermann (stehend) und Lena Boss haben in Breitscheid eine Ergotherapie-Praxis eröffnet.

Der Mai

Von Kurt Reihl

Foto: Gerdau

Da hat er gar nicht übertrieben,

was Erich Kästner einst geschrieben

dass dieser schöne Monat Mai

mit seinen reichen Blütenbäumen

und zart gehegten Liebesträumen

der „Mozart des Kalenders“ sei.

Da ist Musik in jeder Blüte.

Die Lieder dringen ins Gemüte

und machen frei von Sorg und Frust.

Man muss nur richtig sehen wollen,

der Blütenpracht die Ehre zollen,

dann wächst die eigene Freud und Lust.

All die lauen Maienlüfte

führen mit sich wonnige Düfte

und beflügeln unseren Traum.

Bienen schöpfen aus dem Vollen.

Nippend an den Blütenpollen

schwängern sie den Baum.

Mit den Augen musst Du trinken

und im Blütenrausch versinken,

denn nur kurz ist dieser Mai.

Schon nach einunddreißig Tagen wirst Du wehmutsvoll beklagen:
viel zu schnell ging er vor

Gimbel´s Born in Driedorf feiert 100. Geburtstag

Von Anette Plescher

Genau 100 Jahre ist es her, seit der damalige Revierförster Theodor Gimbel aus Heisterberg in dem Driedorfer Waldstück „In der Struht“ eine Quelle einfasste, die später den Namen „Gimbelbrunnen“ erhielt. Seitdem war das Kleinod, unweit der heutigen Bergstraße in Driedorf, ein beliebtes Ziel für Jung und Alt. Ein Windbruch machte dem Ausflugsziel vor einigen Jahren den Garaus. Die fallenden Bäume und danach der Einsatz von schwerem Gerät, ließ von dem Brünnlein nichts mehr übrig. Die kleine Brücke gab es nicht mehr und den Brunnenstein mit der Inschrift „Gimbelbrunnen 1921“ hatte es zwei Meter von seinem Ursprungsort verschleppt. Dem Driedorfer Gerd Lorenz ließ das alles keine Ruhe. Immer wenn er mit seiner Hündin June spazieren ging, wanderte er auch an dem Brunnen vorbei und schaute dort nach dem Rechten. Als dann der Sturm kam und alles zerstörte, beschloss er den „Born“ wieder aufzubauen. Das sollte spätestens zum 100. Geburtstag erledigt sein. In unzähligen Arbeitsstunden räumte er das verwüstete Areal frei, schleppte Steine, säuberte das kleine Bachbett und legte den Wasserzulauf frei. Das ehemalige kleine Brücklein erneuerte er ebenfalls und baute gleich noch ein zweites samt Handlauf dazu. Den schweren Brunnenstein schaffte er jedoch mit Muskelkraft nicht alleine. Der Driedorfer Heiner Klaas ließ sich nicht lange bitten und sorgte mit handwerklichem Geschick und seinem PS-starken Traktor dafür, dass der Brunnenstein schon bald wieder an seinem alten Platz thronte. Gerd Lorenz hat das Fundament so stabil vorbereitet, dass das Brunnenarrangement mindestens weitere 100 Jahre bestehen bleiben wird.  

Intensive Recherchen hatten ergeben, dass der Namensgeber von „Gimbel´s Born“ auf seinen Erbauer Theodor Gimbel zurückzuführen ist. Der stammte genau genommen aus Hohenroth. Maria Kroppach aus Heisterberg erinnert sich noch an den damaligen Förster, dessen beiden Brüder Manfred und Theo Heinigk und auch an dessen Enkel. Auch die Geschwister Anneliese Hof (heute Brandenburger) und Gerhard Hof sind noch gut in der Erinnerung von Maria Kroppach. Der einst in Driedorf ansässige Uhrmacher Herbert Gimbel war ein Cousin des Försters.

Damit das schön gelegene Kulturdenkmal wieder zu einem entsprechenden Ausflugsziel wird, hat Driedorfs Bürgermeister Carsten Braun zugesagt, sich um eine rustikale Sitzgelegenheit zu kümmern. Braun freute sich so sehr über die Eigeninitiative von Gerd Lorenz und Heiner Klaas, dass er den fleißigen Schaffer je ein kulinarisches Präsent überreichte.

