Unter dem Motto „Extrem Helau ist unsre Welt – Der Fasching stets zusammenhält“ startet am 03.Februar 2024 (Samstag) um 20.11 Uhr die Fleisbacher Fasching im Bürgerhaus des Sinner Ortsteils. Nur einen Tag später, am 04.Februar haben die Kinder ab 15.11 Uhr das Sagen in der Bütt und beim Elferrat. Wie immer männerfrei kommen die Damen in der Altweibersitzung am 08. Februar ab 20.11 Uhr auf ihre Kosten.
Bühne frei für die Besten.
Der Kartenvorverkauf findet am 14. Januar von 10 bis 12Uhr im Fleisbacher Alten Rathaus statt. Im Vorverkauf kostet der Eintritt für die Prunksitzung 12 Euro. Für die Kindersitzung zahlen Erwachsene 4 Euro und 2 Euro pro Kind. Die Närrinnen, die bereits ab 19.11 Uhr in die Narrhalla dürfen, müssen dafür 10 Euro berappen.
Ein Sitzplatzanspruch besteht nur für Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Prunksitzung, sofern sie im Besitz einer Platzkarte sind. Karten für die Kinderfaschings-Veranstaltung gibt es ausschließlich an der Tageskasse. Restkarten sind bei Silke Hermanni (02772 51886) erhältlich. sig/Archivfoto: Gerdau
Der „Pulverdampf“ des ersten Aktionstages deutscher Landwirte hat sich verzogen. Unzählige Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Bereichen haben sich spontan den Demonstrationen angeschlossen. Es wird höchste Zeit eine ideologiefreie Betrachtung der Ereignisse vorzunehmen. Für Anhänger der amtierenden Regierung ist der Fall klar. „Die Bauern“ sind von rechten Querdenkern und Nazis unterwandert und die nutzen die Bewegung, um eigene Ziele zu verfolgen.
Dass es bei den Protesten um weit mehr als nur um Agrardiesel und grüne Nummernschilder geht ist jedem unparteiischen Betrachter längst klar. Die Menschen im Land haben einfach die Schnauze voll und die Traktorenumzüge sind lediglich die Spitze der landesweiten Unzufriedenheit. Verwundert fragt sich ein Minister, der mitten in eine solche Veranstaltung geriet, „warum sind denn die Menschen so aufgebracht“.
Das ist genau der Punkt. Die Ampelregierung, in ihrem ideologischen Eifer, hatte vermutlich noch nie vor, auch die Menschen in ihre teils unverständlichen Maßnahmen einzubinden. Neben Wohlstands-Grün und Roten gibt es tatsächlich ein ganzes Heer von Bürgerinnen und Bürgern, die täglich die Sorge umtreibt, wie sie es schaffen ihr Leben zu bewältigen. Wer genau hinschaut, weiß wovon ich rede. Ständig steigende Lebensmittelpreise und kaum noch zu bezahlende Energie und Mieten, sind mehr als nur ein kleines Ärgernis.
Wir müssen sparen hört man aus Regierungskreisen, aber das gilt nur fürs gemeine Volk. Sie selber verteilen das Steuergeld mit vollen Händen weltweit. Wenn dann nichts mehr übrig ist, war Putins Krieg gegen die Ukraine oder die schlimmen Geschehnisse im Nahen Osten dran schuld. „Der einfache Bürger muss dann halt Opfer bringen und das kann man ja wohl verlangen“ (Sarkasmus). Nicht jeder Steuerzahler will sich verweigern und aufs Bürgergeld umsteigen. Es gibt noch genügend Menschen im Land, denen die Demokratie (nicht die derzeitige Regierung) so wichtig ist, dass sie täglich aufstehen und einer Arbeit nachgehen.
Wenn jedoch durch zahlreiche und ständig steigende Steuern (auch die versteckten) die Belastungen so groß werden, dass sie kaum noch zu stemmen sind, wird auch der Untertänigste mal knatschig. Die Menschen gehen auf die Straßen und aktuell machen die Bauern den Anfang. Jetzt werden die Nazi-Keulen ausgepackt und feste geschwungen. „Die Umstürzler“ von Rechts müssen bekämpft werden“ tönt es überwiegend aus linken Kreisen. Sicher sind in den Fahrzeug- und Menschenpulks auch Menschen mit einer sogenannten rechten Gesinnung unterwegs. Na und, kann ich nur sagen. Die machen nichts kaputt und streben vermutlich auch keinen Staatstreich an. Es sind einfach Menschen, die mit den derzeitigen Verhältnissen unzufrieden sind. Unser Grundgesetz erlaubt es und das gilt für alle Menschen, gleich welch politischer Gesinnung.
Die Frage, woran man einen Rechten erkennt, sei auch noch erlaubt. Mittlerweile machen sich nicht wenige Menschen über die ständigen Rechts- Einstufungen lustig. Man wird unwillkürlich an die lächerliche Kommunistenjagd in den USA, aber auch in der frühen Bundesrepublik Deutschland erinnert. Die „Nazi-Jäger“ von heute waren die Gejagten von damals. Wie albern ist das eigentlich.
