Auf dem Einrad jonglierte Janna Wohlfarth aus Dorsten mit langen Messern und ließ dabei auch noch einen Ball auf einem Stab kreisen. Die 29-jährige Artistin trat am Freitag bei strahlendem Sonnenschein zweimal auf dem Herborner Marktplatz auf und begeisterte das Marktpublikum mit ihren Kunststücken.
Stadtmarketing-Chef Jörg-Michael Simmer: „Die sympathische junge Frau hatte mich kontaktiert und direkt überzeugt. Ihre Performance passt sehr gut in das Herborner Konzept, Besuchern aber auch Einheimischen die schöne Herborner Altstadt noch attraktiver zu machen.“
Janna ließ sich bei ihren Darbietungen vom Publikum unterstützen und so hatte die fünfjährige Wendy die Aufgabe, ihr den Jonglierball in luftige Höhe zuzuwerfen. Beim dritten Anlauf klappte das auch perfekt. Lediglich die Verbeugung vor dem applaudierenden Publikum verweigerte sie ein wenig verschämt. sig/Fotos: Gerdau
In Anbetracht der Tatsache, dass es jetzt auf jede gute Idee ankommt, um die Höllenfahrt ins Ungewisse zu bremsen, veröffentliche ich diesen Brief, den mir Friedrich Merz schrieb. Ich bin gerne bereit, auch andere Politiker zu Wort kommen zu lassen.
Lieber Herr Gerdau,
der Deutsche Bundestag geht an diesem Wochenende in die parlamentarische Sommerpause. Ob dies wirklich eine längere Sitzungspause sein wird, das ist mehr als ungewiss. Schon in der zweiten Juli-Hälfte könnte es eine weitere Verschärfung der Energieversorgungslage geben, und auch die Daten aus der Wirtschaft werden von Woche zu Woche beunruhigender. Nach der Verabschiedung der Energiegesetze in dieser Woche wissen wir allerdings, dass die Bundesregierung auf eine ganze Reihe von energiepolitischen Optionen verzichtet: Der Bundeskanzler hat während des letzten Europäischen Rates der Staats- und Regierungschefs der EU ein Angebot des italienischen Ministerpräsidenten abgelehnt, frühzeitig nach gemeinsamen europäischen Lösungen für die Zeit eines möglichen Versorgungsengpasses zu suchen. Damit droht eine Auseinandersetzung in der EU um den Zugang zu den Energiereserven, die der Auseinandersetzung um die Aufnahme der Flüchtlinge vor sechs Jahren in nichts nachstehen dürfte.
Die größten Gasreserven für Süddeutschland zum Beispiel liegen in einem Gasspeicher auf österreichischem Boden. Allein ein möglicher Streit um dieses Gas trägt das Potential eines größeren Konflikts mit unserem Nachbarn Österreich in sich. Der ganzen EU droht eine Schwächung genau in dem Augenblick, in dem sie ihre Stärke am dringendsten beweisen müsste. Die Bundesregierung hält fest an der Stilllegung der letzten drei noch laufenden Kernkraftwerke in Deutschland. Damit muss die Stromversorgung von 10 Millionen Haushalten auf Kraftwerke mit fossiler Energie, auf Kohle oder Gas, umgestellt werden. Anti-AKW ist für die Ampel offenbar wichtiger als die drohende zusätzliche CO2-Belastung. Wenn Frankreich mehr als 50 Kernkraftwerke laufen lässt, warum kann Deutschland nicht wenigstens drei am Laufen halten?
Auch Ersatz für russisches Gas ist bis heute nicht in Sicht. Es gibt keine neuen Lieferverträge, noch nicht einmal aus Katar, die Reise des Ministers für Wirtschaft und Klima dorthin bleibt ohne Ergebnis. Biomasse bleibt gedeckelt und wird kaum mehr als gegenwärtig zur Energieversorgung herangezogen. Dabei zeigt die Entsorgungsbranche auf, wie wir kurzfristig aus entsprechenden Anlagen zusätzliche Energie gewinnen könnten. Nur bei der Wasserkraft war die Koalition begrenzt einsichtsfähig und hat zum Abschluss ihres hektischen Gesetzgebungsverfahrens die Wasserkraft wenigstens nicht völlig aus der politischen und finanziellen Unterstützung herausgeworfen. Der Ausbau der Übertragungsnetze bleibt der Flaschenhals der Energieversorgung aus den Erneuerbaren, die Genehmigungsverfahren dauern unverändert sehr lange. Die Ausbauziele der Bundesregierung für Wind- und Sonnenenergie sind allein schon wegen der fehlenden Netze unrealistisch. Neben den Einschränkungen in der Sache hat sich die Bundesregierung entschlossen, die Opposition an den energiepolitischen Entscheidungen nur auf die allerletzte Minute zu beteiligen.
