Herbstliche Fundsachen

Alle Jahreszeiten sind schön und jede hat ihren ganz eigenen Reiz. Während das Frühjahr ein Flair der Unschuld und Erneuerung verbreitet, ist der Herbst mit seinen leuchtenden Farben die Ultima Ratio für die Menschen, denen die Aussicht auf monatelanges schwarz-weiß-Sehen nicht sehr verlockend erscheint.

Herborner Perückenstrauch im Herbstgewand.
Der Herbst ist auch in das Breitenbachtal eingezogen.
Ob dieses Bechlinger Haus den kommenden Winter überleben wird?

Vorsicht Abzocker- Telefonnummern

t-online hat heute eine Liste von Abzocker-Telefonnummern auf seine Seite gestellt. Diese Nummern sollte man tunlichst ignorieren und keinesfalls abheben.

Vorsicht vor diesen Nummern

Clever Dialer warnt für den Zeitraum Oktober vor den folgenden Nummern. Dem Unternehmen zufolge handelt es sich hierbei um Werbeanrufe, Gewinnspielangebote oder Kostenfallen. Lassen sich die Anrufe nicht eindeutig zuordnen, werden sie mit „Andere“ gekennzeichnet.

  • 0451160897620 (Inkassounternehmen)
  • 06924749101 (Andere)
  • +447979664723 (Gewinnspiel)
  • 08007244306 (Andere)
  • 03318859977500 (Werbung)
  • 08221274070 (Kostenfalle)
  • 089125031511 (Kostenfalle)
  • 089125031507 (Kostenfalle)
  • 089125031504 (Verkauf)
  • 06987006954 (Andere)

Am häufigsten meldeten Nutzer die Lübecker Nummer 0451160897620. Die Anrufer geben vor, für ein Inkassounternehmen zu arbeiten und verlangen die Bankdaten der Nutzer.

Auf Anfrage von t-online.de erklärt Clever Dialer, dass die Rufnummern aus eingehenden Anrufen mithilfe der Clever-Dialer-App ermittelt wurden. Die App sammele dazu anonymisiert Daten, konkrete Informationen zu Nutzern erfasse Clever Dialer nicht, so das Unternehmen. Ob die Nummern noch aktiv seien, kann Clever Dialer nicht sagen, aber es sei wahrscheinlich. Auf der Website von Clever Dialer können Nutzer zudem aktuelle Warnungen einsehen.

Nutzer können Nummern melden

Nutzer können auch selbst verdächtige Nummern der Bundesnetzagentur melden. Die Behörde kann dann eine Strafe aussprechen oder auch Nummern sperren lassen. Die Nummern der Bundesnetzagentur laute wie folgt:

Werbeanrufe sind zulässig, wenn Nutzer dem jeweiligen Unternehmen dies auch erlaubt haben. Dabei ist es unzulässig, das Einverständnis gleich zu Beginn eines Gesprächs einzuholen. Daneben gibt es die sogenannten Phishing-Anrufe. Hier versuchen Betrüger, an sensible Daten von Nutzern zu gelangen – etwa Bankdaten. Bei Telefonbetrug erhalten Nutzer Lockanrufe und sollen meistens unter einer teuren 0900-Nummer zurückrufen.

Be­schwer­de ein­rei­chen

Sie möchten einen Fall unerlaubter Telefonwerbung melden?

Bei folgenden Kriterien liegt ein unerlaubter Werbeanruf vor:

Haken 2

Sie wurden angerufen und in dem Gespräch wurde für Produkte oder Dienstleistungen geworben und
Sie haben dem werbenden Unternehmen hierzu vorher keine ausdrückliche Einwilligung erteilt.

Kein unerlaubter Werbeanruf liegt dagegen vor, wenn der Anruf als Mittel zur Begehung von Straftaten genutzt wurde.

Ausrufezeichen

Sie wurden z. B. von einem Trickbetrüger angerufen, der mit diesem Anruf das Ziel verfolgte an Ihre sensiblen Daten wie Kennwörter oder Bankdaten zu gelangen. Solche Anrufwellen sind unter dem Stichwort „Phishing“ bekannt und können von der Bundesnetzagentur nicht verfolgt werden. Bitte wenden Sie sich an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Bei der Meldung eines unerlaubten Werbeanrufes sind folgende Angaben besonders wichtig:

Haken 2

Ihre persönlichen Daten sowie Datum und Uhrzeit des Anrufes,
wenn möglich – die in Ihrem Telefon (Display) angezeigte Rufnummer.

Haken 2

Name des Anrufers und/oder des werbenden Unternehmens.
Produkte oder Dienstleistungen, für die geworben wurden..

Haken 2

Auskunft darüber, ob Sie eine Einwilligung in den Erhalt des Werbeanrufs erteilt haben?
Haben Sie die Einwilligung eventuell später widerrufen und dennoch weitere Anrufe erhalten?