Gott sei Dank sind die Bürger unseres Landes noch nicht gleichgeschaltet. Das hatten wir bis 1989 in der damaligen DDR und bis 1945 im Nazi-Deutschland. Demokratie lebt von Meinungsvielfalt, auch wenn es für die Herrschenden unbequem ist. Wer Antifaschisten und Linksautonome gnädig gewähren lässt, muss auch die Gegenseite entsprechend akzeptieren. Einen Staat am Beispiel Orwells Fantasien lehnen echte Demokraten ab. Das Gleiche gilt für absolutistische Bestrebungen, die nur eine politische Strömung zulassen möchten.
Die 1968er Bewegung mit all ihren Auswüchsen, war sicher staatsbedrohender und die „Umstürzler“ von damals genießen heute die Errungenschaften eines Systems, welches sie einst mit allen Mitteln bekämpften („Macht kaputt, was euch kaputt macht“). Friedliche Demonstrationen wie heute kannte man nicht und dennoch versuchen derzeit bestimmte Kreise jeden noch so friedlichen Widerstand als Staatsgefährdung darzustellen. Dass dies bei der breiten Masse nicht mehr verfängt, sieht man an den aktuellen Wahlergebnissen. Hetze egal in welcher Form und mit welchem Hintergrund zahlt sich eben nicht aus. Ich habe fertig.
Ein 7,5 Kilometer langer Lindwurm bestehend aus rund 200 PKW, Handwerkerfahrzeugen, LKW und Traktoren setzte sich von der Kalteiche bei Haiger kommend am Montag morgens um 10 Uhr in Bewegung, um für weniger Gängelung und finanzielle Beschneidung durch die Bundesregierung zu demonstrieren. Auf der genehmigten Route über Bundes- und Landstraßen mit Ziel Gießen, passierten der Konvoi mit Polizeibegleitung auch Herborn. Laut hupend machten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusätzlich auf die entsprechende Bannern an ihren Fahrzeugen aufmerksam.
Die ersten Traktoren umfahren den Herborner Obertorkreisel
Unbeteiligte, die durch den „Aufmarsch“ teilweise im wahrsten Sinne ausgebremst wurden, reagierten überwiegend mit Verständnis. Nur wenige Bürger fanden die Beeinträchtigungen als Nötigung und machten ihrem Unmut lauthals Luft. Die Polizeibeamten hatten außer der Regelung des Verkehrs und der entsprechenden Absicherung wenig zu tun und mussten, so weit man das beurteilen konnte, in keinem Fall eingreifen. Auch das Wetter spielte mit und die Sonne lachte bei frostigen Minusgraden vom Himmel.
LKW aus dem Landkreis Altenkirchen
Am Nachmittag setzte sich die Demonstration auf dem Parkplatz hinter dem Burger Bürgerhaus fort. Rund 300 Menschen unterstützten auf mitgeführten Schildern den Unmut von Landwirten und Gewerbetätigen. Rednerinnen und Redner erklärten sich mit deren Forderungen solidarisch, indem sie auf die aktuell nicht nachvollziehbaren Entscheidungen der Ampelregierung hinwiesen. Anschließend setzte sich ein langer Zug von Protestierenden in Bewegung und zog begleitet von Traktoren, Gewerbetreibenden und großen LKW durch die Herborner Innenstadt.
Der Teilnehmerkreis war breit gefächert
Auch hierbei kam es in keinem Fall zu Übertretungen. Lediglich eine mitgeführte sogenannte „Wirmer-Fahne“ sorgte teilweise für Irritationen. Obwohl die Landwirte sehr konkret auf die finanzielle Belastung durch Wegfall der Steuerbefreiung für ihre landwirtschaftliche Fahrzeuge und den geplanten, stufenweisen Abbau der Treibstoffermäßigung beim landwirtschaftlichen Diesel hinwiesen, wurden immer wieder Stimmen laut, die ein Ende der Ampel-Regierung forderten.
Liebhaber der gepflegten Deutschen Küche können sich freuen. Am 1. März 2024 öffnet das renommierte Restaurant „Dernbach-Stuben“, Fahlerstraße 13, 35745 Herborn-Seelbach wieder seine gemütlichen Räumlichkeiten für Gäste die den . Unter der neuen Leitung eines erfahrenen Küchenchefs Achim Betz, wird die Gastlichkeit des überregional bekannten Gastronomiebetriebs auf ein neues Niveau gehoben.
Die zentral gelegenen Dernbach Stuben kennen keinerlei Durchgangsverkehr.
Eingebettet in den alten Herborner Stadtteil Seelbach, mit Parkmöglichkeiten vor der Tür, liegt das traditionsreiche, schmucke Haus. Neben einem Saal mit 100 Sitzplätzen, einer „Bauernstube“, Kaminstube (vielleicht für Stammtische) und dem gemütlichen, absolut ruhigen Biergarten, können sich die Gäste auch im einladenden Thekenbereich ein gepflegtes Blondes oder mehr gönnen.