Zu finden ist der Gimbelbrunnen ganz einfach. Wer aus Driedorf-Heiligenborn kommend, mit dem Auto nach Driedorf (Kerngemeinde) fährt, biegt in die erste Einfahrt hinter dem Hochwald ein. Dort am sogenannten „Katzebrückelche“ kann das Auto stehen bleiben und man wandert keine 2000 Meter immer geradeaus den Waldweg hoch. Schon bald sieht man auf der linken Weg-Seite den Gimbelborn. Fotos: Siegfried Gerdau

Viel Spaß bei dem Besuch des Brünnleins.

Grünes Haus wird abgerissen III

Es ist vollbracht. So lässt sich der Abriss des „Grünen Hauses“ in der Herborner Kaiserstraße 26 am besten umschreiben. Der Abrissbagger hat ganze Arbeit geleistet und wenn man bedenkt, wie lange wohl viele fleißige Maurer einst das Gebäude hochmauerten, war die Demontage nur ein Klacks. Lediglich der Rest des Fundaments steht noch und wartet darauf auch noch platt gemacht zu werden. Ein kunstvoll vergittertes Kellerfenster schaut fast traurig in eine ungewisse Zukunft. Sicher ist, dass die einstmalige Handwerkskunst für den Neubau der Tagesstätte für das Haus des Lebens nicht mehr gefragt sein wird. Schneller, billiger und kurzlebiger ist angesagt und dieser Trend ist an fast allen Neubauten zu beobachten. Schade. Was hinterlassen wir unseren Nachkommen eigentlich?

Heute, am Sonntag 9. Mai 2021, hat man den Eindruck es hätte nie dort gestanden.

sig/Fotos: Gerdau

April, April

Auf den letzten Drücker. Jetzt hätte ich es doch glatt verpasst, das Monatsgedicht von Kurt Reihl (Vater von Uli Reihl) einzustellen.

Diese schönen Tulpen sind fast schon wieder verblüht. Foto: Gerdau

Der April

Regen, Schnee und Sonnenschein,

gleichsam Frühjahrswechselbäder,

stellen termingerecht sich ein

und foppen unser Barometer.

Witterungsgemäß unbeständig,

so beschreibt man den April.

Und weil er so wetterwendig

und nicht recht weiß, was er will,

treibt man just am Monatsersten

unter Freunden einen Scherz

– zählend zu den Unbeschwersten-

denn es ist ein Scherz mit Herz.

Reine Phantasiegeschichten

weiß gar mancher zu erdichten,

immer mit dem einen Ziel,

dass die Freunde daran glauben.

Und man freut sich, wenn sie schnauben!

Reingelegt! April, April!

Jonas Brannath muss man erlebt haben

Eben fiel mir durch Zufall ein Video in die Finger, dass ich unbedingt weitergeben muss. Ich kenne Jonas schon einige Zeit und bin von seiner „handgemachten Mucke“ immer wieder total begeistert. Viele werden ihn selber schon erlebt haben. So ist er mit seiner Band schon auf Herborner Sommerfesten aufgetreten. Hört ihn euch an und es wird euch ebenso wie mir gehen.

Jonas Brannath ist ein junger Singer/Songwriter aus Hessen (Herborn), der sich durch seine unverkennbar emotionale Stimme auszeichnet und bei zahlreichen Auftritten in Clubs, auf Festivals und bei Independent-Radio-Sendern einen Namen gemacht hat. Er steht für handgemachten kreativen-Folk-Pop mit Reggae-Einflüssen. Durch seinen eigenwilligen-dynamischen Sound mit überraschenden Wendungen, ungewöhnlichen Rhythmen sowie unerwarteten Reggae-Parts, nimmt er die Zuhörer mit auf eine Reise der Vielfältigkeit und Abwechslung. Inspirationen für seine Songs findet er in der Schönheit und Ruhe der Natur.

https://youtube.com/watch?v=6jM4ziOm26Y&feature=share

Jonas Brannath tritt als Songwriter alleine auf oder kommt mit seiner Band. In jeder Besetzung bringt er einen frischen, authentischen Sound auf die Bühne, wenn gewünscht auch rein akustisch – unplugged. Seine Konzerte sind immer ein musikalisches Erlebnis.