Haken 2

Eine möglichst detaillierte Beschreibung des Gesprächsverlaufs. Unterlagen, die im Zusammenhang mit dem Werbeanruf stehen (Vertragsunterlagen, Prospekte, Schriftverkehr).

Bitte nutzen Sie auch das Freitextfeld im jeweiligen Beschwerdeformular, um detailliertere Angaben zum Anruf zu machen.

Ihre Beschwerde können Sie auf verschiedenen Wegen einreichen

  • Sie können Ihre Beschwerde bequem über unser Online-Formular einreichen. Zur Übermittlung Ihrer Anzeige werden Sie durch einen Frage- und Antwortmodus geführt.

Online-Beschwerde (barrierefrei)

  • Oder nutzen Sie unser Beschwerdeformblatt. Das Formblatt kann direkt am Computer ausgefüllt werden und steht Ihnen als Download zu Verfügung.

Beschwerdeformular (pdf, nicht barrierefrei)

Senden Sie das ausgefüllte Formblatt bitte

  • entweder als Brief an: Bundesnetzagentur, Nördeltstr. 5, 59872 Meschede
  • oder per Telefax an: 06321 / 934-111
  • oder eingescannt als E-Mail-Anhang an folgende E-Mail-Adresse:rufnummernmissbrauch@bnetza.de

Gerne können Sie Ihre Beschwerde auch formlos mittels E-Mail oder schriftlich als Brief oder Fax einreichen:

LOCKDOWN LIGHT in Herborn

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten haben für ganz Deutschland hart durchgegriffen. Seit Montag, dem 2. November, gelten folgenden Regelungen und sind erstmal für den November befristet:

° Treffen mit maximal zehn Personen aus zwei Haushalten

° Einschränkung der Freizeitmöglichkeiten mit Schließung von Kinos, Theatern, Freizeitparks oder    Fitnessstudios, Konzerthäuser, Messen, Saunen, Spielhallen, Spielbanken und Bordelle. Alle Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt. Gottesdienste bleiben erlaubt – unter Beachtung der Hygieneregeln.

° Restaurants, Cafés und Gaststätten werden geschlossen (Essen zum Abholen bleibt möglich)

° Sport: Der Amateursportbetrieb wird eingestellt, Vereine dürfen also nicht mehr trainieren. Individualsport, also etwa joggen gehen, ist weiter erlaubt – allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand. Profisport wie die Fußball-Bundesliga ist nur ohne Zuschauer zugelassen.

° Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios werden geschlossen. Medizinisch notwendige Behandlungen etwa beim Physiotherapeuten sind weiter möglich. Auch Friseure bleiben geöffnet. Industriebetriebe und Handwerk sollen ebenfalls geöffnet bleiben.

° Auf Reisen, auch innerhalb Deutschlands, soll verzichtet werden. Hotels müssen (für Touristen) schließen.

° Groß- und Einzelhandel bleiben unter strengeren Hygieneauflagen geöffnet

° Schulen und Kindergärten sollen geöffnet bleiben

Dies alles sind notwendige Maßnahmen, um einer weiteren Verbreitung der Covid-19- Pandemie Einhalt zu bieten. So sagen es zumindest die Experten. Aber sie schränken damit nicht nur die Wirtschaft, sondern alle Bereiche des menschlichen Lebens sehr ein.

Ich wollte wissen, was dies denn für den einzelnen Gewerbetreibenden konkret bedeutet und sprach darüber mit dem 52-jährigen Besitzer des Herborner Marktcafés Marco Schmidt. Er hatte seinen Betrieb-wie alle anderen auch- am gestrigen Sonntag (1.November) zum letzten Mal geöffnet und hofft ihn Anfang nächsten  Monats wieder öffnen zu können.

? gerdaus-welt

Herr Schmidt, Sie haben ihr Marktcafe am 24. November 2017, also vor fast genau drei Jahren eröffnet. Nun im Jubiläumsmonat müssen sie ihren Betrieb, zu dem auch noch das Café La Momenta in der Bahnhofstraße gegenüber dem Herborner Rathauses gehört, zum zweiten Mal wegen der Corona-Pandemie schließen.

Schmidt: „Am Freitag des 20. März in diesem Jahr hatten wir unser Cafés geschlossen und erst am 15. Mai wieder „öffnen“ dürfen  und nun stehe ich zum zweiten Mal vor einer ähnlichen Situation mit der Option „hoffentlich Anfang nächsten“ Monats wieder öffnen zu können.

? gerdaus-welt

Was bedeutet das für Sie und wie gehen Sie damit um?