Der Vertrag ist besiegelt. Von links: Clarissa Georg, Achim Betz und Vermieterin Ulrike Georg.
Für eine größere Hochzeitsgesellschaften, Geburtstagsfeiern und ähnlichen Events sind alle Voraussetzungen mehr als gegeben. Der gelernte Koch und Konditor mit jahrzehntelanger Berufserfahrung als Restaurantleiter und Küchenchef in namhaften Betrieben, hat daneben ein Herz für die Westerwälder Küche. Im Lob seiner Gäste für seine unnachahmlichen Kochkünste findet er seine Bestätigung.
Ob appetitanregende Vorspeisen, erlesene Hauptgerichte nach Art des Hauses oder Nachtische, nicht nur für ausgewiesene Naschkatzen, jeder Gast kommt im Landgasthof Dernbach-Stuben auf seine Kosten. Natürlich werden auch die Anhänger der fleischlosen Kost nicht vergessen. In den Dernbach Stuben warten schmackhafte Einzigartigkeiten auf sie. Erlesene Weine, passend zu den jeweiligen Speisen, runden das Angebot ab.
Der neue Betreiber der Dernbach-Stuben Achim Betz möchte auch Vereinen und den unterschiedlichsten Gruppen passend zugeschnittene Angebote machen und damit die gute Tradition des Hauses fortsetzen. Bereits jetzt schon können Buchungen für Veranstaltungen aller Art für die Zeit ab 1. März 2024 getätigt werden (Mobil: 0049 1511 597 3330). Somit steht einer Hochzeits-oder Jubilarfeier und vielen andere Events nichts mehr im Wege. Der Zugang zu den Gaststuben und zum Saal ist weitgehend barrierefrei.
Alleine der Biergarten-Zugang lässt das Nostalgiker-Herz höher schlagen.
Radfahrer die den ganz in der Nähe liegende Radweg Aartalsee-Herbornseelbach-Herborn, der 2001 stillgelegten Aar-Salzböde-Bahn benutzen, finden in den „Dernbach-Stuben“ ideale Einkehrmöglichkeit, in der sie sich erholen und gemütlich speisen können. Öffnungszeiten und Speisekarte werden hier in einem weiteren Artikel zeitnah veröffentlicht.
Unter dem alten Namen und der bekannten Telefonnummer
Die Entfernung von Herborn-Seelbach nach Herborn mit dem PKW beträgt 6,4 Kilometer. Zum Aartalsee sind es 10 Kilometer. Seelbach ist auch per Bus leicht zu erreichen. sig/Fotos: Gerdau
Nach kurzer Atempause ging am vergangenen Freitag (05. Januar) um 17.30 Uhr das „Restaurant „1577“-Hotel zum Löwen“ an den Start. Unter der Leitung von Familie Schmidt, die auch das Herborner Marktcafé betreibt, hat das kuschelige Hotelrestaurant in der Herborner Turmstraße ein weitgehend neues Konzept erhalten.
Hotel-Restaurant zum Löwen. Archiv-Foto: Gerdau
Wie Familie Schmidt bekanntgab, betrifft das nicht nur die Öffnungszeiten, sondern auch die Speisekarte und den Service.
Die Öffnungszeiten des Restaurants sind Montag und Dienstag von 17.30 bis 22 Uhr. Mittwoch und Donnerstag Ruhetag . Das Personal hat einen berechtigten Anspruch auf Ruhezeit“, sagte Marco Schmidt. Freitag und Samstag von 17.30 bis 22 Uhr. Sonntags ist das Restaurant von 12 bis 14.30 und von 17.30-22 Uhr geöffnet. Das Hotel zum Löwen ist per se durchgehend geöffnet und läuft auf hohem Niveau weiter. Einzige Einschränkung: Die Zimmer sind zurzeit per Internet noch nicht buchbar.
Der gemütliche Gewölbekeller, im gehobenen Ambiente, lädt parallel zu den Öffnungszeiten des Restaurants zum gepflegten Verweilen bei Wein und Bier ein.
Auszug aus der aktuellen Speisekarte
Die bewusst klein gehaltene Speisekarte, die auch in den sozialen Medien veröffentlicht wird, hält für Liebhaber von hauseigenen Produkten einige Überraschungen bereit. So backt Bäckermeister Dano Mocciaro unter anderem in der blitzsauberen Küche Brot und die Brötchen für die Burger. Der versierte Küchenchef Konstantin Becker-Bachmann begeistert die Gäste mit ausschließlich selbst hergestellten Produkten. Dazu gehören selbstverständlich auch schmackhafte Gerichte für Veganer sowie leckeres Speiseeis.