Die zuständigen Parlamentsausschüsse haben nur wenige Minuten vor Sitzungsbeginn und wenige Stunden vor Fristablauf mehr als 300 Seiten Änderungsanträge zur sofortigen Beschlussfassung vorgelegt bekommen. Ein geordnetes Gesetzgebungsverfahren ist so nicht mehr möglich, handwerkliche Fehler und Widersprüche in den Gesetzestexten sind unvermeidlich. Damit ist klar: Die Bundesregierung trägt ganz allein die Verantwortung für die Energieversorgung in Deutschland, sie trägt ab jetzt auch die alleinige Verantwortung für alle Versorgungslücken und die Folgen für private Haushalte und Unternehmen. Sie hat ein weiteres Mal unsere ausgestreckte Hand zur Mitwirkung und rechtzeitigen Beratung der immer schwieriger werdenden Lage ausgeschlagen. Gemeinsame und bessere Lösungen wären möglich gewesen.
Hoffen wir wenigstens, dass die Versorgung mit Öl und Gas im Verlauf des Sommers nicht noch schwieriger wird. Die Energiepolitik der Bundesregierung lebt ab dieser Woche eben leider nur noch vom Prinzip Hoffnung. Mit besten Grüßen für ein trotzdem gutes Wochenende,
SCHÖNBACH (sige). Der TSSV Blau-Weiß Schönbach trauert um sein langjähriges Ehrenmitglied Gerhard Herr. Er war ein wichtiges Teil der TSSV-Geschichte. Seine Mitgliedschaft begann bereits 1952 als Vereinssportler.
Gerhard Herr
1992 wurde er zum 1. Vorsitzenden ernannt und übernahm sehr erfolgreich das Vereins-Zepter für viele Jahre. Seine segensreiche Arbeit setzte er später als Vorsitzender des Ältestenrats fort und war sich nicht zu schade, immer wieder als Platzkassierer zu fungieren. Sein unermüdlicher Einsatz bei jeglichen Veranstaltungen sowie seine wertvolle Hilfestellung bei wichtigen Entscheidungen, werden dem Verein sehr fehlen. Schon beim Aufbau des Sportheims, der Organisation von Kirmes und Seniorennachmittagen wirkte er maßgeblich mit. Das Engagement von Gerhard Herr in der Zeit seiner 70-jährigen Mitgliedschaft, wird dem 110-jährigen Verein unvergessen bleiben.
Wie schön ist es, einen Nachmittag in der guten Luft des Hohen Westerwaldes verbringen zu können. Wenn dies auch noch in dem wohltuenden Ambiente eines 300 Jahre aufs Feinste renovierten alten Bauernhauses, bei Torten aus hauseigener Fertigung und einer erlesenen Tasse Kaffee sein kann, ist pures Wohlfühlen garantiert.
Die fantastischen Torten, kredenzt im rustikalen Ambiente, sind ein kulinarischer Hochgenuss.
Seit Fronleichnam dieses Jahres ist das alles, in dem weit über die Region bekannten Reher Café Windlück, jeden Freitag, Samstag und Sonntag, wieder uneingeschränkt möglich.
Bei schönem Wetter ein Traum: Der Café-Garten Windlück.
Das Café Windlück ist wieder geöffnet und die Liebhaber der kulinarischen Gemütlichkeit im rustikalen Ambiente sind glücklich.
Wer die Wahl hat….. Das ausgesuchte Service-Personal macht es möglich .
Seit seiner Wiedereröffnung ist etwas im Café Windlück passiert, dass dem traumhaften Angebot von 16 Torten und Kuchen der unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen, ein dickes Sahnehäubchen aufgesetzt hat. Die langjährigen Windlück-Betreiber Bäckermeisterin Stefanie Mück-Bahr und ihr Ehemann Matthias Bahr arbeiten mit der Eismanufaktur „Eiszeit“ von Jakob und Elia Rauber aus Lahnau eng zusammen. Von dem, was aus dieser Symbiose an leckeren Kreationen zukünftig zu erwarten ist, kann man sich heute schon im Windlück ein geschmackliches Bild machen. Das Premium-Speiseeis mit ausnahmslos regionalen Zutaten hergestellt, darf schon jetzt verkostet werden.