Schmidt: „Na, erst einmal gehe ich wohl nicht mehr wie ich es gewohnt bin frühmorgens ins Café, um all die Dinge zu tun, damit der Betrieb anlaufen kann. Auch in der Küche helfe ich bei Bedarf mit, wenn es notwendig ist . Man ist als Mensch ja immer in  bestimmten  Abläufen gewohnheitsmäßig eingebunden und das ist auch gut so. Dieser plosive Alltag fällt jetzt erst einmal wieder weg. Je nachdem wie lange es jetzt wieder dauert,  bis wir wieder öffnen dürfen,  kostet Geld und Nerven und viele fragen sich wie und wann wird es weitergehen. Das treibt mich und viele meiner „Leidensgenossen“ gewaltig“ um. Wir Gastronomen haben schon seit Beginn der Pandemie Auflagen erhalten, die ganz schön ins Geld gingen. Sei es die viel strengeren Hygieneverordnungen zu erfüllen oder die Anwesenheit der Gäste zu dokumentieren. Da ich mir meiner Verantwortung gegenüber meinem Team und meinen Kunden sehr bewusst bin, nehme ich diese Dinge nicht auf die leichte Schulter. Leider haben das nicht alle Gäste akzeptiert und wir mussten  uns nicht selten den Diskussionen annehmen , die diese Auflagen und die teilweise auch leichten Einschränkungen  nicht einsehen wollten. Dabei geht es hier doch um die Vorsorge und Gesundheit aller, die jedem wichtig sein sollte und um gesetzliche Vorgaben, die es zu erfüllen gilt. Das kostet manchmal Nerven zu der zusätzlichen Belastung, ganztägig die Maske tragen zu müssen.  Doch zum Glück gibt es auch viele Gäste, die dies positiv sehen und uns dabei unterstützen. 

? gerdaus-welt

Sie reden oft im Plural. Wieviel Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen sie denn in ihren beiden Betrieben?

Schmidt: Zuerst möchte ich einmal betonen, dass wir ein starkes Team sind und darauf bin ich sehr stolz. Ohne diese, über den beruflichen Level hinaus, tolle Zusammenarbeit, würden beide Betriebe nicht so gut laufen. Mit meinen beiden Köchen, von denen einer erst heute angefangen hat, zwei Vollzeit-Service-Kräften plus einer Auszubildenden und sieben bis acht 450 Euro-Kräften im Marktcafé und eineinhalb fest Angestellten, inkl. meinem Bruder als Geschäftsführer im La Momenta, zuzüglich dort noch vier 450 Euro-Kräfte, sind wir in beiden Cafés wirklich gut aufgestellt. 

Die Betreiber des La Momenta nutzen die vorübergehende Schließung für eine umfassende Renovierung des Cafés.

? gerdaus-welt

Sie haben mir eben einen aktuellen Werbespot des Landes Hessen gezeigt, den Sie sehr ernst genommen haben: „Halt dich an die Regel, dann behalt ich meinen Job“. Ist der jetzt Angesichts der Betriebsschließungen in der Gastronomie nicht ein wenig makaber?

Schmidt: „Mein Team und ich haben uns daran gehalten und gehofft, dass es der richtige Weg sei. Was jetzt kam, ist mehr als heftig….Entschuldigung ich bekomme gerade Gänsehaut…. (S. ringt mit der Fassung). Meine Mitarbeiter stellen auf einmal fest: „Wir sind jetzt erst einmal arbeitslos. Dem habe ich widersprochen, „Nein, das seid ihr nicht“. Das ist alles andere als leicht und ich vermute, dass man sich an den zuständigen Stellen kaum vorstellen kann, was man der Branche mit dem LOCKDOWN LIGHT angetan hat. Ausgerechnet wir, die wir in der Branche nachweislich sehr wenig an der Verbreitung des Virus beteiligt waren, werden wieder einmal pauschal mit der Schließung bestraft. Ich frage mich schon geraume Zeit, warum haben die zuständigen Behörden nicht schon lange bei illegalen Partys, gegen Verstöße und größeren Veranstaltungen härter eingegriffen, die nachweislich zur Verbreitung des Virus beigetragen haben? Warum verweigert man jetzt den Menschen den Zutritt zu Restaurants und Cafés in denen geregelte Abläufe, Abstände und Hygienemaßnahmen umgesetzt werden? Unsere Betriebe und wenn ich das so sage, meine ich die Mehrzahl aller Betriebe, sind Orte , fast ohne nennenswertes Ansteckungsrisiko. Für mich und mein Team und viele andere, die davon betroffen sind, ist diese erneute Schließung eine große persönliche und finanzielle Herausforderung und ich glaube nicht, dass sich dadurch die Ausbreitung von Covi-19 besser verhindern lässt.  

Siggi Gerdau (links) im Gespräch mit Marco Schmidt

? gerdaus-welt

Wenn ich ihre berechtigten Sorgen aber auch Entrüstung richtig verstehe, fühlen Sie sich zu Unrecht negativ behandelt.