Ein starkes Team: Bäckermeister Dano Mocciaro (links) und Küchenchef Konstantin Becker-Bachmann
Info und Kontakt. Phone: 02772 469 8890. Mail: info@hotel-zum-loewen-herborn.de. www.hotel-zum-loewen-herborn.de. sig/Fotos: Gerdau
Man kann hinkommen wohin man will. Immer das gleiche Thema und das bestimmt nicht nur beim oft zitierten Stammtisch. Ob Akademiker oder Handwerker, alle sind der gleichen Meinung und selbst beim Brötchenkaufen regen sich Kundinnen und Kunden darüber auf, „was in Berlin für ein Mist verzapft wird“. Während große Teile der Medien die Arbeit der Regierungspolitiker völlig gut finden, gärt es im Wahlvolk und mit jeder Maßnahme zu Ungunsten des sogenannten kleinen Mannes, wird der Unmut größer. Da wird eine völlig unsinnige Steuer, wie die CO2-Steuer einfach mal erhöht. Die LKW-Maut um 83 Prozent angehoben und die Spritpreise deutlich aufgeschlagen. Das alles empfinden die Menschen, die noch Steuern zahlen, wie einen Tritt in ihren Wertesten.
Die Kommunen sind finanziell am Ende und jetzt bekommen die Landwirte von der Regierung gesagt, dass ihr Treibstoff nicht mehr subventioniert wird. Auch die grünen Kennzeichen fallen weg und es gibt damit für ihre Traktoren keine Steuerbefreiung mehr. Den Gastronomen erklärt man, dass die Zeit der ermäßigten Mehrwertsteuer vorbei sei und sie von 7 auf 19 Prozent ansteigen werde. Alle „Sanktionen“ treffen natürlich und demnächst in voller Härte die Endverbrauer.
Dem fliegen bereits jetzt schon die Heiz-und Stromkosten um die Ohren und die steigen demnächst noch einmal kräftig an. Wie gerade eine junge Familie da noch über die Runden kommt, deren Haupternährer kein Berufspolitiker oder hochdotierter Beamter ist, wissen die Geier. Es klingt geradezu zynisch, wenn ein Typ wie Hofreiter den Menschen sagt: „Wenn euch der Treibstoff zu teuer ist, kauft euch doch ein E-Auto“.
Ganz schön unverschämt und der ganz normale Bürger fühlt sich auf den Arm genommen, denke ich. Warum fällt unseren in Sachen Geldverteilen hochqualifizierten Regierungsmitgliedern, nicht mal jemand in den Arm und fragt, ob sie nicht alle Latten am Zaun haben, wenn sie zum Beispiel Millionen nach Peru für den dortigen Radwegebau schleppen. Warum bremst niemand den ausufernden Polittourismus mit Regierungsfliegern. Warum sagt niemand, dass der hunderte Millionen Euro verschlingende Erweiterungsbau des Bundeskanzleramtes ein Vergehen am Volkskapital ist. Warum prangert niemand deutlich die Tatsache an, dass die Grün/Rote-Regierung 11 000 neue Beamtenstellen (vielleicht sind auch ein paar Angestellte dabei) neu geschaffen hat.
Warum haben nur ausnahmsweise Kommunalpolitiker einmal den Arsch in der Hose und sagen wir können nicht mehr und jetzt ist Schluss. Lieber drehen die Meisten an der Abgabenschraube und belasten ihre Mitbürger zusätzlich mit dem Anstieg von Friedhofsgebühren etc. Der eigene Hintern und natürlich die gut dotierten Dienstposten sind ihnen halt auch schon auf dieser Ebene wichtiger als das Wohl der anderen.
Die Staatsführung hat kein Geld mehr. Da helfen offensichtlich auch Deklarationen wie Sondervermögen nicht mehr. Obwohl die Steuereinnahmen gerade in diesem Jahr so ergiebig wie noch nie waren, das Geld ist weg. Woran liegt es und wer trägt dafür die Schuld? „Putins Krieg in der Ukraine“, ist die Universalantwort. Kein Wort davon, dass keiner von den Berliner Koryphäen mit Geld verantwortungsvoll umgehen kann, geschweige es je gelernt hat.
Jetzt haben wir den Salat. Den Landwirten ist der Kragen geplatzt und sie fahren mit ihren Traktoren auf die Straße. Kundgebungen wie heute in Siegen machen ihren Standpunkt sehr deutlich. (Link am Ende des Kommentars). Ein Grüner Landtagsabgeordneter versucht sich in Erklärungen, die aber in ablehnenden Buh-Rufen untergehen. Klar ist, besonders die Landwirte sind konservative Menschen und keine Spinner, denen man mit Parolen und Ideologien kommen kann.
1200 Traktoren rollten durch Siegen. Foto: Kerstin Gabriel
Geschätzte 1 200 Traktoren legten den Verkehr in der Innenstadt nieder und entgegen den verzweifelten Versuchen zum Beispiel des eher regierungskonformen Redaktions Netzwerk Deutschland (RND) die „Nazis“ mit ins Spiel zu bringen, verlief die Demo genauso wie es vernünftige Menschen wollten.
Ein Datum füllt die sozialen Netzwerke. Der 8. Januar 2024 soll der Tag werden, an dem die Räder bundesweit stillstehen. Es riecht nach Generalstreik, den es in der Bundesrepublik bisher nur einmal gab. Der ist zwar im Grundgesetz nur dann erlaubt, wenn keine politischen Zielsetzungen dahinterstehen, aber gänzlich verboten ist er auch nicht.