Wer früh kommt hat gute Aussicht auf einen der besten Plätze.
In absehbarer Zeit wird im Windlück auch eine „Eis-Diele“ entstehen. Stefanie (Steffi) die Bäckermeisterin und Konditorin aus Leidenschaft, ist seit einem halben Jahr selber in der Lahnauer „Eiszeit“ in Sachen Speiseeisherstellung tätig. Ihre legendären Torten hat sie dabei keinesfalls aus dem Fokus verloren.
Die romantische Gemütlichkeit steht im Café Windlück hoch im Kurs
Das Innere des denkmalgeschützten Hauses, mit seinen 55 Sitzplätzen, ist barrierefrei zu begehen. Im Außenbereich des gemütlichen Gartens, können noch einmal bis zu 30 Gäste unter der ausladenden Linde Platz nehmen.
Schnell, aufmerksam, höflich und kompetent kümmert sich das Service-Personal um seine Gäste.
Das Café Windlück finden die Besucher unweit des historischen Reher Rathauses aus dem frühen 18. Jahrhundert, mitten im Dorf. Nur wenige Kilometer entfernt liegt die, nicht nur unter Seglern beliebte, Krombachtalsperre sowie ihre beiden Campingplätze.
Aus der Backstube auf den Tisch. Steffi Mück-Bahr mit einer ihrer schmackhaften Kreationen.
Wer auf dem 2008 eröffneten Westerwaldsteig unterwegs ist, kommt automatisch durch Rehe und kann an Wochenenden im Café Windlück eine gemütliche Pause einlegen.
Nicht ohne Grund haben Steffi und Matti Bahr ihrem Café den Zusatz Tortenatelier verpasst.
Öffnungszeiten: Freitag und Samstag 14 bis 18 Uhr. Sonn-und Feiertag 12 bis 18 Uhr. Info und Reservierungen: www.windlueck.de. Mail: cafe@windlueck.de. Phone: 02664-990 768. sig/Fotos: Gerdau
Wie an fast jedem Morgen befasse ich mich mit der Weltpolitik und natürlich auch mit den Themen, die uns Bundesbürgern unter den Nägeln brennen.
Mich wundert dabei immer wieder, wie wenig sich die Menschen im Land konkrete Gedanken darüber machen, was in der kalten Jahreszeit auf sie zukommt. Das reicht von „mir doch egal, was die da oben machen“ bis hin zu „das geht nicht mehr lange gut, die fahren alles an die Wand.“
Auf meiner gerade zu Ende gegangenen Reise in Deutschlands Norden habe ich mit sehr vielen Menschen aller Couleur gesprochen. Was mir dabei auffiel, war die Resignation, die bei vielen Gesprächspartnern (natürlich auch Gesprächspartnerinnen) immer wieder anklang. Von einer Endzeitstimmung zu sprechen, wäre sicher völlig überzogen und doch hörte ich immer wieder den Satz: „Wir wollen es uns noch einmal schön machen, wer weiß ob wir das in Zukunft noch können.“
Was den Menschen besonders Sorgen bereitet, umfasst die Bereiche Energie, das liebe Geld und die allgemeinen Lebenshaltungskosten. Natürlich war mein Blickwinkel sehr eingeengt. Alle meine Gesprächspartner waren finanziell in der Lage, sich in ihren Lebensgewohnheiten reduzieren zu können. Die, die heute schon mit dem Rücken an der Wand stehen und nicht wissen wie sie den Monat überstehen werden, habe ich (anders als sonst) diesmal nicht gesprochen. Das hatte einen einfachen Grund.
Wenn auch die Medien voll mit Bildern von mit Reisewilligen überquellenden Flughäfen sind, es gibt unter den 82 Millionen Einwohnern unsers Landes viele Bürger, die von einer (egal welcher) Reise nur träumen können.