Schmidt:  Ja das stimmt. Außerdem: All die zugesagten Hilfen sind nur zu einem Teil abgerufen worden. In Berlin brüstet man sich mit den Hilfen, aber vor Ort sind die Hürden dermaßen hoch, dass nur wenige in den Genuss der Gelder kommen. Wir hatten und hier rede ich wieder von Markt-Café und La Momenta, ein gutes Sommergeschäft. Wir haben uns die Hacken abgelaufen, um alle Gäste zufriedenzustellen und das ist uns trotz der Platzeinschränkung auch gelungen. Wir haben die Tische vor und nach der Benutzung desinfiziert, haben die Gäste gebeten innerhalb des Gebäudes bis zum Platz nehmen die Maske zu tragen, haben sie selber trotz schwerer körperlicher Arbeit den ganzen Tag getragen. Haben immer wieder auf unsere hauseigene Desinfektionsstation hingewiesen und lüften regelmäßig. 

? gerdaus-welt

Man sagt Ihnen nicht nur in Herborn nach, dass sie es mit der Corona-Prophylaxe und der Hygiene generell sehr ernst nehmen und auf diesem Gebiet als Caféhaus-Betreiber sicher ein Vorreiter sind.

Schmidt: Wenn man das sagt, bin ich sogar ein wenig Stolz und es wird für mich Ansporn sein, auch in Zukunft genauso weiterzumachen, um meinen Beitrag gegen die Verbreitung des Virus beizutragen. 

? gerdaus-welt

Trotzdem haben Sie, wie auch Kollegen, die es mit diesen Dingen vielleicht nicht so genau nehmen, ebenfalls ab heute schließen müssen.

Schmidt: Das ist genau der Punkt. Ich glaube nicht, dass die Pauschalisierung in den Vorbeugungsbemühungen der Weisheit letzter Schluss ist. Wir haben schon vor Monaten in sehr guter Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt eine praktikable und ansteckungssichere Raumaufteilung vorgenommen. Danach hatten wir statt 90 nur noch 42 Sitzplätze im Inneren unseres Hauses zur Verfügung. Diese Aufteilung ist bis heute unverändert geblieben. Meinen Gästen will ich größtmögliche Sicherheit garantieren und natürlich meinem Team auch.  

? gerdaus-welt

Ihr Team, dass sie mehr als einmal ganz sicher berechtig lobten, geht jetzt ebenfalls nach Hause in die Kurzarbeit. Das macht sie, wie wir bereits an anderer Stelle besprachen, alles andere als glücklich.

Schmidt: Zum Glück gibt es ja mittlerweile eine Verlängerung des Kurzarbeits-Geldes. Diese Dinge einschließlich einer Erhöhungsoption, lasse ich derzeit von meinem Steuerberater prüfen. In diesem Zusammenhang wünschte ich mir, dass sich unsere Regierungsvertreter statt sich in dieser Krise, die das ganze Volk beutelt, ihre Diäten nicht auch noch schamlos erhöhen würden. Wenn schon von Diäten gesprochen wird, dann sollte das „Gehalt“ der Volksvertreter eigentlich nach unten korrigiert werden. Das wäre Angesichts der Krise anständig. Um noch mal auf meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurück zu kommen. Wir sind nun einmal eine große Familie und da berührt es mich sehr, wenn es einem von denen möglicherweise nicht gut geht. Außerdem möchte ich die Cafés ja noch weiter betreiben. Daher will ich nach dem LOCKDOWN LIGHT meine Mannschaft wieder komplett an Bord haben und das ist ebenfalls ein Grund mich zu bemühen und dafür Sorge zu tragen.

? gerdaus-welt

Die Stadt wird sich jetzt in der Corona-bedingten Lähmungsphase nicht mehr so beschwingt und lebenslustig darstellen. Die Menschen haben Angst, mögen die Maske nicht tragen und ihnen fehlen außerdem die gastlichen Einrichtungen der Stadt und bleiben deshalb weg.

Dunkle Wolken über dem leeren Herborner Marktplatz.

Schmidt: In der Tat, wir müssen uns dringend etwas einfallen lassen. Wir haben schon fertige Überlegungen für eine Markisenanlage am Marktcafé in der Schublade, die vom Denkmalschutz aktuell jedoch nicht mit sehr viel Wohlwollen betrachtet wird. Das ist jedoch eine gute Chance für uns und auch für meine Gäste von nah und fern, auch wettergeschützt draußen sitzen und bewirten zu können. Zudem haben wir in umweltfreundliche Infrarotstrahler investiert.  

Viele Gastronomen investieren und versuchen alles, um den Wünschen der Gäste gerecht zu werden und so viele Gäste wie erlaubt bedienen zu können. Wenn wir jetzt nicht mit neuen Ideen der Pandemie und ihren Folgen begegnen, werden nicht nur wir, sondern auch unsere schöne Fachwerkstadt schweren Schaden nehmen. Bezüglich des Denkmalschutzes hoffe ich, dass er nicht mit unterschiedlichem Maße misst. In vielen Teilen der Altstadt haben die meisten Häuser Markisen und ich wünsche mir, dass dies am Marktcafé bald auch möglich ist.  

? gerdaus-welt

Was halten Sie von einem sogenannten runden Tisch um die Dinge anzupacken?