Fakt ist: Man kann ein Volk nur bis zu einem gewissen Grad in den Schwitzkasten nehmen. Irgendwann platzt eben nicht nur den Landwirten der Kragen. Wer Politik machen will muss es auch können. Einfach über die Köpfe der Menschen hinweg nach dem Spruch von Ludwig dem XIV.: „L’État, c’est moi!“, also „der Staat das bin ich“, zu regieren, ist aus der Zeit gefallen. Diese Vorgehensweise stärkt die extremen Kräfte an den Rändern der Demokratie und man braucht sich nicht zu wundern, dass dies Wahl um Wahl deutlicher wird.
Rufe nach Parteiverboten sind erbärmlich und einer Demokratie unwürdig oder gar beschämend. Besser wäre es, wenn die selbst ernannten Verantwortlichen ihre Arbeit in den politischen Gremien gut machen, dann brauchte niemand über derartige, demokratiefeindlichen, Maßnahmen nachzudenken.
„Bauernaufstände“ wie im Mittelalter, wurden zwar fast immer von den welt-und kirchlichen Feudalherren erfolgreich niedergeknüppelt, aber das geht heute leider nicht mehr so einfach. Gott sei Dank! Schon im Alten Testament, bei Hosea, Kapitel 8, Vers 7 heißt es: „Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten“. Wer etwas tut, das zum Nachteil oder Schaden anderer ist, muss damit rechnen, heftige Gegenreaktionen zu erhalten.
Link von der Demo der Landwirte in Siegen am 29.12.2023
Zu einem Publikumsliebling hat sich das Kinder-Musical „Mary Poppins“, vorgetragen von Kindern der Nachwuchs-Chören DoReMi und Da Capo vom Gesangverein New Generation e.V. Herborn-Burg, entwickelt. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr veranstaltete der Verein am vergangenen Wochenende eine zweitägige Poppins-Aufführung im Burger Bürgerhaus. Wie gut das Werk, das einst aus einer Kinderbuchreihe und der gleichnamigen Disney-Verfilmung entstanden ist, beim Publikum ankam, belegte die Tatsache, dass beide Vorführungen ausverkauft waren.
Lena (links) und Sandra Sauerwald
Mit einer nahezu perfekten Chorografie und ihren frischen, geübten Stimmen brillierten die jungen Sängerinnen und Sänger auf der Bürgerhaus-Bühne. Sandra Sauerwald, Vereinsvorsitzende, Projektionsleiterin und musikalische Leiterin zog aus dem Hintergrund professionell die Strippen. Es war eine Freude mitzuerleben, wie die jungen Menschen sehr gekonnt mit den einzelnen Szenen verschmolzen. Dies galt auch für die Mono- oder Dialoge, die von den Darstellern lückenlos und flüssig beherrscht wurden.
Der Schiffskapitän und sein etwas zerstreuter Smutje (Marta und Kurt Rummler) auf der Brücke hoch über dem Geschehen, hatten alles im Griff und feuerten ein-ums andere Mal ihre große Kanone ab.
Smutje und Kapitän (Kurt und Martha Rummler)
Zur Handlung: Die dem gehobenen Londoner Milieu ansässige Familie Banks lebt mit Vater George und Mutter Winifred (Theo Richter und Luise Ruppert) sowie den beiden Kindern Jane und Michael (Greta Werner und Liam Hartmannshenn) recht idyllisch in ihrem schönen Haus. Jedoch das Idyll trügt. Kindermädchen Gertrud (Leni Schmidt) kapituliert vor den reichlich ungezogenen Kindern und geht. George Banks ist fassungslos. Die Situation droht dem eher autoritären Banker aus den Händen zu gleiten. Ein neues Mädchen musste her und auf ein Inserat hin tauchte Mary Poppins (Lena Sauerwald) auf.
Gertrud (Lena Schmidt) geht
Darüber, ob Mary mit den nicht zu händelnden Kinder klarkommt, macht sich Banks kein großes Kopfzerbrechen. Er hat wie immer keine Zeit, weil die Bank ruft. Mary Poppins kommt klar und hat nicht nur die Kinder bald im Griff. „Mit ner kleinen Prise Zucker…“trällert sie und die Kinder machen begeistert mit. Bei einem gemeinsamen Spaziergang im Park treffen sie Bert, den Straßenmaler (Matilda Werner). Mary kannte ihn schon und die beiden sangen gemeinsam mit den Kindern das Zauberwort Superkalifragilistikexpialigetisch. Nicht ganz einfach, aber die Kinder hatten es schnell drauf und sangen mit. Reicher Beifall ist der Lohn nicht nur für die Intonierung dieses Zungenbrechers.