Immer wieder kam auch der Hinweis, auf die armen Menschen in der Ukraine, von denen viele ihre Existenz und sogar Gesundheit und Leben verloren haben. Es gab aber auch Gesprächspartner, die meinten, „warum und wofür wir, die doch aller Welt helfend unter die Arme greifen, bestraft würden.“
Ich habe mich nicht hinreißen lassen und mit dem abgedroschenen Satz vieler Politiker-und Medienschaffender geantwortet: „Uns geht es doch allen so gut wie nie und wir sind doch das reichste Land auf dem Globus.“ Auch habe ich nicht davon gesprochen, dass alles sei „Jammern auf hohem Niveau“ und „Stammtisch-Geschwurbel.“
Ich habe es deshalb nicht getan, weil diese Aussagen in höchstem Maße unverschämt und einfach unwahr sind. Was ich jetzt getan habe, ich habe zufällig ein Video von Julian Reichelt, dem in Ungnade gefallenen ehemaligen BILD-Chefreporter gesehen und es hier anschließend verlinkt. Man kann diesem Mann vieles wie Sexismus, Mobbing und unkollegialer Umgang mit seinen ehemaligen Mitarbeiterinnen unterstellen. Seine überragenden journalistischen Fähigkeiten wird man jedoch nur schwerlich in Zweifel ziehen können. Zum Inhalt des Videos will ich mich nicht äußern. Nur soviel: Es geht dabei auch um Geld, viel Geld. sig
So gut wie kaum von der Herborner Bevölkerung beachtet, trafen sich am Montagabend rund 130 Frauen, Männer und Kinder von „Herborn steht auf“ auf dem Marktplatz, um ihren Unmut über die unterschiedlichsten Themen zum Ausdruck zu bringen.
Von nur wenigen Ordnungshütern begleitet, machten sie sich anschließend auf den Weg, um mit Transparenten und Bannern ihre Meinung zu vertreten. Eine Trommlergruppe nervte einen Marktplatz-Anwohner derart, dass er seinem Unmut über diese „Lärmbelästigung“ lautstark aus einem Fenster heraus Luft verschaffte.
Am Ende des Marsches durch die Innenstadt versammelten sich die Teilnehmer wieder auf dem Marktplatz, wo verschiedene Rednerinnen und Redner Wortbeiträge per Beschallungsanlage verbreiteten. sig/Fotos: Gerdau
Die Herborner Edel-Second-Hand-Boutique „tante Mariechen“ ist in neuen Räumen wieder eröffnet. In der Hauptstraße 35, direkt neben Tafelski, bietet Katharina Giese jetzt im Schwerpunkt hochwertige Damenmode auf zwei Etagen an.
Katharina Giese
Bereits beim Betreten der Boutique wird deutlich, dass man es hier nicht mit einem landläufigen Second-Hand-Geschäft zu tun hat. Nicht nur beim Interieur, sondern auch bei der Dekoration und dem übrigen Ambiente hat ein Schöngeist Hand angelegt.
Die geschmackvolle Warenanordnung sowie die Zusammenstellung der unterschiedlichen Angebote, verrät eine geübte Hand und viel Gefühl für geschmackvolle Arrangements.
Nichts ist dem Zufall überlassen und die Kundinnen können sich frei, ohne Einengung, in dem Ladenlokal bewegen.
Die sehr kundenfreundliche Preisgestaltung der hochwertigen Artikel, ist verlockend und lädt förmlich zum Kauf ein.
Das Angebot an ehemals hochpreisigen Einzelstücken in den Größen 34 bis 44/46 besteht ausschließlich aus Markenware, die nicht älter als zwei Jahre ist und von ihren Besitzerinnen sehr gepflegt wurde. Dennoch legt Katharina Giese Wert darauf, dass ihre Mode zu allen Anlässen tragbar ist. Ausgefallene Abendgarderobe, die lediglich zu seltenen Anlässen ihre Trägerinnen schmückte, findet man in ihrem Geschäft hingegen nicht.
Die 33-jährige, fachlich versierte, Geschäftsfrau betont jedoch, dass ihr die Nachhaltigkeit der angebotenen Waren sehr am Herzen liegt. Auch der persönliche Kontakt zu ihren Kundinnen hat für Katharina Giese höchsten Stellenwert. Bereits seit 2019 führt sie ihr Geschäft mit viel Herzblut und Geschmack auch fürs Detail. Sie selber liebt schöne Mode so lange sie denken kann, entsprechend mag sie auch andere Frauen gerne schick einkleiden.
Das Serviceangebot hört bei „tante mariechen“ nicht beim breit gefächerten Sortiment der Waren auf. Die jahreszeitliche Abstimmung der Bekleidung ist ebenso selbstverständlich, wie auf Wunsch auch eine sehr detaillierte Stilberatung von Chefin und Mitarbeiterinnen.