Jonas Brannath Auf dem Heckenstück 1, D-35075 Gladenbach, Mail: jobramusic@gmail.com, Telefon: 06462/3527

Vergesst die Medizinischen Fachangestellten (ehem. Arzthelferinnen) nicht

Es gibt zahlreiche Berufsgruppen, die durch die Corona-Pandemie erheblich mehr als sonst belastet sind. Während klinisches Personal, insbesondere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Intensivstationen, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gewonnen haben, stehen beispielsweise die medizinischen Fachangestellten in Hausarztpraxen weitgehend im Schatten. Eben erreichte mich ein offener Brief aus diesem Bereich, den ich meinen Leserinnen und Lesern nicht vorenthalten möchte. Die Verfasser sind mir namentlich bekannt, ich möchte sie jedoch zu ihrem eigenen Schutz nicht veröffentlichen. sig

Grünes Haus wird abgerissen II

Bei bestem Abrisswetter hat der Bagger den größten Teil des „Grünen Hauses“ in der Herborner Kaiserstraße 26 schon entsorgt. Schon bald wird Platz für einen Anbau an die Seniorenresidenz „Haus des Lebens“ sein. Die hauseigene Tagespflege soll dort ihre Heimat erhalten. Der Abriss, den zwei Mitarbeiter eines Abrissunternehmens mit ihrem Spezialbagger ganz alleine bewältigen, legt derzeit sehr anschaulich den Aufbau des einst sehr stabilen Hauses frei. sig/Fotos: Gerdau

Vorher

Verfälscht Cola-trinken Testergebnis ?

Dass ein paar Tropfen Cola das Testkästchen eines Corona-Antigentests nur wenige Augenblicke später einen positiven Test anzeigen lassen, ist mittlerweile bekannt. Kann das amerikanische „Nationalgetränk“ auch das Testergebnis fälschen, wenn es kurz vor dem Abstrich lediglich getrunken wurde?

Mein vollgeimpfter Gast (der einzige an diesem Abend) wollte sich noch schnell einem Corona-Selbsttest unterziehen. Wir beide tranken Coca-Cola. Ich, weil gerade frisch geimpft, mein Gast, weil er noch fahren musste. Nach dem Absetzen des Glases pobelte er mit dem Teststäbchen in seiner Nase (wir saßen weit auseinander) und begann mit dem Auswerteprozedere. Nachdem er drei Tropfen der Flüssigkeit auf das Auswertekästchen getäufelt hatte, wartete er die vorgeschriebene Zeit. Siehe da, der Strich bildete sich bei der Markierung C =Controllinie) voll aus, aber auch im Bereich T = Testlinie) begann sich ein zweiter Strich zu bilden. Was nun? fragten wir uns beide.

Der Strich blieb im Anfangsstadium stehen, während der C-Strich schön ausgeprägt war. Die C-Linie sagte alles klar du bist Negativ, aber der begonnene Strich im T-Feld irritierte. Hatte da der Kasten gesponnen oder war das Cola Schuld? Das ist hier die Frage.

Vielleicht hat Jemand ähnliches beobachtet. Das würde mich sehr interessieren.

Hier noch das verwendete Test-Card-Ensemble.

Über eine Mail an gerdaus-welt würde ich mich freuen. sig/Fotos: Gerdau

Eine Meinung zu „Allesdichtmachen“

Von Katrin Zammert

Ich wollte eigentlich zu „alles dichtmachen“ nichts schreiben, da die Videos für sich sprechen. Als ich eben die Reaktionen auf die überfällige Wortmeldung unserer Schauspielelite gelesen habe, war ich aber ehrlich so erschrocken, das ich doch etwas sagen möchte. „Der Volksmund weiß, dass getroffene Hunde bellen. Allesdichtmachen trifft. Und man hört, wer bellt“. Da fordert doch allen Ernstes SPD Funktionär und „Rundfunkrat“ Garrelt Duin umgehend ein „Berufsverbot“ für die Schauspieler, die gewagt haben ihre Meinung zu sagen! Ein Berufsverbot sollte hier ganz klar nur dieser „Volksvertreter“ bekommen, der anscheinend noch nicht mitbekommen hat, dass die DDR nicht mehr existiert.

Die Presse überschlägt sich mit massiver Kritik und schreibt umgehend von einer „verunglückten Kampagne“, die „so schäbig ist, das es weh tut“, oder nennt die Kollegen „alle nicht ganz dicht“ oder attestiert „Pech beim Denken“ und, und und. Besser hätte man das Video von Jan Josef Liefers (das ich wirklich brillant finde) nicht bestätigen können. Aber reflektieren muss man als Journalist natürlich nicht. Was macht man statt dessen? Man packt die Deutsche Allzweckwaffe aus und schreibt, die Kampagne erinnert an „Querdenker“. Ach und die AfD feiert ein Video? NAZI! Die Deutsche Schaupielelite ist jetzt also folgerichtig Querdenker und AfD Wähler und speist nur noch vegan bei Atila Hildmann. Schwupps, Problem gelöst. Und die ersten distanzieren sich schon wenige Stunden nach Veröffentlichung wieder von Ihrem eigenem Video, weil man ja bloss den Falschen nicht in die Hände spielen will, egal wie Recht man hat. Manche scheinen da, ähnlich wie Politiker, das Rückgrat einer Qualle zu haben.