Bert (Matilda Werner) und Mary Poppins (rechts)(Lena Sauerwald)
Fantastisch die verschiedenen Bühnenbilder, für die sich Thomas Hüttenberger verantwortlich zeichnete. Die Bühnenhelfer Lars Mencel und Jan Woitaschek hatten mit den ständigen Wechseln der gewichtigen Kulissen, wie Häuser oder Zimmereinrichtung, alle Hände voll zu tun. „Schornsteinfeger“ Bert singt „Chim Chim Cheree“ und der immer lachende Onkel Albert (Leonie Hauk) sang mit den Kindern „Alle meine Sorgen, verschiebe ich auf Morgen…“. Nach der Pause wollte Mr. Banks ernsthaft mit Mary Poppins reden. „So geht das alles nicht mehr.“ Aber es ging noch viel mehr.
Der Vater nimmt auf Anraten von Mary die Kinder mit an seinen Arbeitsplatz Bank. Dort geht es dann so richtig rund, aber Mr. Banks war schon bald darauf geläutert und als der Bankdirektor (Fiona Armbruster) ihm einen „gewaltigen Einlauf“ macht, ficht ihn das nicht mehr an. Im Gegenteil Banks überzeugte seinen Chef sogar die Dinge einfach etwas leichter zu nehmen. Er entlockt ihm sogar, dass er seinen Urlaub und die Überstunden auf einmal nehmen darf, damit er endlich Zeit für seine Kinder hat. Mit Konfetti-Kanonen und Böller ging das Musical mit Beifallrufen und Klatschen aus dem Publikum zu Ende.
Das gesamte Mary Poppins Team zum Abschied auf der Bühne
Fazit: Man muss den Hut vor der tollen Leistung der Kinder, aber auch den wenigen Erwachsenen ziehen. Das Stück hätte es sicher auch in die Abendvorstellung für Erwachsene geschafft. Lena Sauerwald, die nicht nur die Hauptrolle Mary Poppins spielte, hatte auch noch den Part Choreographie, Schauspielleitung und Lichttechnik zu bewältigen. In der Summe sicher keine leichten Aufgaben. Für den guten Ton waren Uwe Woyczyk und Peter Ruppert verantwortlich und das erledigten sie mit Bravour. Alles in allem eine Aufführung die restlos begeisterte.
Mit sehr gemischten Gefühlen übergibt der Pächter des Hotel-Restaurants zum Löwen in der Herborner Turmstraße 2 Achim Betz Hotel und Restaurant 1577 am 2. Januar 2024 an die Betreiber des Herborner Marktcafés Familie Schmidt. Ab 27. Dezember 2023 bleibt daher der „Löwe“ bis zur Wiedereröffnung durch die neuen Pächter geschlossen.
Das Hotel Restaurant zum Löwen in der Herborner Turmstraße 2
Achim Betz, Koch, Konditor und Gastronom aus Leidenschaft übernahm das, von seinem Besitzer grundlegend restaurierte und modernisierte Hotel Restaurant, im zweiten Halbjahr 2020. Der erste Corona-Lockdown war gerade erst vorübergehend aufgehoben. Gegen Jahresende des gleichen Jahres verschärfte sich die Situation jedoch dramatisch. Das junge Unternehmen stand unter keinem glücklichen Stern. Mit großem Durchhaltewillen und dem hohen Einsatz eigener Mittel, schaffte es der 64-Jährige über die Runden zu kommen.
Achim Betz übergibt mit Beginn des neuen Jahres den „Löwen“ an seine Nachfolger.
Erst in 2023, als die Pandemie für beendet erklärt wurde, konnte er seine Gäste so richtig mit seiner hohen Kochkunst überzeugen. Das Restaurant bot vielen Menschen eine kulinarische Heimat und auch der Hotelbetrieb lief wie geschmiert. Mit sehr großem Fleiß und intensiven körperlichen Einsatz verschaffte er seinem Restaurant innerhalb kürzester Zeit einen beachtlichen Bekanntheitsgrad und dies nicht nur in der heimischen Region.
Die durch Corona ausgelöste, sehr angespannte Personalsituation-viele ehemalige Servicekräfte waren zu anderen, „sicheren“ Arbeitsplätze abgewandert- versuchte Betz mit noch mehr eigenem Einsatz zu kompensieren. Das hatte seinen Preis. Während der Geschäftsbetrieb prosperierte, spürte der Gastronom wie seine eigenen Kräfte nachließen. Mehr als einmal dachte er über eine Veränderung nach. Als dann noch die Anhebung der bis dahin abgesenkten Mehrwertsteuer im Raum stand, sah er kein Licht mehr am gastronomischen Horizont und für den eigenen Betrieb.
Er bedankt sich aus ganzem Herzen bei seinen Stammkunden, die ihm immer die Treue hielten. Viele neue Kunden, die dem guten Ruf des Hauses folgten, wird der Küchenchef ebenfalls schmerzlich vermissen. Dank sagt er auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ihn bei seiner schweren Arbeit hervorragend unterstützt haben. Der Stadt Herborn, ihren Gremien und Amtsträgern sagt er ebenfalls Dank für die Zusammenarbeit. Er dankt der DEHOGA Hessen und deren Vertretern für ihre großartige und vielfältige Unterstützung. Dennoch, sei es an der Zeit etwas anderes zu machen. Achim Betz will der Gastronomie treu bleiben und dies auch im heimischen Raum, in dem er sich sehr wohl fühlt. Nach einer ausreichenden Erholungsphase, wird man schon bald wieder von ihm und seinem neuen Unternehmen hören.