Schmidt: Da halte ich sehr viel von. Da müssen dann aber alle dransitzen und völlig wertneutral ihre Ideen einbringen können. Ich kenne das aus der Industrie und dem Bereich der Werbung. Dort nennt man eine derartige Zusammenkunft „Brainstorming“ und das könnte auch für Herborn sehr hilfreich sein. Noch wichtiger wäre, wenn die Landesregierung da mitmacht. Das heißt: Uns Herbornern signalisiert, wenn bestimmte Parameter wie zum Beispiel der Zurückgang der Fallzahlen in der Region erkennbar ist, dass man dann im Gegenzug verschiedene Maßnahmen aufheben kann. Das meinte ich Eingangs mit der Pauschalierung, die alle derartigen Bemühungen konterkariert.

? gerdaus-welt

Herr Schmidt, wir danken für dieses Gespräch.

Spatzenbad



Haussperlinge baden das ganze Jahr über, dabei ist Sonnenschein eine wichtige Antriebsfeder. Vor dem etwa drei Minuten dauernden Bad wird oft getrunken. Staubbäder folgen häufig dem Bad oder wechseln damit ab. Die Bewegungen beim Staubbaden entsprechen denen beim Wasserbad. Meist erfolgt dieses Baden gemeinschaftlich nacheinander mit anschließender gemeinsamer Gefiederpflege. Gelegentlich wird die für das Staubbad genutzte Mulde auch mit einem Futterplätzen entsprechenden Drohverhalten gegen Artgenossen verteidigt.

Novembergedicht

Mein Freund Uli Reihl schreibt mir eben folgendes: Ich habe eben beim „Aufräumen“ alter Dateien wieder einige Gedichte aus
der Feder meines Vaters Kurt Reihl gefunden. Die Kalenderblätter gehören
dazu. Du darfst sie gern veröffentlichen. Es hätte ihn gefreut.

Birkenwald im November.

Diesem Wunsch entspreche ich doch gerne und ich würde mich freuen, wenn ich meinen Lesern damit eine Freude mache.

Der November

Warum sind wir voreingenommen,

wenn der November zieht ins Land?

Warum sind wir bedrückt, benommen,

was wir im Sommer nicht gekannt.

Ist es vielleicht die Totenklage,

die durch den ganzen Monat weht?

Ist es die bang verborgene Frage,

wie es ums eigene Leben steht?

Von Frucht entleert der Apfelbaum,

leicht fröstelnd, ohne Laub.

Die Sommerpracht, man glaubt es kaum,

verwandelt sich in Staub.

Es ist ein Sterben ohne Ende.

Man sieht, gedrückter Stimmung nicht,

dass sich im Knospenteil die Wende

anbahnt, eh er im März aufbricht.

Es neigt das Jahr sich, um zu wissen,

dass jetzt die Zeit gekommen sei,

wo alte Blätter fallen müssen,

eh neue sprießen dann im Mai.

Panik?

NETZFUND

Du glaubst, Christian Drosten würde in der Coronapandemie Panik verbreiten?
Ich zeig‘ Dir mal, was Panik auslösen kann.

Stell Dir vor, Du wirst krank.
Weil du immer mehr Atemnot bekommst, wirst du im Krankenhaus auf die Isolierstation verbracht. Seit Stunden hast du das Gefühl zu ertrinken. Echte Todesangst. Deshalb stimmst du zu, auf intensiv verlegt zu werden. Dein Zustand verschlechtert sich und die Ärzt:innen beschließen, dass du beatmet werden musst.

Sie machen Dich mit Medikamenten bewusstlos. Dann schieben sie Dir einen etwa daumendicken Schlauch über den Mund an deinem Kehlkopf vorbei bis relativ weit in die Luftröhre. Dort angekommen, blasen Sie einen kleinen Luftsack an dem Schlauch auf, damit er sich in deiner Luftröhre einspreizt.

Du liegst jetzt – fast nackt und unfähig, über dich selbst zu bestimmen – auf einem Bett mitten im Raum.

Hervorragend qualifizierte Pfleger:innen und Ärzt:innen tun alles, um Dir eine Chance zu geben.

Was sie außerdem noch tun werden:

Sie schieben Dir einen Silikonschlauch in die Nase. Den schieben sie so lange weiter nach hinten, bis er irgendwann endlich im Magen angekommen ist. Durch diesen Schlauch wirst Du einige Zeit lang ernährt werden.

Um Deine Pflege hygienisch zu ermöglichen, wird jetzt der nächste Schlauch vorbereitet. Sie präparieren ihn mit Gleitgel und stecken ihn in Deine Harnröhre. Immer weiter schieben sie ihn, bis er schließlich am Schließmuskel der Blase ankommt und über diese Barriere weiter in die Blase hinein geschoben wird. Dieser Katheter wird ebenfalls durch einen Ballon an seinem Ende in der Blase fixiert. So kann der Schlauch nicht herausrutschen.