Für die Begleiterinnen und Begleitern der Kundinnen, stehen bequeme Sitzgelegenheiten, Lektüren oder ein erfrischendes Getränk bereit. Umkleidekabinen erleichtern die Bekleidungsauswahl.
Wer sich von seiner hochwertigen Garderobe trennen möchte, findet in Katharina Giese ebenfalls eine kompetente Ansprechpartnerin, die mit der Anbieterin einen Termin vereinbart. Wenn die angebotenen Stücke in das Sortiment der Boutique passen und die Kundinnen mit der Preisvorstellung einverstanden sind, nimmt Giese die Waren auf Kommission in den Bestand des Geschäfts auf.
Mitarbeiterin Bettina Gruber in ihrem Element
Die Öffnungszeiten von „tante mariechen“ sind: Montag 14 bis 18 Uhr, Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 14 Uhr.
Einen tollen musikalischen Morgen gestalteten die Kinder der Klasse 2 der Fritz Philippi-Schule gemeinsam mit einigen Breitscheider Landfrauen für die Gäste der Breitscheider Tagespflege im Gesundheitszentrum. Sie wurden unterstützt von zwei ehemaligen „Westerwaldjungs“ mit Akkordeon (Erich Bechtum) und Eberhard Nickel (Gesang). Schon vor zwei Jahren rief Lehrerin Sabine Schüler die Aktion ins Leben. Doch die Pandemie machte allem einen Strich durch die Rechnung. Jetzt war es endlich so weit. In der Sing-Akademie der Breitscheider Schule suchten die Kinder gemeinsam mit Lehrerin Kerstin Ritter Volkslieder aus, die auch die Menschen kennen. Dann war gemeinsames Üben angesagt. Diese Fleißarbeit lohnte sich. Die Stimmung in der Tagespflege-Station war riesengroß. Mit strahlenden Gesichtern sangen alle aus Leibeskräften mit. In den strahlenden Kinderaugen spiegelte sich die Freude wider, die sie mit ihrem Gesang den älteren Leuten gemacht hatten. Anschließend wurden sie alle von den Landfrauen mit liebevoll gebastelten Geschenkboxen, gefüllt mit süßem Naschwerk, beschenkt. Dem eindeutigen Wunsche aller, eine solche Aktion zu wiederholen, wollen die Akteure schon bald gerne entsprechen.
Eine Veranstaltung, die nicht nur den Tagesgästen unter die Haut ging.
Die erste Begegnung mit dem mittelalterstädtchen Herborn ist etwas gewöhnungsbedürftig. Foto: sig
Gestern war es mal wieder soweit, ich kam um 23.30 Uhr auf Gleis 2 von einer Reise zurück. Geht man an Gleis 2 die Treppe hinab, durch die Unterführung, dann bekommt man schon direkt einen Ekel. Eine abgeranzte Unterführung , vermüllt und nach Urin stinkend. Willkommen zu Hause in Herborn denke ich dann. Da bekommt der Reisende ja einen Super-Eindruck von unserer schönen Fachwerkstatt.
Das ist die Herborner Bahnhofsunterführung zu den Bahnsteigen, in einer der schönsten Fachwerkstadt im alten Dillkreis. Foto: privat
Gut, Herborn ist nicht Wien. Dort wird anscheinend ständig gefeudelt und es liegt Null Dreck in den U- oder S-Bahnhöfen. Gestern kam ich von Hamburg, Kassel und Gießen, alles kein Vergleich zu Herborn. Hier muss ich mich schon schämen für unseren Bahnhof. Der müsste dringend saniert und gereinigt werden. Dies ist Aufgabe der Stadt, bei der Deutschen Bahn so etwas zu bemängeln und um Beseitigung zu bitten.
Begleitschutz Verschlungener StegDie Seehundmama hält das Kleine mit seinem Köpfchen über Wasser. Friesische Bocksprünge Eine Blumenwiese von der man nur träumen kann.Dem Sohn der kleinen Stadt Garding, Christian Matthias Theodor Mommsen, zum ewigen Andenken.
Schloss Husum hat eine reiche, geschichtliche Vergangenheit. Hier sieht man die schönsten Rosen, die auch in der gesamten Stadt die Häuser schmücken.
Friedrichstadt mit seinen Grachten, kann die holländische Vergangenheit nicht verleugnen. Der Tönninger Trödelmarkt ist bis weit über die Grenzen der Stadt bekannt und beliebt.
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