Er wünscht seinen Nachfolgern alles Gute und viel Erfolg bei der Führung von Hotel und Restaurantbetrieb. sig/Fotos: Gerdau
Gut besucht war am Sonntagnachmittag das Weihnachtskonzert, dass die Big-Band des Herbornseelbacher Musikvereins gemeinsam mit dem Förderverein der Comeniusschule (CSH) Herborn sowie dem Schulchor in der neuen CSH-Mehrzweckhalle veranstaltete. Auch in diesem Jahr kam das Friedenslicht direkt aus der Grabkirche in Jerusalem. Caroline Dietrich hatte es auf dem Frankfurter Flughafen abgeholt. Die Melodie des Marienlieds O sanctissima, mit dem Text „Oh du fröhliche“ von Johannes Daniel Falk ist wohl eines der bekanntesten, deutschen Weihnachtslieder und wurde sehr volltönend von der Band als Entree gebracht. Erwin Gabriel, der Bandleader mit dem Swing im Blut, hatte für den zweiten Advent ein Programm zusammengestellt, dass auch den anspruchsvollsten Zuhörern gerecht wurde. So ging es mit dem rhythmischen „Sleigh Ride“, der „Lustigen Schlittenfahrt“, von der hochkarätigen Bläserformation mit ihren blitzenden Instrumenten perfekt intoniert, weiter.
Bandleader Erwin Gabriel dirigiert seine Big Band
Von den meisten Gästen sehnsüchtig erwartet, tauschte Franziska (Franzi) Immel ihr Saxophon gegen das Gesangsmikrofon. Mit ihrer zauberhaften Stimme sang sie mit Orchesterbegleitung das wohl populärste Weihnachtslied in den USA, „Have yourself a merry little Christmas“. Das war so schön, dass einem die Schauer über den Rücken rannen. Der Comenius-Schulchor erklomm die Bühne und gemeinsam mit dem singenden Zahnarzt und Entertainer Dr. Carsten Wenzel ließen sich die 340 Konzertgäste „Wie vom Traum verführen“.
Carsten Wenzel mit dem Schulchor
Große Besetzung und ein toller Sound mit Micha Gabriel dem Schulleiter der Comeniusschule, Franziska, Carsten und Jens Blecker bei „He Ain’t Heavy – He’s My Brother“ von den „The Hollies“. Carsten Wenzel folgte mit dem Schulchor und dem Lied „Merry Christmas allerseits“. Kathi Gabriel, moderierte mit ihrem rollenden Herbornseelbacher R und nahm sich gleich nach dem „Christmas Wonderland“ mit einem humoristischen Vortrag auf Platt selber auf die Schippe.
Franziska ImmelJens Blecker mit der Mundharmonika Kathi Gabriel moderiert
Was Günter Noris, der legendäre Gründer der Big Band der Bundeswehr konnte, haben die „Roten Teufel“, wie die Herbornseelbacher Big Band auch wegen ihrer Jackenfarbe genannt wird, ebenfalls drauf. Mit „Leise rieselt der Schnee“ konnten sie zwar das vorherrschende Tauwetter nicht aufhalten, aber ihren Gästen eine winterliche Illusion der Vorweihnacht bescheren. Volker Knetsch, Jens Blecker und Alexander Leuthäusel intonierten nach der Pause und nach „White Christmas“ „Jingle Bells“ in blastechnischer Perfektion. Santa Claus (Benjamin Koob) war schon mit seinem Sack den Kindern erschienen und übernahm im Nikolauskostüm seine Arbeit an den Drums wieder auf.
Bei „We are the World“ sangen die Kinder begeistert mitDer Nikolaus beschenkte die Kleinen
Mit weitgehend unbekannten „You make it feel like Christmas“ übertrafen sich Franzi und Carsten fast selber. Mit seiner knallharten Stimme und einer Super-Performance, führte Wenzel seine Gesangspartnerin Immel in den musikalischen Olymp. Dann übernahm der 13-jährige ukrainische Klaviervirtuose Illia Pototskiy die Tasten des Pianos. Das Ausnahmetalent spielte „Cinderella“ und ein Stück von J.S. Bach fast zum niederknien. Die Konzertgäste waren total aus dem Häuschen und applaudierten wie besessen.
Illia Pototskiy begeisterte mit seinen Stücken.