Auf Künstler wird immer sehr gern zurückgegriffen, wenn die Regierung eine Botschaft populär vermitteln will, aber wehe man wagt Kritik, dann wird aus dem Frontman „gegen rechte Hetze“ ganz schnell einer, der der Afd zumindest nahe steht. Da wird den Schauspielern tatsächlich vorgeworfen, dass Sie „nur kritisieren“ würden, aber „keine Lösungen für den Kampf gegen die Pandemie hätten“ und daher den Mund halten müssen! Hallo? Welche Lösungen sollen sie denn haben? Im Gegensatz zu so vielen Journalisten bleibt der Schuster bei seinen Leisten und ein Schauspieler ist eben weder Virologe noch Epidemiologe, aber jemand, der durchaus manchmal etwas querer denkt. Und nein, Querdenken ist nichts Negatives, auch wenn man uns das seit einem Jahr gern so verkauft. Die Lösung muss die Politik bieten, dafür hat man Beraterstäbe die Hunderte Millionen an Steuergeld verschlingen jedes Jahr.

Und prinzipiell sollten eher die Medien Druck auf die Regierung ausüben als die Kulturszene. Aber die Vierte Gewalt ist in so vielen Punkten nicht nur zum Regierungssprecher, sonder zusätzlich noch zum Bodyguard der Politik geworden. Passend zu so manch süffisant zynischem Video, wurde zur Ausgangssperre nun ja auch ein „Nachtfahrverbot“ beschlossen, weil sich das Virus vor allem zwischen 00.00 und 04.00 in einem PKW auf der Autobahn verbreitet, selbst wenn der alleinige Insasse seine Maske trägt und die Lüftungschlitze mit Bauschaum verschlossen hat. Aber es gibt anscheinend immer noch eine Mehrheit da draussen, die entweder zu bequem oder einfach zu blöd ist, etwas in Frage zu stellen oder in Relation zu setzen und statt dessen lieber gegen alle hetzt, die eben dieses tun. Nachtrag: Nun scheint die „Kritik“ nach nur wenigen Stunden bereits wieder vom Netz genommen. Der Mediendruck wirkt, obwohl der Zuspruch in den sozialen Medien für diese beachtlichen Videos enorm ist. Aber man will sich natürlich nicht mit Querdenken gemein machen. Ich hatte kurz die Hoffnung, dass sich in diesem Land etwas bewegt. Aber der große Bruder hat alles im Griff und das Wahrheitsministerium leistet hervoragende Arbeit. Schade.

Anmerkung der Redaktion:

Mein Blog gibt Menschen die Gelegenheit sich zu aktuellen Themen zu äußern. Ob ich der gleichen Meinung bin wie der Artikelverfasser oder nicht, tut dabei überhaupt nichts zur Sache. Im Übrigen achte ich streng darauf, dass meine Richtlinien eingehalten werden. Die schließen Verunglimpfungen, rassistische Thesen und persönliche Beleidigungen aus. sig

Nicht ausschließen möchte ich hingegen Meinungen, die nach dem Grundgesetz Artikel 5, Satz 1 geschützt sind.

Der Historiker und Autor Timothy Garton Ash nennt in seinem 2016 auf Deutsch erschienenen Buch „Redefreiheit“ Prinzipien der vernetzten Welt. 1. Alle Menschen müssen in der Lage und befähigt sein ihre Meinung frei zu äußern…2. Weder drohen wir mit Gewalt noch akzeptieren wir gewaltsame Einschüchterung. 3. Wir nutzen jede Chance, Wissen zu verbreitern und tolerieren hierbei keine Tabus. 10. Wir treffen unsere eigenen Entscheidungen und tragen dafür die Konsequenzen.

Und das ist gerade noch hereingekommen. Sicher nicht ganz ernst gemeint, passt aber gut zum Thema.

Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von meiner eigenen Meinung und vorsorglich von allen Menschen, die dieser zustimmen. Hätte ich gewusst, wer meine Meinung teilt, hätte ich eine andere Meinung gehabt. Habt mich lieb. Katrin Zammert