Jetzt bist du angeschlossen an mehrere Infusionen und Perfusoren (Langzeitspritze) und
künstliche Ernährung, maschinelle Beatmung, urinbeutel und verfügst über einen ZVK.

Du weißt nicht, was ein ZVK ist? Sorry. Das ändern wir: es handelt sich dabei um den zentralen Venenkatheter. Ein wichtiger Standard-Zugang der Mediziner:innen zu deinem Kreislauf. Dieser Katheter wird zwischen deinem Hals und deinem Schlüsselbein in die dortige Vene gestochen und bis zur oberen Hohlvene vor deinem Herzen hinein geschoben.

Du hast Glück – obwohl Deine Ärztin nach 30 Stunden Dauerdienst leicht übermüdet ist, klappt alles wie im Lehrbuch 😅

Und obwohl Du dem medizinischen Personal bisher keinerlei Achtung entgegengebracht hast, kümmern Sie sich so gewissenhaft um dich, dass du tatsächlich deine Chance bekommst.

Dafür musst du nur eine Zeit lang auf intensiv liegen, zig Schläuche führen in Dich rein und raus und Deine Familie kann Dich für ein paar Wochen nicht mehr sehen.

Das ist eh nichts im Vergleich mit dem Zwang, in geschlossenen Räumen mit anderen Menschen einen MNS tragen zu müssen.

DAS ist die Freiheit für die Du kämpfst.

Na, genug Panikmache? Dann empfehle ich Drosten hören. Der beruhigt. (Netzfund)

Demokratie und die Meinungsvielfalt

Wie ist es derzeit um die Debatten- und Meinungskultur in Deutschland bestellt?

Man muss den 68-jährigen, liberalen Klartext-Redner aus dem hohen Norden Wolfgang Kubicki weder mögen, noch seine Partei, die FDP, wählen. Ihm, dem amtierenden Bundestagsvizepräsidenten, bescheinigen selbst seine politischen Gegner hohen Sachverstand. Immer wieder macht sich Kubicki mit seinen teils gnadenlosen Verbalattacken und klaren Ansagen zur Zielscheibe von Medien und Politik. Aussagen wie: „Die Wurzeln der gewalttätigen Ausschreitungen (im August 2018 gab es Ausschreitungen bei einer Kundgebung rechter und rechtsextremer Gruppierungen)  liegen im „Wir schaffen das“ von Kanzlerin Angela Merkel“, riefen Kritik auch in der eigenen Partei hervor.

Mit seinen Publikationen „Sagen was Sache ist“ und besonders dem neuesten Werk „Meinungsunfreiheit“ beleuchtet der „FDP-Querulant“ (n-tv) das Verhältnis zwischen Politik und Medien.

Der lupenreine Demokrat, dem man weder eine Affinität zum rechten noch zum linken Rand des politischen Spektrums nachsagen kann, legt mit dem 158-Seiten-Werk seinen Finger in die Wunde eines Themas, dass die Medienwelt lieber ausklammern möchte.

Entsprechend gering auch das Echo auf ein Buch, dass ja ausschließlich seine, Kubickis Meinung, vertritt.

Wie gehen wir mit Andersdenkenden um und ist dieses oftmals „Nicht-Umgehen“ eher kontraproduktiv? Diese Frage stellt sich der aktive Strafverteidiger nicht nur einmal in „Meinungsunfreiheit“.

In dessen Untertitel „Das gefährliche Spiel mit der Demokratie“ wird bereits deutlich, um was es dem Autor geht. Er bezeichnet die im Grundgesetz Artikel 5 festgeschriebene freie Meinungsäußerung in Wort, Schrift und Bild als eine der tragenden Säulen unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung und die sei in hohem Maße in Gefahr.

Laut einer Umfrage im Mai 2019 hätten 71 Prozent der Deutschen Vorbehalte, ihre Meinung frei und offen zu vertreten. Die Furcht war bei einer überwältigenden Mehrheit offenbar so groß, dass die Äußerung der eigenen Ansicht Nachteile im persönlichen Umfeld bringen könnte, schreibt Wolfgang Kubicki in seiner Einleitung.

„Für die Demokratie, die vom Widerstreit der Meinungen lebt, ist diese hohe Zahl der Schweigenden alarmierend“, so der Autor weiter.

Auf Seite 15 sagt Kubicki: „Wenn sich über zwei Drittel der Bundesbürger nicht mehr trauen, ihre Meinung zu jedem Thema öffentlich zu sagen, stehen wir vor einem Demokratieproblem. Denn die Demokratie lebt von der Beteiligung der Bürger“.

Interessant auch seine Sichtweise über den Umgang mit „Unpersonen“:

„Wir müssen die Position von Parteien am jeweiligen Ende des politischen Spektrums, wie der AfD oder der Linkspartei, nicht teilen oder gutheißen. Wir dürfen ihre Forderungen aber nicht deshalb unbesehen abqualifizieren, weil sie von der AfD oder Linkspartei kommen. Denn es ist deren demokratische Pflicht, sich am öffentlichen Diskurs zu beteiligen. Dafür wurden sie gewählt- die AfD zum Beispiel von vielen, die mit der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung unzufrieden waren.