Mit dem Benefiz-Song für Hungernde in Afrika “We are the World“ kam Wenzel und der Schulchor noch einmal auf die Bühne und mit DEM Song der Herbornseelbacher Big Band „Amazing Grace“ sowie „Mitten in der Nacht“ ging ein Weihnachtskonzert zu Ende, dass in den Gästen noch lange nachhallen wird. sig/Foto: Gerdau
Zum zweiten Mal in Folge ehrte die Friedhelm Loh Group 226 Arbeitsjubilarinnen und Jubilare im firmeneigenen Nationalen Automuseum in Dietzhölztal-Ewersbach. Der Eigentümer von Rittal, dem Unternehmen mit insgesamt über 12 000 Beschäftigten in 12 Produktionsstätten und mehr als 96 Tochtergesellschaften, Friedhelm Loh, nahm traditionell die Ehrung persönlich vor.
„Es ist eine Dankesfeier zu ihren Ehren, weil sie sehr viel in unsere Unternehmen eingebracht haben“, rief er den Anwesenden zu. Er sprach dabei auch von Loyalität und Verlässlichkeit. Für 10 Jahre wurden 77, für 25 Jahre 141 und 4 für 40 Jahre Werksangehörige geehrt.
Für 10, 25 und 40 Jahre Unternehmenszugehörigkeit geehrt.
„Was ist in diesem Jahr“, fragte sich der 77-Jährige in seiner Rede inmitten chromblitzender Oldtimer. „Wir sind mitten in einer Rezession und das schon geraume Zeit“, sagte Loh und betonte, dass dies auch das Unternehmen spüre. „Was beschämt ist die Tatsache, dass Deutschland mittlerweile das Schlusslicht aller Industrienationen ist. Wenn dies Fakt ist, müssen wir einiges falsch gemacht haben“, fügte er hinzu.
Deutschlands Kreativität, Intelligenz und Fleiß hätten in der Welt eine große Bedeutung gehabt, aber diese Werte seien wohl ebenfalls verloren gegangen, glaubt der Mann, der schon bald auf eine 50-jährige erfolgreiche Unternehmensführung zurückblicken kann. Er erwarte schon ab 2024 noch schwerere wirtschaftliche Bedingungen für seine Unternehmensgruppe. Friedhelm Loh ist froh, dass er zumindest bis zum Jahresende seine Mitarbeiter vor der Kurzarbeit bewahren konnte. Andere Unternehmen stünden wesentlich schlechter da. Fürs kommende Jahr könne er allerdings nicht versprechen, dass dies so bliebe.
Die hohen Stahlpreise, die fast das dreifache von vorher erreichten, verhinderten unter anderem, dass Rittal neue Marktanteile gewinnen konnte. „Wir alle werden uns anstrengen müssen und im Wettbewerb immer eine Schippe drauflegen müssen.“ Trotz aller Widrigkeiten genehmigt sich der Professor ein Stück Optimismus. „Wir sind in früheren Rezessionen gewachsen und ich hoffe, dass dies eine gute Vorgabe für die Zukunft ist.“ Nicht außer Acht dürfe man die Tatsache lassen, dass die Globalisierung gescheitert sei. „Die Welt bricht auseinander“, stellte er philosophierend fest.
Professor Dr. Friedhelm Loh
In seinem „geschichtlichen“ Rückblick erinnerte er an die vergangenen vier Jahrzehnte, die von den Jubilaren mitgestaltet wurden. „Es waren Frauen und Männer wie sie, die das Unternehmen zum Weltführer machten. Ohne Männer wie Norbert Müller und viele andere, stünden wir heute nicht als erfolgreiche Unternehmensgruppe da, um die uns viele beneiden.“ So sei das Familienunternehmen Rittal mittlerweile die weltweite Nummer 1 im Kühlgerätebau.
Dass der Studiengang Studium Plus von Rittal auf den Weg gebracht wurde, sei eine Erfolgsgeschichte. Alleine aus dem Unternehmen studieren derzeit 60 junge Menschen im dualen System von Studium und Praxis. „Die drei jungen Frauen, die heute vor mir stehen, haben mit den besten Noten abgeschnitten und darauf können sie mächtig Stolz sein“, sagte Loh. Cecilia Rentzsch sogar als Jahresbeste, dicht gefolgt von Vanessa Rau und Nadine Wirth.
Von links: Cecilia Rentzsch, Nadine Wirth und Vanessa Rau
Von den Auszubildenden der Loh Gruppe wurden Dominik Lindner, Melita Sukau, Bleon Zymer und Silas Baier mit Buchgeschenken für ihre Bestleistungen geehrt. Für 40 Jahre Unternehmenszugehörigkeit wurden Michael Haas, Dennis Rummeni, Bettina Jacobi-Fischbach, Günther Wertebach, Reiner Bauer und Dirk Müller besonders erwähnt.
Die besten Azubis. Von links: Dominik Lindner, Bleon Zymer, Melita Sukau und Silas Baier und Chef Friedhelm Loh.
Für die passende musikalische Begleitung sorgten in hervorragender Weise Anni Barth(Gesang) und Timo Böcking am Klavier.
Nach einem gemeinsamen Essen aus dem museumseigenen Restaurant, verabschiedete Friedhelm Loh die Anwesenden mit sehr besinnlichen Worten und den besten Wünschen fürs Weihnachtsfest und das neue Jahr. sig/Fotos: Gerdau
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