Kubicki räumt aber auch ein: „Sie werden auch von vielen Spinnern, Reichsbürgern, Monarchie-Freunden und Ausländerfeinden gewählt“.

Trotzdem gelte: Grenzen wir politische Gruppierungen in den Parlamenten pauschal aus, verwehren wir auch deren Wählerinnen und Wählern pauschal ihre Teilhabe am demokratischen Prozess“.

Ihm jetzt zu unterstellen, dass er es mit den Themen und der Einstellung des politischen Rand halte, ist ausgesprochener Quatsch. Das wird besonders deutlich, je tiefer man in das Kubicki-Buch einsteigt.

Ein großer Teil seiner Sozialkritik befasst sich logischerweise mit den deutschen Medien aller Richtungen und Ausrichtungen.

„Wenn die Kontrolle der Mächtigen zur Aufgabe der Presse gehört, stellt sich unweigerlich die Frage, wer die Journalisten kontrolliert“, fragt er fast provokativ.

Wenn Journalisten wie Georg Restle dem „Neutralitätswahn“ der Journalisten, wie er sagt, grundsätzlich eine Absage erteilt und er deren Aufgabe vielmehr darin sieht, selbst eine Auswahl zwischen „guter“ Berichterstattung und dem bewussten Weglassen von Berichterstattung zu treffen, ist das schon bedenklich. Man müsse nicht jeden Mist abbilden, nur weil er aus dem Mund eines Abgeordneten oder Parteivorsitzenden kommt.

„Was Mist ist, bestimmt demnach derjenige mit dem richtigen Wertekompass-also in dem Fall Restle selber, meint Kubicki und damit liegt er bestimmt nicht daneben.

„Schaue ich mir das Morgenmagazin von ARD und ZDF an, dann bekomme ich immer mehr den Eindruck, ich sitze vorm Erziehungsfernsehen“

Im gleichen Kapitel zitiert er einen Gesprächsteilnehmer in einem Zeit- Streitgespräch, der in der ehemaligen DDR aufgewachsen ist: „Nach der Wende war für mich zunächst alles in Ordnung mit Meinungsfreiheit und Medien. Man hat gelernt, bestimmte Medien, Zeitungen einzuordnen. Die einen stehen politisch eher hier, die anderen eher dort. Aber jetzt habe ich das Gefühl, ich erlebe wieder die Aktuelle Kamera, die DDR-Nachrichten“.

Damit möchte ich es gut sein lassen und dem hochinteressanten, gesellschaftskritischen Buch nicht alle Pointen entnehmen. Wer dieses Buch gelesen hat wird viele Vorgänge in unserem Land mit anderen Augen betrachten.

Es ist unbedingt lesenswert.

MEINUNGSUNFreiheit-DAS GEFÄHRLICHE SPIEL MIT DER DEMOKRATIE von Wolfgang Kubicki erschienen im Westend-Verlag. ISBN 978-3-86489-293-6 zum Preis von 16 Euro.

Corona-Prophylaxe auch in Supermärkten?

Seit Wochen und Monaten warnen, bitten und weisen Pandemie-Experten sowie Bundes-und Landesregierung immer wieder daraufhin, sich vorbeugend mit allen verfügbaren Mitteln vor einer Covid-19 Infektion zu schützen. Hier geht es um den Eigenschutz wie auch den Schutz der Mitmenschen.

Einkaufsmärkte wie Vollsortimenter aber auch Discounter wurden aufgefordert sich an den Hygienemaßnahmen zu beteiligen und ihren Kunden aber auch den Angestellten den größtmöglichen Schutz angedeihen zu lassen.

Anfang diesen Jahres haben auch alle mehr oder weniger intensiv mitgemacht. Im Laufe der Spätfrühjahres und in der Sommerzeit wurden die Maßnahmen wie Hand und Einkaufswagen-Desinfektion, Abstand durch Wagenlänge und teilweise sogar die Mund-Nasenschutz-Bedeckung immer mehr aufgelöst beziehungsweise vernachlässigt.

Einer der Herborner Märkte war in dieser Nachlässigkeit immer ein Vorreiter und auch jetzt, nur wenige Stunden vor dem nächsten Lockdown, denkt dort keiner der Verantwortlichen an irgendwelche Hygienemaßnahmen. Wenn die Kunden nicht mit ihrem mitgebrachten Desinfektionsmittel selber die Einkaufswagen desinfizieren, reichen sie per Handauflegen mögliche Keime buchstäblich von Hand zu Hand weiter.

Einkaufswagen sind, wenn sie nicht ständig desinfiziert werden, eine permanente Übertragungsquelle nicht nur für Corona-Viren.

Das ist Angesichts rapide steigender Fallzahlen absolut unverständlich.

Dass es auch anders geht, beweist gleichzeitig ein anderer Herborner Einkaufsmarkt. Obwohl auch dort die stringente Corona-Prophylaxe ein wenig zurückgefahren wurde, gibt es für die Kunden wenigstens die Möglichkeit an Desinfektionsstationen selber Hand anlegen zu können.

Das es auch anders geht beweist dieser Markt mit seinen Desinfektionsstationen, an denen die Kunden selber Hand anlegen können.

Also verehrte Marktleiter von Vollsortimentern und Discounter sorgen sie bitte mit dafür, dass auch in ihren Märkten die Ansteckungsgefahr mit dem garantiert lebensgefährlichen Virus auf ein Minimum begrenzt wird. Es sind doch nicht nur Kunden die ihnen Geld bringen, sondern auch Menschen, denen ihre körperliche Unversehrtheit wichtig ist. Ihre Angestellten werden es ihnen ebenfalls danken, wenn sie nicht minütlich einer immer größerer werdenden Infektionsgefahr ausgesetzt sind. sig/ Fotos: Gerdau

Wir alle haben es in der Hand.

Noch eine kleine Ergänzung, die ich eben bei t-online gefunden habe.

Sollte ich besser keinen Einkaufswagen nutzen?

In einigen Märkten ist die Nutzung eines Einkaufswagens Pflicht, damit der Markt die aktuelle Anzahl der Kunden im Geschäft im Blick behalten und so eine zu hohe Kundendichte vermeiden kann. Das birgt jedoch ein anderes Risiko: Werden Wagen oder Körbe nicht nach jeder Nutzung desinfiziert, können an ihnen Viren vom Vorgänger haften.

Hier hilft nur: Vermeiden Sie, sich während des Einkaufs ins Gesicht zu fassen oder anschließend mit bloßen Händen zu essen. Waschen Sie nach dem Einkauf ihre Hände sofort gründlich. Sind sie weiterhin unterwegs, nutzen Sie ein Desinfektionsmittel für die Hände, das als „begrenzt viruzid“ oder als „viruzid“ ausgewiesen ist. Artikelauszug von Nicole Sagener

Mund und Nase schützen, Abstand halten

Den goldenen Oktober konnte man in diesem Jahr nicht erleben, aber ganz so schlecht war er denn doch nicht. Die Temperaturen bewegten sich in einem erträglichen Bereich und der so dringend nötige Regen fiel auch das eine oder andere Mal. Während die Menschen dank Corona in ihrer Bewegungsfreiheit immer mehr eingeschränkt werden, fühlen sich die Weidetiere auf den Wiesen so richtig wohl.

Westerwälder Weide-Idyll. Mund-Nasen-Masken sind für diese Schäfchen kein Thema.

Gegen einen Allein-Spaziergang in freier Natur, um dieses Idyll mit allen Sinnen zu genießen, ist auch ab dem 2. November nichts einzuwenden. Dann greift nämlich die verschärfte bundesweite Verordnung, um die Ausweitung der Pandemie in Deutschland zumindest zu verlangsamen. Leider gibt es immer noch Menschen, die es einfach nicht wahrhaben wollen und sogar der Meinung sind, es sei alles Panikmache. Leider sagen die Zahlen der sich mehrenden tatsächlich Erkrankten etwas anderes aus.

Man kann nur hoffen, dass den sogenannten „Corona-Verweigerern“ dieses Schicksal erspart bleibt. Ein Beatmungsschlauch in der Lunge und ein tagelanges künstliches Koma, ist sicher nur für ganz Hartgesottene ein Vergnügen.

MASKE ÜBER MUND UND NASE UND EINEN ABSTAND ZUM NÄCHSTEN VON MINDESTENS 1,50 METER sollte man im Interesse anderer Menschen doch hinnehmen können. Wer sich hingegen selber in Gefahr begeben möchte, sollte aber auch auf medizinische Behandlung für den Fall der Fälle verzichten und sich selber in seinem heimischen Umfeld kurieren. Die Angehörigen werden dafür sicher großes Verständnis haben.

Bitte im Interesse aller befolgen.

Ach, vielleicht dieses noch. Es gibt immer wieder Zeitgenossen, die ihr Riechorgan über der Maske tragen. Das ist nicht nur verboten, grob fahrlässig oder dumm, sondern gefährdet in hohem Maße andere Menschen. Wer das gerne möchte, muss sich auch gefallen lassen angemotzt zu werden. Im ungünstigsten Fall ist ein Gesetzeshüter in der Nähe und man ist einen Fuffi los. sig/Foto: Gerdau

Blütenzauber im Oktober

Wenn wollen diese Rhododendron-Blüten denn jetzt im Herbst noch locken? Die Bienen sind verschwunden und höchstens ein paar Wespen streifen noch durch ihr Revier und schauen wo sich etwas auftut.

Die wunderschönen, gerade erst zum Vorschein gekommenen Blüten, begeistern aber auch die Menschen, die nicht mehr mit einem solchen Ereignis rechneten. sig/Fotos: Gerdau